Routerzwang bleibt

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SpaceRat
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von SpaceRat » 21.04.2015, 14:25

GoaSkin hat geschrieben:Nicht zu vergessen: Das mitgelieferte Windows zu einem Computer wird wie eine feste Komponente empfunden. Hat der Nutzer das Betriebssystem geschossen, empfindet er, dass ein Computer kaputt ist und ist der Meinung, sein PC hätte einen Garantiefall.
Das ist rein juristisch betrachtet nicht einmal soo abwegig:
Kauf doch heute mal einen (Marken-)PC, auf dem nicht irgendein Windows vorinstalliert ist und das auch so - also explizit mit "vorinstalliert" - beworben wird.
Man kann durchaus argumentieren, daß in dem Moment das lauffähig installierte Betriebssystem eine zugesicherte Eigenschaft des Gesamtkunstwerks geworden ist.

Nicht einmal historisch ist das absurd:
Wenn Du einen C64 einschaltest und es steht dann nicht "Commodore BASIC V2" auf dem Monitor oder Du schaltest einen Schneider/Amstrad CPC ein und es steht nicht sofort "Locomotive BASIC v1.0" (oder v1.1) auf dem Monitor, dann sind die Dinger tatsächlich ein Garantie- oder Reparaturfall.

Kaum anders sieht es mit der Beigabe von CP/M oder später DR DOS/MS-DOS aus:
Der Benutzer erhielt hier von vornherein meist nur Installationsmedien (und keine Vorinstallation), aber auch ein dickes Handbuch in dem er auch ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, daß er Sicherungskopien davon anlegen soll.
Zu dieser Zeit war also die Vorinstallation des Systems auch gar nicht zugesagt.

Die Anspruchshaltung, daß das lauffähig installierte Betriebssystem Bestandteil des Gesamtpaketes sein könnte wird erst dadurch genährt, daß PCs heutzutage bereits nach dem Auspacken mehr tun als einen Bootfehler zu melden (Weil ein System vorinstalliert ist) und eine Sicherung/Selbstinstallation dadurch erschwert wird, daß kein Installationsmedium mehr beiliegt, sondern im besten Fall eine Recovery-Partition auf der Festplatte eingerichtet wurde.
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mauszilla
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 21.04.2015, 14:45

SpaceRat hat geschrieben:Nicht einmal historisch ist das absurd:
Wenn Du einen C64 einschaltest und es steht dann nicht "Commodore BASIC V2" auf dem Monitor oder Du schaltest einen Schneider/Amstrad CPC ein und es steht nicht sofort "Locomotive BASIC v1.0" (oder v1.1) auf dem Monitor, dann sind die Dinger tatsächlich ein Garantie- oder Reparaturfall.
Das hinkt jedoch ganz gewaltig, denn die von dir genannten Systeme haben das BS unveränderlich auf ein ROM gebrannt und für ein Update musste das ROM getauscht werden. Wäre allenfalls noch mit dem Bios zu vergleichen.

Windoof, Linux usw könnten sich vor so abwegigen Klagen schützen und ich bin mir sicher, das in den AGB irgendwo so ein Passus besteht, das der reibungslose Betrieb nach der Installation von Fremdsoftware nicht mehr gewährleistet werden kann.
Denn diese Software greift in das System ein.

Historisch gesehen, durftest nicht mal RAM aufrüsten ohne die Garantie zu verlieren, weil man das Siegel verletzten musste (Amiga) bis ein Gericht anders entschieden hat.
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GoaSkin
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 22.04.2015, 01:45

Eben... die ROMs der klassischen Computer waren schließlich auch wirklich ROMs im Sinne von "Read-Only-Memory". Da war nichts mit Flashen und wenn die ROMs nicht mehr den Basic-Interpreter ausgegeben haben, waren sie von der Hardware her defekt.

Was die kommerziellen Betriebssysteme betrifft, kann man davon ausgehen, dass in den Verwaltungen der Software-Firmen ganze Abteilungen von Juristen sitzen, die sich damit beschäftigen, in den AGBs auf Alles hinzuweisen, worauf hingewiesen werden muss. Da geht es um mehr als den banalen Hinweis, dass ein reibungsloser Betriebsablauf bei Nutzung von Fremdsoftware nicht mehr gewährleistet ist. Da liest man Dinge, wie dass es nicht gestattet sei, das System in Kernkraftwerken einzusetzen, weil dies zu verheerenden Katastrophen führen könnte.
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bootrom
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von bootrom » 22.04.2015, 03:54

Aquilaxiii hat geschrieben:Jetzt verstehe ich die Problematik, ist aber echt ein Witz, dass man nicht einfach nur ein Modem haben kann
Nein, Du verstehst immer noch nicht: ein Modem bedeutet das man eine <reale IPv4 Addresse> bekommt. Und das gibt es nicht mehr um sonst.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 22.04.2015, 06:29

bootrom hat geschrieben:Nein, Du verstehst immer noch nicht: ein Modem bedeutet das man eine <reale IPv4 Addresse> bekommt. Und das gibt es nicht mehr um sonst.
Das ist aber auch nur so, weil zufällig nur Alt- und Businesskunden "echte Modems" von UM bekommen und genau diese auch eine v4-Adresse erhalten. Technisch notwendig ist das nicht, und wenn der Routerzwang fällt, werden die Kunden zwar ein Modem bekommen, aber weiterhin DS-Lite (zwangsläufig, da UM schlicht nicht mehr genug v4-Adressen für alle Kunden hat). Der Kunde muss sich dann selber um einen IPv6- und DS-Lite-fähigen Router kümmern, andernfalls bekommt er gar keine Konnektivität.

Jörg

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 22.04.2015, 08:18

Was hat den ipx6 oder 4 mit dem umstand eines stand alone modems zu tun?
Einzig vielleicht, das die ISP keine mit IPv6 ordern.

GoaSkin, ja das waren noch Zeiten mit den BS-ROMs :D Damals sind die Rechner mit 8 Bit und Single-Core CPUs die gerade mal paar MHz brachten so schnell gestartet wie heute ein Octa-Core mit SSD :D
Programme konnten nie einen Rechner abschießen, der Neustart hat immer alles Repariert. Irgendwie vermisse ich meinen alten Amiga.
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bootrom
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von bootrom » 22.04.2015, 20:44

Joerg hat geschrieben:... und wenn der Routerzwang fällt, werden die Kunden zwar ein Modem bekommen, aber weiterhin DS-Lite (zwangsläufig, da UM schlicht nicht mehr genug v4-Adressen für alle Kunden hat).
Dann mussen ISPs aber auch die Zugänge klar definieren, denn "DS-Lite" gibts nirgends in Verträgen. Es wird also kompliziert.
Der Kunde muss sich dann selber um einen IPv6- und DS-Lite-fähigen Router kümmern, andernfalls bekommt er gar keine Konnektivität.
Otto-Normal-Kunden werden es sowieso nie selbst einrichten können. Und billiger wird Anschluss dadurch auch nicht.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von SpaceRat » 22.04.2015, 20:57

bootrom hat geschrieben:
Joerg hat geschrieben:... und wenn der Routerzwang fällt, werden die Kunden zwar ein Modem bekommen, aber weiterhin DS-Lite (zwangsläufig, da UM schlicht nicht mehr genug v4-Adressen für alle Kunden hat).
Dann mussen ISPs aber auch die Zugänge klar definieren, denn "DS-Lite" gibts nirgends in Verträgen. Es wird also kompliziert.
Aber auch kein IPv4.
Es wird also rein gar nichts kompliziert.

Einen Router der nur AppleTalk kann, kann man auch nicht mehr sinnvoll benutzen, ohne daß da jemals ein Hinweis für notwendig war.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von SpaceRat » 22.04.2015, 21:02

GoaSkin hat geschrieben:Was die kommerziellen Betriebssysteme betrifft, kann man davon ausgehen, dass in den Verwaltungen der Software-Firmen ganze Abteilungen von Juristen sitzen, die sich damit beschäftigen, in den AGBs auf Alles hinzuweisen, worauf hingewiesen werden muss.
Harvey Specter sitzt da aber nicht gerade.
Dementsprechend oft fallen die Software-Hersteller mit ihren Wunschträumen auf die Nase.

Siehe Weiterverkauf von Software, Verkauf von Software die nur als Bundle verkauft werden sollte, usw. usf.

Rein vom Gefühl her wirkt gar keine AGB von irgendjemandem:
Du wirst schlichtweg nicht wirksam über sie in Kenntnis gesetzt.
Die EULA-Notiz, die man auf manchen Systemen noch wegklicken muß, hat nicht einmal eine Zeitverzögerung, man kann sie direkt abhaken und weitermachen.
Auf anderen Systemen ist Windoof bereits soweit vorinstalliert, daß man sie gar nicht zu Gesicht bekommt.

Es hat schon einen Grund, wieso viele Produkte zwangsweise x Sekunden auf der Lizenz bleiben oder zumindest ein komplettes Durchscrollen erfordern, bevor der "Weiter"-Button klickbar wird:
Daß direkt wegklitschbare AGB unwirksam sind, wissen die Hersteller also schon.
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freundchen
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von freundchen » 23.04.2015, 12:34

Hallo,

ich hatte mich schon vor längerer Zeit mit dem Problem "Bridge-Modus" beschäftigt, weil es immer Internetabbrüche gab und wir noch ein reines Modem (Cisco) mit Airport Express betreiben.

Ich sah die böse TC-7200-Wolke schon über uns schweben. War dann aber ein anderer Fehler.

Jetzt ist das Modem hin und meine bessere Hälfte hat bei UM angerufen und auch gesagt, sie wolle NUR ein identisches Modem, keinesfalls ein anderes Modem als Ersatz.

Der Angabe der Hotline: "ich kann sehen welches Modem Sie haben - das bekommen Sie auch wieder", kann ich aber nur wenig Vertrauen schenken, wenn ich mich im Netzt so umschaue.

Oder ist es wirklich so das Altkunden auch wieder ein reines Modem bekommen wenn das alte Gerät defekt ist?

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Dinniz
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Dinniz » 23.04.2015, 14:22

Wie sagt man so schön:
Solange der Vorrat reicht.
Eher nein mittlerweile.
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hajodele
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 23.04.2015, 16:59

Wenn ich nur verstehen würde, was die letzten Seiten mit dem Thema zu tun haben ....
Übrigens: In Karlsruhe ist heute Sonnenschein mit Frühlingshaften Temperaturen :D

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von freundchen » 24.04.2015, 11:37

unser Logistikzentrum hat die unten aufgeführten Artikel soeben verschickt.
TECHNICOLOR WLAN MTA TC7200
Dreist ...

un1que
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von un1que » 24.04.2015, 11:55

freundchen hat geschrieben:
unser Logistikzentrum hat die unten aufgeführten Artikel soeben verschickt.
TECHNICOLOR WLAN MTA TC7200
Dreist ...
Annahme verweigern und weiterhin auf einem 1:1 Tausch bestehen (zumindest ich würd's so machen) oder gucken, ob evtl. nur das Netzteil hinüber ist und dieses einfach selbst austauschen.

Aber das gehört nicht in den Thread rein ;)

Leseratte10
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 08.06.2015, 16:37

Ich habe ein bisschen das Gefühl es tut sich was.

AVM bringt die 4020, ein Router ohne Modem auf den Markt, TP-Link bringt einen Router mit eingebautem DOCSIS3-Modem, ...

Mal schauen, ob man mit den Geräten dann in naher Zukunft auch was anfangen kann.

GoaSkin
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 08.06.2015, 16:49

Es gibt viele DOCSIS-Router und -Modems, die man einfach so kaufen kann. Aber nur ein paar sehr kleine Kabelanbieter provisionieren die Einem.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

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eye of the tiger
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von eye of the tiger » 25.06.2015, 08:48

Wie ist denn eigentlich so aktuell der Stand? Wir sind neu als Unitymediakunde und einen Vergleich zwischen Horizon und FB7390 anzustellen ist als ob man eine Kutsche mit einem Elektroauto vergleicht...

Im Netz habe ich das gefunden:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/rout ... 26658.html

Hört sich ja garnicht so schlecht an :radio:

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 02.07.2015, 13:37

Bisher hat sich da noch nix getan. Am 8. Juli endet endlich irgend ne Einspruchsfrist und dann müsste sich endlich mal was tun.

Aber nachdem ich die Unitymedia-Stellungnahme zu dem Thema mal durchgelesen habe, könnte ich schon wieder heulen:

- Unitymedia hat es nach Ewigkeiten endlich mal geschafft, zu unterscheiden zwischen "Gateway" (Modem+Router) und "Router".
- Dass es da aber auch noch eine dritte Art der Endgeräte gibt (MODEMS!), das scheinen die vergessen oder verdrängt zu haben.
- In der ganzen dämlichen Stellungnahme steht nur immer drin, wir können dem Kunden keine "Routerfreiheit" geben, denn das "Modem" muss aufgrund von X, Y, Z (hier werden die ganzen Kabel-Besonderheiten aufgezählt) unter der Obhut des KNB bleiben?

Hallo? Von mir aus können die mir gern ein eigenes Modem hinstellen. Ne 6360/6490 werde ich eh nicht nutzen wollen. Aber dafür müsste Unitymedia ja erst nochmal den Unterschied zwischen Modem und Router verstehen und die Tatsache, dass es auch Standalone-Modems gibt (ja, ganz ohne eingebauten Router!) :wand:

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von ervau » 02.07.2015, 16:58

Rischdisch!!!
Nachdem mein TC7200 das Zeitliche gesegnet hat, wurde mir ein Nur-Modem zugesagt. Bekommen habe ich dann folgendes "Modem": das Ubee. Bei diesem Teil gehen selbst in der zugehörigen Bedienungsanleitung die Begriffe Modem und Router wie Kraut und Rüben durcheinander. Vor diesem Durcheinander erübrigt sich dann doch wohl jegliche Diskussion.
"Wir bekommen doch alle ein Modem; bei vielen hängt halt noch zufälligerweise ein bisschen Router mit dran."

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von domserv » 03.07.2015, 09:10

Zum Glück hab ich noch das Cisco Modem. Der mitgelieferte Router liegt im Schrank und ich habe mir einen eigenen Router meiner Wahl kaufen können. Es doch auch früher ohen "Router" Zwang. Modem Zwang kann ja irgendwie verstehen.
3play PREMIUM 100 mit HD Recorder + Allstars + HD Option
Panasonic TX-L42ETW50
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Leseratte10 » 13.08.2015, 16:50

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 78478.html

Warten wir also nur noch bis Frühling 2016 und dann können wir endlich eigene Router benutzen?
Zuletzt geändert von Leseratte10 am 13.08.2015, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.

CaptainPiccard
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von CaptainPiccard » 13.08.2015, 17:07

Wenn die Betreiber nicht wieder eine Gesetzeslücke finden..
Sollte UM das wirklich umsetzten, dann dürfen sie sich über ein Upgrade von mir freuen :-)
Tarif: 2play COMFORT 120 (seit 03.04.2017)
Gebiet: Metropolregion Rhein-Neckar (Baden-Württemberg)
Router: AVM FRITZ!Box 6490 (lgi)
Fernseher: Samsung UE40D8090YSXZG
Pay-TV: TV Start mit HD-Modul
Receiver: XORO 8750 CI+ (zum Aufnehmen des "freien" Angebots)

lolametro
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von lolametro » 13.08.2015, 17:47

Das ist immer so ungenau definiert mit Router und Modem.
Unitymedia ist ja selbst der Meinung, dass man schon heute seinen eigenen Router als "Access Point" konfigurieren kann. Ich glaube, das bleibt auch erstmal so...
2play COMFORT 120, BW, Connect Box (vorher: 2play PLUS 50, KabelBW, Fritz!Box 6340)
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von mauszilla » 13.08.2015, 17:59

In dem Text ist eindeutig angegeben, das die Dose als passiver Abschlusspunkt bestimmt wird und kein Aktives Gerät dahinter mehr zählt, egal ob Modem oder Modemrouter.

Es wird sogar verlangt, das die Firmen unaufgefordert sämtlich Zugangsdaten herausrücken, wenn sie keine Strafe erhalten wollen.

Hoffe nur, das die jetzt nicht noch 10Jahre brauchen um das ins Gesetzbuch zu schreiben.
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