Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufen?

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360, FRITZ!Box 6490 & FRITZ!Box 6590 Cable der Firma AVM.
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von johnripper » 13.08.2016, 13:00

Das TkG sieht nicht vor, dass die Spezifikationen auf deutsch bereitgestellt werden müssen. Es gibt mE auch keine Grundlage eine gesetzliche Anforderung auf Deutsch zu erfüllen.
Übrigens basiert dein Argument auf einer etwas ironischen Frage meinerseits.

Wie auch immer, derzeit gilt die Schnittstellenspezifikation nach TKG und dort steht 'muss'.

So sehe ich das.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 13.08.2016, 13:18

Altägyptisch, Rätoromaisch, Chinesisch, Japanisch, Suaheli wären ja auch noch Alternativen gewesen :zwinker:
In der Praxis werden jedenfalls bis jetzt keine Überprüfungen, bzw. keine Ablehnungen wg. der Kanäle gemacht.
Nur die "Eigen-Geräte" werden nicht provisioniert.
Außerdem steht ja auch sinngemäß drinn, dass ja keiner wegen der Geschwindigkeit kommen braucht, wenn diese Vorraussetzungen nicht erfüllt sind.

Ich werde unabhängig von allem dieses Jahr kein eigenes Endgerät einsetzten, wenn ich nicht durch einen Ausfall dazu gezwungen werde (TC7200, bzw. Connectbox sind mir suspect). Und dann "schaun wer mal".

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von johnripper » 13.08.2016, 15:17

Englisch ist ja jetzt nicht süd-chinesisch. Also mach dich nicht lächerlich xD

Ist ja auch okay, dass es UM nicht so eng sieht, zumal man auch selbst die Geräte mit < 24 Kanäle betreibt und eine Bündelung von 24 Kanälen bisher gar nicht möglich ist, weil man im Netz nur 16 hat.
Ob UM die Hürden vielleicht gar nicht so hoch legen darf ist dann ggf. Gesondert zu klären.
Trotzdem kann man niemand empfehlen davon abzuweichen.

Ja ich auch nicht. Zumal bei Business ja weitere negativ Punkte bestehen.


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Re: AW: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon k

Beitrag von SpaceRat » 13.08.2016, 19:50

Toxic hat geschrieben:Die Empfehlung ein reines Kabelmodem zu kaufen und dahinter einen Router seiner Wahl anzuschließen kann auch nach hinten los gehen.
Nein.
Toxic hat geschrieben:Denn der Router muss dann ja noch DS-Lite können.
Das gilt für ein Kombigerät aber ganz genauso ... und bei dem sitzt man noch viel tiefer in der Sch..., wenn es das dann nicht kann:

Die ganzen Drecksgeräte von UM können es ja - abgesehen von den Fritz!Boxen - auch nur rudimentär, was ja mit ursächlich für die meisten Probleme und damit den Wunsch nach Routerfreiheit ist.
AVM hat's in den Fritz!Boxen richtig realisiert, aber die ganzen Chinamüll-Kombigeräte, die UM den Kunden unbedingt aufzwingen wollte, haben nur eine Minimalunterstützung dafür verpaßt bekommen.
Toxic hat geschrieben:Und das können "noch" nicht sehr viele.
Die Fritz!Boxen können es und OpenWrt auch.
Damit hat man schon sehr viel mehr Auswahl als bei den Kombigeräten, denn da kann man sich eigentlich nur bei den Fritz!Boxen, dem TC7200, dem Cisco EPC3208G und der ConnectBox darauf verlassen, daß sie es können.
Bis auf die Fritz!Box sind das aber alles Geräte, die wohl tendenziell eher der Grund für den Selbstkauf waren, statt ein potentieller Kauf.

Wobei sich bei OpenWrt ggf. das Problem ergibt, daß man erstmal das ds-lite-Paket installiert bekommen muß. downloads.openwrt.org ist nämlich nur per IPv4 erreichbar ...

Je nach Anwenderprofil kann man übrigens auch ganz auf IPv4 verzichten, indem man als IPv6-DNS einen der folgenden benutzt:
2001:67c:27e4::46
2001:67c:27e4::60
2001:67c:27e4::64

2001:67c:2b0::4 und/oder 2001:67c:2b0::6

2001:8b0:6464::1 und/oder 2001:8b0:6464::2

Das sind öffentliche DNS64-Server mit öffentlichem NAT64-Gateway. Damit sind alle Server über IPv6 erreichbar, auch solche, die per se nur IPv4 unterstützen.

Man kann auch ein eigenes NAT64-Gateway mit dem reservierten NAT64-Präfix 64:ff9b::/96 aufbauen und folgende Google DNS64-Server nutzen (Ohne eigenes NAT64-Gateway funktioniert das aber nicht):
2001:4860:4860::6464
2001:4860:4860::64

NAT64 funktioniert allerdings nur für solche Anwendungsszenarios, in denen die Clients auch wirklich IPv6 unterstützen, also z.B. Web-Browser, FTP-Clients, SSH-Clients, eMail-Clients usw.
Bei bestimmten embedded devices (z.B. Dumb TVs, Daddelkonsolen, ...) ist das nicht der Fall und diese scheitern dann daran trotzdem unbedingt per IPv4 verbinden zu wollen.
Für den Download des ds-lite-Pakets für OpenWrt sollten die allerdings reichen und man findet die notfalls sogar, wenn man schon in der Situation ist, da sowohl die Google-Suche nach "public NAT64" als auch die Web-Seiten der Public DNS64/NAT64-Anbieter über IPv6 erreicht werden können.
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Re: AW: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon k

Beitrag von Toxic » 14.08.2016, 14:22

Dein Wissen ist nicht schlecht. Ich muss zugeben, dass ich davon noch keine Ahnung habe, da ich mich bisher mit IPv6 noch nicht wirklich auseinander gesetzt habe. Da ich IPv4 habe und damit bisher keinerlei Probleme, bestand noch keine Notwendigkeit mich damit zu beschäftigen.
Aber wenn OpenWrt DS-Lite unterstützt, brauche ich mir mit meinem R7000 ja keine Sorgen für die Zukunft machen.
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von dgmx » 14.08.2016, 15:51

Ich fände immer noch am besten wenn Unitymedia den Bridge Modus für die Connect Box erlauben würde. Dann bräuchte UM mich nur auf VOIP umstellen und ich könnte hinter die Connect Box klemmen was ich will.

Einzig der Stromverbrauch würde da noch gegen sprechen.

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Re: AW: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon k

Beitrag von SpaceRat » 15.08.2016, 06:14

Toxic hat geschrieben:Dein Wissen ist nicht schlecht. Ich muss zugeben, dass ich davon noch keine Ahnung habe, da ich mich bisher mit IPv6 noch nicht wirklich auseinander gesetzt habe. Da ich IPv4 habe und damit bisher keinerlei Probleme, bestand noch keine Notwendigkeit mich damit zu beschäftigen.
Aber wenn OpenWrt DS-Lite unterstützt, brauche ich mir mit meinem R7000 ja keine Sorgen für die Zukunft machen.
Was OpenWrt, genauso wie praktisch alle anderen Routern außer Fritz!Boxen, immer noch nicht anständig kann, sind Freigaben für IPv6 (Einzutragen via LuCi unter "Netzwerk -> Firewall -> Verkehrsregeln") bei dynamischen Präfixen.
Jedes Mal wenn das Präfix wechselt müssen alle IPv6-Regeln in /etc/config/firewall umgeschrieben werden, theoretisch von Hand und bestenfalls mit einem Script.

Ich nutze derzeit auch einen OpenWrt-Router (Den Archer C7), habe damit aber noch kein Problem, weil ich auch noch IPv4 von Unitymedia habe und für IPv6 einen Tunnel nutze. Das läuft gut mit OpenWrt und die IPv6-Adressen sind statisch.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von SpaceRat » 15.08.2016, 06:51

dgmx hat geschrieben:Ich fände immer noch am besten wenn Unitymedia den Bridge Modus für die Connect Box erlauben würde. Dann bräuchte UM mich nur auf VOIP umstellen und ich könnte hinter die Connect Box klemmen was ich will.
Unitymedia denkt ja anscheinend tatsächlich inzwischen über den Bridge-Modus nach ...
Hätte eigentlich nur Vorteile: Die anspruchslosen Kunden erhalten ihr Komplettgerät und die anspruchsvollen können ihre eigenen Router trotzdem vollwertig nutzen.

Ärmlich für Unitymedia ist, daß sie das erst nach der Zwangseinführung der Routerfreiheit tun. Das hätte man einfacher haben können.
dgmx hat geschrieben:Einzig der Stromverbrauch würde da noch gegen sprechen.
Dieser Argumentation kann ich einfach nicht folgen.
Hast Du wirklich schon jedes einzelne Leuchtmittel im Haus gegen LED getauscht?

Der Stromverbrauch des zusätzlichen Netzteiles geht doch im Rauschen unter.

Vergleich(t) mal diese beiden Typenschilder:
Bild

Beide Netzteile geben sekundärseitig 15V mit max. 1A Gleichspannung aus, aber das linke braucht dafür primärseitig 230V und 1A, das rechte 230V und 0,4A .... was ist jetzt stromfressender?
Ein Gerät, das vom linken Netzteil gespeist wird oder zwei, die vom rechten gespeist werden? 1 Kilo Federn oder 1 Kilo Blei ... ;)

Da kommen aber noch ein paar Faktoren hinzu:
  1. Die Angaben auf dem Netzteil sind Maximalwerte, d.h. nur wenn sekundärseitig das ganze 1A benötigt wird, fließen primärseitig auch die vollen 1A bzw. 0,4A. Ein zur Bridge reduziertes IAD sendet aber nicht per WLAN, muß theoretisch auch nicht alle Netzwerk-Ports befeuern und es wird ja auch perspektivisch nichts durch dessen USB-Ports - wenn vorhanden - versorgt. Auch ist dessen CPU nicht mehr mit NAT beschäftigt. Es wird also auch nicht den vollen Strom ziehen ...
  2. Die Herstellerangaben sind eh mehr oder weniger gewürfelt. In der Praxis kann es auch sein, daß das linke Modell nur 0,7A zieht, weil der Hersteller pessimistisch gewürfelt hat, und das rechte 0,8A, weil der Hersteller seine Angaben optimistisch gewürfelt hat.
  3. Was die Netzteile tatsächlich verbraten, kannst Du mit einem einfachen Stromkostenmeßgerät a la Conrad Electronic eh nicht bestimmen, für solche eher kleinen Ströme sind die nicht ausgelegt. Meßgeräte funktionieren immer am Ende des Meßbereichs am genauesten.
Wenn Du unbedingt sparen willst und mehrere Geräte die gleiche Spannung benötigen, steht es Dir immer noch frei ein hochwertigeres Netzteil mit größerer Ausgangsleistung zu beschaffen und damit mehrere Geräte zu betreiben.
Das Meanwell RS-75 15V kann z.B. 5A abgeben und nimmt dabei 1,2A auf.
Darüber denke ich gerade nach, allerdings weniger wegen der Stromaufnahme sondern wegen der unzähligen Steckdosen, die einzelne Netzteile belegen.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von ratcliffe » 15.08.2016, 07:38

SpaceRat hat geschrieben:In der Praxis kann es auch sein, daß das linke Modell nur 0,7A zieht
In diesem Fall würde das Netzgerät mindestens (161 - 15) = 146 Watt Verlustleistung umsetzen.
Unter diesen Umständen würde es nicht nur ziemlich heiß, sondern auch ruck-zuck in Rauch aufgehen.

Tatsächlich ist der angegebene Primärstrom völlig irrelevant. Er fließt schlimmstenfalls nur im Einschaltzustand für sehr kurze Zeit.
Auch ist es mit handelsüblichen Leistungsmessgeräten nicht möglich, die Leistungsaufnahme eines solchen Netzteils zu messen, weil der Aufnahmestrom nicht sinusförmig ist.
Lediglich einige Spitzenmodelle (z.B. von ELV) berechnen die Wirkleistung korrekt, indem sie das Integral von Strom- mal Spannungsverlauf über eine Periode berechnen.

Das richtige Kriterium für die Energieeffizienz ist der Wirkungsgrad, der dann noch von der Abgabeleistung abhängig ist.
Man kann es sich auch einfach machen und das Netzgerät im laufenden Betrieb anfassen. Je wärmer es ist, desto schlechter.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von SpaceRat » 15.08.2016, 08:38

ratcliffe hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:In der Praxis kann es auch sein, daß das linke Modell nur 0,7A zieht
In diesem Fall würde das Netzgerät mindestens (161 - 15) = 146 Watt Verlustleistung umsetzen.
Unter diesen Umständen würde es nicht nur ziemlich heiß, sondern auch ruck-zuck in Rauch aufgehen.
Das kommt noch hinzu :)

Wie schon gesagt, eigentlich gehen die ganzen Netzteile im Rauschen unter.
Realistischer wäre da schon, im Vorgriff auf den von Dir erwähnten eta, mal zu raten, daß ein voll belastetes 15V/1A-Netzteil etwa 18,75W aufnehmen würde (Angenommener eta = 0,8).
Wohlgemerkt "voll belastet", also das Gerät dahinter zieht sich dann auch das komplette 1A, das das Netzteil abzugeben vermag. Sollte eher selten vorkommen.
ratcliffe hat geschrieben:Das richtige Kriterium für die Energieeffizienz ist der Wirkungsgrad, der dann noch von der Abgabeleistung abhängig ist.
Man kann es sich auch einfach machen und das Netzgerät im laufenden Betrieb anfassen. Je wärmer es ist, desto schlechter.
Leider ist genau der, also der Wirkungsgrad, i.d.R. nicht angegeben.
Lediglich bei dem erwähnten Meanwell habe ich eine solche Angabe finden können, nämlich irgendwas um 86%, also eta = 0,86.
Bei abgegebene 75W würde es also gut 87W aufnehmen.

Das ist letztlich aber auch alles egal, denn der eigentliche Punkt war ja die immense Stromersparnis (Eigentlich ja Arbeitsersparnis ;) ), die sich einige durch ein Kombigerät erhoffen.

Beim Küchenkauf wird wohl auch kaum jemand annehmen, daß ein Kochfeld plus ein Backofen einen signifikanten Mehrverbrauch gegenüber einem Herd (Also einer Kombi daraus) hat. Wenn der Aufbau der Küche ein autarkes Kochfeld fordert, dann wird es gekauft. Und genau das habe ich auch getan, sogar ohne daß ich unbedingt ein autarkes Kochfeld gebraucht hätte.
Ich wollte einfach
- die Option haben, nach einem Umzug anders aufzubauen
- bei einem Gerätedefekt nur das wirklich defekte austauschen zu müssen

Darüber hinaus ist es auch angenehmer, das Kochfeld wirklich am Kochfeld zu bedienen ...

Ein separates Modem wird mit Sicherheit eine gewisse, ggü. einem Kombigerät zusätzliche, "Grundlast" mitbringen, aber ich bezweifle, daß sich irgendjemand eine Scheibe Wurst weniger aufs Brot legen muß, weil er Modem+Router getrennt statt in einem Kombigerät hat.
Und die Rechnung, ob die Umwelt irgendwas davon hat, wird eh erst am Ende aufgemacht. Tendenziell wird die aber eher zugunsten der Einzelkomponenten ausgehen, denn das Modem wird voraussichtlich seltener getauscht (und damit auch energiefressend hergestellt) werden als der Router.
Ich werde in ein paar Tagen den insgesamt 4. Router an "meinem" Cisco EPC3212 betreiben ... zuerst war eine Fritz!Box 7570 dran, die konnte aber beim Wechsel 64 -> 100 MBit/s nicht mehr mithalten.
Dann eine 7390, danach ein Archer C7 (Wobei die Fritz!Box 7390 weiterhin Telefonanlage spielt, dafür ist aber die Gigaset-Anlage weggefallen) und in ein paar Tagen kommt ein Linksys WRT1900ACS-EU dran.

Als Cisco EPC3212-Nutzer bin ich in der glücklichen Situation, jetzt erst einmal abwarten zu können.
Sollte Unitymedia den Bridge-Modus freigeben, werde ich genau gar nichts weiter tun, da ich dann ja immer wieder ein "Modem" kriegen kann.
Sollten sie das nicht tun, kann ich zumindest entspannt darauf warten, daß das Hitron oder gar DOCSIS 3.1-Modems in Deutschland verfügbar werden ...

Und sollte ich auf VDSL wechseln, dann kann ich den Linksys genauso dorthin mitnehmen, wie ich es vorher beim Wechsel von DSL mit der Fritz!Box 7570 getan habe.

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Re: AW: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon k

Beitrag von Toxic » 15.08.2016, 10:59

Ich bin mit meinem 3208 auch in der glücklichen Situation, dass ich abwarten kann. Allerdings auch nur, weil mein Segment nicht aus oder überlastet ist.

Sollte das irgendwann mal der Fall sein, dann denke ich darüber nach, mir ein Gerät mit mehr als 8 DS-Kanälen zu besorgen.
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Re: AW: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon k

Beitrag von MartinDJR » 15.08.2016, 12:19

SpaceRat hat geschrieben: Je nach Anwenderprofil kann man übrigens auch ganz auf IPv4 verzichten, indem man als IPv6-DNS einen der folgenden benutzt:
2001:67c:27e4::46
...
Nicht ganz:

Es gibt auch noch URLs, bei denen IP-Adressen angegeben sind, also z.B.: "http://192.0.2.10/example.html".

Das kommt gerade bei Filehostern häufiger vor.

In diesen Fällen kann man zwar auch NAT64 benutzen, jedoch ist es in diesem Fall nicht ganz so einfach.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von DerBennj » 15.08.2016, 20:31

Ich trauer meinem Cisco EPC3212 total hinterher. Wurde durch einen Umzug Anfang des Jahres durch das "tolle" WLAN Modem von UM getauscht...

Bin jetzt am überlegen ob ich mir die Fritzbox hole, oder ob ich noch ein bisschen warte, falls noch ein weiterer Hersteller auf die Idee kommt, ein vernünftiges Gerät zu bauen und dieses dann auch in Deutschland zu vertreiben. Stichwort Tp Link Archer CR700v :kratz:
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2016, 06:20

DerBennj hat geschrieben:Ich trauer meinem Cisco EPC3212 total hinterher. Wurde durch einen Umzug Anfang des Jahres durch das "tolle" WLAN Modem von UM getauscht...

Bin jetzt am überlegen ob ich mir die Fritzbox hole, oder ob ich noch ein bisschen warte, falls noch ein weiterer Hersteller auf die Idee kommt, ein vernünftiges Gerät zu bauen und dieses dann auch in Deutschland zu vertreiben.
Ist Dir überlassen, aber wie ich schon sagte bin ich eher ein Fan von zwei autarken Geräten, also Modem + Router getrennt.
DerBennj hat geschrieben:Stichwort Tp Link Archer CR700v :kratz:
Diese Konstellation kannst Du also praktisch schon jetzt haben, indem Du
z.B. ein Hitron-Modem (Oder ein vorher bei KDG verwendetes Cisco EPC3212)
und
einen TP-Link Archer C7
kaufst.

TP-Link Archer CR700V würde ich schon deshalb gar nicht in Betracht ziehen, weil OpenWrt auf Routern mit integriertem Modem regelmäßig den Modem-Teil nicht unterstützt. OpenWrt ist eine Routerfirmware und keine Modemfirmware ...
.... und ein TP-Link mit der Originalfirmware, da kannste auch gleich Dein UM-Gerät behalten!

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von mastermischke » 16.08.2016, 14:28

Wie lange hat bei euch der Freischaltvorgang gedauert ?

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von kevsei2711 » 16.08.2016, 16:56

mastermischke hat geschrieben:Wie lange hat bei euch der Freischaltvorgang gedauert ?
Nachdem ich dort angerufen hatte, ca. 30 Minuten.
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mastermischke
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von mastermischke » 16.08.2016, 16:58

kevsei2711 hat geschrieben:
mastermischke hat geschrieben:Wie lange hat bei euch der Freischaltvorgang gedauert ?
Nachdem ich dort angerufen hatte, ca. 30 Minuten.

Angeblich ist meine durchgegebene Mac Adresse zu lang, was aber 100%ih nicht sein.
Der Kollege an der Hotline will sich schlau machen und gleich nochmal melden.
Ich bin gespannt

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von mastermischke » 16.08.2016, 19:48

Wann musste ich wo meine SIP daten sehen ? (2play)

toppi
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von toppi » 16.08.2016, 20:07

@SpaceRat: Das Hitron CVE-30360?

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2016, 20:20

Ich war jetzt gedanklich mehr beim Hitron CDA 32372.
Das gibts derzeit nur überteuert aus den USA, aber für mich eilt es nicht.
Spannend wäre aber, mal zu wissen, ob selbst gekaufte Kombigeräte als Bridge konfiguriert werden können. ..

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von Soldierofoc » 17.08.2016, 12:20

Also die 6490 kann als Bridge konfiguriert werden.
2-Play 400/20 Mbit (DualStack), Fritzbox 6490 (Eigen) mit WLAN-Mod, Digital-TV + Allstars/HD-Paket auf V23, Gigablue HD QuadPlus + Venton HD3 mit OpenHDF.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von SpaceRat » 17.08.2016, 12:27

Funktioniert das auch?

Die Fritz!Box bridged ja etwas anders als üblich, soweit ich weiß will sie dabei trotzdem noch eine eigene IP und die CMTS von UM rückt nur eine raus ...
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von hajodele » 17.08.2016, 12:37

SpaceRat hat geschrieben:Funktioniert das auch?

Die Fritz!Box bridged ja etwas anders als üblich, soweit ich weiß will sie dabei trotzdem noch eine eigene IP und die CMTS von UM rückt nur eine raus ...
Ich kann mir das auch nur sehr schwer vorstellen.
Mir fehlt allerdings auch die praktische Vorstellung, wo so eine Konstruktion sinnvoll sein soll.
Zudem fehlen aktuell jegliche Infos, ob so was überhaupt in Verbindung mit DS-Lite funktionieren kann (Hier würde wenigstens keine zweite IPv4 verbraten).

In der Community https://community.unitymedia.de/ mehren sich Meldungen, dass trotz korrekter Provisionierung nur 0,3 MBit download zustandekommen. Und selbstverständlich ist weder AVM noch UM zuständig.

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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von mastermischke » 17.08.2016, 12:45

Nach drei anrufen und drei anderen Mitarbeitern hat der 3. Mitarbeiter es hinbekommen die Fehler der anderen beiden auszubügeln und die box online bekommen
Meine ist mit 200 MBit und 10 MBit online mit ipv4

michael1106
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Re: Abschaffung Routerzwang: Fritzbox 6490 jetzt schon kaufe

Beitrag von michael1106 » 19.08.2016, 15:04

Hallo zusammen,

Als neuer Fritz!Box Benutzer habe ich mir privat eine 6490 zugelegt. Die hatte auch mal kurzfristig funktioniert. Probleme gibt es mit der Telefonie. Internet funktioniert soweit.

Im Neuzustand hatte die Frit!Box Firmware 6.60 drauf.

Leider befindet sich auf der Benutzeroberfläche meiner Fritz!Box keine Update Menü Funktion mehr, obwohl mein Endgerät frei im Handel erworben wurde.
Das Gerät wurde von Unitymedia nicht zur Verfügung gestellt. Somit wurde das jetzige Fritz!OS 6.50 von Unitymedia aufgespielt und die Update-Funktion von Unitymedia entfernt.
Unitymedia macht den Kunden dafür verantwortlich das Endgerät richtig einzurichten. Das geht aber nur, wenn Unitymedia nicht das Firmeninterne Betriebssystem auf meine Box aufspielt und einige Menüpunkte deaktiviert.

FAQ UNITYMEDIA:
Spielt Unitymedia eigene Firmware auf meinen eigenen Kabelrouter und werden dann auch Funktionen abgeschaltet?
Nein, auf Ihrem eigenen Gerät sind sie selbst für die Firmware verantwortlich. Dies gilt insbesondere für sicherheitskritische Bugfixes. Wir werden Ihre Firmware nicht verändern und auch keine Funktion Ihres Geräts. Es gibt aber zusätzliche Serviceleistungen, die wir für Sie derzeit nur mit der von uns bereitgestellten Hardware erbringen können. Beachten Sie bitte weiter, dass es Funktionen geben kann, die Ihr Router zwar prinzipiell unterstützt, aber der bei uns gebuchte Tarif nicht. Diese werden dann auch durch einen Routerwechsel nicht verfügbar.

Antwort AVM:
Aktuelles FRITZ!OS installieren
1. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf "System".
2. Klicken Sie im Menü "System" auf "Update".
Wichtig: Wenn das Menü "Update" nicht vorhanden ist, wurde die FRITZ!Box vom Kabelanbieter zur Verfügung gestellt. Bei diesen Geräten installiert der Kabelanbieter das neue FRITZ!OS automatisch. Es ist daher nicht möglich und auch nicht erforderlich, ein Update über die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box zu installieren. Informationen zur neuen FRITZ!OS-Version und zu möglichen Release-Terminen erhalten Sie von Ihrem Anbieter.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neues FRITZ!OS suchen".
4. Wenn eine neue Version gefunden wird, wird die Schaltfläche "Update jetzt starten" angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche, um das Update zu starten.

Nach Rücksprache mit AVM ist in sämtlichen Fritz!OS Versionen, die sich im freien Handel befinden, eine Update Funktion vorhanden. Somit ist einwandfrei bewiesen, dass Unitymedia ihre eigene OS Version auf meine Box aufgespielt hat. Nach meinen Unterlagen über Statusmeldungen, müsste dies am 11.08.2016 nach 14:43 Uhr erfolgt sein. Hierbei wurde die Version 6.50 von Unitymedia aufgespielt.

Nachdem gestern ein Techniker hier war, wurde festgestellt, dass Unitymedia „versehentlich“ eine bin.config Datei von Unitymedia auf meine Fritz!Box aufgespielt hatte. Es werde bald eine custom.config Datei von Unitymedia aufgespielt um den Fehler zu korrigieren. Die gesetzten Restriktionen sollten danach wieder frei verfügbar sein. Die Telefonverbindung funktionierte danach kurzfristig. Nach etwa einer Stunde war jedoch die alte Störung wieder vorhanden. :kratz:

Da für Baden-Württemberg andere Einstellungen, als für den Rest des Unitymedia Netzwerkes gelten, wurde auch diese Einstellungen berücksichtigt.
In der Anleitung von Unitymedia soll bei Internet kontaktieren „IPv4 und IPv6, IPv6 bevorzugt ausgewählt werden.
Diese Option war anfangs vorhanden und wurde auch so eingestellt. Nach der Unitymedia Manipulation auf meiner Fritz!Box ist diese Option nicht mehr vorhanden. :wand:

Firmware Updates kann ich nicht mehr durchführen, da wäre jetzt Unitymedia dafür zuständig. Das passt aber nicht zu den Angaben auf der Hilfe Seite von Unitymedia: Spielt Unitymedia eigene Firmware auf meinen eigenen Kabelrouter und werden dann auch Funktionen abgeschaltet?

Wie gesagt, es ist ein privates Endgerät !!!
Hat hier jemand das gleiche Problem, oder gibt es dafür Hilfe?

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