Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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solek1337
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Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von solek1337 » 24.01.2019, 10:39

Hallo, Ich bin im esports gaming bereich tätig und suche nun nach rat. ich habe nun seit über 4 monaten ein hin und her zwischen den technikeren von unity ich habe ein ping/jitter problem wie man hier sehen kann. da wurde ich schon auf einen sogenannten puma bug aufmerksam allerdings glaube ich nicht das es damit was zu tun hat da es ja auch tage gibt wo es nicht so extrem ist.


Lohnt sich ein upgrade auf business bei unity + fritzbox?.(mein bedenken ist halt wenn es im privatkunden bereich schon nichts wirklich "GUT" läuft kann es überhaupt besser laufen im business vertrag?"
Sollte ich evtl zur Telekom wechseln auch im business bereicht mit einer anbindung vonn 250mbits ?
ist 1&1 besser/schlechter als die telekom?

stevenwort
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von stevenwort » 24.01.2019, 13:01

Ein Wechsel auf Business wird wohl wenig bringen. Es ändert sich ja an der Infrastruktur nichts.
1&1 ist eben nur Zwischenhändler, und bei Störungen muss 1&1 das an die Telekom beauftragen, du hast also vor allem eine weitere Instanz zwischen dir und dem Netzbetreiber.

kev_sei
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von kev_sei » 24.01.2019, 13:32

Je nachdem was du zockst solltest du dir überlegen bei Unitymedia zu bleiben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass du wirklich in einem gut ausgebautem und neuem Gebiet wohnen und ein gutes Modem (ohne Puma) haben musst, dass du mit Unitymedia Spaß haben kannst. Wenn es um Latenzabhängige Anwendungen geht, ist DSL / Glasfaser schon kaum zu toppen. Ich z.B. habe Unitymedia seit 10 Jahren in meiner alten WOhnung gehabt und nur Probleme. Gerade beim Zocken (ständig DCs oder Pingschwankungen / Packetloss). Ich bin jetzt umgezogen (andere Stadt, komplettes Neubaugebiet), am Tag der Schaltung alles Top (trotz Connectbox). Ein fast konstanter Ping z.B. zu heise.de von 10ms (Schwankungen von 1-2ms. Ich war happy. Als ich dann aber eine Woche spöter richtig eingezogen war und ne Runde zocken wollte.... - Packetloss von 40% und nen Upload von 0,1 Mbit. Es gibt wohl mal wieder eine EInstrahlung. Kann Pech sein und bald wieder behoben werden, kann aber auch wieder Monate dauern. Daher ist DSL einfach deutlich störungsunanfälliger.
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niclas
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von niclas » 24.01.2019, 14:15

kev_sei hat geschrieben:
24.01.2019, 13:32
Je nachdem was du zockst solltest du dir überlegen bei Unitymedia zu bleiben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass du wirklich in einem gut ausgebautem und neuem Gebiet wohnen und ein gutes Modem (ohne Puma) haben musst, dass du mit Unitymedia Spaß haben kannst. Wenn es um Latenzabhängige Anwendungen geht, ist DSL / Glasfaser schon kaum zu toppen. Ich z.B. habe Unitymedia seit 10 Jahren in meiner alten WOhnung gehabt und nur Probleme. Gerade beim Zocken (ständig DCs oder Pingschwankungen / Packetloss). Ich bin jetzt umgezogen (andere Stadt, komplettes Neubaugebiet), am Tag der Schaltung alles Top (trotz Connectbox). Ein fast konstanter Ping z.B. zu heise.de von 10ms (Schwankungen von 1-2ms. Ich war happy. Als ich dann aber eine Woche spöter richtig eingezogen war und ne Runde zocken wollte.... - Packetloss von 40% und nen Upload von 0,1 Mbit. Es gibt wohl mal wieder eine EInstrahlung. Kann Pech sein und bald wieder behoben werden, kann aber auch wieder Monate dauern. Daher ist DSL einfach deutlich störungsunanfälliger.
So sieht es aus - ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich nutze Koax-Internet von Unitymedia nur als Backup-Leitung fuer den seltenen Fall, dass der VDSL-Anschluss nicht zur Verfügung steht. Es lebt sich bedeutend Entspannter - der Fun bleibt nicht auf der Strecke. Man muss es klar und deutlich sagen, ein Koax Internet-Anschluss ist Internet 2. Wahl.

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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von nts » 24.01.2019, 14:58

solek1337 hat geschrieben:
24.01.2019, 10:39
da wurde ich schon auf einen sogenannten puma bug aufmerksam allerdings glaube ich nicht das es damit was zu tun hat da es ja auch tage gibt wo es nicht so extrem ist.
Wenn es nicht der Puma-Bug ist, dann wird dir die Fritzbox auch nichts bringen. Und selbst wenn, wäre das TC4400 die bessere Wahl gewesen. Ein Wechsel auf Business nur für die FB wäre ziemlich unsinnig, da tut's auch die Telefon-Komfort-Option oder gleich eine eigene Fritzbox.
Ehe du dir nur auf Verdacht hin irgendetwas für zwei Jahre ans Bein bindest, könntest du dir auch erstmal testweise eine 6490 leihen oder zum Vergleich einen VDSL-Vertrag ohne Laufzeit abschließen.
niclas hat geschrieben:
24.01.2019, 14:15
Man muss es klar und deutlich sagen, ein Koax Internet-Anschluss ist Internet 2. Wahl.
Ja, genauso wie DSL. Was von beiden letztendlich das kleinere Übel ist, ist dann meistens doch sehr standortabhängig.

dvt
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von dvt » 24.01.2019, 15:39

Habe das selbe problem seit Monaten. Auch habe ich ein Thread dazu. Auf Faceit servern csgo zocken, ist unmöglich. Habe die Telefon Komfort option gebucht, werde berichten ob es damit besser wird. Wenn net, wird Widerrufen innerhalb 14 Tage.

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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von why_ » 24.01.2019, 18:07

Wenn du im Gaming bereich tätig bist sind Unitymedia und Telekom für die Tonne, Unitymedia wegen den Pingspikes durch DOCSIS und die Telekom, weil sie ihr Backbone oberhalb der Kotzgrenze fahren.
Ich kann da eigentlich nur tal.de empfehlen, die machen kein Wholesale, sondern gehen über den eigenen Backbone und der ist viel besser als bei der Telekom.
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von solek1337 » 24.01.2019, 19:36

why_ hat geschrieben:
24.01.2019, 18:07
Wenn du im Gaming bereich tätig bist sind Unitymedia und Telekom für die Tonne, Unitymedia wegen den Pingspikes durch DOCSIS und die Telekom, weil sie ihr Backbone oberhalb der Kotzgrenze fahren.
Ich kann da eigentlich nur tal.de empfehlen, die machen kein Wholesale, sondern gehen über den eigenen Backbone und der ist viel besser als bei der Telekom.


habe mir mal tal.de angeschaut und sehe das"* abhängig von der lieferbaren Geschwindigkeit: 10 GB bei bis zu 16.000 kBit/s | 20 GB bei bis zu 50.000 kBit/s | 40 GB bei bis zu 250.000 kBit/s (danach Einschränkung auf 384 kBit/s)".


dvt hat geschrieben:
24.01.2019, 15:39
Habe das selbe problem seit Monaten. Auch habe ich ein Thread dazu. Auf Faceit servern csgo zocken, ist unmöglich. Habe die Telefon Komfort option gebucht, werde berichten ob es damit besser wird. Wenn net, wird Widerrufen innerhalb 14 Tage.
hab 2 Leute nun gefunden die das gleiche Problem hatten mit unitymedia und faceit/esportal/esea servern hatten, mal weniger mal mehr, mir hat jemand mal was geschrieben das es am JITTER liegt das der wohl sehr schlecht ist bei kabel Anschlüssen und er nun bei der Telekom ist und von nun an alles bestens ist. würde mich aber trotzdem interessieren ob eine fritzbox evtl dein Problem verbessert bzw löst



Werde höchstwahrscheinlich ein business Telekom Vertrag (min.250down min.40up) eingehen sobald unitymedia meine Sonderkündigung akzeptiert.

kev_sei
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von kev_sei » 24.01.2019, 19:44

Ich weiß, dass bei meinem alten Ansschluss in der alten Wohnung der Wechsel auf das TC4400 wunder vollbracht hat. Wenn die Leitung nicht durch Fehler gestört war konnte ich vernünftig zocken. Ping lag konstant und schwankte nur um 1-2ms. ich spiele auch Faceit und Esportal. Jetzt in der neuen Wohnung läuft auch die Connectbox samt Puma, ich denke wenn ich das Modem hier aktiviere wird es auch wieder deutlich besser. Ich werde Anfang Feb mal berichten.
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why_
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von why_ » 24.01.2019, 20:13

solek1337 hat geschrieben:
24.01.2019, 19:36
habe mir mal tal.de angeschaut und sehe das"* abhängig von der lieferbaren Geschwindigkeit: 10 GB bei bis zu 16.000 kBit/s | 20 GB bei bis zu 50.000 kBit/s | 40 GB bei bis zu 250.000 kBit/s (danach Einschränkung auf 384 kBit/s)".
Noch ein Stück weiter scrollen, da ist dann die Flatrate.
solek1337 hat geschrieben:
24.01.2019, 19:36
Werde höchstwahrscheinlich ein business Telekom Vertrag (min.250down min.40up) eingehen sobald unitymedia meine Sonderkündigung akzeptiert.
Telekom business ist halt nichts Wert, der Backbone ändert sich nicht und Garantierte Entstörungszeiten bei denen sich tatsächlich jemand im Problemfall bewegt gibt es erst bei den Tarifen jenseitz der 2k€ im Monat. Was versprichst du dir denn von dem Business Vertrag gegenüber dem Privatkunden Vertrag?
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von boba » 24.01.2019, 21:49

Der Ping hängt an der Technik. Bevor man einen Wechsel zu einem anderen Provider ins Auge fasst, muss man sicherstellen, dass der eine andere Technik verwendet, die einen besseren Ping verspricht. Es nützt ja nichts aus lauter Resellern auszuwählen, die alle dieselbe Leitung und Modem verwenden und sich nur in den Tarifen unterscheiden. Wenns hoch kommt vielleicht noch in der Backbone-Anbindung.

Letztlich gibt es meist nur zwei verschiedene Techniken, aus denen man auswählen kann, weil meist zwei verschiedene Leitungen verlegt sind: Kupferkabel (analoges Telefon/DSL) und Koax-Kabel (TV/docsis). Das eine betreibt der klassische Telefonanbieter, meist die Telekom, das andere der TV-Kabel Besitzer, also hierzulande Unitymedia oder Vodafone (bisher als "Kabel Deutschland" bekannt). Du hast also in aller Regel nur Technik von 2 Providern, die du überhaupt vergleichen musst. Alle anderen benutzen das Kupferkabel mit, haben aber keine andere Technik, sondern mieten sie nur vom Kupferkabel-Eigentümer. So langsam kommt auch Glaskabel, dann hast du 3, wobei oft TV-Kabel zugunsten Glasfaser rückgebaut wird, dann hast du wieder nur 2.

Ein Business-Vertrag ist übrigens das schlechteste von allem: es ist exakt dieselbe Technik wie ein Privatkundenvertrag, nützt also im Endeffekt überhaupt nichts, wenn man einen besseren Ping will. Es ist teurer, und es hat schlechtere Vertragsbedingungen, weil Privatkunden vom Gesetz her einen erheblich bessern Verbraucherschutz genießen. Von mir aus sind die Servicebedingungen besser, aber wie oft nimmt man schon den Service in Anspruch? Zu 99.9% funktioniert so ein Internet-Anschluss einfach, keinerlei Service-Bedarf. Also ich zumindest habe seltener als einmal im Jahr eine Störung, bei der ich den Service anrufen müsste. In meinen 7 Jahren bei Unitymedia habe ich vielleicht 2 Störungen gemeldet (und so fix behoben bekommen, wie es technisch möglich war, ohne jede Verzögerung).

solek1337
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von solek1337 » 25.01.2019, 06:44

Ich nehme den business Vertrag mit 250down und min:40 up in Anspruch da der mir genau so viel kostet wie der im privat kunden bereich. grundsätzlich nehme ich die business variante da falls mal was sein sollte ich innerhalb von 8 stunden es behoben bekomme und falls nicht ich den monatlichen Betrag zurück erstatten bekomme. ich erhoffe mir kein besserem Ping oder sonstiges aus einem business Vertrag. ich weiß nur, das Große Esports Organisation auch auf Telekom setzten zu mindestens hier in raum Köln/Düsseldorf.

boba hat geschrieben:
24.01.2019, 21:49
Der Ping hängt an der Technik. Bevor man einen Wechsel zu einem anderen Provider ins Auge fasst, muss man sicherstellen, dass der eine andere Technik verwendet, die einen besseren Ping verspricht. Es nützt ja nichts aus lauter Resellern auszuwählen, die alle dieselbe Leitung und Modem verwenden und sich nur in den Tarifen unterscheiden. Wenns hoch kommt vielleicht noch in der Backbone-Anbindung.

Letztlich gibt es meist nur zwei verschiedene Techniken, aus denen man auswählen kann, weil meist zwei verschiedene Leitungen verlegt sind: Kupferkabel (analoges Telefon/DSL) und Koax-Kabel (TV/docsis). Das eine betreibt der klassische Telefonanbieter, meist die Telekom, das andere der TV-Kabel Besitzer, also hierzulande Unitymedia oder Vodafone (bisher als "Kabel Deutschland" bekannt). Du hast also in aller Regel nur Technik von 2 Providern, die du überhaupt vergleichen musst. Alle anderen benutzen das Kupferkabel mit, haben aber keine andere Technik, sondern mieten sie nur vom Kupferkabel-Eigentümer. So langsam kommt auch Glaskabel, dann hast du 3, wobei oft TV-Kabel zugunsten Glasfaser rückgebaut wird, dann hast du wieder nur 2.

Ein Business-Vertrag ist übrigens das schlechteste von allem: es ist exakt dieselbe Technik wie ein Privatkundenvertrag, nützt also im Endeffekt überhaupt nichts, wenn man einen besseren Ping will. Es ist teurer, und es hat schlechtere Vertragsbedingungen, weil Privatkunden vom Gesetz her einen erheblich bessern Verbraucherschutz genießen. Von mir aus sind die Servicebedingungen besser, aber wie oft nimmt man schon den Service in Anspruch? Zu 99.9% funktioniert so ein Internet-Anschluss einfach, keinerlei Service-Bedarf. Also ich zumindest habe seltener als einmal im Jahr eine Störung, bei der ich den Service anrufen müsste. In meinen 7 Jahren bei Unitymedia habe ich vielleicht 2 Störungen gemeldet (und so fix behoben bekommen, wie es technisch möglich war, ohne jede Verzögerung).
ich bin bei nun knapp 4/5 Jahre bei unity und kann sagen das ich als Privatkunde schon oft den Service benutzten musste das es entweder irgendwelche Einstrahlungen gab oder anderweitige Störungen, und nun mein "ping/packetloss/Jitter/wie man das Problem Kind auch benennen mag" mir einfach nicht weitergeholfen werden kann.

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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von EDIZ » 25.01.2019, 09:36

solek1337 hat geschrieben:
25.01.2019, 06:44
Ich nehme den business Vertrag mit 250down und min:40 up in Anspruch da der mir genau so viel kostet wie der im privat kunden bereich. grundsätzlich nehme ich die business variante da falls mal was sein sollte ich innerhalb von 8 stunden es behoben bekomme und falls nicht ich den monatlichen Betrag zurück erstatten bekomme. ich erhoffe mir kein besserem Ping oder sonstiges aus einem business Vertrag. ich weiß nur, das Große Esports Organisation auch auf Telekom setzten zu mindestens hier in raum Köln/Düsseldorf.

boba hat geschrieben:
24.01.2019, 21:49
Der Ping hängt an der Technik. Bevor man einen Wechsel zu einem anderen Provider ins Auge fasst, muss man sicherstellen, dass der eine andere Technik verwendet, die einen besseren Ping verspricht. Es nützt ja nichts aus lauter Resellern auszuwählen, die alle dieselbe Leitung und Modem verwenden und sich nur in den Tarifen unterscheiden. Wenns hoch kommt vielleicht noch in der Backbone-Anbindung.

Letztlich gibt es meist nur zwei verschiedene Techniken, aus denen man auswählen kann, weil meist zwei verschiedene Leitungen verlegt sind: Kupferkabel (analoges Telefon/DSL) und Koax-Kabel (TV/docsis). Das eine betreibt der klassische Telefonanbieter, meist die Telekom, das andere der TV-Kabel Besitzer, also hierzulande Unitymedia oder Vodafone (bisher als "Kabel Deutschland" bekannt). Du hast also in aller Regel nur Technik von 2 Providern, die du überhaupt vergleichen musst. Alle anderen benutzen das Kupferkabel mit, haben aber keine andere Technik, sondern mieten sie nur vom Kupferkabel-Eigentümer. So langsam kommt auch Glaskabel, dann hast du 3, wobei oft TV-Kabel zugunsten Glasfaser rückgebaut wird, dann hast du wieder nur 2.

Ein Business-Vertrag ist übrigens das schlechteste von allem: es ist exakt dieselbe Technik wie ein Privatkundenvertrag, nützt also im Endeffekt überhaupt nichts, wenn man einen besseren Ping will. Es ist teurer, und es hat schlechtere Vertragsbedingungen, weil Privatkunden vom Gesetz her einen erheblich bessern Verbraucherschutz genießen. Von mir aus sind die Servicebedingungen besser, aber wie oft nimmt man schon den Service in Anspruch? Zu 99.9% funktioniert so ein Internet-Anschluss einfach, keinerlei Service-Bedarf. Also ich zumindest habe seltener als einmal im Jahr eine Störung, bei der ich den Service anrufen müsste. In meinen 7 Jahren bei Unitymedia habe ich vielleicht 2 Störungen gemeldet (und so fix behoben bekommen, wie es technisch möglich war, ohne jede Verzögerung).
ich bin bei nun knapp 4/5 Jahre bei unity und kann sagen das ich als Privatkunde schon oft den Service benutzten musste das es entweder irgendwelche Einstrahlungen gab oder anderweitige Störungen, und nun mein "ping/packetloss/Jitter/wie man das Problem Kind auch benennen mag" mir einfach nicht weitergeholfen werden kann.
Besorg dir einfach ein TC4400, falls sie Sonderkündigung nichts werden sollte. Glaub mir das Teil wirkt wunder. Konstante und niedrige Pings, bessere Leitungswerte und kein PUMA Bug.
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von Andreas1969 » 25.01.2019, 09:40

EDIZ hat geschrieben:
25.01.2019, 09:36
Besorg dir einfach ein TC4400, falls sie Sonderkündigung nichts werden sollte. Glaub mir das Teil wirkt wunder. Konstante und niedrige Pings, bessere Leitungswerte und kein PUMA Bug.
Was Ihm aber auch nichts nutzt, wenn die Leitung nicht sauber ist.
Das sollte man im Vorfeld erst mal checken.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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dsaw
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von dsaw » 25.01.2019, 18:05

bin seit 2011 um kunde weil damals telekom hier nur dsl 0.384 hatte aber seid dem die ausgebaut haben werde ich zur telekom wechels egal ob teurer oder nicht mir reichts seit heute wieder fehler kanale brechen weg etc ich sitze die zeit jetzt aus und anschliessend bi ich weg

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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von ohgi » 26.01.2019, 08:32

Bei uns ist ende Feb. auch Telekom im vollen Umfang zu haben... werde das auch parallel laufen lassen... die Schwankungen bei Unity sind einfach zu groß zu oft und zu nervig!

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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von fkrauth » 26.01.2019, 09:10

Hallo,
ich lese hier normalerweise nur mit, wollte mich jetzt aber mal melden. Wir hatten über Jahre hinweg in unserem Haushalt Internet von Unitymedia, zuletzt 200/10, IPv4 mit einem alten Cisco Modem. Wir waren glücklich, weil wir dahinter einfach alles machen konnten (ich will nämlich, dass mein Internet einfach so "aus der Wand fällt"). Trotzdem sind wir zur Telekom gewechselt. Jetzt habe ich VDSL 100/40 und tatsächlich einen besseren Ping, obwohl der vorher auch nicht schlecht war.

Mein persönlicher (!) Hintergrund für den Wechsel hatte nichts mit der Leistung von UM zu tun. Ich persönlich finde den höheren Upload gut und ich habe weiterhin "einfach nur Internet". Ich hatte zuletzt befürchtet, dass mir irgendwann das Cisco Modem kaputt geht und ich dann auf irgendeinen Kombi-Mist umgestellt werde, hinter dem ich nicht mehr mein Set-up betreiben kann. Das nur zum Hintergrund.

Was jeder wissen sollte, der auf VDSL wechselt: es gibt viele Faktoren, die die tatsächliche Leistung beeinflussen: Qualität der Leitung, Länge der Leitung, wird PowerLan verwendet? etc. Falls es nämlich beim Betrieb zu Störungen und Fehlern auf der Leitung kommen sollte, KANN das automatische Line Management der Telekom die Geschwindigkeit der Leitung/das Profil verändern. Dadurch wird die Störanfälligkeit geringer. Mann muss sich also vorher ein paar Gedanken machen und das für sich einschätzen oder z.B. Leute in der Nähe befragen, die ähnliche Kabellängen/Qualität der Leitung haben (z. B. Nachbarn). LG

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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von Andreas1969 » 26.01.2019, 09:29

fkrauth hat geschrieben:
26.01.2019, 09:10
Jetzt habe ich VDSL 100/40 und tatsächlich einen besseren Ping,
Vor allem ist der stabil und schwankt nicht.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von EDIZ » 26.01.2019, 15:47

Andreas1969 hat geschrieben:
26.01.2019, 09:29
fkrauth hat geschrieben:
26.01.2019, 09:10
Jetzt habe ich VDSL 100/40 und tatsächlich einen besseren Ping,
Vor allem ist der stabil und schwankt nicht.
Kann man leider nicht pauschalisieren. Ein Freund von mir hat auch VDSL 100 und sein Ping liegt bei 20ms mit über 10ms Jitter.
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von Andreas1969 » 26.01.2019, 15:59

EDIZ hat geschrieben:
26.01.2019, 15:47
Kann man leider nicht pauschalisieren. Ein Freund von mir hat auch VDSL 100 und sein Ping liegt bei 20ms mit über 10ms Jitter.
Dann ist aber an der Leitung was faul.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von Torsten1973 » 26.01.2019, 16:07

Andreas1969 hat geschrieben:
26.01.2019, 15:59
Dann ist aber an der Leitung was faul.
Oder irgendein aus China importiertes Ladegerät stört VDSL... :brüll:
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EDIZ
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von EDIZ » 26.01.2019, 16:27

Andreas1969 hat geschrieben:
26.01.2019, 15:59
EDIZ hat geschrieben:
26.01.2019, 15:47
Kann man leider nicht pauschalisieren. Ein Freund von mir hat auch VDSL 100 und sein Ping liegt bei 20ms mit über 10ms Jitter.
Dann ist aber an der Leitung was faul.
Ja wahrscheinlich, aber die Leistung liegt halt trotzdem komplett an.
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Re: Unitymedia mit fritzbox oder doch zur telekom

Beitrag von why_ » 26.01.2019, 16:54

Torsten1973 hat geschrieben:
26.01.2019, 16:07
Andreas1969 hat geschrieben:
26.01.2019, 15:59
Dann ist aber an der Leitung was faul.
Oder irgendein aus China importiertes Ladegerät stört VDSL... :brüll:
Oder jemand in der Nachbarschaft hat eine alte Microwelle, oder eine Wetterstation oder oder oder, VDSL ist so störanfällig das es eigentlich Fahrlässig ist sowas Kunden zu verkaufen, aber was will man machen wenn man nur so einen ungeschirmten Klingeldraht hat :brüll:
Wir brauchen Flächendeckend FTTH (aber nicht auf GPON basis, sondern PtP) und zwar jetzt, am Geld scheitert das ja auch nicht wirklich. Der Staat könnte sich hier Problemlos FTTH für 100% der Haushalte und 99,999% 5G Abdeckung leisten und würde damit sogar noch Jobs schaffen, aber das will man ja nicht. Anschließend können Telekom und co die Infrastruktur anmieten und darüber ihren Kram vermarkten.
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