DS-Lite Problematik und seine Vor/Nachteile

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Reiner_Zufall
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Reiner_Zufall » 25.03.2017, 18:56

Andreas1969 hat geschrieben:
25.03.2017, 18:13
Reiner_Zufall hat geschrieben:
25.03.2017, 17:17
2 Möglichkeiten: Umziehen oder schlucken.
Und, hast Du schonmal über's Umziehen nachgedacht :kratz:
Dann brauch'ste auch nicht mehr alles zu schlucken :D
Nö, wieso sollte ich?

Wegen Internet? Nein danke. Internet ist wichtig, aber so wichtig ist es mir nicht, dass ich dafür umziehen würde, immerhin habe ich HSI was gut und bisher auch zu 99% zuverlässig läuft.

@Dringi:
Die Telekom hatte einen Wettbewerbsvorteil, schließlich sind die der Nachfolger der staatlichen Bundespost. Wenn man es ganz genau nimmt, gehörte das Kabelnetz ja auch der Telekom und wurde hauptsächlich ausgebaut, als es noch Bundespost hieß und somit in staatlicher Hand war. Heute werden bestenfalls Neubaugebiete erschlossen, aber großflächig wie Ende der 80er / Anfang 90er wird nicht mehr ausgebaut.

Es ist immer gut, Alternativen zu haben. Beispiel: Man hat eine Einstrahlung, die sich nicht beheben lässt (warum auch immer). Was für Möglichkeiten hat man als Kunde, der lediglich UM als Anbieter zur Verfügung hat? Richtig, downgrade auf unterirdische 3 Mbit oder mit den Störungen und Problemen leben.

Da ist es gut, eine Alternative zu haben.

Daher denke ich, dass UM bei vielen Kunden den Joker gezogen hat (weil in den Nebenkosten mit drin und kaum bzw. keine DSL-Alternative).
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Andreas1969 » 25.03.2017, 19:01

Reiner_Zufall hat geschrieben:
25.03.2017, 18:56
Daher denke ich, dass UM bei vielen Kunden den Joker gezogen hat (weil in den Nebenkosten mit drin und kaum bzw. keine DSL-Alternative).
Das ist leider die Realität :wand:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von MartinP_Do » 27.03.2017, 06:53

Dringi hat geschrieben:
25.03.2017, 14:26

Na, dann wird es langsam Zeit, dass iPv6 verschrottet wird. 15 Jahre alt und nur Ärger. :bäh:
Also soll ausschließlich eine 40 Jahre alte viel zu kleine Rostlaube weiter verwendet werden?
FB 6490 von UM (Fw 6.88) * CASA CMTS * 2Play PLUS 100 * DSLite * Telefon Komfort * LevelOne GSW 0807 8-port switch

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Andreas1969 » 27.03.2017, 07:34

MartinP_Do hat geschrieben:
27.03.2017, 06:53
Also soll ausschließlich eine 40 Jahre alte viel zu kleine Rostlaube weiter verwendet werden?
Ist vergleichbar mit'nem H-Kennzeichen am Auto.
Das ist günstiger in der Unterhaltung, man braucht keine teuren Zusatzdienste zu buchen, um das Internet vollumfänglich nutzen zu können.
Und nen 69er Ford Mustang läuft ja auch nicht so schlecht :D
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von MartinDJR » 27.03.2017, 07:45

Dringi hat geschrieben:
25.03.2017, 14:26
Na, dann wird es langsam Zeit, dass iPv6 verschrottet wird. 15 Jahre alt und nur Ärger.
Ich habe noch von keinem eizigen Fall gehört, in dem IPv6 "Ärger" gemacht hätte!

Selbst bei DS-Lite-Anschlüssen ist es in allen mir bekannten Fällen der IPv4-Anteil im DS-Lite, der Ärger macht, und nicht der IPv6-Anteil:

DS-Lite besteht aus vollwertigem IPv6 und aus IPv4 mit CGNAT.

Sämtliche "DS-Lite-Probleme", von denen ich jemals gehört habe, sind typisch für IPv4-CGNAT-Anschlüsse - auch ohne IPv6:
  • Nichterreichbarkeit von Außen
  • Verbindungsabbrüche
  • Bestimmte Protokolle (z.B. VPN über GRE oder sogar TCP mit bestimmten Paketgrößen) funktionieren nicht
  • (Habe ich irgendwas vergessen?)
Von welchem "Ärger" mit IPv6 sprichst du also?

Wenn du eigentlich sagen wolltest: "Wird Zeit, dass CGNAT verschrottet wird": Da bereits seit mehreren Jahren nicht mehr genügend IPv4-Adressen zur Verfügung stehen, gibt es nur eine Möglichkeit, dies zu erreichen: Indem das gesamte Internet auf IPv6 umgestellt wird.
Zuletzt geändert von MartinDJR am 27.03.2017, 07:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von addicted » 27.03.2017, 07:46

Das man keine Zusatzdienste mit v4 braucht ist aber auch nur noch wahr wenn man jenseits der 70 ist und nur einen Rechner im Haus hat.
Allen anderen würde Ende-zu-Ende sehr gut tun, was zwingend v6 erfordert.

Warum genau diskutieren wir das nochmal?
... jedes Mal, wenn so ein Thread kommt?

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Andreas1969 » 27.03.2017, 07:54

MartinDJR hat geschrieben:
27.03.2017, 07:45
Selbst bei DS-Lite-Anschlüssen ist es in allen mir bekannten Fällen der IPv4-Anteil im DS-Lite, der Ärger macht, und nicht der IPv6-Anteil.
Es ist nicht der V4 Anteil im DSLITE, der Ärger macht, sondern die Art der Umsetzung.
Das ist halt bei UM nicht wirklich Rund.
Besser ausgebaute AFTR´s und die Einführung von PCP würden die Bauchschmerzen
schon mal deutlich reduzieren. :streber:
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von MartinDJR » 27.03.2017, 13:46

Andreas1969 hat geschrieben:
27.03.2017, 07:54
Es ist nicht der V4 Anteil im DSLITE, der Ärger macht, sondern die Art der Umsetzung.
Das ist halt bei UM nicht wirklich Rund.
Besser ausgebaute AFTR´s
Die UM-AFTRs unterscheiden sich nicht im Geringsten von AFTRs bei anderen DS-Lite-Providern oder von CGNATs bei Providern, die IPv4-only-CGNAT liefern:

Auch dort funktioniert z.B. GRE nicht richtig (oder gar nicht) und IPv4-Pakete, die (nach dem Defragmentieren) zu groß sind, werden gedroppt ...
Andreas1969 hat geschrieben:
27.03.2017, 07:54
die Einführung von PCP
Das hatten wir doch schon 100 Mal:

Wenn sich z.B. 1000 Kunden 50 IPv4-Adressen teilen müssen, werden die ersten 50 von 1000 Fritz!Boxen, die ans Netz angeschlossen werden, sich den entsprechenden Port für VPN (oder was auch immer) krallen. Die restlichen 950 Kunden bekommen von der Fritz!Box eine Fehlermeldung, dass PCP keinen Port mehr frei hatte.

Du würdest mit PCP nicht glücklich werden!

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von srxx » 27.03.2017, 14:18

MartinDJR hat geschrieben:
27.03.2017, 13:46

Wenn sich z.B. 1000 Kunden 50 IPv4-Adressen teilen müssen, werden die ersten 50 von 1000 Fritz!Boxen, die ans Netz angeschlossen werden, sich den entsprechenden Port für VPN (oder was auch immer) krallen. Die restlichen 950 Kunden bekommen von der Fritz!Box eine Fehlermeldung, dass PCP keinen Port mehr frei hatte.
Dann nimmt man einfach einen anderen Port?

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Andreas1969 » 27.03.2017, 14:21

srxx hat geschrieben:
27.03.2017, 14:18
Dann nimmt man einfach einen anderen Port?
Jau, so ist es doch gedacht.
Dann können sich auch die 1000 Kunden meinetwegen eine einzige IP4 Adresse teilen. :D
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Gizeh775 » 27.03.2017, 17:23

Wieso braucht man überhaupt einen "eingehenden" Port wenn "Serverdienste" sowieso grundsätzlich laut Vertrag nicht erlaubt sind?
VPN-Server nicht erlaubt
HTTP-Server nicht erlaubt
FTP-Server nicht erlaubt
usw...
Was wollt ihr für eingehende Verbindungen die kein Serverdienst sind?
Hier habt 0 Forderungsgrundlage bei UM außer dass die AFTR-Gateways teilweise total überlastet sind. Aber selbst da kann UM sagen, IPv6 geht doch super und 50% Speed mit ab und zu Packet Loss über AFTR ist doch auch nicht sooo schlecht.

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Andreas1969 » 27.03.2017, 17:51

Gizeh775 hat geschrieben:
27.03.2017, 17:23
Was wollt ihr für eingehende Verbindungen die kein Serverdienst sind?
Ich glaube, da muss man etwas differenzieren.
Serverdienste für jedermann, also zu Hause einen Server aufsetzen, da gebe ich Dir Recht.
Aber Verbindungen ins Heimnetzwerk, die nur der User selbst nutzen kann, ist für mich kein professioneller Serverdienst.
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Gizeh775 » 27.03.2017, 18:54

Andreas1969 hat geschrieben:
27.03.2017, 17:51
Gizeh775 hat geschrieben:
27.03.2017, 17:23
Was wollt ihr für eingehende Verbindungen die kein Serverdienst sind?
Ich glaube, da muss man etwas differenzieren.
Serverdienste für jedermann, also zu Hause einen Server aufsetzen, da gebe ich Dir Recht.
Aber Verbindungen ins Heimnetzwerk, die nur der User selbst nutzen kann, ist für mich kein professioneller Serverdienst.
UM sieht es auch so, es ist auch so in den AGB aber argumentiere mal zu UM, dass du dein VPN nur alleine nutzt und vor allem beweise das mal
Ab welchem Punkt ist es "dritten anbieten".
Der HTTP Server der eine "It works." page rausballert ist dritten etwas anbieten und ob da dann das Argument rechtlich greift und vor UM zieht "aaaaber ich kann doch nur auf Verzeichnis /trollolol mit Passwort XYZ zugreifen und das tut auch niemand anders außer ich" ist dann halt nebensächlich.

Denn MÖGLICH ist es ja, nur halt nicht mit beiden der gelieferten Möglichkeiten. Aber mit der vom Standard vorzuziehenden Methode geht es, ich sehe bei diesen Diskussionen halt keinerlei Argumentationsgrundlage gegenüber UM.

Wenn euch wirklich SO VIEL daran liegt, dann geht doch endlich mal den rechtlichen offiziellen Weg und versucht es. Jeden Tag diskutiert man darüber UM ist da blöd weil Ports UM ist blöd wegen IPv4 Konnektivität UM ist da da blöd, aber wirklich angehen tut es keiner von euch. Eure Frustration zu dem Thema scheint verdammt hoch zu sein aber euer Interesse es zu ändern scheint sehr gering zu sein.

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Andreas1969 » 27.03.2017, 19:17

Einen Teilerfolg konnte ich da schon mal erzielen.
Und zwar wurde an meinem Hauptanschluss (2015 abgeschlossen) die Abschlussvariante von DSLITE auf IPV4 umgestellt. Dafür musste ich allerdings die IPV4 eines anderen Anschlusses (2010 abgeschlossen) opfern.
Zumindest ist es möglich, wenn man jemanden findet, der einem seine IPV4 für ein kleines Entgelt verkaufen würde. :D
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Dringi » 27.03.2017, 21:25

MartinDJR hat geschrieben:
27.03.2017, 07:45
Dringi hat geschrieben:
25.03.2017, 14:26
Na, dann wird es langsam Zeit, dass iPv6 verschrottet wird. 15 Jahre alt und nur Ärger.
Ich habe noch von keinem eizigen Fall gehört, in dem IPv6 "Ärger" gemacht hätte!
Selbst bei DS-Lite-Anschlüssen ist es in allen mir bekannten Fällen der IPv4-Anteil im DS-Lite, der Ärger macht, und nicht der IPv6-Anteil:
DS-Lite besteht aus vollwertigem IPv6 und aus IPv4 mit CGNAT.
Nochmal, ich hab' schon geschrieben, dass die Aussage nicht ganz ernst gemeint war.
Fakt ist aber nunmal, dass IPv6 bei UM nur sehr schrottig funbktioniert und die Provider die es sich leisten können immer noch IPv4-Adressen vergeben.
Und mittlerweile ist das Problem ja scheinbar so groß, dass nicht mehr nur Leute betroffen sind die Remote auf ihre Systeme, sondern auch Leute, die scheinbar einfach nur surfen wollen.
Und es ist etwas billig nun IPv4 zu bashen, obwohl die Probleme erst mit der IPv6-Implementierung aufgetreten sind.
Meiner Meinung ist es aktuell das Beste so lange wie möglich auf "eigenen"IPv4-Adresse zu hocken wie man die Möglichkeit hat. Weil in den nächsten paar Jahren wird sich das Blatt zu Gunsten von IPv6 drehen. Zurzeit hat man aber mit IPv6 ohne natives IPv4 die Arschkarte gezogen. Ist egoistisch, stehe ich aber zu.
Zuletzt geändert von Dringi am 27.03.2017, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Dringi » 27.03.2017, 21:36

Gizeh775 hat geschrieben:
27.03.2017, 18:54
Denn MÖGLICH ist es ja, nur halt nicht mit beiden der gelieferten Möglichkeiten. Aber mit der vom Standard vorzuziehenden Methode geht es, ich sehe bei diesen Diskussionen halt keinerlei Argumentationsgrundlage gegenüber UM.

Wenn euch wirklich SO VIEL daran liegt, dann geht doch endlich mal den rechtlichen offiziellen Weg und versucht es. Jeden Tag diskutiert man darüber UM ist da blöd weil Ports UM ist blöd wegen IPv4 Konnektivität UM ist da da blöd, aber wirklich angehen tut es keiner von euch. Eure Frustration zu dem Thema scheint verdammt hoch zu sein aber euer Interesse es zu ändern scheint sehr gering zu sein.
Sorry, wenn ich das mal so direkt sage: Der Einzige der hier scheinbar richtig Frust schiebt bist Du.
Ok, wir alle wissen, dass die IPv6-Implementierung von UM nichts taugt aber was es bringen soll, dass wir unsere IPv4 verliehren sollen erschließt sich mir überhaupt nicht.

Und auch wenn ich mich jetzt richtig unbeliebt mache: Du bist jetzt als Owner/Administrator des Forums hier unterwegs. Da solltest Du eigentlich nur noch moderieren und nicht versuchen volle Pulle reinzubolzen.
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von hajodele » 27.03.2017, 22:03

Dringi hat geschrieben:
27.03.2017, 21:36
Sorry, wenn ich das mal so direkt sage: Der Einzige der hier scheinbar richtig Frust schiebt bist Du.
Ok, wir alle wissen, dass die IPv6-Implementierung von UM nichts taugt aber was es bringen soll, dass wir unsere IPv4 verliehren sollen erschließt sich mir überhaupt nicht.
Das Problem bei UM ist doch nicht die IPv6-Implementierung sondern das integrierte AFTR (=IPv4).
Ob es an der Dinensionierung dieser Server liegt, oder ob einfach zu wenig für zu viel Kunden vorhanden sind, kann ich nicht beurteilen.
Mit jedem IPv6-Anschluß wird diese Situation aber besser. Es geht dabei aber nicht um die UM-Anschlüsse allein, sondern man muss das globaler sehen.
Für die Privatleute stellt sich die Situation einfach deshalb schwieriger dar, weil für irgendwelche Anwendungen auf 100 funktionierende Anleitungen für IPv4 gerade mal 1 für IPv6 vorhanden ist.

Für UM und andere Newcommer stellt sich die Frage nach nichtvorhandenen Alternativen. Leider wird die Technologie im Unterschied zu anderen Providern schlicht verschwiegen.
Ich befürchte aber, dass die meisten Kunden bei der Formulierung "IPv6/DS-lite" vor lauter Geilheit auf die Speed nicht recherchieren würden.

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Gizeh775 » 27.03.2017, 23:14

Dringi hat geschrieben:
27.03.2017, 21:36
Gizeh775 hat geschrieben:
27.03.2017, 18:54
Denn MÖGLICH ist es ja, nur halt nicht mit beiden der gelieferten Möglichkeiten. Aber mit der vom Standard vorzuziehenden Methode geht es, ich sehe bei diesen Diskussionen halt keinerlei Argumentationsgrundlage gegenüber UM.

Wenn euch wirklich SO VIEL daran liegt, dann geht doch endlich mal den rechtlichen offiziellen Weg und versucht es. Jeden Tag diskutiert man darüber UM ist da blöd weil Ports UM ist blöd wegen IPv4 Konnektivität UM ist da da blöd, aber wirklich angehen tut es keiner von euch. Eure Frustration zu dem Thema scheint verdammt hoch zu sein aber euer Interesse es zu ändern scheint sehr gering zu sein.
Sorry, wenn ich das mal so direkt sage: Der Einzige der hier scheinbar richtig Frust schiebt bist Du.
Ok, wir alle wissen, dass die IPv6-Implementierung von UM nichts taugt aber was es bringen soll, dass wir unsere IPv4 verliehren sollen erschließt sich mir überhaupt nicht.

Und auch wenn ich mich jetzt richtig unbeliebt mache: Du bist jetzt als Owner/Administrator des Forums hier unterwegs. Da solltest Du eigentlich nur noch moderieren und nicht versuchen volle Pulle reinzubolzen.
Admin & 08/15-User gleichzeitig geht nicht.
Ich sage, dass das was UM tut der richtige Weg ist und die Diskussionen in ca. 120 Threads hier langsam echt ausarten und du sagst ich sei gefrustet?

Benutz die Suche, gib IPv4 oder IPv6 ein und schau mal in wie vielen Threads hier über das gemeckert wird, wie zum Beispiel Portfreigaben oder Ähnliches, wenn du willst, dass ich moderiere schließe ich alle Threads die in dieses Thema gehen und erstelle einen "DS-Lite dies und das funktioniert nicht"-Megathread.

Und wieso bestimmst du was ich darf und was nicht?
EDIT: Um nochmal was anzuhängen, meine Absicht ist einfach nicht hier Diskussion #121 schließen und auf einen Thread verweisen. Diskussion #122 und auf einen Thread verweisen.
Die ganze PCP Geschichte ist halt hier auch schon Recht oft diskutiert worden. Die DS-Lite Aftr Geschichte auch. Wenn ihr ne ernsthafte Moderation wünscht kann man das bestimmt einrichten, aber dann finden solche Diskussionen hier in Zukunft gar nicht mehr statt, weil man nicht immer und immer wieder von 0 anfängt, da es dann immer gestoppt wird.

Der Post sollte eigentlich nur Mal zeigen was der richtige Weg wäre, weil die Nutzer dieses Forums würden nicht jeden zweiten Tag wieder so eine Diskussion starten, wenn es sie nicht stören würde.

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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Dringi » 27.03.2017, 23:43

Gizeh775 hat geschrieben:
27.03.2017, 23:14
Und wieso bestimmst du was ich darf und was nicht?
Ich bestimme nicht was Du darfst und was Du nicht darfst. Ich habe Dir nur meine Meinung zu Deinem Moderations-Stil mitgeteilt.
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von addicted » 27.03.2017, 23:58

Gizeh775 hat geschrieben:
27.03.2017, 17:23
Wieso braucht man überhaupt einen "eingehenden" Port wenn "Serverdienste" sowieso grundsätzlich laut Vertrag nicht erlaubt sind?
Peer2peer ist per Definition kein Serverdienst.
Viele Telefonieprotokolle mögen direkte Verbindungen zwischen den Beteiligten.
Gaming.
Ein ganz normaler FTP Client!

Das steht in den AGB genau deshalb, damit sich niemand aus DSLite einen Kündigungsgrund bauen kann. DSLite ist die Ursache für diesen Satz, es gibt keinen anderen Grund Serverdienste für Privatkunden zu untersagen. Dagegen zu argumentieren ist also nicht sonderlich sinnvoll.

Dringi
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Dringi » 28.03.2017, 00:10

hajodele hat geschrieben:
27.03.2017, 22:03
Das Problem bei UM ist doch nicht die IPv6-Implementierung sondern das integrierte AFTR (=IPv4).
Also IPv6-Implementierung. Auch wenn es um die IPv4-Connectivität geht. Weil AFTR gehört zu IPv6.
hajodele hat geschrieben:
27.03.2017, 22:03
Ob es an der Dinensionierung dieser Server liegt, oder ob einfach zu wenig für zu viel Kunden vorhanden sind, kann ich nicht beurteilen.
Mit jedem IPv6-Anschluß wird diese Situation aber besser. Es geht dabei aber nicht um die UM-Anschlüsse allein, sondern man muss das globaler sehen.
Für die Privatleute stellt sich die Situation einfach deshalb schwieriger dar, weil für irgendwelche Anwendungen auf 100 funktionierende Anleitungen für IPv4 gerade mal 1 für IPv6 vorhanden ist.
Ja, ich weiss, dass man es globaler sehen muss und mittelfristig sehe ich es auch so, dass sich IPv6 durchsetzen wird. Mittelfristig so ab 2020 bis 2022.
Bis jetzt sehe ich es aber nicht, dass jeder IPv6-Anschluss es besser macht. Bevor es besser wird und eine kritische Masse erreicht wird (sagen wir 10 oder 20 IPv6-Anleitungen vs. 100 IPv4-Anleitungen) wird es noch schlechter werden. Und das dauert m.M.n. noch 2 Jahre oder so.
hajodele hat geschrieben:
27.03.2017, 22:03
Für UM und andere Newcommer stellt sich die Frage nach nichtvorhandenen Alternativen. Leider wird die Technologie im Unterschied zu anderen Providern schlicht verschwiegen.
Ich befürchte aber, dass die meisten Kunden bei der Formulierung "IPv6/DS-lite" vor lauter Geilheit auf die Speed nicht recherchieren würden.
So, und hier widersprichst Du Dich einerseits und wirst unfair andererseits: Warum soll der "vor lauter Geilheit" technikblinde Kunde recherchieren? Es wird doch besser mit jedem IPv6-Anschluss? Sorry, aber ich glaube, da lügst Du Dir einerseits selber die Situation schöner als sie wirklich ist andererseits kennst Du die Realität.
Außerdem hat der Kunde ein Produkt erwoben: Internet (surfen) mit x MBit Geschwindigkeit. Ob nun IPv6 mit AFTR oder IPv4 sollte da mal nicht jucken. Das sollte schlicht funktionieren. Tut es aber nicht. Und das ist nicht die Schuld des "vor lauter Geilheit"-Kunden.

Sehen wir es doch mal realistisch: Hätte UM nicht 400 MBit aber dafür hinreichende Konkurrenz mit > 25 MBit (Amazon Video und Netflix laufen in UHD und man kann nebenher noch etwas surfen) würden sich viele hier im Forum den IPv6-[zensiert] nicht antun und wären bei der Telekom, 1&1 oder "Konsorten" mit DualStack und IPv4 unterwegs.
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von Gizeh775 » 28.03.2017, 00:57

addicted hat geschrieben:
27.03.2017, 23:58
Gizeh775 hat geschrieben:
27.03.2017, 17:23
Wieso braucht man überhaupt einen "eingehenden" Port wenn "Serverdienste" sowieso grundsätzlich laut Vertrag nicht erlaubt sind?
Peer2peer ist per Definition kein Serverdienst.
Viele Telefonieprotokolle mögen direkte Verbindungen zwischen den Beteiligten.
Gaming.
Ein ganz normaler FTP Client!

Das steht in den AGB genau deshalb, damit sich niemand aus DSLite einen Kündigungsgrund bauen kann. DSLite ist die Ursache für diesen Satz, es gibt keinen anderen Grund Serverdienste für Privatkunden zu untersagen. Dagegen zu argumentieren ist also nicht sonderlich sinnvoll.
P2P Beispiele? Wir hatten hier in einem Thread bereits das Thema Torrent, ich habe gezeigt dass es mit IPv4 über DS-Lite auch funktioniert, sowohl Upload als auch Download.
In welchen Fällen braucht der FTP Client denn einen eingehenden freigegebenen Port?
Die Konsolenprobleme wurden mittlerweile alle gefixt auf Betreiberseite der Konsolenplattform, zumindest geht es bei mir alles.
Gaming hat man nur einen Port bei sich freizugeben wenn man sein Spiel für Dritte öffnen möchte zum Verbinden und da sind wir wieder bei Serverdienste für Dritte freigeben.
Ich verstehe dass die Leute das nicht toll finden, aber ich sehe die Argumentationsgrundlage vor UM halt überhaupt nicht, andere meinen immer "UM MUSS DIES/UM MUSS DAS" aber in meinen Augen ist das eher "UM MUSS GAR NICHTS" - außer das was sie bereits tun.

MartinDJR
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von MartinDJR » 28.03.2017, 07:58

Dringi hat geschrieben:
27.03.2017, 21:36
Ok, wir alle wissen, dass die IPv6-Implementierung von UM nichts taugt...
Dass die IPv6-Implementierung oder dass die IPv4-CGNAT-Implementierung nichts taugt?

Ich habe gelesen, dass man bei UnityMedia ein /57-er Präfix hat und ansonsten der IPv6-Standard mit allen auch nur denkbaren Features umgesetzt ist. Was ist also so schlecht an der IPv6-Implementierung?

Wenn dir IPv6 nicht gefällt, kannst du aus jedem DS-Lite-Anschluss (und zwar egal bei welchem Provider) übrigens einen reinen IPv4-CGNAT-Anschluss machen, indem du hinter den ersten Router (z.B. die ConnectBox) einen zweiten Router hängst, der nur IPv4 kann. Solche Router soll es ja immer noch in den Läden zu kaufen geben.

Dann hättest du reines IPv4-CGNAT (wie es es wohl sogar bei kleineren DSL-Anbietern in Deutschland geben soll) und müsstest dich nicht mehr mit IPv6 herumärgern.
Dringi hat geschrieben:
27.03.2017, 21:36
... aber was es bringen soll, dass wir unsere IPv4 verliehren sollen erschließt sich mir überhaupt nicht.
Dann mal etwas Klartext gesprochen für Schnellmerker:

Seit 2012 kann kein europäischer Provider mehr IPv4-Adressen bekommen. Bereits damals hatte Unitymedia nicht mehr genügend IPv4-Adressen, um jedem Kunden eine IPv4-Adresse zuzuteilen.

Es bleiben also nur zwei Möglichkeiten:
  • Keine neuen Kunden mehr nehmen
  • Den Kunden DS-Lite verpassen
Da DS-Lite für den Provider teurer ist als IPv4 gibt es wahrscheinlich keinen Provider, der DS-Lite einsetzt, wenn er noch genügend IPv4-Adressen hat.
Dringi hat geschrieben:
28.03.2017, 00:10
hajodele hat geschrieben:
27.03.2017, 22:03
Das Problem bei UM ist doch nicht die IPv6-Implementierung sondern das integrierte AFTR (=IPv4).
Also IPv6-Implementierung. Auch wenn es um die IPv4-Connectivität geht. Weil AFTR gehört zu IPv6.
Nein.

Ein AFTR besteht laut RFC 6333 aus zwei Bestandteilen, die man rein theoretisch sogar auf unterschiedlichen Rechnern implementieren könnte:
  • Der "Concentrator" verpackt IPv4-Pakete in IPv6-Paketen und umgekehrt. Da kann man nichts falsch machen. Theroretisch könnte dieses Gerät (bei einer zwei-Geräte-Implementierung) sogar vollwertiges IPv4 (mit globalen Adressen) routen.
  • Im "NAT" entsteht der ganze "DS-Lite-Ärger". Bei einer zwei-Geräte-Implementierung wäre der "NAT" ein reiner IPv4-Rechner, der niemals auch nur ein einziges IPv6-Paket sehen würde.
Vor diesem Hintergrund ist der Ärger bei DS-Lite eindeutig Ärger mit IPv4 und nicht mit IPv6.

PS.: Wenn du einen IPv4-only-CGNAT-Anschluss hättest, hättest du nur den "NAT" aber keinen "Concentrator" und nirgendwo gäbe es IPv6 (auch nicht beim Provider!). Du hättest aber trotzdem die ganzen Probleme, die du mit DS-Lite hast! Alle.

Daran siehst du hoffentlich, dass das Problem an der IPv4-Seite und nicht an der IPv6-Seite von DS-Lite liegt.

MartinDJR
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von MartinDJR » 28.03.2017, 08:30

Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
P2P Beispiele? Wir hatten hier in einem Thread bereits das Thema Torrent, ich habe gezeigt dass es mit IPv4 über DS-Lite auch funktioniert, sowohl Upload als auch Download.
Es gibt wohl Netzwerkspiele (insbesonders ältere), die direkt eine TCP-Verbindung zwischen den beiden Spielern aufbauen.
Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
In welchen Fällen braucht der FTP Client denn einen eingehenden freigegebenen Port?
FTP arbeitet mit mehreren TCP-Verbindungen: Einer für die Befehle und einer für jede Datei, die übertragen wird.

Laut ursprünglichem FTP-Standard wurden die Datei-Verbindungen vom Server aufgebaut - der Client hat also auf eingehende TCP-Verbindungen gewartet.

Allerdings funktioniert diese ursprüngliche Variante bereits mit einem "normalen" IPv4-Anschluss mit NAT-Router nicht mehr.
Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
andere meinen immer "UM MUSS DIES/UM MUSS DAS" aber in meinen Augen ist das eher "UM MUSS GAR NICHTS" - außer das was sie bereits tun.
Völlig richtig.

Allerdings wäre es sinnvoll, wenn Provider, die CGNAT anbieten, verpflichtet würden, dies auch deutlich an die Kunden zu kommunizieren. Dasselbe sollte auch für Provider gelten, die immer noch kein IPv6 anbieten, obwohl es laut RFCs seit 4 Jahren und 10 Monaten für alle neuen Anschlüsse verpflichtend ist.

addicted
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Re: IPv4 mal wieder weg

Beitrag von addicted » 28.03.2017, 08:40

Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
Wir hatten hier in einem Thread bereits das Thema Torrent, ich habe gezeigt dass es mit IPv4 über DS-Lite auch funktioniert, sowohl Upload als auch Download.
Das Protokoll sieht schon im PeerExchange die Übermittlung einer Portnummer vor, unter der ein Client erreichbar ist. Dass es ggf. manchmal trotzdem funktioniert ist ja nett, aber Du hast gefragt wofür man das braucht.
Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
In welchen Fällen braucht der FTP Client denn einen eingehenden freigegebenen Port?
In den Fällen, wo er ein Directory Listing oder eine Datei übertragen will.
Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
Die Konsolenprobleme wurden mittlerweile alle gefixt auf Betreiberseite der Konsolenplattform, zumindest geht es bei mir alles.
Topp, jetzt bist du in Deiner Argumentation schon auf Trump-Niveau angekommen. Wenn es Dir gut geht ist das ein Zeichen dafür, dass kein Problem existiert, oder wie?
Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
Gaming hat man nur einen Port bei sich freizugeben wenn man sein Spiel für Dritte öffnen möchte zum Verbinden und da sind wir wieder bei Serverdienste für Dritte freigeben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Interpretation juristisch (wir diskutieren ja über einen Vertrag) bestand hätte. Zum einen, weil Server üblicherweise rund um die Uhr ohne Einwirkung eines lokalen Kommunikationsteilnehmers und für die Allgemeinheit verfügbar sind, und zum anderen weil es einfach an der Realität vorbei geht: Wenn zwei Kids sich gegenseitig ihre Minecraft Welten zeigen wollen, dann ist das kein Anbieten eines Serverdienstes.
Gizeh775 hat geschrieben:
28.03.2017, 00:57
Ich verstehe dass die Leute das nicht toll finden, aber ich sehe die Argumentationsgrundlage vor UM halt überhaupt nicht, andere meinen immer "UM MUSS DIES/UM MUSS DAS" aber in meinen Augen ist das eher "UM MUSS GAR NICHTS" - außer das was sie bereits tun.
Da hast Du vielleicht etwas missverstanden... Die UM Kritiker bewegen sich auf dem Niveau, wo sie argumentieren, dass UM mit DSLite keinen vollwertigen Internetzugang anbietet.
Das sehe ich selbst anders (denn Du hast ja mit v6 sogar Ende-zu-Ende Konnektivität), aber ich kann die Argumentation u.a. an diesen Beispielen nachvollziehen. Der Knackpunkt ist dabei jedes Mal, dass eingehende IPv4 Verbindungen nicht möglich sind.

Wenn es, wie im vorhandenen Szenario, eine potentielle Lösung für diese Probleme gibt, erwarten die Kunden von Ihrem Provider, dass er technische Möglichkeiten ausschöpft um die Situation zu verbessern. Das tut UM bisher nicht.
Subjektiv entsteht der Eindruck, dass UM sich nicht um erweiterte Kundenwünsche oder -probleme kümmern muss, weil der Kunde sowie nicht kündigen wird um zu 3MBit/s DSL zurückzukehren. Und das ist dann der nächste Streitpunkt, jetzt fühlt sich der Kunde verarscht.
Neben der technischen Lösung könnte also auch ehrliche Kommunikation das Problem zumindest entschärfen.

Durch diese Kombination kommt die Erwartungshaltung zu stande, nicht durch irgendeine Faktenlage.
Einfach, weil UM ein Verhalten an den Tag legt, wie man es auf dem Schulhof eher dem Bully zuschreiben würde als dem hilfsbereiten besten Freund.

UM muss garnichts. UM könnte aber. UM wählt, seine Kunden zu ignorieren.

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