Routerzwang bleibt

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Leseratte10
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 25.02.2015, 06:52

Hoffen wir mal, dass diese Formulierung ("Die zur Anmeldung der Router (TK-Endeinrichtungen) am Netz notwendigen Zugangsdaten sind unaufgefordert mitzuteilen") nicht dazu führt, dass halt n Brief kommt, wo mitgeteilt wird, die "Zugangsdaten" wären die MAC 00:12:34:56:78:90 und man kann faktisch doch nur diesen einen Router nutzen ...

lolametro
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von lolametro » 25.02.2015, 08:43

Leseratte10 hat geschrieben:Hoffen wir mal, dass diese Formulierung ("Die zur Anmeldung der Router (TK-Endeinrichtungen) am Netz notwendigen Zugangsdaten sind unaufgefordert mitzuteilen") nicht dazu führt, dass halt n Brief kommt, wo mitgeteilt wird, die "Zugangsdaten" wären die MAC 00:12:34:56:78:90 und man kann faktisch doch nur diesen einen Router nutzen ...
Unitymedia wird sich bestimmt etwas schlaues ausdenken. :super:
2play COMFORT 120, BW, Connect Box (vorher: 2play PLUS 50, KabelBW, Fritz!Box 6340)
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mauszilla
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 25.02.2015, 09:47

Finde es immer wieder witzig, das auch beim Gesetzgeber nicht ordentlich zwischen Router und Modem getrennt wird.
Hätte z.B. durchaus nichts gegen einen Modemzwang.
Hinter diesem kann ich ja mein eigenes Heim oder Firmennetz aufbauen. Für die Freie Routerwahl dagegen brauch ich keine Zugangsdaten.

Deswegen sind die ganzen Texte Blödsinn, da der Router niemals ein Zugangsgerät darstellt. Allenfalls ein Modemrouter oder besser Router mit integriertem Modem.
Aber ist ja alles "Neuland" für die. :brüll:
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hajodele
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 25.02.2015, 13:23

Golem vermeldet inzwischen den Referentenentwurf: http://www.golem.de/news/gesetzentwurf- ... 12582.html
Man beachte bitte den Link zum eigentlichen Entwurf. :kafffee:
Nachdem ich den Referentenentwurf durchgelesen habe, bekomme ich wieder mal Zweifel an der Pressearbeit:
Golem: "Keine Übergangsfrist vorgesehen"
Referentenentwurf: "Mit Blick auf diese Umstellungsmaßnahmen tritt das Gesetz sechs Monate nach Verkündung in Kraft"
Als Entschuldigung kann man anführen, dass das erst im letzten Absatz des Entwurfs genannt wurde. Ganze 9 Seiten zu lesen ist für einen Redakteur nicht unbedingt zumutbar :bäh:

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 25.02.2015, 13:47

Abschlußpunkt nur mittels passiver Bauelemente gebildet. Passive Bauelemente sind jene, die keine Verstärkerwirkung zeigen und keine Steuerungsfunktion besitzen. Im Gegensatz dazu zeigen aktive Bauelemente in irgendeiner Form eine Verstärkerwirkung des Nutzsignals oder erlauben eine Steuerung.
Hmm, bedeutet das jetzt, Unitymedia ist nur noch bis zum HÜP zuständig und um den nötigen Kabelverstärker kann / muss / darf ich mich selbst kümmern?

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 25.02.2015, 14:06

Leseratte10 hat geschrieben:
Abschlußpunkt nur mittels passiver Bauelemente gebildet. Passive Bauelemente sind jene, die keine Verstärkerwirkung zeigen und keine Steuerungsfunktion besitzen. Im Gegensatz dazu zeigen aktive Bauelemente in irgendeiner Form eine Verstärkerwirkung des Nutzsignals oder erlauben eine Steuerung.
Hmm, bedeutet das jetzt, Unitymedia ist nur noch bis zum HÜP zuständig und um den nötigen Kabelverstärker kann / muss / darf ich mich selbst kümmern?
Kann so nicht stimmen. Denn das würde nur in einem Einfamilienhaus funktionieren. In Mehrfamilienhäusern oder Wohnblöcken mit jeweils einem HÜP existieren ja mehrere Nutzer.
Im Vorlagentext wurde ja auch von der z.B. TAE Dose als passivem Übergabepunkt gesprochen, würde in unserem Fall die MMD bedeuten.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 25.02.2015, 14:32

Würde eigentlich diese Umsetzung (wenn man mal annimmt, dass das alles so umgesetzt wird, wie es in diesem Entwurf steht) auch für Geschäftskunden gelten? Oder müssen die ganzen Privatpersonen im Businesstarif (weil sie IPv4 brauchen) doch mit dem gelieferten Gateway (EPC3925 oder 6360) leben?

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 25.02.2015, 14:58

Das obliegt dann dem Kunden selbst. Er bekommt Zugang auf dauer nur noch ipv6 und muss die Hardware nehmen die angeboten wird oder woanders taugliche Kaufen.
ipv4 ist Tod und wird in nicht allzu ferner Zukunft verschwinden.
Im Grunde wird es Zeit, das ein Frist bekanntgegeben wird, in der alle umgestellt haben müssen. Das ist nämlich das Problem.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 25.02.2015, 15:04

Das war nicht ganz meine Frage.

Die Frage war, ob eine Privatperson - die aber von Unitymedia aufgrund des gebuchten Business-Tarifs als Geschäftskunde "behandelt" wird - mit dieser Gesetzesänderung ebenfalls das Recht auf freie Routerwahl bekommt, oder ob dann mit dem im Gesetzentwurf genannten Begriff "Endkunde" / "Verbraucher" nur Privatpersonen gemeint sind und Geschäftskunden "in die Röhre gucken".

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Desperado » 25.02.2015, 15:10


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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 25.02.2015, 17:24

Ich denke, man muss den Teufel nicht an die Wand malen. Kabelnetze von UPC / Liberty gibt es in vielen Ländern. Nirgends werden die Kunden so mit Zwangsroutern mit kastrierter Firmware gegängelt, wie in Deutschland. Von daher dürfte die bisherige Praxis eine Entscheidung des deutschen Managements sein, das im Falle einer Aushebelung des Zwangsrouterverbotes hoffentlich aus dem internationalen Management im Konzern eins auf den Deckel bekommt.

Auch gibt es bereits frei verkäufliche DOCSIS-Hardware, die man bei einigen kleineren Kabelanbietern auch freischalten lassen kann. Ganz speziell die Kabel-Fritzboxen von AVM werden nicht auf dem freien Markt angeboten.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 25.02.2015, 17:43

Die Tatsache, dass AVM die Kabelfritten nicht normal vertreibt, solange der Endkunde in > 98 % der Fälle nix damit anfangen kann, ist aber ganz verständlich.
Sonst kauft der unwissende Kunde so ne Fritte im Laden und AVM bekommt dann die Wut ab "geht nicht", weil der Kunde denkt, bei DOCSIS wäre das genau so wie bei DSL.

Ich wette, spätestens 2 Woche nach Abschaffung des Routerzwangs findet man auch die 63x0/6490 in den Regalen.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 25.02.2015, 18:04

Hat nicht einer der "Geiz-ist Geil"- oder "Planeten"- Läden mal 6360 in der 4711-Stadt verklickert?
Wegen Net-Cologne wäre das damals schon denkbar gewesen.

Ich gehe übrigens schon davon aus, dass unter den Begriff "Kunde" auch eine Firma fällt.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von bootrom » 26.02.2015, 14:06

Leseratte10 hat geschrieben:Ich wette, spätestens 2 Woche nach Abschaffung des Routerzwangs findet man auch die 63x0/6490 in den Regalen.
Das ist egal: das wird nichts daran ändern das in Zukunft 2 Anschlußarten gibt: rein IPv6 mit AFTR und IPv4. Und letzter wird deutlich teurer. Und Kunde vom Land hat sowieso keine Wahl, deshalb dieser Gesetz "gegen Routerzwang" ist reine Verschwendung von Steuergeld (jeder Gesetz kostet >5MEUR). Denn im Businesstarif, hat man IPv4 Zugang schon jetzt.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 26.02.2015, 16:23

bootrom hat geschrieben:
Leseratte10 hat geschrieben:Ich wette, spätestens 2 Woche nach Abschaffung des Routerzwangs findet man auch die 63x0/6490 in den Regalen.
Das ist egal: das wird nichts daran ändern das in Zukunft 2 Anschlußarten gibt: rein IPv6 mit AFTR und IPv4. Und letzter wird deutlich teurer. Und Kunde vom Land hat sowieso keine Wahl, deshalb dieser Gesetz "gegen Routerzwang" ist reine Verschwendung von Steuergeld (jeder Gesetz kostet >5MEUR). Denn im Businesstarif, hat man IPv4 Zugang schon jetzt.
Wo ist denn da der Zusammenhang?

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von SpaceRat » 26.02.2015, 16:27

hajodele hat geschrieben:Wo ist denn da der Zusammenhang?
Sag bescheid, wenn Du ihn gefunden hast!

Ich such ihn nämlich auch noch ...

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Conan179 » 26.02.2015, 16:32

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 26.02.2015, 16:32

Ganz unabhängig davon beherrschen mittlerweile die meisten Kauf-Router IPv6 und DS-Lite. Falls die gesetzliche Bestimmung es verbieten würde, ein IPv6-fähiges Gerät vorzuschreiben, was ich nicht glaube, gibt es dann halt für den Rest eine Carrier-Grade-NAT-Lösung ohne IPv6.

Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben - weder bei Unity Media, noch anderswo. Die wenigen freien IPv4-Präfixe werden von der RIPE nur noch unter der Bedingung vergeben, dass der entsprechende Provider eine funktionierende IPv6-Infrastruktur betreibt. So sind die Provider über kurz oder lang gezwungen, auf IPv6 umzusteigen. Mittlerweile laufen in Deutschland bereits etwa 14% aller Verbindungen über IPv6. Deutschland ist damit gut dabei, aber am weitesten fortgeschritten ist Belgien mit etwa 35%.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 26.02.2015, 18:30

Da muss meiner Meinung nach gar nix explizit vorgeschrieben oder verboten werden. Kann das Kundengerät kein IPv6 mit AFTR, hat er halt Pech gehabt. Du kannst ja auch nicht mit nem alten 64k-Analog-Modem kommen und dich beim DSL-Provider beschweren, dass keine VDSL100-Verbindung zu Stande kommt.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von bootrom » 01.03.2015, 01:14

GoaSkin hat geschrieben:Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben
Hat man das nicht schon vor 10 Jahre gesagt ?

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Interrex » 01.03.2015, 17:22

bootrom hat geschrieben:
GoaSkin hat geschrieben:Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben
Hat man das nicht schon vor 10 Jahre gesagt ?
Du musst nicht alles glauben, was die Leute ohne Beweiskraft einfach so draufplappern...

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 01.03.2015, 20:09

Interrex hat geschrieben:
bootrom hat geschrieben:
GoaSkin hat geschrieben:Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben
Hat man das nicht schon vor 10 Jahre gesagt ?
Du musst nicht alles glauben, was die Leute ohne Beweiskraft einfach so draufplappern...
Naja, man kann aber wohl gefahrlos sagen, dass die Anzahl der privaten Internetzugänge ohne eigene IPv4-Adresse in den nächsten Jahren deutlich nach oben gehen wird.
Vermutlich kann man irgendwann v4-Adressen gegen Gebühr dazubuchen (bei UM geht das ja auch, die nennen das halt "Businessanschluss" :D )

Jörg

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von SpaceRat » 02.03.2015, 03:55

Die Frage ist ja eigentlich, ob und wann es Anschlüsse geben wird, die von Haus aus kein IPv4 mehr kriegen werden.

Das sehe ich so nicht. Die Anbieter werden die Anschlüsse zwar als Dual Stack schalten, aber solange der Vorrat reicht eben auch mit IPv4 ausstatten (Und sei es mit IPv4-lite).
Es gibt nämlich Regionen auf der Erde (Afrika), die haben vorerst noch genug IPv4-Adressen übrig und werden noch länger für die Migration zu IPv6 benötigen.

Obwohl das Kind längst in den Brunnen gefallen ist wird es also wohl trotzdem zu dem langsamen phase-out kommen, wie er auch geplant war, nur eben für viel früher.

DS-lite und insbesondere NAT64/DNS64 waren als Mechanismen eher für das Ende des Phase-Out bestimmt, also um den nur noch selten benötigten IPv4-Support in einem hauptsächlich auf IPv6 laufenden Internet zur Verfügung zu stellen.
Die gesamte Zeit von 1998 bis ca. 2011 wurde für den sanften Übergang praktisch verschenkt.

Für die 10-Jahres-Frist aus der Schätzung würde ich also sagen:
War sie als Frist bis zur Erschöpfung der IPv4-Adressvorräte gedacht, dann ist die Vorhersage ja zwischen 2010 und 2011 auch eingetreten, nur noch AfriNIC kann IPv4-Adressen ohne Notfallplan ausgeben.
APNIC, ARIN, LACNIC und RIPE verwalten nur noch ihren letzten /8er Block.

Als Vorwarnzeit und Frist für die Umrüstung des Internets ist sie nicht eingetreten:
Die Telekom nimmt IPv6 in Geiselhaft um Kunden AllIP anzudrehen, Unitymedia selber verweigert den Geschäftskunden Dual-Stack obwohl sie andererseits den Privatkunden DS-lite schalten, usw. usf.
Das ist allerdings nichts worüber man nach der Devise "Ich habe es doch gleich gesagt" triumphieren kann, denn der Sachzwang der diese Umstellung dringend nötig gemacht hätte ist ja durch die Unterlassung nicht entfallen.
Bei flächendeckendem Dual-Stack hätten wir diese leidigen DS-lite-Probleme und die damit zusammenhängende Diskussion nicht.

Es ist ein bißchen so, als ob man bei der Einführung des Kats zwar die Bestimmungen für die Erstzulassung eines PKW so verschärft hätte, daß nur solche mit Kat eine erhalten (Hat man übrigens auch ...), aber die Tankstellen immer noch nur bleihaltigen Sprit verkaufen würden.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Interrex » 02.03.2015, 18:19

Naja, man kann aber wohl gefahrlos sagen, dass die Anzahl der privaten Internetzugänge ohne eigene IPv4-Adresse in den nächsten Jahren deutlich nach oben gehen wird.
Vermutlich kann man irgendwann v4-Adressen gegen Gebühr dazubuchen (bei UM geht das ja auch, die nennen das halt "Businessanschluss" :D )Jörg
Hey, durchaus möglich, wenn du unbedingt eine Ipv4 brauchst, dann halt gegen ein Entgelt, aber nicht mehr als 5 €, alles andere wäre Abzocke.

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Netzbetreiber gegen Gesetz

Beitrag von koax » 01.04.2015, 09:53

Näheres hier:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 92908.html

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