Hausanschluss vom Nachbarn

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aixman
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Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von aixman » 25.12.2008, 23:01

Hallo

meine Frage ist folgende:

Ich habe neu gebaut - hinter dem Haus meiner Eltern .

Bei der Bestellung von 2 play sagte man mir, dass ich ein Kabel vom Hausanschluss meiner Eltern zu meinem Haus legen soll
Dies da UM dies nicht mache
Die Häuser liegen 3 m nebeneinander so das vom Hausanschluss meiner ELtern bis zu meiner vorgesehenen Postition 10 m verlegt werden müssen

Da ich nicht unbedingt am Hausanschluss meiner Eltern rumspielen will, weiß eventuell jemand ob es ausreicht wenn ich ein Sat Kabel vom Nebenhaus bis zu meinem Haus lege und die Kabel nicht anschliesse ?

Schliest der UM Techniker dann das Kabel an dem HAusanschluss der Eltern an und legt die Dose für den 2play Anschluss an das andere Ende des Kabels ?




Gruß

aixman

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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Bastler » 25.12.2008, 23:03

Schliest der UM Techniker dann das Kabel an dem HAusanschluss der Eltern an und legt die Dose für den 2play Anschluss an das andere Ende des Kabels ?
Eigentlich schon - außer, du legst ein Lautsprecherkabel oder ein NF-Kabel :brüll: (alles schon erlebt!)
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aixman
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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von aixman » 25.12.2008, 23:10

Danke für die fixe Antwort

Im SAT Bereich habe ich ja schon einige Erfahrung, nur im Kabelbereich - wie hier bei UM Media hapert es dann doch


War mir nur unschlüssig ob die Verbindung mit SAT Kabel ausreicht um dann das 2play wegen dem schnellen Internetanschluss geniessen zu können


gruß

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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Moses » 25.12.2008, 23:12

Sat-Kabel und TV-Kabel sind eigentlich beides so genannte "Koaxialkabel". Die Kabel, gerade auch zum verlegen, sind dabei meist identisch und die Anforderungen auch sehr ähnlich. :)

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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Dinniz » 26.12.2008, 02:00

SAT Kabel sind i.d.R höher abgeschirmt.
mindestens 2fach abgeschirmt - 75ohm - 6mm etc pp sollte es haben
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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von elo22 » 26.12.2008, 15:02

aixman hat geschrieben: Da ich nicht unbedingt am Hausanschluss meiner Eltern rumspielen will, weiß eventuell jemand ob es ausreicht wenn ich ein Sat Kabel vom Nebenhaus bis zu meinem Haus lege und die Kabel nicht anschliesse?
Und zwar ein richtiges Kabel, also schwarz für in Erde. Den Potenzialausgleich zwischen beiden Häusern nicht vergessen!

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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Dinniz » 26.12.2008, 15:13

elo22 hat geschrieben:
aixman hat geschrieben: Da ich nicht unbedingt am Hausanschluss meiner Eltern rumspielen will, weiß eventuell jemand ob es ausreicht wenn ich ein Sat Kabel vom Nebenhaus bis zu meinem Haus lege und die Kabel nicht anschliesse?
Und zwar ein richtiges Kabel, also schwarz für in Erde. Den Potenzialausgleich zwischen beiden Häusern nicht vergessen!

Lutz
Für 3m muss man nicht übertreiben .. dickes KuPa Rohr zum Schutz und das man notfalls das Kabel wechseln kann und normales Installationskoaxkabel.
Potis sind eigentlich eh Pflicht.
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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von aixman » 26.12.2008, 15:34

Hallo

hatte es eben schon einmal geschrieben, jedoch wird diese Antwort nicht im Forum angezeigt
Deswegen; nochmal-----


Also, zwischen den beiden Häusern ist der Boden mit Beton verfüllt. Und mein Haus ist praktisch am Altbau angebaut
Die Häuser sind mittels eines gemauerten Abstellraumes miteinander verbunden. Somit entfällt der Potentialausgleich, oder?!

Ich hatte mir vorgestellt das Koaxial Kabel mittels Leerrohren von Haus A durch den Abstellraum zu Haus B zu verlegen
Mechanisch wäre dann keine Beanspruchung mehr vorhanden - außer die Erde bebt :-)

Als Koax Kabel hatte ich, bei mir noch auf der Rolle liegendes, Sat (Koax) Kabel angedacht

*Aussenmantel 7 mm
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*digital tauglich
*mit Meterbedruckung
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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Bastler » 27.12.2008, 11:05

Sehe ich auch so, mit vernünftigem Koax, also nicht vom Baumakrt, ist das absolut kein Problem.

Zwei allen stehende Häuser mit jeweils eigener Stromverteilung sollte man eigentlich nicht Potentialmäßig verbinden, sondern in beiden Gebäuden einen extra Potentialausgleich schaffen.
Ich bin zwar kein Elektriker, meine sowas aber mal gehört zu haben. Wenn das falsch sein sollte, bitte korrigieren.
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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von elo22 » 27.12.2008, 14:41

aixman hat geschrieben:
Also, zwischen den beiden Häusern ist der Boden mit Beton verfüllt. Und mein Haus ist praktisch am Altbau angebaut
Die Häuser sind mittels eines gemauerten Abstellraumes miteinander verbunden. Somit entfällt der Potentialausgleich, oder?!
Nope, damit entfällt nur das Erdkabel. Du darfst also eine normale Leitung(!) nehmen.
aixman hat geschrieben:
Ich hatte mir vorgestellt das Koaxial Kabel mittels Leerrohren von Haus A durch den Abstellraum zu Haus B zu verlegen
Mechanisch wäre dann keine Beanspruchung mehr vorhanden - außer die Erde bebt :-)

Als Koax Kabel hatte ich, bei mir noch auf der Rolle liegendes, Sat (Koax) Kabel angedacht
Yepp.

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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von elo22 » 27.12.2008, 14:47

Bastler hat geschrieben:Zwei allen stehende Häuser mit jeweils eigener Stromverteilung sollte man eigentlich nicht Potentialmäßig verbinden, sondern in beiden Gebäuden einen extra Potentialausgleich schaffen.
Ich bin zwar kein Elektriker, meine sowas aber mal gehört zu haben. Wenn das falsch sein sollte, bitte korrigieren.
Hier bitte:
Natürlich muss in diesem Fall ein 16 mm² von beide PAs verbinden. Es könnten sonst Ausgleichströme fliessen. Gibt es in dem Altbau keinen Hauptschutzpotenzialausgleich muss auf jeden Fall der HÜP mit dem Schutzleiter der Anlage mit dem Hauptschutzpotenzialausgleich des Anbaus verbunden werden.

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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Bastler » 27.12.2008, 21:27

Bei Zwei Häusern mit eigenem Stromanschluss, die nur zufällig nebeneinander stehen?
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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Dinniz » 27.12.2008, 21:33

fakt ist das beim setzen des erdungsstabes eine messung durchgeführt werden muss ob etc pp gegeben sind.
ausserdem müssen erdungsstäbe einen bestimmten abstand haben, damit die abgeleiteten spannungen nicht beim nachbarn wieder reingehen.

musste ich damals alles als elektriker beachten - bin aber schon etwas aus der materie raus.
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Re: Hausanschluss vom Nachbarn

Beitrag von Bastler » 27.12.2008, 21:57

Wenn die beiden Häuser baulich gar nicht zusammen gehören und jeweils eigene Stromanschlüsse haben kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen. Nach dieser Logik müsste man ja in den Innenstädten ganze Häuserzeilen mit einem gemeinsamen Potentialausgleich verbinden, nur weil die Außenwand des einen Hauses an die eines anderen Hauses grenzt, und das ist definitiv QUATSCH :wand:
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