Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360, FRITZ!Box 6490 & FRITZ!Box 6590 Cable der Firma AVM.
johnripper
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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von johnripper » 19.03.2016, 13:47

blaxxz hat geschrieben:diese Passage habe ich auch gelesen gehabt. Für mich heißt es für alle und nicht nur Neuverträge.
Üblich ist aber eben der Bestandsschutz, bis das Gesetz etwas anderes sagt.
Aber darum ging es mir gar nicht; vielleicht nehmen die Anbieter es ja auch zum Anlass (aus technischen, wirtschaftlichen oder serviceorientierten Gründen) alle Kunden gleich zu behandeln und die Daten grundsätzlich rauszugeben.

Mir ging es aber um die pauschale und sichere Aussage, die jetzt noch keiner Treffen kann.
Zuletzt geändert von johnripper am 19.03.2016, 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Eduardo
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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von Eduardo » 19.03.2016, 15:30

blaxxz hat geschrieben:Du kannst doch jede FritzBox als "Repeater" dahinterklemmen.

FritzBox ist dann nur ein Zugangspunkt hinter dem Ubee.


@hajodele

Genau diese Passage habe ich auch gelesen gehabt. Für mich heißt es für alle und nicht nur Neuverträge.

Und wie mach ich das? Meine Fritz!box hat unter dem Menüpunkt Wlan keinen Unterpunkt "Repeater"...

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von hajodele » 19.03.2016, 15:40

Via LAN

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von Eduardo » 19.03.2016, 16:30

hajodele hat geschrieben:Via LAN
aha... :kafffee:
Ich habe natürlich die Fritzbox per Lankabel an Steckplatz Lan1 mit Steckplatz Eth1 der Ubee verbunden und die Zugangsart unter Internet im Fritz.box menü auf Lan eingestellt. Nix passiert. :confused:

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von M@rtin » 19.03.2016, 19:53

Eduardo hat geschrieben:Also no chance? ... Mit UM reden?
Warten bis der Routerzwang entfällt?
Auch wenn der Routenzwang fällt, wird die 6360 nie freigeschaltet werden, denn sie ist und bleibt Eigentum (fast) aller Kabelnetzbetreiber Deutschlands. Daher kannst du nicht rechtmäßige Besitzer sein. Von daher solltest du den Besitz UM gegenüber erst gar nicht erwähnen. Außerdem ist die Firmware beschnitten und darauf ausgelegt, Zugang durch Laden einer Konfigurationsdatei freizugeben. In wieweit dir die noch zur Verfügung stehenden Funktionen für deine Zwecke ausreichend sind, muss sich erst noch rausstellen...

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von manu26 » 20.03.2016, 22:59

johnripper hat geschrieben: Und woher die FritzBox 6360 kommt (die auf dem Markt gar nicht frei verkäuflich ist), will hier niemand wissen. Dein Eigentum kann sie auf jeden Fall nicht sein.
Doch, kann sie. Auch wenn man davon ausgeht, dass nur Mietgeräte von Providern im Umlauf sind, ist prinzipiell ein gutgläubiger Erwerb eines solchen möglich. Ob das hier der Fall ist, kann man natürlich nicht sagen. Der etwaige Mieter des Geräts bekommt dann aber ein Problem mit Schadensersatz, weil er das Gerät nicht zurückgeben kann.

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von hajodele » 21.03.2016, 07:48

Dieses Thema haben wir schon soooooo oft gehabt.
Da hilft einfach nur abwarten und Tee trinken.

Zum Thema Einsatz als Accesspoint:
In den DSL-Fritzboxen wird die Fritzbox als "Client" benutzt. z.B. http://avm.de/service/fritzbox/fritzbox ... verbinden/
Die 6360 wäre in diesem Fall die Fritzbox B.
Ob die entsprechenden Funktionen in der Kabelfritzbox vorhanden sind, weiss ich nicht.

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von johnripper » 21.03.2016, 09:06

manu26 hat geschrieben:
johnripper hat geschrieben: Und woher die FritzBox 6360 kommt (die auf dem Markt gar nicht frei verkäuflich ist), will hier niemand wissen. Dein Eigentum kann sie auf jeden Fall nicht sein.
Doch, kann sie. Auch wenn man davon ausgeht, dass nur Mietgeräte von Providern im Umlauf sind, ist prinzipiell ein gutgläubiger Erwerb eines solchen möglich. Ob das hier der Fall ist, kann man natürlich nicht sagen. Der etwaige Mieter des Geräts bekommt dann aber ein Problem mit Schadensersatz, weil er das Gerät nicht zurückgeben kann.
Nur weil Schadenersatz verlangt wurde, sagt dies nichts über das Eigentum des Geräts aus. Und dass das Gerät bei Vertragsstrafe mein Eigentum wird, steht zumindest nicht in den AGBs die ich zuletzt unterschrieben/akzeptiert habe.

Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von manu26 » 21.03.2016, 10:48

Das Prinzip nennt sich "gutgläubiger Erwerb". Ich sage nicht, dass das hier der Fall sein muss, aber es ist durchaus möglich.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gutgl%C ... rechtigten

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von M@rtin » 21.03.2016, 12:31

Wie kann man Eigentümer werden, wenn der bisherige Eigentümer dem Verkauf nicht zustimmt? Und kein Kabelprovider würde dem zustimmen. An geklauter Ware kann man kein Eigentum erwerben. Und Unwissenheit (weder des Verkäufers, noch des Käufers) schützt vor Strafe!

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von strelnikov » 21.03.2016, 13:00

M@rtin hat geschrieben:Wie kann man Eigentümer werden, wenn der bisherige Eigentümer dem Verkauf nicht zustimmt? Und kein Kabelprovider würde dem zustimmen. An geklauter Ware kann man kein Eigentum erwerben. Und Unwissenheit (weder des Verkäufers, noch des Käufers) schützt vor Strafe!
Bürger,

das sind alles nur kleinbürgerliche, genauer gesagt, bourgeoise Ansichten über das Eigentum, die hier geäußert werden; als Anhänger des "Historischen Materialismus" muss ich mir um derartige Formalien keine Gedanken machen bzw. den Kopf zerbrechen :mussweg:
Volkskommissar für Telekommunikation

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von manu26 » 21.03.2016, 14:22

Lies mal genau nach. Bei geklauter Ware geht es nicht (abhanden gekommene Sache). Hier handelt es sich aber um vermietete Geräte. Da ist das möglich, wenn der Erwerbende gutgläubig ist.

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von koax » 21.03.2016, 15:17

M@rtin hat geschrieben:Wie kann man Eigentümer werden, wenn der bisherige Eigentümer dem Verkauf nicht zustimmt? Und kein Kabelprovider würde dem zustimmen.
Und zum wiederholten Male weise ich bei diesem Thema darauf hin, dass es durchaus Kabelprovider gibt, bei denen eine Fitzbox Eigentum des Kunden wird, denn dort hat er sie (wenn auch subventioniert) zu kaufen.

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von johnripper » 01.04.2016, 22:01

manu26 hat geschrieben:Das Prinzip nennt sich "gutgläubiger Erwerb". Ich sage nicht, dass das hier der Fall sein muss, aber es ist durchaus möglich.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gutgl%C ... rechtigten
Habe ich doch nochmal etwas geforscht und siehe da, so einfach ist es eben nicht. Denn was Wikipedia (mal wieder) verschweigt ist den gesamten § 932 BGB mal aufzulisten:
§ 932 Gutgläubiger Erwerb vom Nichtberechtigten
(1) Durch eine nach § 929 erfolgte Veräußerung wird der Erwerber auch dann Eigentümer, wenn die Sache nicht dem Veräußerer gehört, es sei denn, dass er zu der Zeit, zu der er nach diesen Vorschriften das Eigentum erwerben würde, nicht in gutem Glauben ist. In dem Falle des § 929 Satz 2 gilt dies jedoch nur dann, wenn der Erwerber den Besitz von dem Veräußerer erlangt hatte.
(2) Der Erwerber ist nicht in gutem Glauben, wenn ihm bekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt ist, dass die Sache nicht dem Veräußerer gehört.
In der Rechtsprechung kommt es im privaten Geschäftsgebaren (hier der einzig mögliche Fall) darauf an, dass § 932 II BGB beachtet wird. Die "grobe Fahrlässigkeit" ist dabei wohl sich bei privaten Verkäufen keine Rechnung des Einzelhandels zeigen zu lassen, sofern man davon ausgehen kann dass es eine solche gibt (Vgl. Kallwass/Abels, Privatrecht, 22. Auflage, S. 259, oder z.B. hier oder hier.
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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von manu26 » 02.04.2016, 04:44

Richtig, am Ende kommt es auf den Einzelfall an. Ändert aber nichts daran, dass ein gutgläubiger Erwerb prinzipiell erst mal möglich ist.

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von johnripper » 02.04.2016, 09:17

manu26 hat geschrieben:Richtig, am Ende kommt es auf den Einzelfall an. Ändert aber nichts daran, dass ein gutgläubiger Erwerb prinzipiell erst mal möglich ist.
Gelesen? Verstanden? Du musst schon etwas tun, damit es nicht unmöglich wird.
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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von manu26 » 02.04.2016, 14:04

Ja, habe ich. Hier wurde aber ursprünglich behauptet, dass man nie Eigentum an Sachen erwerben kann, die man nicht direkt vom Eigentümer übereignet bekommt. Und das ist falsch.

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von johnripper » 02.04.2016, 16:38

manu26 hat geschrieben:Ja, habe ich. Hier wurde aber ursprünglich behauptet, dass man nie Eigentum an Sachen erwerben kann, die man nicht direkt vom Eigentümer übereignet bekommt. Und das ist falsch.
Dann ließ mal richtig nach was ich/du geschrieben hast:
manu26 hat geschrieben:
johnripper hat geschrieben: Und woher die FritzBox 6360 kommt (die auf dem Markt gar nicht frei verkäuflich ist), will hier niemand wissen. Dein Eigentum kann sie auf jeden Fall nicht sein.
Doch, kann sie.
Durch bloße Wiederholung (nur Behauptung) wird deine Aussage nicht richtiger. Glaub dran wenn du willst, die Rechtsprechung sieht das anders (siehe oben).

Bild

:glück:
Zuletzt geändert von johnripper am 02.04.2016, 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von M@rtin » 02.04.2016, 22:09

Schon allein, dass ein UM-Kunde die AGBs bzw. einen Vertrag unterschreibt, in dem genau geregelt ist, dass die Geräte nur eine Leihgabe sind, macht den Verkauf bzw. den Erwerb "grob fahrlässig". Der unrechtmäßige Verkäufer kann sich nicht darauf berufen, dass er das nicht wusste. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

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Re: Ubee Router durch Fritz!Box 6360 ersetzen

Beitrag von manu26 » 02.04.2016, 23:54

So ein Unsinn. Die etwaige grobe Fahrlässigkeit des Käufers hat schon mal garnichts mit irgendwelchen AGBs des Vermieters zu tun. Fakt ist, dass ein Käufer prinzipiell Eigentümer einer Sache werden kann, selbst wenn der Verkäufer selber nicht Eigentümer ist.

Klar, wenn ich auf dem Flohmarkt ein neu verpacktes iPhone, das neu 700 € kostet, für 300 € kaufe und mir keine Rechnung oder sonst einen Nachweis zeigen lasse, dann kann man von grober Fahrlässigkeit reden.

Davon reden wir hier aber nicht. Außerdem geht es um das Prinzip. Mag ja sein, dass man im Falle einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung damit im Regelfall auf die Fresse fällt. Das ändert aber nichts daran, dass man nicht automatisch bei jedem Einzelfall von grober Fahrlässigkeit des Käufers ausgehen muss.

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