Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

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WaxWorks
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Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 12.01.2014, 22:39

Hallo liebe Forengemeinde. Ich hoffe ich bin hier richtig,

der BK-Verstärker wurde vom Dachboden in den Keller verlegt.(Mietwohnungen) Aber ich fang' besser von vorne an. Meine 100 Mbit Leitung funktionierte bis vor ein paar Monaten Tadellos. Eines Tages war jedoch laut "Unitymedia Geschwindigkeitstest" Kein Upload mehr möglich, lediglich 0,02 Mbits wurden dort noch angezeigt. Download und Seitenaufbau im Browser - Grottenschlecht.

UM-Service benachrichtigt,Fehler beschrieben und Techniker Einsatz ausgemacht. Termin mit Techniker ausgemacht.In der Zwischenzeit war scheinbar alles wie von Geisterhand wieder perfekt - Techniker kam trotzdem ... man weiß ja nie! Der gute Mann wußte nur leider nicht wo der Verstärker etc. im Hause zu finden ist.Als er (scheinbar) schon länger auf der Suche war, machte ich mich auf die Suche nach ihm. Ich hörte ihn irgendwo hier im Hause mit seinen Kunden telefonieren und wartete deshalb auch weiterhin das er sich kümmerte. Bis es mir zuviel war! Ich fragte ihn was denn nun passieren soll, er zuckte nur mit den Schultern und meinte "Keine Ahnung - ich weiß nicht wo der Verstärker ist". Auch der Versuch mit dem Eigentümer diesbezüglich zu Telefonieren scheiterte - niemand war erreichbar.

Anschließend fanden sowohl direkt an der MMD als auch an der FritzBox 6360 Messungen Statt, dass Router-Menü in der Kategorie "Kabel-Information" wurde begutachtet und er kam zu dem Schluß:"Kein Wunder Grottenschlechte Werte ... Der Verstärker muß vom Dachboden weg und in den Keller, (Dort ist der HÜP) die Dämpfung ist viel zu hoch, das kann so auch nicht funktioniern!" (Obwohl ich ja zwischenzeitlich wieder volle Leistung am I-Net Anschluß hatte) Er meinte noch das er den Sachverhalt an UM Melden würde, und ging.

Jetzt, also Monate Später, stelle ich des öfteren fehlende Synchronisation an der FB 6360 Cable fest,(3 oder 4 mal in den Letzen wochen über mehrere Stunden) was über die Jahre zuvor nie der Fall war. Zufällig sah ich letzte Woche dann das der BK-Verstärker nun direkt neben dem HÜP im Keller thront. Was man mir auch hätte mitteilen können. Sollte es durch die Verlegung vom Dachboden in den Keller in unmittelbare Nähe zum HÜP laut Techniker aufgrund der besseren Kabeldämpfung nicht eher besser denn schlechter werden?

Die Werte in der FB 6360 Cable scheinen mir eigentlich noch ganz in Ordnung zu sein,wenngleich das SNR ruhig etwas besser sein könnte. Neue UM-Kunden gibt es hier nicht.Die FB steht zudem direkt an der MMD (1 Meter fertig konfektioniertes Koax-Kabel mit fest angeschloßenen Steckern)

Was meint Ihr zu den Pegeldaten am BK-Verstärker und zu den FB-Werten? Übersehe ich da etwas?

Vielen Dank für Eure Meinungen, Hinweise und Ratschläge

MfG
Andy

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 13.01.2014, 01:13

81/104? Na ob das stimmt.

Die Werte sind soweit OK.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 13.01.2014, 04:55

Dinniz hat geschrieben:81/104? Na ob das stimmt.

Die Werte sind soweit OK.
Danke Dinniz,

ich interpretiere die Pegelwerte als Eingangs und Ausgangswerte des BK-Verstärkers. Also Eingangsseitig das unverstärkte Signal und Ausgangsseitig das durch den Verstärker angehobene Signal in Dezibel pro Microvolt.

Das würde bedeuten der Verstärker erhöht die Pegel der Kanäle:

S 06 um +17 dBµV
D 346 um +37 dBµV
K 25 um +40 dBµV
D 618 um +37 dBµV
D 746 um +40 dBµV

Mehr als +41 dBµV schafft der Verstärker (ASTRO HL 433 G UM siehe Foto) wohl nicht. Sind denn die Pegelwerte im Rahmen der UM-Vorgaben? Ist "81/104" nicht in Ordnung? Versteh' mich nicht falsch, ich frage das nur, weil es mich wirklich interessiert.

Die Daten stammen von der Pegelkarte welche im Ersten Quartal 2013 erstmalig ausgefüllt und allem Anschein nach vor einigen Tagen (nach Montage vom Dachboden im Keller) Handschriftlich (mit Kugelschreiber) "verbessert" wurden. Ggf. kann ich Dir ein Foto davon via PN zukommen lassen. Einige der "Korrekturen" sind nur beim genauen Hinsehen zu entziffern. Meinst Du mit "Die Werte sind soweit OK" das auch die Pegelwerte OK sind?

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Was könnte ich an meiner Verkabelung/MMD (NE5) eigentlich tun um den SNR (MSE) noch etws zu erhöhen? Ich befürchte zukünftig eher weitere Anschlüsse/Teilnehmer auf "meinem Haupstrang",was dann u.U. zu so Dingen "Übersprechungseffekten" o.ä. führen könnte - was das Rauschen auf "meiner" Leitung nochmals "lauter" werden lassen könnte.

MfG
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 13.01.2014, 07:24

Guten morgen!

Was ich auffällig finde, ist die hohe Schräglage mit dem der Verstärker läuft.
Das ist in der Regel ein Hinweis auf sehr starke Verluste innerhalb der Verkabelung.
Der MSE ist von dir aus nicht zu verbessern.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 14.01.2014, 13:21

Hallo Dinniz,

du meinst die 23 dBµV Differenz zwischen S06 und K25 ? Keine Ahnung, ich habe mich noch nicht näher mit dem Thema "Schräglage" befasst. (Woher bekomme ich dazu noch mehr Grundlagen?) Ich meine gelesen zu haben das u.U. ab einer Schräglage von >10dBµV Handlungsbedarf seitens UM besteht, wenn dadurch Artefakte und/oder Bild./Tonaussetzer enstehen. Fernsehempfang habe ich noch nicht getestet,werde ich aber nachholen.

Wie die o.g. Schräglage mit den verlegten Kabellängen zusammenhängt vermag ich nicht zu sagen. Ich bekomme es nicht mal theoretisch auf den Zeiger wie die Leitungen hier im Hause verlegt sein könnten. Es geht nur EIN Koaxialkabel von der Verteilung aus dem Keller ab! (Siehe Bild) Es müßte demnach m.E. (Laie) irgendwo evtl noch eine weitere Unterverteilung vorhanden sein. Evtl. beim alten Standort des Verstärkers auf dem Dachboden.

Somit scheint geklärt zu sein, dass die sporadische de-synchronisation nichts mit den Pegel./FB-Werten zu tun haben dürfte.


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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 14.01.2014, 18:29

Hallo!

Hab grad nichts für dich zum lesen.
Das mit den 10dBµV ist bei negativer Schräglage richtig ja.

Allein das bei dir eine Stichdose verbaut wurde, macht die Sache noch merkwürdiger ..
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von robbe » 14.01.2014, 19:29

Er wird wohl der letzte im Strang sein. Wenn der Verstärker früher auf dem Dachboden war, wird dort wohl ne zweifach Verteilung sein, ein Kabel links und eins rechts runter.
Durch den hohen Ausgangspegel am VR und die 6er Dose wird es sich wohl um eine uralte Baumstruktur handeln. Daher wohl der etwas mickrige MER und es wird sicher auch ordentlich Ingress im Netz sein.
Bezüglich der Schräglage tippe ich hier mal 100%ig auf einen Schreibfehler. Denke da sollte beim S06 statt 81 eher 101 stehen.

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 14.01.2014, 19:42

Gerade in einer Baumstruktur hat die Dose nichts zu suchen ..
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von robbe » 14.01.2014, 20:11

Warum nicht? Wenn er der letzte im Strang ist und nur noch wenig Signal ankommt, gehts vielleicht nicht anders.

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 14.01.2014, 20:18

Zuletzt geändert von Dinniz am 14.01.2014, 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von robbe » 14.01.2014, 20:23

Erklärs mir doch bitte, vielleicht hab hier grad nen denkfehler.

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Radiot » 14.01.2014, 20:51

robbe hat geschrieben:Warum nicht? Wenn er der letzte im Strang ist und nur noch wenig Signal ankommt, gehts vielleicht nicht anders.
Stichdose hat im Baum nix zu suchen, auch nicht bei schwachem Signal...
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von robbe » 14.01.2014, 21:27

Das hab ich schon mitbekommen. Mich interessiert aber das warum.

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 15.01.2014, 10:13

Hallo Jungs,

gestern scheint es schon wieder Probleme gegeben zu haben:

Code: Alles auswählen


14.01.14 08:25:01 TLV-11 - unrecognized OID
14.01.14 08:25:01 MIMO Event MIMO: Stored MIMO=-1 post cfg file MIMO=-1
14.01.14 08:18:37 Received Response to Broadcast Maintenance Request, But no Unicast Maintenance opportunities received - T4 time out
14.01.14 08:17:22 Lost MDD Timeout
14.01.14 08:17:17 SYNC Timing Synchronization failure - Loss of Sync
Doch evtl. interpretiere ich das auch falsch, was meint ihr dazu?

Im Übriegen muß ich mich bezüglich der Etagenaufteilung etwas korrigieren.(Siehe Bild) Ich vergaß,dass es hier zwei (offensichtlich nachträglich) errichtete Anbauten gibt und das meine Wohnung im Hochpaterre liegt! Einer der Anbauten liegt direkt unter meiner MMD,nach unten abgehendes Koaxialkabel könnte zur versorgung eben dieses (einen) Anbaus dienen, wobei dann die Stichdose / Durchgangangsdose sogar Sinn macht. In "Wohnung 2" gleicher Level (Hochpaterre) sollte die gleiche Situation bestehen. (zweiter Anbau) In beiden Anbauten sollten dann m.E terminierte Dosen installiert sein.

Ich werde meine Abgehende Leitung (die nach unten) mal abklemmen (Wenn unten im Anbau 1 niemand Fernsieht) um auszuschließen das von dieser Leitung das Signal kommt. Habe ich dann immer noch TV-Empfang/I-Net Verbindung u. Telefon kommt das Signal von oben und die abgehende Leitung sollte dann in Anbau 1 in einer "Enddose" (Abgeschlossene Stich.-/Durchgangsdose) enden richtig?

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 15.01.2014, 17:32

Du dürftest bei einer Stichdose garkeine abgehende Leitung haben .. nur eine ankommende.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Radiot » 15.01.2014, 19:49

robbe hat geschrieben:Das hab ich schon mitbekommen. Mich interessiert aber das warum.
Fehlende Entkopplung zwischen den den Dosen als kleiner Denkanstoß... Eine Stichdose setzt man hinter einen Stichabzweiger oder Multitap, niemals hinter nem Verteiler oder einer Durchgangsdose!!!

In einer Baumverkabelung haben nur Dosen mit Richtkoppler was zu suchen, eine Stichdose hat soetwas nicht, somit können über diese Dose andere Anschlüsse gestört werden.

Die für Stichdosen erforderliche Entkopplung wird im Stichabzweiger vorgenommen.

Hat aber vermutlich weniger mit dem Problem des TE zu tun, tiefergründig kann dir das bestimmt der User "Bastler" erklären...
Zuletzt geändert von Radiot am 15.01.2014, 20:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 15.01.2014, 20:07

Nee, noch mal erkläre ich das jetzt nicht :zwinker: . Wer die Problematik dahinter nicht kennt, dürfte meiner Meinung nach nicht für UM oder generell Kabelanbieter arbeiten. Ganz vereinfacht gesagt: Durch die fehlende Mindestentkopplung können sich Receiver / Modems, je nachdem, welchen Kanal sie gerade empfangen, gegenseitig stören / beeinflussen. Das interessiert die Installationstechniker aber irgendwie nciht oder sie wissen es nicht, und es werden munter Stichdosen "aus Pegelgründen" verbaut :wand: .
Man tauscht oder verbaut generell keine Dosen aus Pegelgründen, sondern man verbaut die an der Stelle korrekte Dose und pegelt die Anlage entsprechend ein, nicht umgekehrt. Was für manche aber zu hoch ist, die "stellen ihre Pegel" dann mit der Auswahl der Dose ein :wand: ...

Zum eigentlichen Thema:; Grundsätzlich ist das erst mal alles so richtig vom Techniker erkannt worden und es wurde auch richtig gehandelt. Verstärker auf dem Dachboden, "kilometerweit" vom Übergabepunkt entfernt sind immer bescheiden wegen der hohen Dämpfung bereits auf der Zuleitung und immer zu vermeiden, ein Verstärker gehört immer so nah wie möglich an die Signalquelle (ÜP in unserem Fall) (was in den meisten Fällen auch einfach zu realisieren ist, aber es gibt viele Techniker, die aus Faulheit einfach den neuen Verstärker da installieren wo auch der alte war, weil das ja so schön einfach geht :wand: .

Aber zu den Werten auf dem Pegelkärtchen:
Sollte das wirklich so gepegelt sein wie es da drauf steht, dann ist das komplett "verrissen" (von Einpegelvorschriften ganz zu schweigen...).
Ich habe da aber eher die Vermutung, dass der TK einfach zu blöd war das Kärtchen richtig auszufüllen. Das sehe ich nämlich auch dauernd, dass auf dem Kärtchen die Pegel einfach nur komplett falsch eingetragen sind, weil der Techniker mit den Bezeichnungen der Kanäle nichts anfangen kann :wand: , obwohl das eigentlich das simpelste der Welt ist...
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 17.01.2014, 07:22

Guten Morgen,

um die "Verwirrung" komplett zu machen ... ich habe die Antennendose nun komplett zugänglich machen können.Zuvor konnte ich nur mit dem Smartphone Bilder zwischen Regalen und Schränken hindurch machen um den Dosen-Typen halbwegs zu erkennen. Das zweite, nach unten abgehende Koaxialkabel, hat sich als "abgeschnittener Rest" in der Aufputzdose herausgestellt.Es war (wohl vom Vormieter) eine Art "Abzweigung" am einzigen Anschluß innerhalb der Dose "zurechtgepfuscht" worden; wovon ein seitliches Loch im Aufputzrahmen zeugt.

Es gibt also definitiv kein abgehendes Kabel, es kommt nur ein einziges kabel aus der Wand.Ich frage mich jetzt, ist diese MMD, von "Braun TeleCom" (siehe Bild) als "Stichdose" bezeichnet,die richtige? Ist dort ein 75 Ohm Abschlußwiderstand nötig/integriert? Wäre hier eine 3 x 3.5 dB Durchgangsdose mit Abschlusswiderstand nicht "richtiger" ? Siehe hier unter Antennendose " F " ---> http://www.conrad.de/ce/de/content/ti_Antennendose/

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 17.01.2014, 07:34

Das ist eine Stichdose.
Ohne jetzt den Aufbau deiner Kabelanlage zu kennen, gehen wir davon aus, dass das eigentlich die falsche ist.
Der Einbau einer Stichdose weist in der Regel auf ein Signalproblem hin.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von koax » 17.01.2014, 08:20

WaxWorks hat geschrieben: Es gibt also definitiv kein abgehendes Kabel, es kommt nur ein einziges kabel aus der Wand.Ich frage mich jetzt, ist diese MMD, von "Braun TeleCom" (siehe Bild) als "Stichdose" bezeichnet,die richtige? Ist dort ein 75 Ohm Abschlußwiderstand nötig/integriert? Wäre hier eine 3 x 3.5 dB Durchgangsdose mit Abschlusswiderstand nicht "richtiger" ? Siehe hier unter Antennendose " F " ---> http://www.conrad.de/ce/de/content/ti_Antennendose/
Welche Dose die richtige ist, hängt vom Aufbau der Anlage ab.
Eine Stichdose (richtig eingebaut) gehört als einzige Dose an einen Strang hinter einem Abzweiger, der für die Entkopplung sorgt. Ein Abschlusswiderstand in der Dose ist nicht nötig.

Eine Durchgangsdose wird hinter einen Verteiler angeschlossen und sorgt selbst für die Entkopplung. Die letzte Dose am Strang benötigt einen Abschlusswiderstand.

Schau Dir mal diesbezüglich Punkt 6 und 7 dieser FAQ an:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-177-834.html

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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von WaxWorks » 20.01.2014, 14:04

Guten Tag,

@Dinniz:
ich glaube jetzt habe ich die Verkabelung hier im Hause durchschaut.

@Koax: Danke für deine Hinweise und den interessanten Link.

Zusammenfassung: HüP / Verstärker im Keller montiert. Von Verstärkerausgang geht das einzig vorhandene Koaxialkabel auf Dachboden. (geschätzt 12 bis 15 Meter) Auf dem Dachboden vermute ich mindestens vier - sechs Stichverteiler oder ein Multitap.

Und jetzt kommt's ...

ALLE Wohnungen sind via separatem Koaxialkabel über die AUSSENFASSADE verkabelt! (war mir nie aufgefallen!) "Meine" Antennenleitung (von der MMD bis zum Stichverteiler / Multitap) dürfte damit maximal 10 - 12 Meter lang sein.

Bei einer oberflächlichen Kontrolle der TV-Programme habe ich nur hin und wieder "Treppen.- Klötzchenbildug" sowie stockendes Bild mit anschließenem "Quitschen" ... "Pfeifen" wahrgenommen. Leider habe ich mir die entsprechenden Kanäle / Sender nicht notiert. Ich hielt diese "Artefakte" allerdings für vernachlässigbar, da sie wirklich nur sehr kurz auftraten.

Die Frage ist nur - kommt das von der neg. Schräglage und ist diese via Entzerrer im Verstärker vom TK einstellbar? Kann es sein, dass die Signale schon mit negativer Schräglage aus dem HüP in den Verstärker gelangen - ist diese dann ebenfalls durch den TK über den Verstärker korrigierbar? Kann sich die "Qualität" des Internetanschlußes durch "Schräglagenkorrektur" verschlechtern? (MSE?)


Thema Ingress: Wenn ein Gerät (z.B. TV-Gerät) im Hause Hochfrequente Störpegel aussendet (Leitungsgebunden via Koax und/oder 230V-Netz) und diese in die Kabelanlage geraten, zählt dies dann auch dazu, oder ist damit nur aufgrund schlechter Pegelung / Verkabelung etc. enstehender "HF-Müll" gemeint?

MfG
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PS seit dem 16.01. keinen Syncverlust ... aber bei "Testdownloads" von unterschiedlichen Servern (mehrere parallele Downloads zu unterschiedlichen Zeiten) starke Geschwindigkeitsschwankungen. MSE schwankt bis zu 1.5dB (nach unten)
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 20.01.2014, 18:28

Ingress ist einfach nur eine Einstrahlung in das Koaxkabel, sprich ein Abschimrungsfehler. Unabhängig davon, was die eigentliche Quelle der HF-Störung ist. Sofern diese im Bereich 5-65 MHz stört und das Kabel "nicht dicht" ist, sieht man diese Störung auch im Kabel -> Ingress.

Die Verstärker werden, sofern der Techniker denn die Einmessvorschritfen gelesen und kapiert hat (längst nicht immer der Fall) mit einer fest vorgegebenen Pre-Emphasis (=Positive Schräglage) eingepegelt um die durch die Verteilung und Kabel entstehende De-Emphasis (=negative Schräglage) auszugleichen.
Ziel der Sache ist ein möglichs glatter Frequenzgang an den Dosen. Was man mit etwas Hirn einschalten auch erreichen kann.

Wie gesagt, wenn der VErstärker wirklich so eingepegelt ist wie es auf der Karte steht, dann ist im Grunde klar, dass es zu Störungen kommt. Aber die Karte kann eben auch einfach falsch ausgefüllt sein (sehe ich täglich mehrfach...)
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 20.01.2014, 20:23

Noch kurz in Raum geworfen: wenn auf dem Dachboden ein MultiTap sitzt ist die Stichdose richtig.
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Bastler » 20.01.2014, 20:28

Nur sollten Multitaps ja bei HSI-Betrieb in normalen BK-Anlagen nicht verbaut sein ;-).
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Re: Sporadischer Sync-Verlust nach Verstärker Umbau

Beitrag von Dinniz » 20.01.2014, 20:30

Darüber kann man streiten. Besser ist natürlich eine normale Verteilung.
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