Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufen?

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360, FRITZ!Box 6490 & FRITZ!Box 6590 Cable der Firma AVM.
MartinDJR
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von MartinDJR » 20.08.2016, 21:52

drFellbacher hat geschrieben: Welcher "Depp" würde sich denn einen solchen Router zulegen im Zusammenhang mit "Routerfreiheit", wenn dann hinterher dieselben Verhältnisse Software-technisch herrschen, wie auf den zur Verfügung gestellten Geräten des Providers??
Es ist nicht die Frage, ob UnityMedia auf den kundeneigenen Routern Software-Updates installieren darf oder nicht.

Zumal UM auch geschrieben hat, dass für Software-Updates bei gekauften Routern die Kunden verantwortlich sind.

Es ist die Frage, ob UM dafür sorgen muss, dass Software-Updates nicht (versehentlich) auf kundeneigene Geräte hochgeladen werden, oder ob der Kunde dafür zu sorgen hat, dass so ein Software-Update vom Router "abgelehnt" wird.

Aus dieser Frage leitet sich dann auch her, wer für den Schaden zu zahlen hat, wenn auf ein Gerät versehentlich eine falsche Software aufgespielt wurde und man dies möglicherweise nicht mehr so einfach rückgängig machen kann.

hajodele
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 21.08.2016, 10:15

MartinDJR hat geschrieben:Zumal UM auch geschrieben hat, dass für Software-Updates bei gekauften Routern die Kunden verantwortlich sind.
Daraus impliziere ich aber nur, dass UM von sich aus keine Updates macht.
Also genau das Gegenteil, das passiert ist.
MartinDJR hat geschrieben:Es ist die Frage, ob UM dafür sorgen muss, dass Software-Updates nicht (versehentlich) auf kundeneigene Geräte hochgeladen werden, oder ob der Kunde dafür zu sorgen hat, dass so ein Software-Update vom Router "abgelehnt" wird.
Es stellt sich dabei die Frage, ob das der Kunde überhaupt kann.
Siehe hierzu, was AVM zum Thema TR069 veröffentlicht: https://avm.de/aktuelles/kurz-notiert/2 ... vorteilen/
Die Ursache des Problems war ein falscher Eintrag des UM-Mitarbeiters. Auf keinen Fall der Fehler des Kunden.
Wenn man das auf den Kunden abwälzen wollte, müsste UM ausdrücklich in geeigneter Form darauf hinweisen. z.B.
Unsere Mitarbeiter sind zu blöd, korrekte Configs zuzuordnen und unsere Software merkt so was auch nicht. Also müssen Sie geeignete Massnahmen ergreifen, dass das nicht passieren kann. Wir sagen ihnen aber nicht, welche Massnahmen das sind.
Für mich stellen sich nur die Fragen, wie sich UM anstellt,
- um zunächst das akute Problem zu lösen
- um so was in Zukunft zu verhinden.

Hier wäre z.B. ein Portal hilfreich.

Über das Thema "Strafanzeigen" möchte ich mich als Nichtjurist nicht weiter auslassen. Für mich war das fahrläßig. Da darf man sich dann gerne zivilrechtlich mit UM auseinandersetzen, wenn sie es darauf ankommen lassen wollen.

derpfeffi
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von derpfeffi » 21.08.2016, 10:34

Auch ich bin kein Fachjurist, und genau aus diesem Grund würde ich sämtliche Komunikation zu diesem Fall nur über meinen Anwalt laufen lassen. Es kann ja wohl nicht angehen, das UM auf einem Gerät, das Ihnen nicht gehört, irgend etwas einstellt und es damit mehr oder weniger unbrauchbar macht.
Und Heise.de hat da bestimmt auch an sowas Interesse .....
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2young2die
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von 2young2die » 21.08.2016, 10:52

Also ich seh das nicht so dramatisch. Imemrhin MUSS UM einfach technisch Bedingt auf die Geräte zugreifen. Im Kabelnetz geht das nunmal nicht anders, da Tarifparameter am Endger
ät eingesellt werden MÜSSEN! Sonst würde ja jeder mit seinem "offenen" Modem mit 10Gbit unterwegs sein - das Netz wäre dann völlig überlastet (ist es ja jetzt schon).
Diese Zuordnung steuert eine Datenbank. Hier steht dann drin, welche MAC Adresse was bekommen soll. Also entweder welche komplette Firmware oder eben nur Geschwindigkeitsdaten - alles nach TR69.

d.h. der Provider MUSS bei Kabel IMMER diese Parameter dem Modem übergeben.
Und wenn da dann ein armer Mensch was falsches in der Datenbank ablegt (zB die tolle gebrandete Firmware für ne Fritzbox, weil die Sache noch recht neu ist und er bei Fritzbox eben noch die alleinige UM-Lösung im Kopf hat) dann passiert das halt mal.

UM sollte eben nun adäquat reagieren. Also: Gutschrift über 20€ und Austausch der "verkrüppelten" Firtzbox zum Beispiel.

Aber nicht gleich so böse sein - Ihr habt sicher auch schonmal Fehler gemacht :zwinker:

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von tq1199 » 21.08.2016, 11:15

2young2die hat geschrieben:... oder eben nur Geschwindigkeitsdaten - alles nach TR69.

d.h. der Provider MUSS bei Kabel IMMER diese Parameter dem Modem übergeben.
D, h., man sollte auf seiner EIGENEN FritzBox-cable das TR69, auch nicht vor dem Anschluss an die MM-Dose, deaktivieren? ... denn sonst kann der Kabel-Provider ja nicht die "Geschwindigkeits"-Datei, auf die FritzBox-cabel übertragen.
Office Internet & Phone 50, AVM FRITZ!Box 6360 Cable (kbw) - FRITZ!OS 06.52 - , an Arris-CMTS, zusätzlich eine feste (statische, nicht per DHCP) IPv4-Adresse für meinen Server, am Bridge-Anschluss (kein Bridge-Modus, FB6360-cable wird ohne feste IPv4-Adresse als Router verwendet.)
Konfigurationsdatei der FritzBox: b2b-staticip1_50000_5000_ipv4_sip_wifi-on.bin
NTP_Provider_Interface_Spec_Unitymedia

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von 2young2die » 21.08.2016, 11:30

Mh. So sicher bin ich mir gerade nicht - bitte helft mir:

Bei nem Kabelmodem / Router gibt es ja die Provisionierung. Hierüber kommen die config-daten zu Geschwindikeit etc.
läuft das bereits über TR-69? Oder ist TR-69 eine zusätzliche Geschichte, die dann zur Provisionierung an sich noch weiter Daten (VoiP einstellungen, Deaktivierung WLAN und solche Sachen) dann festlegt?
Dann könnte man TR69 deaktivieren. Falls das zusammenhängt, natütrlich nicht.

hajodele
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 21.08.2016, 11:48

Wissen tue ich es nicht, aber ich glaube, dass die komplette Konfiguration überhaupt nichts mit TR-69 zu tun hat.

MartinDJR
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von MartinDJR » 21.08.2016, 12:14

hajodele hat geschrieben: Daraus impliziere ich aber nur, dass UM von sich aus keine Updates macht.
Also genau das Gegenteil, das passiert ist.
UnityMedia hat geschrieben, dass der Kunde dafür "verantwortlich" ist, wie Firmware-Updates gemacht werden. "Verantwortlich für Updates sein" bedeutet für mich auch, dass man dafür sorgen muss, dass "automatische Updates" eben nicht gemacht werden, wenn man das nicht will.
hajodele hat geschrieben: Es stellt sich dabei die Frage, ob das der Kunde überhaupt kann.
Ich habe gerade die offizielle Schnittstellenspezifikation (providerspezifischer Teil, Kapitel 6.2.) offen. Dort heißt es: "Unitymedia will not include CVC information in bootfile. Therefore, Unitymedia will not trigger Secure Software Download ...".

Man kann das "will not trigger ... Download" so interpretieren, dass der Router einen Request zum Firmwaredownload als "ungültige Daten" zu behandeln hat. Da UnityMedia keinen Download-Request sendet, muss es sich schließlich bei den Daten um irgendetwas anderes handeln (z.B. "die Information über ein Softwareupdate auf providereigenen Routern") - und der Router kann nicht wissen, um was für Daten es sich handelt.

Mit dieser Argumentation könnte man dann weiterargumentieren: Da der Router diese ungültigen Daten nicht ignoriert, sondern als Reaktion auf diese Daten die Firmware überschrieben hat, ist er nicht mit der Schnittstellenspezifikation kompatibel. Bereits das Anschließen des Routers ans UnityMedia-Netz ist somit ein "Bedienfehler" gewesen, der zur Beschädigung des Routers geführt hat.

Bei der Frage, ob UnityMedia, AVM oder der Kunde die Kosten für die Wiederherstellung der Firmware zu bezahlen hat und ob UnityMedia dafür sorgen muss, dass so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommt, würde diese Argumentation eine entscheidende Rolle spielen.

Wobei wir schon zum nächsten Punkt kommen:
hajodele hat geschrieben: Für mich stellen sich nur die Fragen, wie sich UM anstellt, ... um so was in Zukunft zu verhinden.
Gerade dann, wenn es UnityMedia Geld kosten würde, zu verhindern, dass das in Zukunft erneut passieren kann, wäre es die einfachste Lösung, irgendwo öffentlich darauf hinzuweisen, dass man Abschnitt 6.2 in der Schnittstellenbeschreibung genau so auslegt, wie ich es angedeutet habe.

(Im aktuellen Fall wird UM aber wohl noch kulant sein, da es sich ja nur um einen einzelnen Router handelt und das Problem sich mit gerade einmal 300 Euro aus der Welt schaffen lässt.)

Damit hätte man das Problem dann ganz offiziell auf die Kunden und die Routerhersteller abgewälzt und ...
hajodele hat geschrieben: Die Ursache des Problems war ein falscher Eintrag des UM-Mitarbeiters.
... wenn es erneut passiert, wäre auf jeden Fall der Kunde oder der Routerhersteller schuld!

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von blaxxz » 21.08.2016, 12:21

Ich hatte AVM mal angeschrieben warum dies möglich sei.

Noch keine Antwort :zerstör:
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hajodele
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 21.08.2016, 12:46

@MartinDJR: Deine Interpretationen sind einfach nur krank:
MartinDJR hat geschrieben:UnityMedia hat geschrieben, dass der Kunde dafür "verantwortlich" ist, wie Firmware-Updates gemacht werden. "Verantwortlich für Updates sein" bedeutet für mich auch, dass man dafür sorgen muss, dass "automatische Updates" eben nicht gemacht werden, wenn man das nicht will.
Egal was du hier vorher offline einträgst, kommt es irgendwann aufs Gleiche raus.

- Default (automatisch) sollte die 6490 auf 6.61 gehen.
- informieren bekommst du einen Hinweis, dass eine neue Firmware da ist. Dass es die Falsche ist, kann der User nicht wissen.
- ganz ausschalten geht gar nicht, wenn es so ist, wie in der 7390.
- Über Fritz!OS-Datei (falls überhaupt vorhanden) geht auch nicht, das AVM diese nicht veröffentlicht.

Das Problem ist einfach die falsche Config.
Wenn man AVM den schwarzen Peter zuspielen will, (was du ja tust) müsste die Fritzbox immer die Config untersuchen, ob da der Provider irgendwo Schrott gebaut hat. Eine Config MUSS aber z.B. wegen der Geschwindigkeitseinstellungen übertragen werden. Dieser Vorgang wiederholt sich übrigens regelmäßig.
Deshalb ist UM dafür zuständig.
MartinDJR hat geschrieben:Ich habe gerade die offizielle Schnittstellenspezifikation (providerspezifischer Teil, Kapitel 6.2.) offen. Dort heißt es: "Unitymedia will not include CVC information in bootfile. Therefore, Unitymedia will not trigger Secure Software Download ...".
Genau dem hat UM im vorliegenden Fall nicht entsprochen.
Seit wann ist der Hardwarelieferant zuständig, wenn der Provider nicht weiss, was er tut.

Bitte sage mal ganz konkret, was der Kunde tun muss, um das zu verhindern.
Ich gehe davon aus, dass die falsche Config schlicht alle Einstellungen überschreibt.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von MartinDJR » 21.08.2016, 14:25

hajodele hat geschrieben: Wenn man AVM den schwarzen Peter zuspielen will, (was du ja tust) müsste die Fritzbox immer die Config untersuchen, ob da der Provider irgendwo Schrott gebaut hat.
Nö.

Lediglich den Request für einen Firmware-Download prinzipiell und immer ignorieren.

Das bedeutet dann noch lange nicht, dass die anderen Sachen aus der Config (z.B. Geschwindigkeitseinstellungen) ebenfalls ignoriert werden.
hajodele hat geschrieben: Genau dem hat UM im vorliegenden Fall nicht entsprochen.
Seit wann ist der Hardwarelieferant zuständig, wenn der Provider nicht weiss, was er tut.
Die Schnittstellenbeschreibung ist an mehreren Stellen mehr als unvollständig, so dass ich mir durchaus auch vorstellen kann, dass UM die noch mal (ggf. auf Druck der Bundesnetzagentur) überarbeiten muss.

Spätestens dann kann UM reinschreiben, dass Firmware-Updates an alle Router versendet werden können, aber von kundeneigenen Routern ignoriert werden sollen.

Das wäre die billigste Variante, zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert - oder genauer gesagt: Die billigste Variante, zu verhindern, dass man in Zukunft die Schuld nicht auf den Routerhersteller abwälzen kann.
hajodele hat geschrieben: Bitte sage mal ganz konkret, was der Kunde tun muss, um das zu verhindern.
Was meinst du, warum ich noch im Juli davor gewarnt habe, sich ein eigenes Modem zu kaufen?

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 21.08.2016, 14:50

Ai äm werri sorri - Die Uhrsache war keine deiner Warnungen sondern ein schnöder Feler bei UM, der zu verhindern gewesen wäre:
z.B.
- einfach ein Portal bereitstellen, über das es NUR die freie Config gibt
- einfach in der vorhandenen Software eine Sicherheitsabfrage nach MAC und/oder Seriennr. machen.
- nicht jedem Depp die Erlaubnis zu geben, Mietconfigs zu benutzen.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von MartinDJR » 21.08.2016, 18:05

hajodele hat geschrieben:Die Uhrsache war keine deiner Warnungen
Du hast mich nicht richtig verstanden:

Mit dem Satz "was meinst du, warum ich gewarnt habe" wollte ich sagen, dass ich bereits vorher geahnt habe, dass man als Käufer einer Routers im ersten Monat in Situationen kommen kann, wo man als Kunde etwas tun MUSS, was man überhaupt nicht tun KANN.

Dass das Beispiel "MAC-Adresse im Modem einstellen" so nicht 1:1 kommen würde, war mir damals bewusst. In der Realität muss man nicht die MAC-Adresse einstellen, sondern die Einstellung "Automatische Softwareupdates zulassen".

Für den Kunden ist das aber dasselbe: Er muss (sowohl im fiktiven Fall "MAC-Adresse" als auch im realen Fall "Softwareupdates") eine Einstellung vornehmen, die die aktuellen Modemmodelle schlichtweg nicht haben.

PECH für den Kunden.
hajodele hat geschrieben: sondern ein schnöder Feler bei UM, der zu verhindern gewesen wäre:
z.B.
- einfach ein Portal bereitstellen, über das es NUR die freie Config gibt
- einfach in der vorhandenen Software eine Sicherheitsabfrage nach MAC und/oder Seriennr. machen.
- nicht jedem Depp die Erlaubnis zu geben, Mietconfigs zu benutzen.
Dazu hätte man auf sämtlichen Servern/Routern bei UnityMedia, die für das Verteilen der Config-Daten verantwortlich sind, möglicherweise eine neue Firmware aufspielen müssen. Möglicherweise noch eine, die man erst hätte entwickeln müssen (was alles andere als billig ist).

Provider sind Firmen, die Gewinn machen und daher Geld sparen müssen. Wenn die Kunden nicht bereit dazu sind, für eine Softwareänderung extra Geld zu bezahlen, bleibt dem Provider nicht viel anderes übrig, als die BILLIGSTE Möglichkeit zu nehmen, auch dann, wenn es technisch gesehen die schlechteste ist.

Und das Problem auf die Routerhersteller abzuschieben, indem man einfach verlangt, dass die Modems Firmware-Updates einfach zu ignorieren haben, ist nun mal die billigste Möglichkeit.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von F-orced-customer » 21.08.2016, 18:15

MartinDJR hat geschrieben:Für den Kunden ist das aber dasselbe: Er muss (... "Softwareupdates") eine Einstellung vornehmen, die die aktuellen Modemmodelle schlichtweg nicht haben.
Bei reinen Modems macht das FW-Update der Kabelnetzbetreiber, das soll in DOCSIS- Netzen angeblich (noch) so sein.

Was uns zu diesem Problem führt:
http://www.ip-phone-forum.de/showthread ... ost2177030

hajodele
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 21.08.2016, 19:14

@MartinDJR:
zum hunderstenmal - Ursache war ein falsches Configfile von UM. Der Rest sind Folgen, die daraus entstanden sind.
Wahrscheinlich war mit dieser Config schon alles am Ar...

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von MartinDJR » 22.08.2016, 08:08

hajodele hat geschrieben:zum hundersten mal Ursache war ...
Da ich mich nicht richtig ausgedrückt habe:

Ich habe mich auf folgenden Satz von dir bezogen:
hajodele hat geschrieben: Für mich stellen sich nur die Fragen, wie sich UM anstellt,
...
- um so was in Zukunft zu verhinden.
Und an dieser Stelle tippe ich eben auf: Gar nicht!

Indem ein Provider in die Schnittstellenbeschreibung reinschreibt, dass die Firmware-Update-Information im Configfile nur für die providereigenen Router gedacht ist und von anderen Routern ignoriert werden sollen, sorgt er dafür, dass in Zukunft in solchen Fällen der Hardwarehersteller und nicht der Provider für das Problem verantwortlich ist.

Bereits nach drei Wochen Routerfreiheit ist jetzt der erste Router Schrott - und wir wissen nicht, ob es noch andere Router gibt, bei denen das Gleiche passiert ist. Wenn das so weiter geht, ist alle drei Wochen ein Router kaputt.

Dem Provider bleiben drei Möglichkeiten:
  • Ein Softwareupdate auf den Servern machen, das irgendwie verhindert, dass so etwas nochmal passieren kann. Ich arbeite in der Automobilindustrie und dort liegen die Kosten für ein kleines Softwareupdate bei 100.000 Euro oder mehr.
  • Einfach in den entsprechenden Fällen den Kunden eine neue FritzBox zu bezahlen. Das wären 27.000 Euro in den nächsten 5 Jahren. Immerhin noch deutlich billiger als das Softwareupdate auf den Servern.
  • Die Verantwortlichkeit für dieses Problem auf den Hardwarehersteller abschieben. Das kostet vielleicht 5.000 Euro für das Ändern der AGB und der Schnittstellenbeschreibung.
Wenn du die Entscheidung bei UnityMedia treffen müsstest: Welche Variante würdest du wählen?
hajodele hat geschrieben: ... ein falsches Configfile von UM. Der Rest sind Folgen, die daraus entstanden sind.
Um dir klar zu machen, was ich die ganze Zeit sagen will, muss ich wohl ein anderes Beispiel bringen:

Du übersiehst beim Autofahren ein Stopp-Schild. Auf der Vorfahrtsstraße fährt ein anderes Auto. Der Fahrer wollte eigentlich noch vor der Kreuzung in eine Parklücke einparken, hat die Parklücke aber übersehen und ist deswegen weitergefahren. Auf der Kreuzung kommt es zum Unfall.

Mit der Argumentation: "Der andere Fahrer hat die Parklücke übersehen. Nur deswegen ist es zum Unfall gekommen. Somit hat der andere Fahrer 100% der Unfallschuld." wirst du nicht weit kommen.

In einigen Beiträgen hier im Thread ging es hier darum, ob UM Schadensersatz zahlen muss oder nicht oder ob sich UM-Mitarbeiter sogar strafbar gemacht haben.

Und dabei wird die Argumentation: "Ursache war ein falsches Configfile" genau so wenig ausreichend sein wie die Argumentation: "Ursache war, dass der Andere die Parklücke übersehen hat".

Stattdessen muss dann erstmal geprüft werden, ob ...
  • ... UnityMedia überhaupt verpflichtet gewesen wäre, das "richtige Configfile" zu senden oder
  • ... der kundeneigene Router verpflichtet gewesen wäre, die Aufforderung für ein Firmware-Update im Config-File zu ignorieren.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von Leseratte10 » 22.08.2016, 08:36

Du hast bei deiner schönen Abwälzung des Problems an die Routerhersteller aber eine Sache vergessen: In der Schnittstellenbeschreibung steht, dass Unitymedia an eigene Router keine CVC-Informationen (Firmwareupdate) übermittelt (Schnittstellenbeschreibung Absatz 6.2 "Unitymedia will not include CVC information in bootfile.").

Da steht explizit, dass in der Konfigurationsdatei KEINE Informationen über ein Firmwareupdate drin sind. Da steht nix von "Alle kriegen das Update und die Router können entscheiden ob es installiert werden soll ...".

Also, wenn Unitymedia gegen ihre Schnittstellenbeschreibung verstößt, und trotzdem CVC-Daten ans Kunden-Endgerät überträgt, dann ist Unitymedia der einzige schuldige an dem kaputten Router - auch wenn AVM da auch ne "Mitschuld" hat mit ihrer dämlichen Vorgehensweise dass es keine Möglichkeit gibt, durch den Provider oder durch ein Recovery wieder ne normale Firmware da drauf zu pappen.

Klar, sie könnten jetzt die Schnittstellenbeschreibung ändern. Aber wäre das "logisch"? "Wir müllen ihren Router mit dämlichen Anweisungen zu, irgend einen Müll herunterzuladen, und sie sind dafür verantwortlich dass auch ja jede einzelne dieser Anweisungen ignoriert wird, sonst verwandelt sich ihr Router in einen Backstein"? Ernsthaft?

Aber gibt es da nicht irgendwelche Regeln / längere Fristen?
Wenn nicht, könnte UM ja einfach ~100 klitzekleine Änderungen vorbereiten, die ihr eigener Router TC7200 bereits alle unterstützt, und jede Woche eine dieser Änderungen in die Schnittstellenbeschreibung schreiben. Dann nur noch jede Woche die aktuelle Änderung im CMTS für ne Anmeldung erzwingen und peng, schon haben wir wieder Routerzwang weil kein Hersteller mit den Änderungen hinterherkommt. Weit hergeholt, aber das sind / waren einige andere Beiträge in diesem Thema ja auch.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von NoGi » 22.08.2016, 09:27

Leute, seid ihr euch sicher, dass ihr von michael1106 nicht "getrollt" worden seid?
Der DA (DiskussionsAuslöser) hat nur diesen einen Post am 19.8. abgesetzt und auf keine Frage mehr geantwortet.

-NoGi

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 22.08.2016, 09:43

NoGi hat geschrieben:Leute, seid ihr euch sicher, dass ihr von michael1106 nicht "getrollt" worden seid?
Der DA (DiskussionsAuslöser) hat nur diesen einen Post am 19.8. abgesetzt und auf keine Frage mehr geantwortet.

-NoGi
Der ist inzwischen hier aktiv unterwegs: https://community.unitymedia.de/questio ... 6-5-update
Der letzte Post ist von heute morgen

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 22.08.2016, 09:50

Zum Thema Update gibt es noch ein Szenario, das wir mangels Aktivitäten noch nicht kennen:
Funktioniert der FW-Update der UM-Geräte, ohne dass die Fremdgeräte davon betroffen sind?
Da mir nicht bekannt ist, wie so ein Update im Detail abläuft, kann es da durchaus nochmal zu einem Chaos kommen.

Weiss eigentlich einer, ob man bei den Kaufboxen so was wie einen Rollback machen kann, wenn die FW nicht sauber läuft bzw. nicht den Erwartungen entspricht?

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von blaxxz » 22.08.2016, 11:37

So habe eine Antwort seitens AVM zu diesem Thema erhalten:
AVM Support hat geschrieben:Wenn die gesichterten Einstellungen einer FRITZ!Box 6490 OEM (UM) in eine retail (freien) FRITZ!Box 6490 eingespielt werden, werden auch Funktionen wie Update und Rufnummer Konfiguration aus der Sicherungsdatei überschrieben. Das bedeutet, sobald Sie die FRITZ!Box 6490 im Handel erworben haben, bitte keine Sicherungsdatei aus einer OEM FRITZ!Box 6490 importieren.

Das FRITZ!OS Update für die retail FRITZ!Box 6490 wird von uns regelmäßig kostenlos Updates bereit gestellt.
AVM Support hat geschrieben:nachtrag zu meiner zuvor geschriebenen Email.

Meine Aussage zu den Einstellungen möchte ich noch einmal etwas präzisieren.
Wenn zum Beispiel die Telefonie-Einstellungen für Sie als Endkunde mit einer OEM FRITZ!Box 6490 nur mit Leserechten versehen war, kann es bei dem Import der Sicherung dazu kommen, dass die entsprechenden Rufnummern nicht zu bearbeiten sind.

Mit dem aktuellen FRITZ!OS 06.6x für die retail FRITZ!Box 6490, stellen wir Ihnen das Update zur Verfügung.
Wir haben bereits aus anderen Anfragen von Kabelkunden gehört, dass durch deren Anbieter ein "beschnittenes" FRITZ!OS auf die FRITZ!Box 6490 installiert wurde. Dies ist weder mit uns abgesprochen, noch von uns ein gewünschtes Verhalten der Kabelanbieter.

Sollte Ihr Kabelanbieter Ihnen ein anderes, beschnittenes FRITZ!OS, als das von uns zur Verfügung und bereitgestellte FRITZ!OS installieren, wenden Sie sich bitte an den Kabelanbieter, damit dieser das "beschnittene" FRITZ!OS entfernt. Die Möglichkeit hat der Kabelanbieter dazu.
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MartinDJR
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von MartinDJR » 22.08.2016, 16:20

Leseratte10 hat geschrieben:Du hast bei deiner schönen Abwälzung des Problems an die Routerhersteller aber eine Sache vergessen: In der Schnittstellenbeschreibung steht, dass Unitymedia an eigene Router keine CVC-Informationen (Firmwareupdate) übermittelt
Dass man diesen Satz so oder so interprätieren kann, darüber habe ich mich ja schon in einem anderen Beitrag ausgelassen:

UM könnte argumentieren, dass aus dem entsprechenden Satz in Abschnitt 6.2 folgt, dass das Configfile, das dem User hochgeladen wurde, ungültige Daten und keinen gültigen Request zum Download einer neuen Firmware enthalten hat. Laut offizieller Spezifikation gibt es schließlich keine gültigen Requests zum Download einer neuen Firmware. Der Router hätte daraufhin kein Firmware-Update starten dürfen, da mit Sicherheit an einer anderen Stelle in der Spezifikation (wahrscheinlich in der DOCSIS) steht, wie sich der Router beim Empfang ungültiger Daten zu verhalten hat.

Was diesen Fall angeht, wird sich UM wahrscheinlich nicht den Stress geben und dem Kunden einfach einen neuen Router bezahlen. Was zukünftige Fälle angeht, kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass UM eine Klarstellung herausbringt, dass Abschnitt 6.2 genau so zu verstehen ist oder Abschnitt 6.2 noch einmal klarer umformulieren.
Leseratte10 hat geschrieben: Klar, sie könnten jetzt die Schnittstellenbeschreibung ändern. Aber wäre das "logisch"?
Bei dem von mir dargestellen Kostenunterschied (ca. 5.000 Euro für die Änderung der Schnittstellenbeschreibung im Vergleich zu 100.000 Euro für die Softwareänderung) wäre das die aller logischste Vorgehensweise!
Leseratte10 hat geschrieben: "Wir müllen ihren Router mit dämlichen Anweisungen zu, irgend einen Müll herunterzuladen, und sie sind dafür verantwortlich dass auch ja jede einzelne dieser Anweisungen ignoriert wird, sonst verwandelt sich ihr Router in einen Backstein"? Ernsthaft?
Wenn es in der Schnittstellenbeschreibung so drinsteht, MÜSSEN die Routerhersteller dafür sorgen, dass die Router sich nicht "in einen Backstein" verwandeln, sondern den "Müll" ignorieren.
Leseratte10 hat geschrieben: Aber gibt es da nicht irgendwelche Regeln / längere Fristen?
Wenn nicht, könnte UM ja einfach ~100 klitzekleine Änderungen vorbereiten ...
Die Schnittstellenbeschreibung darf ein Provider wohl nicht "einfach so" mal kurz ändern, zumal diese erst von der Bundesnetzagentur genehmigt werden muss.

Die wird natürlich Gründe dafür verlangen, warum die Schnittstellenbeschreibung geändert werden soll.

Die Begründung: "Aufgrund der Tatsache, dass Gerätehersteller und wir die Schnittstellenbeschreibung anders verstanden(*) haben, sind bereits Router kaputt gegangen." wird bei der Bundesnetzagentur aber ziehen.

(*) UM würde an dieser Stelle behaupten, dass "will not include CVC information" so zu verstehen ist, wie ich es oben geschrieben habe.

manu26
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von manu26 » 22.08.2016, 17:52

Sorry, die Beschreibung ist an dieser Stelle eindeutig und UM hat es vermasselt. Ganz einfach.

Leseratte10
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von Leseratte10 » 22.08.2016, 18:20

Du interpretierst dieses Ereignis also tatsächlich so, als hätte der Router *wissen* müssen dass UM keine Firmwareupdates in der Konfig übermittelt und hätte nur aufgrund dieses Wissens das sonst völlig valide Konfig-File als ungültig zurückweisen sollen, nur weil in der Beschreibung steht dass keine Updates übermittelt werden?

Wenn UM in ihre Beschreibung schreibt, dass sie dasunddas NICHT tun, und dann dadurch, dass sie das *doch* tun ein Router kaputt geht weil er nicht damit rechnet, dann ist das verdammt nochmal der Provider Schuld und nicht der Hersteller des Routers.

Und die Begründung lautet wohl eher "weil wir zu faul / unfähig / sonstwas sind, unsere CMTS so zu konfigurieren, dass sie sich an die von uns veröffentliche Schnittstellenbeschreibung halten, haben wir einige Kunden-Router zerstört".

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von MartinDJR » 22.08.2016, 18:48

manu26 hat geschrieben:Sorry, die Beschreibung ist an dieser Stelle eindeutig und UM hat es vermasselt. Ganz einfach.
Dass UM diesen Satz ursprünglich so gemeint hast, wie du ihn verstehst, ist mir auch klar, aber ...
Leseratte10 hat geschrieben: Du interpretierst dieses Ereignis also tatsächlich so, als hätte der Router *wissen* müssen dass UM keine Firmwareupdates in der Konfig übermittelt und hätte nur aufgrund dieses Wissens das sonst völlig valide Konfig-File als ungültig zurückweisen sollen, nur weil in der Beschreibung steht dass keine Updates übermittelt werden?
... ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass die DOCSIS-Spezifikation besagt, dass Modems Daten, die laut Spezifikation nicht vorkommen können, zu ignorieren haben oder mit einer Fehlermeldung zu reagieren ist.

Da die DOCSIS-Spezifikation genauso Bestandteil der Schnittstellenspezifikation wie der Abschnitt 6.2 ist, kann man argumentieren, dass sich aus der Kombination von beiden Sätzen ergibt, dass ein Firmware-Update per Config-File von JEDEM am UM-Netz angeschlossenen Modem prinzipiell IMMER abgelehnt werden muss.

Würde es wirklich zu einem Rechtsstreit kommen (ein User hat ja zu einer Strafanzeige geraten!), könnte UM so argumentieren.

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