Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

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heinzelrumpel
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Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 16.10.2014, 20:04

Hallo,

heute wurde mein Anschluss bei Kabelbw geschaltet. 2play 100 habe ich. Nachdem ich mich jetzt so langsam wieder beruhigt habe, auch Dank meines dunklen Hefeweizens :zwinker: wollte ich mal nachfragen, was ich am besten unternehme, um meine Server im Heimnetz von aussen erreichbar zu machen. Am besten wäre eine ipv4 Adresse, die habe ich nicht und nach meinem Anruf gerade bei der Hotline gibt es die auch nur, wenn ich

1) einen Businessanschluss bestelle
2) die Comfort Option für 5€ im Monat buche. Dann gibt es eine AVM Box nach Hause.


Jetzt habe ich gelesen, dass die Horizonbox auch kein ipv6 kann, man somit eine ipv4 Adresse bekommt, wenn man das Angebot erweitert und auch noch TV nimmt. Das möchte ich am besten gar nicht.

Wie wäre es, wenn ich ich meine Server im Heimnetz einfach auf ipv6 umstelle. Kann ich diese dann von aussen erreichen, bzw. wenn ja, muss ich mir dann diese elendige ipv6 Adresse etwa merken? Möchte nälich gerne auf meine Synology Diskstation 213j zugreifen, da dort meine Dokumente und Bilder liegen, auf die ich von verschiedenen Endgeräten aus zugreifen möchte.

Leider verstehe ich ipv6 noch nicht so richtig. Weiß, dass es öffentliche und private gibt. Die privaten dürften dann ja auch nicht aus dem Internet erreichbar sein. Gibt Kabelbw mir genügend öffentliche für alle meine Server? Kann mann den Kabelbw Router, also die TC7200 so konfigurieren, dass sie nichts ipv6 mäßiges von außsen blockiert? Wenn ich auf der TC7200 DHCP aktiviere, bekommen meine Endgeräte dann alle eine ipv6 Adresse?

Würde mich freuen, wenn mich jemand aufklären würde, was tatsächlich sinnvoll ist.

Grüße, Heinzelrumpel

p.s

wie ich gerade sehe bekommt man bei Kabelbw nicht mal ein feste ipv6 Adresse, sondern in meinem Verfall verfällt das lease am 30.10. Krass.

007Sascha
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von 007Sascha » 16.10.2014, 20:47

Ja dynamisches ipv6 ist total unnötig.
Ich habe daher direkt Business gebucht und werde mit ipv4 und einem ipv6 Tunnel glücklich.
Traurig dass man diesen Weg gehen muss.
Ipv6 lässt sich am besten über dns-Einträge merken, kann man ja dynamisch aktualisieren.
Ansonsten sollte ipv6 von Außen erreichbar sein. Kann es allerdings erst ab morgen testen ;-)

heinzelrumpel
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 17.10.2014, 07:02

Bedeutet dies, dass wenn ich DS-Lite habe und meine IPv6 Adresse in einem öffentlichen DNS per AAA-Eintrag hinterlege, ich dann meine Server mit der TC7200 erreichbar machen kann? Geht es dann immer noch über die Portweiterleitung? Dachte das wäre ein IPv4 Relikt? Oder muss ich an der tc7200 dann die Firewall deaktivieren und meine Server sind dann alle per IPv6 zugänglich?

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von Leseratte10 » 17.10.2014, 08:06

Es gibt keine "Portweiterleitung". Mit einem "guten" Router könntest du dann genau festlegen, Port 80 vom Gerät 1, Port 21 von Gerät 2 und wiederum Port 80 von Gerät 3 sind jetzt "offen", werden also zum Gerät durchgeleitet.

Da der TC7200 aber kein "guter" Router ist (eher das genaue Gegenteil), kannst du nur einstellen "Firewall aus". Dann sind alle Ports auf allen Rechnern über IPv6 direkt aus dem Internet ansprechbar.
Also, wenn du die Firewall aktivierst, sind alle deine Rechner per IPv6 ansprechbar und du kannst die IPv6-Adresse in einem DNS-Eintrag einfügen. Am besten aber mit einem DynDNS-Service (der muss auf jedem Rechner einzeln laufen), da sich die Adressen eben ab und zu ändern.

Es gibt zwar theoretisch auch private IPv6-Adressen (von einer Fritzbox werden die auch unterstützt, die heißen dort "ULA - Unique Local Adresses"), damit kann der TC7200 aber nicht umgehen.
Und du erhältst auf jeden Fall genug öffentliche IPv6-Adressen für deine Rechner - es sei denn, du hast über 18.446.744.100.000.000.000 Rechner :P

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 17.10.2014, 09:06

@Leseratte 10

Woher bekommen denn meine internen Server die öffentlichen IPv6 Adressen? Sind diese dynamisch vom TC7200 zugewiesen? Kennst Du einen guten DynAnbieter für IPv6?

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von GoaSkin » 17.10.2014, 20:00

heinzelrumpel hat geschrieben:@Leseratte 10

Woher bekommen denn meine internen Server die öffentlichen IPv6 Adressen? Sind diese dynamisch vom TC7200 zugewiesen? Kennst Du einen guten DynAnbieter für IPv6?

Bei IPv6 werden IP-Adressen nicht von einem Router zugewiesen. Man muss sich vorstellen, dass IPv6-Adressen aus einem Netzwerk- und einem Host-Teil bestehen. Der Router teilt per Broadcast mit, wie das Präfix lautet, das er routen kann (i.e.S. die ersten 64. Bit, d.h. die erste Hälfte der IPv6-Adresse). Die Clients geben sich darauf basierend IPv6-Adressen, die aus dem Netzwerkteil und der MAC-Adresse mit FF:EE in der Mitte bestehen.

Beispiel: Der Router verkündet 2a02:1234:5678:abcd:: als Netzwerk-Kennung, die MAC-Adresse des Clients lautet 12:34:56:78:9a:bc - folglich ist die IPv6-Adresse 2a02:1234:5678:abcd:1234:56ff:ee78:9abc

Unter dieser Adresse ist der Client dann von außen erreichbar, sofern das keine Firewall verhindert. ffee ist eine Art Platzhalter, um die MAC-Adresse auf 64 Bit zu strecken. Das hat den Hintergrund, dass für die Zukunft geplant ist, MAC-Adressen allgemein eine Länge von 64 Bit zu geben. Unity Media gibt den Kunden einen 57-Bit-Präfix, was theoretisch die Möglichkeit bietet, mehrere lokale IPv6-Netzwerke zu betreiben. In der Praxis taugen die Router dazu nicht. Gut, man kann mit der FB 6360 zwei Netzwerke betreiben (aktiviertes Gäste-LAN), aber dennoch nicht so viele Segmente betreiben, wie ein /57-Präfix hergibt.

Neben dieser "eindeutigen" IP vergeben sich die Clients innerhalb des Präfixes weitere, dynamische IP-Adressen, die bei ausgehenden Verbindungen als Absender genutzt werden und in absehbarer Zeit dann wieder verworfen werden. Dies soll es erschweren, an den eigentlichen IPv6-Adressen herumzuschnüffeln, wenn diese durch irgendein Zugriffslog bekannt werden. Auch sollten Serverdienste normalerweise auf diesen IPs nicht lauschen aber Verlass darauf gibt es nicht. Wie diese zusätzlichen dynamischen IPs zustande kommen ist etwas komplizierter. Einfach mal über Privacy Extensions lesen!

Wenn du von außen erreichbar sein willst, kann ich nur empfehlen, die 5 Euro mehr für die Komfort-Option auszugeben und das mit einer Fritzbox zu machen. Die Vorteile dabei sind, dass man sinnvolle Firewall-Regeln definieren kann und einen DynDNS-Dienst so einrichten, dass die Clients nichts damit am Hut haben. DynDNS kann bei IPv6 auch so funktionieren, dass der Hostname des Rechners zugleich Subdomain eines DynDNS-Namens ist. Dazu kann man z.B. den MyFritz-Dienst auf der Fritzbox definieren, durch die jeder Rechner unter hostname.kennung.myfritz.net erreichbar ist. In einem Name-Server kann man dann - falls man eine eigene Domäne hat per DNAME-Anweisung festlegen, dass *.eigene.domain auf *.kennung.myfritz.net umgeleitet wird.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von Leseratte10 » 17.10.2014, 20:25

Der eingefügte Teil lautet "ff:fe" - nicht "ff:ee". Außerdem muss das zweite Bit gekippt werden.

Aus 12:34:56:78:9a:bc würde also im Netzwerk 2a02:1234:5678:abcd::/64 die IP 2a02:1234:5678:abcd:1034:56ff:fe78:9abc

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von roedert » 20.10.2014, 22:52

heinzelrumpel hat geschrieben:... Am besten wäre eine ipv4 Adresse, die habe ich nicht und nach meinem Anruf gerade bei der Hotline gibt es die auch nur, wenn ich

2) die Comfort Option für 5€ im Monat buche. Dann gibt es eine AVM Box nach Hause.
Kann das irgendwer bestätigen?
Stehe auch vor der Entscheidung einen unitymedia-Anschluss legen zu lassen, jedoch sind die Aussagen zu IPv4 sehr unterschiedlich.

Bei mir hiess es IPv4 nur mit Horizon-TV-Teil und ohne Telefon-Comfort.
Mit Telefon-Comfort gäbe es eine Fritzbox und damit wieder IPv6.

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von Leseratte10 » 21.10.2014, 06:36

Mit Telefon-Komfort gibts auch nur DS-Lite. Aber DS-Lite mit der Fritzbox ist weitaus besser nutzbar als mit dem TC7200, denn man kann die Firewall portweise öffnen (und nicht nur "an" oder "aus") und es gibt IPv6-DynDNS für alle Geräte.

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von GoaSkin » 21.10.2014, 20:52

Die Horizon nutzt auch nur deshalb IPv4, weil sie in ihrer aktuellen Firmware kein IPv6 kann (typisch Samsung, deren Fernseher sind auch zu doof dazu).

Wie dem auch sei - das kann sich mit jedem Firmware-Update ändern. Versprechen tut Unity Media Horizon-Nutzern IPv4 nicht. Von daher ist ein Business-Tarif die einzige Variante, um garantiert über IPv4 erreichbar zu sein.

Man kann sich aber auch einfach mit IPv6 arrangieren. Dank Tunnelbrokern und Übergangsmechanismen kann man schließlich aus jedem Hotel-WLAN seine Rechner per IPv6 erreichen. Meiner Meinung braucht man IPv4 nur dann, wenn man zu Hause einen Dienst richtig öffentlich anbieten möchte, ohne jedem User erklären zu müssen, was er tun muss, um IPv6 nutzen zu können.

Wenn man nur selbst seine Systeme von unterwegs erreichen können möchte, ist IPv4 unwichtig.
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von roedert » 21.10.2014, 23:39

GoaSkin hat geschrieben:Wie dem auch sei - das kann sich mit jedem Firmware-Update ändern. Versprechen tut Unity Media Horizon-Nutzern IPv4 nicht. Von daher ist ein Business-Tarif die einzige Variante, um garantiert über IPv4 erreichbar zu sein
Das hat man mir an der Hotline auch gesagt. Jedoch wurde auch gesagt, dass dies aber nur Neuverträge betreffen würde ... wenn man einmal eine IPV4 hat (aktuell wegen der Horizon), wird man diese auch behalten.

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von SpaceRat » 22.10.2014, 16:00

roedert hat geschrieben:wenn man einmal eine IPV4 hat (aktuell wegen der Horizon), wird man diese auch behalten.
... dann frag mal, ob man Dir das schriftlich gibt!

Je länger sich das IPv6-Update für die Horrorkotz hinzieht, desto unrealistischer wird es, daß Unitymedia eine solche Zusage halten können wird.

Auch wenns in manche Köpfe nicht reingehen will:
Unitymedia/KabelBW und andere Provider führen IPv4-lite/CGN ja nicht aus Boshaftigkeit ein, sondern weil sie nicht genug IPv4-Adressen zur Verfügung haben, um alle Kunden konventionell mit zumindest einer eigenen öffentlich erreichbaren IPv4 zu versorgen.
Der zu verteilende Kuchen wird also nicht größer, sondern kann nur anders verteilt werden.

Es gibt zwar immer wieder andere Bestandskunden, denen man die eigene IPv4 bei einem Tarifwechsel erfolgreich unterm Hintern wegziehen kann, aber es gibt auch eine gezielte "Fluchtbewegung" zu den Business- und Horrorkotz-Tarifen hin.
Und man kann ziemlich sicher annehmen, daß die "Business-Kunden" die letzten sein werden, die keine IPv4 mehr kriegen, also muß man irgendwann an alle anderen ran, die ohne Business-Tarif noch eine haben ...
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  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 23.10.2014, 09:06

@goaskin

Schöne Erklärung. Besten Dank.

Nun habe ich gestern die FritBox 6360 bekommen, angeschlossen und alles läuft soweit. Konnte auch meine Einstellungen aus der 7360 importieren, was Portweiterleitungen, Benutzer etc. angeht. Habe MyFritz aktiviert. Über myfritz.net ist die neue Kabelbox auch da, aber ich komme nicht drauf :wein:

Code: Alles auswählen

Der Server unter lxxxxxxxxxj.myfritz.net kann nicht gefunden werden, weil die DNS-Suche fehlgeschlagen ist. DNS ist der Netzwerkdienst, der den Namen einer Website in die zugehörige Internetadresse übersetzt. Der häufigste Grund für diesen Fehler ist eine fehlende Internetverbindung oder ein falsch konfiguriertes Netzwerk. Eine weitere mögliche Ursache ist ein nicht reagierender DNS-Server oder eine Firewall, die den Netzwerkzugriff durch Google Chrome verhindert.


In der Box ist die Erreichbarkeit aus dem Internet aktiviert, zwar nicht auf dem Standardport, aber das sollte ja keine Rolle spielen. War auf meiner 7360 auch nicht anders. Habe eine neue MyFritz-Freigabe eingerichtet, die zu meiner Ds213j weiterleitet auf Port 5001. Das ist ebenfalls auf MyFritz.net sichtbar, aber auch dorthin ist keine Verbindung möglich. Mensch, dass ist eine gefrickel mit Kabelbw. Leider habe ich keine Alternative :gsicht:

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von tq1199 » 23.10.2014, 09:43

heinzelrumpel hat geschrieben:Über myfritz.net ist die neue Kabelbox auch da, aber ich komme nicht drauf :wein:

Code: Alles auswählen

Der Server unter lxxxxxxxxxj.myfritz.net kann nicht gefunden werden, weil die DNS-Suche fehlgeschlagen ist.
Evtl. lag es am TTL. Bekommst Du jetzt mit:

Code: Alles auswählen

host lxxxxxxxxxj.myfritz.net 8.8.8.8
oder

Code: Alles auswählen

nslookup lxxxxxxxxxj.myfritz.net 8.8.8.8

Code: Alles auswählen

nslookup -q=AAAA lxxxxxxxxxj.myfritz.net 8.8.8.8
(oder gleichwertig), die externe IP-Adresse deiner FB6360-cable?
Office Internet & Phone 50, AVM FRITZ!Box 6360 Cable (kbw) - FRITZ!OS 06.52 - , an Arris-CMTS, zusätzlich eine feste (statische, nicht per DHCP) IPv4-Adresse für meinen Server, am Bridge-Anschluss (kein Bridge-Modus, FB6360-cable wird ohne feste IPv4-Adresse als Router verwendet.)
Konfigurationsdatei der FritzBox: b2b-staticip1_50000_5000_ipv4_sip_wifi-on.bin
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 23.10.2014, 09:51

Ja, die DNS-Auflösung funktioniert auch über unseren internen DNS in der Firma. Aber das sagt doch nur aus, dass meine Box bei Myfritz einen Eintrag hinterlegt hat,oder? Ein Ping funktioniert leider nicht

Code: Alles auswählen

C:\Windows\system32>ping xxxx:8071:a100:0:7d65:9c34:9f2c:e000

Ping wird ausgeführt für xxxx:8071:a100:0:7d65:9c34:9f2c:e000 mit 32 Bytes Daten:
PING: Fehler bei der Übertragung. Allgemeiner Fehler.
PING: Fehler bei der Übertragung. Allgemeiner Fehler.
PING: Fehler bei der Übertragung. Allgemeiner Fehler.
PING: Fehler bei der Übertragung. Allgemeiner Fehler.

Ping-Statistik für xxxx:8071:a100:0:7d65:9c34:9f2c:e000:
    Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 0, Verloren = 4
    (100% Verlust),

C:\Windows\system32>ping -6 2a02:8071:a100:0:7d65:9c34:9f2c:e000

Ping wird ausgeführt für xxxx:8071:a100:0:7d65:9c34:9f2c:e000 mit 32 Bytes Daten:
PING: Fehler bei der Übertragung. Allgemeiner Fehler.
PING: Fehler bei der Übertragung. Allgemeiner Fehler.

Ping-Statistik für xxxx:8071:a100:0:7d65:9c34:9f2c:e000:
    Pakete: Gesendet = 2, Empfangen = 0, Verloren = 2
    (100% Verlust),
STRG-C

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von tq1199 » 23.10.2014, 09:59

heinzelrumpel hat geschrieben:Ja, die DNS-Auflösung funktioniert auch über unseren internen DNS in der Firma. Aber das sagt doch nur aus, dass meine Box bei Myfritz einen Eintrag hinterlegt hat,oder?
Auch über einen externen DNS-Server, wie z. B. 8.8.8.8? Hast Du für die FB6360-cable einen neuen myfritz-Account angelegt oder den myfritz-Account von der FB7360 übernommen?
Office Internet & Phone 50, AVM FRITZ!Box 6360 Cable (kbw) - FRITZ!OS 06.52 - , an Arris-CMTS, zusätzlich eine feste (statische, nicht per DHCP) IPv4-Adresse für meinen Server, am Bridge-Anschluss (kein Bridge-Modus, FB6360-cable wird ohne feste IPv4-Adresse als Router verwendet.)
Konfigurationsdatei der FritzBox: b2b-staticip1_50000_5000_ipv4_sip_wifi-on.bin
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 23.10.2014, 10:07

Ja, auch über den Google DNS. Ich habe mein altes Myfritzkonto übernommen. Stellt das ein Problem dar?

hajodele
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von hajodele » 23.10.2014, 10:10

Und in der Firma ist ein IPv6-Internetzugang vorhanden?
Geht also z.B. ping -6 google.de (Windows) bzw. ping6 google.de (xxNix) ?

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von tq1199 » 23.10.2014, 10:14

heinzelrumpel hat geschrieben:Ich habe mein altes Myfritzkonto übernommen. Stellt das ein Problem dar?
Das könnte das Problem sein. Hast Du das gemacht:
Kann ein MyFRITZ!-Konto auch für mehrere FRITZ!Boxen verwendet werden?

Ja, Sie können auch mehrere FRITZ!Box-Geräte an einem MyFRITZ!-Konto anmelden. Wählen Sie hierzu unter fritz.box / Internet / MyFRITZ! den Punkt "FRITZ!Box an einem vorhandenen MyFRITZ!-Konto anmelden".
?
Quelle: https://www.myfritz.net/was_ist_myfritz.xhtml
Office Internet & Phone 50, AVM FRITZ!Box 6360 Cable (kbw) - FRITZ!OS 06.52 - , an Arris-CMTS, zusätzlich eine feste (statische, nicht per DHCP) IPv4-Adresse für meinen Server, am Bridge-Anschluss (kein Bridge-Modus, FB6360-cable wird ohne feste IPv4-Adresse als Router verwendet.)
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von SpaceRat » 23.10.2014, 10:18

tq1199 hat geschrieben:Hast Du für die FB6360-cable einen neuen myfritz-Account angelegt oder den myfritz-Account von der FB7360 übernommen?
Das kann man problemlos machen!

Bei mir laufen drei Fritz!Boxen (Meine am Kabel-Anschluß, meine am DSL, die meiner Eltern) über denselben MyFritz-Account, die kryptische Buchstabenfolge ist dann für jede der Boxen anders.
Bild

Standardmäßig werden die Fritz!Boxen mit dem Produktnamen bei MyFritz! angezeigt, also z.B. "FRITZ!Box Fon WLAN 7390".
Diesen angezeigten Namen kann man aber ändern und das sollte auch tun, wenn man dort mehrere Fritz!Boxen des selben Typs angemeldet hat, damit man sie noch auseinanderhalten kann.

hajodele hat geschrieben:Und in der Firma ist ein IPv6-Internetzugang vorhanden?
Geht also z.B. ping -6 google.de (Windows) bzw. ping6 google.de (xxNix) ?
Auf genau dieses Problem tippe ich auch.
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  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 23.10.2014, 10:33

Nee, ipv6 funktioniert bei uns nicht. Aber wo tut es das schon? Dachte die Provider würden die Netze miteinander verbinden und kompatibel halten. Braucht man dann in der Firma auch eine eine öffentliche IPv6 Adresse, damit es funktioniert? Im Handynetz habe ich so etwas doch auch nicht, oder? War bisher der Meinung, für den Enduser bleibt der Parallelbetrieb seemless.

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von hajodele » 23.10.2014, 10:37

heinzelrumpel hat geschrieben:Nee, ipv6 funktioniert bei uns nicht. Aber wo tut es das schon? Dachte die Provider würden die Netze miteinander verbinden und kompatibel halten. Braucht man dann in der Firma auch eine eine öffentliche IPv6 Adresse, damit es funktioniert? Im Handynetz habe ich so etwas doch auch nicht, oder? War bisher der Meinung, für den Enduser bleibt der Parallelbetrieb seemless.
Damit ist dein Heimnetz auch nicht erreichbar.
Der Parallelbetrieb nennt sich IPv6/DS und der ist leider nicht verfügbar, da die Ursache des DS-Lite-Betriebs die Adressknappheit im IPv4-Bereich ist.

p.s.
Spacerat hat hier einen schönen Workshop rund um diese Problematik zusammengestellt: http://www.unitymediakabelbwforum.de/vi ... 53&t=25148
Eventuell fehlt noch dieser Link: http://www.feste-ip.net/
Zuletzt geändert von hajodele am 23.10.2014, 10:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von SpaceRat » 23.10.2014, 10:41

heinzelrumpel hat geschrieben:Nee, ipv6 funktioniert bei uns nicht. Aber wo tut es das schon?
Tjor, das ist das eigentliche Problem.
"Morgen, morgen, nur nicht heute" sagen alle faulen Leute.
heinzelrumpel hat geschrieben:Braucht man dann in der Firma auch eine eine öffentliche IPv6 Adresse, damit es funktioniert?
Um IPv6 nutzen zu können braucht man IPv6, ja.
heinzelrumpel hat geschrieben:Im Handynetz habe ich so etwas doch auch nicht, oder?
Im Netz von T-Mobile USA schon ...
heinzelrumpel hat geschrieben:War bisher der Meinung, für den Enduser bleibt der Parallelbetrieb seemless.
Wäre er auch, wenn wir nicht so viele faule Leute (s.o.) hätten.

Oder im ganz speziellen Fall von T-Offline:
Wenn T-Offline IPv6 nicht für die Motivation der Kunden, ihren bewährten Festnetzanschluß für einen AllIP-Anschluß preiszugeben, in Geiselhaft genommen hätte ...
Bei T-Offline gibt's IPv6 nur, wenn man sich auf AllIP einläßt.


Eigentliche Ansprechpartner in diesen Fällen:
1. Die Firmen-IT, die das Firmennetzwerk von einem Teil des Internets abgekapselt hat.
2. Dein Mobilfunkprovider.
3. T-Offline im speziellen bzw. alle Provider, die immer noch IPv4-only anbieten, incl. Unitymedia selber bei Horrorkotz, Altanschlüssen und Business.
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heinzelrumpel
Kabelneuling
Beiträge: 13
Registriert: 16.10.2014, 19:52

Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 23.10.2014, 10:44

Also um das ganze jetzt mal etwas praktisch auszudrücken. Egal wo auf der Welt ich mich befinde, wenn mein dortiger Anbieter keine IPv6 Adresse an den Router vergibt, werde ich nie und nimmer auf meine FritzBox und mein Heimnetz draufkommen?

heinzelrumpel
Kabelneuling
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Re: Beratung zu Servererreichbarkeit im Heimnetz und DS-Lite

Beitrag von heinzelrumpel » 23.10.2014, 10:48

@spacerat

Das ist ja ganz schön krass, finde ich. Werde das mit ipV6 hier im Unternehmen mal schnell veranlassen. Für den Rest der Welt muss ich mir jetzt wohl nen Tunnel buchen. Meine in deinem Artikel etwas von portunity gelesen zu haben, die das anbieten? Man, man, man. Ich glaube ich nehme einfach diesen Businesstarif von Kabelbw. Ich fand IPv4 so schön einfach :D

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