Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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hajodele
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 20.08.2015, 13:57

Exiver hat geschrieben:Da steht nur, dass Zugangsdaten für Einwahlverbindungen (DSL) sowie für Telefonie (VoIP) kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen.
Wo steht das konkret?

Bei der Suche nach "DSL" bin ich im Besonderen Teil zu Artikel 2 auf folgendes gestossen:
Gemeint ist, dass der Netzabschlusspunkt hinter der letzten Leitwegebestimmung des Netzbetreibers liegen muss, mit der die mit der Nummer des Teilnehmers verknüpfte Endeinrichtung erreichbar ist.
Wäre das konkret ohne Kabel-Modem überhaupt realisierbar?
Oder umgekehrt: Der Netzabschlusspunkt befindet sich nach dem Modem?

mauszilla
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 20.08.2015, 14:11

Exiver hat geschrieben:
hajodele hat geschrieben:Da steht nur, dass Zugangsdaten für Einwahlverbindungen (DSL) sowie für Telefonie (VoIP) kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen. Entgeld für das provisionieren fremder Geräte ist hier nicht festgelegt und kann daher vom Anbieter selbst entschieden werden.
Zeigst du mir bitte mal den Absatz, wo zwischen Kabel und DSL unterschieden wird?
In dem Gesetz wird die Dose als passiver Abschlusspnkt des öffentlichen Telekommunikationsnetz bei Kabel und DSL deklariert und beide müssen Zugangsdaten rausrücken womit sich der Kunde mit dem von ihm gewählten oder gekauften Gerät (sofern es die Anforderungen erfüllt) Kostenfrei einwählen kann.
In Belgien hat das auch geklappt. So wurde da sogar der Markt im Kabelnetz frei gemacht für andere Anbieter, die sich Netzkapazitäten einkauften.

Klar will UM Kabel-D usw ihre Netze nicht für andere freigeben, bedeutet es doch Konkurrenz, nur werden sie sich nicht mehr lange wehren können.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Exiver » 20.08.2015, 14:19

mauszilla hat geschrieben:
Exiver hat geschrieben:
hajodele hat geschrieben:Da steht nur, dass Zugangsdaten für Einwahlverbindungen (DSL) sowie für Telefonie (VoIP) kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen. Entgeld für das provisionieren fremder Geräte ist hier nicht festgelegt und kann daher vom Anbieter selbst entschieden werden.
Zeigst du mir bitte mal den Absatz, wo zwischen Kabel und DSL unterschieden wird?
In dem Gesetz wird die Dose als passiver Abschlusspnkt des öffentlichen Telekommunikationsnetz bei Kabel und DSL deklariert und beide müssen Zugangsdaten rausrücken womit sich der Kunde mit dem von ihm gewählten oder gekauften Gerät (sofern es die Anforderungen erfüllt) Kostenfrei einwählen kann.
In Belgien hat das auch geklappt. So wurde da sogar der Markt im Kabelnetz frei gemacht für andere Anbieter, die sich Netzkapazitäten einkauften.

Klar will UM Kabel-D usw ihre Netze nicht für andere freigeben, bedeutet es doch Konkurrenz, nur werden sie sich nicht mehr lange wehren können.

Hast du Infos zu Belgien und deren Modell? Würde mich echt mal interessieren, wie die das technisch umsetzen. Heute in Zeiten von Nodes mit 500 und mehr Usern wird das echt schwierig, den ein oder anderen Down- und Upstream für Fremdanbieter freizumachen..

mauszilla
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 20.08.2015, 14:32

Leider nicht, bin ja auch kein Techniker.
Weiß nur, das dort der Markt 2013 geöffnet wurde und sie alternative Anbieter im Netz zulassen müssen.
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GoaSkin
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 20.08.2015, 14:51

mauszilla hat geschrieben:Zeigst du mir bitte mal den Absatz, wo zwischen Kabel und DSL unterschieden wird?
In dem Gesetz wird die Dose als passiver Abschlusspnkt des öffentlichen Telekommunikationsnetz bei Kabel und DSL deklariert und beide müssen Zugangsdaten rausrücken womit sich der Kunde mit dem von ihm gewählten oder gekauften Gerät (sofern es die Anforderungen erfüllt) Kostenfrei einwählen kann.
In Belgien hat das auch geklappt. So wurde da sogar der Markt im Kabelnetz frei gemacht für andere Anbieter, die sich Netzkapazitäten einkauften.
Es gibt keine Zugangsdaten bei DOCSIS. Das ist in den Spezifikationen nicht vorgesehen. Die Vorgehensweise, dass der Provider das Modem provisioniert, wird so bleiben müssen. Die Vorgehensweise, wie der Kabelanbieter das Kundenmodem findet und provisioniert, sind jedoch standardkonform. Sofern der Kabelanbieter sich keine Späße erlaubt, wie das WLAN abzuschalten, falls der Kunde kein WLAN gebucht hat, sollten die selben Konfigfiles herstellerübergreifend funktionieren.

Sinngemäßer Zweck des Provisionings ist es, das reine Modem-Verhalten auf den OSI-Layern 1 und 2 zu konfigurieren, also bis zur MAC-Ebene und nicht, das Verhalten in Bezug TCP/IP und Netzwerkdienste. Parameter, die bei keinem Modem über das Webinterface konfiguriert werden können.

Viel zu lesen: http://www.cablelabs.com/specs/specific ... docsis-3-1
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

JurgenS
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von JurgenS » 20.08.2015, 15:22

GoaSkin hat geschrieben:Es gibt keine Zugangsdaten bei DOCSIS. Das ist in den Spezifikationen nicht vorgesehen. Die Vorgehensweise, dass der Provider das Modem provisioniert, wird so bleiben müssen.
Du hast in Bezug auf DOCSIS technisch recht, aber man kann es trotzdem mit Zugangsdaten machen.
Ich kenne es aus meinem Jahr in Australien. Man steckt sein Zugangsgerät (Modem, Modemrouter etc. egal) einfach an. Ich hatte konkret das Cisco 3925. Man bekam eine generische Verbindung zu genau nur einer Internetseite von Telstra. Dort gab man seine Benutzerdaten ein und die haben sich die Zuordnung des Zugangsgerätes zu dem Benutzer gemerkt. Nach Neustart bekam man dann sein passendes Profil etc. wie auch bei UM und war online.

Das war total einfach und in 5min. und einem Restart erledigt.
Billiger war es für Telstra evtl. auch, da so quasi der Kunde die Provisonierung seiner Hardware selbst über diese Webseite erledigt hat.

Grüße
Jürgen
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Dinniz » 20.08.2015, 15:36

JurgenS hat geschrieben:
GoaSkin hat geschrieben:Es gibt keine Zugangsdaten bei DOCSIS. Das ist in den Spezifikationen nicht vorgesehen. Die Vorgehensweise, dass der Provider das Modem provisioniert, wird so bleiben müssen.
Du hast in Bezug auf DOCSIS technisch recht, aber man kann es trotzdem mit Zugangsdaten machen.
Ich kenne es aus meinem Jahr in Australien. Man steckt sein Zugangsgerät (Modem, Modemrouter etc. egal) einfach an. Ich hatte konkret das Cisco 3925. Man bekam eine generische Verbindung zu genau nur einer Internetseite von Telstra. Dort gab man seine Benutzerdaten ein und die haben sich die Zuordnung des Zugangsgerätes zu dem Benutzer gemerkt. Nach Neustart bekam man dann sein passendes Profil etc. wie auch bei UM und war online.

Das war total einfach und in 5min. und einem Restart erledigt.
Billiger war es für Telstra evtl. auch, da so quasi der Kunde die Provisonierung seiner Hardware selbst über diese Webseite erledigt hat.

Grüße
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Das ist im Grunde auch nur eine Provisionierung durch den Kunden und auch hier denkbar.
Gemeint war eine Verbindung nur mit Einwahldaten.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 20.08.2015, 15:38

Dann eben Zugangsdaten für die HP wo du MAC und Seriennummer eingeben kannst und das Teil automatisch freigeschaltet wird.
Man kann aus allen ein Problem machen wenn man will und das ist typisch Deutsch. Statt in Lösungen in Problemen zu denken.
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andy45
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von andy45 » 21.08.2015, 13:33

http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... zbetreiber

Besonders Interessant die Stellungnahme von Unitymedia ,sind die noch im Jahre 2011 :D

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 21.08.2015, 14:03

andy45 hat geschrieben:http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... zbetreiber

Besonders Interessant die Stellungnahme von Unitymedia ,sind die noch im Jahre 2011 :D
Als Journalist sollte man besser nochmal nachhaken, wenn man eine schwache Antwort erhält. Wahrscheinlich hat die Anfrage ein Callcenter mit Halbwissen bearbeitet.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

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Re: AW: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 21.08.2015, 21:39

mauszilla hat geschrieben:Klar will UM Kabel-D usw ihre Netze nicht für andere freigeben, bedeutet es doch Konkurrenz, nur werden sie sich nicht mehr lange wehren können.
Die deutschen Kabelnetze wurden mit privatem Geld von privaten Firmen vom damaligen Staatskonzern Bundespost bzw Telekom gekauft und dann - wieder mit privaten Investitionen - modernisiert und ausgebaut. Würden die Eigentümer nun gezwungen andere Anbieter da "draufzulassen" käme das einer Teilenteignung gleich - und die es m.E. keinesfalls geben.

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Re: AW: Routerzwang bleibt

Beitrag von ervau » 21.08.2015, 22:35

[/quote]Die deutschen Kabelnetze wurden mit privatem Geld von privaten Firmen vom damaligen Staatskonzern Bundespost bzw Telekom gekauft und dann - wieder mit privaten Investitionen - modernisiert und ausgebaut. Würden die Eigentümer nun gezwungen andere Anbieter da "draufzulassen" käme das einer Teilenteignung gleich - und die es m.E. keinesfalls geben.[/quote]


Naja, wenn ich mir aber vor Augen führe, welche Summen an Steuergeld Bund; Länder und selbst Gemeinden in den schnellen Netzausbau investieren, weil die privaten Firmen nur am Jammern sind, frage ich mich, wo der return aus diesen Steuergeldern hängen bleibt; doch wahrscheinlich wohl beiden eben diesen privaten Firmen. Irgendwie gehört aber doch der eine oder andere cm auch mir/ uns Steuerzahlern, denn ich/ wir haben ihn ja mitfinanziert. Nur als Miteigentümer habe ich leider keinerlei Mitspracherecht z.B. über die Abschlußgeräte, oder?/ wohl eher nicht!

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 21.08.2015, 22:44

Nope, aus Subventionen ergibt sich kein Eigentumsanspruch für den Staat. Zum Glück, sonst würde dem Staat auch - dank Eigenheimzulage, die inzwischen allerdings abgeschafft wurde - ein Teil meines Hauses gehören :P

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 22.08.2015, 08:14

Sie müssen sie ja nicht kostenlos rauf lassen und somit ist das auch keine Enteignung.
Bezahlen die Netzbetreiber an den Staat miete für das Land wo die Kabel liegen? Nö.
Die Telekom hat übrigens kein Netz gekauft, es wurde ihr überlassen. In meinen Augen ein grober Fehler.
Ich persönlich finde, das der Staat sich um die Infrastruktur kümmern müsste und alle Dienstanbieter mieten sich ein, das wäre deutlich Fairer und könnte zu einem besseren Ausbau auch in ländlichen Bereichen führen.
So lange einer Firma die Kabel gehören, wird es nie wirklich einen Fairen Wettbewerb geben.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 22.08.2015, 08:45

mauszilla hat geschrieben:Sie müssen sie ja nicht kostenlos rauf lassen und somit ist das auch keine Enteignung.
Eine Einschränkung des Nutzungsbestimmungsrechts über die beim Kauf hinaus festgelegten Regeln hinaus wäre sehr wohl eine Art von Teilenteignung. Etwa so, also würde mich der Staat zwingen einen Teil meines Hauses zu vermieten.
mauszilla hat geschrieben:Bezahlen die Netzbetreiber an den Staat miete für das Land wo die Kabel liegen? Nö.
War davon die Rede, als sie das Netz gekauft haben? Nö.
mauszilla hat geschrieben:Die Telekom hat übrigens kein Netz gekauft, es wurde ihr überlassen. In meinen Augen ein grober Fehler.
Der Fehler war, die Telekom als "ein Unternehmen" bestehen zu lassen. Es hätte zwei geben müssen - eines, dass sich ausschließlich um das Netz kümmert und dieses den Telcos vermietet, und ein davon komplett getrenntes, das dann selber als Telco auftritt. Und ja, das Netz wurde nicht verkauft, u.a. deshalb hat sich die Telekom den Anordnungen der RegTP zu beugen.
Ich persönlich finde, das der Staat sich um die Infrastruktur kümmern müsste und alle Dienstanbieter mieten sich ein, das wäre deutlich Fairer und könnte zu einem besseren Ausbau auch in ländlichen Bereichen führen.
So lange einer Firma die Kabel gehören, wird es nie wirklich einen Fairen Wettbewerb geben.
Für die Telekomnetze - die mit Steuern bezahlt und niemals verkauft wurden - stimmt ich Dir zu, s.o. Ansonsten steht es jeder Firma im Prinzip frei selber zu buddeln, so wie hier in der Region beispielsweise BORnet das tut.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 22.08.2015, 09:11

Joerg hat geschrieben:
mauszilla hat geschrieben:Sie müssen sie ja nicht kostenlos rauf lassen und somit ist das auch keine Enteignung.
Eine Einschränkung des Nutzungsbestimmungsrechts über die beim Kauf hinaus festgelegten Regeln hinaus wäre sehr wohl eine Art von Teilenteignung. Etwa so, also würde mich der Staat zwingen einen Teil meines Hauses zu vermieten.
Je nach Förderung dürfen und machen sie das auch und dürfen sogar bestimmen, das du nur an Menschen mit WBS vermieten darfst und wie hoch die Miete werden kann.
Selbst wenn du alles komplett selbst bezahlt hast, darfst du Wohnraum nicht einfach brach liegen lassen, das kann zu Strafen führen und sei es nur, das du eine Hypothetische Einkommenssteuer entrichten musst, die du durch Vermietung hättest abführen müssen.
Gerade auch recht aktuell, der Staat darf bei dir im Notfall auch Flüchtlinge in deine Wohnung setzen ohne das du dich wehren kannst ;)
mauszilla hat geschrieben:Die Telekom hat übrigens kein Netz gekauft, es wurde ihr überlassen. In meinen Augen ein grober Fehler.
Der Fehler war, die Telekom als "ein Unternehmen" bestehen zu lassen. Es hätte zwei geben müssen - eines, dass sich ausschließlich um das Netz kümmert und dieses den Telcos vermietet, und ein davon komplett getrenntes, das dann selber als Telco auftritt. Und ja, das Netz wurde nicht verkauft, u.a. deshalb hat sich die Telekom den Anordnungen der RegTP zu beugen.[/quote]
Deiner Logik nach würde das jedoch nur für das Übernommene Netz gelten, nicht jedoch für das selbst weiter ausgebaute ;)
Ich persönlich finde, das der Staat sich um die Infrastruktur kümmern müsste und alle Dienstanbieter mieten sich ein, das wäre deutlich Fairer und könnte zu einem besseren Ausbau auch in ländlichen Bereichen führen.
So lange einer Firma die Kabel gehören, wird es nie wirklich einen Fairen Wettbewerb geben.
Für die Telekomnetze - die mit Steuern bezahlt und niemals verkauft wurden - stimmt ich Dir zu, s.o. Ansonsten steht es jeder Firma im Prinzip frei selber zu buddeln, so wie hier in der Region beispielsweise BORnet das tut.

Jörg[/quote]
Nö, sie dürfen nicht einfach nach gut dünken überall Buddeln, sie müssen es genehmigt bekommen, oder was würdest du davon halten, wenn UM einfach mal deinen Garten umgräbt, um ein oder ein weiteres Kabel prophylaktisch zu verlegen?
Im Übrigen waren auch die ersten Kabel von UM, Kabel-D usw mal Staatlich ;) Kabel-TV wurde auch noch von der Post als Staatsunternehmen begonnen.
Warum also sollten die anders behandelt werden als die Telekom?
Grundgesetz - Gleichheitsgrundsatz?
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 22.08.2015, 09:39

mauszilla hat geschrieben:Im Übrigen waren auch die ersten Kabel von UM, Kabel-D usw mal Staatlich ;) Kabel-TV wurde auch noch von der Post als Staatsunternehmen begonnen.
... und wurde dann gegen gutes Geld an die Kabelfirmen verkauft.
mauszilla hat geschrieben:Warum also sollten die anders behandelt werden als die Telekom?
Grundgesetz - Gleichheitsgrundsatz?
Verkauft != überlassen. Darum.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von koax » 29.09.2015, 09:43


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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Knifte » 29.09.2015, 10:28

Das wollte ich auch gerade posten @koax.

Unglaublich, wie sich Politiker immer wieder von der Industrie vor den Karren spannen lassen.
Viele Grüße

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 29.09.2015, 11:35

Wobei ich NULL Probleme hätte, wenn das Endgerät ein Modem/Bridgemode wäre.
Wir wollen doch nur eigene Router und die SIPs da unterbringen, wo wir es wollen.

Kann man eigentlich irgendwie herausfinden, wer (welche Bundesländer) dafür verantwortlich ist?
--- Und wenn wir keine Maut bekommen, bleibt ihr auch beim Routerzwang ...

Ich stelle mir gerade vor, der aktuelle Gesetzentwurf wird EU-Recht. So sieht es aktuell aus .....
Zuletzt geändert von hajodele am 29.09.2015, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 29.09.2015, 11:36

Seh ich genauso, das Modem kann gerne UM stellen. Die Argumente dafür kann ich auch durchaus nachvollziehen.

Jörg

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Knifte » 29.09.2015, 11:40

Ja, wenn es wirklich ein reines Modem wäre, wäre mir das grundsätzlich auch ziemlich egal.

Aber das Ding darf keinesfalls irgendwelche anderen Funktionen, als die Herstellung der Internetverbindung und Weiterleitung derselben an mein nachgeschaltetes Gerät haben, sofern ich das wünsche.
Viele Grüße

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 29.09.2015, 11:52

Richtig. Ein Modem eben ;)

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von koax » 29.09.2015, 11:53

hajodele hat geschrieben:Wobei ich NULL Probleme hätte, wenn das Endgerät ein Modem/Bridgemode wäre.
Wir wollen doch nur eigene Router und die SIPs da unterbringen, wo wir es wollen.
Noe. Wenn schon denn schon.
UM kann gerne sein eigenes Gerätepaket anbieten und 90 % der Kunden werden es auch nehmen und auch keine Probleme damit haben.
Und wenn sie ein bisschen flexibler wären und verschiedene Lösungen unabhängig von Telefon-Komfort/Business usw. anbieten würden, wären sie wahrscheinlich in der Lage, diese Rate auf 99 % zu heben. Einmalige Zahlungen bei unterschiedlicher Wertigkeit der angebotenen Hardware werden ja auch bei anderen Providern praktiziert und von den Kunden genutzt.

Dem Kunden sollte aber ansonsten freigestellt sein, welche den Normen entsprechende Geräte er gerne hätte.
Dazu gehört auch berechtigterweise der Wunsch Kombigeräte wie die Fritzboxen zu nutzen.
Nicht jeder will mehrere Kästen herumstehen haben, deren Steckernetzteile unnötigerweise auch noch mehr Strom verbrauchen.
Eine Lösung nach dem Motto: "Wir geben Dir unseren Kombi-Modem/Router, wenn Du den nicht willst, musst Du halt mit unserem Modem vorlieb nehmen und 2 Kästen betreiben." wäre eine halbherzige Umsetzung.

Problematisch ist natürlich der zukünftige Umgang mit dem Kunden, wenn der eine Störung meldet, wenn mann leichtfertig seitens UM das Argument in den Raum werfen würde: "Sie verwenden ja von uns nicht getestete Geräte".

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Knifte » 29.09.2015, 12:29

LEtzteres machen die doch eh ständig, oder?
Viele Grüße

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