Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 14:38

Hallo.

UM bietet mir regelmäßig das Upgrade auf 200/20 an. Bisher habe ich das wegen des Aufwands nie in Anspruch genommen. Da ich momentan etwas Zeit habe, habe ich mich mal näher erkundigt.

Ich habe seit Beginn meines Vertrags ein Arris TM502B, das natürlich ausgetauscht werden müßte. Leider scheint UM keine Modems mehr anzubieten. Ich möchte aber nicht auf OpenVPN verzichten, das bisher auf meinem Router läuft, der am Arris-Modem hängt.

Gibt es für dieses Szenario Lösungsmöglichkeiten? Der Support war leider nicht sehr hilfsbereit.

Gruß
Uwe

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Andreas1969
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von Andreas1969 » 04.08.2018, 14:45

uwest hat geschrieben:
04.08.2018, 14:38
Gibt es für dieses Szenario Lösungsmöglichkeiten? Der Support war leider nicht sehr hilfsbereit.
Ja klar, kauf Dir ein eigenes Modem.
Das TC4400 bietet sich hierfür förmlich an :smile:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 14:49

Ich hab mir das TC4400 in einem anderen Thread schon mal angesehen.
Wo sind denn da die Anschlüsse fürs Telefon?

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von Andreas1969 » 04.08.2018, 14:54

uwest hat geschrieben:
04.08.2018, 14:49
Wo sind denn da die Anschlüsse fürs Telefon?
Gibt es nicht, da das TC4400 ein reines Modem ist.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 14:57

Dann fällt diese Lösungsmöglichkeit aus.

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Andreas1969
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von Andreas1969 » 04.08.2018, 15:01

uwest hat geschrieben:
04.08.2018, 14:57
Dann fällt diese Lösungsmöglichkeit aus.
Wieso :kratz:
Du kannst doch die Telefonie z.B. mit einem Cisco SPA112 Telefonadapter oder mit einer ausgemusterten Fritzbox realisieren :winken:
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 15:13

Keine Ahnung. So ein Adapter kostet ja schon wieder extra - und schwupps sind wir bei 200 EUR Kosten.
Geht das denn technisch mit UM zusammen?

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von Andreas1969 » 04.08.2018, 15:17

uwest hat geschrieben:
04.08.2018, 15:13
Geht das denn technisch mit UM zusammen?
Ja klar geht das.
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 15:45

Ich hab mir jetzt mal die Amazon-Rezensionen zum Cisco SPA112 durchgelesen. Das klingt alles nicht so vertrauenerweckend...

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von F-orced-customer » 04.08.2018, 15:55

Grandstream HT801/2 gefällig?

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 16:06

Gibt es Geräte von UM, die man (auch, wenn sie anders gedacht sind) als Bridge verwenden kann?
Kann man als Business-Kunde noch ein Modem von UM bekommen?

boba
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von boba » 04.08.2018, 16:09

Ich habe für solche Spezialwünsche wie openvpn, aber auch andere Sachen im Netz, ein Raspberry Pi am laufen. Headless, d.h. ohne Tastatur und Monitor. Das ist ein winziger, zigarrettenschachtelgroßer Kasten, der weitgehend unsichtbar irgendwo im Kabelgewirr mit drinhängt. Als Router läuft die von Unitymedia bei gebuchter Telefon Komfort Option gestellte Fritzbox 6490. Läuft perfekt so. Das Gefummel mit extra beschafftem Modem und Router beschaffen mag ich nicht mehr.
Zuletzt geändert von boba am 04.08.2018, 16:10, insgesamt 1-mal geändert.

hajodele
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von hajodele » 04.08.2018, 16:10

uwest hat geschrieben:
04.08.2018, 16:06
Gibt es Geräte von UM, die man (auch, wenn sie anders gedacht sind) als Bridge verwenden kann?
Kann man als Business-Kunde noch ein Modem von UM bekommen?
- Die Fritzbox (Komfort-Option) ob das mit der neuen FW noch geht, weiss ich nicht
- Ohne Telefon gibt es bei Business das Hitron (wenn es sich nicht wieder geändert an)
- Mit statischer IP funktioniert im Business alles zumindest als Bridge.

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 16:17

boba hat geschrieben:
04.08.2018, 16:09
Ich habe für solche Spezialwünsche wie openvpn, aber auch andere Sachen im Netz, ein Raspberry Pi am laufen. Headless, d.h. ohne Tastatur und Monitor. Das ist ein winziger, zigarrettenschachtelgroßer Kasten, der weitgehend unsichtbar irgendwo im Kabelgewirr mit drinhängt. Als Router läuft die von Unitymedia bei gebuchter Telefon Komfort Option gestellte Fritzbox 6490. Läuft perfekt so. Das Gefummel mit extra beschafftem Modem und Router beschaffen mag ich nicht mehr.
Ich habe hier drei Pis für verschiedene Anwendungen laufen. Ich habe auf meinem alten SheevaPlug auch mal versucht, OpenVPN geroutet ans Laufen zu bekommen. Das war aber nicht wirklich zuverlässig. Deshalb hab ich wieder auf OpenVPN im Router gewechselt, was einfach problemlos läuft.

Der Router macht hier auch noch mehr. Unter anderem eine Weiterleitung von TFTP an den Server, um übers Netz booten zu können.

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von boba » 04.08.2018, 16:27

Ich verwende CentOS 7 auf meinem Raspberry Pi, und mittels Portweiterleitung von der Fritzbox funktionieren auf dem pi sämtliche ip4 Serverdienste absolut perfekt. Mehr kann ich dazu dann auch nicht sagen.

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von sch4kal » 04.08.2018, 17:18

Raspberry Pi für VPN zu verwenden ist ziemlicher Mist, da es dafür a.) Bessere Hardware für denselben Preis gibt (BananaPi wäre da z.B. zu nennen) und b.) Man deutliche Einbußen beim Datendurchsatz hinnehmen muss. Selbst wenn man mit den verwendeten Ciphern runter geht auf ChaCha etc. die einen höheren Durchsatz ermöglichen als AES256-CBC/CTR gurkt man trotzdem mit 1-2 MB/s durchs Netz. Für SSH auf Remotekisten mag das in Ordnung sein oder eine sichere Dateifreigabe für Remote (Handybilder in der eigenen Cloud sichern etc.) aber für mehr Einsatzzwecke ist das absolut nicht tauglich mMn. Außerdem hat der Pi nur FastEthernet, und das teilt der sich sogar mit den USB-Ports...Da würde ich eher versuchen die 6490 zu freetzen als ein Pi extra dafür abzurichten.

TC4400 + SPA112/Gebrauchte 7362SL. Mit der Fritte hast dann sogar Mesh-WLAN und kannst problemlos deine alten Analogtelefone/DECTs anschließen. Einrichtung ist auch kinderleicht, musst nur in deinem vorhanden Router ein paar Einstellungen tätigen bzgl. SIP (SIP-Proxy, Static Outbound NAT Ports,...).

PS: die schlechten Bewertungen auf Amazon zum SPA112 zeigen lediglich mangelnden Sachverstand und mangelnde Fachkenntnisse auf, der Cisco ATA ist nunmal für Leute konzipiert die wissen was sie da tun.
Ich kauf mir doch auch kein professionelles managed Catalyst/Nexus Switch oder eine ASA und beschwere mich hinterher das die Einrichtung zu kompliziert ist :hammer:
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 18:53

sch4kal hat geschrieben:
04.08.2018, 17:18
Man deutliche Einbußen beim Datendurchsatz hinnehmen muss. Selbst wenn man mit den verwendeten Ciphern runter geht auf ChaCha etc. die einen höheren Durchsatz ermöglichen als AES256-CBC/CTR gurkt man trotzdem mit 1-2 MB/s durchs Netz.
Ich nutze einen Pi 3 als Hotel-Router. Damit komme ich mit AES 256 auf 14 Mbit/s. Selbst ein Pi Zero schafft über 8 Mbit/s. (Zum Vergleich: Lasse ich OpenVPN auf dem Laptop laufen, komme ich auf 18,5 Mbit/s; keine Ahnung, ob da auf meiner Seite oder beim Dienstleister das Limit ist, jedenfalls ist das genug.)
sch4kal hat geschrieben:
04.08.2018, 17:18
PS: die schlechten Bewertungen auf Amazon zum SPA112 zeigen lediglich mangelnden Sachverstand und mangelnde Fachkenntnisse auf, der Cisco ATA ist nunmal für Leute konzipiert die wissen was sie da tun.
Ich meinte eher die Rezensionen, die auf die Zuverlässigkeit des Geräts bzw. auf Abstürze abzielen.

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von why_ » 04.08.2018, 20:15

uwest hat geschrieben:
04.08.2018, 18:53
Ich nutze einen Pi 3 als Hotel-Router. Damit komme ich mit AES 256 auf 14 Mbit/s. Selbst ein Pi Zero schafft über 8 Mbit/s. (Zum Vergleich: Lasse ich OpenVPN auf dem Laptop laufen, komme ich auf 18,5 Mbit/s; keine Ahnung, ob da auf meiner Seite oder beim Dienstleister das Limit ist, jedenfalls ist das genug.)
Da ist dann aber irgendwas falsch konfiguriert oder das Notebook ist aus dem letzten Jahrtausend. Ich schaffe per OpenVPN mit AES256-GCM 420 MBit mit einem Notebook
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 04.08.2018, 20:59

why_ hat geschrieben:
04.08.2018, 20:15
Da ist dann aber irgendwas falsch konfiguriert oder das Notebook ist aus dem letzten Jahrtausend. Ich schaffe per OpenVPN mit AES256-GCM 420 MBit mit einem Notebook
Das muß dann aber auch Dein Internetzugang und die Gegenstelle schaffen... Ich habe hier maximal 32 Mbit/s Downstream, zum Zeitpunkt der Messung war es ein Stück weniger. Was die Gegenstelle in diesem Moment an Kapazität frei hatte, kann ich leider nicht beurteilen.

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von rv112 » 05.08.2018, 09:32

sch4kal hat geschrieben:
04.08.2018, 17:18
Raspberry Pi für VPN zu verwenden ist ziemlicher Mist, da es dafür a.) Bessere Hardware für denselben Preis gibt (BananaPi wäre da z.B. zu nennen) und b.) Man deutliche Einbußen beim Datendurchsatz hinnehmen muss. Selbst wenn man mit den verwendeten Ciphern runter geht auf ChaCha etc. die einen höheren Durchsatz ermöglichen als AES256-CBC/CTR gurkt man trotzdem mit 1-2 MB/s durchs Netz. Für SSH auf Remotekisten mag das in Ordnung sein oder eine sichere Dateifreigabe für Remote (Handybilder in der eigenen Cloud sichern etc.) aber für mehr Einsatzzwecke ist das absolut nicht tauglich mMn. Außerdem hat der Pi nur FastEthernet, und das teilt der sich sogar mit den USB-Ports...Da würde ich eher versuchen die 6490 zu freetzen als ein Pi extra dafür abzurichten.

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PS: die schlechten Bewertungen auf Amazon zum SPA112 zeigen lediglich mangelnden Sachverstand und mangelnde Fachkenntnisse auf, der Cisco ATA ist nunmal für Leute konzipiert die wissen was sie da tun.
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Exakt. Wobei das SPA112 bei mir nahezu Plug&Play war. Wer zuvor ein Modem von UM mit Telefonports hatte, muss mit dem Cisco nix ändern. Das Teil läuft seit Inbetriebnahme durch ohne Probleme. Die Nachbarn mit Fritzbox oder Connectbox hatten deutlich öfter kein Internet oder Telefon. Sei es durch Ingress oder weil die Geräte ständig andere Bauchschmerzen haben und neugestartet werden müssen.

Einen Raspberry halte ich für VPN deutlich zu schwach. Zumindest wenn man den gesamten Traffic darüber leiten will was ich regelmäßig mache. Meine Firewall hat einen i5 drin mit AES und schafft nur 150 MBits IPsec. Mir wäre das Germurkse mit Fritzbox und Raspi zu umständlich und unprofessionell.
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 05.08.2018, 09:50

rv112 hat geschrieben:
05.08.2018, 09:32
Einen Raspberry halte ich für VPN deutlich zu schwach. Zumindest wenn man den gesamten Traffic darüber leiten will was ich regelmäßig mache. Meine Firewall hat einen i5 drin mit AES und schafft nur 150 MBits IPsec. Mir wäre das Germurkse mit Fritzbox und Raspi zu umständlich und unprofessionell.
Was ist Dein Use Case dafür?

Ich nutze VPN, um von außen auf meine heimische Infrastruktur zugreifen zu können: Dateien abrufen und ablegen, Commits, SSH, manchmal x2go. Außerdem, um in öffentlichen Netzen (z.B. im Hotel) eine verschlüsselte Verbindung zu haben. In diesen Fällen ist die Geschwindigkeit ohnehin auf den Upstream meines Internetzugangs beschränkt. (De facto ist der Flaschenhals meistens der Internetzugang vor Ort; da kann es zu Hause so schnell sein wie es will.)

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von rv112 » 05.08.2018, 10:47

Ich steuere mein Smarthome, rufe meine Mediatheke Zuhause ab und befülle sie von der Firma aus. Mit schnellem Upstream ist dann der Download der Flaschenhals.
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 05.08.2018, 10:57

Das braucht aber alles nicht diese Geschwindigkeit... Und da ist mir der niedrige Stromverbrauch der Raspberry Pis deutlich wichtiger. Der Pi Zero, der hier als Proxy fungiert, braucht deutlich unter 1W. Der Pi 3B+, auf dem Jenkins läuft und noch ein paar andere Dienste, braucht um die 2-2,5W. Das OpenVPN läuft im Router, und der muß sowieso laufen.

Wenn ich im Ausland fernsehen oder Amazon-Videos schauen will, nutze ich manchmal mein VPN, um das Geoblocking aufzuheben. Der Upstream ist vollkommen ausreichend; meistens stellt das Netz im Ausland eher ein Problem dar. Wenn das Netz vor Ort flüssig läuft, ist Video kein Problem.

(Btw: OpenVPN macht auf dem Pi Zero während SpeedTest nur knapp über 40% CPU-Auslastung.)

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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von rv112 » 05.08.2018, 11:35

Glaube meine gesamte Firewall inkl. Router braucht 10-15W. Aber muss jeder wissen was er möchte. Der eine möchte stabile und schnelle Hardware, der andere ein paar Euro im Jahr sparen. Beides ist ok und darum gibt es für die einen ja auch Fritzbox und Co., für die anderen reine Modem.

Geoblocking gibt es zumindest in der EU ja zum Glück nicht mehr.
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Re: Upgrade auf 200/20 - Mit welcher Hardware?

Beitrag von uwest » 05.08.2018, 11:45

rv112 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:35
Geoblocking gibt es zumindest in der EU ja zum Glück nicht mehr.
Irrtum. Das gilt nur für bezahlte Dienste.

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