Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Hier geht es um alle weiteren Telekommunikations-Medien und -Anbieter, wie z.B. Festnetz (ADSL, VDSL, IPTV), Mobilfunk (GSM, UMTS, LTE), andere Kabelnetzbetreiber, usw.
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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 23.08.2009, 13:09

Sorry. Ich vergaß. Vodafone ist ja ein rotes Tuch bei dir. Ok. 1&1 am Donnerstag bestellt und am Samstag war ich online und konnte telefonieren. Zwar auch hier über UMTS, aber das langt ja auch erstmal. Die Karte und den Stick konnte ich behalten, nachdem fest stand, dass die DSL nicht liefern können.

Was machst denn beruflich mit deiner UMTS-Karte. Also ich checke unterwegs eigentlich nur eMails und surfe etwas damit rum. Dafür reichts unterwegs allemal. Wenn ich längere Zeit an einem Ort bin, lade ich auch mal was hoch oder runter, aber das ist unterwegs nicht wirklich zu empfehlen. Zu Hause, auf der Arbeit und an der Uni habe ich nen richtigen Internetanschluss wo noch mehr geht, ok zu Hause im Moment nicht, aber das kommt ja noch.

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Matrix110
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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Matrix110 » 28.08.2009, 21:04

Alice mit TV ist nen schlechter Witz.
Telekom TV ist nen Witz(aber besser als Alice) insbesondere mit 16mbit. Die HD Sender sind annehmbar, aber wiederrum nicht mit 16Mbit :P

Settop Boxen zwang und wenn man mehrere TV Geräte hat viel spaß.... und die Downstream Bandbreite wird von Telefon, wie auch TV mitbenutzt.
Bei UM kann jedes TV Gerät Analog empfangen (was je nach Signal besser aussieht) und Digital kann man mit 3Play immerhin 2 Geräte beliefern(wenn man den Digital TV basic Anschluss für 16,90€ nimmt).


Außerdem sollte das Sicherheitspaket draußen gelassen werden, da es genügend Alternativen dafür gibt. ISDN braucht auch nicht jeder....

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 29.08.2009, 05:33

Ok. Dann nehme ich überall ISDN und das Sicherheitspaket raus. Das macht es aber auch nicht besser, wie du gleich sehen wirst. Zugegebenermaßen muss man sagen, dass die IPTV-Angebote derzeit noch nicht so das Wahre sind. Man könnte aber dagegen halten, dass es ja noch Satelliten-TV sowie DVB-T gibt, wo man keine monatlichen Kosten hat. Wirklich Vergleichbar mit den DSL-Angeboten ist eigentlich nur 2Play, denn man hat bei UM derzeit noch die Vorteile des analogen TVs, wo man theoretisch beliebig viele Endgeräte anschließen kann, sowie die Trennung von TV und Internet. Sprich, bei UM wird die Internetleitung nicht belastet, wenn man TV schaut.

Alles in allem ist UM nur ein zusätzlicher ISP, welcher auf einer anderen Technik basiert. Sieht man mal von der 32000er Leitung ab, für die es ohne IPTV derzeit noch gar keine Anwendung gibt, die diese Bandbreite wirklich dauerhaft auslastet, ist UM auch nicht wirklich besser als die DSL-Konkurrenz, weder preislich, noch von der Leistung.

Unitymedia ohne TV:

2Play 20000 für 25€ für ersten 12 Monate, 30€ ab 13. Monat

Summe: 25€ für ersten 12 Monate, 30€ ab 13. Monat


1&1 ohne TV:

1&1 Doppel-FLAT 16000 für 19,99€ für ersten 12 Monate, 29,99€ für zweiten 12 Monate

Summe: 19,99€ für ersten 12 Monate, 29,99€ für zweiten 12 Monate, Durchschnitt sind 24,99€


Arcor ohne TV:

All-Inclusive-Paket (DSL 16000) für 0€ für die ersten 7 Monate, 29,95€ für restlichen 17 Monate

Summe: 0€ für ersten 7 Monate, 29,95 für restlichen 17 Monate, Durchschnitt sind 21,21€


Alice ohne TV:

Alice Fun mit DSL als Flatrate für 19,90€ für ersten 12 Monate, 29,90€ für zweiten 12 Monate

Summe: 19,90€ für ersten 12 Monate, 29,90€ für zweiten 12 Monate, Durchschnitt sind 24,90€


Telekom ohne TV:

Call & Surf Comfort Plus für 49,95€

Summe: 53,95€



Unitymedia mit TV:
3Play 20000 für 25€ für ersten 12 Monate, 30€ ab 13. Monat
Analog TV für 17,90€

Summe: 42,90€ für ersten 12 Monate, 47,90€ ab 13. Monat


1&1 mit TV:

nichts entsprechendes gefunden


Arcor mit TV:

nichts entsprechendes gefunden


Alice mit TV

Alice Fun mit DSL als Flatrate für 19,90€ für ersten 12 Monate, 29,90€ für zweiten 12 Monate
Fernseh-Flatrate für 4,90€

Summe: 24,80€ für ersten 12 Monate, 34,80€ für zweiten 12 Monate, Durchschnitt sind 29,80€


Telekom mit TV:

Entertain Comfort DSL16plus für 44,95€
Fernseh-Flatrate inkl.

Summe: 48,95€

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von gordon » 29.08.2009, 13:08

kecks hat geschrieben: Alles in allem ist UM nur ein zusätzlicher ISP, welcher auf einer anderen Technik basiert. Sieht man mal von der 32000er Leitung ab, für die es ohne IPTV derzeit noch gar keine Anwendung gibt, die diese Bandbreite wirklich dauerhaft auslastet, ist UM auch nicht wirklich besser als die DSL-Konkurrenz, weder preislich, noch von der Leistung.
und warum ist es dir eigentlich so wichtig, das immer und immer wieder zu betonen? UM hat gute, konkurrenzfähige Preise, und eine andere Technik (die im ländlichen Raum auch oft besonders interessant sein kann). Dass es nohc andere Provider gibt, bestreitet ja keiner. Und wenn man sich über einen neuen Provider informiert, vergleicht man ja auch Preise. Also, was willst du uns hier eigentlich mitteilen?

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 29.08.2009, 17:37

Ganz einfach. Mir missfällt es, dass hier UM als super besonderes Unternehmen mit DER ultimativen Technik, die allen anderen Techniken erhaben ist, dargestellt wird. Bei UM gibt es genauso Probleme, wie es sie überall woanders auch gibt. Auch die Technik ist nicht weniger fehleranfällig, wie es DSL oder andere Übertragungstechniken sind. Und zur Zeit sind auch die Geschwindigkeiten nicht schneller, als sie bei DSL möglich sind. VDSL bis zu 50Mbit, wo im schätzungsweise im Oktober der Markt auch für alle anderen ISPs geöffnet wird, gegenüber den 32Mbit vom Kabel.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Richard B. Riddick » 29.08.2009, 17:54

Deine Probleme möchte ich echt nicht haben :nein:
Übrigens hast du echt eine gestörte Wahrnehmung... Gerade hier im Forum wird UM mehrheitlich ver- und zerrissen. Von wegen "Darstellung als super besonderes Unternehmen" (dein Zitat). Gordon hat schon Recht. Was du wirklich hier willst, versteht kein Mensch... Wenn du jemand helfen willst: toll - wenn du nur deine Polemik loswerden willst: ganz schön arm.
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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Matrix110 » 30.08.2009, 01:19

Übrigens gelten die DSL Angebote von 1&1/Arcor und Alice nicht überall, in manchen ländlicheren Gegendende kommen da immernoch um die 5-15€ ca oben drauf(weiß grad die genaue Summe nicht), sodass sie nur ~5-10€ billiger sind als Call and Surf Comfort, ist insbesondere in gegenden der Fall wo es keine 16mbit gibt. Zum teil werden auch die Gratismonate halbiert oder weggelassen.

Ich muss aber zugeben, dass ich das vorher auch nicht wusste, als mich nen Kumpel gefragt hat wo es günstiger DSL gibt, hab ich ihm Arcor/1&1/Alice gesagt und beim Verfügbarkeitscheck kommt zwar, dass es geht, aber noch eine Gebühr drauf geschlagen wird pro Monat. Und am Ende hat es sich wiederum nicht gelohnt aus dem Telekom Vertrag auszusteigen, da es die 5-10€ nicht Wert sind.

Für mich sieht es ganz einfach so aus:

Telekom DSL lief mehr oder weniger Problemlos knapp 10 Jahre lang. Jedoch nie mehr als 2MBit.
Unitymedia kostet weniger als 50% und gibt mir 20MBit, da sag ich sicher nicht nein :P (Kabel eh vorhanden)

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 30.08.2009, 10:11

Das funktioniert aber nur dann, wenn UM seine Leistungen auch anbieten kann. In ländlichen Gegenden ist auch Internet/Telefon über UM meist nicht möglich. Nicht umsonst gibt es mittlerweile Initiativen, dass gerade die nicht versorgten Bereiche versorgt werden.

Also von den 5-15€ mehr habe ich bisher noch nie was gehört. Gib mal ne Adresse und die Vorwahl, dass würde ich mir gern selbst mal ansehen.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von gordon » 30.08.2009, 12:46

kecks hat geschrieben:Das funktioniert aber nur dann, wenn UM seine Leistungen auch anbieten kann. In ländlichen Gegenden ist auch Internet/Telefon über UM meist nicht möglich. Nicht umsonst gibt es mittlerweile Initiativen, dass gerade die nicht versorgten Bereiche versorgt werden.
UM steckt doch wahnsinnig viel Geld in die Modernisierung. Das geht nicht von heute auf morgen, aber interessanterweise hat man da eigenes Geld in die Hand genommen und nicht auf irgendwelche Marktmanipulation durch die Regierung ("Breitbandinitiative") gewartet. Natürlich kann UM nicht da anbieten, wo kein Kabel liegt, aber da, wo es liegt, wird doch nach und nach ausgebaut.

UM wird hier wirklich nicht als der einzig wahre Provider dargestellt. Und Kritik kann hier jeder anbringen - nur ist es wie überall im Leben: der Ton macht die Musik.
Und zur Technik: ich halte DOCSIS wirklich für besser als DSL, aber ich finde diesen Wettbewerb der Technologien auch interessant. Ich sehe aber irgendwie nicht den Sinn darin, zu betonen, dass es auch noch DSL/VDSL/FTTB-Anbieter gibt. Weiß jeder.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Matrix110 » 30.08.2009, 14:40

Ihr Wohnort liegt nicht in den von HanseNet direkt erschlossenen Gebieten. Aufgrund des höheren technischen Aufwands können wir Ihnen leider nicht den vollen Preisnachlass gewähren. Dennoch können Sie von den folgenden attraktiven Aktionsangeboten profitieren.

Die ersten 6 Monate 10 € Erlass auf die Grundgebühr
Normalerweise 12Monate...

Vodafone/Arcor hat das im Moment anscheinend aus dem Programm genommen wg. Neukunden.
Ihr Wohnsitz liegt noch in einem weniger ausgebauten
DSL-Gebiet. Gerne können wir Ihnen den gewünschten
Tarif aber schon jetzt per Fernanschaltung ans 1&1 Netz
anbieten – für nur 4,99 €/Monat mehr.
War vor ca. einem Jahr noch mehr, ich weiß nicht was da bezgl. Regulierung oder von den Unternehmen her so passiert ist.

Daraus ergibt sich für "nicht so toll" ausgebaute Gebiete(wo es eh keine 16Mbit mit DSL gibt):
1und1: 29,98€ in der MVLZ(24Monate) 34,99€ danach
Alice: 27,40€ in der MVLZ(24Monate) 29,90€ danach
Vodafone: 24,95€ in der MVLZ(24Monate) 29,99 danach
UM(2Play): 20€ in der MVLZ(15Monate) 30€ danach wenn man eh nen Kabelanschluss hat geht natürlich auch 3Play...
Telekom: Bei Onlinebestellung 49,12€ in der MVLZ(24Monate) 49,95€ danach

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 31.08.2009, 10:31

Also wenn ich das richtig verstanden habe, basieren die Angebote von 1&1 und HanseNet darauf, dass sie mit Arcor, QSC und anderen TK-Unternehmen, die ebenfalls eigene Netze haben, Verträge haben, um die Anschlüsse günstiger anbieten zu können. In Gegenden, wo diese TK-Unternehmen nicht aktiv sind, also keine eigene Vermittlungstechnik vorhanden ist, muss man sich an die Telekom wenden, die natürlich um einiges teurer ist, als die anderen TK-Unternehmen. Da Vodafone/Arcor zu diesen TK-Unternehmen mit eigenen Netzen gehört und Vodafone mittlerweile auch selbst an der Festnetzsparte Interesse gefunden hat und auch darin investiert (2. Standbein und so), bauen die ihr Netz wohl lieber aus, als die Zugänge der Telekom zu nutzen.

Wie dem auch sei. Die Preise sind aber immernoch unter denen der Telekom. Insofern UM in den Gebieten auch verfügbar ist, ist UM natürlich um längen besser. Bis zu 32Mbit gegen DSL2000.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 31.08.2009, 11:25

Was die Technik an sich angeht, so sehe ich beim TV-Kabel einen entscheidenden Nachteil gegenüber DSL. DSL ist Leitungsgebunden. Jeder Nutzer hat seine eigene Leitung. Beim Kabel sieht die Sache anders aus. Hier sind eine ganze Reihe von Nutzern an die gleiche Leitung angeschlossen. Alles was reinkommt oder rausgeht geht folglich an alle Nutzer. Klar, es wird mit Verschlüsselung gearbeitet, aber nach meiner Recherche wird erst mit DOCSIS 3.0 eine sichere Verschlüsselung (AES) verwendet. Bei DOCSIS 2.0 kommt DES zum tragen, welches als unsicher gilt und geknackt ist. Ob DOCSIS 1.0 auch DES verwendet, weiß ich nicht, es dürfte aber keinesfalls eine sichere Verschlüsselung sein.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Invisible » 31.08.2009, 13:15

Boah, die Verschlüsselung der EC-Karte ist auch geknackt, genau wie die von WLAN, GSM oder die von Sky.....
Wenn man nicht gepflegten Verfolgungswahn hat macht man sich um solch einen Quatsch keine Gedanken. Das ist eben Zivilisationsrisiko. Wir können auch zurück auf die Bäume klettern.
Welches Interesse sollte jemand haben DOCSIS manipuliert zu nutzen???? Und welchen Aufwand müsste man dafür betreiben?
Aber manch einer macht sich scheinbar gerne lächerlich....
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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Richard B. Riddick » 31.08.2009, 13:53

Invisible hat geschrieben:Boah, die Verschlüsselung der EC-Karte ist auch geknackt, genau wie die von WLAN, GSM oder die von Sky.....
Wenn man nicht gepflegten Verfolgungswahn hat macht man sich um solch einen Quatsch keine Gedanken. Das ist eben Zivilisationsrisiko. Wir können auch zurück auf die Bäume klettern.
Welches Interesse sollte jemand haben DOCSIS manipuliert zu nutzen???? Und welchen Aufwand müsste man dafür betreiben?
Aber manch einer macht sich scheinbar gerne lächerlich....


:super: :super: :super:

Dem ist nix hinzuzufügen :D
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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 31.08.2009, 17:10

Das Verschlüsselungssystem von Sky ist bisher noch nicht geknackt. Was man bisher bei Premiere machen konnte war, den Session-Schlüssel auslesen und übers Internet an beliebig viele Leute verteilen. Das setzt aber voraus, dass mindestens eine Personen einen Vertrag haben musste. Als Gegenmaßnahme hat man oder wollte man die Geschwindigkeit erhöhen, mit der der Schlüssel getauscht wurde, damit sich eine Verteilung übers Internet nicht mehr lohnt. Ob es aber jetzt noch möglich ist den Schlüssel auszulesen, weiß ich nicht.

GSM verwendet die A5-Verschlüsselung. A5/1 und A5/2 sind geknackt, bei A5/3 weiß ich es nicht, will ich aber jetzt nicht nachsehen. Das sie aber dennoch weiter im Einsatz ist, liegt daran das zum Knacken ein hoher Aufwand betrieben werden muss. Im Moment läuft aber ein Projekt, wo man die Schlüssel vorausberechnet. Sollte diese Tabelle veröffentlicht werden, wovon ich mal ausgehe, da diese Tabelle bereits existiert bzw. die Schlüssel bereits berechnet wurden, dürfte es ziemlich ernst werden.

WLAN verwendet bisher WEP, TKIP bzw. AES. Von den Dreien sind aber nur WEP und TKIP geknackt. Zum Knacken von WEP braucht man weniger als eine Minute und bei TKIP weniger als 4 Minuten. AES hingegen ist bisher noch nicht geknackt worden, obwohl man dort Fortschritte macht. Insofern stimmt deine Aussage generell nicht. Wieso man aber TKIP, also WPA, und WEP in Routern auswählen kann, statt ausschließlich aus AES, also WPA2, zu setzen, verrate ich dir an der Stelle mal nicht. Vielleicht kommst du ja selbst drauf.

Die PINs von EC-Karten wurden mittels DES-Verschlüsselung erzeugt. Das ist allerdings nicht alles. Zum Einen hat man nur 3 Versuche, die PIN zu knacken, was die Sicherheit erhöht, zum Anderen ist die PIN nicht der komplette Schlüssel, sondern nur ein Teil. Selbst wenn man es schafft, den Schlüssel zu berechnen, weiß man also immernoch nicht, welche 4 Ziffern daraus verwendet werden. Und wie schon erwähnt, man hat nur 3 Versuche es herauszufinden.


Ihr mögt es vielleicht lustig finden, wenn sich jemand darüber Gedanken macht. Aber was passiert, wenn sich tatsächlich jemand in einem Hochhaus hinsetzt und den Datenstrom knackt und alles mitlesen kann? Oder wenn sich gar jemand als CMTS ausgibt und der Datenverkehr fortan über ihn läuft? Bankkunden fänden es bestimmt nicht so berauschend, wenn jemand die PINs und TANs abfängt und das Geld auf die Caymans überweist. Macht ja nichts. Ist ja alles halb so wild.

Und noch etwas zum Thema Paranoia und Verfolgungswahn, was ihr mir ständig bescheinigt. Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen einer Person, die tatsächlich denkt, dass etwas passiert und jemanden, der sich einfach nur Gedanken darüber macht, was passieren könnte. Ob meine Sorge am Ende wirklich berechtigt ist oder war, spielt dabei erstmal weniger eine Rolle, denn diese Sorge kann man ausräumen. Die Hauptsache ist, man setzt sich mit einem Thema auseinander und ist vorbereitet, falls tatsächlich etwas passiert. Damit meine nicht davon auszugehen, dass etwas schon passiert ist. Sich erst mit einer Sache auseinander zu setzen, wenn das Kind schon im Brunnen liegt und vorher jeden zu verspotten, weil er ein Bisschen mehr Weitsicht zeigt, bringts nicht, obwohl einige lieber dieser Methode frönen.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Matrix110 » 01.09.2009, 05:13

Weil bei SSL Verbindungen Man in the middle Attacken auch soviel bringen :P

Siehe z.B. TOR, wo genügend exit nodes den Traffic analysieren und mit Paket Sniffern die Login Daten abfangen bei unverschlüsselter Verbindung. solange per SSL Verschlüsselt wird besteht (zur Zeit) noch keine Gefahr...

Was hier jedoch gefährlich ist sind manche Webmail Dienste, welche keinen Login per SSL Standardmäßig eingeschaltet haben...so Email Sammlungen mit Login Daten sind dann schnell mal nützlich....

Klar wäre es beunruhigend wenn jemand alles mitließt, aber ich würde behaupten, dass der technische Aufwand dafür im Moment einfach zu groß ist, da ist es bedeutend einfacher sich zwischen die Telefonleitungen zu klemmen und im Gegensatz zur Kabel Hardware kommt man viel problemloser an die entsprechende Hardware.

Zum Stichwort AES, geknackt ist es nicht wird es auch wie es ausschaut auch nie(geknackt heißt hier "Überlisten" der eigentlichen Verschlüsselung), es ist aber gelungen die Komplexität zu vereinfachen, wodurch aus mehreren hundertausend Stunden paar weniger werden(aber relativ unwesentlich bei gutem Key), der größte Schwachpunkt von AES und anderen Verschlüsselungen ist und bleibt jedoch die Faulheit der Leute die den Key erstellen :P
256bit AES Verschlüsselung bringt wenig, wenn der Mensch als Passwort den Namen seiner Frau nimmt mit 8 Zeichen ohne Nummer/Sonderzeichen... Da braucht ne Wordbook attack weniger als 5 Sekunden um den Key zu knacken.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 01.09.2009, 08:29

Bei man-in-the-middle-attacken(MITM) könnte es evtl. trotz SSL-Verschlüsselung funktionieren, die ganzen Daten abzufangen. Hier mal ein kleines Szenario:

Bob (UM-Kunde) will zu Alice (Bank) eine Verbindung aufbauen. Da sich Oskar als CMTS ausgibt, laufen alle Anfragen über ihn. Als CMTS kann Oskar nun hergehen und eine SSL-Verbindung von Bob zu sich aufbauen und anschließend von sich zu Alice. (SSL-Bridging) Damit kann Oskar schonmal die Daten im Klartext mitlesen. Natürlich kann er, wenn er schon MITM ist und alle Anfragen über ihn gehen, auch alle Anfragen an seine eigenen Server umleiten, so auch die DNS-Anfragen und Anfragen zu seiner Bank. Oskar kann also hergehen und sich seinen eigenen kleinen Bank-Server aufbauen und so tun, als wäre er selbst die Bank. Da Oskar gleichzeitig DNS-Server ist, fällt es für Bob anhand der URL nicht auf, dass er gar nicht auf dem Bank-Server ist, sondern auf Oskars Server.

Ob das jetzt alles so funktioniert bzw. wirklich möglich ist, müsste man testen. Solche Fake-Webseiten gibt es ja schon und das SSL-Bridging bietet beispielsweise der MS ISA-Server an.


Was AES anbelangt. Hier versucht man unter anderem mit algebraischen Angriffen heranzugehen. Unter ganz bestimmten Bedingungen hat man AES auch schon knacken können, wenn ich richtig informiert bin.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Matrix110 » 01.09.2009, 19:31

http://www.heise.de/security/Einschlaeg ... ung/142899

ist das neuste zu dem Thema und auch das was ich meinte


MITM Attacken sind praktisch(rein theoretisch schon) nicht bei SSL mit zertifikatsbasierte Authentifizierung durchführbar, außer der Angreifer koorperiert mit der Zertifikatsstelle(also VeriSign etc.) oder berechnet sich ein gültiges Zertifikat durch Checksum Collision, was jedoch seit bekanntwerden der "Lücke" ein Ding der unmöglichkeit ist.

http://www.heise.de/newsticker/25C3-Erf ... ung/121005

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Moses » 01.09.2009, 22:45

kecks hat geschrieben:Was die Technik an sich angeht, so sehe ich beim TV-Kabel einen entscheidenden Nachteil gegenüber DSL. DSL ist Leitungsgebunden. Jeder Nutzer hat seine eigene Leitung.
Es mag sein, dass die anderen Kunden bei DSL nicht "mit hören" können, was beim Kabel mit viel Theorie möglich ist (jetzt sollte dem Kecks eigentlich auch klar sein, warum UM weiter im Besitz der Kabelmodems bleibt und nicht dem Kunden erlaubt irgendeinen billig Schrott ins Netz zu hängen). Trotzdem sind die Telefonleitungen keineswegs unabhängig voneinander. Es kommt durchaus vor, dass "vorher" DSL 2000 gerade noch ging und dann kommt ein neuer Kunde dazu und zack, war's das mit der DSL "Breitband"-Verbindung und das Modem macht keinen Sync mehr... ist in meinem Bekanntenkreis genau so schon zwei mal vorgekommen.

DSL ist ein Provisorium und nichts weiter.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von kecks » 02.09.2009, 10:45

Was hat denn jetzt das Kabelmodem damit zu tun? Beim Kabelmodem muss doch nur gewährleistet sein, dass es die DOCSIS-Standards beherrscht und einhält. Ob der Hersteller dabei Motorola heißt oder sonst wie, ist dabei doch völlig unerheblich. Ebenso ist es unerheblich, ob UM das Modem vorschreibt oder nicht. Es muss nur gewährleistet sein, dass sich der Kunde authentifiziert. Ob die Authentifikation über einen Benutzernamen und Passwort passiert, irgendwelche Hardwaredaten des Modems oder ein Zertifikat spielt im Grunde ebenfalls keine Rolle. Das Modem vorzuschreiben ist also in meinen Augen völlig unbegründet.

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Re: Gegenüberstellung: UM vs. 1&1, Arcor, Alice, Telekom

Beitrag von Dlog » 08.11.2009, 19:30

und was hat das jetzt genau mit dem vergleich der einzelnen anbieter zu tun?

unverschlüsselte datenströme über kabel sind unsicherer als über dsl (nicht unsicher, sondern nur unsicherer als dsl)....punkt....
wenn ihr hier eine grundsatzdiskussion über einzelne verschlüsselungsverfahren machen wollt, dann macht doch bitte einen neuen thread auf und diskudiert das da.....

zum eigentlichen thema:
der große vorteil von internet bei UM ist der, dass telefon, tv und die eigentliche internetverbindung getrennt sind....es kann mir also nicht passieren, dass ich tv schaue, mein telefonat schon am bröckeln ist und ich am pc keine seite mehr in einem passablen zeitfenster aufbauen kann, ohne einen anfall zu bekommen....
bei dsl sieht das anders aus: telefon und tv laufen beide über die internet verbindung und machen so aus einer dicken bandbreite eine kleine bandbreite plus tv und telefon...

wlan an sich ist zB keine alternative in dem sinne, da es immer zugrunde legt, dass im hintergrund wiederum eine verbindung über dsl, kabel, umts oder sonst was besteht....

und bei umts teilen sich alle leute in einer zelle die bandbreite.....in einer großstadt kann man also sehr sehr wenig mit sehr sehr hohem ping bekommen und auf dem land ist umts meist garnicht verfügbar....

im endeffekt kann man hier also nur dsl und kabel vergleichen und der unterschied ist: beim einen wird die inet leitung für zusatzleistungen mitgenutzt oder man zahl für telefon (zb telekom) drauf.....beim anderen ist die leitung etwas unsicherer, was in den meisten fällen aber nicht stört oder nachträglich ausgemerzt werden kann (zB SSL oder auch einfach vpn und es gibt viele andere möglichkeiten)

zudem wundere ich mich, warum der anschluss nach 12 monaten mehr kosten soll bei UM.....hab da bei meinem vertragsabschluss nichts von gesehen


in zukunft sieht der vergleich dann schon etwas anders aus:
viele kabelbetreiber bieten an immer mehr orten 100+ Mbit downstream an....die dsl anbieter können gerademal mit 50 Mbit aufwarten (zumindest solange, bis die telekom die höheren bandbreiten im vdsl netz frei gibt....aber bei 100 mbit ist auch bei docsis3 noch lange nicht schluss)

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