Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedose?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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RaZerBenQ
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Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedose?

Beitrag von RaZerBenQ » 12.03.2016, 14:25

Hallo Community,

heute habe ich mit der Unitymedia Bauherrenabteilung telefoniert und habe erfreulich mitgeteilt bekommen, dass wir einen Kabelanschluss für knapp 400,- EUR Eigenbeteiligung in unser Haus gelegt bekommen. Auf meine Frage hin, was in den 400,- EUR inbegriffen sei teilte mir die freundliche Dame mit, dass von der Straße bis ins Haus zum Übergabepunkt der Anschluss gelegt wird. Zusätzlich ist der Anschluss einer Multimediadose inklusive.

Ich habe aber dafür zu sorgen, dass zwischen dem Übergabepunkt der der inkludierten Multimediadose ein Coaxial Cat 7 3-fach geschirmtes 75 - 120 Ohm Kabel liegt?!

Hier jetzt mein Problem: Ich finde nirgends im Internet ein Kabel, welches die Merkmale Coaxial inkl. Cat 7 hat?!

Zusätzlich brauche ich ja auch ein Coaxialkabel vom Multimediaanschluss zur UM Fritzbox.

Könnt ihr mir hier Links etc. posten, wo ich gute Kabel, welche genug Leistung, Qualität und Abschirmung etc. haben, finde?

Vielen Dank!

dsaw
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von dsaw » 12.03.2016, 17:58

Kathrein LCD 111 oder Wisi MK91 bzw Wisi MK96 sind perfekte Koaxialkabel die bestens dafür geeignet sind, Aber was cat7 bedeutet das wäre ein Netzwerkkabel was ich mir aber schlecht vorstellen kann den vom übergabepunkt im haus bis zur Multimediadose braucht man ein Koaxialkabel. Aber es sind nur Ratschläge und nichts verpflichtendes. Alles auf eigene Gefahr XD

elo22
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von elo22 » 12.03.2016, 18:03

RaZerBenQ hat geschrieben:Zusätzlich brauche ich ja auch ein Coaxialkabel vom Multimediaanschluss zur UM Fritzbox.
Das bringt der Techniker mit.

Lutz

RaZerBenQ
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von RaZerBenQ » 12.03.2016, 18:16

Ich danke Euch :)

hajodele
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von hajodele » 12.03.2016, 18:44

Ich verstehe das Ganze nicht so richtig (als Nichttechniker)
Wenn ich im Haus schon einen HÜP habe und dann Internet bestelle, zieht der Techniker ggf. das Kabel selbst.
Warum heist es da plötzlich, dass du das machen musst?
Wobei es vielleicht schon besser ist. Zumindest wenn es unter Putz verlegt werden soll.

Wenn der Techniker da ist, sollte er dir eigentlich auch ein ausreichend langes Kabel Mulitmediadose <> Fritzbox dalassen.
Zur Not, auch wenn man es später doch noch anderst haben will, kann man das auch selbst kaufen (SAT-Kabel). Meines ist 15m lang.

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von Bastler » 12.03.2016, 18:59

1. die Bauherrenhotline ist keine "technische" Hotline, die sind eher eine reine "Auftragsannahme", sind also technisch nicht in der Materie drin (das weiß ich aus eigener Erfahrung).
2. die Leue, die den ÜP in das Haus legen, sind nicht die NE4-Techniker die den Hausanschluss installieren.
3. Normalerweise sollte es kein Problem sein, dass der NE4-Technikerdie Wohnungszuleitung legt, aber wahrscheinlich will UM auf Nummer sicher gehen, dass der Anschluss auch wirklich (NE4-mäßig) realisiert werden kann und nicht dann daran (nach erfolgtem NE3- Hausanschluss) scheitert.
Grundsätzlich würde ich mich niemals ausschließlich darauf verlassen, dass der Techniker die Wohnungszuleitung legt.
Angenommen wird erst mal immer eine vorhandene Wohnungszuleitung, ein Tausch dieser oder eine Neuverlegung sind (auch wenn es oft gemacht wird / werden muss) lt. den Vorgaben eigentlich Ausnahmefälle (und eher als "entgegenkommen" seitens UM verstehen und nicht als "Pflicht")!
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von Hemapri » 13.03.2016, 00:33

RaZerBenQ hat geschrieben: heute habe ich mit der Unitymedia Bauherrenabteilung telefoniert und habe erfreulich mitgeteilt bekommen, dass wir einen Kabelanschluss für knapp 400,- EUR Eigenbeteiligung in unser Haus gelegt bekommen. Auf meine Frage hin, was in den 400,- EUR inbegriffen sei teilte mir die freundliche Dame mit, dass von der Straße bis ins Haus zum Übergabepunkt der Anschluss gelegt wird. Zusätzlich ist der Anschluss einer Multimediadose inklusive.
Das ist gelinde gesagt, Unsinn. Die 400 € beinhalten die Erschließung inklusive Tiefbau und Hausübergabepunkt bis 10 m Erdkabel. Um eine Multimediadose zu bekommen, muss erst mal das Hausnetz, inklusive BVT errichtet werden. Richtig ist, dass diese Arbeiten kostenfrei sind, sofern ein Telefon-/Internetanschluss beauftragt wird.
Ich habe aber dafür zu sorgen, dass zwischen dem Übergabepunkt der der inkludierten Multimediadose ein Coaxial Cat 7 3-fach geschirmtes 75 - 120 Ohm Kabel liegt?!
Das stimmt nicht. Die Leitung bis zur Multimediadose muss nicht vom Kunden verlegt werden. Darüber hinaus kommt die gar nicht vom Hausübergabepunkt und oft ist der Standort des BVT ein ganz anderer als der des Hausübergabepunktes. Es würde somit gar keinen Sinn machen, die Leitung zum ÜP zu verlegen.
Hier jetzt mein Problem: Ich finde nirgends im Internet ein Kabel, welches die Merkmale Coaxial inkl. Cat 7 hat?!
Logisch, denn das ist eine Bezeichnung für Netzwerkkabel und nicht für eine Koaxialkeitung. Eine solche wird beispielsweise mit RG6 bezeichnet.
Zusätzlich brauche ich ja auch ein Coaxialkabel vom Multimediaanschluss zur UM Fritzbox.
Dazu nimmet man eine F-Anschlussleitung. Die wird von UM gestellt.

MfG

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von Hemapri » 13.03.2016, 00:42

Bastler hat geschrieben: Grundsätzlich würde ich mich niemals ausschließlich darauf verlassen, dass der Techniker die Wohnungszuleitung legt.
Angenommen wird erst mal immer eine vorhandene Wohnungszuleitung, ein Tausch dieser oder eine Neuverlegung sind (auch wenn es oft gemacht wird / werden muss) lt. den Vorgaben eigentlich Ausnahmefälle (und eher als "entgegenkommen" seitens UM verstehen und nicht als "Pflicht")!
Also ich bin selbst Techniker im Auftrag von UM und der Servicepartner muss selbstverständlich die Leitung in die Wohnung verlegen, es sei denn, der Kunde oder der Eigentümer nimmt letzlich davon Abstand. Ist in der Wohnung eine Anschlussdose vorhanden und die Leitung geeignet, dann findet keine Neuverlegung statt. Bei einer nicht geeigneten Leitung und vorhandener Dose, muss diese nur ausgetauscht werden. Eine Pflicht zur Neuverlegung, z.B. an eine andere Stelle, besteht nicht. Anders ist es, wenn es bislang noch keinen Ansschluss gab. Dann ist der Servicepartner verpflichtet, die MMDo laut Kundenwunsch zu installieren, einschließlich der Zuleitung.

MfG

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von dsaw » 13.03.2016, 13:02

Aber nicht vergessen wenn kein leerrohr dann legt der techniker nur aufputz und das ist hässlich!!!!!!!

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von Bastler » 13.03.2016, 20:47

Hemapri hat geschrieben: Also ich bin selbst Techniker im Auftrag von UM und der Servicepartner muss selbstverständlich die Leitung in die Wohnung verlegen, es sei denn, der Kunde oder der Eigentümer nimmt letzlich davon Abstand.
Du musst dir mal angewöhnen, genau zu lesen.
Dass der Techniker die Leitung nicht legen muss, habe ich nicht geschrieben, sondern dass ich mich als Kunde nicht darauf verlassen würde, dass der Techniker die Leitung wirklich (und vor allem sofort legt.)

Dazu muss ein geeigeneter / zulässiger Kabelweg vorliegen, der Techniker von Anfang an die nötige Zeit eingeplant bekommen (es gibt durchaus Kabelwege, da ist es in den pauschal veranschlagten zwei Stunden nicht zu schaffen), und das ist nicht immer automatisch gegeben.
Gerade bei solchen Fällen wo der Kunde sich überhauptkeine Gedanken um Kabelwege, Genehmigungen usw. gemacht hat ("der Techniker macht das schon")...
Außerdem kommen Kunden tlw. auf der sonderbare Ideen für die Kabelverlegung ("Werfen sie dass Kabel in die Regenrinne", "Werfen sie das Kabel aus dem Fenster", "Bohren sie durch den Fensterrahmen", "Der Schornstein ist nicht in Benutzung " (und gleichzeitg sieht man Rauch oben raus kommen),"Legen sie das Kabel durch den Fahrstuhl" und was weiß ich nicht noch alles.
Das macht natürlich kein Techniker (bzw. sollte keiner machen)...
Hemapri hat geschrieben: Bei einer nicht geeigneten Leitung und vorhandener Dose, muss diese nur ausgetauscht werden. Eine Pflicht zur Neuverlegung, z.B. an eine andere Stelle, besteht nicht.
Dann hast du aber das neue "Montagehandbuch" (Punkt 8.2) nicht gelesen...
Deine beschriebene Vorgehensweise ist die aus der vorherigen UM-TR.
In genau der alten alten TR steht übrigens auch klar formuliert, dass eine Neuverlegung ein Ausnahmefall ist und nicht der Normalfall.
Gemacht wurde und wird es natürlich sowieso, sofern machbar.
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von RaZerBenQ » 17.03.2016, 08:29

Folgende Situation findet der Techniker bei uns vor:

Telekom Anschluss ( Übergabepunkt) im Heizungskeller im Erdgeschoss. (Haus hat keinen Keller, besteht aus dem EG, dem 1. OG, abgetrennten 2. OG und dem Dachboden)

Derzeit verläuft das "Telekomkabel", welches in der grauen "Glocke" angeschlossen ist hinter den Heizungsrohren zwischen Wand und Decke Richtung Wendeltreppe und von dort aus durch die Wand senkrecht nach oben ins "Büro" hinter der Fußleiste lang - dort dann bis zum Speedport Router der Telekom. JETZT ACHTUNG: Von hier aus habe wir in die Garage gebohrt und haben ein CAT 7 Netzwerkkabel vom Speedport Router durch die Garage, durch den Garten, durch die Wohnzimmerhauswand ins Wohnzimmer gebohrt / gelegt und dieses Kabel ist dann an einen Asus Router angeschlossen. Grund dafür ist, dass das WLAN vom Speedport nicht bis ins Wohnzimmer gereicht hat und wir dort neben dem Internet für die Smartphones und Tabletts etc. auch RJ45 Internet für den Verstärker, TV, BR und die PS3 brauchen. (Streaming, Apple Airplay usw.)

Das Problem ist aber, dass der Asus Router nur einen Bruchteil der im Büro zu bekommenden 70 Mbit/s DL und 40 Mbit/s im Upload bei Pingzeiten von über 200 ms erhält. In der Regel sind es 10-20 Mbit/s im DL und 20 Mbit/s im Upload. Die Pingzeiten sind bei über 200 ms.

Der Computer, welcher im Büro oben direkt per Kabel mit dem Speedport verbunden ist, bekommt aber in der Regel die 60-70 Mbit/s im DL und 30-40 Mbit/s im Upload und die Pingzeiten sind mit 20-30 ms auch gut.

Jetzt frage ich mich, woran das liegen kann. Ist es wirklich das CAT 7 Kabel, welches einfach zu lang ist?


Jetzt gehen wir mal davon aus, dass das CAT 7 Kabel zu lang ist und ich möchte das 1. OG sowie das EG ordentlich und "identisch" mit dem jetzt beauftragten Unitymedia Anschluss versorgen.

Wo würdet ihr denn die Multimediadose installieren lassen, wenn ihr kein TV über den Kabelanschluss schauen werdet und definitiv auch in Zukunft die SAT Schüssel weiterverwenden wollte?

Macht es Sinn die Multimediadose "einfach" außerhalb des Heizungskellers im Flur / Treppenhaus zu installieren und von dort aus dann Kabel in die einzelnen Zimmer zu legen, oder soll ich mir von AVM oder Devolo diese Steckdosen Adapter kaufen und damit dann hantieren?

Vielleicht kann mir jemand helfen und hat ein paar nette Ideen.

Würde mich sehr freuen.

manu26
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von manu26 » 17.03.2016, 16:29

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Kabel zu lang ist. Teste doch einfach mal mit einem Laptop und nimm das Kabel aus dem ASUS Router raus und verbinde es direkt mit dem Laptop.

Wenn das schneller ist, dann ist der ASUS Router falsch konfiguriert oder zu langsam.

Ist das Kabel denn ein fertiges Patchkabel gewesen oder ein Verlegekabel, das jeweils in Dosen endet?

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von RaZerBenQ » 17.03.2016, 17:44

Es handelt sich um ein Cat 7 Verlegekabel welches jeweils mit einer RJ45 Buchse an beiden Enden versehen wurde.

RaZerBenQ
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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von RaZerBenQ » 18.03.2016, 13:05

Kann mir jemand verraten wie die Bestellung von einem Unitymedia Produkt von Statten geht, wenn man erst komplett ans Kabelnetz angeschlossen wird?

Sagen wir mal in sechs Wochen sind die Bauarbeiten, kann ich dann auch in sechs Wochen schon buchen oder dauert das dann mehrere Monate bis es im UM System eingepflegt ist?

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von Hemapri » 20.03.2016, 16:48

Bastler hat geschrieben: Dann hast du aber das neue "Montagehandbuch" (Punkt 8.2) nicht gelesen...
Deine beschriebene Vorgehensweise ist die aus der vorherigen UM-TR.
Stimmt, habe noch mal verglichen, aber dann hat ja der Kunde generell die Möglichkeit, den Platz der MMDo festzulegen, wenn eine Neuverlegung notwendig ist. Das kommt ja dem Kunden letzlich sogar entgegen.

MfG

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von Caligula » 04.04.2016, 13:43

Das hat alles mit Kosten zu tun.

Leider hört sich das paradox an wenn einerseits der Kunde 400€ zahlt um einen Hausanschluss (HÜP) in das Gebäude verlegt zu bekommen und andererseits soll er auch noch die Zuleitung selbst verlegen. Wenn das hier kein Einfamilienhaus ist und er z. B. im fünften Stockwerk wohnt, ensteht da schon ein Problem das mit erhöhten Kosten daher kommt.
Wenn es z. B. keine andere Möglichkeit gibt als eine neue Zuleitung über die Fassade zu verlegen, wird ein Hubsteiger benötigt der die Kosten für diesen Anschluss in die Höhe treibt. Bei einem Einzelkundenanschluss wird hier auch die Rentabilität gewertet und wenn die angenommenen Kundenbeiträge von 24 Monaten Vertragslaufzeit zusammengerechnet werden aber die Montagekosten diese Summe übersteigen, wird dieser Anschluss nicht ausgeführt. Das ist unlogisch da einerseits Kunden gewünscht sind aber die eventuell entstehenden Kosten über dem Nutzen liegen. Es gibt hier viele Beispiele wo das so vorkommt.
Wenn der Kunde daher in der Lage ist diese Zuleitung zum Selbstkostenpreis installieren zu lassen, ist der Anschluss garantiert.
Ansonsten kann es hier tatsächlich zur Absage kommen. :wein:
Es gibt Leute die sich ständig über die Hobelspäne in des anderen Gedächniskübel aufregen, das eigene Brett vorm Kopf aber als reine Schutzvorichtung halten. :wand:

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von Hemapri » 09.04.2016, 01:18

Caligula hat geschrieben: Leider hört sich das paradox an wenn einerseits der Kunde 400€ zahlt um einen Hausanschluss (HÜP) in das Gebäude verlegt zu bekommen und andererseits soll er auch noch die Zuleitung selbst verlegen.
Hier darf man grundlegende Dinge nicht durcheinander bringen. Die 400 € sind der Mindestanteil an den Erschließungskosten. Hier ist immer erst ein Angebot einzuholen und dieses muss man auch bestätigen. Dieser Betrag kann leicht auch in die tausende gehen. Nach dem Übergabepunkt beginnt die Netzebene 4 und da hat niemand, außer dem Objekteigentümer irgend welche Rechte. Die Netzbetreiber von Strom, Gas oder Wasser übernehmen auch nicht die Hausinstallation und deren Erschließungskosten sind weitaus höher.
Bei einem Einzelkundenanschluss wird hier auch die Rentabilität gewertet und wenn die angenommenen Kundenbeiträge von 24 Monaten Vertragslaufzeit zusammengerechnet werden aber die Montagekosten diese Summe übersteigen, wird dieser Anschluss nicht ausgeführt. Das ist unlogisch da einerseits Kunden gewünscht sind aber die eventuell entstehenden Kosten über dem Nutzen liegen. Es gibt hier viele Beispiele wo das so vorkommt.
Ich habe aber selbst genügend solche Fälle erlebt, wo die Kosten der Installation weit über den Beträgen für eine 24 monatige Laufzeit lagen. Wer behauptet, dass da nicht installiert wird?
Wenn der Kunde daher in der Lage ist diese Zuleitung zum Selbstkostenpreis installieren zu lassen, ist der Anschluss garantiert.
Ansonsten kann es hier tatsächlich zur Absage kommen. :wein:
Die Leitungsverlegung ist erfahrungsgemäß der geringste Kostenanteil. Ganz nebenbei: Bei einem Multimmediaanschluss übernimmt der Anschlussanbieter die Installation der Leitung, sofern dies vom Eigentümer gestattet wird und das kostenfrei. Anders ist es, wenn es nur um Kabel TV geht. Wir haben schon ganz andere Gebäude als fünfgeschosser neu installiert und das immer für den Kunden kostenfrei.

MfG

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Re: Welches Coaxialkabel vom Übergabepunkt zur Multimediedos

Beitrag von RaZerBenQ » 16.04.2016, 12:16

Hallo,

so nun war es soweit, der Anschluss wurde vergangene Woche Donnerstag verlegt.

Meine Frau richtete mir aus, dass zwei Techniker da waren. Einer für das "Grobe" und einer für das "Feine".

Der Techniker für das Grobe hat im Heizungskeller einen weiteren Kasten mit Kabeln etc. installiert, dann ein langes weißes Kabel vom Kelleranschluss, durch einen Wartungstunnel im Treppenhaus, hinter der Fußleiste hoch ins Büro gelegt und dort dann eine weiße mit vier Anschlüssen versehene Dose gesetzt. An diese Dose hat der Techniker dann die Fritzbox angesteckt und soweit alles eingerichtet, so dass ich mich mit den mitgelieferten WLAN Daten auch sofort einwählen konnte. Der Anschluss "rennt" jetzt mit 210.000 kbit/s zu 20.400 kbit/s laut einigen Speedtests und Downloades mit dem JDownloader. Alles in Allem sind wir sehr zufrieden.

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