Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360, FRITZ!Box 6490 & FRITZ!Box 6590 Cable der Firma AVM.
MartinDJR
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 621
Registriert: 22.12.2015, 15:53

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von MartinDJR » 29.01.2017, 15:15

Andreas1969 hat geschrieben: Das würde aber zusätzliches Geschäft generieren...
Ein paar tausend FritzBoxen mehr verkaufen... :D
Nehmen wir an, die Entwicklungskosten für so ein Firmware-Feature lägen bei 5.000 Euro (was aus meiner Erfahrung als Entwickler in der Automobilelektronikbranche extrem wenig ist) und AVM würde pro Box 50 Euro Gewinn machen.

Dann müsste AVM 100 Boxen mehr verkaufen, damit sich so eine Entwicklung rentiert. Da die 10.000 Euro schon ziemlich niedrig angesetzt sind, wohl eher mehr.

Da zur Zeit ...
  • kein Kabelanbieter mehr natives IPv4 an Privatkunden anbietet
  • UM (und bald wohl auch KD) massiv versucht, Altkunden auf DS-Lite umzustellen
  • Bussiness-Kunden in der Regel nicht an so etwas interessiert sind und
  • man auch einfach ein 60-Dollar-Kabelmodem anstatt einer 250(?)-Euro-FritzBox nehmen kann
... zweifle ich sehr daran, dass AVM auch nur annähernd 100 Boxen mehr verkaufen würde, wenn dieses Feature eingebaut werden würde.

=> Den "Bridge-Mode" einzubauen wäre für AVM rausgeschmissenes Geld.

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 29.01.2017, 15:24

Tuxtom007 hat geschrieben:
Andreas1969 hat geschrieben: Mein Ziel wäre es, mir eine eigene 6490 zu besorgen und die Box im Bridge Mode als reines Modem zu betreiben.
An die Box soll als einziges Gerät am Bridge Port ein Router angeschlossen werden, über den dann der
gesamte Internetverkehr, NAT und die Telefonie abgebildet wird, der soll natürlich auch die einzige
mir zugeteilte öffentliche IPV4 erhalten.
Kannst du mir mal einen sinniggen Grund nennen, warum du das tun willst ?

Ich verstehe den Sinn nicht sich selber eine 6490 zu kaufen und die hinter eine 6490 im Bridge Betrieb zu nutzen, wenn dann würde ich
eher eine 7490 oder sogar 75xx kaufen, aber keine mit Kabelmodem, was dann eh nicht benutzt wird.


Bild
Der Grund ist folgender :

Ich möchte hinter der Fritzbox 6490 im Bridgemodus bzw. MODEM MODUS eine Fritzbox 7580 betreiben aufgrund dessen , da die 7580 USB3 Ports hat und der Datendurchsatz per VPN die vollen Leistung liefert.

In diesen beiden Punkten kann man die 6490 nämlich vergessen.

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

un1que
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 682
Registriert: 01.07.2013, 17:56

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von un1que » 29.01.2017, 15:37

Andreas1969 hat geschrieben:
un1que hat geschrieben:Wenn ich das richtig verstanden habe, so laufen doch die Cisco Modems genau nach diesem Szenario: die bekommen auch nur eine private 10er IP zugeordnet und leiten die öffentliche an den nachgeschaltete Router weiter.
Das ist nicht nur bei den Cisco Modems so, sondern bei allen reinen Docsis Modrms. :D

Gruß Andreas
Naja, alle anderen kenne ich leider nicht... aber das bestätigt ja nur, dass ich gar nicht mal so falsch liegen dürfte.
Tuxtom007 hat geschrieben:Kannst du mir mal einen sinniggen Grund nennen, warum du das tun willst ?

Ich verstehe den Sinn nicht sich selber eine 6490 zu kaufen und die hinter eine 6490 im Bridge Betrieb zu nutzen, wenn dann würde ich
eher eine 7490 oder sogar 75xx kaufen, aber keine mit Kabelmodem, was dann eh nicht benutzt wird.
Ich sähe auch keinen Grund sich eine eigene 6490 anzuschaffen, nur um diese im Bridge Modus zu betreiben. ABER wenn das die einzige Möglichkeit wäre (angenommen die freien würden das im Gegensatz zu den von UM unterstützen) an ein bisher einzig aktuelles und legal verkäufliches Modem zu kommen, dann wäre das schon mal ein Anfang.

addicted
Kabelkopfstation
Beiträge: 3759
Registriert: 15.03.2010, 02:35

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von addicted » 29.01.2017, 17:45

un1que hat geschrieben:Ich habe das ja schon mal geschrieben, es würde doch sicherlich genau so gut funktionieren, wenn die FB statt einer öffentlichen nur eine private IPv4 bekommen würde.
Meine Vermutung dazu ist, dass die Firmware der Boxen auf sowas nicht ausgelegt ist. UM zwingt die Boxen, Telefonie zu machen (das allein ginge auch mit den privaten IPs), aber gleichzeitig muss ein für diese Boxen eher ungewöhnliches "Routing" implementiert werden, damit der/die LAN Port(s) als Bridge arbeiten.

Ich hatte damals von einem AVM Mitarbeiter per E-Mail die Aussage bekommen, dass AVM das Feature für die Bridge Ports bei Businesskunden gar nicht selbst implementiert hat - wenn das stimmen sollte, kommt das Feature ggf. aus der UM Entwicklung. Da kann ich mir gut vorstellen, dass man das nicht besser hinbekommen hat.

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 29.01.2017, 19:26

addicted hat geschrieben:Ich hatte damals von einem AVM Mitarbeiter per E-Mail die Aussage bekommen, dass AVM das Feature für die Bridge Ports bei Businesskunden gar nicht selbst implementiert hat - wenn das stimmen sollte, kommt das Feature ggf. aus der UM Entwicklung. Da kann ich mir gut vorstellen, dass man das nicht besser hinbekommen hat.
:D Jetzt ist mir klar, warum der Bridge Mode nicht vernünftig funktioniert :D

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

un1que
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 682
Registriert: 01.07.2013, 17:56

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von un1que » 29.01.2017, 20:21

addicted hat geschrieben:
un1que hat geschrieben:Ich habe das ja schon mal geschrieben, es würde doch sicherlich genau so gut funktionieren, wenn die FB statt einer öffentlichen nur eine private IPv4 bekommen würde.
Meine Vermutung dazu ist, dass die Firmware der Boxen auf sowas nicht ausgelegt ist. UM zwingt die Boxen, Telefonie zu machen (das allein ginge auch mit den privaten IPs), aber gleichzeitig muss ein für diese Boxen eher ungewöhnliches "Routing" implementiert werden, damit der/die LAN Port(s) als Bridge arbeiten.
Das wäre doch aber sicherlich auch mit privaten IP's möglich, nicht?
addicted hat geschrieben:Ich hatte damals von einem AVM Mitarbeiter per E-Mail die Aussage bekommen, dass AVM das Feature für die Bridge Ports bei Businesskunden gar nicht selbst implementiert hat - wenn das stimmen sollte, kommt das Feature ggf. aus der UM Entwicklung. Da kann ich mir gut vorstellen, dass man das nicht besser hinbekommen hat.
Naja, ich sag's mal so, wenn das die Eigenentwicklung von UM sei, dann wäre es ja alleine schon für UM vorteilhaft dies gleich von Anfang an besser zu realisieren bzw. eine Zusammenarbeit mit AVM in Erwägung zu ziehen. Denn irgendwo habe ich gelesen, dass die Businesskunden wohl 2 IPv4 Adressen mehr verbrauchen (also bei 1 statischen IP sind es 3 und bei 3 eben 5). Da kann man sich ja mal ausrechnen, wie viele kostbare IPv4 Adressen dadurch flöten gehen.

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 29.01.2017, 20:30

un1que hat geschrieben:Da kann man sich ja mal ausrechnen, wie viele kostbare IPv4 Adressen dadurch flöten gehen.
Wenn das wirklich so ist, wäre das Wahnsinn von UM, das so umzusetzen, gerade wo immer mehr Kunden aufgrund DSLITE in die Business Tarife flüchten. Das ist ja absolut kontraproduktiv. :wand:
Man nimmt dem Kunden die IPV4 weg, Kunde flüchtet dann in den Business Tarif und man muss Ihm dafür 3 Neue IPV4's spendieren. :kratz: :wand: :hirnbump:


Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

GoaSkin
Glasfaserstrecke
Beiträge: 1192
Registriert: 12.12.2009, 16:25

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von GoaSkin » 29.01.2017, 20:54

un1que hat geschrieben:
addicted hat geschrieben:Ich hatte damals von einem AVM Mitarbeiter per E-Mail die Aussage bekommen, dass AVM das Feature für die Bridge Ports bei Businesskunden gar nicht selbst implementiert hat - wenn das stimmen sollte, kommt das Feature ggf. aus der UM Entwicklung. Da kann ich mir gut vorstellen, dass man das nicht besser hinbekommen hat.
Naja, ich sag's mal so, wenn das die Eigenentwicklung von UM sei, dann wäre es ja alleine schon für UM vorteilhaft dies gleich von Anfang an besser zu realisieren bzw. eine Zusammenarbeit mit AVM in Erwägung zu ziehen. Denn irgendwo habe ich gelesen, dass die Businesskunden wohl 2 IPv4 Adressen mehr verbrauchen (also bei 1 statischen IP sind es 3 und bei 3 eben 5). Da kann man sich ja mal ausrechnen, wie viele kostbare IPv4 Adressen dadurch flöten gehen.
Nicht nur zwei IP-Adressen. Wenn ich mir die Oberfläche eines Hitron-Modems an einem Business-Anschluss anschaue, dann sieht es so aus, als hat der Router DOCSIS-seitig eine ganz andere IP-Adresse, die in keinem Kunden-Dokument auftauchten. Für die fünf statischen IPs, die man zum Business-Anschluss dazu gebucht hat, dient diese IP als Routing-Gateway. Durchgeroutet wird ein ganzer /29-Präfix (ein 8er Netz) an IP-Adressen von denen fünf effektiv nutzbar sind. Neben den 5 benutzbaren IPs gibt es eine Netzwerk-Adresse, die vom Router LAN-seitig genutzte IP und das, was UM in den Dokumenten so schön "Business Broadcast" nennt.

Da gibt es sicherlich elegantere Wege, als mindestens 9 IPs dafür zu verschwenden, um dem Kunden fünf statische IPs zu geben.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

Gizeh775
Administrator
Beiträge: 562
Registriert: 23.01.2016, 16:50

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Gizeh775 » 29.01.2017, 21:19

Andreas1969 hat geschrieben:
un1que hat geschrieben:Da kann man sich ja mal ausrechnen, wie viele kostbare IPv4 Adressen dadurch flöten gehen.
Wenn das wirklich so ist, wäre das Wahnsinn von UM, das so umzusetzen, gerade wo immer mehr Kunden aufgrund DSLITE in die Business Tarife flüchten. Das ist ja absolut kontraproduktiv. :wand:
Man nimmt dem Kunden die IPV4 weg, Kunde flüchtet dann in den Business Tarif und man muss Ihm dafür 3 Neue IPV4's spendieren. :kratz: :wand: :hirnbump:


Gruß Andreas
Man nimmt x Tausend Kunden die IPv4 weg x Hundert flüchten in die Businessverträge. Was ist das Ergebnis? Immer noch x Tausend IPv4 weniger.... (wenn es denn überhaupt x Hundert sind die in einen Businesstarif wechseln)

Schließlich läuft über IPv6 alles super. Also ein Anwender der Probleme hat bekommt auch das hin....
Einen vServer für <15€/Monat mit Dualstack, Mobilendgeräte per IPv4 ins VPN, DS-Lite Kabelanschluss per IPv6, IPv4-Anschlüsse per IPv4 usw... somit ist für den Anwender der unbedingt will die Lösung einfacher und billiger zu lösen als mit dem Businesstarif...

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 29.01.2017, 21:47

Gizeh775 hat geschrieben:Man nimmt x Tausend Kunden die IPv4 weg x Hundert flüchten in die Businessverträge. Was ist das Ergebnis? Immer noch x Tausend IPv4 weniger.... (wenn es denn überhaupt x Hundert sind die in einen Businesstarif wechseln)
Mag sein, daß Du Recht hast, ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen.
Man nimmt allen! Privatkunden die IPV4 weg.
Das gibt so richtig Luft.
Dann bietet man den Privatkunden, die es benötigen, die IPV4 zu einem Preis von 2-3 € pro Monat an.
Damit wäre gewährleistet, daß auch nur diejenigen eine IPV4 buchen, die es auch wirklich benötigen. Wer zahlt schon freiwillig mehr, als er muss.
Ich wäre sofort bereit, 3€ für IPV4 im Monat zusätzlich zu bezahlen. :super:

Dann wäre dieser Kampf um die IPV4's endlich vom Tisch. :D

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

un1que
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 682
Registriert: 01.07.2013, 17:56

Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von un1que » 30.01.2017, 00:49

GoaSkin hat geschrieben:Nicht nur zwei IP-Adressen. [...]

Da gibt es sicherlich elegantere Wege, als mindestens 9 IPs dafür zu verschwenden, um dem Kunden fünf statische IPs zu geben.
Noch schlimmer. Aber bei der Kostenoptimierungspolitik, die UM führt, würden sie zunächst allen Privatkunden die IPv4 wegnehmen, eher sie auch nur einen Cent in die Entwicklung einer neuen "IPv4-sparenden"-Lösung stecken.
Somit kann man auch getrost den Bridge Modus vergessen, außer UM nimmt reine DOCSIS Modems in das Produktangebot auf.
Andreas1969 hat geschrieben:Dann bietet man den Privatkunden, die es benötigen, die IPV4 zu einem Preis von 2-3 € pro Monat an.
Ziemlich unrealistisch, ich würde da eher auf 5-10€ tippen, falls es so kommen sollte.
Ansonsten fährt UM jetzt schon mit den teuren Businesstarifen sehr gut.

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 30.01.2017, 06:26

un1que hat geschrieben:Ziemlich unrealistisch, ich würde da eher auf 5-10€ tippen, falls es so kommen sollte.
Ansonsten fährt UM jetzt schon mit den teuren Businesstarifen sehr gut.
10€ wäre Wucher, da könnte man ja gleich in den 150er Business Tarif wechseln. :wand:

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 30.01.2017, 06:28

un1que hat geschrieben:außer UM nimmt reine DOCSIS Modems in das Produktangebot auf.
Das wird sicherlich nicht passieren.
Dann verlieren sie ja sämtliche Kontrolle über die Kundenanschlüsse. :D

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

MartinDJR
Übergeordneter Verstärkerpunkt
Beiträge: 621
Registriert: 22.12.2015, 15:53

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von MartinDJR » 30.01.2017, 07:07

Andreas1969 hat geschrieben: 10€ wäre Wucher
Wenn es tatsächlich stimmt, dass UM bereits Bussiness-Kunden abweisen musste, weil nicht genügend IPv4-Adressen da waren, würde UM bei 10 Euro im Monat sogar noch Verlust machen.

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 30.01.2017, 07:16

MartinDJR hat geschrieben:Wenn es tatsächlich stimmt, dass UM bereits Bussiness-Kunden abweisen musste, weil nicht genügend IPv4-Adressen da waren,
Wo hast Du das denn erfahren?
Damit würde such die Lage bei UM so langsam zuspitzen.


Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 30.01.2017, 07:20

Viele behaupten ja mittlerweile DSLITE wäre garnicht so schlimm, bzw. natives IPV6 wäre deutlich besser.
Wenn dem so ist, könnte man den Business Kunden ja auch DSLITE geben (Mehrwert durch natives IPV6) :D

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

Gizeh775
Administrator
Beiträge: 562
Registriert: 23.01.2016, 16:50

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Gizeh775 » 30.01.2017, 15:22

Ein nativer IPv4 Anschluss ohne IPv6 ist nicht zeitgemäß und Müll. Punkt.
DS-Lite > IPv4 only

Nur weil der Hobbybastler eine Internetanbindung für sein IoT möchte ist DS-Lite nicht Müll.

Der Businessanschluss sollte erweiterter Hobbyanschluss heißen da er kein IPv6 hat. Das ist peinlich, richtig peinlich.

addicted
Kabelkopfstation
Beiträge: 3759
Registriert: 15.03.2010, 02:35

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von addicted » 30.01.2017, 16:41

Ich seh das genauso wie Gizeh, mit einer kleinen Einschränkung:
Mit eigenem Router (und eigener "Firmware") ist ein DSLite Anschluss total gut zu gebrauchen.

Mit ner Fritzbox eher nicht, wenn man nicht was eigenes hinten dran hängt, weil deren integrierte Dienste kein v6 können. Achja, und man braucht zum hinten dran hängen auch FritzOS v6.80 oder Labor-Firmware mit dem PD-Firewall Patch.

ConnectBox: Hier muss man auch was eigenes hinten dran hängen, aber ich mag die Aussagen, dass PD zuverlässig ginge noch nicht so ganz glauben...

andere: Würd ich garnicht erst ausprobieren.

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 30.01.2017, 17:12

Gizeh775 hat geschrieben:Ein nativer IPv4 Anschluss ohne IPv6 ist nicht zeitgemäß und Müll. Punkt.
Da gebe ich Dir 100% Recht.
Liebend gerne hätte ich einen echten DS Anschluss.
Leider kann UM das nicht liefern.

Und solange grosse Teile des Internets und auch aktuelle Homematic Geräte nur IPV4 untetstützen, ist DSLITE keine Alternative. Da nehme ich mangels DS lieber mit IPV4 only vorliebe.


Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

Gizeh775
Administrator
Beiträge: 562
Registriert: 23.01.2016, 16:50

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Gizeh775 » 30.01.2017, 17:42

Andreas1969 hat geschrieben:...Und solange grosse Teile des Internets und auch aktuelle Homematic Geräte nur IPV4 untetstützen, ist DSLITE keine Alternative. Da nehme ich mangels DS lieber mit IPV4 only vorliebe.


Gruß Andreas
Wenn einem "Routing" und ähnliche Begriffe Fragezeichen auf den Kopf werfen dann ist diese Aussage korrekt, die Frage ist nur ob man dann überhaupt irgendwelche Geräte in seinem Heimnetz von außen erreichbar machen sollte.

Benutzeravatar
Andreas1969
Network Operation Center
Beiträge: 6678
Registriert: 05.03.2015, 07:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Andreas1969 » 30.01.2017, 17:55

Gizeh775 hat geschrieben:Wenn einem "Routing" und ähnliche Begriffe Fragezeichen auf den Kopf werfen dann ist diese Aussage korrekt,
Das sagt mir schon was, nur habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden, die Fritz!Phone App an einem DSLITE Anschluss von unterwegs auf dem Smartphone zum Laufen zu bekommen.
Weder die App, noch die Ftitzbox unterstützt IPV6.
Da lässt sich auch nichts routen.

Gruß Andreas
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
Bild
Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

hajodele
Kabelkopfstation
Beiträge: 4684
Registriert: 10.04.2013, 14:19
Wohnort: Kabelbw-Land

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von hajodele » 30.01.2017, 18:10

Andreas1969 hat geschrieben:
Gizeh775 hat geschrieben:Wenn einem "Routing" und ähnliche Begriffe Fragezeichen auf den Kopf werfen dann ist diese Aussage korrekt,
Das sagt mir schon was, nur habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden, die Fritz!Phone App an einem DSLITE Anschluss von unterwegs auf dem Smartphone zum Laufen zu bekommen.
Weder die App, noch die Ftitzbox unterstützt IPV6.
Da lässt sich auch nichts routen.

Gruß Andreas
Und was hat das mit dem Bridge Mode zu tun?
Oder glaubst du, du bekommst mit der Bridge gleich noch ne IPv4?

Gizeh775
Administrator
Beiträge: 562
Registriert: 23.01.2016, 16:50

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von Gizeh775 » 30.01.2017, 19:02

Andreas1969 hat geschrieben:
Gizeh775 hat geschrieben:Wenn einem "Routing" und ähnliche Begriffe Fragezeichen auf den Kopf werfen dann ist diese Aussage korrekt,
Das sagt mir schon was, nur habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden, die Fritz!Phone App an einem DSLITE Anschluss von unterwegs auf dem Smartphone zum Laufen zu bekommen.
Weder die App, noch die Ftitzbox unterstützt IPV6.
Da lässt sich auch nichts routen.

Gruß Andreas
Und was hat die Fritz!Phone App jetzt mit den zuvor erwähnten Homematic-Geräten zu tun?

SchalkeFan
Kabelneuling
Beiträge: 33
Registriert: 23.10.2015, 14:01

Re: Eigene FritzBox 6490 und Bridge Mode

Beitrag von SchalkeFan » 31.01.2017, 12:55

Hast recht GIZEH775,

tritt mal dem Andreas1969 ein wenig auf die Beine. Mich stört dass auch schon lange. Da wird alles- aber auch alles - kommentiert, egal ob man Ahnung hat davon oder nicht, und bei jeder Gelegenheit wird kein gutes Haar an UMKBW gelassen.

Immer die selben Sch..-Themen:
FB 6490: Bridgemodus, DVB-C empfang, FW-Updates
Hotline: Service

Nervt echt jetzt schon lange.

Zur Info: Betreibe ne eigene FB6490, hab ipV4, Komfort-Option und 200/20 !! JAAA - läuft alles super seit 6 Monaten. Auch beim Tarif kam man mir entgegen. Umstellung damals in ca. 1,5 Stunden war alles geschehen.
Vielleicht schreibst das mal. Hast ja sicher schon gelesen.

Und wenn Dir so viel an UMKBW nicht passt - kündige doch einfach und schau ob Du einen besseren Provider findest - und verbreite nicht dauernd diese schlechte Stimmung.

Gruß von einem, der auch mitliest ....
2Play FLY 400/20
Komfort Option , EIGENE FB 6490 Cable
HD Option, UMKBW Modul, Smartcard
2 x MT-F

Bild

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: bellm, neqwbie49 und 8 Gäste