Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360, FRITZ!Box 6490 & FRITZ!Box 6590 Cable der Firma AVM.
alyssa
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von alyssa » 02.02.2014, 21:45

Hat mich auch gewunder, früher wurde immer ein neuer Präfik bezogen, jetzt wird er aktualisiert. Vieleicht umgehen sie so diesen Fehler. Werden mal abwarten was kommt.
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impa55
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von impa55 » 03.02.2014, 11:34

Hallo zusammen,

ich habe seit dem Update der FritzBox 6360 auf OS6 Verbindungsprobleme mit den angeschlosssenen Geräten am FritzRepeater 300e (ebenfalls OS6) über LAN im 5 GHz-Band (alle Kanäle). Es werden keine IP-Adressen (DHCP automatische Vergabe) erteilt. Im 2,4 GHz-Band keine Probleme! Habe auch ein Downgrade des Repeaters gemacht - ohne Erfolg. FritzBox rücksetzen, Repeater rücksetzen ebenfalls ohne Erfolg, egal in welcher Konstellation. Woran könnte das liegen?
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Sascha53721 » 03.02.2014, 21:07

Ich habe 2.4 ghz ubern 300e mit lahnkabel und 5ghz uber 6360.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von hatschipuh » 08.02.2014, 10:44

seit dem Release 6.0 bietet die GUI der Fritzbox unter dem
Punkt "Telefonie/Eigene Rufnummern/Anschlusseinstellungen"
die Funktion "Wartemusik". Wird ein Gespräch gehalten (z.B. beim Makeln),
soll eine Wartemusik wiedergegeben werden, falls der Telefonieanbieter
keine eigene Wartemusik abspielt. Netzseitig unterstützt UM keine
Wartemusik. Wählt man eigene Musik aus, können nur
Dateien im .mp3-Format ausgewählt werden.
In meiner Box hört der Gesprächsteilnehmer beim Makeln
nach Einspielen einer mp3-Datei nur Funkstille, mit
zwischenzeitlichen Unterbrechungen durch kurzes Rauschen.
Muß die mp3 Datei noch angepasst werden (z.B. Samplerate oder Länge)?
AUs der Wissensdatenbank von AVM habe ich die Infos,
daß die .mp3 files nur ein bestimmtes Format haben
darf (MP3-Format: feste Datenrate, 128kbit/s, 44,1kHz, stereo, max. 60
sek.).
Aber auch damit kann ich beim Makeln der FritzBox keine Wartemusik
entlocken.
Die Hotline von Unitymedia hat für derartige Fragen keine Antworten, und
hat
mich an AVM verwiesen.

-----------GELÖST-----------
AVM-Support schrieb:

UnityMedia spielt lediglich keine eigene Wartemusik ab, aber sie halten den
Ruf sehr wohl selbst, und überlassen dies nicht der Telefonanlage, und dann
gibt es eben nur das was UnityMedia dann einspielt - nämlich
Stille/Rauschen.

-----------GELÖST-----------

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blaxxz
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von blaxxz » 08.02.2014, 12:11

AVM hat 6.0.3 released.

Wo bleibt Um mal wieder?
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krazykenny
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von krazykenny » 08.02.2014, 13:48

das hat schon immer länger gedauert, bis die neue AVM Firmwares
von Unitymedia angepasst wurden und verteilt worden sind.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Joerg123 » 08.02.2014, 14:49

also HEUTE bereits zu jammern was die Aktualisierung der Boxen angeht, finde ich doch etwas arg früh.
So sehr es auch nervt, dass UM immer recht lange braucht (und in Zukunft wahrscheinlich noch deutlich länger, denn offensichtlich war die Zeit zwischen zwischem letzten AVM-Release und UM-Update doch ca 2 Wochen zu kurz gewählt)
Aber wenn es UM nicht auf dem Weg schafft, dass man Fernzugriff und MyFritz via Settigs-Update generell für alle sperrt, werden sie kaum anders können als eine neue Firmware aufzuspielen. Die Funktion ist eine tickende Zeitbombe und jedem Kunden, auch denen, die es erst morgen werden, gleich zu Beginn sagen zu müssen: "aktivieren Sie dies nicht, nutzen sie das nicht" ist wohl keine echte Alternative :)
Vom grundsätzlichen her wird sich ja nichts ändern an der Oberfläche/Menüführung, welshalb die Lokalisierung auf UM-Design nicht so ein Problem sein sollte, müsste (fast) 100% kompatible zur 6.00 Version sein und dementsprechend schnell einzubinden sein.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Arnie-75 » 08.02.2014, 14:59

Vor allem müssen AVM oder UM die Kosten tragen, wenn der Zugang weiterhin gehackt wird und man die Box von UM gemietet ist. Mittlerweile soll die Zahl der gehackten Boxen m.W. im "niedrigen dreistelleigen Bereich" liegen. Wenn das nur 150 Boxen sind, bei denen durchschnittlich 1600 Euro Kosten anfallen (und was man liest eher mehr), berägt der Schaden ~ 240.000 Euro. Das sollte für UM Grund genug sein eine Extraschicht einzulegen, auch wenn das vermutlich versichert (AVM oder UM?) ist.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Leseratte10 » 08.02.2014, 15:50

Aber vielleicht bringt das Um ja dazu, irgendwann mal dem Kunden die Wahl zu lassen, welches Modem / Router er nutzen will. Momentan müssen die dafür haften, weil sie dem Kunden die F!B "aufzwängen" und er keine Möglichkeit hat, ein anderes Gerät zu nutzen.

Wenn UM freie Modem-/Routerwahl anbieten würde, könnten die sich rausreden mit "ihr Router war/ist nicht gut abgesichert".

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Arnie-75 » 08.02.2014, 15:52

Sehe ich nicht so. Mehr Modems bedeuten mehr Support notwendig, mehr Inkompatibilitäten, mehr Probleme.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von johnripper » 08.02.2014, 16:31

Stellt doch die Frage nach dem OS 6.03 dem Kundenservice, dort sollen ruhig die Anfragen auflaufen.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Leseratte10 » 08.02.2014, 16:50

Dann sollen sie halt als einziges Modem das EPC3208 anbieten - aber nicht einen nicht funktionierenden Router (TC7200) oder eine überteuerte Fritzbox. Sodass der Kunde hinter dem UM-Gerät einen eigenen Router mit Firewall betreiben kann.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von strelnikov » 08.02.2014, 19:14

Arnie-75 hat geschrieben:Vor allem müssen AVM oder UM die Kosten tragen, wenn der Zugang weiterhin gehackt wird und man die Box von UM gemietet ist. Mittlerweile soll die Zahl der gehackten Boxen m.W. im "niedrigen dreistelleigen Bereich" liegen. Wenn das nur 150 Boxen sind, bei denen durchschnittlich 1600 Euro Kosten anfallen (und was man liest eher mehr), berägt der Schaden ~ 240.000 Euro. Das sollte für UM Grund genug sein eine Extraschicht einzulegen, auch wenn das vermutlich versichert (AVM oder UM?) ist.
Wer die Kosten tragen muss (die Betonung liegt auf dem Muss), ist meines Erachtens gar nicht so sicher.
Ab einem bestimmten Punkt werden die Firmen (versuchen), ihre Kosten auf den Konsumenten "umlegen".

Ist der "Verbraucher" darüber informiert (zumal dann, wenn dieser noch fleißig weiter die "Tür und "Tor" offen stehen läßt), könnte es anders aussehen.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von roos2001 » 08.02.2014, 19:19

@leseratte:
das EPC3208 ist ein Auslaufmodell, da es kein IPv6 unterstützt. Vllt. werden demnächst reine IPv6 Modems ausgerollt oder beim TC der Bridgemode freigegeben.
Sofern der Routerzwang gesetzlich fallen sollte.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Leseratte10 » 08.02.2014, 19:21

Echt? Das wusste ich gar nicht. Aber eigentlich ist es ja egal, welches Gerät. Hauptsache der Routerzwang fällt endlich und wir bekommen wieder ein Modem, und nicht nur ein "Modem".

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Joerg » 08.02.2014, 19:54

Generell würden für Neukunden nur Router funktionieren die IPv6 und DS-Lite beherrschen - viele billige Modelle können das immer noch nicht. Damit wären Anrufe erboster Kunden, die unwissend einen falschen Router gekauft haben vorprogrammiert und der Supportaufwand würde in die Höhe schnellen.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von sebr » 08.02.2014, 19:56

Arnie-75 hat geschrieben:Sehe ich nicht so. Mehr Modems bedeuten mehr Support notwendig, mehr Inkompatibilitäten, mehr Probleme.
Sorry aber das ist Unsinn. Denn alles was hinter dem Modem passiert ist Sache des Kunden, nicht von UM!
Und die Funktionsfähigkeit eines Modems (ohne dahinterhängenden Router + Netzwerk) lässt sich auch aus der Ferne leicht überprüfen.
Wer da Probleme bei der Routerkonfiguration hat kann ja dann die teure techn. Hotline anwählen. Und dabei macht UM sicher keine Verluste ;)

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von M@rtin » 08.02.2014, 20:22

Jetzt muss ich mal kurz meinen Senf zum zuletzt etwas abdrifteten Thema abgeben:

1. Kunden, die keine echte IPv4 haben, also IPv6 mit DS-Lite-Tunnel für IPv4, dem nutzt der Zugang von Außen kam etwas, es sei denn, man greift per IPv6 innerhalb des Unitmedia-Netzes auf die eigen FB zu. Außer UM vergibt, soviel ich weiss, kein weiterer Provider IPv6. Und aus einem IPv4-Netz, z.B. Telekom oder auch alle anderen Mobilfunkbetreiber, kann man myFritz gar nicht nutzen. Daher ist man rel. sicher.

2. Mit der aktuellen FritzOS 6, die bei mir seit 1,5 Wochen auf der der FB 6360 läuft, rennt diese endlich ohne jegliche Störung völlig stabil. So wie es seien sollte und bei mir bislang nur die ersten 8 Wochen nach Provider-Wechsel im Juni letzten Jahres. Seit dem musste ich alle 2-3 Tage die Internetverbindung trennen und neu aufbauen, um wieder einen funktionierenden DS-Lite-Tunnel zu haben. Daher bin ich erstmal überglücklich, dass das die Verbindung so stabil läuft.

3. Ich vermute mal, dass UM die neue Firmware 6.0.3 nicht solange testen muss, solange die systemrelevanten Firmware-Teile von Modem und VoIP/ SIP sich nicht geändert haben. Die Funktion myFritz ist im Grunde nur kundenrelevant und stellt keine Funktion oder Dienst des Providers/UM dar. Es ist die Folge des Lecks in dieser Funktion, die UM tätig werden lies. Ist dieses Leck nun zu, gibt es keinen Grund, den Rest der Firmware erneut auf den Prüfstand zu stellen!

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Joerg123 » 08.02.2014, 20:55

Arnie-75 hat geschrieben:Wenn das nur 150 Boxen sind, bei denen durchschnittlich 1600 Euro Kosten anfallen (und was man liest eher mehr), berägt der Schaden ~ 240.000 Euro. Das sollte für UM Grund genug sein eine Extraschicht einzulegen, auch wenn das vermutlich versichert (AVM oder UM?) ist.
erwartet hier etwa tatsächlich jemand, dass UM die Kosten für die Mehrwert-Telefonate nach Afrika zahlt um einem Haufen Kriminellen ihr Einkommen zu sichern ???
na freut ich, dauert nicht mehr lange bis der Osterhase durch den Garten rennt :)
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von johnripper » 08.02.2014, 21:05

M@rtin hat geschrieben:1. Kunden, die keine echte IPv4 haben, also IPv6 mit DS-Lite-Tunnel für IPv4, dem nutzt der Zugang von Außen kam etwas, es sei denn, man greift per IPv6 innerhalb des Unitmedia-Netzes auf die eigen FB zu. Außer UM vergibt, soviel ich weiss, kein weiterer Provider IPv6. Und aus einem IPv4-Netz, z.B. Telekom oder auch alle anderen Mobilfunkbetreiber, kann man myFritz gar nicht nutzen. Daher ist man rel. sicher.
Der Zugriff via IPv6 ist ohne Probleme immer noch möglich. Sicher würde ich das nicht nenne.
Dich tritt es vermutlich nicht als ersten (weil vorher die IPv4) Kunden gehackt werden, aber mehr auch nicht.
Joerg123 hat geschrieben:erwartet hier etwa tatsächlich jemand, dass UM die Kosten für die Mehrwert-Telefonate nach Afrika zahlt um einem Haufen Kriminellen ihr Einkommen zu sichern ???
Ehrlich: Ich glaube es nicht. Und ich als Provider die Abrechnung auch einfach verweigern.
Wie auch immer, ich würde die Kosten nicht tragen. Das Gerät ist nicht mein Eigentum, ich kann es nicht warten, weil ich keinen Zugriff habe. Somit: Nicht meine Box, nicht mein Problem.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von Joerg123 » 08.02.2014, 21:33

zum IP-Problem vielleicht noch: wer sowas macht, der hat sicherlich verschiedenste Server (zumindest einen, aber eher mehr) dazwischen geschaltet, oder zumindest wäre das das kleinste Problem für jemanden der die Fritzboxen mal eben so hackt ist das keine ernsthafte Herausforderung
und unabhäng vom eigenen Internetanschluss, kann ich auf dem Server IPv4 und/oder IPv6 haben, nur eine Frage des Preises (und wenn sich der Gewinn lohnt, zahlt man die paar Euro sicherlich gerne *g*)
von daher ist die Frage ob IPv6 irgendwie sicherer sein könnte völlig witzig - Probleme die der einfache User hier hat (da will ich mich garnicht ausschliessen) sind für diese Betrüger mit Sicherheit kein Problem :) aber trotzdem lustich hier :)

Was die Fritzbox als UM-Eigentum angeht:
wenn ich mit nem Mietwagen besoffen zu schnell durch die Stadt rase und dabei telefonierend einen Rentner umniete, werd ichs auch mal mit der Argumentation versuchen *g* vielleicht ist das ja wirklich so :)
Tatsache, dass weder MyFritz noch Fernwartung standardmässig aktiv sind, sondern vom Kunden aktiv eingerichtet werden müssen. Und nur weil jeder Dödel mit ner Maus gedankenlos ein paar Klicks setzen kann, heisst das noch lange nicht, das UM oder AVM dafür verantwortlich sind, dass Leute die von nix ne Ahnung haben derartige Funktionen aktivieren. Wer etwas privates ins Internet frei gibt sollte sich immer bewusst sein, dass die Gefahr eines Hackerangriffs besteht, dagegen schützt das nette seriöse Design der Konfigurationsseite im Browser leider nicht.
Selbst wenn es ein Firmwarefehler ist, ist es kein Freifahrtschein für Super-DAUs. Erinnert mich sehr stark an die WLan-Anfänge, wo die Router standardmässig ohne vorkonfigurierte Sicherheitseinstellungen daher kamen: rechtlich ist hier einzig und alleine der Nutzer haftbar gewesen, selbst dann, wenn WLan im Werkszustand aktiv war.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von M@rtin » 08.02.2014, 21:44

johnripper hat geschrieben: Der Zugriff via IPv6 ist ohne Probleme immer noch möglich. Sicher würde ich das nicht nenne.
Dich tritt es vermutlich nicht als ersten (weil vorher die IPv4) Kunden gehackt werden, aber mehr auch nicht.
Im Prinzip habe ich das ja auch geschrieben. Erreichen kann man Kunden mit einer FB nur aus einem IPv6-Netz. Richtig, die Lücke ist natürlich immer vorhanden. Nur welcher Provider vergibt momentan IPv6? Solange die Kriminellen aus einem IPv4-Netz agieren, solange kommen sie auch nicht auf eine FB, die nur über IPv6 erreichbar ist. Das war meine Kernaussage! Des einen Fluch, des anderen die Rettung...

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von johnripper » 08.02.2014, 22:07

Joerg123 hat geschrieben:wenn ich mit nem Mietwagen besoffen zu schnell durch die Stadt rase und dabei telefonierend einen Rentner umniete, werd ichs auch mal mit der Argumentation versuchen *g* vielleicht ist das ja wirklich so :)
Tatsache, dass weder MyFritz noch Fernwartung standardmässig aktiv sind, sondern vom Kunden aktiv eingerichtet werden müssen. Und nur weil jeder Dödel mit ner Maus gedankenlos ein paar Klicks setzen kann, heisst das noch lange nicht, das UM oder AVM dafür verantwortlich sind, dass Leute die von nix ne Ahnung haben derartige Funktionen aktivieren.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

Ich sehe es anders: Der Anbieter ermöglicht mir die Fernkonfiguration durch eine Option. Ich kann nicht davon ausgehen, dass diese Option bzw. Funktion fehlerhaft ist, solange ich diese nach der allgemein Verkehrsauffassung verwende. Solange ich nicht grob fahrlässig handle ist, muss der Anbieter dafür haften, wenn es zu einem Fehler kommt.
Zumal AVM den Fehler ja zugegeben hat.

Aus diesem Grund bin ich auch der Meinung, dass die Anbieter die Funktion entweder fixen müssen per ACS die Funktion deaktivieren müssen.
M@rtin hat geschrieben:Solange die Kriminellen aus einem IPv4-Netz agieren, solange kommen sie auch nicht auf eine FB, die nur über IPv6 erreichbar ist. Das war meine Kernaussage! Des einen Fluch, des anderen die Rettung...
Die Angreifen verwenden sicherlich irgendwelche Proxys (wie auch immer die Aussehen: angemietet Server, gekackte Server, PCs mit Fernsteuerung, ...) verwenden. Und da ist ein IPv6 Proxy kein Problem.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von SpaceRat » 08.02.2014, 22:16

M@rtin hat geschrieben:Nur welcher Provider vergibt momentan IPv6?
Standardmäßig: Deutsche Telekom, Unitymedia/KabelBW, Kabel Deutschland, M-Net, ...
Auf Anfrage: 1&1, NetCologne, Vodafone (Durch Aktivieren von 6rd im Router), ...
Per Tunnel: Jeder

Das war jetzt nur Deutschland.

Weltweit kommen da natürlich noch unzählige weitere hinzu, z.B. der zweitgrößte der USA, ComCast.

IPv6 an sich stellt nicht das geringste Zugangshemmnis dar:
Angreifer werden sich mit Sicherheit nicht ohne Not denselben Selbstbeschränkungen unterwerfen, wie das Apple-Fanboys und unfähige Firmen-ITs tun.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitrag von SpaceRat » 08.02.2014, 22:18

johnripper hat geschrieben:Ich sehe es anders: Der Anbieter ermöglicht mir die Fernkonfiguration durch eine Option. Ich kann nicht davon ausgehen, dass diese Option bzw. Funktion fehlerhaft ist, solange ich diese nach der allgemein Verkehrsauffassung verwende.
Doch, sobald Dich der Anbieter und der Hersteller darauf aufmerksam gemacht haben.
johnripper hat geschrieben:Solange ich nicht grob fahrlässig handle ist, muss der Anbieter dafür haften, wenn es zu einem Fehler kommt.
Wenn Dich Dein Fahrzeughersteller darüber informiert hat, daß bei Deinem Modell die Bremsen versagen können, könnte man glatt annehmen, daß eine Vollgasfahrt grob fahrlässig ist ...
johnripper hat geschrieben:Zumal AVM den Fehler ja zugegeben hat.
Eben.

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