Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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strelnikov
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von strelnikov » 14.08.2015, 22:51

Leseratte10 hat geschrieben:So ist es doch jetzt auch?

Wenn das möglich wäre, macht doch das ganze Gesetz keinen Sinn - dann machen die die Tarife ohne Routerzwang doppelt so teuer und man hat faktisch doch wieder Routerzwang.
Es gibt ein Beispiel: jeder TelCo muss Verträge mit einer MVLZ von 12 Monaten anbieten
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Joe_M.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joe_M. » 15.08.2015, 00:22

Mit einem vom UM gestellten Modem kann ich leben, solange es ein brauchbares Modem ist. Ich hab hier noch das Cisco 3208, mit eigenem Router dahinter. Ich kann über das Modem nichts schlechtes sagen, verrichtet unauffällig seinen Dienst...
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mauszilla
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 15.08.2015, 07:55

strelnikov hat geschrieben:
Leseratte10 hat geschrieben:Das mit "Vertraglich festgelegt" ist ja gerade das, was das Gesetz ändert. Du kriegst die Zugangsdaten für ein eigenes Endgerät, egal welcher Tarif. Punkt.

Sonst kommen die ganzen Anbieter wieder an und bieten einfach einen doppelt so teuren Tarif an mit identischer Leistung bis auf den Unterschied dass man einen eigenen Router nutzen kann.
Wer sagt dass das nicht möglich ist, wenn der Kunde darauf vertraglich verzichtet ?

Wer was "privates" haben möchte, ja gerne, hier, bitte sehr...
Weil kein Vertrag irgend ein Gesetz außer Kraft setzten kann/ darf.
Im geplanten Gesetz sind ja auch Strafen vorgesehen, wenn der ISP nicht freiwillig die Zugangsdaten rausrückt.
Komplett übertrieben ausgedrückt muss es möglich sein, das du jeden Tag mit einem anderen Gerät online gehen kannst ohne Nachteile.

Als nächstes muss noch kommen, das der Receiverzwang fürs HD und Pay-TV weg fällt. So das man endlich mal jeden Receiver nutzen kann ohne angst haben zu müssen, nicht alle Kanäle zu empfangen.
Wäre gegeben, wenn sie wieder auf den Standard Ci zurückgehen, statt dieses CI+ zu nutzen was kein Standard ist.
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Knifte
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Knifte » 15.08.2015, 10:11

Bei letzterem wird die Content Industrie wohl aber nicht mitmachen.
Viele Grüße

Knifte
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UM 2play Premium 150.000 mit dem Cisco EPC 3208-Modem - ASUS RT-AC66U-Router - FritzBox 7490 - FritzFon C4

Joe_M.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joe_M. » 15.08.2015, 10:42

Knifte hat geschrieben:Bei letzterem wird die Content Industrie wohl aber nicht mitmachen.
Das sind die Verbraucher aber selbst Schuld. Schließlich werden die Bedingungen anstandslos akzeptiert. Spiele- und Videoindustrie können in der Beziehung quasi machen was sie wollen.
Gegängelt wird mit dem ganzen Kram doch eh nur der ehrliche Kunde, der Raubkopierer hat die ganzen Unanehmlichkeiten nicht - und hat auch noch viel Geld gespart.
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GoaSkin
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 15.08.2015, 14:58

Ich glaube, verschlüsselte DVB-Fernsehübertragung mit Hilfe von Smartcards wird in absehbarer Zeit ein ziemlich totes Thema sein. Internet-basierte Video-On-Demand Dienste werden das klassische PayTV ablösen. In zehn Jahren wird es noch ein paar einzelne DVB-Multiplexe für die Leute geben, die VOD und Mediatheken immernoch nicht verstanden haben. Wo heute DVB-MUXe gesendet werden, wird es zukünftig zusätzliche DOCSIS-Kanäle geben.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Dinniz » 15.08.2015, 15:25

16 Downstreamkanäle sind in der aktuelle Frequenz Liste schon eingeplant ;)
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 15.08.2015, 18:55

VOD wird groß werden, jedoch nie das TV mit seinen Werbeeinnahmen ablösen, das wird die Industrie schon verhindern.
Es wird sich sicherlich wandeln in Mediatheken, wo man auf dem Kanal seine Sendung mit Werbung auswählen kann.

Für Filme sind jedoch all diese Lösungen für mich nicht wirklich interessant, da erstens keine wirklich Aktuellen Filme auf VOD kommen /zumindest nicht in den Flatangeboten) und solange ich sie nicht aufzeichnen kann und darf in HD werde ich auch keinen Film einzeln bezahlen.
Da bleibe ich lieber bei den Scheiben.
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hajodele
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 15.08.2015, 19:29

Wie wäre es, dafür einen extra Thread zu öffnen :cool:

sebr
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von sebr » 18.08.2015, 01:44

Wie man es aus anderen Bereichen kennt wird man sich da schon noch etwas einfallen lassen um das alles zu verzögern, keine Sorge. :zwinker:
Da wird sich schon eine Lücke finden die Spielraum für Interpretationen bietet.
Aber die Suppe hat sich UM selbst eingebrockt: den Kunden Schrotthardware hinstellen die zudem nichtmal regelmäßig Updates bekommen. Geiz ist geil. Das rächt sich jetzt. Sollte es wirklich zu einer Umstrukturierung kommen (was ich nicht glaube) dann bekommen die Kosten dafür natürlich die Kunden aufs Auge gedrückt: Preise der Tarife werden steigen, saftige Gebühren für "Anmeldung" kundeneigener Hardware usw.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 18.08.2015, 05:49

Teurere Tarife mag sein. Aber zusätzliche Gebühren für die Anmeldung eines eigenen Endgeräts wird wohl nach dem Gesetz nicht erlaubt sein.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 18.08.2015, 08:34

Warum sollten die Tarife teurer werden?
Eher im gegenteil, durch eigene Hardware fallen kosten weg für die gesponserte und noch mehr kosten für Service.
Wenn ich daran denke, das UM bei mir 3 Modems verbraten hat, bis sie endlich mal ein taugliches hingestellt hatten. Das kostet alles Geld inkl der drei Technikereinsätze die auch nicht für lau arbeiten.

Laut Gesetz wird verlangt, das der Kunde Zugangsdaten bekommt, mit denen er sich Anmelden kann. Dafür dürfen sie wenn überhaupt lediglich an Anfang eine Einrichtungsgebühr verlangen und die gibt es jetzt schon.

Wartet doch einfach mal ab, wenn das Gesetz gültig wurde. Dann werden wir schon sehen was passiert.
Kann mir nicht vorstellen, das sie deswegen die Preise anziehen, das würde sie nur Kunden kosten.
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Chrisl
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Chrisl » 18.08.2015, 22:16

herzlichwillkommen hat geschrieben: - ein guter Teil der Technik zur Bereitstellung von Telefonie und Rufnummern hängt auch vom eingesetzten Router/Modem/FB/Horizon ab - in den AVM-Boxen ist es ja SIP, aber was ist mit all den anderen Routern und Modems? Für SIP-Anschlüsse ist eine Routerfreigabe kein Problem, aber ich weiß nicht, ob man in Kabelmodems, die dem Kabelanbieter nicht bekannt sind, Telefonleitungen freischalten kann.

- der Zugang zum Netz wird bisher über die MAC-Adressen geregelt, was dann künftig nicht mehr möglich wäre. Noch dazu fehlt ja im Unterschied zu Telefonanschlüssen eine netzseitige Steuerung und Kontrolle der individuellen Anschlussleitung in die Wohnung. Das zieht zwangsläufig irgendwelche Benutzerdaten mit Passwort nach sich, oder hat jemand eine andere Idee?

- die bereitgestellte Bandbreite wird bisher durch Konfigurationsdateien begrenzt, die UM-seitig ins Gerät geschrieben werden bzw. bei einem Upgrade neu eingespielt werden - auch nicht mehr möglich bei einer Routerfreigabe. Man bräuchte also auch dazu eine Benutzerverwaltung, die das regelt.
Zum ersten der zitierten Punkte:
Es wird alles auf SIP umgestellt.
Zum zweiten und dritten Punkt:
Bei Anschluss eines Modems wird beim ersten Zugriffsversuch auf das Internet eine Seite angezeigt, in der man seine Login-Daten eingeben muss, dabei wird in der Datenbank die MAC-Adresse gespeichert und eine ggf. vorhandene gelöscht, ähnlich wie bei der Nutzung von registrierungspflichtigen WLAN-Hotspots. Nach Eingabe der Daten wird die passende Konfigurationsdatei auf das Modem geladen, wie bisher eben auch. Technisch ist das relativ leicht zu realisieren, UM muss nur entsprechende Konfigurationsdateien für alle Modems bereit halten.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 19.08.2015, 09:25

Wenn man der Presseaussage von UM in onlinekosten.de Glauben schenken darf, braucht man gar nichts ändern:
"Von unserer Seite gab es nie einen 'Routerzwang'. Unitymedia stellt seinen Kunden Kabelmodems zur Verfügung, hinter denen Kunden beliebige Router betreiben können", betont ein Unitymedia-Sprecher.
Quelle: http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... zbetreiber

Kennt nun die Pressestelle ihre eigenen Produkte nicht :wein:
oder sind die Kunden zu blöd, korrekt zu bestellen :wut:
oder hat der Blogger die Frage falsch gestellt :confused:

In diversen Schulungen haben wir auch so Routerspielchen gemacht:
Jeder Teilnehmer hat auf seine VMs geroutet und dann hat man noch ein Classroom-Routing gemacht.
Ins Internet kamen wir aber erst, als wir den Tutor-PC selbst integrieren durften.

So gesehen kann man das auch so mit dem UM-Netz machen. :heul:

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joe_M. » 19.08.2015, 10:28

Wieso, ist doch nicht gelogen, als Business-Kunde kann man ein im Bridgemodus laufendes TC 7200 erhalten...
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Dinniz » 19.08.2015, 10:34

Joe_M. hat geschrieben:Wieso, ist doch nicht gelogen, als Business-Kunde kann man ein im Bridgemodus laufendes TC 7200 erhalten...
Businesskunden haben keine TC7200.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von JPDribbler » 20.08.2015, 10:21

Ist schon wieder April?
Die Aufregung um den angeblichen Routerzwang versteht auch der Kabelnetzbetreiber Unitymedia (http://www.unitymedia.de) nicht: "Von unserer Seite gab es nie einen 'Routerzwang'.
Quelle: http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... zbetreiber
:brüll: :wand:

Genau solche Antworten bekomme ich von Unitymedia per Facebook oder per Mail. Deshalb habe ich gekündigt! Good Bye Unitymedia.

Die könnten den Pofalla als Vorstandsvorsitzenden einstellen. Der wäre perfekt für Unitymedia!
Bug in Intels Puma-6-Chip
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Porco » 20.08.2015, 10:33

Ist doch gut das aufgehoben, jetzt natürlich die grosse Frage wie teuer eine wirklich gutes Kabelmodem ist. Kenne nur die von AVM !

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 20.08.2015, 10:47

Porco hat geschrieben:Ist doch gut das aufgehoben, jetzt natürlich die grosse Frage wie teuer eine wirklich gutes Kabelmodem ist. Kenne nur die von AVM !
UM setzte in der Vergangenheit Cisco 3208/3212 ein. Diese werden immer noch bis 200 Mbit verwendet. Aktuell gibt es nur Konfigurationen für IPv4, obwohl beide auch IPv6 können.
Diese kosten bei Amazon Neupreis rund 110 Euro.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 20.08.2015, 10:53

Das Cisco 3212 bekommst neu für 109€ auf Amazon ;)

Warte noch was, wenn das Gesetz durch ist purzeln neu Geräte auf den Markt.
TP-Link hat schon eins vorgestellt
http://www.tp-link.com/en/products/deta ... CR700.html
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von strelnikov » 20.08.2015, 11:00

BTW
Da Unitymedia keine Neukunden mehr auf IPv4 schaltet, mangels verfügbarer Adressen, dürften Modem / Router, die nur IPv4 only können, nicht ohne weiteres angeschaltet werden. Nun meine Frage kann das CISCO 3208 bzw. CISCO 3212 auch IPv6 (DS Lite)?

:kafffee:


Anmerkung und Nachtrag
Och da hat jemand vor kurzem geschrieben, dass die Dimger IPv6 können... werden bloß nicht geschaltet... Warum?
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Exiver » 20.08.2015, 11:09

Leseratte10 hat geschrieben:Teurere Tarife mag sein. Aber zusätzliche Gebühren für die Anmeldung eines eigenen Endgeräts wird wohl nach dem Gesetz nicht erlaubt sein.
Wo steht das im Gesetz?
Für den Anbieter ist es ganz klar mehr Aufwand ein "fremdes Gerät" im Netz zu provisionieren, als die Modems aus dem eigenen Lager (bei denen übrigens sehr lange getestet wurde, wie stabil die ins Netz passen).
Ich bin mir relativ sicher, dass für eigene Modems eine saftige Gebühr aufgeschlagen wird - einfach um die Leute davon abzuhalten ein eigenes Modem ins Netz zu hängen.
Viele Dinge die aktuell über das Bootfile gesteuert werden fallen dann nämlich weg (z.B. QoS, PacketCable aka VoC, Firewall-Regeln usw) da nun jeder ein "geöffnetes" Modem dazu nutzen könnte diese Parameter zu manipulieren.
Als Kabelnetzbetreiber ist diese Entscheidung eher ungünstig, da vor allem nun in den nächsten 6 Monaten größere Änderungen am Netz anstehen..

@strelnikov:
Das Cisco 3208 kann DS-Lite(sowie DualStack) da es ein Router mit integriertem Modem ist. Das EPC 3212 ist ein einfaches Modem - da ginge auch DS-Lite sowie Dualstack, wenn der Router hinten dran dies beherrscht.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 20.08.2015, 11:25

Dass verschiedene Dinge über das Bootfile steuerbar sind, ist Teil der DOCSIS-Spezifikation. Wenn jemand versuchen würde, das Config-File zu manipulieren, könnte das der Netzbetreiber sofort und automatisiert wieder korrigieren (so wie auch die Versuche, den Bridge-Modus des TC7200 zu aktivieren, ein erneutes Einspielen des Config-Files binnen einer Minute bewirken).

Natürlich kann man jetzt auch versuchen, an einem eigenen Modem richtig rumzuhacken. Dazu braucht es aber keinen abgeschafften Routerzwang, sondern lediglich ein am freien Markt gekauftes und von Unitymedia nicht freigeschaltetes Modem, dass man mit seiner Multimedia-Dose verbindet, um dann die Unitymedia-Admins mit experimentellen Konfigurationen zu bespaßen.

Mißbrauch ist Mißbrauch - egal ob mit einem dem Netzbetreiber unbekannten Fremdgerät, akzeptierter eigener Hardware oder manipulierten Leihgeräten. Basteln ist nichts Verbotenes, hat aber seine Grenzen, wie beim Auto auch.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 20.08.2015, 11:52

@Exiver das EPC3208 ist auch nur ein Modem...

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 20.08.2015, 11:55

Exiver hat geschrieben:
Leseratte10 hat geschrieben:Teurere Tarife mag sein. Aber zusätzliche Gebühren für die Anmeldung eines eigenen Endgeräts wird wohl nach dem Gesetz nicht erlaubt sein.
Wo steht das im Gesetz?
Hier
2. § 11 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
„(3) Die Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze und die Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten dürfen den Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen an das öffentliche Telekommunikationsnetz nicht verweigern, wenn die Telekommunikationsendeinrichtungen die grundlegenden Anforderungen nach § 3 Absatz 1 erfüllen.
Sie können dem Teilnehmer Telekommunikationsendeinrichtungen überlassen, dürfen aber deren Anschluss und Nutzung nicht zwingend vorschreiben. Notwendige Zugangsdaten und Informationen für den Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen und die Nutzung der Telekommunikationsdienste haben sie dem Teilnehmer in Textform, unaufgefordert
und kostenfrei bei Vertragsschluss zur Verfügung zu stellen.
http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/G ... b=true.pdf
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