FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

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Bastler
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Bastler » 24.02.2009, 20:11

Bei Verstärkern ist der Maximalpegel davon abhängig, wieviele Kanäle er verstärken muss. Die Maximalpegel sind abhängig von den Verstärkern. UM kann da nichts dran ändern, und sie können da vorschreiben so viel sie wollen, es stimmt dann trotzdem nicht. UM kann aber die Anzahl der eingespeisten Programme ändern, und infolge dessen gilt dann ein anderer Maximalpegel am Verstärker (siehe jeweiliges Datenblatt).
Und genau letzteres ist im Laufe der letzten zwei Jahre mindestens einmal passiert.

Aber nun gut, lassen wir das. Er hat seine Richtlinien und ist zufrieden :zwinker: .
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von reedsolomon » 25.02.2009, 12:49

Dinniz hat geschrieben:UM hat die Mindestpegel für den ÜP gesenkt und neue Maximalpegel für Verstärker vorgelegt.
Hier ein Auszug aus der aktuellen Technischen Richtlinie Hausübergabepunkt Unitymedia. Die Angaben wurden nur für die momentane Belegung ergänzt. Die Minimalwerte haben sich dabei nicht geändert.

Analoge Fernseh-Rundfunksignale

Signalqualität am ÜP

Signalübergabepegel (nur bei 450 MHz)
47 MHz - 68 Mhz min. 66 dB?V
max. 83 dB?V


Signalübergabepegel
125 MHz - 300 MHz min. 66 dB?V
max. 83 dB?V

Signalübergabepegel
300 MHz - 446 MHz min. 63 dB?V
max. 83 dB?V

Signalübergabepegel
470 MHz - 606 MHz min. 60 dB?V
max. 83 dB?V



DVB—Signale und Datenanwendungen

Signalqualität am ÜP

Signalübergabepegel

64-QAM, 8 MHz-Kanalraster
47 MHz - 300 MHz min. 56 dB?V
max. 73 dB?V

Signalübergabepegel

64-QAM, 8 MHz-Kanalraster
302 MHz - 470 MHz min. 53 dB?V
max. 73 dB?V

Signalübergabepegel

64-QAM, 8 MHz-Kanalraster
470 MHz - 860 MHz min. 50 dB?V
max. 73 dB?V

Signalübergabepegel

256-QAM, 8 MHz-Kanalraster
47 MHz - 300 MHz min. 60 dB?V
max. 77 dB?V

Signalübergabepegel

256-QAM, 8 MHz-Kanalraster
302 MHz - 470 MHz min. 57 dB?V
max. 77 dB?V

Signalübergabepegel

256-QAM, 8 MHz-Kanalraster
470 MHz - 750 MHz min. 54 dB?V
max. 77 dB?V

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Highlander1972 » 25.02.2009, 14:50

@reedsolomon

Danke. :winken:

Damit kann ich was anfangen...

Devinitiv zu wenig Pegel am ÜP gewesen :D

Gruß @all

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Dinniz » 25.02.2009, 20:42

S4 ist laut den mir vorliegenden Unterlagen auf 60dB gesenkt worden.
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von klaus1972 » 26.02.2009, 01:48

wann soll das geändert worden sein ?? nach meinen unterlagen ist der noch mit 66 db angegeben, und bisher hat auch noch keiner was gesagt, wenn ich bei 60-61 eine ne3 störung abgesetzt habe.grad nochmal geschaut, meine sind vom 18.06.08, wäre nett wenn du mal schaust von wann deine sind

finde aber eh, das unterpegel am üp recht selten geworden sind, zumindest im ruhrgebiet.
gruß klaus

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Highlander1972 » 26.02.2009, 09:19

klaus1972 hat geschrieben:wann soll das geändert worden sein ?? nach meinen unterlagen ist der noch mit 66 db angegeben, und bisher hat auch noch keiner was gesagt, wenn ich bei 60-61 eine ne3 störung abgesetzt habe.grad nochmal geschaut, meine sind vom 18.06.08, wäre nett wenn du mal schaust von wann deine sind

finde aber eh, das unterpegel am üp recht selten geworden sind, zumindest im ruhrgebiet.
Bin vom Niederrhein, Kempen.

Habe so alle 2-3 Monaten 1-2 Unterpegel.

Aber das passt bestimmt schon....
Wie sagt man so schön???
Halt 10% verschnitt :D

Vielleicht bekomme ich mal nen "Ausschnitt" von den Aktuellen Richtlinien von Dir mit Min. und Max. Pegel am ÜP. :zwinker:

Gruß

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von klaus1972 » 26.02.2009, 10:11

s04 66-83
k23 60-83

wobei die werte im idealfall auf gleichem niveau liegen sollten.

man sollte auch nicht zu päpstlich mit den werten umgehen, wenns mal 64/58 sind, wird die anlage auch problemlos laufen. und viele messgeräte haben eh schon eine messtoleranz von 2db.

im grunde kannst du nur mit den pegeln vom üp auch recht wenig anfangen, weil der rest der anlage auch einfach stimmen muss. sprich der richtiger verstärker-typ usw.
gruß klaus

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Dinniz » 26.02.2009, 20:32

Ein Datum steht nicht bei - die Unterlagen sind aber immer gepflegt und angeblich aktuell.
In der Regel ist es wichtiger wie gut die SNR / CNR / BER / MER Werte sind.
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von klaus1972 » 26.02.2009, 21:23

jo weiss ich wohl :)

hab mich aber nochmal schlau gemacht

mindestpegel sind:

s04 62db
k23 58 db

und solange die schräglage nicht allzu groß ist, stimmt auch der rest.
gruß klaus

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Mazl » 05.03.2009, 22:24

Schräglage laut UM-Vorschrift max. 7dB - zumindest sagte das der letzte aktuelle Wisch den ich gesichtet habe.

Und ja, man kann auch mit 62/58 arbeiten wenn die Signalqualität stimmt und man weiss wie man in diesem Fall entzerrt :hammer: :D
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Highlander1972 » 06.03.2009, 09:14

Morgähn...

Wird ja immer schwerer für mich, dass ich nur lese das sich was geändert hat, ohne was schriftliches zu sehen :wein:

Bräuchte echt mal paar Fakten mit min/max Pegel und NR / CNR / BER / MER Werte.

Kann denn mir keiner weiterhelfen ?? :lovingeyes:

Gruß

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von reedsolomon » 06.03.2009, 18:01

min max Pegelwerte wie beschrieben.

Schräglage
Die Differenz zwischen dem höchsten und niedrigsten Pegel gleichartiger Signale beträgt
im Downstream:
Frequenzbereich am ÜP
87,5 MHz ... 300 MHz max. 8 dB
87,5 MHz ... 470 MHz max. 10 dB
87,5 MHz ... 862 MHz max. 16 dB

S/N
Videofrequenter thermischer
Geräuschabstand,
effektiv begrenzt bewertet ( S / N ) min. 45,5 dB
typ. > 47,5 dB

MER
MER 64 QAM ( Modulation Error Ratio ) min. 28 dB
typ. > 32 dB
MER 256 QAM ( Modulation Error Ratio ) min. 33 dB
typ. > 35 dB

BER
BER ( Bit Error ratio ) min. 10-8
typ. <10-9

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Mazl » 06.03.2009, 21:19

Und das Ganze mal in Verbindung mit Messgeräten:

S/N
effektiv begrenzt bewertet ( S / N ) min. 45,5 dB
typ. > 47,5 dB
Rover C2 typ. 40-45 dB (mehr als 45 noch nie erreicht, egal wie gut das Signal ist)
Promax TV-Explorer typ. 47-52 dB

MER
MER 256 QAM ( Modulation Error Ratio ) min. 33 dB
typ. > 35 dB
Rover C2 typ. > 40 dB (ab <37dB ist so langsam mit ersten Störungen zu rechnen)
Promax TV-Explorer typ. um 36 dB (mehr als 38/39 noch nie erreicht)

BER
BER ( Bit Error ratio ) min. 10-8
typ. <10-9
Rover C2 typ. -9
Promax TV-Explorer typ. -6/-7 (mehr als -8 nie erreicht)


So das sind nur 2 Messgeräte die miteinander verglichen wurden (von jedem Gerät mehrere Modelle vorhanden). Dann kommen noch x weitere Messgeräte ins Spiel und Unity kommt mit den ganz "günstigen" Sachen vorbei...den Rest was die Werte und Abweichungen angeht kann sich jeder selbst zusammenreimen :D

btw.: Ne offizielle Liste haben wir auch nicht was die Pegel angeht. Mehr so ein x Mal kopierter Wisch aus nem Fax oder so...und selbst den dürften nur ganz wenige ihr Eigen nennen. Den Rest erfährt man halt per Mail, Zufall oder von Kollegen :zwinker:
Wer sich beschweren will soll sich Gewichte umhängen!

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von conscience » 06.03.2009, 21:50

Guten Abend.

Vielleicht ist das für einge von einigem Interesse:
Ich sag nix

Besonders dürfte einigen das Kapitel 3 interessieren :kafffee:


Gruß
Conscience
--
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von klaus1972 » 07.03.2009, 02:59

hast du gut rausgesucht :)

nur leider ist das für das kabel-bw netz, welches doch schon ein wenig vom um netz abweicht.

das netz in bw hat auch ein eigenes eigenleben :) wobei ich finde das die richtlinien bei der kabel-bw etwas genauer sind und auch etwas penibler drauf geachtet wird.
gruß klaus

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von conscience » 07.03.2009, 05:20

Nix raus gesucht, so was hat man in seiner Linkbibliothek :zwinker:
Man zeigt ja seine Schätze nicht sofort der Öffentlichkeit.

Natürlich weicht das K.-BW-Netz von dem UM-Netz ab. :D Allerdings wenn es um den etwas weniger groben bzw. den etwas weniger feinen Rahmen liegt dann kann man sich schon an den Werten orientieren.

Gruß
Con.
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von reedsolomon » 07.03.2009, 10:13

Mazl hat geschrieben:Und das Ganze mal in Verbindung mit Messgeräten:

S/N
effektiv begrenzt bewertet ( S / N ) min. 45,5 dB
typ. > 47,5 dB
Rover C2 typ. 40-45 dB (mehr als 45 noch nie erreicht, egal wie gut das Signal ist)
Promax TV-Explorer typ. 47-52 dB

MER
MER 256 QAM ( Modulation Error Ratio ) min. 33 dB
typ. > 35 dB
Rover C2 typ. > 40 dB (ab <37dB ist so langsam mit ersten Störungen zu rechnen)
Promax TV-Explorer typ. um 36 dB (mehr als 38/39 noch nie erreicht)

BER
BER ( Bit Error ratio ) min. 10-8
typ. <10-9
Rover C2 typ. -9
Promax TV-Explorer typ. -6/-7 (mehr als -8 nie erreicht)


So das sind nur 2 Messgeräte die miteinander verglichen wurden (von jedem Gerät mehrere Modelle vorhanden). Dann kommen noch x weitere Messgeräte ins Spiel und Unity kommt mit den ganz "günstigen" Sachen vorbei...den Rest was die Werte und Abweichungen angeht kann sich jeder selbst zusammenreimen :D

btw.: Ne offizielle Liste haben wir auch nicht was die Pegel angeht. Mehr so ein x Mal kopierter Wisch aus nem Fax oder so...und selbst den dürften nur ganz wenige ihr Eigen nennen. Den Rest erfährt man halt per Mail, Zufall oder von Kollegen :zwinker:

Wer misst, misst Mist :smile:

S/N
effektiv begrenzt bewertet ( S / N ) min. 45,5 dB
typ. > 47,5 dB
Rover C2 typ. 40-45 dB (mehr als 45 noch nie erreicht, egal wie gut das Signal ist)
Promax TV-Explorer typ. 47-52 dB


Beide Geräte messen den hochfrequenten Rauschabstand C/N. Dieser Wert liegt ca. 2 dB unter dem videofrequenten S/N Wert.

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von klaus1972 » 07.03.2009, 10:53

auf jeden fall hab ich es mal gespeichert :) ich hab nämlich leider nicht mehr einen einzigen link auf meinem rechner, und literatur in papierform ist mir egal :)

also mehr davon ^^
gruß klaus

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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Bastler » 07.03.2009, 11:32

das netz in bw hat auch ein eigenes eigenleben
Das BW-Netz ist auch etwas anders aufgebaut, da läuft viel mehr über Koax als bei UM. Die NE3 ist aber bei fast allen Netzbetreibern sehr ähnlich.
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Mazl » 07.03.2009, 17:46

reedsolomon hat geschrieben: Beide Geräte messen den hochfrequenten Rauschabstand C/N. Dieser Wert liegt ca. 2 dB unter dem videofrequenten S/N Wert.
Joa, das ist ja schön und gut, aber die Werte sind auch an ein und demselben Anschluss unmittelbar hintereinander so gemessen worden. Oder sogar an einem Verteiler und dann einmal aufs C2 und einmal aufs Promax. Die Dinger haben imho eine verdammt große Abweichung. Wie auch immer, bisher gabs eigentlich nur seeehr wenig Theater wenn ich mal ne Ne3 gemeldet hab.

Eins noch anbei: Messgeräte und passendes Wissen bringen einem bei UM gar nichts. Da kommt trotzdem vorher nochmal ein Sub raus, wird den gleichen Fehler feststellen, nach ein paar Minuten wieder verschwinden und dann eine Ne3 Störung melden :D
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von klaus1972 » 07.03.2009, 19:53

mal ganz davon abgesehen das die meisten geräte 2 db messtoleranz haben .. und wenn nen "techniker"(für bastler in anführungszeichen^^) so grenzwertig anlagen einpegelt, das 2 db über störung oder nicht störung entscheiden, sollte dieser seine arbeitsweise nochmal überdenken.

ich selber messe mit dem acterna dsam , und bin damit auch mehr als zufrieden. mit dem promax hab ich seinerzeit die erfahrung gemacht, das diese im akkubetrieb durchaus mal mist gemessen haben und bei eingesteckten netzteil dann das signal 3 db stärker war, ist jetzt ca. 2,5-3 jahre her, hoffe die haben das in den griff bekommen.
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Radiot » 07.03.2009, 23:40

Mazl hat geschrieben: Eins noch anbei: Messgeräte und passendes Wissen bringen einem bei UM gar nichts. Da kommt trotzdem vorher nochmal ein Sub raus, wird den gleichen Fehler feststellen, nach ein paar Minuten wieder verschwinden und dann eine Ne3 Störung melden :D
Kann ich so als Fernsehtechniker nicht unterschreiben, wenn ich den HÜP gemessen habe und für den Kunden bei UM anrufe kommen in der Regel keine Subbies, nur wenn der Kunde selbst anruft kommen Leute raus, die sich um Kopf und Kragen basteln.
Rufe mittlerweile bei jeder Störung für den Kunden bei UM an, Service macht den Unterschied!

Auch ich nutze gezwungenermaßen ein Promax Messgerät, zweifel aber stark an der Zuverlässigkeit, war schon zu oft defekt, macht hin und wieder Zicken... Will wieder ein KWS, das Teil war Klasse und von denen die es haben ist nur gutes zu hören...

Gruss aus Wuppertal...
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Mazl » 08.03.2009, 00:51

klaus1972 hat geschrieben:mal ganz davon abgesehen das die meisten geräte 2 db messtoleranz haben .. und wenn nen "techniker"(für bastler in anführungszeichen^^) so grenzwertig anlagen einpegelt, das 2 db über störung oder nicht störung entscheiden, sollte dieser seine arbeitsweise nochmal überdenken.
Richtig, wobei man solche grenzwertigen Sachen bzw. schon Übersteuerungen eigentlich jeden Tag vor sich hat...
ich selber messe mit dem acterna dsam , und bin damit auch mehr als zufrieden. mit dem promax hab ich seinerzeit die erfahrung gemacht, das diese im akkubetrieb durchaus mal mist gemessen haben und bei eingesteckten netzteil dann das signal 3 db stärker war, ist jetzt ca. 2,5-3 jahre her, hoffe die haben das in den griff bekommen.
Hmm, wär mal interessant zu wissen. Unsere Promäxe haben zwar auch alle schon einige Jahre aufm Buckel, aber mit Netzteilbetrieb das haben wir noch nicht probiert. Abgesehen davon: Selbst bei der popeligen S4 / K23 Messung sind da teils Unterschiede von 5 bis 6 dB dringewesen, je nach Signalstärke und Frequenzbereich. Ehrlich gesagt hatte ich solche Unterschiede nicht erwartet. Ich mein, ist zwar alles kein High End, aber doch schon in einem Bereich den ich als ordentlich bezeichnen würde.

Und apropos Akku: Beim Promax weiss ich es nicht, aber der Rover C2 macht auch die tollsten Sachen (speziell bei MER, BER Messungen) sobald die Akkuanzeige nicht mehr auf voll steht. Ist eh ne grandiose Einteilung, weil das Ding kurz nachdem er von voll auf halb gesprungen ist, dann auch ganz leer ist. Wobei das Unaohm Proteus T40 da damals ganz den Vogel abgeschossen hat (hat gefunkelt und geblinkt wie ne Disco). Außerdem musste man da erst Teile ausbauen, damit das richtig läuft und nach einem Kalibrieren beim Hersteller waren die Werte noch krummer als vorher :D
chaosschiffer hat geschrieben: Kann ich so als Fernsehtechniker nicht unterschreiben, wenn ich den HÜP gemessen habe und für den Kunden bei UM anrufe kommen in der Regel keine Subbies, nur wenn der Kunde selbst anruft kommen Leute raus, die sich um Kopf und Kragen basteln.
Rufe mittlerweile bei jeder Störung für den Kunden bei UM an, Service macht den Unterschied!
Dann bist du einer der ganz Wenigen bei dem das vielleicht mal funktioniert und der den BK-Krempel dann wohl auch richtig beherrscht. Kommt nämlich auch oft genug vor, dass der RFT meint es wäre eine NE3 Störung obwohl der Fehler doch irgendwo in der Ne4 liegt. Naja, das letzte Mal als ich die NE3 Störung die der RFT gemessen hat auch nochmal kontrollieren und bestätigen durfte ist vielleicht 2,5 Wochen her.
Auch ich nutze gezwungenermaßen ein Promax Messgerät, zweifel aber stark an der Zuverlässigkeit, war schon zu oft defekt, macht hin und wieder Zicken... Will wieder ein KWS, das Teil war Klasse und von denen die es haben ist nur gutes zu hören...
Joa, Zickenterror :D ist bei uns mit den Promäxen auch des Öfteren und der Service lässt auch ein wenig zu wünschen übrig. KWS hat der Chef unter Verschluss und rückt das nur ab und an mal raus :D
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Radiot » 08.03.2009, 01:05

Mazl hat geschrieben:
chaosschiffer hat geschrieben: Kann ich so als Fernsehtechniker nicht unterschreiben, wenn ich den HÜP gemessen habe und für den Kunden bei UM anrufe kommen in der Regel keine Subbies, nur wenn der Kunde selbst anruft kommen Leute raus, die sich um Kopf und Kragen basteln.
Rufe mittlerweile bei jeder Störung für den Kunden bei UM an, Service macht den Unterschied!
Dann bist du einer der ganz Wenigen bei dem das vielleicht mal funktioniert und der den BK-Krempel dann wohl auch richtig beherrscht. Kommt nämlich auch oft genug vor, dass der RFT meint es wäre eine NE3 Störung obwohl der Fehler doch irgendwo in der Ne4 liegt. Naja, das letzte Mal als ich die NE3 Störung die der RFT gemessen hat auch nochmal kontrollieren und bestätigen durfte ist vielleicht 2,5 Wochen her.
Auch ich nutze gezwungenermaßen ein Promax Messgerät, zweifel aber stark an der Zuverlässigkeit, war schon zu oft defekt, macht hin und wieder Zicken... Will wieder ein KWS, das Teil war Klasse und von denen die es haben ist nur gutes zu hören...
Joa, Zickenterror :D ist bei uns mit den Promäxen auch des Öfteren und der Service lässt auch ein wenig zu wünschen übrig. KWS hat der Chef unter Verschluss und rückt das nur ab und an mal raus :D
Service Center Ihrig oder wie der Laden heisst... könnt sooft die Messkiste vom Dach schmeissen...
Naja, was die Fähigkeiten im BK- Bereich angeht, denke schon das ich in der Lage bin einen Übergabepunkt zu messen, ob mit Promax oder sonstwas... Das Promax hat bei uns den Vorteil DVB- CST messen zu können, das KWS kann nur analog...

Was manch Kollege von mir im BK- Bereich macht seh ich oft genug, aber auch was UM- Subbies leisten ist teilweise grosses Kino...

Schönes Wochenende!
Zuletzt geändert von Radiot am 08.03.2009, 02:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: FTZ-Richtlinie bzw. Technische Richtlinien

Beitrag von Dinniz » 08.03.2009, 01:45

Wir hab mittlerweile ein Rover Omnia 6.
Wenn wir die NE3 kriegen, wird sich das aber auch wieder schnell ändern.
KWS hat mein Chef nur.
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