Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360, FRITZ!Box 6490 & FRITZ!Box 6590 Cable der Firma AVM.
Chianti
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Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 07.03.2019, 21:19

Hallo zusammen,

ich hab jetzt Company Internet 600/20 in NRW bekommen, darin enthalten 10 IP-Adressen. Ich hab mir (erstmal) die Hitron im Bridge-Mode aufhängen lassen und wenn ich einen Rechner mit der gelieferten IP-Konfig direkt mit der Hitron verbinde, läuft's. Jetzt war meine Idee, eine Fritzbox als Route dranzuhängen (in dem Fall eine 6590) und verschiedene Services auf einem eigenen Linux-Server (Nextcloud, Mail, Wordpress) mit eigenen IP-Adressen zu hosten, so dass also nextcloud.meinedomain.de, wordpress.meinedomain.de etc. von außen über die IP bzw. Domain aufrufbar sind. Wie mache ich das am elegantesten: Auf dem Linux-Server (Apache) konfigurieren, in der Fritze einen Port dafür öffnen und in den Domaineinstellungen auf die IP gehen? Oder bin ich da irgendwie auf dem falschen Dampfer?

Danke :-)

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Andreas1969
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Andreas1969 » 07.03.2019, 21:26

Chianti hat geschrieben:
07.03.2019, 21:19
Jetzt war meine Idee, eine Fritzbox als Route dranzuhängen (in dem Fall eine 6590)
Warum denn eine 6590 :kratz:
Wenn schon eine Fritzbox, dann würde ich die 7590 nehmen :winken:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von addicted » 07.03.2019, 23:11

Was genau soll die Fritzbox denn machen?
Als Router mit einem IP-Netz oder mehreren statischen IPs ist sie eigentlich nicht vorgesehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du das bei Stock-Firmware irgendwie einstellen kannst.
Nimm lieber einen richtigen Router.

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 08.03.2019, 08:31

Hallo und danke erst einmal!

Also die 6590 hab ich genommen, weil ich mir unsicher war, ob ich dem Hitron-Teil etwas zutrauen kann und so notfalls die Fritz direkt ans Kabel hängen könnte. Ich hatte mir das mit der Einrichtung der statischen IPs ganz nett gedacht, aber wie es scheint, ist die Fritzbox da wirklich nicht das Richtige. Aber damit weiß ich jetzt wenigstens, dass ich da keinen doofen Denkfehler hab ;-)

Noch eine Frage dazu: Kann ich prinzipiell einen Router zwischen Hitron und Fritz hängen, der das IP-Geraffel und Netzwerk regelt - und die Fritz macht dahinter dann ein eigenes Subnetz auf und dient als DECT-Station. Das wäre dann ein Vlan, korrekt? Und habt ihr Empfehlungen für Router? Die Microtik-Routerboards sollen für den Preis ja ganz gut sein...

Gruß an die Experten!

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Andreas1969
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Andreas1969 » 08.03.2019, 08:49

Chianti hat geschrieben:
08.03.2019, 08:31
Also die 6590 hab ich genommen, weil ich mir unsicher war, ob ich dem Hitron-Teil etwas zutrauen kann und so notfalls die Fritz direkt ans Kabel hängen könnte.
Das geht sowieso nicht. Bei statischen IP's hast Du bei UM kein Recht auf ein eigenes Endgerät :traurig:
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 08.03.2019, 09:21

Andreas1969 hat geschrieben:
08.03.2019, 08:49
Chianti hat geschrieben:
08.03.2019, 08:31
Also die 6590 hab ich genommen, weil ich mir unsicher war, ob ich dem Hitron-Teil etwas zutrauen kann und so notfalls die Fritz direkt ans Kabel hängen könnte.
Das geht sowieso nicht. Bei statischen IP's hast Du bei UM kein Recht auf ein eigenes Endgerät :traurig:
Upps, die Rechnung bekommt immer mehr Variablen... :kratz:

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von addicted » 08.03.2019, 09:31

Wenn Du nur ein paar IPs für ein paar Webseiten nutzt, brauchst Du nichtmal einen Router. Binde alle IPs auf einen Server, häng den an das Hitron, fertig.

Mikrotik ist ein bisschen speziell was die Firmware angeht, die Konfiguration kann etwas fummelig sein. Gefiel mir persönlich nicht so.
Ich meine es gibt da was ganz gutes von Ubiquity, ich bin aber nicht sicher, wie der Funktionsumfang so ist.
Wenn Du Dir selbst installieren zutraust, könnten auch pfSense und Co interessant sein.

Wenn Du das als Dein Business betreibst, solltest Du nicht nur auf die Anschaffungskosten gucken... sonst sparst Du ggf. am falschen Ende.


Eine allgemeine Fritzbox für Telefonie kannst Du in jedes Netzwerk hängen, VLAN braucht es dafür nicht unbedingt. Ich bin nicht sicher, ob die Kabelbox den IP-Client-Modus kann (so heißt das dann), aber das kannst Du ja mal testen. Wenn das geht, könntest Du damit DECT machen.

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Andreas1969 » 08.03.2019, 09:33

Chianti hat geschrieben:
08.03.2019, 09:21
Upps, die Rechnung bekommt immer mehr Variablen...
Ja, da gibt es viele Variablen bei UM.
Über welchen Anbieter soll denn die Telefonie laufen :kratz:
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Andreas1969 » 08.03.2019, 09:36

addicted hat geschrieben:
08.03.2019, 09:31
Ich bin nicht sicher, ob die Kabelbox den IP-Client-Modus kann
Deshalb würde ich auch generell die DSL Varianten bevorzugen.
Also die aktuelle 7590 oder alternativ die 7580, die 7490 lohnt nicht mehr, da man die 7590 mittlerweile auch für 199€ bekommt.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 08.03.2019, 11:09

Danke für die geballte Schwarmintelligenz. Mal kurz darauf eingegangen:

>> Binde alle IPs auf einen Server, häng den an das Hitron, fertig.

Das würde funktionieren, aber dann komme ich ja intern nicht an den Server... Kurze Erklärung: Ich nutzen den quasi als NAS mit Samba inhouse und hab für externen Zugriff eine Nextcloud, die meine Samba-Shares als externen Storage einbindet. Funktioniert ganz gut, aktuell nur über eine blöde DynDNS-Adresse.

>> Über welchen Anbieter soll denn die Telefonie laufen

Ich hab mir die alten Nummern portieren lassen, die sind jetzt alle in einem SipGate Team-Account. Demzufolge also Sipgate als 1. Adresse für's Telefonieren.

>> Ich bin nicht sicher, ob die Kabelbox den IP-Client-Modus kann

Kann sie... Jedenfalls kann ich eine feste IP und Zugang über Lan 1 aktivieren

Danke!

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von addicted » 08.03.2019, 12:03

Chianti hat geschrieben:
08.03.2019, 11:09
>> Binde alle IPs auf einen Server, häng den an das Hitron, fertig.

Das würde funktionieren, aber dann komme ich ja intern nicht an den Server... Kurze Erklärung: Ich nutzen den quasi als NAS mit Samba inhouse und hab für externen Zugriff eine Nextcloud, die meine Samba-Shares als externen Storage einbindet. Funktioniert ganz gut, aktuell nur über eine blöde DynDNS-Adresse.
Zweiter Netzwerkport für LAN?
Es hängt halt sehr an Deinen Anforderungen, es gibt deutlich mehr als 2 Möglichkeiten wie man sowas aufsetzen kann.

Chianti
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 08.03.2019, 13:57

addicted hat geschrieben:
08.03.2019, 12:03
Chianti hat geschrieben:
08.03.2019, 11:09
>> Binde alle IPs auf einen Server, häng den an das Hitron, fertig.

Das würde funktionieren, aber dann komme ich ja intern nicht an den Server... Kurze Erklärung: Ich nutzen den quasi als NAS mit Samba inhouse und hab für externen Zugriff eine Nextcloud, die meine Samba-Shares als externen Storage einbindet. Funktioniert ganz gut, aktuell nur über eine blöde DynDNS-Adresse.
Zweiter Netzwerkport für LAN?
Es hängt halt sehr an Deinen Anforderungen, es gibt deutlich mehr als 2 Möglichkeiten wie man sowas aufsetzen kann.
Das hört sich einer guten Idee an! Danke :super:

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 10.03.2019, 14:05

addicted hat geschrieben:
08.03.2019, 12:03
Chianti hat geschrieben:
08.03.2019, 11:09
>> Binde alle IPs auf einen Server, häng den an das Hitron, fertig.

Dazu noch eine Nachfrage: Ich hänge einen Switch an den Hitron, daran den Server mit sagen wir mal 5 Public IPs (Apache und ggf. Mail) und auf die andere Seite die Fritz - dann lässt der Switch den ganzen Verkehr einfach durch. Kommt das Hitron theoretisch damit als Gateway klar? Thema Sicherheit/ FW steht auf einem anderen Blatt, das muss dann der Server regeln. Soweit korrekt?

addicted
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von addicted » 10.03.2019, 17:39

Ich bin nicht sicher, wie das Hitron bei mehreren IPs arbeitet. Das müsstest Du einfach mal ausprobieren.

Was genau meinst Du mit "auf die andere Seite die Fritz"?

Chianti
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 10.03.2019, 20:46

addicted hat geschrieben:
10.03.2019, 17:39
Ich bin nicht sicher, wie das Hitron bei mehreren IPs arbeitet. Das müsstest Du einfach mal ausprobieren.

Was genau meinst Du mit "auf die andere Seite die Fritz"?
War blöd ausgedrückt, sorry... Ich meinte quasi parallel zum Server an den Switch. Also Hitron -> Server mit 5 IPs + Hitron -> Fritz mit Heimnetz...

addicted
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von addicted » 10.03.2019, 22:45

Jau, die Fritzbox kannst Du auch an den Switch packen. Die braucht dann auch eine von den statischen IPs.

h00bi
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von h00bi » 13.03.2019, 14:35

Schau mal hier rein, da werden so ziemlich alle möglichen Alternativen kurz angerissen: https://www.computerbase.de/forum/threa ... s.1849203/

Ich betreibe hinter dem Hitron cgnv4 zwei Fortigate 80e im Cluster.
Grundsätzlich reicht dir aber auch ein Switch, sofern du den Geräten die öffentliche IP fest zuweisen kannst. Gateway ist dann das Hitron Modem, das belegt dir die erste nutzbare IP in deinem Subnetz.

Chianti
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 13.03.2019, 20:33

Danke an alle! Ich hab jetzt folgendes Setting (muss allerdings noch ans Feintuning):

Hitron --> FritzBox --> Mikrotik HexS (als Exposed Host an der FB)

FB und Mikrotik kriegen eine öffentliche IP. Über die FB mache ich Telefonie und Wlan/ Heimnetz, damit kann ich unkompliziert zu Hause alle vernetzen und ins Internet lassen. An die Mikrotik hänge ich den Ubuntu-Server mit entsprechenden IPs (ich versuche das mal über Virtual Hosts in Apache). Der Server kriegt außerdem eine 2. Netzwerkkarte für das FB-Heimnetz (2 Festplatten als Raid, quasi als NAS via Samba), von extern greife ich via Nextcloud darauf zu. Da hab ich einen coolen Tipp in einem anderen Forum bekommen: Ich habe Ordner vom Raid als externen Storage in die Nextcloud eingebunden, also immer & überall die gleichen Datenbestände, nur anderer Zugriff. Absichern kann ich den Server dann ordentlich über die Mikrotik-FW.

Am Wochenende bringe ich dann alle Komponenten zusammen und schaue mal, ob das läuft wie gewünscht. Übrigens war UnityMedia da sehr fair: Die haben mir einen Monat den alten Anschluss parallel gelassen, um alles in Ruhe umzustellen.

Vielleicht dann demnächst mal mit neuen Problemen ;-)

ttimpe
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von ttimpe » 13.03.2019, 22:25

Warum willst du überhaupt die 5 IP Adressen alle an einen Server geben, wenn das eh nur Web-Zeug ist? Eine Adresse reicht doch vollkommen.
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addicted
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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von addicted » 13.03.2019, 23:16

ttimpe hat geschrieben:
13.03.2019, 22:25
...
Hattest Du bisher in diesem Thread den Eindruck, dass das alles sehr durchdacht und gut geplant ist, aber dieser Punkt kommt Dir dann doch etwas komisch vor? ;)

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von boba » 14.03.2019, 00:01

Ich hatte ja ehrlich gesagt den Eindruck, dass der OP eigentlich so hätte lauten müssen: "Ich habe mir einen Company Internet Zugang zugelegt, weil ich glaube, dass ich das brauche, und jetzt wollte ich mal schauen, was ich mit den 10 IP Adressen anfangen kann, die da dabei waren. In der Rumpelkammer habe ich eine Handvoll Netzwerkequipment gefunden, und die habe ich gerade mal alle schnell zusammengestöpselt. Wie bekomme ich es jetzt hin, dass Leute von außen auf meinen Linux Webserver im Intranet zugreifen können?"

Dabei hätte man nicht mit der Schaltung des Zugangs und einem Thread in diesem Forum, sondern vor der Bestellung des Zugangs mit einer Konzeption und einem Netzwerkplan wie diesem anfangen müssen:

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 14.03.2019, 08:41

ttimpe hat geschrieben:
13.03.2019, 22:25
Warum willst du überhaupt die 5 IP Adressen alle an einen Server geben, wenn das eh nur Web-Zeug ist? Eine Adresse reicht doch vollkommen.
Also wie ihr richtig feststellt, befinde ich mich in der Lernkurve noch an dem Punkt, wo es vor mir ziemlich steil bergauf geht. Da ist mir schon klar, dass es für Experten an der ein oder anderen Stelle etwas konfus aussieht. Aber ich freue mich, wenn ich zwischendurch zur Belustigung beitragen kann und bin ehrlich dankbar für das Feedback bisher. Weil das hier ein UM-Forum ist, hab ich aber auch einige Fragen ausgeklammert... Bzgl. der IPs: Es war tatsächlich so, dass ich das Upgrade der Bandbreite brauchte (wollte? ;-)) und die IPs da eher ein kostenloser Beifang sind. Dann will ich damit aber auch was anfangen. Ist sicher normal eher andersrum, aber das Leben hat halt viele Wege zum Ziel.

Bisher hab ich den Server über DynDns angesteuert und da mit den Apache Virtual Hostfiles ein paar Probleme. Ich hatte gehofft, das wird einfacher, wenn ich mehreren Diensten direkte IPs geben kann. Aktuell ist das aber noch nicht umgesetzt, vielleicht wird es am Ende auch anders. Vorschläge/ Ideen sind willkommen, ich bin auch nicht beratungsresistent :hirnbump:

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 14.03.2019, 08:45

boba hat geschrieben:
14.03.2019, 00:01
Ich hatte ja ehrlich gesagt den Eindruck, dass der OP eigentlich so hätte lauten müssen: "Ich habe mir einen Company Internet Zugang zugelegt, weil ich glaube, dass ich das brauche, und jetzt wollte ich mal schauen, was ich mit den 10 IP Adressen anfangen kann, die da dabei waren.
Bis dahin kann ich das unterschreiben. Das mit dem Equipment aus der Rumpelkammer leider nicht, ich hab da echt investiert. Mir geht es ja nicht darum, hier eine produktive Businessumgebung aufzubauen, das ist alles mehr just for fun, von daher bin ich da ganz entspannt und betrachte das als Hobby mit Lernpotential.

Cheers!

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von Chianti » 14.03.2019, 09:22

Chianti hat geschrieben:
14.03.2019, 08:41
ttimpe hat geschrieben:
13.03.2019, 22:25
Warum willst du überhaupt die 5 IP Adressen alle an einen Server geben, wenn das eh nur Web-Zeug ist? Eine Adresse reicht doch vollkommen.
Also wie ihr richtig feststellt, befinde ich mich in der Lernkurve noch an dem Punkt, wo es vor mir ziemlich steil bergauf geht. Da ist mir schon klar, dass es für Experten an der ein oder anderen Stelle etwas konfus aussieht. Aber ich freue mich, wenn ich zwischendurch zur Belustigung beitragen kann und bin ehrlich dankbar für das Feedback bisher. Weil das hier ein UM-Forum ist, hab ich aber auch einige Fragen ausgeklammert... Bzgl. der IPs: Es war tatsächlich so, dass ich das Upgrade der Bandbreite brauchte (wollte? ;-)), weitere Argumente waren die garantierte Bandbreite und 6-Stunden-Expressentstörung. Die IPs waren da tatsächlich eher ein kostenloser Beifang. Dann will ich damit aber auch was anfangen. Ist sicher normal eher andersrum, aber das Leben hat halt viele Wege zum Ziel.

Bisher hab ich den Server über DynDns angesteuert und da mit den Apache Virtual Hostfiles ein paar Probleme. Ich hatte gehofft, das wird einfacher, wenn ich mehreren Diensten direkte IPs geben kann. Aktuell ist das aber noch nicht umgesetzt, vielleicht wird es am Ende auch anders. Vorschläge/ Ideen sind willkommen, ich bin auch nicht beratungsresistent :hirnbump:

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Re: Company Internet, statische IPs und Fritzbox 6590

Beitrag von boba » 14.03.2019, 17:27

Chianti hat geschrieben:
14.03.2019, 08:41
Bisher hab ich den Server über DynDns angesteuert und da mit den Apache Virtual Hostfiles ein paar Probleme. Ich hatte gehofft, das wird einfacher, wenn ich mehreren Diensten direkte IPs geben kann. Aktuell ist das aber noch nicht umgesetzt, vielleicht wird es am Ende auch anders. Vorschläge/ Ideen sind willkommen, ich bin auch nicht beratungsresistent :hirnbump:
Apache hat kein Problem mit wechselnden IP Adressen. Es braucht die Adressen nicht, wenn man name-based virtual hosts verwendet.

<VirtualHost *:80>
ServerName example.org

(Konfiguration für example.org)

</VirtualHost>

<VirtualHost *:80>
ServerName www.example.org

(Konfiguration für www.example.org)

</VirtualHost>

<VirtualHost *:80>
ServerName www.nochein.example.org

(Konfiguration für www.nochein.example.org)

</VirtualHost>

Damit das funktioniert, brauchst du einen dyndns Eintrag und 1 ipv4 Portforwarding/ipv6 Portfreigabe auf dem Router und natürlich die Kontrolle über das dns von example.org. Du richtest beim dyndns-Provider deiner Wahl einen (1) dynamic Host ein, dessen IP Adresse du im dyndns Client aktuell hälst. Beispiel: Host s234234234 auf dyndns.org, ergibt s234234234.dyndns.org.
Im DNS von example.org legst du für die Hostnamen, die du im Apache verwenden willst jeweils einen CNAME an:

example.org CNAME s234234234.dyndns.org.
www.example.org CNAME s234234234.dyndns.org.
www.nochein.example.org CNAME s234234234.dyndns.org.

Das wars. Wenn ein Browser http://www.example.org abruft, bekommt er übers DNS CNAME s234234234.dyndns.org und über s234234234.dyndns.org wiederum die IP Adresse. Auf die IP Adresse verbindet er sich und wird via eingerichteter Portweiterleitung auf den Apache Webserver geleitet. Im http Header liefert er im Host: Header www.example.org, womit Apache "weiß", welchen der drei Konfigurationen er anwenden soll: den mittleren, den für www.example.org.
Chianti hat geschrieben:
14.03.2019, 08:45
Das mit dem Equipment aus der Rumpelkammer leider nicht, ich hab da echt investiert. Mir geht es ja nicht darum, hier eine produktive Businessumgebung aufzubauen, das ist alles mehr just for fun, von daher bin ich da ganz entspannt und betrachte das als Hobby mit Lernpotential.
Das kann man natürlich so machen, wenn man zuviel Geld hat und auch zuviel bestellen und zuviel kaufen kann. Lernen und business-like Netzwerke zuhause kann man problemlos auch mit einem ganz stinknormalen Privatkundenanschluss hinbekommen, zumindest wenn man am Anfang des lernens ist wie du. An den Feinheiten von wirklich business-ähnlichen Netzwerken hast du noch nicht gekratzt, die sind dir noch gar nicht bewusst. Die liegen nicht im Konfigurieren von statischen oder dynamischen Adressen, Routern, Firewalls und Portfreigaben - sowas ist absolute Basis, das man beispielsweise beherrscht, wenn man einen Basis-Kurs in IP Netzwerken belegt oder ein entsprechendes Buch durcharbeitet. Trial & error würde ich nicht als Lernmethode empfehlen, denn es gibt so viele Dinge, die man zwar zum irgendwie funktionieren bekommt, die aber dennoch nicht richtig sind.

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