6360-Zwang Was nun?

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360, FRITZ!Box 6490 & FRITZ!Box 6590 Cable der Firma AVM.
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angus
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6360-Zwang Was nun?

Beitrag von angus » 22.05.2013, 17:58

Hallo Leute!
Ich wende mich an dieses Forum, weil ich mit dem Service von KBW einfach nicht weiterkomme. Wir sind seit Jahren zufriedene Kunden bei KBW. Ich betreibe hinter einem Motorola Modem mein komplettes Netz (OpenWRT Router, VPN-Gateway, Webserver etc.) bis vor kurzem war die Welt heile.

Ich fass kurz zusammen was passiert ist:
Mein Vater lässt sich von KBW neuen Vertrag aufdrücken und sagt nichts. Ich bekomm das ganze erst relativ spät mit und jetzt ist sprichwörtlich die K**** am dampfen. Ich dachte mir einfach ich lass alles so wie es ist ABER
KBW zwingt uns die gelieferte FritzBox zu verwenden, da sonst das PayTV nicht freigeschalten wird oO
Nun konnte mir keiner am Telefon zu 100% sagen ob ich denn die FritzBox als "nur" Modem verwenden kann und mein Netz unangetastet bleibt. Auf Emails wird auch nicht reagiert... ziemlich schwach das Ganze. Nun hab ich mich hier im Forum durchgelesen und möchte wissen ob es denn einer geschafft hat die Fritzbox als reines Modem zu betreiben.
Die einen sagen es geht, die anderen sagen es geht nicht und wiederum andere meinen es geht nur für Leute mit Geschäftskundentarif (2 IPs).
Ich hab im Interface der Fritzbox gesehen, dass der Bridge Modus vorhanden ist nur getraut das ganze mal anzuschließen habe ich mich noch nicht, da wenn es nicht geht einige Webseiten und Server nicht mehr erreichbar wären. Das ist genau das was ich nicht wollte.
Zudem noch ne Frage ist es möglich, wenn die FritzBox als reines Modem fungiert, seine Telefonie trotzdem über das Teil abzuwickeln? Zudem hab ich kein Bock auf IPv6. Wie bekomm ich KBW dazu mir weiterhin ne IPv4 Adresse zu liefern?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!
Vielen Dank und Grüße
Angus

hajodele
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von hajodele » 22.05.2013, 18:23

angus hat geschrieben:KBW zwingt uns die gelieferte FritzBox zu verwenden, da sonst das PayTV nicht freigeschalten wird oO
Einen direkten technischen Zusammenhang zwischen 6360 und PayTV gibt es nicht.
Es ist aber möglich, dass PayTV erst mit der Aktivierung der 6360 freigeschaltet wird.
Hat dein Vater die Komfortoption bestellt, oder hängt die Lieferung mit dem 6340-Engpass zusammen?
Das würde dir aber nicht viel helfen, weil du dann nur den Titel in "6340" ändern müsstest.
Bei letzterem wird die Fritzbox demnächst ausgetauscht
angus hat geschrieben:Nun konnte mir keiner am Telefon zu 100% sagen ob ich denn die FritzBox als "nur" Modem verwenden kann und mein Netz unangetastet bleibt.
Bei UM geht es über die Hintertüre.
Durch das Fehlen der Telefon-Zugangsdaten geht es bei Kabelbw nicht.
Im Bridgemodus geht zwar das Teil wie du es Internetmäßig haben willst, nur du kannst nicht mehr über deine Nummern telefonieren.
In den Businesstarifen geht das natürlich.
angus hat geschrieben:Zudem hab ich kein Bock auf IPv6. Wie bekomm ich KBW dazu mir weiterhin ne IPv4 Adresse zu liefern?
Das geht in Kabelbw-Land relativ unkompliziert.
Ein Anruf auf der Serviceline - du brauchst eine IPv4 für deine Belange - und gut ist.
Zur Not: "du brauchst VPN via Fritzbox" (das geht mit IPv6 nicht)

angus
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von angus » 22.05.2013, 18:48

Hallo und danke für die Antwort!
Kein Plan was genau bestellt wurde. 6360 liegt vor mir...
Das heißt also ich kann das Problem mit dem Internet lösen, kann dafür nicht mehr telefonieren?
Bin ich der Einzigste mit dem Problem oder wie haben das andere gelöst?

Grüße

gooftroop
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von gooftroop » 22.05.2013, 18:58

ich habe es bisher so gelöst das der zweite router über wan mit der fritzbox verbunden wird und der router selbst dann in der fritzbox als exposed host definiert wird.
funktioniert eigentlich recht gut. so kann ich vernünftig ins internet gehen und telefonieren =)
Bild

angus
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von angus » 22.05.2013, 19:04

Hi,
die Thematik als Exposed Host kam mir auch in den Sinn. Werden auch alle Ports durchgeschleust?
Danke und Grüße

hajodele
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von hajodele » 22.05.2013, 19:59

angus hat geschrieben:Hi,
die Thematik als Exposed Host kam mir auch in den Sinn. Werden auch alle Ports durchgeschleust?
Danke und Grüße
Nein, aber wohl alle die du brauchst. (Siehe z.B. http://wiki.hackerboard.de/index.php/Exposed_Host)
Es ist aber besser, die Ports explizit freizugeben. So ein Riesenaufwand ist es nicht.

Dieses Verfahren ändert aber schon einiges an deiner vorhandenen Struktur:
Dein bisheriges Gateway/Router wird zu einem Host/Client/Accesspoint mit interner IP
Die öffentliche IP ist auf der Fritzbox und diese ist jetzt Gateway/Router.

Wechselbalg
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von Wechselbalg » 23.05.2013, 14:13

Hallo zusammen,

ich habe eine ähnliche Situation. Ich habe mich (freiwillig - ja ich weiss, selber Schuld), dazu entschlossen, die KOMFORT Option inkl. der Fritz!Box 6360 Cable zu nutzen. Bisher war ich ebenfalls mit einem SA Modem unterwegs, daran ein Telefon und über das Netzwerk einen seperaten WLAN Router und eine virtuelle Firewall im Einsatz gehabt. Die Firewall hatte die öffentliche IP Adresse und bisher war alles prima.

Jetzt habe ich verschiedenste Threads hier verfolgt und mir ist fast schlecht geworden. Wenn ich das richtig mitbekommen habe ist die Situation wie folgt. Um die 6360 als einfaches Modem (Bridge Mode) zu nutzen ist ein wenig handarbeit notwendig (auslesen der Config, bearbeiten und wieder zurückspielen). Und wenn ich es in diesem Thread richtig verstanden habe, sind dann alle weitere Funktionen (Telefonie, Fax, Anrufbeantworter, WLAN, etc.) hinfällig und können nicht mehr genutzt werden. Die einzige Möglichkeit, wenn ich das aus anderen Threads richtig entziffert habe, wäre eine große 7390 (?) zusätzliche Fritzbox zu nutzen, über die dann VOIP und der ganze Kram laufen zu lassen.

Die Frage ist jetzt, wenn ich einen weiteren Router einsetze, wer bekommt dann die öffentliche IP? Die Firewall (in meinem Szenario) oder die 7390 (oder ein anderer VOIP WLAN fähiger Router).

Wenn das alles nicht funktioniert, dann würde ich ja am liebsten alles rückgängig machen. Einzig die Fax- und AB-Funktionalität hatte mich angelacht und die Möglichkeit, zwei Geräte (WLAN Router und Kabelmodem) durch eines zu ersetzen. Wenn ich es mir Recht überlege, macht es wohl mehr Sinn, alles wieder zurückzubauen...

Wechselbalg

angus
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von angus » 23.05.2013, 19:38

Willkommen im Club!
Ob das mit der nachgeschalteten FritzBox als Telefonanlage geht weiß ich nicht. Ich sehe momentan einfach keine zufriedenstellende Lösung der ganzen Thematik.
Ich werde mein Glück versuchen und mit nem netten Brief meine Lage schildern und um die Aktivierung der Pay-TV Karte bitten. Die WitzBox können die auch gerne wiederhaben. Ich lass mein Modem dran bis es verreckt oder die mir den Hahn abdrehen. Leider bin ich auf UM angewiesen, wobei die Drosselkom.... schwere Zeiten heutzutage. Man wird gedrosselt, gezwungen drittklassige geräte zu verwenden....

Ich hoffe ja das es bald eine akzeptable Lösung gibt.

In dem Sinne!
Grüße
Angus

Wechselbalg
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von Wechselbalg » 24.05.2013, 08:52

Hallo Angus,

ich kann mich im Nachhinein auch total ärgern, dass ich mich darauf eingelassen habe, vor allem, weil bisher ja alles bestens funktionierte. Es gäbe wohl eine Lösung zu meinem Problem, allerdings sind da auch noch ein paar Fragezeichen hinter. Deshalb habe ich gestern noch eine Email mit dem Widerruf geschrieben und hoffe, dass die heute im Laufe des Tages wieder alles zurückdrehen. Ich habe nämlich keine Lust das ganze Wochenende über ohne Internet und Telefon dazustehen.

Mit dem Modem funktionierte wenigstens alles und zwar genau so, wie ich das haben wollte. Dann hoffen wir mal das Beste.

Wechselbalg

boba
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von boba » 24.05.2013, 15:48

Ich verstehe nicht ganz, wieso man die Fritz!Box 6360 nicht so nehmen kann, wie sie ist. Also als Router, Firewall, Telefonanlage, Anrufbeantworter, DECT-Basisstation, vpn-server, wlan usw. Ist doch alles drin. Bei mir funktioniert das alles auch tatsächlich.

Eigentlich bin ich auch so ein Bastler. Vor langer Zeit hatte ich (noch mit Telekom-DSL) auch ein externes Modem plus Router auf PC-Linux-Basis betrieben. Ich habe mordsmäßig rumkonfiguriert, Firewall-Regeln gebaut, traffic-shaping, virtuelle Netze, mehrere Netzwerkkarten usw., was man mit der ganzen open Source Software halt so alles basteln kann.

Bis ich eines Tages merkte, dass das alles nur Selbstzweck ist. Ein Hardware-Router, bei dem das alles in manchmal etwas simplerer Form fest implementiert ist, und die nicht wirklich relevanten Dinge auch nicht vorhanden waren, hat auch vollkommen ausgereicht. Von bestimmten Dingen muss man sich lösen, z.B. paranoide Firewall-Regeln auch für jeglicher Art ausgehender Verbindungen, mit deren Analyse und Fehlersuche man sich Abende lang beschäftigen kann - nach kurzer Zeit merkt man, dass sowas nicht wirklich fehlt. Es ist einfach nicht relevant.

Statt bei der Fritzbox grundsätzlich alles abzuschalten und ihre gesamten Funktionen über diverse Zusatzgeräte mühsam woanders nachzubauen, sollte man vielleicht versuchen, die vorhandenen Funktionen zu nutzen und nur die Dinge, die tatsächlich fehlen, ggf. mit einem zusätzlichen Server nachzurüsten. Da bietet sich z.B. ein NAS-Server an, dessen Firmware man selbst updaten und mit eigener Software bestücken kann. Das ist nur ein zusätzliches Gerät, das man ohnehin meist schon hat, schluckt weniger Strom als 5 einzelne Zusatzgeräte, stürzt weniger ab als 5 Zusatzgeräte, hat 5x weniger Konfigurationsaufwand, gehen 5x weniger Netzteile kaputt, usw.

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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von angus » 25.05.2013, 10:11

Hallo boba,

grundsätzlich gebe ich dir recht. Was mich am meisten stört ist aber, der "Zwang" die FritzBox zu verwenden.
Ich habe zum Beispiel zuhause ein funktionierendes und zum Teil sehr komplexes Netz, welches wie du schon selbst erlebt hast, schwer zu konfigurieren ist. Da kann ich nicht mal eben die Fritzbox davor klemmen... Klar so ne Fritze ist eigentlich ideal und ich finde die Idee nicht schlecht dies seinen Kunden auszuliefern. Aber man sollte den Leuten dennoch die Wahl lassen und die hat man eben nicht.
Gut ich bin selber schuld und muss jetzt eben schauen wie ich das ganze umsetze.

Viele Grüße!

HariBo
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von HariBo » 25.05.2013, 11:23

du hast doch die Wahl .........

....wähle einen anderen Anbieter ......

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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von reset » 25.05.2013, 11:36

Was auch dank "UNSER VERSPRECHEN" recht einfach geht.

http://www.unitymedia.de/privatkunden/a ... rsprechen/

Gruß reset

angus
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von angus » 25.05.2013, 16:44

Leider habe ich die Wahl nicht. Außer ich hab Bock auf ISDN. Bei mir in der Pampa ist gar ein Wunder gewesen dass KBW ihr Kabelnetz modernisiert hat.

hajodele
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von hajodele » 25.05.2013, 17:00

angus hat geschrieben:Leider habe ich die Wahl nicht. Außer ich hab Bock auf ISDN. Bei mir in der Pampa ist gar ein Wunder gewesen dass KBW ihr Kabelnetz modernisiert hat.
... und wenigstens bleibt einem bisher der IPv6 DS-Lite - Zwang erspart ...

boba
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Re: 6360-Zwang Was nun?

Beitrag von boba » 26.05.2013, 15:24

angus hat geschrieben: Ich habe zum Beispiel zuhause ein funktionierendes und zum Teil sehr komplexes Netz, welches wie du schon selbst erlebt hast, schwer zu konfigurieren ist. Da kann ich nicht mal eben die Fritzbox davor klemmen...
Naja, das ist das, was ich ursprünglich sagen wollte: "doch!" Du kannst das. Vereinfache dein zu komplexes Netz. Wirf Geräte und Mechanismen hinaus, die nicht der Produktivität dienen. Die Komplexität ist nur Selbstzweck. Sie nützt (vermutlich, zumindest bei mir war das so) nicht der Produktivität der Anwender in deinem Netz. Und darum geht es doch am Ende: das Zeug muss funktionieren ohne dass man ständig dran rumfummeln muss, und an komplexen Systemen muss man ständig rumfummeln.

Bei mir war es z.B. so, dass ich eine Reihe von Rechnern und Geräten rumstehen gehabt habe, und wenn auch nur eines davon irgendeine Störung gehabt hat oder eine Fehlkonfiguration, ging im Netz gar nichts mehr. Netzteil im Switch durchgebrannt: aus. dhcp Server im Server spinnt: aus. Plattencrash im PC-Linux-Router: aus. Es hat ja schon ein erforderlicher Reboot eines der Server, z.B. für ein Kernel-Update, ausgereicht, und für die Zeit des Reboots war das Netz tot.
Außerdem wurde es aufgrund der vielen Geräte in dem winzigen Raum, in dem der Kram stand, im Sommer unglaublich heiß.

Und für ein Netz zuhause benötigt man kein extra Firewall-Gerät, auch keine physisch vorhandene DMZ mit verschiedenen physischen Netzen wie in einem Firmennetz - zuhause reicht die NAT Firewall einer Fritzbox mit einzutragener Portweiterleitung völlig aus.

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