Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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saintsimon
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von saintsimon » 06.10.2014, 08:59

conscience hat geschrieben:...
Aber geht es wirklich bei dem Thema "Zwangsrouter" um die "Telefonie" oder geht's viel mehr nur um das Zugangsgerät Zum Internet? ....

Zur Problematik von Zwangsroutern habe ich mich doch gar nicht geäussert. Ich wollte klarstellen, daß ein Telefonaschluss an einem Kabelmodem diesen nicht zu einem Router macht, und am Anschluss nur der zugehörige VoC-Kanal bereitgestellt wird. Weiterhin wollte ich klarstellen, daß man bei den hiesigen Kabelanbietern zwei verschiedene Telefonie-Technikvarianten bekommt, und zwar spätestens ab drei Rufnummern normales VOIP und nicht mehr VoC, da letztere nicht für diesen Komfort definiert ist. Deswegen bekommt man ja diese leider vernagelten Modem-Router fürs VOIP.

Zum Thema Zwangsrouter: selbstverständlich sollte dem Kunden die zumindest die Möglichkeit gegeben werden, auch bei den Modem-Routern den Router-Teil abschalten zu können und das WAN-Signal ohne DHCP zum Router seiner eigenen Wahl durchschalten zu können und dann auch selbst für die VOIP-Verbindung die Verantwortung zu übernehmen. Und sei es über den VOIP-Client eines Smartphones im WLAN.

Darüber hinaus bin ich auch kein Freund von all-in-one-Geräten a la FritzBox bei so wichtigen Dingen, wie der Kommunikation. Wenn so eine Modem-Fritze schlapp macht, dann hat man gar nichts mehr, keine Telefonie, kein Internet. Ein normales Kabelmodem wie mein Cisco ist hingegen für mich wartungsfrei und zuverlässig, und wenn ich mal meinen Router verkonfiguriere, dann kann ich immer noch direkt einen Computer ans Modem hängen, und mein Panasonic-Telefon bekommt weiter die Telefonverbindung zuverlässig sigmalisiert.
Meine letzte Fritzbox vor über einem Jahrzehnt wurde durch einen regulären Firmware-Update ins Wachkoma geschickt, da der Zugriff auf jegliche Einstellungen verloren ging. Sowas wäre ich bei einer Eierlegenden Wollmilchsau wie den Kabel-Fritzen der GAU.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von SpaceRat » 09.10.2014, 14:50

saintsimon hat geschrieben:Ein normales Kabelmodem wie mein Cisco ist hingegen für mich wartungsfrei und zuverlässig, und wenn ich mal meinen Router verkonfiguriere, dann kann ich immer noch direkt einen Computer ans Modem hängen, und mein Panasonic-Telefon bekommt weiter die Telefonverbindung zuverlässig sigmalisiert.
Das ist eine relativ lustige Einstellung:
Du klammerst einfach den genauso wahrscheinlichen Fall eines Ausfalls des Kabel-Modems bei der Betrachtung aus, damit es paßt.

Nur Redundanz kann Ausfallsicherheit schaffen, d.h. ein zweites Telefon, eine zweite DECT-Basis, ein zweiter PC, ein zweiter Router, ggf. ein zweiter Switch, ...
Dabei ist es prinzipiell wurscht, ob Du Dir eine zweite eierlegende Wollmilchsau oder einen zweiten Satz Einzelgeräte hinlegst.
saintsimon hat geschrieben:Meine letzte Fritzbox vor über einem Jahrzehnt wurde durch einen regulären Firmware-Update ins Wachkoma geschickt,
Deshalb gibt es Recovery-Firmwares.

Bei "freien" Fritten bist Du allerdings selber in der Pflicht, daran zu denken, Dir vor dem Firmware-Update zumindest irgendeine für das Modell passende Recovery-Firmware zu ziehen und für den Fall eines Fehlschlages bereit zu halten.
saintsimon hat geschrieben:da der Zugriff auf jegliche Einstellungen verloren ging. Sowas wäre ich bei einer Eierlegenden Wollmilchsau wie den Kabel-Fritzen der GAU.
Deshalb ist es da auch ausgeschlossen:

Die Kabel-Fritten verfügen über zwei Firmwares, die "Werks-Firmware" und die aktuelle.
Du kannst eine Kabel-Fritte sogar während eines Firmware-Updates stromlos machen ohne daß sie Schaden nimmt.
Sie startet dann halt mit der werksseitigen Version und versucht es erneut.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von saintsimon » 10.10.2014, 04:10

SpaceRat hat geschrieben:
saintsimon hat geschrieben:Ein normales Kabelmodem wie mein Cisco ist hingegen für mich wartungsfrei und zuverlässig, und wenn ich mal meinen Router verkonfiguriere, dann kann ich immer noch direkt einen Computer ans Modem hängen, und mein Panasonic-Telefon bekommt weiter die Telefonverbindung zuverlässig sigmalisiert.
Das ist eine relativ lustige Einstellung:
Du klammerst einfach den genauso wahrscheinlichen Fall eines Ausfalls des Kabel-Modems bei der Betrachtung aus, damit es paßt.

Nur Redundanz kann Ausfallsicherheit schaffen, d.h. ein zweites Telefon, eine zweite DECT-Basis, ein zweiter PC, ein zweiter Router, ggf. ein zweiter Switch, ...
Dabei ist es prinzipiell wurscht, ob Du Dir eine zweite eierlegende Wollmilchsau oder einen zweiten Satz Einzelgeräte hinlegst.

Bei "freien" Fritten bist Du allerdings selber in der Pflicht, daran zu denken, Dir vor dem Firmware-Update zumindest irgendeine für das Modell passende Recovery-Firmware zu ziehen und für den Fall eines Fehlschlages bereit zu halten.
saintsimon hat geschrieben:da der Zugriff auf jegliche Einstellungen verloren ging. Sowas wäre ich bei einer Eierlegenden Wollmilchsau wie den Kabel-Fritzen der GAU.
Deshalb ist es da auch ausgeschlossen:

Die Kabel-Fritten verfügen über zwei Firmwares, die "Werks-Firmware" und die aktuelle.
Du kannst eine Kabel-Fritte sogar während eines Firmware-Updates stromlos machen ohne daß sie Schaden nimmt.
Sie startet dann halt mit der werksseitigen Version und versucht es erneut.
Fritzboxen interessieren mich seit 12 Jahren nicht mehr, ob es für die damals erste FritzBox Fon für meine damalige T-DSL + ISDN eine Recovery-Firmware gab, weiß ich nicht und ist mir jetzt auch egal. Durch die Trennung von Router und Modem konnte seitdem ich von ehemals T-DSL und dann Alice-DSL auf Kabel wechseln, ohne mich bei der Router-Wahl einzuschränken oder Endgeräte zu wechseln.

Aber beim Textverständnis hapert es noch: ich hatte geschrieben, daß ICH einen Router verkonfigurieren könnte. Das einfache Cisco-Modem aber kann nur von UM konfiguriert werden (ja, ich habe die IP und die Login-Daten des Modems, aber in dessen Admin-Bereich kann und will ich nicht viel machen), da bin ich nicht verantwortlich (Updates kommen höchstens einmal im Jahr seitens UM), darüber hinaus funktioniert die Cisco absolut zuverlässig und pflegefrei. Meinen Router meiner Wahl betreibe ich mit freier Firmware (DD-WRT) ohne Sorgen. Für die Überbrückung von UM-Netzausfällen habe ich eine entsprechende Mobilnetz-Lösung zur Hand, die auch sonst ohnehin genutzt wird.
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grouper
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doch noch Hoffnung? Routerzwang geht!

Beitrag von grouper » 05.12.2014, 16:56

http://www.golem.de/news/routerzwang-ab ... 10992.html

Glaube es erst wenn ich es dann im Gesetz sehe, aber klingt nach einem Ende der TC7200 Schreckensherrschaft...

conscience
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Re: doch noch Hoffnung? Routerzwang geht!

Beitrag von conscience » 05.12.2014, 20:59

grouper hat geschrieben:http://www.golem.de/news/routerzwang-ab ... 10992.html

Glaube es erst wenn ich es dann im Gesetz sehe, aber klingt nach einem Ende der TC7200 Schreckensherrschaft...
Und für einige wird es eine böse Überraschung geben, wenn der gekaufte Router nicht die technischen Vorausetzungen erfüllt... DOCSIS 2.0 Modem und mehr als 50 MB Speed... DSL Gerät am Kabelanschluss...

:brüll:

hajodele
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Re: doch noch Hoffnung? Routerzwang geht!

Beitrag von hajodele » 05.12.2014, 21:13

conscience hat geschrieben:
grouper hat geschrieben:http://www.golem.de/news/routerzwang-ab ... 10992.html

Glaube es erst wenn ich es dann im Gesetz sehe, aber klingt nach einem Ende der TC7200 Schreckensherrschaft...
Und für einige wird es eine böse Überraschung geben, wenn der gekaufte Router nicht die technischen Vorausetzungen erfüllt... DOCSIS 2.0 Modem und mehr als 50 MB Speed... DSL Gerät am Kabelanschluss...

:brüll:
Wenn die ursprüngliche Idee bleibt, dass der Provider ein kleine Geräteliste veröffentlicht, sehe ich da kein Problem. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man sich als Unwissender ein eigenes Modem beschafft, falls dies überhaupt notwendig sein sollte. Ich als Unwissender in dieser Sparte würde mich schon eng an diese Vorgaben halten.

Bezüglich des Routers ist es fürs Kabelbw-Land eigentlich ein Zeitsprung um ca. 3 Jahre zurück.
Damals war das Forum voll von Problemen rund um die Router, die so rummlagen. So ähnlich wie das jetzt mit den 200Mbit-Verträgen mit Modem ist.

conscience
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Re: doch noch Hoffnung? Routerzwang geht!

Beitrag von conscience » 05.12.2014, 21:48

hajodele hat geschrieben:
conscience hat geschrieben:
grouper hat geschrieben:http://www.golem.de/news/routerzwang-ab ... 10992.html

Glaube es erst wenn ich es dann im Gesetz sehe, aber klingt nach einem Ende der TC7200 Schreckensherrschaft...
Und für einige wird es eine böse Überraschung geben, wenn der gekaufte Router nicht die technischen Vorausetzungen erfüllt... DOCSIS 2.0 Modem und mehr als 50 MB Speed... DSL Gerät am Kabelanschluss...

:brüll:
Wenn die ursprüngliche Idee bleibt, dass der Provider ein kleine Geräteliste veröffentlicht, sehe ich da kein Problem. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man sich als Unwissender ein eigenes Modem beschafft, falls dies überhaupt notwendig sein sollte. Ich als Unwissender in dieser Sparte würde mich schon eng an diese Vorgaben halten.

Bezüglich des Routers ist es fürs Kabelbw-Land eigentlich ein Zeitsprung um ca. 3 Jahre zurück.
Damals war das Forum voll von Problemen rund um die Router, die so rummlagen. So ähnlich wie das jetzt mit den 200Mbit-Verträgen mit Modem ist.
Bleiben wir mal realistisch und ich sage nur 2 Punkte: 1) Fritz Box Cable in der Bucht gekauft; der "böse" oder unwissendende Verkäufer im Handel...

Ein anderer Nebeneffekt jede Störung mit einem expliziten Kostenhinweis "Wenn es an ihrem privaten Kabel (Modem / Router) liegen sollte, kostet der Texhnikereinsatz den Betrag X"

hajodele
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 06.12.2014, 10:39

conscience hat geschrieben:Bleiben wir mal realistisch und ich sage nur 2 Punkte: 1) Fritz Box Cable in der Bucht gekauft; der "böse" oder unwissendende Verkäufer im Handel...
Das hat sich eigentlich für den "Verkäufer" noch nie gezahlt: Schadensersatz für Fritzbox lt. Preisliste 120 Euro :D
conscience hat geschrieben:Ein anderer Nebeneffekt jede Störung mit einem expliziten Kostenhinweis "Wenn es an ihrem privaten Kabel (Modem / Router) liegen sollte, kostet der Texhnikereinsatz den Betrag X"
Solche Kostenhinweise sind durchaus berechtigt und kommen auch in der aktuellen Konstellation so.
Für UMKBW hört der Support immer am Modemteil der Gateways auf. Siehe z.B. Fragen nach WLAN, die sogar falsch beantwortet werden.

Ich bin davon überzeugt, dass 99% der Benutzer kein ein eigenes Modem wollen.
Alle aktuell vorhandenen Gateways könnten in den Bridgemode geschalten werden, wenn UMKBW es so wollte.
Es fehlt nur noch ein Hinweis, dass nur Router mit IPv6/DS-Lite Unterstützung eingesetzt werden können.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von laurin » 08.12.2014, 18:17

Ich hoffe das die abschaffung bald kommt

darauf warte ich schon bevor ich I-Net bei Un Bestelle...

Die ORIGINAL Fritz!Boxen mit ORIGINAL AVM Firmware sind eigendlich gut,
ich habe die seit xx jahren im Einsatz.
Natürlich mit ORIGINAL AVM Firmware und un Gebrandet
Ohne Jeglichen Zugriff des Providers via TR-69 oder ähnlichen Schxxxxxxxxx (zensirt) :D

Sobald der Gefallen ist Gibts mit sicherheit auch Freiverkäufliche Kabelboxen von AVM

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koax
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von koax » 08.12.2014, 19:04

Joerg hat geschrieben:Andere Sichweise: Eigentlich liefert UM doch mit der F!B 6360 einen recht brauchbaren Router aus;
Der ist hier bei den Kunden im Forum erst brauchbar geworden, nachdem es UM geschafft hat, schlechtere Geräte ins Programm zu nehmen.
Vorher gab es hier massenhaft Klagen über dieses Gerät.

Aber reden wir doch mal Klartext. Für mich und viele andere hier wäre eine Abkehr vom Routerzwang sehr wünschenswert und wichtig.
Die Masse der Kunden hat jedoch ganz andere Interessen. Die wollen sich keine Gedanken über Geräte machen, geschweige denn, sich ein Gerät kaufen und um Gottes Willen nicht auch noch mehrere Geräte herumstehen haben.
Und für die Provider ist es der Gau, denn der zukünftig oft berechtigte und obligatorische Hinweis, dass die Schuld für ein Nichtfunktionieren beim Kunden liegt, wird bei diesem nur oftmals unberechtigten Ärger hervorrufen. "Die Leitung ist in Ordnung. Ihr von uns nicht getestetes Modem/Router hat offensichtlich Mängel, wurde falsch konfiguriert oder ist defekt."

Letztlich wird es darauf hinauslaufen, dass die Provider ein "Rundum-Sorglos-Paket" anbieten, dass dem jetzigen Zustand entspricht und den wenigen Kunden, die gerne alles selber auswählen und kaufen gegen keinerlei Preisnachlass die Beschaffung der Hardware selbst überlassen. Letztlich müssen die erhöhten Kosten für Abwicklung und Service auch von irgendwem bezahlt werden.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Aquilaxiii » 08.12.2014, 20:58

Hallo zusammen,

ich bin nun ziemlich verwirrt, daher frage ich nochmal nach dem Status Quo, da es mich sehr interessiert.

Ein Freund von mir hat einen neuen Unitymedianschluss (120) mit dem TC7200. Nun möchte er dieses Gerät lediglich als Modem nutzen und dahinter
ein TP-Link Archer C5 AC1200 WLAN anschließen, darum geht es doch hier in diesem Thread oder nicht? Was mich nur wundert ist, ihm wurden von zwei Seiten, also vom Verkäufer und vom Techniker zugesagt, dass dies möglich ist.

Wie sieht es denn nun aus, denn dann würde auch ich mich von meiner Fritz Box 6360 trennen, bin nämlich gerne unabhängig.

Ausserdem möchte ich gerne bei IPV4 bleiben, da ich DNS Server nutze, wie sieht es dann damit aus?

Vielen Dank im voraus für die Antworten.

Joerg
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 08.12.2014, 21:31

Das TC7200 ist kein Modem, sondern ein Router (wenn auch ein extrem schlechter). Prinzipiell kann man es in den Bridgemode versetzen und es als Modem nutzen - aber nicht bei UM, da diese Option von UM deaktiviert wurde.

Jörg

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 08.12.2014, 21:33

In diesem Thread geht es nur um die neuen Gesetze und Verordnungen.
Threads zur Bridge gibt es haufenweise: http://www.unitymediakabelbwforum.de/se ... bmit=Suche

Tobias Claren
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Tobias Claren » 09.12.2014, 16:02

Das heißt es geht hier nur um die Gesetze, aber es ist trotzdem möglich eine andere Box einzusetzen?
Zuletzt geändert von Tobias Claren am 09.12.2014, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.

albatros
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von albatros » 09.12.2014, 16:25

Tobias Claren hat geschrieben:Das heißt es geht hier nur um die Gesetze, aber es ist trotzdem möglich eine andere Box einzusetzen?
Kurze Antwort: ja, als Client. Ansonsten die Forensuche bemühen oder einen eigenen Thread aufmachen.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von sebr » 11.12.2014, 00:44

koax hat geschrieben: Der ist hier bei den Kunden im Forum erst brauchbar geworden, nachdem es UM geschafft hat, schlechtere Geräte ins Programm zu nehmen.
Vorher gab es hier massenhaft Klagen über dieses Gerät.

Aber reden wir doch mal Klartext. Für mich und viele andere hier wäre eine Abkehr vom Routerzwang sehr wünschenswert und wichtig.
Wir sind Nutzer der 6360 seit sie bei UM ausgegeben wurde und das waren katastrophale Zustände innerhalb der ersten beiden Jahre. Auch aktuell gibt es noch viele Baustellen die wohl nie fertig werden.
Da ja noch nicht absehbar ist ob, wann und mit welcher Art der Umsetzung der Routerzwang gekippt wird und heute auch bei uns der Brief mit der Preiserhöhung eingetroffen ist, werden wir von 3Play Smart 50 in den Business Tarif Office Internet & Phone 50 wechseln. Dann wird die 6360 zum Kabelmodem degradiert und kümmert sich nur noch um die Telefonie.

Falls der Routerzwang wirklich abgeschafft wird ist der größte Gewinner sicher AVM. Die Leute sind sowieso automatisch geil auf die Witzboxen (warum?) und AVM wirft dann ein paar Kabelboxen auf den Markt und brüstet sich mit "mehrjährige Erfahrung mit Kabel-Routern". Diese wurden durch jahrelange Quälerei der Kunden gesammelt, die als Betatester herhalten durften und dafür noch zur Kasse gebeten wurden. :bäh:
Office Internet & Phone 50
Hardware:
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Knifte » 11.12.2014, 08:58

Wobei die Frage aber offen bleibt, ob die Probleme mit den Kabel-FirtzBoxen durch AVM oder durch die Einschränkungen bzw. Wünsche von UMKBW (oder den anderen Kabelnetzbetreibern) entstanden sind.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von koax » 11.12.2014, 11:59

Knifte hat geschrieben:Wobei die Frage aber offen bleibt, ob die Probleme mit den Kabel-FirtzBoxen durch AVM oder durch die Einschränkungen bzw. Wünsche von UMKBW (oder den anderen Kabelnetzbetreibern) entstanden sind.
Die seinerzeiut vielbeklagten Mängel beim WLAN und die spontanen Neustarts haben wohl kaum etwas mit einer beschnittenen Firmware zu tun.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Knifte » 11.12.2014, 12:11

Ok, auf das WLAN lasse ich mich ja grad noch ein. Aber die Neustarts können doch durchaus mit der Kastration der FW zusammenhängen.

Aber egal, wer für die Probleme verantwortlich ist, das Hauptprobleme shee ich dann eher in der Problembeseitigung: Wenn ich eine "freie" FritzBox habe, erhalte ich zügigen Support und neueste Firmware direkt von AVM. Dadurch, das UM jetzt noch dazwischen hängt, dauert das ja Ewigkeiten, bis die Patches von AVM dann auch beim Endkunden aufschlagen.
Viele Grüße

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 11.12.2014, 12:50

Knifte hat geschrieben:Wobei die Frage aber offen bleibt, ob die Probleme mit den Kabel-FirtzBoxen durch AVM oder durch die Einschränkungen bzw. Wünsche von UMKBW (oder den anderen Kabelnetzbetreibern) entstanden sind.
Die Kabel-Fritzboxen vertreibt AVM nicht im Einzelhandel, sondern liefert sie nur an Kabelanbieter. Es gibt Kabelrouter und Modems anderer Hersteller, die man auch frei kaufen kann, aber von den großen Kabelanbietern nicht akzeptiert werden. Es gibt aber nur sehr wenige Kabelanbieter, die Kabelfritzboxen ausgeben; im Wesentlichen sind das UMKBW und Kabel Deutschland. Darüber hinaus ein paar wenige ausländische und deutsche Kleinanbieter.

Faktisch produziert AVM die Kabelboxen fast exklusiv für die beiden großen deutschen Kabelanbieter. Bestimmt durften Diese auch ein Wörtchen mitreden, wie Hard- und Software designed werden. Und dass man die Boxen nicht frei kaufen kann, riecht auch nach dem Wunsch der Kabelanbieter. Bei einigen kleinen Kabelanbietern, die z.B. PayTV über Kabel Kiosk realisieren, kann man nämlich sehr wohl seine eigene DOCSIS-Hardware mitbringen, um sie statt einem Modem/Router vom Provider freischalten zu lassen. Zumindest offiziell aber keine von AVM.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

magentis
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von magentis » 11.12.2014, 13:19

KA wie es z.Zt. ist, aber eine Zeitlang wurde bei "Ich bin doch nicht blöd" die 6360 cable verkauft.
3Play Premium 100
DigitalTV Allstars + HD Option
Echostar Recorder
Cisco EPC 3208
Firmwarename: e3200-E10-5-v302r125562-130611c_upc.bin Jun 19 17:34:31 2013
Config-File: generic_100000_5000_ipv4_ncs_wifi-on.bin
Asus RT-N66U
Samsung UE40F6500
Sky Buli + Sport HD auf Sky Recorder
Synology DS213+

Die Moral von der Geschicht, traue keinen Versprechungen der UM-Hotliner.

Aquilaxiii
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Aquilaxiii » 13.12.2014, 11:27

Also bei mir funktioniert die 6360 problemlos, dennoch wäre ich gerne unabhängig

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Re: AW: Routerzwang bleibt

Beitrag von Bobbie25 » 13.12.2014, 21:55

Ruf den freundlichen deines Kabelanbieters an und nenne ihm deine neue Mac Adresse des Modem s. Er hinterlegt es und dann sollte es gehen. Aber erst fragen dann kaufen ;)

Der tc7200 ist übrigens ein Modem mit Router genauso wie die FB. Seit der 11er Version läuft dieser sowohl im bridge Modus (mit dlink dir 600 zb) als auch im Router Modus sehr gut.
Liebe Grüße aus NRW
Martin
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 13.12.2014, 21:58

Also bei UM ist der Bridgemodus im TC gesperrt, und eigene Modems aktivieren die auch nicht.

Bobbie25
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Re: AW: Routerzwang bleibt

Beitrag von Bobbie25 » 13.12.2014, 23:04

Sagen wir mal so im um und kbw Netz geht der bridge Modus nicht.

Aber das es möglich ist beweist fitflat

http://www.fitflat.de/images/downloads/ ... tc7200.pdf
Liebe Grüße aus NRW
Martin
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