"Leitung" selbst "einpegeln"

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Fr1tz
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"Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Fr1tz » 15.08.2018, 18:59

Hallo,

mein Anschluss lief seit nem guten Jahr ganz in Ordnung, jetzt habe ich plötzlich wieder packet loss. Da ich mittlerweile meine eigene Box habe und mich nicht mit der Hotline und danach mit dem Techniker rumärgern möchte, ist die Frage, ob man zumindest den Verstärker etc. (Einfamilienhaus) nicht selbst überprüfen kann und ggf. einpegeln/tauschen etc. Denn wie wir ja alle wissen, tritt das früher oder später ja sowieso wieder auf. Da würde es sich ja lohnen, in Messtechnik zu investieren. Sind solche Geräte für den Endanwender erschwinglich und was käme da eventuell in Frage?

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Andreas1969
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Andreas1969 » 15.08.2018, 20:16

Fr1tz hat geschrieben:
15.08.2018, 18:59
Da würde es sich ja lohnen, in Messtechnik zu investieren. Sind solche Geräte für den Endanwender erschwinglich und was käme da eventuell in Frage?
Wenn Du 3000 Okken übrig hast, bitteschön:
http://www.promax.es/deu/produkte/kabel ... n-analyzer

Dafür kann'ste aber auch 30 mal'n Techniker rausholen, bis dahin schau'ste die Radieschen eh von unten an. :D
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

kalle62
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von kalle62 » 15.08.2018, 20:31

hallo

Ich würde eher mal ergründen warum sich vil der Pegel überhaupt ändert,alle paar Monate wie Du meinst.

gruss kalle
In meinem Alter hat man schon alles gelesen, alles gesehen und alles gehört, man kann sich nur nicht mehr daran erinnern. :zwinker:


2Play 50 und UM Modul mit HD Option+Allstar HD.
Edision OS Mega--AX Triplex-- Formuler F1--Xpeedlx Class C mit HDF VU+solo se V2 Kabel mit HDF
LX1-LX2 und 2xET9200.
1xHD+über Sat.

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Fr1tz
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Fr1tz » 15.08.2018, 21:17

Bisher lief es ja akzeptabel, seit vor nem guten Jahr der Verstärker ausgetauscht wurde und eingepegelt. Keine Ahnung was die da treiben, die Störung kam wieder von einem Tag auf den anderen. Laut Support ist alles Ok, nichts bekannt. Ich müsse mich dann an AVM wenden, da ich ja ein eigenes Modem hätte. Einen Techniker könne man nicht rausschicken. Selten so gelacht. Mir ist schon klar, dass die Damen nur besonders inkompetent war und ich jetzt noch mal in die Schleife gehe muss, wenn es sich bis morgen nicht geändert hat. Es nervt halt und man könnte sich einiges an Nerven sparen, wenn man den Fehler schon selbst eingrenzen könnte mit entsprechender Messtechnik.

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Torsten1973
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Torsten1973 » 15.08.2018, 21:26

Hast du in deiner eigenen Fritte die Option SNMP aktiviert? Nur dann kann UM die Supportdaten aus der Fritte auslesen. Und du kannst in jedem Fall auf einen Techniker bestehen, der wäre nur kostenpflichtig, wenn du den Fehler zu vertreten hast. Ich habe schon dreimal einen Techniker hier gehabt, der jedesmal einen Fehler im Netz bzw. an der HVT festgestellt hat und somit kostenfrei für mich war. Ich nutze seit 2016 eine eigene Box.
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Hemapri
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Hemapri » 15.08.2018, 23:02

Andreas1969 hat geschrieben:
15.08.2018, 20:16
Fr1tz hat geschrieben:
15.08.2018, 18:59
Da würde es sich ja lohnen, in Messtechnik zu investieren. Sind solche Geräte für den Endanwender erschwinglich und was käme da eventuell in Frage?
Wenn Du 3000 Okken übrig hast, bitteschön:
http://www.promax.es/deu/produkte/kabel ... n-analyzer

Dafür kann'ste aber auch 30 mal'n Techniker rausholen, bis dahin schau'ste die Radieschen eh von unten an. :D
Ich nutze für die tägliche Arbeit ein einfaches Messgerät für ca. 400 €. Reicht vollkommen aus. Für die Fehlersuche taugt vdas aber nicht, da habe ich eines für 3650 € erworben. Wenn sich nach dem Verstärker Kabelmodems befinden, nutze ich aber diese und kein Messgerät zum Einpegelen.

MfG

Fr1tz
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Fr1tz » 16.08.2018, 11:10

Torsten1973 hat geschrieben:
15.08.2018, 21:26
Hast du in deiner eigenen Fritte die Option SNMP aktiviert? Nur dann kann UM die Supportdaten aus der Fritte auslesen. Und du kannst in jedem Fall auf einen Techniker bestehen, der wäre nur kostenpflichtig, wenn du den Fehler zu vertreten hast. Ich habe schon dreimal einen Techniker hier gehabt, der jedesmal einen Fehler im Netz bzw. an der HVT festgestellt hat und somit kostenfrei für mich war. Ich nutze seit 2016 eine eigene Box.
Ja, ist aktiviert. Der Techniker steht mir natürlich zu (auch auf die Gefahr hin, 99 zahlen zu müssen). Aber die Dame war leider überhaupt gar nicht informiert.

JanR
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von JanR » 17.08.2018, 19:08

kalle62 hat geschrieben:
15.08.2018, 20:31
hallo

Ich würde eher mal ergründen warum sich vil der Pegel überhaupt ändert,alle paar Monate wie Du meinst.

gruss kalle
Ach das ist bei mir auch so...

Techniker kommt und pegelt den SNR perfekt auf +- 0dBmV ein.... 6-10 Monate später fängt es bei Kanal 1 wieder bei -8 an und hört bei Kanal 22 bei +3 auf.

Liegt selbstverständlich immer an den 7(!) Metern die ich hier im Haus zwischen Übergabepunkt, Hausverstärker und Dose habe. :D

Dasselbe Spiel mit dem Upstream. Immer perfekt alle Kanäle bei 45dBmV und alle 3-4 Monate plötzlich alle Kanäle bei 52dBmV...
Dann heisst es an der Hotline "ach, ist ihre Leitung jetzt ganz abgeraucht, die läuft ja schon seit Monaten schlecht, ich veranlasse einen Techniker Termin"
Stunde später dann SMS "Wir suchen mit Hochdruck nach einer Einstrahlung"... Am Abend wieder alles auf 45dBmV. Ganz ohne Techniker im Haus.

Aber es liegt natürlich immer am Kunden und der alten Hausverkabelung. ;)

stevenwort
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von stevenwort » 17.08.2018, 22:58

Oh ja, den Spaß kenne ich auch, und die letzten Monate nimmt das stetig zu.
Mal sind alle Downstream-Kanäle recht unauffällig, und dann kippen sie von -4 bis +4 ist alles dabei.

Upstream ist auch gerne mal so, das 4 von 5 Kanälen nur noch QAM16 haben, mit gewaltigem Paketverlust.
Nach einem Anruf geht es dann meist nach paar Tagen von selbst wieder.

Ich denke aber das ich trotz allem jetzt zur Telekom gehen werde, und auch noch gegenüber Unitymedia 20€ im Monat sparen werde.
Noch dazu kann ich dann auf die Aufnahmen aus dem TV auf allen Receivern schauen

Fr1tz
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Fr1tz » 18.08.2018, 16:29

JanR hat geschrieben:
17.08.2018, 19:08

Dasselbe Spiel mit dem Upstream. Immer perfekt alle Kanäle bei 45dBmV und alle 3-4 Monate plötzlich alle Kanäle bei 52dBmV...
Dann heisst es an der Hotline "ach, ist ihre Leitung jetzt ganz abgeraucht, die läuft ja schon seit Monaten schlecht, ich veranlasse einen Techniker Termin"
Stunde später dann SMS "Wir suchen mit Hochdruck nach einer Einstrahlung"... Am Abend wieder alles auf 45dBmV. Ganz ohne Techniker im Haus.

Aber es liegt natürlich immer am Kunden und der alten Hausverkabelung. ;)
Mittlerweile geht es wieder halbwegs passabel mit kleineren Spikes, zumindest auf IPv4. Auch ganz von alleine und ohne dass ich bei AVM anrufen musste :naughty: . Auf IPV6 habe ich schon seit Wochen auf ein-zwei hops PL von an die 50, wenn ich Google pinge. Aber so lange IPv4 geht, ist es nicht so dringend.

Habe aber deutlich mehr korrigierbare Fehler als noch vor 1-2 Monaten und die Tage auch einige unkorrigierbare, was ich eigentlich überhaupt nicht kenne hier.

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Bastler
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Bastler » 19.08.2018, 09:56

Wenn sich Pegel "von selbst" verändern, dann sollte man die Ursache suchen und nicht die Pegel verstellen...
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von conscience » 19.08.2018, 10:26

Dieses ganze Thema hat etwa laienhaftes -
im schlimmsten Fall macht man mehr kaputt als heile, eventuell auch bei anderen Kunden.
--
Wie immer keine Zeit

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Hemapri
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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Hemapri » 19.08.2018, 12:20

JanR hat geschrieben:
17.08.2018, 19:08
Dasselbe Spiel mit dem Upstream. Immer perfekt alle Kanäle bei 45dBmV und alle 3-4 Monate plötzlich alle Kanäle bei 52dBmV...
Dann heisst es an der Hotline "ach, ist ihre Leitung jetzt ganz abgeraucht, die läuft ja schon seit Monaten schlecht, ich veranlasse einen Techniker Termin"
Stunde später dann SMS "Wir suchen mit Hochdruck nach einer Einstrahlung"... Am Abend wieder alles auf 45dBmV. Ganz ohne Techniker im Haus.
Dann wurde die C-Linie mit zusätzlichen 8 dB bedämpft. Das wird gemacht, damit die Kabelmodems wegen einer Einstrahlung ihre Sendepegel erhöhen. In einem solchen Fall darf nichts verstellt werden. Erhöhte Bitfehler sind dann vollkommen normal. Eine Absenkung des Pegels würde das Problem nur weiter verschlechtern. Ganz nebenbei, was soll ein Techniker da machen? Die an der Kundenhotline haben leider absolut keine Ahnung.

MfG

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Re: "Leitung" selbst "einpegeln"

Beitrag von Fr1tz » 20.08.2018, 11:37

Bastler hat geschrieben:
19.08.2018, 09:56
Wenn sich Pegel "von selbst" verändern, dann sollte man die Ursache suchen und nicht die Pegel verstellen...
Das ist schon richtig. Aber was will man machen, wenn keine allgemeine Störung im System gemeldet ist, sind die an der Hotline schon überfordert. Hinzu kommt, dass sie generell erst mal gerne alles abstreiten, wenn man eine eigene Box am laufen hat. Man kann ja nicht mal irgend etwas hochladen, was dann an die Technik weitergeleitet werden könnte, um das Problem zu verdeutlichen und einzugrenzen.

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