UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

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Erlenbaum
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UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von Erlenbaum » 04.08.2015, 14:21

Wir wohnen in einem alten Einfamilienhaus und ich bin am überlegen, ob wir zu UM wechseln sollten.
Ich möchte allerdings nicht, dass ein Kabel quer durchs Wohnzimmer gezogen wird.

Jetzt meine Frage: Kann ich das Kabelmodem an dem Kabel anschließen (3. Bild)?

Das Kabel kommt im Wohnzimmer aus der Wand und es lassen sich sowohl analoge, als auch digitale TV Programme schauen.
Ich vermute, dass das Kabel an der Dose (2. Bild) eingeschleift ist.
Aktuell sieht die Verkabelung so aus (Bildergalerie):

http://imgur.com/a/Ie8US#0

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koax
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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von koax » 04.08.2015, 14:42

Wenn Du bestellst kommt ein Techniker und wechselt den Verstärker und die Anschlussdose aus.
Wenn die Anschlussdose nicht da liegt, wo Du sie haben willst, musst Du das mit dem Techniker klären.

Ich verstehe nicht, was Du uns mit dem Kabelbild sagen willst. Ist das ein Anschlusskabel für TV oder ist da irgendwie eine fliegende Leitung verlegt?

Erlenbaum
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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von Erlenbaum » 04.08.2015, 17:49

koax hat geschrieben:Wenn die Anschlussdose nicht da liegt, wo Du sie haben willst, musst Du das mit dem Techniker klären.
Was heißt klären? Wer zahlt das? Muss er dann nochmal kommen?
koax hat geschrieben: Ich verstehe nicht, was Du uns mit dem Kabelbild sagen willst. Ist das ein Anschlusskabel für TV oder ist da irgendwie eine fliegende Leitung verlegt?
Ja ein Anschlusskabel für TV, die fliegend verlegt wurde und im Putz verschwindet. Es ist sowohl digitales, als auch analoges TV darüber empfangbar.

Was ich eigentlich fragen wollte:
Reicht das fliegende, alte Kabel für ein Kabelmodem aus? TV brauch ich nicht.

hajodele
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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von hajodele » 04.08.2015, 17:59

Bestellen - Techniker kommt vorbei
Wenn es nicht geht, geht es nicht und damit ist auch kein Vertrag zustandegekommen.

Bei meiner Mutter funzt es mit einem Kabel aus den 90er

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Bastler
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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von Bastler » 04.08.2015, 19:33

Letzteres ist auch nicht die super Lösung.
Wir Techniker sind auch nicht gerade begeistert, wenn wir zu Kunden kommen, die nicht mal ansatzweise wissen (dass sie es nicht genau und nicht im Detail wissen ist klar und nehme ich ihnen auch nicht übel), was wir überhaupt machen müssen und wo wir überall dran müssen und wie der Anschluss generell realisiert wird.
Oftmals ist dann erst mal lange Zeit (oft eine Stunde oder mehr) Erklären, Besprechen und Sichten angesagt, obwohl angenommen wird, dass wir spätestens 10 Minuten nach Betreten der Kundenwohnung bereits "installieren"...

Gerade durch sowas passieren viele Stornos oder Doppelanfahrten...

Von wegen "der Techniker macht das schon". Man muss ihnen schon sagen, was wo hin soll und wie...
Ich gehe ja auch nicht zum Friseur und sage: "Sie sind der Friseur, scheiden sie mal so wie sie das für richtig halten", wenn ich gefragt werde, wie es geschnitten werden soll.

OK, ich habe letzteres tatsächlich mal gemacht bei einer Friseurin, bei der ich vorher installiert hatte, die auch einfach nur sagte "Sie sind der Techniker, sie machen das schon" :zwinker:

Leider gibt UM auch auf seiner Seite nirgendwo an, wo der Techniker überall dran muss und wie der Anschluss realisiert wird, selbst auf telefonische Nachfrage wird es den Kunden leider nicht korrekt ("der Techniker tauscht nur ihre Dose, das war's") gesagt.
Wer sich also vorher nicht zumindest etwas eingelesen hat, kann es gar nicht so wirklich vorher wissen...
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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von elo22 » 06.08.2015, 18:04

koax hat geschrieben:Wenn Du bestellst kommt ein Techniker und wechselt den Verstärker und die Anschlussdose aus.
Das wird er nicht machen da die Anlage nicht normkonform installiert ist, es fehlt u.a. der Schutzpotenzialausgleich. Das würde ich schon mal vorab beim Eli des Vertrauens in Auftrag geben.

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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von robbe » 06.08.2015, 18:46

elo22 hat geschrieben:
koax hat geschrieben:Wenn Du bestellst kommt ein Techniker und wechselt den Verstärker und die Anschlussdose aus.
Das wird er nicht machen da die Anlage nicht normkonform installiert ist, es fehlt u.a. der Schutzpotenzialausgleich. Das würde ich schon mal vorab beim Eli des Vertrauens in Auftrag geben.

Lutz
Das Einbinden der Anlage in den Schutzpotenzialausgleich des Hauses gehört zur Aufgabe des Technikers im Zuge der Installation. Was aber nicht heißt, das ihm ein vom Poti zur Anlage bereits verlegter Erdungsdraht nicht gefallen würde.

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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von elo22 » 07.08.2015, 18:02

robbe hat geschrieben:
elo22 hat geschrieben:
koax hat geschrieben:Wenn Du bestellst kommt ein Techniker und wechselt den Verstärker und die Anschlussdose aus.
Das wird er nicht machen da die Anlage nicht normkonform installiert ist, es fehlt u.a. der Schutzpotenzialausgleich. Das würde ich schon mal vorab beim Eli des Vertrauens in Auftrag geben.
Das Einbinden der Anlage in den Schutzpotenzialausgleich des Hauses gehört zur Aufgabe des Technikers im Zuge der Installation.
Da habe ich meine Zweifel. Der Techniker macht nur das was er muss und nicht mehr, hier den Anschluss an eine HauptErdungsSchiene. Einen Erder setzen wird er sicher nicht.

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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von Bastler » 07.08.2015, 20:42

Aktueller Stand ist, dass bei einer Erstinstallation der Techniker den Kabelanschluss mit dem vorhandenem haus-PA verbinden muss.
Gibt es keinen, muss er (aktuell) vom Techniker erstellt werden.

Die Vorgehensweisen sind allerdings aktuell montalich und zwischen den Firmen wieder anders, da man anscheinend bei UMKBW gerade mehrere Varianten ausprobiert um dann zu sehen was am besten läuft um sich dann hoffentlich mal auf eine klare Vorgehensweise zu einigen :zwinker:
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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von robbe » 07.08.2015, 20:44

elo22 hat geschrieben: Da habe ich meine Zweifel. Der Techniker macht nur das was er muss und nicht mehr, hier den Anschluss an eine HauptErdungsSchiene. Einen Erder setzen wird er sicher nicht.

Lutz
Deswegen hab ich auch geschrieben,"das Einbinden in den Schutzpotenzialausgleich des Hauses". Wenn keiner vorhanden ist, kann er natürlich auch nichts einbinden. Sofern er dazu befugt ist, könnte er natürlich Erde aus dem HAK ziehen.

Woher bist du dir eigentlich so sicher, das es bei ihm im Haus keinen Schutzpotenzialausgleich gibt?

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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von elo22 » 08.08.2015, 06:01

robbe hat geschrieben:
elo22 hat geschrieben: Da habe ich meine Zweifel. Der Techniker macht nur das was er muss und nicht mehr, hier den Anschluss an eine HauptErdungsSchiene. Einen Erder setzen wird er sicher nicht.
Deswegen hab ich auch geschrieben,"das Einbinden in den Schutzpotenzialausgleich des Hauses". Wenn keiner vorhanden ist, kann er natürlich auch nichts einbinden. Sofern er dazu befugt ist, könnte er natürlich Erde aus dem HAK ziehen.
Blemenerde? Im Ernst: Das geht nur im TN Netz wenn auch TN in der Anlage installiert ist und wenn der Techniker berechtigt ist am HAK zu fummeln.
robbe hat geschrieben:Woher bist du dir eigentlich so sicher, das es bei ihm im Haus keinen Schutzpotenzialausgleich gibt?
Habe ich nicht geschrieben, nur das was auf den Bildern zusehen nicht normkonform ist. Da gibt es keine grün/gelbe Leitung.

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Re: UM-Internet in altem Haus mit alten Leitungen möglich?

Beitrag von robbe » 08.08.2015, 08:00

Was auf den Bildern zu sehen ist, ist eine uralte BK Anlage. Die sind in 90% der Fälle nicht geerdet, selbst wenn der Poti 3m daneben liegt.

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