Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

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TW2016
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Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 14.09.2018, 14:44

Hallo,
Habe mal ein foto meines hausanschluss gemacht.
Blau: Hauseingangskabel der telekom,geht über den verteiler in den verstärker
Grau: verstärker ausgang, geht in ein bauteil technetix ET-1-6+/N (Tap 6.5dB)
Rot: ausgang des bauteils, geht über verteiler ins haus zu den multimediadosen

da ich tv (horizon) nicht mehr nutze möchte ich gerne die kabelkaäle in denen das koax verläuft für etjernet kabel nutzen. Die connectbox soll dann direkt in den hauseingang und daran die ethernetkabel, ggfs ein switch.
FRAGE: Kann ich die connectbox direkt an den ausgang des o.g. bauteils (roter pfeil) anschliessen oder muss eine multimediadose installiert werden?

Gruss und danke
Thorsten
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MartinP_Do
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 14.09.2018, 15:02

Die Pegel sind auf den Ausgang der Multimediadose eingemessen, an dem die Box bisher hängt. Der Pegel am Stammausgang des TAP/Abzweiger ist viel zu hoch, da die Multimediadose wahrscheinlich eine Auskoppeldämpfung von mindestens 10 ... 15 dB hat ...

Selbst die Dämpfung am Abzweigausgang ("TAP", oben) ist mit 6,5 dB wahrscheinlich zu gering, um dort den Router direkt anzuschließen.

Sollten zwischen Multimediadose und dem TAP noch andere Antennendosen montiert sein, musst Du von allen dazwischenliegenden Antennendosen den Typ herausfinden, und anhand der Datenblätter die Durchgangsdämpfung.
Die Summe aus allen Durchgangsdämpfungen der dazwischenliegenden Dosen und der Auskoppeldämpfung der eigentlichen Multimediadose ergibt die notwendige Dämpfung des Signals, bevor es in das Modem gesendet werden darf...
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 14.09.2018, 18:42

Vielen dank. Also braucht man als laie einen unity techniker. Werd die mal kontaktieren

MartinP_Do
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 15.09.2018, 08:39

Bedenke aber auch, ob die Verteilerplatte bzgl. WLAN-Versorgung eine gute Lage hat. Hängt sie in der hintersten Ecke eines dunklen Kellers, ist die WLAN-Versorgung von dort aus im Rest der Wohnung nur sehr schlecht...

Wenn dann zusätzlich ein WLAN-Access-Point installiert werden muss, braucht das natürlich zusätzlichen Strom ....
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 19.09.2018, 15:24

Weiss jemand ob man für so eine technische leistung bezahlen muss pder ob das als service durchgeht?
Eine dose könnte ich ja selbst besorgen und schpn mal installieren geht ja nur um das durchmessen.

Gruss

MartinP_Do
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 19.09.2018, 15:44

Messen könnte in Grenzen die Connect-Box für Dich

Die Connect Box hat eine Diagnose-Seite in der Web-Konfigurationsoberfläche
Bild

Da könntest Du Dir die Werte am aktuellen Standort der Box aufschreiben oder einen Screenshot machen (interessant sind "Downstream-Details", Spalte "Rx" und "Upstream-Details" Spalte "Tx", sie dann ausschalten und an der Hausverteilplatte an der oberen Buchse des Bauteils links vom roten Pfeil auf Deinem Bild anschließen.

Einschalten, und die Werte erneut aufnehmen (wenn sie denn wieder einen Sync bekommt).

Sind die Pegel dann zu hoch (Grenzen siehe untenstehende Werte), müsste eine Dose oder ein Dämpfungsglied mit entsprechender Dämpfung genutzt werden
Bild

EDIT: Etwas Offtopic: Zeigt die Connect Box wirklich unter "Upstream Details" "Anzahl Modems" an? Das wäre ja ein Hinweis auf mögliche Überbuchung des Kabelsegments. So eine Offenheit hätte ich ja nicht erwartet ...
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 19.09.2018, 17:42

Vielen dank. Werd das mal probieren. Schrotten kann man die box nicht oder?

Mit oberer buchde meinst du den anschluss wo aktuell ein widerstand(oder was das ist) aufgeschraubt ist?

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von robbe » 19.09.2018, 17:59

MartinP_Do hat geschrieben:
19.09.2018, 15:44
Messen könnte in Grenzen die Connect-Box für Dich

Die Connect Box hat eine Diagnose-Seite in der Web-Konfigurationsoberfläche
Bild

Da könntest Du Dir die Werte am aktuellen Standort der Box aufschreiben oder einen Screenshot machen (interessant sind "Downstream-Details", Spalte "Rx" und "Upstream-Details" Spalte "Tx", sie dann ausschalten und an der Hausverteilplatte an der oberen Buchse des Bauteils links vom roten Pfeil auf Deinem Bild anschließen.

Einschalten, und die Werte erneut aufnehmen (wenn sie denn wieder einen Sync bekommt).

Sind die Pegel dann zu hoch (Grenzen siehe untenstehende Werte), müsste eine Dose oder ein Dämpfungsglied mit entsprechender Dämpfung genutzt werden
Bild

EDIT: Etwas Offtopic: Zeigt die Connect Box wirklich unter "Upstream Details" "Anzahl Modems" an? Das wäre ja ein Hinweis auf mögliche Überbuchung des Kabelsegments. So eine Offenheit hätte ich ja nicht erwartet ...
Das obige Bild stammt aus dem SBC Portal von Unity, da haben nur Techniker bzw Mitarbeiter drauf Zugriff.

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 19.09.2018, 19:22

Kriege aber auch über die Standard View ein Protokoll, allerdings alle mv-Werte auf Ganze Zahlen gerundet.
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Upstream.JPG
Downstream.JPG

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 19.09.2018, 22:39

Mit den Werten aus dem "Standard-View" kann man auch schon etwas anfangen.
Ich würde einfach probieren, ob der Router an den oberen mit "Tap 6,5" beschrifteten Ausgang einen Sync hinbekommt (vrorausgesetzt, da ist nur ein Abschlusswiderstand und kein Kabel aufgeschraubt) und dann mit einem Notebook oder über WLAN die Werte ermitteln. Wenn die Werte weiterhin im "grünen Bereich" des zweiten Bildes sind, muss man eigentlich nichts ändern. Der TAP-Ausgang ist einer für den Anschluss einer Stichdose - da kann man auch mit dem Router und einem Verbindungskabel direkt draufgehen...

Wenn die Werte deutlich höher ausfallen, als auf Deinem geposteten Bild und sich der Grenze des "grünen Bereiches" nähern, muss man überlegen, ob man eine Dose mit für den "Überschuss" passender Auskoppeldämpfung findet, oder lieber eine Enddose mit ca 4 dB höherer Dämpfung an den mit "Out 2.2 dB" beschrifteten Ausgang klemmt - dann sollte es auch passen ...

Noch zwei Hinweise:

Die Upstream-Pegel-Werte SINKEN umso stärker, desto niedriger die Dämpfung der Kabelstrecke ist, weil der Router den Pegelüberschuss ausregelt.
In der Gegenrichtung von CMTS im Kabelnetz STEIGEN die Pegelwerte wiederum, wenn die Dämpfung niedriger wird. Wobei der CMTS auf eine Pegel-Regelung hat, insoweit der Router mit dem CMTS kommunizeren kann, regelt der CMTS das Signal herunter...

Der Abschlusswiderstand am TAP-Ausgang sollte an den anderen Ausgang geschraubt werden, wenn das dort angeschlossene Kabel entfernt wird.
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 20.09.2018, 14:03

Es gibt regelbare dämpfungsglieder. Z.B. https://m.ebay.de/itm/SAT-Daempfungsreg ... r=1&_rdt=1
Ist sowas sinnvoll ?
Welchen wert muss ich denn einstellen? Den down oder upstream pegel? Oder regelt sich der jeweils andere wert automatisch ein?

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 20.09.2018, 14:37

TW2016 hat geschrieben:
20.09.2018, 14:03
Es gibt regelbare dämpfungsglieder. Z.B. https://m.ebay.de/itm/SAT-Daempfungsreg ... r=1&_rdt=1
Ist sowas sinnvoll ?
Welchen wert muss ich denn einstellen? Den down oder upstream pegel? Oder regelt sich der jeweils andere wert automatisch ein?
Der Upstream-Pegel sollte verlässlicher sein. Wenn der Pegel höher ist, als am ursprünglichen Aufbauort, ist die Dämpfung über die neue Strecke höher, als vorher, und der Dämpfungsregler müsste in Richtung "weniger Dämpfen" verstellt werden, und umgekehrt.

Noch etwas: Dass die Upstream-Modulation auf 16QAM eingestellt ist, ist ein Indiz, dass die Übertragung auch aktuell bereits nicht ganz ungestört ist. Bei guter Strecke wird eigentlich das störempfindlichere, aber effiziertere 64QAM verwendet ....
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 20.09.2018, 15:41

Noch etwas: Dass die Upstream-Modulation auf 16QAM eingestellt ist, ist ein Indiz, dass die Übertragung auch aktuell bereits nicht ganz ungestört ist. Bei guter Strecke wird eigentlich das störempfindlichere, aber effiziertere 64QAM verwendet ....
Liegt das an meinen leitungen im haus oder kommt das von unity? Ansosnten kann ich ja mal einen techniker fordern.

Eine verständnisfrage: wenn der pegel höher ist als vorher, sie soll ich dann weniger als 0 dämpfen? Gibt ea auch negative dämpfer (verstärker??)

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 20.09.2018, 16:14

Modem und CMTS sind im regen Dialog über die Qualität und den Pegel, den sie auf der Leitung messen, und korrigieren wenn der Gegenüber das anfordert in gewissen Grenzen.

Wenn also am CMTS zu wenig Pegel vom Modem ankommt, fordert der CMTS vom Modem eine Pegelerhöhung, um die Dämpfung der Leitung besser zu kompensieren.
Genauso fordert der CMTS vom Modem einen Fallback auf 16QAM, wenn zu viele Störungen auf der Leitung für 64QAM sind ...

Zu den Gründen für den Fallback auf 16QAM kann man anscheinend allgemeingültig nicht viel sagen. Ich habe da schon recht viel probiert. Solange die Internet-Verbindung nicht ruckelt mache ich mir darüber inzwischen keine Gedanken mehr.

Wenn es nicht zu Störungen kommt, wird Unitymedia auch keinen Techniker schicken ...

Noch ein Nachtrag: Der "rege Dialog" kann schon etwas weniger Rege sein als erwartet. Man sollte nicht erwarten, dass sich die Werte stehenden Fußes in der Connect-Box Web-Oberfläche ändern, wenn man den Dämpfungs-Regler verstellt hat. Da sollte man schon etwas warten. Ich habe selber keine Connect-Box, und so etwas mit meiner Fritzbox auch noch nie angestellt ... Deshalb kann ich zu genauen Wartezeiten nichts sagen ...
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 20.09.2018, 22:29

so, heute mal direkt ausprobiert.
Abschlusswiderstand abgdreht, connectbox angeschlossen, eingeschaltet.
Internet ging sofort problemlos. Anbei die Pegelscreenshots.

Upload: von ca. 46 auf ca. 35
Download: von ca. 1-2 auf ca. 13-14
Den Abschlusswiderstand allerdings noch nicht angeschlossen, die alten Verbindungen ebenfalls noch angeschlossen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, brauche ich jetzt ein Dämpfungsglied, ca. 10-12db. Muss der Abschlusswiderstand auch noch berücksichtigt werden? Oder die noch angeschlossenen Kabelleitungen, die zu den verlegten Multimediadosen laufen? (Die werden ja später abgeklemmt, da ziehe ich cat7 Kabel durch).

Würde so ein regelbares Dämpfungsglied wie oben verlinkt hier funktionieren? Ist ja eigenlich für SAT Anlagen, aber spielt vermutlich keine Rolle, oder?
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von robert_s » 20.09.2018, 23:15

MartinP_Do hat geschrieben:
20.09.2018, 16:14
Genauso fordert der CMTS vom Modem einen Fallback auf 16QAM, wenn zu viele Störungen auf der Leitung für 64QAM sind ...
Tatsächlich? Werden bei DOCSIS 3.0 nicht die Modulationen der Upstream-Kanäle im MDD übermittelt - einheitlich für das gesamte Segment? Ich kenne das jedenfalls so, dass dann in der Upstream Active Channel List niedrigere Modulationen stehen. Also nicht individuell für das eine gestörte Modem, sondern gleich für alle Kabelmodems im Segment. Sprich: Wenn einer seine Pegel versaubeutelt, leidet das gesamte Segment.

DOCSIS 3.1 ist da schon weiter, da kann das CMTS eine handvoll Profile definieren, und jedem Kabelmodem dann eins davon zuweisen. Damit können dann ggf. manche Kabelmodems auf der gleichen Frequenz (dem gleichen Subträger) eine höhere Modulation verwenden als andere.

MartinP_Do
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 21.09.2018, 09:00

TW2016 hat geschrieben:
20.09.2018, 22:29
so, heute mal direkt ausprobiert.
Abschlusswiderstand abgdreht, connectbox angeschlossen, eingeschaltet.
Internet ging sofort problemlos. Anbei die Pegelscreenshots.

Upload: von ca. 46 auf ca. 35
Download: von ca. 1-2 auf ca. 13-14
Den Abschlusswiderstand allerdings noch nicht angeschlossen, die alten Verbindungen ebenfalls noch angeschlossen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, brauche ich jetzt ein Dämpfungsglied, ca. 10-12db. Muss der Abschlusswiderstand auch noch berücksichtigt werden? Oder die noch angeschlossenen Kabelleitungen, die zu den verlegten Multimediadosen laufen? (Die werden ja später abgeklemmt, da ziehe ich cat7 Kabel durch).

Würde so ein regelbares Dämpfungsglied wie oben verlinkt hier funktionieren? Ist ja eigenlich für SAT Anlagen, aber spielt vermutlich keine Rolle, oder?
Man könnte auch einfach eine Multimediadose mit 12 dB Auskoppeldämpfung nehmen (ggfs. die, an der die Connect-Box bisher hing - dann Abdeckung entfernen, und anhand des Aufdruckes auf dem Metallrahmen im Internet nach den Daten der Dose suchen), oder ein festes 12 dB Dämpfungsglied - Letzteres wäre wahrscheinlich die günstigste Lösung.

Alternativ den unteren Abgang benutzen, und dort 3...4 dB mehr Dämpfung ansetzen...

Der Dämpfungsregler von Ebay sieht ein bisschen "Halbseiden" aus. Es ist nicht ersichtlich, welches Schirmungsmaß dieses Bauteil hat. Die Kabelbetreiber schreiben inzwischen Klasse A+ vor ...

PRINZIPIELL sind die Werte aber auch schon, wie sie sind im "Grünen Bereich", wenn auch schon in der Zone "Tolerierte Abweichung". (Siehe das bunte Bild weiter oben)

Derzeit sind im Upstream auch 64QAM statt 16QAM aktiviert. Das spricht auch dafür, dass das Upstream-Signal besser beim CMTS ankommt ...
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von robbe » 21.09.2018, 14:51

Der grüne Bereich geht bei UM (in NRW) im Downstream von -6 bis 9 und im Upstream von 38 bis 50.

Und die Modulierung im Upstream wird immer für den gesamten Node ausgehandelt. Heißt, hast du du einen Störer auf 30Mhz, wird Modulierung für sämtliche MTAs am Node auf QAM16 runter geregelt. Man selber kann da durch irgendwelche Pegeländerungen am Modem garnichts ausrichten.

Ich würde hier eine vernünftige MMD setzen, alles andere ist nur gebastel und nicht nach UM Norm.

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 23.09.2018, 00:25

Habe es heute noch einmal ausprobiert, mit einem festen 12db Dämpfungsglied.
Im Download liege ich bei 1 (niedrige Frequenzen) bis 4 (hohe Frequenzen).
Im Upload liege ich bei 47-48 db.
Also recht nah an den bisherigen, wenn ich über die Multimediadose im Wohnzimmer gehe.
Seht ihr hier noch ein Problem?
Sobald ich das final umziehe, werde ich auch mal die Unity MultimediaDose ausbauen und unten im Hausschrank einbauen, mal schauen ob das einen UNterschied macht.

Speedtest habe ich auch mal gemacht, habe eine 120er Leitung, Test um ca. 0.00 Uhr:
Bei https://speedtest.unitymedia.de/run/
=> LAN: Down: 74,8 // Up: 5,3 // Ping: 17ms
=> WLAN: Down: 52,9 // Up: 5,4 // Ping: 24ms

Bei https://speedtest.chip.de/
=> LAN: Down: 66,7 // Up: 4,8 // Ping: 25ms
Dateianhänge
down_up.JPG

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 24.09.2018, 08:56

TW2016 hat geschrieben:
23.09.2018, 00:25
Habe es heute noch einmal ausprobiert, mit einem festen 12db Dämpfungsglied.
Solange Du an den oberen Abgang des Abzweigers bleibst, ist das o.k. - da der Abzweiger für die richtige Anpassung des Wellenwiderstandes sorgt.
Am unteren "Stamm"-Abgang gibt es diese Anpassung nicht, und da müsste zwingend eine Multimedia-Enddose montiert werden.

Ob die Multimediadose nach Umbau auch am oberen Abgang "passt" hängt von deren Auskoppeldämpfung und der Dämpfung auf der alten Strecke ab.
In der Regel findet man auf den Multimediadosen einen Typ-Aufdruck, wenn man die Plastikabdeckung abschraubt. Dann kann man die Auskoppeldämpfung mit etwas Internet-Recherche herausfinden.
Bei einer 15 oder 18 dB-Dose würde sich wahrscheinlich eher der untere Abgang anbieten, bei 12 dB oder weniger der obere ...
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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von TW2016 » 24.09.2018, 11:28

es handelt sich um diese dose:
Braun telecom btv MMD 21931401
AD: 3x14,5 dB (d1, d2, tv)
1x15 dB (UKW)
DD: 2,0 dB

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Re: Connectbox direkt am verstärkerausgang anschliessen

Beitrag von MartinP_Do » 24.09.2018, 12:56

TW2016 hat geschrieben:
24.09.2018, 11:28
es handelt sich um diese dose:
Braun telecom btv MMD 21931401
AD: 3x14,5 dB (d1, d2, tv)
1x15 dB (UKW)
DD: 2,0 dB
Also hat die 2,5 dB mehr Dämpfung, als Dein Dämpfungsglied.
-6 bis 9 und im Upstream von 38 bis 50.
Da wärest Du auch mit dieser Dose noch gut im grünen Bereich ...
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