WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Forumsregeln
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
Antworten
MarcoMontana
Kabelneuling
Beiträge: 4
Registriert: 17.05.2019, 09:27

WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von MarcoMontana » 17.05.2019, 09:58

Hallo Zusammen!
Vorab eine Sache die ich klären sollte, ich nutze PC/LAN/WLAN hab aber keinen blassen Schimmer davon :confused: Also bitte nicht direkt die Fachwörterkeule rausholen :D

Folgende Situation:
Connect Box im Keller, 3 Lan Kabel gehen in die einzelnen Etagen, Telefonkabel geht ins Erdgeschoss
1.) Wohnzimmer -> Fritzbox -> a) LAN SKY Box b) LAN Receiver c) LAN Arlo Kamera System d) LAN Blue Ray Player + WLAN für diverse Geräte wie Iphone/Ipad/Ipod und Amazon Fire Stick
2.) Arbeitszimmer -> PC (direkt) und sonst nix
3.) Dachgeschoss -> LAN über Steckdose Adapter hochgeleitet, weil beim Bau des Hauses Leitung vergessen bis nach ganz oben- > TC_link WLAN Router a) LAN PS4 (muss ich noch anschließen) + WLAN für diverse Geräte wie Iphone/Ipad/Ipod

Klingt meines Erachten nicht so kompliziert, läuft aber nicht vernünftig der Mist!

1. Telefon läuft - alles gut :smile:
2. LAN läuft im WZ über die Fritzbox als Verteiler an allen Geräten, zb. Sky on demand ohne Ruckeln oder so - läuft :smile:
3. LAN im Arbeitzimmer, über TP-Link TL-SF1005D 5-Port Switch läuft auf allen Geräten :smile:

So und jetzt kommt der MIST - WLAN !!!

WLAN läuft mal, läuft mal nicht, weder über das WLAN von der Fritzbox im WZ, noch über das WLAN von der TC Router im DG. Ich kann mit allen Geräten eine Netzwerkverbindung zu den Routern aufbauen, aber ich bekommen kein Internet und wenn oft dann auch nur langsam. Mein Kumpel sagte mir, es läge an den IP Adressen die von der Connect Box nicht vernünftig an die Fritzbox/ bzw. TC Router weitergegeben werden. Ich habe keine Ahnung :confused:

Frage:

A. Liegt es an der Einstellungen? Muss ich in der Conncet Box oder in den Router was ändern?
B. Funktioniert die Verkabelung so überhaupt oder muss ich alle Router rauswerfen und das WLAN Signal von der Connect Box per Repeater durchs Haus bis ins Dach jagen?
C. Router durch Access Point ersetzen?

Wie ihr seht brauche ich Hilfe und bin über jede Antwort dankbar. :super:

VG,
Mark

Benutzeravatar
Andreas1969
Carrier
Beiträge: 14692
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von Andreas1969 » 17.05.2019, 12:43

MarcoMontana hat geschrieben:
17.05.2019, 09:58
b) LAN Receiver
Ist das eine Horizon :kratz:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
BildBild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

rv112
Kabelkopfstation
Beiträge: 2945
Registriert: 28.10.2014, 07:18

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von rv112 » 18.05.2019, 08:12

Hier sahen Sie Mist.
KabelBW Internet seit 2003

Bild
- 2 Play FLY 400 DS / VDSL 50 DS
- Technicolor TC4400 / DrayTek Vigor130
- pfSense 2.4
- Cisco SPA112

MarcoMontana
Kabelneuling
Beiträge: 4
Registriert: 17.05.2019, 09:27

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von MarcoMontana » 18.05.2019, 11:12

LAN Receiver ist ein Pioneer Dolby Digital Receiver

Joerg123
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 923
Registriert: 29.09.2011, 18:27
Wohnort: NRW

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von Joerg123 » 18.05.2019, 13:14

wie hast du die Fritzbox???? denn konfiguriert ? wahrscheinlich als Lan-Client über LanA/1 ? persönlich würde ich raten den DHCP-Server der Fritzbox zu deaktivieren, sprich das der Router im Keller die IPs auch an die WLan-Clients vergibt (sollte zumindest Fritzbox-seitig kein Problem sein). Die Fritzbox selber bekommt ihre IP auch via DHCP und das passt auch so ? dann mal prüfen, ob die Wlan-Clients auch IPs vom Router im Keller bekommen. Im nächsten Schritt würde ich zwar weiterhin "Zugang über LanA aktiv lassen" + DHCP weiterhin aus, aber den Router im Keller mal über einen anderen Lan-Port der Fritzbox anschliessen (Lan 1 bleibt dann ungenutzt). Und erst in letzter Version DHCP der Fritte aktivieren = das WLan und auch die Lan-Clients bekommen ein eigenes Subnetz vom DHCP der Fritte beliefert, dann natürlich nur mit Zugang über Lan-A und den Port auch mit dem Router verbinden.

Wie gut ist denn die DLan-Verbindung is DG ? ich hab da Bekannte, auch mit halbwegs aktuellen Häuschen (gut 20 Jahre) da geht über DLan schon nix,oder bestenfalls ganz wenig, auch wenn so ein Haus schon eine relativ moderne Verkabelung besitzt.
Der Accesspoint im DG hat einen anderen Wlan-Namen als das Fritzbox-Wlan ? bei mir klappt das zwar fehlerfrei (Fritzrepeater als Repeater dort hängt ein DLan am Lan-Port und a anderen Ende ein DLan-WLan-Adapter von Aldi und da funzt es wunderbar mit gleicher WLan-Konfig), aber das muss zumindest nicht so sein = erstmal anzuraten beide WLans unterschiedliche Namen zu vergeben.
Office Internet&Phone 300/20 Mbit/s DualStack/DHCP via UM-Fritzbox 6490 mit Fritz!OS 7.01 & AVM Repeater 1750e
2x DECT (Siemens S67h + S68h, HDfähig) via Fritzbox

MartinP_Do
Glasfaserstrecke
Beiträge: 2448
Registriert: 26.01.2016, 11:50
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von MartinP_Do » 20.05.2019, 10:27

Joerg123 hat geschrieben:
18.05.2019, 13:14

Wie gut ist denn die DLan-Verbindung is DG ? ich hab da Bekannte, auch mit halbwegs aktuellen Häuschen (gut 20 Jahre) da geht über DLan schon nix,oder bestenfalls ganz wenig, auch wenn so ein Haus schon eine relativ moderne Verkabelung besitzt.
Eine relativ moderne Verkabelung kann sogar ein Hindernis für PowerLan sein:
- Steckdosen verteilt auf verschiedene Phasen
- Viele Sicherungsautomaten
- Dazu dann womöglich noch moderne Leuchtmittel mit elektronischen Vorschaltgeräten, die viel Elektrosmog auf den Leitungen verbreiten ....

Ich könnte mir vorstellen, dass eine altbackene Verkabelung mit allen Steckdosen auf einer Sicherung und vielen Glühlampen, statt LED-Energiesparwunder deutlich kooperativer ist ....


Noch eine Frage an den Threadersteller: Ist an der Connect-Box das WLAN abgeschaltet?
FB 6490 von UM (Fw 7.02) * CASA CMTS * 2Play PLUS 100 * DSLite * Telefon Komfort * LevelOne GSW 0807 8-port switch

MarcoMontana
Kabelneuling
Beiträge: 4
Registriert: 17.05.2019, 09:27

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von MarcoMontana » 20.05.2019, 16:05

Joerg123 hat geschrieben:
18.05.2019, 13:14
wie hast du die Fritzbox???? denn konfiguriert ? wahrscheinlich als Lan-Client über LanA/1 ? persönlich würde ich raten den DHCP-Server der Fritzbox zu deaktivieren, sprich das der Router im Keller die IPs auch an die WLan-Clients vergibt (sollte zumindest Fritzbox-seitig kein Problem sein). Die Fritzbox selber bekommt ihre IP auch via DHCP und das passt auch so ? dann mal prüfen, ob die Wlan-Clients auch IPs vom Router im Keller bekommen. Im nächsten Schritt würde ich zwar weiterhin "Zugang über LanA aktiv lassen" + DHCP weiterhin aus, aber den Router im Keller mal über einen anderen Lan-Port der Fritzbox anschliessen (Lan 1 bleibt dann ungenutzt). Und erst in letzter Version DHCP der Fritte aktivieren = das WLan und auch die Lan-Clients bekommen ein eigenes Subnetz vom DHCP der Fritte beliefert, dann natürlich nur mit Zugang über Lan-A und den Port auch mit dem Router verbinden.

Wie gut ist denn die DLan-Verbindung is DG ? ich hab da Bekannte, auch mit halbwegs aktuellen Häuschen (gut 20 Jahre) da geht über DLan schon nix,oder bestenfalls ganz wenig, auch wenn so ein Haus schon eine relativ moderne Verkabelung besitzt.
Der Accesspoint im DG hat einen anderen Wlan-Namen als das Fritzbox-Wlan ? bei mir klappt das zwar fehlerfrei (Fritzrepeater als Repeater dort hängt ein DLan am Lan-Port und a anderen Ende ein DLan-WLan-Adapter von Aldi und da funzt es wunderbar mit gleicher WLan-Konfig), aber das muss zumindest nicht so sein = erstmal anzuraten beide WLans unterschiedliche Namen zu vergeben.
Oh je, Danke für deine Antwort aber ich verstehe nur Bahnhof :kratz: Ich Müsste lügen um jetzt genau zu sagen wie die die Fritzbox im WZ konfiguriert ist, aber vermutlich so wie oben beschrieben. Ich checke das mal mit dem DHCP de-aktivieren und die IP Verteilung über die Box im Keller - das war auch der Plan meines Bekannten der es mir eingerichtet hatte. Klappte aber dann leider nur eine zeit lang und dann war Ende Gelände! Das mit dem DLAN ins DG klappt ansich sehr gut, es scheint wirklich nur den an den IP Adressen zu liegen.

Wenn ich zB auf dem Iphone WLAN ausschalte und wieder einschalte, dann geht es ne Weile gut und dann wieder Feierabend.

Ich checke das mal mit dem DHCP

Danke schon mal im Vorraus :smile:

MarcoMontana
Kabelneuling
Beiträge: 4
Registriert: 17.05.2019, 09:27

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von MarcoMontana » 20.05.2019, 16:07

MartinP_Do hat geschrieben:
20.05.2019, 10:27
Joerg123 hat geschrieben:
18.05.2019, 13:14

Wie gut ist denn die DLan-Verbindung is DG ? ich hab da Bekannte, auch mit halbwegs aktuellen Häuschen (gut 20 Jahre) da geht über DLan schon nix,oder bestenfalls ganz wenig, auch wenn so ein Haus schon eine relativ moderne Verkabelung besitzt.
Eine relativ moderne Verkabelung kann sogar ein Hindernis für PowerLan sein:
- Steckdosen verteilt auf verschiedene Phasen
- Viele Sicherungsautomaten
- Dazu dann womöglich noch moderne Leuchtmittel mit elektronischen Vorschaltgeräten, die viel Elektrosmog auf den Leitungen verbreiten ....

Ich könnte mir vorstellen, dass eine altbackene Verkabelung mit allen Steckdosen auf einer Sicherung und vielen Glühlampen, statt LED-Energiesparwunder deutlich kooperativer ist ....


Noch eine Frage an den Threadersteller: Ist an der Connect-Box das WLAN abgeschaltet?
Auf die Frage mit dem WLAN in der Connect Box: JA, hab ich abgeschaltet - sonnst hätte ich ja 3 Netzwerke gehabt (Keller, Erdgeschoss und Dachgeschoss). Die stören sich doch sicher alle untereinander oder?

Joerg123
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 923
Registriert: 29.09.2011, 18:27
Wohnort: NRW

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von Joerg123 » 20.05.2019, 17:12

ist nicht anders wie bei Nachbarn: selber Kanal (bzw. überlappend, die Fritzbox stellt das im Menü unter Wlan > Funkkanal ja sehr hübsch und verständlich dar) ist nicht gut, selber WLan-Name (und Passwort) kann gut gehen (wie bei mir, bzw. da ist das WLan offen), kann aber auch zu Problemen führen, muss man jetzt nicht zwingend zu raten.
Das mit den IP-Adressen und Fritzbox > Internet > Zugang-Einstellungen + DHCP-Konfiguration: ja guck es dir an, dein anderes Gerät im Dachgeschoss wird sowas (wahrscheinlich) auch haben... kann ich zumindest nicht simpler erklären. Am Idealsten nur der DHCP der Connectbox ist aktiv und vergibt für alle Geräte im Lan und Wlan der angeschlossenen Accesspoints, wozu bei den Accesspoints die Konfig halt stimmen muss (DHCP-aus).
Aber wie schon geschrieben: wenn es denn nicht stabil geht, dann wäre mein Ansatz eben notfalls auch ganz anders rum: DHCP der Fritzbox/Accesspoint aktiv und als Router nutzen (also mit eigenen IP-Subnetzen im WLan). Man muss gucken was am besten läuft, nur darauf kommt es an, Theorie und Praxis unterscheiden sich da häufig.

@Martin:
das mit den Phasen ist mir schon bewusst, dass passte auch (sind gleich)
auch versucht Störungen zu vermeiden (verschiedene Steckdosen im Raum, keine Mehrfachstecker), aber ist zumindest nicht aufgefallen (was nicht heisst, dass es keine Störungen gibt). Stromsparlampen/LEDs sind da mit Sicherheit aktiv (nutze ich hier aber auch).
Bei mir läuft das in ner Elektroverkabelung aus den 60ern über ca. 50 Meter mit dem Aldi DLan-WLan-Set von vor 3-4 Jahren/500MBit/s(laut Hersteller/Medion) völlig stabil, wenn man 30MBit/s als korrekt ansieht. Bis Anfang des Jahres hatte ich eh nur 50MBit/s, da fällt erst jetzt auf, dass schon alleine über die WLan-Verbindung nicht viel mehr wie 30MBit/s gehen (war mit der 6360 und nur 2,4GHz nicht anders, jetzt mit der 6490 und 2,4+5GHz parallel zum 1750-Repeater hätte ich da (deutlich) mehr erwartet, laut den Werten der Fritzbox ist dem auch so). Recht stabile 30MBit/s im Garten für Handy/Whatsapp, Internet-Radio und ab und an mal TV über FireTV-Stick reicht aber auch völlig aus, selbst für HD-TV-Streaming
Office Internet&Phone 300/20 Mbit/s DualStack/DHCP via UM-Fritzbox 6490 mit Fritz!OS 7.01 & AVM Repeater 1750e
2x DECT (Siemens S67h + S68h, HDfähig) via Fritzbox

boba
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 579
Registriert: 19.03.2012, 17:00
Wohnort: Unitymedia Hessen

Re: WLan Übertragung mit Connect Box im Keller

Beitrag von boba » 20.05.2019, 18:05

MarcoMontana hat geschrieben:
20.05.2019, 16:07
Auf die Frage mit dem WLAN in der Connect Box: JA, hab ich abgeschaltet - sonnst hätte ich ja 3 Netzwerke gehabt (Keller, Erdgeschoss und Dachgeschoss). Die stören sich doch sicher alle untereinander oder?
Nein, die stören sich nicht, sofern du voneinander unabhängigen WLAN-Netzen eine unterschiedliche SID vergibst. Mittels Repeatern erweiterte oder von AVM Mesh verteilte WLANs haben dieselbe SID, aber eine davon unabhängige Connect Box mit eigener SID ist davon ganz unabhängig. Eine zusätzlich angebotene SID bedeutet keine Belastung und reserviert auch keine exklusive Bandbreite, die irgendwo anders fehlen könnte. Mittlerweile gibt es soviele Extra-Geräte, die alle ihre eigenen WLANs anbieten, die aber praktisch überhaupt nicht genutzt werden - da spielt eine weitere SID überhaupt keine Rolle. Relevant für die Auslastung sind nur tatsächlich übertragene Nutzdaten.

Willst du ein Gerät im Keller betreiben, und das WLAN von oben aus der Wohnung reicht nicht in den Keller, dann ist es durchaus sinnvoll, das WLAN der Connect Box im Keller zu nutzen. An einem entsprechenden Client meldest du einfach 2 WLAN Netze an: das Netz für die Wohnung und das Netz für den Keller. Trägst du es von oben in den Keller, und kommt im Keller das WLAN Signal von oben nicht mehr ausreichend an, dann schaltet es um auf das WLAN im Keller. Holst du es wieder hoch, und das WLAN aus dem Keller ist oben zu schwach, schaltet es wieder zurück. Diese Art der Übergabe mag nicht immer ganz sauber funktionieren, z.B. wenn es Bereiche im Haus gibt, in denen beide Netze gleichermaßen Empfang bieten, dann muss man per Hand umschalten. Ist aber immer noch besser als wenn du im Keller überhaupt kein WLAN-Empfang hast, es dort aber benötigst.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 13 Gäste