Access-Points über Netzwerkdosen?

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lolametro
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Re: Access-Points über Netzwerkdosen?

Beitrag von lolametro » 10.07.2019, 19:40

Ich glaube ihr verwirrt nur den lieben Threadersteller ;) Etwas einfaches reicht völlig aus.
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MartinP_Do
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Re: Access-Points über Netzwerkdosen?

Beitrag von MartinP_Do » 12.07.2019, 13:53

Kann man die Fritz-Mesh-Dinger eigentlich auch über Netzwerkkabel rückwärtig anbinden?

Hier noch eine Trickserei mit einer Fritzbox, um zumindest ein Gastnetz ohne VLAN-fähige Switches hinzubekommen

http://janscholten.de/blog/2014/09/vlan ... -fritzbox/
Da die Fritzbox in der normalen AVM Firmware kein VLANs unterstützt muss man die Fritzbox mit zwei Kabeln mit einem Switch verbinden einmal im Gast, einmal im Heimnetz, dazu später mehr.
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rv112
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Re: Access-Points über Netzwerkdosen?

Beitrag von rv112 » 12.07.2019, 14:03

Mesh ist doch Murks im Vergleich zu Fast Roaming oder Zero Handoff. Muss ja jeder selbst wissen was er will, aber mir wäre eine saubere Installation wichtiger als irgendwelche Tricksereien von AVM. Ich halte von dem Laden nicht viel. Kann zwar alles, aber nichts wirklich richtig gut. Wenn man niemanden hat der sich auskennt, sicher ok. Aber im Zweifel und gerade bei Eigentum, würde ich auf eine bessere Lösung setzen um Ruhe zu haben.
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Re: Access-Points über Netzwerkdosen?

Beitrag von tokon » 12.07.2019, 14:09

MartinP_Do hat geschrieben:
12.07.2019, 13:53
Hier noch eine Trickserei mit einer Fritzbox, um zumindest ein Gastnetz ohne VLAN-fähige Switches hinzubekommen
Der dort verwendete Switch kann doch VLAN. Sonst wäre die Trickserei auch gar nicht möglich.
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younietee
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Re: Access-Points über Netzwerkdosen?

Beitrag von younietee » 14.07.2019, 10:54

Ein Baupfusch-bedingtes spätes Hallo wieder und vielen herzlichen Dank für den ungewöhnlich freundlichen und zuvorkommenden Umgangston, der mich wahrhaft positiv überrascht hat -alles andere als gewöhnlichen in rauen Zeiten des digitalen Miteinanders.

1), 2)
boba hat geschrieben:
09.07.2019, 14:39
Deiner Beschreibung nach münden also alle Kabel aus den Zimmern in einem Raum im Keller. Damit die Dosen in den Zimmern mit Netzwerk-Signal versorgt werden, müssen sie in besagtem Keller-Raum an einen Switch angeschlossen werden. Wenn dort im Raum nichts steht, sondern einfach nur die Kabel aus den Zimmern auflaufen, dann gibts keinen Switch. Zähle die Kabel und beschaffe einen Switch mit entsprechend vielen Ports. Geeignete Switches bekommst du für 15-30 Euro. Übliche Größe 4, 5 oder 8 Ports.
Ist das gemacht, kannst du die Connect Box mit LAN Kabel in irgendeinem Zimmer in die Ethernet Dose stöpseln, dann geht das Signal über den Switch im Keller in alle Zimmer mit Dose. In den Zimmern kannst du dann anschließen was du magst. Also auch zusätzliche WLAN Access Points.
hajodele hat geschrieben:
09.07.2019, 16:31
Wenn halbwegs professionell gearbeitet wurde, enden die LAN-Kabel in einem sogenannten Patchfeld/Patchpanel.
https://images.app.goo.gl/n3UMZrQyQy7Qpc2D9
Das ist nur ein passives Bauteil.
Von diesen Dosen geht es weiter zu einem Switch. Hierzu werden üblicherweise kurze LAN-Kabel von 50-100cm verwendet.
1 Anschluß führt zum Router, der dann die eigentliche Verbindung macht.
Bild
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Zur kurzen Rekapitulation: Ich müsste also den Unitymedia-Router in das Kellergeschoss bringen und via Switchmodul (wie in der darauffolgenden Antwort von boba beschrieben) eine Verbindung zum Patchpanel schaffen?

Von VLAN habe ich bisher tatsächlich noch nie etwas gehört. Mit Mesh konnte ich noch fast verbinden, bin aber bei IGMPv3-Snooping respektive -Flooding, Fast Roaming oder Zero Handoff etc. gedanklich ausgestiegen :traurig: Dabei war ich bis vor 10 Jahren eigentlich gar nicht so unbedarft :winken:
Ein Gast-W-Lan würde ich schon im gesamten Haus haben wollen, vor allem weil auch Staubsaugerroboter darüber gesteuert werden sollen. Die Kabel für eine Sicherheitscam für den (Vor-)garten sind ebenfalls gelegt; Habe mich allerdings damit bisher noch nicht wirklich weiter befassen können. Mit dem übrigen IoT-Zeug habe ich mich nicht anfreunden können. Einen schönen Sonntag wünsche ich allen.

MartinP_Do
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Re: Access-Points über Netzwerkdosen?

Beitrag von MartinP_Do » 14.07.2019, 11:11

Prinzipiell kann der Router überall da stehen, wo eine passende "Multimedia"-Antennendose UND eine Netzwerkdose vorhanden ist.
Dann muss der Router an der Multimediadose und mit 1 .. 2 seiner LAN Ports an eine Netzwerkdose angeschlossen werden.
Einen der über die Netzwerkdose zum Patchfeld geleiteten LAN-Ports kann man über ein Patchkabel dann wieder zu einer anderen Netzwerkdose weiterleiten, der andere LAN-Port kann dann auf einen Switch gehen, und von diesem gehen dann Leitungen zum Patchfeld für die anderen Netzwerkdosen...

Das hat den Vorteil, dass eine Zone des Hauses mit WLAN vom Router abgedeckt wird, und kein Access-Point für diesen Bereich angeschafft werden muss...
Da ein Arbeitszimmer bei Dir im Keller ist, kann es aber durchaus sein, dass es sinnvoll ist den Router deshalb in den Keller zu stellen...

Mit Gastnetz und anderen Feinheiten habe ich mich aber in meinem Haus noch nicht beschäftigt. Alle Geräte sind im Haupt-Netz - lediglich habe ich Geräten, die keinen Internet-Zugang brauchen mit Hilfe der "Kindersicherung" der Fritzbox diesen verwehrt ...
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Re: Access-Points über Netzwerkdosen?

Beitrag von rv112 » 14.07.2019, 11:28

Das sieht doch nach einem ordentlichen Grundgerüst aus. Wenn Du alle Ports belegen willst, brauchst Du eh schon einen ordentlichen Switch. Denke bei der Größe können die alle IGMP und VLAN. Zusammen mit ein paar Ubiquiti Access Points kannst Du Dir all Deine Wünsche erfüllen. Wobei es fraglich ist ob die Fritzbox als Router dahingehend das richtige Werkzeug ist.
Kennst Du jemanden der sich mit sowas auskennt? Den würde ich mal zum Grillen einladen sodass er einschätzen kann was Du alles brauchst und einen groben Preis hast.
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