Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

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mercutio
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Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von mercutio » 11.09.2015, 11:09

Halllo zusammen,

wir sind jetzt an dem Punkt unseren 2Play Vertrag bei Unitymedia zu kündigen. Die Produkte sind so vielversprechend: Super Speed. Fairer Preis. Leider sieht die Realität bei vielen Kunden offenbar anders aus. :gsicht: :wein:

Unserem Ärger haben wir bei der Redaktion eines TV Verbraucherschutzmagazins Luft gemacht. Dort ist das Interesse groß, Unitymedia umfassender zu beleuchten. Es wird jetzt nach weiteren Kunden im gesamten Bundesgebiet gesucht, die ähnliche Probleme haben. Das Forum scheint ein guter Ausgangspunkt zu sein, um diese Kunden zu finden. Wir hoffen, dass sich dieser Thread im Rahmen der offiziellen Forenregeln bewegt!

Es geht um zwei zentrale Kritikpunkte. Wer sich wiederfindet, sollte sich zunächst mal in diesen Thread einklinken und sein konkretes Problem schildern.

Kritikpunkt 1:
Die beworbene Geschwindigkeit (z.B. 120MBit/s) wird nicht im Ansatz erreicht, die Verbindungsqualität schwankt stark, in den Abendstunden kommt es zu Verbindungsabbrüchen. Die Probleme dauern in unserem Fall schon einen Monat an. Es gab bislang fünf Technikerbesuche, ohne dass eine Lösung gefunden werden konnte.

Kritikpunkt 2:
Bei Neukundenanschlüssen sind bestimmte Standardinternetdienste nicht nutzbar. Bei 2Play-Bestandskunden, 3Play,- und Business-Kunden schon. Bei Beschwerden werden kostenpflichtige Upgrades angeboten. Wenn ich richtig informiert bin, funktionieren bei 2Play Neuanschlüssen NAS Systeme (Erreichbarkeit von Außen), XBOX Dienste und VPN Dienste (Home Office) nicht mehr. Der Grund liegt im Verfahren wie die 2Play Anschlüsse neuerdings konfiguriert sind. Es fehlt eine klassische IPV4 Adresse, die bei anderen Anbietern wie Telekom, 1&1, Netcologne, etc. üblich ist. Abgespeckte Anschlüsse zu verkaufen, ist grundsätzlich in Ordnung, wenn das transparent gemacht wird. Unitymedia kommuniziert diesen Sachverhalt aber nicht bzw. erst wenn "das Kind schon in den Brunnen gefallen". Wir haben z.B. bei Vertragsschluss deutlich darauf hingewiesen, dass wir VPN für Homeoffice einsetzen wollen.

Wer ist noch verärgert? Bitte beteiligt Euch an diesem Thread! :smile:
Jens

Nachtwesen
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von Nachtwesen » 11.09.2015, 11:22

Da man laut AGB keine Homeserver o.ä. verwenden darf ist es hinfällig sich zu beschweren, dass man keine ipv4 bz. natives ipv6 bekommt. Ich finde auch nicht das man darauf hingewiesen werden muss, die Technik hinter seinen Anschlüssen legt kaum ein Anbieter ungefragt derart offen und mit wenig Recherche ist es möglich gewesen herauszufinden wie diese bei Unitymedia geschaltet wird.

Und ja diese Probleme haben viele und ich finde das mit dem Verbraucherschutmagazin eine gute Sache. Da ich ganz am Anfang meines (neuen) Anschlusses bin und mein alter Anschluss nach 2 Jahren damals lief, kann ich mich leider nicht aktiv beteiligen. Der Umgang mit dem Kunden bei einem Monopolgeschäft im Kabelbereich finde ich furchtbar.
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Joerg
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von Joerg » 11.09.2015, 11:35

Ich spiele dann mal den "Advocatus Diaboli":
mercutio hat geschrieben:NAS Systeme (Erreichbarkeit von Außen)
Fällt unter Serverbetrieb, der gemäß AGB am Privatkundenanschluß sowieso untersagt ist.
mercutio hat geschrieben:XBOX Dienste
Gehen nach meinem Stand inzwischen; Microsoft hat die entsprechenden Fehler behoben.
mercutio hat geschrieben:und VPN Dienste (Home Office)

Die meissten VPNs funktionieren auch am DSLite-Anschluss; einige sind halt so schlecht implementiert/veraltet, dass sie mit der reduzierten MTU bei DSLite nicht klarkommen. Wenn die Gegenseite up-to-date ist und IPv6 "spricht" solltest Du sowieso kein Problem haben.
mercutio hat geschrieben:Der Grund liegt im Verfahren wie die 2Play Anschlüsse neuerdings konfiguriert sind. Es fehlt eine klassische IPV4 Adresse, die bei anderen Anbietern wie Telekom, 1&1, Netcologne, etc. üblich ist.
Auch andere Anbieter mit starkem Wachstum - insbesondere auch Kabel Deutschland/Vodafone oder TeleColumbus - nutzen IPv6 und DS-Lite, weil schlicht keine IPv4-Adressen mehr verfügbar sind.
mercutio hat geschrieben:Abgespeckte Anschlüsse zu verkaufen, ist grundsätzlich in Ordnung, wenn das transparent gemacht wird.
Definiere "abgespeckt"; Du erhälst einen vollwertigen Internetanschluss mit mind. 2^64 öffentlichen IPv6-Adressen. Lediglich die (veraltete) IPv4-Technik muss über CGN, also DSLite, nachgebildet werden. Bei vielen anderen Anbietern erhälst Du einen andersherum abgespeckten Anschluss: Du hast zwar eine öffentliche IPv4-Adresse, musst aber die moderene IPv6-Technik über einen Tunnel (HE, SixXS) nachbilden. Dabei erhälst Du aber nicht mal Unterstützung vom Provider, sondern musst Dich selber kümmmern. Nur relativ wenige Anbieter - wie die Telekom - bieten echtes DualStack an.

Jörg

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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von hajodele » 11.09.2015, 12:02

Joerg hat geschrieben:Fällt unter Serverbetrieb, der gemäß AGB am Privatkundenanschluß sowieso untersagt ist.
Was wiederum in den FaQ von UM erlaubt wird:
"Zu rein privaten - nicht kommerziellen - Zwecken erlaubt Unitymedia den Betrieb eines Servers, solange das Datentransfervolumen allgemein übliche Raten für private Nutzung nicht überschreitet."
- eine Fritzbox u.A. auch ein Webserver (Fernzugang, der nicht gesperrt ist)
- fast jeder aktuelle Drucker hat eine ePrint-Funktion
- Home-Automation
- usw.
Joerg hat geschrieben:Nur relativ wenige Anbieter - wie die Telekom - bieten echtes DualStack an.
Auch 1und1. Damit sind wir von der Menge bei wahrscheinlich deutlich mehr als 50%

Die IPv4/IPv6-Problematik ist von allen Internetanbietern und Webbetreibern hausgemacht.
Seit über 10 Jahren ist IPv6 verabschiedet, aber kaum ein Webbetreiber interessiert sich dafür.
Siehe dazu z.B. diese Statistik: http://www.google.de/ipv6/statistics.html

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Dinniz
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von Dinniz » 11.09.2015, 12:06

Kritikpunkt 1 ist Gebietsabhängig. Eine pauschale Aussage wäre hier grob fahrlässig.

Kritikpunkt 2 lässt sich gar nicht halten. Warum wurde hier schon vor mir erklärt. :super:
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von Joerg » 11.09.2015, 12:10

hajodele hat geschrieben:Was wiederum in den FaQ von UM erlaubt wird:
"Zu rein privaten - nicht kommerziellen - Zwecken erlaubt Unitymedia den Betrieb eines Servers, solange das Datentransfervolumen allgemein übliche Raten für private Nutzung nicht überschreitet."
- eine Fritzbox u.A. auch ein Webserver (Fernzugang, der nicht gesperrt ist)
- fast jeder aktuelle Drucker hat eine ePrint-Funktion
- Home-Automation
- usw.
Kannst Du ja auch von jedem vollwertigen Internetanschluss aus nutzen. Nur von "verkrüppelten" Anschlüssen - also solchen ohne eigene IPv6-Adresse, wie sie z.B. in den meisten Handynetzen noch üblich sind - klappt das halt nicht.
Hajodele hat geschrieben:Die IPv4/IPv6-Problematik ist von allen Internetanbietern und Webbetreibern hausgemacht.
Seit über 10 Jahren ist IPv6 verabschiedet, aber kaum ein Webbetreiber interessiert sich dafür.
Genau so ist es. Der eigentliche "Skandal" - wenn man denn unbedingt einen braucht - ist doch, dass UM zumindest in NRW und Hessen auch Kunden mit IPv4-Adresse (Alt- oder Geschäftskunden) kein echtes DualStack anbietet, sondern dann eben nur IPv4.

Jörg

mercutio
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von mercutio » 11.09.2015, 12:11

Hi Jörg,

ich nutze selbst kein NAS (und auch keine XBOX). Allerdings VPN im Rahmen der Firma. Alle Kollegen, die über andere Provider einwählen, haben keinerlei Probleme. Ich gebe Dir absolut Recht. IPV6 ist die Zukunft und wird sich durchsetzen. Trotzdem finde ich, dass es noch zu früh ist, ausschließlich auf IPV6 zu setzen. Genau für den Übergang wurde ja Dualstack (IPV4 und IPV6) entwickelt. Unitymedia bietet aber Neukunden nur das "abgespeckte" DualStack Lite an.

Zum Thema Homeserver/NAS schreibt Unitymedia in der offiziellen FAQ, dass es gestattet ist sowas zu betreiben, solange es nicht gewerblich stattfindet. Das ist doch wenigstens, mal was wo andere Provider deutlich strenger sind. :super: Ich spendier mal den Link:https://app.unitymedia.de/service/index ... c53605d771

Unabhängig davon würde ich Unitymedia lieben, wenn es denn funktionieren würde! Und da schließt sich auch wieder Kreis.

Im Kern geht es ja in diesem Thread darum, dass Gleichgesinnte gesucht werden, die Probleme mit der Performance und Zuverlässigkeit der Anschlüsse haben und solche Kunden, die die fehlende Transparenz und Kommunikation hinsichtlich der abgespeckten (nur IPV6) Anschlüsse kritisieren bzw. damit auf die Nase gefallen sind, weil ihnen ein Vertriebler was anderes versprochen hat.

Gruß
Jens

electonic
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von electonic » 12.09.2015, 13:09

Ich weiß nicht ob das in diesem Fall weiter hilft, aber trotzdem:

Ich habe einen Business–Anschluss 50Mbit/5Mbit. Generell finde ich eigentlich das es ein gutes, faires Angebot ist, vom Preis.

Obwohl mir zum Beispiel ohne Nachfrage und ohne Aufklärung eine feste IP gegeben wurde, die ich eigentlich nicht unbedingt haben wollte.
Darüber wurde ich dann erst aufgeklärt, nachdem hier schon alles eingerichtet worden war und ich bei der Hotline nachfragte warum ich das WIFI der FritzBox nicht aktiveren könnte. Super. :D

Was mich aber aber dan doch langsam SEHR frustriert ist die absolut unzuverlässige Performance. Ich habe den Business-Anschluss nicht ohne Grund, denn ich bin selbständiger Entwickler und ich bin tatsächlich einer dieser Menschen die nicht ohne Internet arbeiten können und jeder Ausfall Geld-Verlust bedeutet – Stunden die ich nicht arbeiten kann: Geld verloren.

Und mein Anschluss ist geplagt von ständigen, spontanen, stundenweisen Ausfällen. Dann auch einfach tageweise(!) absolut miserable Geschwindigkeit – Webseiten brauchen dann Minuten (!) um zu laden – und dann auch einfach ständig ein sehr langsamer DNS seitens Unitymedia. Beim DNS kann man ja wenigstens noch auf andere Dienste ausweichen.

Und dazu kommt noch dazu die schlechte Zuverlässigkeit der FritzBox 6360 die beim Anschluss dabei ist. Ich weiß: in Deutschland genießen die Geräte dieser Firma ja quasi legendären Status: aber leider ist das nicht gerechtfertigt. Ich muss regelmäßig die FritzBox neu starten, weil de Performance plötzlich einfach im Loch ist.
Toll das dieses Gerät so vollgepackt ist mit Features – wovon man ja eigentlich nur die Telefonfunktionen unbedingt braucht - aber ich hätte einfach lieber gerne einen Router der nicht dauernd neugestartet werden muss – So wie z.B. die beiden Apple AirPorts die ich seit der Einrichtung nicht mal mehr anfassen brauchte *SEUFZ*

Alles in allem habe ich jeden (!) Monat mehrfach ausfälle, entweder Totalausfälle oder wenigstens eine so niedrige Datenrate, dass arbeiten damit völlig unmöglich ist. Das kann einfach nicht mehr sein, Ich möchte mittlerweile auch gerne wechseln, aber das würde natürlich auf Streit und evtl. Rechtsstreit hinaus laufen – Beweise sammeln etc.

P.S.: Ja, ich kenne mich genau aus mit Fehlerursachen-, Findung– und Beseitigung und weiß das es nicht an meinem Netzwerk liegt.

mercutio
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von mercutio » 12.09.2015, 13:17

Hi Electonic,

wir fahren im Moment noch zweigleisig. Unitymedia stellt uns den Anschluss kostenfrei zur Verfügung, solange der Altvertrag (DSL) noch bei Netcologne läuft.
Bei uns ist es ganz ähnlich wie bei Dir, hinsichtlich der Performance und Zuverlässigkeit des Anschlusses. 2016 wird bei uns in Hürth von Netcologne VDSL bereitgestellt.
Das werden wir nutzen, sollte Unitymedia es nicht hinbekommen, den Anschluss in den nächsten Wochen vernünftig ans Laufen zu bekommen. So wie es aussieht, werde ich Montag den 7 Techniker hier haben, nachdem der letzte Techniker den Signalverstärker, der eigentlich gut von einer sehr kompetenten Vorgängerin eingestellt war, einfach mal auf das Maximum hochgedreht hat. Ich frage mich echt, was das teils für Leute sind, die Cable Connect da schickt. Das kostet Unitymedia viel Geld, das immer wieder entstören zu lassen.

hajodele
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von hajodele » 12.09.2015, 14:33

Ich weiss gar nicht, was ihr mit der 6360 macht.
Bei mir lief sie über 2 Jahre stabil durch. Es kamen lediglich die Reboots nach den Firmware-Updates. Ich musste das Gerät NIE rebooten.
Bei meinem Schwager war der letzte reboot (Strom aus/an) Anfang 2014 als die Fritzbox nach einem Firmware-Update hing.
Bei meiner Mutter war der letzte Reboot im Jan 2015. Dieser war durch UM wegen eines Vertragswechsels forciert.
Alle Geräte haben noch IPv4. Es läuft eigentlich nur VPN (wegen mir) drauf. Aufgrund spezieller Einschränkungen in BaWü läuft jeweils eine 2. Fritzbox als "Telefonzentrale" mit.

Der mangelnde Sachverstand und die Unverschämtheiten im Telefonsupport sind ein echtes Problem, mit dem ich bei meinen wenigen Anrufen regelmäßig konfrontiert war. Patzig sind sie mir gegenüber nie geworden, aber einfach aufgelegt wurde oft.
Seither handle ich Supportanfragen für meine Mutter/meinen Schwager via Facebook. z.B. Rufsperren für ausgehene Anrufe. Da funktioniert das komischerweise sehr gut. Für mich ist das absolut widersinnig, so was über eine andere Domäne "machen zu müssen".

Wegen IPv6: Frag mal die Telekom, ob sie 1-2 Mio IPv4-Adressen an UM verkaufen. Auf dem regulären Markt bekommst du sie nicht.
Dass dies durch UM nicht positiv vermarktet wird ("Bei uns bekommen sie das Zukunfsorientierte IPv6 schon jetzt"), steht auf einem anderen Blatt.
Vielleicht ändert sich im Rahmen des Routerzwang-Gesetzes auch hier was.

Joerg
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von Joerg » 12.09.2015, 16:57

hajodele hat geschrieben:Ich weiss gar nicht, was ihr mit der 6360 macht.
Bei mir lief sie über 2 Jahre stabil durch. Es kamen lediglich die Reboots nach den Firmware-Updates. Ich musste das Gerät NIE rebooten.
Dito. Allerdings hängt das Gerät bei mir auch im Keller, also relativ kühl. Probleme soll es wohl vor allem dann geben, wenn kein ausreichender Luftaustausch gegeben ist, z.B. weil was auf/vor den Kühlschlitzen liegt oder wenn man das Ding auf einem heissen Dachboden betreibt.
hajodele hat geschrieben:Der mangelnde Sachverstand und die Unverschämtheiten im Telefonsupport sind ein echtes Problem, mit dem ich bei meinen wenigen Anrufen regelmäßig konfrontiert war. Patzig sind sie mir gegenüber nie geworden, aber einfach aufgelegt wurde oft.
Seither handle ich Supportanfragen für meine Mutter/meinen Schwager via Facebook. z.B. Rufsperren für ausgehene Anrufe. Da funktioniert das komischerweise sehr gut. Für mich ist das absolut widersinnig, so was über eine andere Domäne "machen zu müssen".
Bei mir waren die immer sehr freundlich und haben auch nicht aufgelegt, für "komplexere" Probleme (wie meiner verschwundenen v4-Adresse nach Tarifwechsel) eignet sich allerdings der Facebook-Support auch nach meiner Erfahrung deutlich besser. Trotz aller Freundlichkeit klappen die Dinge beim Telefonsupport gerne mal nicht (Beispiel IPv4: Telefonisch wurde mir insgesamt 5 Mal eine Umstellung "in den nächsten 24 Stunden" versprochen; nach einer Woche hatte ich die Nase voll und hab den FB-Support bemüht, danach hat es dann tatsächlich weniger als 24h gedauert).

Ich hatte in den letzten 3 Jahren insgesamt 3 Ausfälle, einer davon länger als 60 Minuten (Bagger lässt grüßen, betraf hier im Ort nicht nur UM), wenn man die jeweils etwa 20 Minuten bei Firmwareupdates mal aussen vor lässt. Beim "langen" Ausfall waren es aber auch nur 6 Stunden (22:00-4:00). Auch "Geschwindigkeitseinbrüche" kenne ich seit dem Umstieg auf Kabel-Internet nicht mehr; ich kriege zu jeder Tages- und Nachtzeit tatsächlich die volle Geschwindigkeit. Das war vorher - mit DSL von Versatel - erheblich schlechter.

Wie sehen denn die Modemwerte bei euch aus, wenn es zu einem Ausfall bzw einem Geschwindigkeitseinbruch kommt? Gehen dann z.B. die nicht-korrigierbaren Fehler exzessiv nach oben?

Jörg

avalon
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von avalon » 23.09.2015, 18:56

Das Neuanschlüsse bei Unitymedia kein IPv4 mehr bieten wurde seitens Unitymedia und diverser Zeitschriften hinlänglich kommuniziert.
Ärgerlich ist allerdings das Unitymedia den Bestandskunden nicht zusätzlich IPv6 aktiviert:
  • IPv6 wird nie zum Standard wenn noch nicht einmal ein Provider alle seine Kunden damit versorgt.
  • Hierdurch könnten dann zumindest Unitymediakunden VPN Verbindungen untereinander realisieren, ohne sich mit OpenVPN und zusätzlicher Hardware zu beschäftigen.
Da ich nun schon seit 14 Tagen eine gestörte Internet Leitung habe (Internet funktionierte sporadisch, Telefonie gar nicht) und seit heute nun alles ausgefallen ist, kann ich aber den Frust der Unitymediakunden sehr gut verstehen.

Mit Glück kommt man ohne längere Warteschleife an die Unitymedia Störungsstelle, dort wird man zumeist auch sehr freundlich und ab und an auch kompettent behandelt doch Zielführend waren meine 8 Anrufe bisher nicht.
Das es überhaupt soviele Anrufe geworden sind habe ich der durchdachten Fehlerbeseitungsstrategie zu verdanken.
  • Man meldet eine Störung (Mittwoch vor zwei Wochen).
  • Die Techniker Firma vereinbart einen Termin Nachmittags.
  • Der Techniker stellt einen Leitungsfehler der Ebene 3 fest (Kabel ausserhalb des Hauses ist gestört), hiermit wird das Störungsticket geschlossen und eine andere Abteilung beschäftigt sich mit dem Problem.
  • Am folgenden Montag kommt nochmals ein Techniker zu mir diesmal direkt von Unitymedia und misst am Übergabepunkt nach um dort das selbe festzustellen wie der Techniker der 4 Tage zuvor bei mir war. Ein meinte der Fehler wäre gefunden und würde behoben. Dannach habde ich niemanden mehr gesehen und auch keine Meldung mehr bekommen wie weit den die Fehlerbehebung fortgeschritten ist.
  • Nun rufe ich wieder an, nachdem nichts funktioniert sicherlich nicht gerade in bester Laune, der Unitymedia Hotline Mitarbeiter legt einfach auf. Nachdem ich von ihm verlangte die Störung weiter zu behandeln.
  • Beim nächsten Anruf, bekam ich einen sehr hilfsbereiten Mitarbeiter doch, seine Versuche mich zu entstören führten zu einem erneuten Verbindungs Abbruch zu ihm und ich Stand nach 1,5 Stunden Hotlinemusik wieder am Anfang. Allerdings hatte ich die Hoffnung das der Mitarbeiter den Fehler zubeheben versucht und mir einen Techniker vorbeischickt.
  • Am kommenden Morgen keimte bei mir die Hofnung auf, das sich doch was tut den die Techniker Firma vereinbarte einen neuen Termin, allerdings wäre in dieser Woche kein Termin mehr frei sondern erst am kommenden Montag.
  • Nun gut dachte ich versuche es über das Kontaktformular der Webseite, doch hier bekam ich erst am nächsten Tag einen Anruf, mit der Frage ob alles zu meiner Zufriedenheit verlaufen sei... Da dies nicht der Fall war hat die Dame die Störung erneut eröffnet mir 15 € gutgeschrieben und die Priorität nach oben gesetzt. Ausserdem wurde mir auf Nachfrage was dann der Techniker noch bei mir wollte mitgeteilt, das dieser den Potentialausgleich montieren soll. Dies war letzten Donnerstag.
  • Der Techniker kam nun tatsächlich erst am Montag, da die Firma früher keinen Termin mehr frei hätte. Da ich im Vorfeld und mit Rücksprache den Potentialausgleich selbst hergestellt hatte tauschte der Techniker den Verstärker aus und versuchte das beste aus dem Signal herrauszuholen, da dies zur Entstörung nicht ausreichte und der Pegel am Hausanschluß noch immer schlecht war. Öffnete er erneut ein Ebene 3 Ticket.
  • Heute Morgen nach nun zwei Wochen, war wieder ein Mitarbeiter von Unitymedia am Anschluß zu gange und hatte wohl keinen Schraubenzieher zu Hand den die Verrieglung des Anschlusses ist nun abgebrochen. Er meinte nur kurz angebunden es müsste ein Techniker nochmals vorbei kommen, weshalb und was bisher gemacht wurde ist wie immer nicht mitgeteilt worden. Nur das seit heute die Fritzbox kein Sync mehr hinbekommt und auf einem testweise angeschlossen Fernseher gar kein digital Fernsehen mehr möglich ist.
  • Nun habe ich wieder angerufen und Störung gemeldet und warte auf den nächsten Techniker...
Natürlich ist nicht rund um die Uhr jemand zu Hause aber warum man für die vermeintlich behobenen Störungen keine Fertigmeldung per SMS erhält ist mir unverständlich.
Auch das man nach dem die Störung behoben sein soll, dies nicht prüft, versteht wer will.

Ein verärgerter Unitymedia Hessen Kunde

grazzor
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Re: Verbraucherschutzmagazin, Geschädigte gesucht

Beitrag von grazzor » 23.09.2015, 20:02

Hi,

ich gehöre zu der Fraktion, UNITYMEDIA+STOßZEITEN=SNICKERS.

- Problem besteht seit dem 10/2014
- Gebucht sind 100 Mbit
- Abends zu den Stoßzeiten 2-8 Mbit
- ab 23 Uhr wird es langsam besser
- Bestätigung von der Hotline, Node ist überlastet, wird irgendwann ausgebaut
- bekomme seit dem 10/2014 jeden Monat eine Gutschrift (muss aber alle 3 Monate neu beantragt werden)
- Überlastung ist bis heute noch nicht behoben.
- Raum 53844

Mittlerweile bin ich parallel bei der Telekom und warte ab wie stabil VDSL hier ist. Erster Eindruck, ganz OK. =)

Gruß, grazzor

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