VoiP Paketloss - sonst noch jm?

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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von MartinP_Do » 09.01.2019, 10:07

Menano hat geschrieben:
09.01.2019, 00:51

Wäre das schön wenn man die übermittelte Rufnummer auch bei Unitymedia ändern könnte. :lovingeyes:
Willst Du Dir neue Geschäftsmodelle erschließen?

https://www.golem.de/news/voice-phishin ... 38580.html

Für Caller ID Spoofing gibt es natürlich auch legitime Einsatzgebiete, z. B. aus dem Home-Office dienstliche Anrufe mit übermittelter Dienstnummer tätigen. Einigen "speziellen" Kunden oder Kollegen will man seine Privatnummer womöglich nicht zugänglich machen ...

Aber Aufgrund der betrügerischen Motivationen für Caller ID Spoofing stehe ich da völlig freiem Übermitteln beliebiger Caller IDs doch sehr kritisch gegenüber.
Womöglich übermitteln die "Sie schauen Kabelfernsehen schwarz ich stelle Ihnen das Internet ab" Anrufer sonst eine der offiziellen Nummern von Unitymedia ...
Zuletzt geändert von MartinP_Do am 09.01.2019, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tq1199 » 09.01.2019, 10:09

SCD hat geschrieben:
09.01.2019, 09:36
..., da dieser die Regelungen zur freien Wahl der Endgeräte nicht einhält.
Aus welchen Informationen bzw. aus welchem Verhalten schlussfolgerst Du, dass in diesem Fall, die "Regelungen zur freien Wahl der Endgeräte" nicht eingehalten werden?
Office Internet & Phone 50, AVM FRITZ!Box 6360 Cable (kbw) - FRITZ!OS 06.52 - , an Arris-CMTS, zusätzlich eine feste statische IPv4-Adresse für meinen Server, am Bridge-Anschluss (FB6360-cable wird ohne feste IPv4-Adresse als Router verwendet.)
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von SCD » 09.01.2019, 10:15

Durch die Nutzung von einem eigenem Router dürfen keine technischen Nachteile entstehen. Sonst ist es keine Routerfreiheit ;)
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Modem: AVM Fritz!Box 6490 07.01 (Stand: 08.01.2019)

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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von MartinP_Do » 09.01.2019, 10:17

tq1199 hat geschrieben:
09.01.2019, 10:09
SCD hat geschrieben:
09.01.2019, 09:36
..., da dieser die Regelungen zur freien Wahl der Endgeräte nicht einhält.
Aus welchen Informationen bzw. aus welchem Verhalten schlussfolgerst Du, dass in diesem Fall, die "Regelungen zur freien Wahl der Endgeräte" nicht eingehalten werden?
Er schließt das aus dem Umstand, dass es auf den privat beschafften Fritzboxen der Kunden Telefonie-Störungen gibt, von denen die Fritzboxen gleichen Typs, die von Unitymedia bereitgestellt wurden nicht betroffen sind ...
Ich würde da aber eher keine böswillige Behinderung als Grund erwarten, sondern Unfähigkeit ...


Wenn nach der ersten Inspektion in einer deutschen VW Vertragswerkstatt EU-Reimport Golf GTI plötzlich reihenweise durch Leistungseinbußen 30 km/h langsamer würden, würde es in den Autoforen auch gewisse Verdächtigungen geben ....
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Airbrando » 09.01.2019, 10:42

Habe mich nun ebenfalls beschwert. Danke für den Link.

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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Andreas1969 » 09.01.2019, 11:02

Hat eigentlich schon mal jemand einen Paketmitschnitt während eines Telefonats in der Fritzbox gestartet und das mal mit Wireshark genauer analysiert, was da genau passiert :kratz:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von blaxxz » 09.01.2019, 11:38

Andreas1969 hat geschrieben:
09.01.2019, 11:02
Hat eigentlich schon mal jemand einen Paketmitschnitt während eines Telefonats in der Fritzbox gestartet und das mal mit Wireshark genauer analysiert, was da genau passiert :kratz:
Nicht mehr nötig, wird ja heute Abend behoben sein. :winken:
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Airbrando » 09.01.2019, 12:00

Wie kommst du denn darauf ???

Brista_Manane
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Brista_Manane » 09.01.2019, 12:06

Andreas1969 hat geschrieben:
09.01.2019, 11:02
Hat eigentlich schon mal jemand einen Paketmitschnitt während eines Telefonats in der Fritzbox gestartet und das mal mit Wireshark genauer analysiert, was da genau passiert :kratz:
Sollte am besten jemand mit sonem Technicolor Modem machen, also zwischen Modem und Router Port messen. Benötigt werden also auch zwei NICs (oder halt man verwendet ein "richtiges" Messgerät, z.B. Acterna HST-3000).
Bei der FB kommst Du ja nicht an die die WAN-Schnittstelle.
Übrigens: die FB kann sogar mit Hausmitteln ein Wireshare-Capture erstellen: https://fritz.box/html/capture.html
Leider funktionert das bei der 6490 nur mit der LAN-Schnittstelle, allerdings kann man ein Telefongerät bei der FB einrichten und mittels SIP-Phone über die FB telefonieren - diesen Traffic kann man recht simple capturen.

Wireshark hat ja inzwischen auch ein SIP-Modul zur Analyse integriert. Aber was willst Du bei PacketLoss sehen? Da fehlen halt Pakete... Laufzeitschwankungen resultieren in Jitter und wenn die Pakete in falscher Reihenfolge ankommen (jedes RTP-Paket hat eine Sequenznummer) treten Bursts auf. All die Fehler sind bei VoIP ja auch sehr deutlich zu hören und können auch nicht kompensiert werden.
Und was willst Du mit den Ergebnissen machen? Die UM-Hotline wird davon keine Ahnung haben und die Field-Techniker können meist nur auf Layer1 die Pegel überprüfen.
Dort arbeiten sicherlich auch kompetente Techniker, aber zu denen kann man ja gar nicht vordringen.

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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Andreas1969 » 09.01.2019, 12:49

blaxxz hat geschrieben:
09.01.2019, 11:38
Nicht mehr nötig, wird ja heute Abend behoben sein.
Trommelwirbel, die Spannung steigt :schulz:
Na dann lassen wir uns mal überraschen :bumper:
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tq1199 » 09.01.2019, 17:26

SCD hat geschrieben:
09.01.2019, 10:15
Durch die Nutzung von einem eigenem Router dürfen keine technischen Nachteile entstehen.
Das ist doch nicht der Fall. Andreas1969 hat doch eindeutig festgestellt bzw. nachgewiesen, dass man mit der _providereigenen_ FritzBox die identischen Probleme hat, wie mit der eigenen FritzBox. Z. B. das Wichtigste:
So Jungs, hab mal´n biss´l mit der Providerfritte 6360 rumgespielt und neue Erkenntnisse gewonnen.

Hab´s getestet, sobald die Telefonie auf der Providerfritte 6360 über die 3 öffentlichen Varianten läuft, geht der Burst hoch und es entstehen Paketverluste, Telefonie ist grausam
Damit man mit der _eigenen_ FritzBox für die Telefonie das interne 10.-er Netz von UM nutzen kann, müsste man doch die _freie_ Firmware bzw. die _freie_ Konfiguration der _eigenen_ FritzBox, m. E. durch UM modifizieren/ändern lassen und das widerspricht m. E. doch der Routerfreiheit.
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von SCD » 09.01.2019, 17:31

Mit technischen Nachteilen meine ich das 10er Netz. Auch mit einer freien Box muss das möglich sein (auch wenn die Konfiguration etwas aufwendiger wird und per Hand gemacht werden muss)
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tq1199 » 09.01.2019, 17:39

SCD hat geschrieben:
09.01.2019, 17:31
Auch mit einer freien Box muss das möglich sein (auch wenn die Konfiguration etwas aufwendiger wird und per Hand gemacht werden muss)
Routerfreiheit heißt doch, dass man nicht zwingend eine eigene FritzBox verwenden muss. Das kann auch ein anderer geeigneter eigener VoIP-Router sein. UM muss sich dann mit allen Routern auskennen? Wer macht die aufwendige Konfiguration per Hand? Du oder UM?
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Andreas1969 » 09.01.2019, 17:45

Nun isses Abend :prost:
Dann sollte's ja jetzt wieder tun :crazy:
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von SCD » 09.01.2019, 17:46

Routerfreiheit heißt für mich ich muss die gleichen Möglichkeiten (bzw. mehr - DVB-C über das Heimnetz) wie vergleichbare Providerboxen haben. Also die Möglichkeit zu bekommen in das 10er Netz zu kommen.

Vergleich VW - Providerbox, Ford - Kundenrouter. Mit meinen Ford möchte ich alle Strassen befahren können die auch der VW befahren kann.

Die Konfiguration des Routers ist natürlich mein Problem.
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tobsen » 09.01.2019, 17:51

SCD hat geschrieben:
09.01.2019, 17:31
Auch mit einer freien Box muss das möglich sein (auch wenn die Konfiguration etwas aufwendiger wird und per Hand gemacht werden muss)
tq1199 hat geschrieben:
09.01.2019, 17:39
Das kann auch ein anderer geeigneter eigener VoIP-Router sein. UM muss sich dann mit allen Routern auskennen?
Ich glaube ihr werft da etwas durcheinander..
1) Ja Router bzw Endgerätefreiheit bedeutet, dass ich jedes Gerät verwenden darf, welches die Spezifikation des Anschlusses einhält. Ob das jetzt eine Fritte, ein Cisco Modem, ein TC4400 ist oder what ever ist dann egal.
2) Die Zuständigkeit von UM endet bei eigener Hardware beim Netzabschluss... das ist in dem Fall die erste MMD nach dem Verstärker im Haus.
3) Das Problem, welches hier beschrieben wird, hat nichts mit dem Endgerät selber zu tun.

Das Problem ist darin begründet, dann UM nicht in der Lage ist, ihre SIP-Server so zu konfigurieren, dass diese auch aus dem öffentlichen IP-Netz problemlos erreichbar sind.
Die Probleme mit der Telefonie treten nur auf, wenn man die öffentlichen(!) Registrare vom UM benutzt. Und diese öffentlichen müssen die User mit eigener Hardware zwangsläufig nutzen, da UM bei eigener Hardware eben nicht weiss, ob die Hardware auch mehrere IPs unterstützt.
Dies können sie eben nur bei ihrer eigenen provider Hardware (in diesem Fall eben Fritten) garantieren. Dort bekommt die Provider Fritte einfach eine weitere 10er IP zugewiesen und schickt darüber einer die Telefonie. Dann treten auch keine Probleme auf.

Andreas hatte jetzt bei einem gegencheck seine provider Fritte dahingehend umkonfiguriert, dass diese die Telefonie auch über die öffentliche IP schickt und nicht mehr über das interne 10er Netz.
Damit war bewiesen, dass die Probleme unabhängig von der Hardware auftreten und einzig und allein durch die unterschiedlichen IP-Netze begründet sind.

Somit untergräbt UM absichtlich oder unabsichtlich die Endgerätefreiheit, da dem Kunden mit eigener Hardware offensichtliche Nachteile entstehen!
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tq1199 » 09.01.2019, 18:02

SCD hat geschrieben:
09.01.2019, 17:46
Also die Möglichkeit zu bekommen in das 10er Netz zu kommen.

Vergleich VW - Providerbox, Ford - Kundenrouter. Mit meinen Ford möchte ich alle Strassen befahren können die auch der VW befahren kann.

Die Konfiguration des Routers ist natürlich mein Problem.
Das 10er-Netz ist vergleichbar mit einer privaten "Straße". Mit einem PKW darfst Du auch nicht jede private Straße befahren, auch wenn es technisch möglich wäre.
Die UM-Kunden mit providereigener Box, können die Providereigene Box aber nicht für dieses interne Netz konfigurieren. Das macht UM..
Routerfreiheit bedeutet auch hier u. a., dass die Telefonie _über das Internet_ funktionieren muss, so wie das bei den anderen Providern (Telekom & Co.) auch der Fall. Z. Zt. ist das eine Störung, die von UM behoben werden muss. Nicht mehr und nicht weniger.
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tq1199 » 09.01.2019, 18:08

tobsen hat geschrieben:
09.01.2019, 17:51
..., da dem Kunden mit eigener Hardware offensichtliche Nachteile entstehen!
Der Kunde mit eigener Hardware hat aber auch Vorteile(, die der Kunde mit providereigener Hardware nicht hat).
Das Problem ist doch nicht das 10-er-Netz, sondern die Störung die behoben werden muss, ... und dann gibt es dieses "Nachteil" nicht mehr.
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Andreas1969 » 09.01.2019, 18:28

tq1199 hat geschrieben:
09.01.2019, 18:08
Das Problem ist doch nicht das 10-er-Netz, sondern die Störung die behoben werden muss
Korrekt, aber wenn UM das nicht gebacken kriegt, müsste man dem Kunden mit eigener HW auch irgendwie das 10er Netz zugänglich machen, damit Kunde wieder störungsfrei telefonieren kann :phone:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tq1199 » 09.01.2019, 18:33

Andreas1969 hat geschrieben:
09.01.2019, 18:28
..., müsste man dem Kunden mit eigener HW auch irgendwie das 10er Netz zugänglich machen, ...
Weißt Du ob und wie das möglich ist? Es wird schon einen Grund geben, warum UM das nicht macht oder nicht machen kann.
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Torsten1973 » 09.01.2019, 18:38

So, ich hab jetzt auch ne Beschwerde beim Verbraucherservice der BNetzA eingereicht, ich hab die Faxen dicke. UM wollte mir einen NE4-Techniker vorbeischicken - doch was soll der machen? Die Telefonie über meine OFT-ConnectBox läuft ja störungsfrei...
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Andreas1969 » 09.01.2019, 18:43

tq1199 hat geschrieben:
09.01.2019, 18:33
Weißt Du ob und wie das möglich ist?
Als erstes müsste UM die privaten Boxen auch mit MaxCPEs = 2 provisionieren.
Das wäre die erste Voraussetzungen, um überhaupt eine zweite Verbindung ins 10er Netz aufbauen zu können.
Dann müsste man mal die Sicherungsdatei einer privaten mit der einer Providerbox vergleichen, was da noch eingerichtet werden müsste.
Eventuell auch mal die Docsis Config einer privaten mit der einer Providerbox vergleichen.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tobsen » 09.01.2019, 21:11

Andreas1969 hat geschrieben:
09.01.2019, 18:43
Als erstes müsste UM die privaten Boxen auch mit MaxCPEs = 2 provisionieren.
Denke die werden das über Tagged-VLANs machen ähnlich wie es beim rosa Riesen auch gemacht wird...
Da müsste dann der Router hinterm Modem einfach zwei DHCP-Clients auf die verschiedenen VLAN-IDs setzen und entsprechend den SIP-Traffic dann auf das passende Interface routen..
So könnte man es in meinen Augen am einfachsten abbilden und mich würde es wundern, wenn es in den Provider-Boxen anders gelöst wäre.
Alternativ könnte man das SIP-VLAN auch einfach durch sein komplettes LAN routen und dann am SIP-Gateway als untagged Port rausfallen lassen... Gibts eigentlich SIP-Gateways die auch direkt VLANs unterstützen? :kratz:
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von Andreas1969 » 09.01.2019, 21:23

tobsen hat geschrieben:
09.01.2019, 21:11
Alternativ könnte man das SIP-VLAN auch einfach durch sein komplettes LAN routen und dann am SIP-Gateway als untagged Port rausfallen lassen...
Da spricht aber gegen, dass an einer DS-Lite Providerbox, SIP ausschließlich über IPV4 only gefahren wird, oder sehe ich das falsch?
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Re: VoiP Paketloss - sonst noch jm?

Beitrag von tobsen » 09.01.2019, 21:32

Andreas1969 hat geschrieben:
09.01.2019, 21:23
Da spricht aber gegen, dass an einer DS-Lite Providerbox, SIP ausschließlich über IPV4 only gefahren wird, oder sehe ich das falsch?
VLAN sind ja zwei komplett getrennte Netze. Die einzige Gemeinsamkeit ist das Kabel, welches sie sich teilen.
Du kannst ja an einem DS-Lite Anschluss trotzdem eine DHCPv4 anfrage raushauen... die wird einfach nur nicht beantwortet.
Bei DS-Lite wird dann einfach über den DHCPv6 Lease noch zusätzlich die IP des AFTR-Gateway übermittelt und dann baut der Router/Fritte eine Verbindung dazu auf und schickt darüber dann den IP4 Traffic.

Ich kann aber z.b. ein VLAN mit der ID 10 für die Telefonie bereitstellen. Auf UM-Seite sitzt dort dann ein DHCP-Server, der allen Clients, die auch im VLAN 10 hängen eine IP aus dem 10er Netz gibt. Jetzt können diese eine "LAN" Verbindung aufbauen. Ein DNS-Server im gleichen Netz löst dann die internen sslXX... Registrare auf die entsprechenden RCF1981 IPs auf und damit sollten alle Probleme mit dropouts vorbei sein..
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