Vorratsdatenspeicherung: Was ist nach 6 Monaten

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killertier
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Vorratsdatenspeicherung: Was ist nach 6 Monaten

Beitrag von killertier » 23.09.2009, 21:01

Hallo,

per Gesetz ist ja jeder Provider jetzt verpflichtet, die Verbindungsdaten für 6 Monate zu speichern.

Weiss jemand, ob Unitimedia die Verbindungsdaten danach unwiderruflich löscht?

Geschieht das automatisch?

Vielen Dank im Voraus.

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Matrix110
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Re: Vorratsdatenspeicherung: Was ist nach 6 Monaten

Beitrag von Matrix110 » 23.09.2009, 21:50

Ich gehe mal davon aus, dass UM kein Interesse daran hat Daten zu sammeln, welche NUR kosten Verursachen :P

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ralfk
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Re: Vorratsdatenspeicherung: Was ist nach 6 Monaten

Beitrag von ralfk » 24.09.2009, 09:01

Daten zu speichern soll NUR Kosten verursachen ? Komisch, denn bei den Datenskandalen der letzten Zeit haben Staat und Wirtschaft eher keine Kosten gescheut, um möglichst viel über uns zu erfahren. Der Nutzen war jedenfalls dabei immer im Vordergrund.

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gordon
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Re: Vorratsdatenspeicherung: Was ist nach 6 Monaten

Beitrag von gordon » 24.09.2009, 18:45

Dann erzähl doch mal, was da so alles gespeichtert werden muss, und welchen Nutzen ein Provider davon hätte.

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ralfk
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Re: Vorratsdatenspeicherung: Was ist nach 6 Monaten

Beitrag von ralfk » 24.09.2009, 19:15

gordon hat geschrieben:Dann erzähl doch mal, was da so alles gespeichtert werden muss, und welchen Nutzen ein Provider davon hätte.
Was gespeichert wird, kann man z.B. bei Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdat ... eutschland) oder beim AK Vorrat (http://www.vorratsdatenspeicherung.de) lesen, falls das Deine Frage war.

Zusätzlich zu den IP-Adressen speichert UM ja auch die Telefonverbindungsdaten. Der Nutzen ergibt sich sicherlich nicht sofort und offensichtlich. Bei den derzeitigen Tendenzen wäre es durchaus möglich, auch nach den 6 Monaten gemeinsam mit anderen Teilen der Privatwirtschaft aus den Daten noch einiges rauszuholen (natürlich illegal, aber darum geht es ja hier bei der Frage, was mit den Daten nach 6 Monaten passiert). Die Werbeindustrie fällt mir da ein. Oder die Content- bzw. Musik-/Film-Industrie, die sicherlich ihre gesammelten Daten (zu den Webzugriffen) mit den Daten der Provider abgleichen könnte, um an Raubmordkopierer zu kommen. Lasst Eure Fantasie spielen.

Passieren kann natürlich nichts, die Daten sind ja sicher und werden überall nur zweckbestimmt verwendet, nicht wahr :zwinker:
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