Routerzwang fällt Anfang August

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MartinDJR
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von MartinDJR » 29.01.2016, 22:26

johnnyboy hat geschrieben: In dem oben verlinkten "Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten" wurden ein paar Paragrafen hinzugefügt oder geändert. Den von dir genannten §5 scheint das aber nicht zu betreffen. Demnach könnte dieses "Schlupfloch" bestehen bleiben.

Für mich klingt das aber ein wenig arg konstruiert.
Ein anderer Kabelbetreiber hat bereits angekündigt, auch nach Fall des Routerzwangs mit Zwangsmodems arbeiten zu wollen. Wie er das anstellen will, hat er nicht gesagt.

Die Kabelprovider geben an, dass es technische Probleme gäbe, wenn Kunden ihre eigenen Geräte anschließen wollen.

Da es für Provider wie UnityMedia billiger ist, wenn die Kunden ihre eigenen Modems kaufen (das Ausleihen von Modems kostet diese Provider nur Geld!), glaube ich tatsächlich, dass die Kabelprovider technische Probleme haben und man ein "Modem von der Stange" nicht ohne Weiteres (oder gar nicht) zum Laufen bekommt.

Die Provider (die durchgehend gegen die Gesetzesänderung waren) werden für die Lösung dieser Probleme sicherlich keinen Cent Geld ausgeben, sondern die Kunden, die unbedingt ein eigenes Modem haben wollen, mit den Problemen im Regen stehen lassen.
GoaSkin hat geschrieben:Hier hatte mal ein User berichtet, dass in Australien eine Variante umgesetzt ist, wonach unbekannte Modems so provisioniert werden, dass der User auf eine Landing-Page geleitet wird. Auf dieser lassen sich dann die Daten zur richtigen Freischaltung des Gerätes eingeben. Das wäre auch für deutsche Kabelanbieter eine denkbare Variante.
Das Problem dabei:

Jede Änderung kostet Geld!

Ob es die Einrichtung einer Landing-Page ist oder sonst irgend etwas: Jede Änderung ist teuer.

Gehen wir davon aus, dass die Zwangsrouter, die UM im Juli im Angebot hat, technisch deutlich besser sind als die jetzigen Modelle. Dann werden vielleicht 1% der Kunden einen eigenen Router haben wollen.

Wenn ein Provider sowieso Änderungen am Netz in z.B. 10 Monaten vorgesehen hat, wären die Kosten, die durch eine zweite Änderung am Netz entstehen, möglicherweise höher, als die Kosten, die dadurch entstehen, dass Kunden, denen man sagt, dass nur Modems mit einstellbarer MAC-Adresse verwendet werden können, ihren Vertrag kündigen.

Leseratte10
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von Leseratte10 » 30.01.2016, 06:32

Aber noch mehr Kosten entstehen, wenn dann die Kunden, die mit so einem Sche*ß verarscht werden ("Nur Modems mit einstellbarer MAC!") einen Rechtsstreit beginnen ...

MartinDJR
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von MartinDJR » 30.01.2016, 07:37

Leseratte10 hat geschrieben:Aber noch mehr Kosten entstehen, wenn dann die Kunden, die mit so einem Sche*ß verarscht werden ("Nur Modems mit einstellbarer MAC!") einen Rechtsstreit beginnen ...
§5 FTEG ist an dieser Stelle recht eindeutig: Wenn in der Schnittstellenbeschreibung des Providers steht, dass die MAC-Adresse vom Provider vorgegeben wird, dann hat der Kunde dafür zu sorgen, dass er ein Modem mit einstellbarer MAC-Adresse bekommt.

In einem Rechtsstreit stünde das Recht also auf Seiten des Providers.

Wenn der Provider dann auch noch nachweisen kann, dass er durch die Geschichte mit der einstellbaren MAC-Adresse bares Geld spart und das eben nicht nur dazu dient, die Kunden zur Nutzung des eigenen Routers zu zwingen, hat der Provider den Rechtsstreit bereits so gut wie gewonnen.

Durch einen Rechtsstreit, den Kunden beginnen und verlieren, hat der Provider keine Kosten!

Auch indirekt durch schlechte Publicity ("Provider verklagt seine Kunden") nicht (schließlich hat der Kunde geklagt).

hajodele
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von hajodele » 30.01.2016, 08:14

§5 FTEG hat imho so was von nichts mit der Problematik zu tun.
Damit ist lediglich die Herausgabe der Schnittstellenbeschreibung für die Hardwarehersteller sichergestellt.
Dieser wurde übrigens auch im neuen Gesetz nicht geändert.
MartinDJR hat geschrieben:Ein anderer Kabelbetreiber hat bereits angekündigt, auch nach Fall des Routerzwangs mit Zwangsmodems arbeiten zu wollen. Wie er das anstellen will, hat er nicht gesagt.
Hier wären entsprechende Links vorteilhaft. Ich finde dazu nämlich nichts. Oder ist das eine Aussage von "es war einmal"?

mauszilla
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von mauszilla » 30.01.2016, 08:45

Hemapri hat geschrieben:
mauszilla hat geschrieben:Nein auf die Idee können sie nicht Kommen, da das Gesetz vorsieht, das der Anbieter unaufgefordert Zugangsdaten (kein Techniker) den Kunden zusendet.
Und genau diese Zugangsdaten gibt es bei DOCSIS nicht. Hier müsste der Kunde, der ein eigenes Modem provisioniert haben will, dem Anbieter die Daten, wie Seriennummer und CMAC übermitteln.

MfG
Das ist momentane Praxis und bedeutet nicht, das es nicht geht. Siehe andere Länder und den Bericht des Letzten Jahres, wie man Fremde Anschlüsse Kapern konnte.
MAn könnte z.B. durch Zugangsdaten jedwede MAC-Adresse autorisieren. Siehe Mobilfung. Handy meldet sich mit seiner IMEI im Netz an, jedoch erst durch die Daten der SIM-Karte erhält es die Erlaubnis das Netz zu nutzen. Ohne kann man nur Notrufe absetzten.
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MartinDJR
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von MartinDJR » 30.01.2016, 09:05

hajodele hat geschrieben: Hier wären entsprechende Links vorteilhaft. Ich finde dazu nämlich nichts. Oder ist das eine Aussage von "es war einmal"?
http://www.teltarif.de/ende-routerzwang-kabelnetzanbieter/news/61749.html hat geschrieben: ...
Tele Columbus & primacom: Kabelmodem ist kein Endgerät, sondern ein Netzabschlusspunkt
...
In den Kabelnetzen von Tele Columbus besteht de facto schon heute Routerfreiheit. Tele Columbus stelle dem Kunden - sofern dieser sich nicht ausdrücklich einen Router wünsche - ein einfaches Kabelmodem zur Verfügung...
Genau das widerspricht aber dem neuen Gesetz!

Reiner_Zufall
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von Reiner_Zufall » 30.01.2016, 09:18

Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass die Anbieter Kunden belohnen wollen, die einen Router vom Anbieter wählen. So nach dem Motto, bekommst ne FB von uns, halt eben kastriert, dafür gibt es 5 EUR Nachlass im Monat... So oder so ähnlich könnte es funktionieren. Daher bin ich gespannt, wie lange es die aufpreispflichtige Komfort Option so noch geben wird. Ein anderes Szenario wäre, z. B. die FB 6490 auf Wunsch kostenfrei zu erhalten. Ich denke, viele würden das mitmachen. Nicht jeder hat eine eigene FB zu Hause und den meisten dürfte die FB 6490 mehr als ausreichen. Jedenfalls werden sich die Anbieter was einfallen lassen, um viele zu überzeugen, deren Geräte zu verwenden. Ich sag es mal so: Die Mehrheit der Kunden will es anschließen und es soll laufen. Die ganzen Freaks werden sich dann ihr eigenes anschließen und gut ist. Dies dürfte jedoch eine Minderheit sein
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von mauszilla » 30.01.2016, 09:48

Wow, nur weil man Technik haben möchte die richtig funktioniert ist man gleich ein Freak?
Nerd hätte ich ja noch stehen gelassen. :D

Schau dich doch mal im Forum um, wie viele "normale" Bürger Probleme haben oder sind Nutzer einer PS4 Xbox auch gleich Freaks?
Oder Leute die sich einen HP-Drucker gekauft haben?
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Reiner_Zufall
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von Reiner_Zufall » 30.01.2016, 09:56

Also ich habe eine PS4 und diese läuft problemlos mit dem UM Anschluss. Also diesen Punkt kann ich somit nicht nachvollziehen. Ich habe jedoch IPv4, kein DS lite o. ä. Die Probleme mit DSlite dürften sich auch mit einem anderen Modem oder Router nicht wirklich lösen lassen. Ob Nerd oder Freak... Ist halt anders ausgedrückt. Man könnte auch Technikinteressierter sagen, wozu ich mich auch dazu zähle. Ich jedoch bin mit der FB6340 und IPv4 zufrieden, daher... Never touch a running system
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von mauszilla » 30.01.2016, 10:18

FB 6340, dann gehörst schon mal nicht mehr zur großen Masse und bist ein Freak :D
Die Große Masse muss sich mit TC 7200 oder neuerdings mit der Connect-Box rumschlagen.

Bin auch froh ein echtes Modem zu haben und jeden Router der mir Gefällt daran zu betreiben und nicht nur als Access-Point.
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Reiner_Zufall
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von Reiner_Zufall » 30.01.2016, 10:53

Ich weiß :D

Hab von dem TC auch bisher nichts positives gelesen, daher werde ich den Teufel tun, meinen jetzigen Anschluss irgendwie zu ändern. 50Mbit mit reinem IPv4 und FB6340 und stabile 55 Mbit die anliegen. Gibt also keinen Grund, an dieser Situation was zu ändern (es sei denn, ich wäre masochistisch veranlagt, aber das bin ich ja nicht :D ).
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von mauszilla » 30.01.2016, 11:15

Ach bin mal auf August/ September gespannt, will dann auf 200 upgraden von den jetzigen 100 wegen des Uploads.
Mal schauen was die so meinen. Will auf jeden Fall das Modem behalten und nicht auf die Horrorbox wechseln.
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Toxic
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Re: AW: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von Toxic » 30.01.2016, 13:10

Auf 200 kannst Du doch auch jetzt schon mit dem 3208/3212 upgraden...
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mauszilla
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von mauszilla » 30.01.2016, 13:25

Nur das der Vertrag noch bis November läuft. Kurz vor ende der Kündigungsfrist besteht eher die Chance paar Vergünstigungen z.B. Neukundenrabatt auszuhandeln ;)
Hoffe ja auch noch, das man etwas flexibler das Paket schnüren kann. Maxdome brauch ich z.B. nicht.
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von laurin » 30.01.2016, 16:20

Wenn man sich die:
Stellungnahmen zum Referentenentwurf zur freien Routerwahl von Unitymedia

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/S ... b=true.pdf
Durch liest...
Fällt einen besonders auf Seite 27/28 der Punkt "C" auf
c. Notwendige Hoheit über Modems
Da wie bereits oben beschrieben das Kabelnetz ein Shared Medium ist, ist es notwendig, dass der
Netzbetreiber auf dem Modem verschiedene Parameter festlegen und einige von ihnen während des
Betriebs sogar in Echtzeit anpassen kann. So muss es beispielsweise in jedem Zeitpunkt möglich
sein festzulegen, welche Kanäle in welchen zeitlichen Intervallen ein bestimmtes Kabelmoden nutzen darf.
.....
In den Kabelnetzen hingegen werden die Authentifizierungsdaten vom Netz auf
das Modem gespeichert. UM dabei eine Manipulation zu verhindern, dürfen diese Daten nicht durch
den Kunden selbst eingegeben werden oder ihm auf sonst eine Art und Weise zugänglich gemacht werden
.......
Darüber hinaus muss für jedes Modem eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielt und später (gerade zum Abstellen eventueller Sicherheitsprobleme) verändert
werden können. Auch dazu ist ein Zugriff auf das Modem notwendig. Da das Modem bislang Besitz
des Netzbetreibers ist, ist ein Zugriffsrecht unproblematisch. Wie ein solches Recht aber bei kundeneigenen
Geräten wirksam begründet werden könnte, ist durch den Referentenentwurf nicht beantwortet
worden.
Also will UM mit Gewalt weiter auf das MODEM(Router) auch wenn es denn Kunden Gehört.....
weiter uneingeschränkten zugriff haben.
Um nach eigenen gutdünken, Einstellungen, und insbesondere eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielen zu können.
Das Heist ergo zb. das Wlan, Abzuschalten oder Andere VOIPs zusperren / zu Löschen. und auch andere sachen die zb. von AVM in der Original Fimware enthalten sind.

Wenn also UM SEINE Firmware Per TR-69 auf denn Kunden Router instaliert,
sind die dann auch nicht besser als in der von UM zur verfügung gestelten Hardware.

Ich vermute aber mal das UM sich auf seine Vertragsfreiheit Berufen wird....
Und bei Kunden einfach einen Vertrag ablehnt, der nicht die von UM gestelte Hardware benutz,
und Vertraglich auf die benutzung eigener Hardware und die Herausgabe der Logindaten VERZICHTET....

famaxa
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von famaxa » 30.01.2016, 16:25

laurin hat geschrieben:Wenn man sich die:
Stellungnahmen zum Referentenentwurf zur freien Routerwahl von Unitymedia

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/S ... b=true.pdf
Durch liest...
Fällt einen besonders auf Seite 27/28 der Punkt "C" auf
c. Notwendige Hoheit über Modems
Da wie bereits oben beschrieben das Kabelnetz ein Shared Medium ist, ist es notwendig, dass der
Netzbetreiber auf dem Modem verschiedene Parameter festlegen und einige von ihnen während des
Betriebs sogar in Echtzeit anpassen kann. So muss es beispielsweise in jedem Zeitpunkt möglich
sein festzulegen, welche Kanäle in welchen zeitlichen Intervallen ein bestimmtes Kabelmoden nutzen darf.
.....
In den Kabelnetzen hingegen werden die Authentifizierungsdaten vom Netz auf
das Modem gespeichert. UM dabei eine Manipulation zu verhindern, dürfen diese Daten nicht durch
den Kunden selbst eingegeben werden oder ihm auf sonst eine Art und Weise zugänglich gemacht werden
.......
Darüber hinaus muss für jedes Modem eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielt und später (gerade zum Abstellen eventueller Sicherheitsprobleme) verändert
werden können. Auch dazu ist ein Zugriff auf das Modem notwendig. Da das Modem bislang Besitz
des Netzbetreibers ist, ist ein Zugriffsrecht unproblematisch. Wie ein solches Recht aber bei kundeneigenen
Geräten wirksam begründet werden könnte, ist durch den Referentenentwurf nicht beantwortet
worden.
Also will UM mit Gewalt weiter auf das MODEM(Router) auch wenn es denn Kunden Gehört.....
weiter uneingeschränkten zugriff haben.
Um nach eigenen gutdünken, Einstellungen, und insbesondere eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielen zu können.
Das Heist ergo zb. das Wlan, Abzuschalten oder Andere VOIPs zusperren / zu Löschen. und auch andere sachen die zb. von AVM in der Original Fimware enthalten sind.

Wenn also UM SEINE Firmware Per TR-69 auf denn Kunden Router instaliert,
sind die dann auch nicht besser als in der von UM zur verfügung gestelten Hardware.

Ich vermute aber mal das UM sich auf seine Vertragsfreiheit Berufen wird....
Und bei Kunden einfach einen Vertrag ablehnt, der nicht die von UM gestelte Hardware benutz,
und Vertraglich auf die benutzung eigener Hardware und die Herausgabe der Logindaten VERZICHTET....
Das macht alles nichts aus für mich.Habe Vertrag zu
November gekündigt,und dann geht's ab zu Telekom.100 mb 40 Upload mit einer Fritzbox für 39,90€ im Monat.

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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von conscience » 30.01.2016, 16:33

Du hast leider weder das Gesetzgebungsverfahren noch das Gesetz verstanden.

Du zitierst aus eine Stellungnahme, die obsolet ist.

Ein ISP darf einen Kunden mit einem privaten EG nicht benachteiligen. Er kann aber einen Kunden, dessen privates EG oder dessen UM Moden den Netzbetrieb stört, aussperren.
In den Kabelnetzen hingegen werden die Authentifizierungsdaten vom Netz auf
das Modem gespeichert. UM dabei eine Manipulation zu verhindern, dürfen diese Daten nicht durch
den Kunden selbst eingegeben werden oder ihm auf sonst eine Art und Weise zugänglich gemacht werden
.......
Darüber hinaus muss für jedes Modem eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielt und später (gerade zum Abstellen eventueller Sicherheitsprobleme) verändert
werden können. Auch dazu ist ein Zugriff auf das Modem notwendig. Da das Modem bislang Besitz
des Netzbetreibers ist, ist ein Zugriffsrecht unproblematisch. Wie ein solches Recht aber bei kundeneigenen
Geräten wirksam begründet werden könnte, ist durch den Referentenentwurf nicht beantwortet
worden.
Und Unitymedia hat völlig Recht in den oben zitierten Punkten Vorbehalte zu machen und einem Kunden einen Eingriff in das UM Netz-Management vorzuenthalten.
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von laurin » 30.01.2016, 16:44

Das ist alles richtig was du Schreibst.

Aber man kann aus der Stellungnahme Rückschlüsse darauf führen welche grundsätzliche meinung UM hat.

Und die Vertragsfreiheit, ist halt ein grundsatz im Vertrags Recht.

Bis es dazu eindeutige Urteile gibt, werden die es einfach versuchen.

Ist doch das gleiche wie UM immer behauptet das man schon immer ohne Probleme....
Seinen eigenen Router benutzen kann.
Nur das es keine Modem (mehr) mit einen Echten Brige Modus mehr gibt.....

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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von mauszilla » 30.01.2016, 16:52

Finde ich nicht.
Schaut man sich das Prozedere mal an https://www.youtube.com/watch?v=XGmDBo-00mY Wird klar, das man den Abruf der Zugangsconfig auch via Passwortschutz mit Kundendaten betreiben kann und nichts mit dem Gerät zu tun hat.
Auch jetzt kann ich in die Config schauen und sie verändern auf den Geräten der Netzbetreiber. Daher kam ja unter anderem der Scandal letztes Jahr bei KD.
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von MartinDJR » 30.01.2016, 18:16

laurin hat geschrieben: Also will UM mit Gewalt weiter auf das MODEM(Router) auch wenn es denn Kunden Gehört...
So wie ich das verstehe, wäre UM genau so wie der andere von mir zitierte Kabelnetz-Betreiber schon mit einer Modem+Router-Kombination glücklich, wobei das Modem kostenlos vom Provider gestellt wird und den Kunden nichts angeht, während der Router vom Kunden gekauft wird und UM nichts angeht - so, wie es bei Altverträgen wie bei mir noch immer der Fall ist.

Theoretisch kann ein Provider die Kabelmodems in den Keller eines Mehrfamilienhauses stellen und in die Wohnungen Ethernet-Kabel verlegen. Viele Glasfaser-Anbieter machen das übrigens so. Diese Variante wäre auch nach Ende des Routerzwangs noch völlig in Ordnung.

In diesem Fall käme wohl kein Kunde auf die Idee, nachzufragen, welche Modems im Keller stehen und wie oft und wann Softwareupdates gemacht werden...

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Re: AW: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von Toxic » 30.01.2016, 19:24

Mir persönlich wäre es wirklich egal, ob UM mir ein Modem aufzwingt oder nicht. Wichtig für mich ist nur die freie Routerwahl und dass der Router dann auch uneingeschränkt nutzbar ist.

Als Altkunde mit dem 3208, IPv4 und einem Router meiner Wahl kann ich mich aktuell nicht beschweren.
Müsste ich aber den TC-Schrott, die Horrorbox oder die neue Connectbox mit all ihren Nachteilen nutzen, wäre ich wohl auch schon zurück zur T-Com, obwohl ich von diesem Haufen nun wirklich kein Freund bin.
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obi76
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Re: AW: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von obi76 » 30.01.2016, 19:48

Toxic hat geschrieben:Mir persönlich wäre es wirklich egal, ob UM mir ein Modem aufzwingt oder nicht. Wichtig für mich ist nur die freie Routerwahl und dass der Router dann auch uneingeschränkt nutzbar ist.

Als Altkunde mit dem 3208, IPv4 und einem Router meiner Wahl kann ich mich aktuell nicht beschweren.
Müsste ich aber den TC-Schrott, die Horrorbox oder die neue Connectbox mit all ihren Nachteilen nutzen, wäre ich wohl auch schon zurück zur T-Com, obwohl ich von diesem Haufen nun wirklich kein Freund bin.
Hi @ all,

also ich hätte z.B. auch kein Problem mit einer Zwangsfritzbox aber was mir tierisch auf den Senkel geht ist die absolut veraltete Firmware.Da hat man ein absolutes Topmodell von AVM (6490) und hat aber nicht die gleiche angepasste Cable Software zur 7490.
Kabel BW/UM Internet Kunde seit 2004
3play FLY 400 / Horizon Recorder / DigitalTV HIGH. HD / Horizon Multiroomlösung -> Ist das was zum Essen :kratz:
Telefon KOMFORT-Option / FRITZ!Box6490 mit uraltem UM Fritz OS 6.50 + 2x Fritz Repeater 1750E und 1x 310 + Fritz Fon C4
Philips 65PF6659/PS3 + PS4.
:streber: Schreib dich nicht ab - Lern badisch :streber:

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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von laurin » 30.01.2016, 20:34

Ich hatte es hier im Forum schon mal 2014 Geschrieben....

Also ein Reines "Nacktes Passives Modem" ohne Jegliche Spielereien wie:
DHCP Server
Anschluss der Telefone an dieses sowie W-Lan (sonst wäre es ja doch ein Router....)
als ihren Netzabschlusspunkt.
Welches sich nur über seine MAC-Adresse im Netz eindeutig Identifizirt.
Und dann das Internet an einen nach geschalteten Router über eine fixe IP Adresse (änderbar)
an einen LAN Anschluß weitergibt.
Wäre ja auch ok.

Wenn alle anderen sachen wie Telefonie Technik inkls. der
daten dafür( die müste dann der Provider, denn Kunden aushändigen) etc. sich in einen
Nach Geschalteten Router befinden. (Optionales Kunden Eigentum / Frei Gekauft)
Ohne Jeglichen Zugriff des Providers via TR-69 etc.
Dann hätte der Kunde alles im Griff, und nicht wie es zur zeit ist.

Und das hätten die von UM auch schon vor Jahren ohne Gesetzes änderung machen können.
Jetzt ist es zu Spät jetzt ist auch die MODEM Lösung nicht mehr Gesetzes Komform....

Jetzt bitte nicht sagen das gibt es doch schon...
Stimmt die Alten CISOS im Ipv4 Modus hatten noch einen ECHTEN Bridge Modus....
Aber NEIN der TC7200 als auch die Connect Box das sind ROUTER
und verseuchen das Heim (Firmen) Netzwerk mit einen (nicht wirklich konfigurierbaren) DHCP Server.

Anm.
Alle Netzwerke die ich Betreue Beruflich als auch Privat haben KEIN DHCP
nur die zusätzlichen Wireless Access Points haben DHCP aber mit einen sehr ENGEN IP Bereich
der beim FIXEN Netzwerk nicht Benutzt wird.

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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von dgmx » 30.01.2016, 22:15

Interessant das ganze Thema.

Ich habe aktuell die Fritzbox 6320, diese darf aber nur die Verbindung ins Internet herstellen und das Telefon ist notgedrungen daran angeschlossen. Wlan und alle PCs im LAN laufen über meinen eigenen Router.

Tarif läuft noch bis November, ich werde im Sommer kündigen und einfach die weitere Entwicklung abwarten, mehr kann man kaum tun.

Diese Horizon Box war immer ein Horror für mich. Das Teil steht ja im Wohnzimmer, so ein Router gehört aber ins Arbeitszimmer.

MartinDJR
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Re: AW: Routerzwang fällt Anfang August

Beitrag von MartinDJR » 31.01.2016, 06:18

obi76 hat geschrieben: also ich hätte z.B. auch kein Problem mit einer Zwangsfritzbox aber was mir tierisch auf den Senkel geht ist die absolut veraltete Firmware.Da hat man ein absolutes Topmodell von AVM (6490) und hat aber nicht die gleiche angepasste Cable Software zur 7490.
Es ist allerdings noch die Frage, ob dieses Problem nach Ende des Routerzwangs weiter bestehen wird:

Irgendwer hat bereits darauf hingewiesen, dass die Routerhersteller ein Interesse daran haben, die Router so zu bauen, dass sie nur an bestimmten Netzen (z.B. nur bei UnityMedia im KabelBW-Bereich) funktionieren und dass sie auch die Möglichkeiten haben, die Provider entsprechend so zu beeinflussen, dass diese ihre Netze entsprechend aufbauen.

Möglicherweise wird zum Beispiel AVM für das KabelDeutschland-Modell regelmäßig Softwareupdates herausgeben, während es für das UnityMedia-Modell keine Softwareupdates gibt...
dgmx hat geschrieben: Diese Horizon Box war immer ein Horror für mich. Das Teil steht ja im Wohnzimmer, so ein Router gehört aber ins Arbeitszimmer.
AFAIK bekommt man dieses Gerät doch nur, wenn man ein Paket mit Horizon-TV-Programm bestellt??

Logischerweise steht das Ding dann neben dem Fernseher.

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