Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

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SpaceRat
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 23.09.2016, 18:33

F-orced-customer hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben: ... aber kaum habe ich dort den avahi-daemon umkonfiguriert (Publishing war deaktiviert):
man avahi-daemon.conf
SECTION [PUBLISH]
disable-publishing= Takes a boolean value ("yes" or "no"). If set to "yes", no record will be published by Avahi, not even address records for the local host. Avahi will be started in a querying-only mode. Use this is a security measure. This option defaults to "no"
? :kratz:
Aber was avahi ist/macht, ist Dir schon klar?
Ohne Publishing kannste den eigentlich auch gleich wieder deinstallieren (Deshalb ist ja auch der default "no").

Der avahi-daemon teilt der Broadcast-/Multicast-Domäne mit "Hallo, hier bin ich, ich bin $IPv4 bzw. $IPv6, und ich kann $(Liste der zu veröffentlichenden Dienste)".
Erst avahi/Bumsoir bzw. LLMNR/WS-D ermöglichen es einem Client heutzutage, Netzwerkfreigaben, Netzwerkdrucker, Netzwerkscanner, usw. usf. schmerzlos aufzufinden.

Publishing auszuschalten ist für ein Gerät im LAN völlig sinnleer, denn wenn alle Geräte nur noch im "querying-only"-Modus laufen, dann gibt es nix mehr zu querien ...
... in einem fremden Netz (Stichwort: Smartphone/Tablet im offenen WLAN) hingegen macht das Sinn.

Der Grund, wieso das auf dem NAS ausgeschaltet war, war oder ist schlichtweg der, daß da noch ein zweiter mDNS/Zeroconf-Daemon läuft, der eigentlich für's Publishing zuständig ist, aber der macht kein IPv6.
Das ist so ein mittelaltes WD NAS, das kann "schon" IPv6 im Kernel, im Samba, im SSH, usw., nur im Apache ist es kaputtkonfiguriert.

Ach ja: In Debian, Raspbian und Ubuntu ist Publishing auch standardmäßig AN.
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von F-orced-customer » 23.09.2016, 18:51

Jo, ist auch in meinem Posting default oder was wolltest Du mir sagen?

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 23.09.2016, 18:54

F-orced-customer hat geschrieben:Jo, ist auch in meinem Posting default oder was wolltest Du mir sagen?
Du hattest "security" fett markiert, so als hätte ich soeben verkündet, daß ich einen SMB-Server einfach so in ein öffentliches WLAN gehängt und ihn über alle erdenklichen Wege dies auch mitteilen gelassen hätte.

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von F-orced-customer » 23.09.2016, 18:56

Ich dachte dabei an einen Fehler in der manpage von jessie.

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von Andreas1969 » 23.09.2016, 18:58

:kiss:
Denken gehört zu den schwersten Dingen, die man tun kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es so Wenige tun. :kratz:
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Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. :D

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 23.09.2016, 19:03

F-orced-customer hat geschrieben:Ich dachte dabei an einen Fehler in der manpage von jessie.
Wieso?

Es ist ja auch richtig, nur eben im eigenen LAN sinnfrei.

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von tq1199 » 23.09.2016, 20:54

SpaceRat hat geschrieben: Der Grund liegt darin, daß ja eben kein DHCP(v6) zum Tragen kommt, sondern SLAAC/zustandslose Adress-Autokonfiguration.
Der Router (Die Fritz!Box) advertised das Präfix, die Geräte konfigurieren sich selbst und das war's, eigentlich kann die Fritz!Box überhaupt nicht wissen, mit welcher IPv6 die Geräte sich konfiguriert haben.
Nein, das ist falsch und das war's nicht. Die FritzBox weiß ganz genau mit welchen IPv6-Adressen sich die Geräte konfiguriert haben, denn unter Heimnetzwerk (Details) in der FB, werden diese IPv6-Adressen die das Gerät (dhcpcd) mit:

Code: Alles auswählen

slaac hwaddr
generiert/konfiguriert hat, auch angezeigt. Der dhcpcd des Raspi teilt der FritzBox diese generierten IPv6-Adressen mit. Das kann man z, B, mit:

Code: Alles auswählen

sudo tcpdump -vvveni <Interface> udp portrange 546-547
sudo systemctl restart dhcpcd
anzeigen lassen bzw. sehen. D. h. ein "dhcp6 confirm" vom Client (hier der Raspi) und ein "dhcp6 reply" von der FritzBox.

Mit:

Code: Alles auswählen

sudo tcpdump -vvveni <Interface> icmp6
sudo ndptool -v -i <Interface> monitor
sudo systemctl restart dhcpcd
, kann man auch das "router solicitation" des dhcpcd (Raspi) und das "router advertisement" der FritzBox, anzeigen lassen.
SpaceRat hat geschrieben: Langer Rede, kurzer Sinn:
Wenn auch die lokale Namensauflösung für IPv6 störungsfrei klappen soll, sollten die Linux-Clients den avahi-daemon laufen haben.
Der avahi-daemon ist das erste, was von meinen Linuxgeräten (gleich nach der Installation) runter fliegt und das bleibt auch so.

Dann bleibe ich lieber beim nsupdate, das mit einer service- und timer-unit leicht verzögert, nach dem (re)booten gestartet wird und für richtige statische IPv4-Adressen (d. h. ohne avahi, zeroconf, mDNS, samba, etc. auf den Geräten) und alle IPv6-Adressen, das DNS-update zuverlässig ausführt:

Code: Alles auswählen

server <IPv6-Adresse-FritzBox>
zone fritz.box
ttl 864000
del raspberrypi.fritz.box AAAA
add raspberrypi.fritz.box 864000 AAAA <IPv6-Adresse-Raspi>
send
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 24.09.2016, 09:05

tq1199 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:eigentlich kann die Fritz!Box überhaupt nicht wissen, mit welcher IPv6 die Geräte sich konfiguriert haben.
Nein, das ist falsch und das war's nicht. Die FritzBox weiß ganz genau mit welchen IPv6-Adressen sich die Geräte konfiguriert haben, denn unter Heimnetzwerk (Details) in der FB, werden diese IPv6-Adressen die das Gerät (dhcpcd) mit:

Code: Alles auswählen

slaac hwaddr
generiert/konfiguriert hat, auch angezeigt.
Daß die Fritz!Box die IPv6-Adressen der Clients trotzdem anzeigt habe ich ja gesagt, es beruht nur eben nicht auf einer normalen Bestätigung des Clients.
Die Fritz!Box "rät" die IPv6 der Clients.

tq1199 hat geschrieben:anzeigen lassen bzw. sehen. D. h. ein "dhcp6 confirm" vom Client (hier der Raspi) und ein "dhcp6 reply" von der FritzBox.
In Deinem Dump wird auch nichts anderes angezeigt als ich oben gesagt habe.
Es würde was anderes angezeigt, wenn Du bei Dir die Fritz!Box so umkonfiguriert hättest, daß sie zusätzlich auch Adressen per DHCPv6 verteilt.

Standardeinstellung für den DHCPv6 der Fritz!Box ist ja, nur zusätzliche Informationen (z.B. die zu verwendenden DNS-Server) zu verteilen, zweite Einstellung dann, daß auch Präfixe delegiert werden können und erst die dritte, daß auch IPv6-Adressen per DHCPv6 verteilt werden sollen.

tq1199 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben: Langer Rede, kurzer Sinn:
Wenn auch die lokale Namensauflösung für IPv6 störungsfrei klappen soll, sollten die Linux-Clients den avahi-daemon laufen haben.
Der avahi-daemon ist das erste, was von meinen Linuxgeräten (gleich nach der Installation) runter fliegt und das bleibt auch so.
Dein Bier.

tq1199 hat geschrieben:Dann bleibe ich lieber beim nsupdate, das mit einer service- und timer-unit leicht verzögert, nach dem (re)booten gestartet wird und für richtige statische IPv4-Adressen (d. h. ohne avahi, zeroconf, mDNS, samba, etc. auf den Geräten) und alle IPv6-Adressen, das DNS-update zuverlässig ausführt:
Bleibt Dir ebenfalls unbenommen.
Meines Wissens funktioniert aber die IPv6-Namensauflösung bei Dir nicht oder nicht zuverlässig.

Ich hatte das selbe Problem und es mit avahi am zuverlässigsten lösen können.
Begrenzten Erfolg hatte es auch, gelegentlich Traffic vom Client zur Außenwelt zu provozieren. Vielleicht hilft es ja, das nsupdate einfach häufiger auszuführen.
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von tq1199 » 24.09.2016, 09:35

SpaceRat hat geschrieben: Es würde was anderes angezeigt, wenn Du bei Dir die Fritz!Box so umkonfiguriert hättest, daß sie zusätzlich auch Adressen per DHCPv6 verteilt.
Meine FritzBox generiert/verteilt (da so konfiguriert) auch selber, DHCPv6-Adressen für den Linux-Client. Diese IPv6-Adressen werden (... zusätzlich zu den vom Linux-Client generierten IPv6-Adressen) auch im WEB-IF der FritzBox (im Heimnetzwerk, bei den IPv6-Adressen) auch so angezeigt. Nur akzeptiert der Linux-Client richtigerweise diese von der FritzBox "verteilten" IPv6-Adressen nicht, weil er inzwischen so konfiguriert (d. h. mit "slaac hwaddr") ist. D. h., auf dem Linux-Client werden diese von der FritzBox verteilen IPv6-Adressen, mit

Code: Alles auswählen

ip a
nicht angezeigt.

BTW: Als im Linux-Client (dhcpcd.conf) noch "slaac private" konfiguriert war, hat der Linux-Client mit "ip a", auch die von der FritzBox für ihn verteilten/generierten IPv6-Adressen angezeigt, d. h. angenommen.

Der Witz ist aber, dass selbst die von der FritzBox für den Linux-Client generierten (aber vom Client nicht genutzte bzw. nicht akzeptierte) IPv6-Adressen, vom DNS-Server der FritzBox lokal (... ohne ein dns-update oder gleichwertig) nicht aufgelöst werden können.
SpaceRat hat geschrieben: ... erst die dritte, daß auch IPv6-Adressen per DHCPv6 verteilt werden sollen.
Genau so war bzw. ist meine FritzBox konfiguriert (d. h. ich hatte die default-Einstellung schon geändert).


EDIT:
SpaceRat hat geschrieben: Meines Wissens funktioniert aber die IPv6-Namensauflösung bei Dir nicht oder nicht zuverlässig.
Doch, die (IPv6-)Namensauflösung funktioniert inzwischen, sogar sehr zuverlässig. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich nsupdate auf dem Linux-Geräten nutze.

BTW: Das gleiche gilt auch bei IPv4, mit statischen IPv4-Adressen (von außerhalb des DHCP-Pools) und ohne avahi (oder gleichwertig) auf den Geräten. D. h., das ist nicht ipv6-spezifisch.
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 24.09.2016, 09:56

tq1199 hat geschrieben:Meine FritzBox generiert/verteilt (da so konfiguriert) auch selber, DHCPv6-Adressen für den Linux-Client. Diese IPv6-Adressen werden (... zusätzlich zu den vom Linux-Client generierten IPv6-Adressen) auch im WEB-IF der FritzBox (im Heimnetzwerk, bei den IPv6-Adressen) auch so angezeigt. Nur akzeptiert der Linux-Client richtigerweise diese von der FritzBox "verteilten" IPv6-Adressen nicht, weil er inzwischen so konfiguriert (d. h. mit "slaac hwaddr") ist.
Ah, Dein Konzept ist also "maximum complication".

Frage: Wieso schaltest Du das Verteilen von Adressen per DHCPv6 erst umständlich in der Fritz!Box ein, um sie dann auf den Clients doch nicht zu akzeptieren?

tq1199 hat geschrieben:Der Witz ist aber, dass selbst die von der FritzBox für den Linux-Client generierten (aber vom Client nicht genutzte bzw. nicht akzeptierte) IPv6-Adressen, vom DNS-Server der FritzBox lokal (... ohne ein dns-update oder gleichwertig) nicht aufgelöst werden können.
Was ist daran ein Witz?
Der DHCPv6-Server der Fritz!Box sendet ein Lease Offer, vom Client kommt aber kein REQUEST über eine dieser IPs.
Wieso sollte die Fritz!Box dann trotzdem annehmen die IPv6 würde genutzt, wenn sie mehr oder minder explizit zurückgewiesen wurde?

tq1199 hat geschrieben:Doch, die (IPv6-)Namensauflösung funktioniert inzwischen, sogar sehr zuverlässig. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich nsupdate auf dem Linux-Geräten nutze.
BTW: Das gleiche gilt auch bei IPv4, mit statischen IPv4-Adressen (von außerhalb des DHCP-Pools) und ohne avahi (oder gleichwertig) auf den Geräten. D. h., das ist nicht ipv6-spezifisch.
Jor, es gibt immer auch einen umständlichen Weg und manchmal führt der sogar zum Ziel.

Der Normaluser erreicht das selbe Ergebnis, indem er einfach die Standardeinstellungen der Fritz!Box beibehält und ggf. DHCP lease reservations nutzt.
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von tq1199 » 24.09.2016, 10:34

SpaceRat hat geschrieben: Ah, Dein Konzept ist also "maximum complication".

Frage: Wieso schaltest Du das Verteilen von Adressen per DHCPv6 erst umständlich in der Fritz!Box ein, um sie dann auf den Clients doch nicht zu akzeptieren?
Ich habe doch geschrieben, dass ich anfangs die default-Einstellung "slaac private" in der dhcpcd.conf hatte. Mit dieser Einstellung hat der Linux-Client die von der FritzBox verteilten IPv6-Adressen akzeptiert und genutzt. Danach habe ich die Konfiguration in der dhcpcd.conf auf "slaac hwaddr" geändert, aber die Konfiguration in der FritzBox nicht rückgängig gemacht (was lt. jetzigen Kenntnissen/Erfahrungen, sowohl für die FritzBox als auch für den Client, gar nicht erforderlich ist). Es hat zumidest bis jetzt keine negative Auswirkungen und man bekommt evtl. zusätzliche "Erkenntnisse".

... und ein ganz wesentlicher Punkt ist m. E., andere/weitere IPv6-Clients an der FritzBox, die die von der FritzBox generierten/verteilten IPv6-Adressen nutzen müssen/sollen (d. h., nicht mit "slaac hwaddr" konfiguriert sind).

SpaceRat hat geschrieben: Wieso sollte die Fritz!Box dann trotzdem annehmen die IPv6 würde genutzt, wenn sie mehr oder minder explizit zurückgewiesen wurde?
Das ist richtig, aber darum geht es nicht. Der Ursprung dieser Diskussion ist ja, dass wenn man den Hostname/Gerätename (und die IP-Adresse) in der FritzBox lediglich einträgt oder eintragen lässt, die FritzBox angeblich eine lokale Namensauflösung schon machen kann. ... und das ist nicht der Fall, (unter bestimmten Umständen) bei IPv4 nicht und bei IPv6 auch nicht.
SpaceRat hat geschrieben: Jor, es gibt immer auch einen umständlichen Weg und manchmal führt der sogar zum Ziel.
Naja, was umständlich ist oder nicht umständlich ist, ist m. E. relativ. ... oder kommt jetzt nach dem "Loblied" auf dhcp (... nicht dass ich dhcp nicht auch ab und zu nutze), jetzt das "hohe Loblied" auf das ahavi&Co.-Gedöns? :D
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 24.09.2016, 10:58

tq1199 hat geschrieben:Ich habe doch geschrieben, dass ich anfangs die default-Einstellung "slaac private" in der dhcpcd.conf hatte. Mit dieser Einstellung hat der Linux-Client die von der FritzBox verteilten IPv6-Adressen akzeptiert und genutzt. Danach habe ich die Konfiguration in der dhcpcd.conf auf "slaac hwaddr" geändert, aber die Konfiguration in der FritzBox nicht rückgängig gemacht (was lt. jetzigen Kenntnissen/Erfahrungen, sowohl für die FritzBox als auch für den Client, gar nicht erforderlich ist). Es hat zumidest bis jetzt keine negative Auswirkungen und man bekommt evtl. zusätzliche "Erkenntnisse".
... und ein ganz wesentlicher Punkt ist m. E., andere/weitere IPv6-Clients an der FritzBox, die die von der FritzBox generierten/verteilten IPv6-Adressen nutzen müssen/sollen (d. h., nicht mit "slaac hwaddr" konfiguriert sind).
Der Gedankengang ist mir zu wirr.

In den Standardeinstellungen kriegen eigentlich alle Geräte im LAN eine IPv6, egal ob sie dabei die Bullshit ("Privacy") Extensions (entspricht "slaac private") nutzen oder nicht (entspricht "slaac hwaddr", auskommentieren von "slaac private" tut es übrigens auch).
Auch funktioniert die lokale Namensauflösung.

Für IPv6 ist diese lokale Namensauflösung allerdings nur dann dauerhaft zuverlässig, wenn man avahi/mDNS oder llmnr laufen hat.
Womöglich bietet aber Dein "nsupdate" eine Alternative, wenn man auf gar keinen Fall avahi/mDNS nutzen will.


tq1199 hat geschrieben:Das ist richtig, aber darum geht es nicht. Der Ursprung dieser Diskussion ist ja, dass wenn man den Hostname/Gerätename (und die IP-Adresse) in der FritzBox lediglich einträgt oder eintragen lässt, die FritzBox angeblich eine lokale Namensauflösung schon machen kann. ... und das ist nicht der Fall, (unter bestimmten Umständen) bei IPv4 nicht und bei IPv6 auch nicht.
Bei IPv4 sehr wohl, da dort ja dann grundsätzlich eine Vergabe per DHCPv4 erfolgt und die Fritz!Box somit eine Bestätigung über die Annahme der zugeteilten IPv4 durch das Gerät hat.

Im Zusammenhang mit IPv6 ist die lokale Namensauflösung unzuverlässiger, weil bei SLAAC keine explizite Rückmeldung der Geräte erfolgt, wie sie sich konfiguriert haben (und ob sie sich ggf. in Zukunft umkonfigurieren werden, was ja ebenfalls ein möglicher Bug^WFeature der Bullshit Extensions ist).
Diese fehlende explizite Rückmeldung versucht die Fritz!Box durch mDNS/llmnr oder das Erkennen von Traffic vom entsprechenden Gerät zu kompensieren.

tq1199 hat geschrieben:Naja, was umständlich ist oder nicht umständlich ist, ist m. E. relativ. ... oder kommt jetzt nach dem "Loblied" auf dhcp (... nicht dass ich dhcp nicht auch ab und zu nutze), jetzt das "hohe Loblied" auf das ahavi&Co.-Gedöns? :D
Mir ist das total wumpe, was Du nutzt.

Ich sehe nur keinen Sinn und Zweck in Deiner Übung, erst drei Komplikationen einzubauen um dann von hinten durch's Knie ins Auge wieder das selbe Ergebnis zu erreichen, das Du auch ganz einfach mit Standardeinstellungen haben könntest.
Warum gehst Du nicht den einfachen und saubereren Weg und "ersetzt" einfach nur avahi/mDNS durch ein nsupdate?

Das ist das, was ich nicht begreife ... erst DHCPv6-Adressvergabe auf der Fritz!Box an (Nicht umsonst die dritte Option, relevant sind eigentlich nur die ersten beiden), um sie dann Client-seitig eh nicht zu nutzen ...

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von tq1199 » 24.09.2016, 11:45

SpaceRat hat geschrieben: Auch funktioniert die lokale Namensauflösung.
Nein, ohne avahi (oder gleichwertig, dazu zähle ich z. B. auch nsupdate) auf dem Client funktioniert die lokale IPv6-Namensauflösung (evtl. auch die IPv4-) nicht. Auch dann nicht, wenn die IPv6-Adresse (für den IPv6-Client) durch die FritzBox verteilt/generiert wird und im Client "slaac private" konfiguriert ist. Das kann jeder mit einem Raspi ohne avahi (oder gleichwertig), testen. Voraussetzung ist, dass die zuständigen dns-caches des Raspi und der FritzBox zuverlässig geleert sind.
SpaceRat hat geschrieben: Warum gehst Du nicht den einfachen und saubereren Weg und "ersetzt" einfach nur avahi/mDNS durch ein nsupdate?
Ich habe doch geschrieben, dass ich das mit nsupdate schon längst so gemacht habe.
SpaceRat hat geschrieben: Das ist das, was ich nicht begreife ... erst DHCPv6-Adressvergabe auf der Fritz!Box an (Nicht umsonst die dritte Option, relevant sind eigentlich nur die ersten beiden), um sie dann Client-seitig eh nicht zu nutzen ...
Auch zu diesem Punkt habe ich geschrieben, dass man mit der FritzBox, betr. Zustandekommen der IPv6-Adresse(n), die Möglichkeit haben soll, IPv6-Clients mit unterschiedlicher Konfiguration zu nutzen. Was ja auch kein Problem ist für die anderen IPv6-Clients, die die von der FritzBox trotzdem verteilten IPv6-Adressen, nicht haben/nutzen wollen. nsupdate oder avahi (bzw. gleichwertig) ist so oder so (d. h. immer und unabhängig von der IPv6-Konfiguration der FritzBox und des IPv6-Clienten) für eine lokale IPv6-Namensauflösung, erforderlich.

EDIT:

D. h. für mich, die Hersteller/Programmierer der Firmware der FritzBox gehen davon aus, dass (betr. lokale Namensauflösung) auf jedem Client der mit der FritzBox verbunden ist, avahi oder gleichwertig installiert ist bzw. verwendet wird.
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 24.09.2016, 12:19

tq1199 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Warum gehst Du nicht den einfachen und saubereren Weg und "ersetzt" einfach nur avahi/mDNS durch ein nsupdate?
Ich habe doch geschrieben, dass ich das mit nsupdate schon längst so gemacht habe.
Ja, nur liest Du nicht richtig.
Es ging ja um sauber + nsupdate.

tq1199 hat geschrieben:Auch zu diesem Punkt habe ich geschrieben, dass man mit der FritzBox, betr. Zustandekommen der IPv6-Adresse(n), die Möglichkeit haben soll, IPv6-Clients mit unterschiedlicher Konfiguration zu nutzen.
Nun, die wenigsten Clients nutzen bzw. brauchen Adressvergabe per DHCPv6.
SLAAC können eigentlich alle, aber DHCPv6 nur ein kleiner Teil.
Meistens wird DHCPv6 nur zu dem Teil unterstützt, zusätzliche Informationen (DNS-/Zeit-Server o.ä.) zu beziehen.

Umgekehrt kriegst Du aber bei Deinem Setup jetzt noch eine IPv6 mehr je Client (Im Extremfall eine voll dynamische IPv6, eine mit stabilem Suffix per SLAAC und eine per DHCPv6).

tq1199 hat geschrieben:nsupdate oder avahi (bzw. gleichwertig) ist so oder so (d. h. immer und unabhängig von der IPv6-Konfiguration der FritzBox und des IPv6-Clienten) für eine lokale IPv6-Namensauflösung, erforderlich.
Jain.
Clients die genug Traffic mit der Außenwelt verursachen und keine privacy extensions nutzen gehen meines Wissens auch ohne.

In diesem Fall kann ja die Fritz!Box dieselben Berechnungen anstellen, die auch der Client bei der Adresserzeugung anstellt und das verifizieren.

Das ist auf jeden Fall auch die Vorgehensweise von DNSMasq.
DNSMasq vergißt das auch nicht, die Fritz!Box allerdings schon, die merkt sich den Zusammenhang zwischen DHCPv4-Lease, HWAddr und SLAAC nur, wenn sie gelegentlich was für den Client routen muß.

tq1199 hat geschrieben:D. h. für mich, die Hersteller/Programmierer der Firmware der FritzBox gehen davon aus, dass (betr. lokale Namensauflösung) auf jedem Client der mit der FritzBox verbunden ist, avahi oder gleichwertig installiert ist bzw. verwendet wird.
Nein, tun sie nicht.
Sie haben bei SLAAC nur eben keine gesicherte Möglichkeit von der Adresskonfiguration der Clients zu erfahren, diese Art der Adresskonfiguration heißt ja nicht umsonst "zustandslos" (State-less).

Von daher kann sie nur versuchen zu raten, und zwar anhand von
- avahi/mDNS oder llmnr
- Traffic (Vgl. Ethernet-Frame mit HWAddr und IP-Paket mit der IPv6)
- Übereinstimmung der vorhergesagten IPv6 mit der verwendeten (Bei deaktivierten Pricacy Extensions)
oder Deinem manuellen nsupdate.

Bei Verwendung von DHCPv6 auch zur Adresskonfiguration sollte es übrigens ohne all diese Tricks gehen.
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tq1199
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von tq1199 » 24.09.2016, 12:38

SpaceRat hat geschrieben: Es ging ja um sauber + nsupdate.
Was genau meinst Du mit "sauber"?
SpaceRat hat geschrieben: Sie haben bei SLAAC nur eben keine gesicherte Möglichkeit von der Adresskonfiguration der Clients zu erfahren, diese Art der Adresskonfiguration heißt ja nicht umsonst "zustandslos" (State-less).
Das stimmt so nicht, denn die FritzBox bekommt die IPv6-Adressenkonfiguration des IPv6-Clienten mit slaac sofort und einwandfrei (z. B. nach einem restart des dhcpcd) mit. Diese vom IPv6-Client konfigurierten IPv6-Adressen sind im Heimnetz (Details) der FritzBox, bei IPv6-Adressen auch sofort eingetragen. ... und es findet auch laufend IPv6-Traffic zwischen der FritzBox und dem IPv6-Client, über diese IPv6-Adressen statt.

SpaceRat hat geschrieben: Von daher kann sie nur versuchen zu raten, und zwar anhand von
- avahi/mDNS oder llmnr
- Traffic (Vgl. Ethernet-Frame mit HWAddr und IP-Paket mit der IPv6)
- Übereinstimmung der vorhergesagten IPv6 mit der verwendeten (Bei deaktivierten Pricacy Extensions)
oder Deinem manuellen nsupdate.
OK, Du nennst es "raten". Aber die FritzBox "ratet" diese IPv6-Adressen ja sofort bzw. von Anfang an richtig. Warum ist da dann dieser Unterschied (... d. h. namensauflösung ja oder nein), zwischen IPv6-Adressen die per avahi/mDNS seitens der FritzBox zur Kenntnis genommen worden sind und den IPv6-Adressen, die die FritzBox durch "raten" sofort (siehe z. B. den dump verursacht durch ein "sudo systemctl restart dhcpcd")) zur Kenntnis genommen hat?
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 24.09.2016, 13:04

tq1199 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben: Es ging ja um sauber + nsupdate.
Was genau meinst Du mit "sauber"?
Ohne auch alles andere zu verdrehen.

Fritz!Box-Standardeinstellungen plus DHCPv4 lease reservations plus Dein nsupdate reicht.

tq1199 hat geschrieben:Das stimmt so nicht,
Dann nutzt Du alleine ein anderes SLAAC als in RFC 4862 beschrieben.

tq1199 hat geschrieben:denn die FritzBox bekommt die IPv6-Adressenkonfiguration des IPv6-Clienten mit slaac sofort und einwandfrei (z. B. nach einem restart des dhcpcd) mit.
Ja, durch Raten.

Über DHCPv4 findet folgendes statt:
  • DHCPDISCOVER: Ein Client ohne IP-Adresse sendet eine Broadcast-Anfrage nach Adress-Angeboten an alle DHCP-Server im lokalen Netz.
  • DHCPOFFER: Die DHCP-Server antworten mit entsprechenden Werten auf eine DHCPDISCOVER-Anfrage.
  • DHCPREQUEST: Der Client fordert eine der angebotenen IP-Adressen, weitere Daten sowie Verlängerung der Lease-Zeit von einem der antwortenden DHCP-Server.
  • DHCPACK: Bestätigung des DHCP-Servers zu einer DHCPREQUEST-Anforderung oder die Übermittlung von Konfigurationsparametern, die vorher durch DHCPINFORM vom Client angefordert wurden.
  • DHCPNAK: Ablehnung einer DHCPREQUEST-Anforderung durch den DHCP-Server.
  • DHCPDECLINE: Ablehnung durch den Client, da die IP-Adresse schon verwendet wird.
  • DHCPRELEASE: Der Client gibt die eigene Konfiguration frei, damit die Parameter wieder für andere Clients zur Verfügung stehen.
  • DHCPINFORM: Anfrage eines Clients nach weiteren Konfigurationsparametern, z. B. weil der Client eine statische IP-Adresse besitzt.
(Fett markiert das, was im Idealfall wirklich stattfindet)

In diesem einen Moment kriegt die Fritz!Box ein Lebenszeichen vom Client mit HWAddr X und auch wenn das Lebenszeichen an sich lediglich IPv4 betrifft:
Da sie weiß, wie eine SLAAC-Adresse ohne Privacy Extensions generiert wird und weil sie ein Präfix advertised hat und weil sie in diesem Moment die HWAddr des Clients kennt und weil sie weiß, daß der Client sich gerade konfiguriert, kann sie in diesem Moment spekulieren, daß der Client sich eine solche Adresse erzeugt haben könnte.
Diese Adresse kann sie dann verifizieren und das macht z.B. auch DNSMasq so.

Das ist aber nur ein Versuch auf blauen Dunst, denn mit Privacy Extensions kann sie die Adresse eben nicht spekulativ ermitteln.

Daß ich Recht habe wirst Du feststellen, wenn Du den Client mal aus Jux IPv6-only konfigurierst, also DHCPv4 auf dem Client deaktivierst.

tq1199 hat geschrieben:Diese vom IPv6-Client konfigurierten IPv6-Adressen sind im Heimnetz (Details) der FritzBox, bei IPv6-Adressen auch sofort eingetragen. ...
Ja, s.o.

tq1199 hat geschrieben:und es findet auch laufend IPv6-Traffic zwischen der FritzBox und dem IPv6-Client, über diese IPv6-Adressen statt.
Den scheint die Fritz!Box nicht zur weiteren Analyse/Bestätigung heranzuziehen.
Das würde vermutlich auch das LAN tierisch bremsen.
Die Fritz!Box bewertet nur den Traffic, der das LAN verläßt. Regelmäßige IPv6-Pings des Clients auf Google z.B. beleben die IPv6-Namensauflösung ebenfalls wieder.


tq1199 hat geschrieben:Warum ist da dann dieser Unterschied (... d. h. namensauflösung ja oder nein), zwischen IPv6-Adressen die per avahi/mDNS seitens der FritzBox zur Kenntnis genommen worden sind und den IPv6-Adressen, die die FritzBox durch "raten" sofort (siehe z. B. den dump verursacht durch ein "sudo systemctl restart dhcpcd")) zur Kenntnis genommen hat?
Unabhängig von mDNS ja oder nein kann die Fritz!Box bei Auftreten von DHCP(v4)-Ereignissen immer einen Rateversuch starten:
Direkt nach dem Start eines Clients funktioniert die IPv6-Namensauflösung also immer, solange auf ihm auch noch IPv4 aktiv ist und er DHCPv4 zur Konfiguration von IPv4 nutzt, denn das ist der Trigger-Event für's Raten.

Im Gegensatz zu DNSMasq vertraut die Fritz!Box aber nicht darauf, daß der Client diese SLAAC-IPv6 dauerhaft behält und will gelegentliche Bestätigung.
mDNS und llmnr bieten diese Bestätigung zuverlässig und ohne großen Zusatzaufwand und eben sogar dann, wenn der Client Bullshit Extensions benutzt.

Traffic ist die zweite Möglichkeit, die aber eben nur dann funktioniert, wenn der Client genug aus-/eingehenden Traffic verursacht (Das große Handicap z.B. bei meinen E2-Receivern, die verursachen nur extrem selten Internet-Traffic).

Die Fritz!Box könnte natürlich bei Clients ohne Privacy Extensions auch einfach darauf vertrauen, daß sie diese IPv6 zumindest zwischen zwei DHCPv4 leases behalten, so wie es DNSMasq macht.
Warum sie das nicht tut mußt Du aber AVM fragen.

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von tq1199 » 24.09.2016, 13:32

SpaceRat hat geschrieben: Die Fritz!Box könnte natürlich bei Clients ohne Privacy Extensions auch einfach darauf vertrauen, daß sie diese IPv6 zumindest zwischen zwei DHCPv4 leases behalten, so wie es DNSMasq macht.
Warum sie das nicht tut mußt Du aber AVM fragen.
Aus was bzw. aus welcher Formulierung leitest Du ab, dass die FritzBox nicht darauf vertraut, dass dieser Teil der IPv6-Adresse unverändert bleibt?

Denn ich habe btw. in dieser FritzBox für die IPv6-Freigabe, diesen "konstanten" (unveränderlichen) Interface-Identifier eingetragen/konfiguriert, bzw. die Weiterleitung zum IPv6-Client funktioniert immer und ohne Probleme, so dass die FritzBox diesen Teil der IPv6-Adresse, dem IPv6-Clienten doch jederzeit zuverlässig zuordnen kann bzw. auch zuordnet.
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 24.09.2016, 13:43

tq1199 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Die Fritz!Box könnte natürlich bei Clients ohne Privacy Extensions auch einfach darauf vertrauen, daß sie diese IPv6 zumindest zwischen zwei DHCPv4 leases behalten, so wie es DNSMasq macht.
Warum sie das nicht tut mußt Du aber AVM fragen.
Aus was bzw. aus welcher Formulierung leitest Du ab, dass die FritzBox nicht darauf vertraut, dass dieser Teil der IPv6-Adresse unverändert bleibt?
Aus keiner Formulierung, sondern aus Erfahrung.
Die Fritz!Box vergißt bei mir und bei anderen - auch hier im Forum - "zuverlässig" immer wieder mal IPv6-Freigaben bzw. deren Ziel, es sei denn ...

tq1199 hat geschrieben:Denn ich habe btw. in dieser FritzBox für die IPv6-Freigabe, diesen "konstanten" (unveränderlichen) Interface-Identifier eingetragen/konfiguriert, bzw. die Weiterleitung zum IPv6-Client funktioniert immer und ohne Probleme, so dass die FritzBox diesen Teil der IPv6-Adresse, dem IPv6-Clienten doch jederzeit zuverlässig zuordnen kann bzw. auch zuordnet.
... die Gründe, die eine Fritz!Box dazu bringen, die Zuordnung eines Clients zu einer IPv6 nicht zu vergessen, haben wir jetzt hinlänglich durch.
1. avahi/mDNS/llmnr
2. Genug Internet-Traffic
3. Anscheinend auch nsupdate

Insofern verhält sich jeder Client natürlich anders.
Greife einfach nur oft genug bis ständig von extern auf ihn zu, dann hast Du ganz von alleine Punkt 2 erfüllt.

Du kannst aber mal einen Raspberry Pi pur aufsetzen, avahi entfernen/deaktivieren und dann im LAN "vergessen".
Ich prophezeie Dir, wenn Du noch einer Woche von extern auf ihn drauf willst, hat die Fritz!Box seine IPv6 bzw. die Freigabe darauf vergessen, bis Du eine der drei o.g. Anti-Alzheimer-Maßnahmen ergreifst.

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von tq1199 » 24.09.2016, 14:16

SpaceRat hat geschrieben: Du kannst aber mal einen Raspberry Pi pur aufsetzen, avahi entfernen/deaktivieren und dann im LAN "vergessen".
Ich prophezeie Dir, wenn Du noch einer Woche von extern auf ihn drauf willst, hat die Fritz!Box seine IPv6 bzw. die Freigabe darauf vergessen, bis Du eine der drei o.g. Anti-Alzheimer-Maßnahmen ergreifst.
Diese Geschichte kenne ich auch von den IPv4-Adressen (zwischen FB bzw. anderen IPv4-Clients und dem PI), aber bei Zugriffen auf den PI nur aus dem (W)LAN und nicht per Portweiterleitung, aus dem Internet. Mit einem workaround (cronjob mit "gratuitous arpings", d. h. arp-reply des PIs in das WLAN der FB) und statischem arp-cache-Eintrag im PI für die FB, habe ich damit keine IPv4-Probleme dieser Art mehr.

Für IPv6 habe ich das auch schon "vorgesorgt" und z. B. folgenden Eintrag in der systemweiten crontab:

Code: Alles auswählen

0 */6	* * * root /usr/bin/nping --quiet -c 2 -6 --tcp --flags syn --delay 1s -g 5678 -p 53 --source-ip <IPv6-Adresse-Raspi> --source-mac b8:27:eb:##:##:## --dest-mac c0:25:06:##:##:## --dest-ip <IPv6-Adresse-FritzBox> > /dev/null 2>&1
Bis jetzt hat die FritzBox, ipv6-betreffend, den PI noch nicht "vergessen":
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von SpaceRat » 28.09.2016, 18:45

tq1199 hat geschrieben:Für IPv6 habe ich das auch schon "vorgesorgt" und z. B. folgenden Eintrag in der systemweiten crontab:
Ich finde, daß Deine Beiträge meinen Standpunkt noch einen Ticken besser darlegen, als ich es selber könnte:
Wer damit anfängt, an der einen Stelle den Weg des Üblichen zu verlassen ("Superduper Tip in der Computer Blöd!") handelt sich im weiteren Verlauf viel Ärger oder zumindest Arbeit ein.

Du hast jetzt am Ende - mit viel zusätzlichem Aufwand - wieder das selbe Ergebnis, das ein Normaluser schon als "Out-of-the-box-Experience" hat.

Wenn ich sowas mache, dann erkenne ich entweder den Irrweg und kehre um (Ich habe früher auch immer avahi runtergeworfen) oder ich treibe diesen Aufwand für einen gewissen Mehrwert.
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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von F-orced-customer » 28.09.2016, 18:59

IPv6 war auf der FB7240 letzte Rev. ne Krankheit, falsche Prefixlänge angezeigt und Stundenlang das geänderte Prefix vom 6to4 Tunnel nicht delegiert, von daher wundert mich nix bei Euch.
Mein Selbstbau Debian-Router machts jetzt richtig.

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Re: Finde mein NAS nicht im Heimnetz nach Umstieg auf Um

Beitrag von F-orced-customer » 31.08.2017, 03:33

F-orced-customer hat geschrieben:
18.09.2016, 06:17
Hat die neue Schrottbox Connectbox immer noch kein DHCP LAN-DNS server? :zerstör:
Hat die neueste den jetzt oder nicht? Mein Lexmark LAN Laser kann keine statische IP Konfiguration :nein:

UM will mir die per Mailaktion gerade andrehen, aber ich werd nen Teufel tun und das CISCO weiter nutzen.

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