Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

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Trabuc
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Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Trabuc » 06.12.2018, 20:34

Hallo Leute,

Habe mal da mal eine kurze Frage:

Mein Schwager hat bei der Kabelverlegung unserer Sat Anlage das Kabel zwischen dem Verstärker und der MMD durchgebohrt (nicht nur angebohrt). Ist uns leider erst aufgefallen, nachdem er weg war.
welches Kabel muss ich dafür nehmen, wenn ich das kaputte Kabel austauschen will? Ist das ein einfaches Koaxialkabel? :confused:

Vielen Dank im Voraus :super:

ianann
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von ianann » 07.12.2018, 09:15

Jap, ist es. Muss keins mit Schlangenöl bestrichenes, sollte aber nicht das billigste und ordentlich geschirmt sein. Man korrigiere oder ergänze meine Aussage hier wenn bzgl. Impedanz, Dämpfung etc. besondere Anforderungen bestehen.

MartinP_Do
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von MartinP_Do » 07.12.2018, 09:44

Hier sieht man, wie Hilfreich das normkonforme Verlegen von Kommunikationsleitungen im Leerrohr ist. Bei fest eingeputzten Leitungen hätte man deutlich mehr "Spaß" ...
Bei Privatwohnungen hat man zwar die Freiheit, sich hier über die Vorschriften hinwegzusetzen, und aus Geldgründen den Installateur zu beauftragen, auf die Leerrohre zu verzichten, aber ausreichend große Leerrohre sind eine sinnvolle Investition!

Zum Koaxialkabel: Es sollte schon eins sein, das "Schirmmaß Class A+" entspricht. Das bedeutet mindestens einen Geflechtsschirm UND einen Folienschirm... Das Geflecht sollte aus verzinnter Kupferlitze bestehen, und nicht aus Aluminium. Der Innenleiter aus Massiv-Kupfer, und nicht aus Stahl, der lediglich mit Kupfer beschichtet ist ...
Zuletzt geändert von MartinP_Do am 07.12.2018, 09:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Trabuc » 07.12.2018, 09:47

Das Kabel war in einem Lerrohr.

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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von MartinP_Do » 07.12.2018, 09:49

Trabuc hat geschrieben:
07.12.2018, 09:47
Das Kabel war in einem Lerrohr.
Deshalb mein Lob!
Bitte noch mein Edit zum Kabel beachten...
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Trabuc » 07.12.2018, 10:49

Dann hab ich deine Aussage falsch verstanden. Hab es so verstanden, dass es nicht passiert wäre, wenn es in einem Leerrohr gelegen hätte. Sorry und vielen Dank für deine Antwort.

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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von ianann » 07.12.2018, 11:04

Trabuc hat geschrieben:
07.12.2018, 10:49
Dann hab ich deine Aussage falsch verstanden. Hab es so verstanden, dass es nicht passiert wäre, wenn es in einem Leerrohr gelegen hätte. Sorry und vielen Dank für deine Antwort.
Er meinte, dass Du nun das Kabel »einfach« komplett austauschen kannst und nicht vier Stunden lang ein Kabel durch die Wand hin- und herschieben musst, weil es ständig überall aneckt und verkantet etc. ;)

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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von MartinP_Do » 07.12.2018, 11:25

Für die "Reparatur" bei einem Kabel, dass in der Wand fest verlegt ist, gibt es zwei Alternativen:

1) Kabel Stillegen und parallel ein neues Kabel - ggfs. bis zum nächsten Tapezieren Aufputz oder "Fliegend" - verlegen.
2) Fehlstelle aufstemmen, Einputz Schalterdose eingipsen, und irgendwie das Kabel flicken. Dazu kann man F-Kompressionsstecker an die beiden Kabelenden montieren, und dann zwischen die beiden losen Stecker einen F-Verbinder setzen.
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Joerg123
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Joerg123 » 07.12.2018, 12:59

wass für einen (sinnlosen) aufwand man für ein defektes Antennenkabel machen kann, unglaublich. Ist doch keine Hochspannungstechnik :traurig:
ca. 10-15cm links und rechts der schadhaften Stelle um das Leerrohr den Putz entfernen
Leerrohr vorsichtig aufschneiden im freigelegten Bereich
schadhafte Stelle im Kabel entfernen, bzw soviel entfernen, dass eine Kombination aus F-Steckern und Verbindern reinpasst. Damit meine ich sowas: https://www.amazon.de/742583-F-Stecker- ... B005G3R1BM
Die F-Stecker-Verbinder-Kombination mit Isolierband abkleben (damit meine ich sowas: https://www.amazon.de/Unitec-20651-Isol ... solierband :)) weniger zum Schutz von Kriechströmen, die max 18 Volt werden bei halbwegs trockenem Putz nicht ableiten, als mehr zum Schutz der Wand, auf welcher sich mit der Zeit Rostflecken zeigen könnten.
Wand wieder zuputzen und die nächsten >=800 Jahre keinen Ärger mehr mit der Reparaturstelle haben.
F-Kompressionsstecker sind grundsätzlich fitter, verlangen aber einen Spezialzange zum Montieren und wer die nicht hat, die Pumpenzange nimmt, der erhält mit aufschraubbaren F-Steckern (wie auf dem Bild dargestellt), aus elektrischer Sicht keine schlechtere Verbindung.
Und wenn ein bischen mehr kaputt gegangen ist, dann eben 2 von den F-Stecker Kupplungen (der Verbinder mit Aussengewinde nehmen) sowie eine Kupplung mit Innengewinde (https://www.amazon.de/Hama-00047518-SAT ... r+kupplung)
Wie man so einen Affen um ein durchgebohrtes Antennenkabel machen kann, aber gut, die Frage an sich war schon....
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von kalle62 » 07.12.2018, 13:46

hallo

Woh Du brauchst da ein 20--30 cm große Loch um ein schadhaftes Kabel zu Verbinden.
Wenn man die Möglichkeit hat ohne zu Verputzen,und vil Neu zu Tapezieren wenn man den noch Rest Tapete hat.
Oder man hängt eine Bild der Schwiegermutter drüber. :D :zwinker:

Als einfach ein Neues Kabel durch das Leer Rohr zu ziehen.das man mit den Alten Kabel gleich durch Zieht.

gruss kalle
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von MartinP_Do » 07.12.2018, 13:46

Wenn das Leerrohr "flutscht" würde ich immer das ganze Kabel herausziehen. Zumindest bei überschaubaren Längen. Bei einem ungeschnittenen Kabel über mehrere Dutzend Meter vielleicht aber nicht ....

Daneben sollte man heutzutage keine Aufschraub F-Stecker mehr verwenden.
Wenn man das machen muss, weil einfach der Arbeitsraum für das Aufsetzen von Kompressionssteckern nicht reicht, sollte man entweder das Loch größer machen, Self-Install-Stecker benutzen, oder doch ein komplett neues Kabel in das Leerrohr einziehen ...
Nur KEINE Aufschraub-Stecker....

Sonst sind die 800 Jahre schnell vorbei, wenn dank DOCSIS der Frequenzbereich signifikant nach oben erweitert wird ...
Kompressions- und Self-Install-stecker kosten kaum mehr, und das Werkzeug gibt es zum Teil in Sets ziemlich günstig dazu ...
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Joerg123 » 07.12.2018, 16:21

ich wüsste absolut nicht, wofür ich mehr wie 10cm Koax-Kabel bräuchte, um darauf einen F-Stecker zu montieren, aber sagen wir wie geschrieben halt 15cm vonwegen Tiefe des Kabels in der Wand. Da muss man sich beim Ab-isolieren vielleicht 1-2min Zeit nehmen, aber wo ist das Problem ?
Ein neues Kabel, besonders ein hochwertiges neues Kabel, ist unbestreitbar die technisch beste Lösung, wenn wir aber vom typischen Astra-Empfang reden wie bei 99% aller Satanlagen und nicht irgendwelchen Exoten auf schwachen Satelliten, wird die F-Stecker Verbindung völlig reichen und die Abschirmung ist ebenfalls 100%ig.
Schraubbare F-Stecker sind völlig ausreichend für einen normale Empfangsanlage, die haben schon zu Zeiten deutlich leistungsschwächerer LNBs und schwächeren Satelliten ausreichend getan. Für Firmen mag das OK sein, die Montagezeit ist auch deutlich geringer, aber als Privatmann und 5 F-Steckern im Jahr spielt das keine Rolle. Wer sich so eine Zange für zu Hause kauft, der fährt auch ausschliesslich mit Super-Plus Sprit *g*
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Trabuc » 07.12.2018, 16:27

Ich habe von der Sat Anlage eh noch Kabel und self install Stecker rumliegen. Werde später das neue Kabel ziehen und anschließen. Mir ging es bei der Frage nur darum, ob ich beim Kauf des Koaxialkabels auf irgendwas achten müsste. Informiere mich bei solchen Dingen lieber vorher, als wenn ich das zweimal machen muss. Auch wenn das Kabelziehen wahrscheinlich keine zehn Minuten dauert. Auf jeden Fall vielen Dank für die Hilfe!

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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von MartinP_Do » 07.12.2018, 17:03

Trabuc hat geschrieben:
07.12.2018, 16:27
Ich habe von der Sat Anlage eh noch Kabel und self install Stecker rumliegen. Werde später das neue Kabel ziehen und anschließen. Mir ging es bei der Frage nur darum, ob ich beim Kauf des Koaxialkabels auf irgendwas achten müsste. Informiere mich bei solchen Dingen lieber vorher, als wenn ich das zweimal machen muss. Auch wenn das Kabelziehen wahrscheinlich keine zehn Minuten dauert. Auf jeden Fall vielen Dank für die Hilfe!
Das kommt natürlich etwas darauf an, wie beschädigt das Leerrohr an der Stelle ist, wo der Bohrer es getroffen hat. Zumindest könnte es etwas "hakelig" werden, an der Durchbohrung des Leerohres vorbei zu kommen ... Wenn das alte Kabel noch einigermaßen am Stück ist würde ich der Empfehlung folgen, das alte Kabel als Durchzughilfe zu nutzen. Und am Besten nicht alleine Versuchen: "Einer zieht und einer schiebt nach" ist immer Erfolgversprechender bei solchen Aktionen ...
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von kalle62 » 07.12.2018, 17:04

Wer sich so eine Zange für zu Hause kauft, der fährt auch ausschliesslich mit Super-Plus Sprit.

hallo

Ich hatte Mir so eine Zange gekauft und Fahre nur Fahrrad,weil mein Lappen geschreddert wurde vor langer Zeit. :zwinker:
Habe aber auch meine Kabel Verlegung für UM,und Sat mit MS 5x16 selbst gemacht.Und da ist so eine kompressions Zange schon nicht schlecht.

Und Angebohrt muss ja nicht heißen das es in 2 Teilen ist. :nein: denke man merkt das wenn man ein Leerrohr erwischt.

gruss kalle
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von __QT__ » 07.12.2018, 21:12

Joerg123 hat geschrieben:
07.12.2018, 16:21
wenn wir aber vom typischen Astra-Empfang reden wie bei 99% aller Satanlagen
Es geht aber doch gar nicht um ein Kabel für den SAT Empfang :winken:
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Bastler » 07.12.2018, 23:01

Wie lange man über so eine simple Sache diskutieren kann...
Und was für Antworten völlig am Thema vorbei hier kommen.

Kann ich dann auch:
Daneben sollte man heutzutage keine Aufschraub F-Stecker mehr verwenden.
Sollte man vielleicht nicht, aber wenn man es doch macht (und richtig macht) passiert genau: nichts. Ich habe noch nicht eine einzige Störung gehabt, die durch einen (korrekt montierten und zum Kabel passenden) Schraub-F-Stecker enstanden ist und selbst vor >15 Jahren hunderte Sat-Anlagen ausschließlich mit Aufdrehsteckern gebaut, die lafuen alle auch heute noch und auch fehlerfrei, zumindest haben sie keine Fehler, die durch die Stecker verursacht wurden. Ich weiß, dass bei UM (also auch bei mir) Kompressionsstecker vorgeschrieben sind, aber wieso sollte sich eine Privatperson, die nur ein mal ein Kabel reparieren muss, extra dafür eine Kompressionszange kaufen?

Und auch wegen dem Kabel würde ich nicht so ein Theater machen. Heutiges "Baumarktkoaxkabel" ist gar nicht so schlecht wie sein Ruf, in der Regel sind die Baumarktkabel inzwischen auf einem ähnlichen Niveau wie das, was wir bei den Installationspartnern verbauen.

Und dass immer wieder erwähnte "normkonforme" Verlegen von Kommunikationsleitungen in Leerrohren... Wars du schon mal auf einer aktuellen Baustelle? Das wird nämlich, auch bei aktuellen Neubauten, längst nicht immer gemacht. Und selbst wenn es mal in Leerorhen gelegt wird, heißt das bei aktuellen Neubaten noch lange nicht, dass es auch austauschbar ist, so wie die Rohre heutzutage auf den Baustellen verlegt werden...
Auch wenn Unitymdia einen MMA-Ausbau macht in Gebäuden die keine Leerohre haben, werden die Leitungen Aufputz verlegt und sind somit auch nicht austauschbar.
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Joerg123 » 08.12.2018, 06:23

__QT__ hat geschrieben:
07.12.2018, 21:12
Es geht aber doch gar nicht um ein Kabel für den SAT Empfang :winken:
kann man eventuell so sehen, wird nicht direkt beschrieben, schliesslich lassen sich mit dem richtigen Sat-Switch auch beide Signale in ein Kabel bündeln und enden dann auch in einer MMD.
Aber bei reinem Kabelnetzbetrieb (bis 880MHz) sind die Anforderungen noch 3mal niedriger und wenigstens doppelt abgeschirmt sind heute eh alle Koax-Kabel, da braucht es dann erst recht kein von Jungfrauen verzinntes linksdrehendes ClassA+ Kabel verbunden in eingegipster UP-Dose (wenn man die Wand nicht besser gleich abreisst und um das getausche Kabel neu errichtet). Und meine Erfahrungen sind eben wie die von @Bastler: ordentlich montierte F-Stecker zum Aufschrauben halten ein Leben lang (naja, ehrlich gesagt bin ich erst bei 26 Jahren störungsfreiem Betrieb mehrerer selbst erstellter Verbindungen, hauptsächlich für Satempfang = deutlich höhere Anforderungen).
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Torsten1973 » 08.12.2018, 17:09

Naja, dann hast du noch keine DVB-T- oder LTE-Einstrahlungen erlebt, Joerg123 ;)
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Bastler » 08.12.2018, 22:10

Auch wieder völliger Quatsch.
Ich habe beides oft schon erlebt, aber noch nie lag das an Aufdrehsteckern - sofern diese korrekt montiert waren und die passenden für das Kabel waren. Daran hapert es leider oft und daher kommt vielleicht auch das allgemein übliche "Verteufeln" von Aufdrehsteckern ala dibkom.

Fakt ist:
Mit Kompressionsstecker erreicht man je nach Frequenzbereich ein Schirmungsmaß von ca. 90-110dB. Aber auch wieder nur, wenn man die passenden Stecker verwendet und auch korrekt montiert (beides ist in der Praxis auch oft genaug nicht der Fall).
Mit Aufdrehsteckern vielleicht so 80-90 dB. Das reicht volkommen. Aber wir sind halt in der (modernen) CATV-Branche, wo man ja sogar F-Stecker mit 3,4 Nm Drehmoment anziehen soll (auch so ein völlig übertriebener Unfug). Letztendlich zählt nur, dass der Stecker fest ist, ob 3,4 Nm ist sowas von Schnuppe und für manche Bauteile übrigens auch schon so viel, dass die Lötstellen brechen... Egal, Hauptsache festziehen bis es nackt :zerstör: .
Statt auf so einen [zensiert] sollte man die sogenannten" Techniker" mal lieber auf Grundlagen der HF-Technik schuen. Darüber weiß nämlich kaum Jemand der ungelernten oder völlig branchenfremden Quereinsteiger, die die Branche dominieren weil sie weniger kosten, auch nur ansatzweise bescheid.

Und nicht falsch verstehen, ich bin grundätzlich natürlich auch für den Einsatz von Kompressionssteckern für uns "Profis".
Aber wenn wenn Jemand zuhause ein defektes Kabel mit Aufdrehsteckern flickt oder sich ein Modemanschlusskabel mit Aufdrehsteckern selber baut ist das alles viel weniger schlimm als es immer (auch von sogenannten "Technikern") dargestellt wird.
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Menano » 08.12.2018, 22:55

Bastler hat geschrieben:
08.12.2018, 22:10
Egal, Hauptsache festziehen bis es nackt :zerstör: .
Ja so haben hier auch die Techniker schon einige Verstärker kaputt gemacht. :super:
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von elo22 » 09.12.2018, 08:24

[/url]
Auweia… Aufdrehstecker gehören in die Tonne.

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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von Bastler » 09.12.2018, 10:36

Ich meinte übrigens knackt und nicht nackt. War wohl in Gedanken :D .
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Re: Kabel von Verstärker zu MMD angebohrt

Beitrag von kalle62 » 09.12.2018, 13:12

hallo

Also erst Nackt und und dann Geknackt. :zwinker:

gruss kalle
In meinem Alter hat man schon alles gelesen, alles gesehen und alles gehört, man kann sich nur nicht mehr daran erinnern. :zwinker:


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