Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von grouper » 26.09.2014, 16:42

ob das jetzt eine gebrandete/vermurkste FB oder der verstümmelte TC ist ist doch völlig egal, es sind Router die verhindern dass ich mit meinem Internetzugang machen kann was ich will.
Heise hat es heute auch nochmal schön zusammen gefasst:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 03645.html

Joerg
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Re: AW: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 26.09.2014, 16:47

grouper hat geschrieben:ob das jetzt eine gebrandete/vermurkste FB oder der verstümmelte TC ist ist doch völlig egal, es sind Router die verhindern dass ich mit meinem Internetzugang machen kann was ich will.
Wenn Du mit Deinem Anschluss nicht das machen kannst was Dir lt. Vertrag mit UM zusteht und das auch nachweisen kannst steht es Dir ggfs zu, fristlos zu kündigen... so what?

Jörg

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 26.09.2014, 17:10

Joerg hat geschrieben:Andere Sichweise: Eigentlich liefert UM doch mit der F!B 6360 einen recht brauchbaren Router aus; lediglich bei der "Geiz-ist-Geil"-Sparvariante für 5 Euro weniger im Monat muss man eben mit dem TC7200-Murks vorlieb nehmen.
Es geht bei der Routerzwangsdebatte darum, dass der Kunde die Freiheit haben soll, selbst einen Router zu kaufen (!!!oder selbst in Form einer Linux-Kiste mit zwei Netzwerkkarten zu basteln!!!) und zu verwenden und nicht darum, ob die Möglichkeiten der vergebenen Zwangsrouter irgendwelche Mindestanforderungen von Nutzbarkeit erfüllen.

Eine FB6360 mag besser als ein TC7200 sein, bleibt aber dennoch ein Zwangsrouter.

Vor einigen Jahren war es noch üblich, dass der Kunde schlichtweg ein Modem erhalten, an dem man einen Router seiner Wahl anschließen konnte, den man entweder im Laden oder beim Netzbetreiber zum Kauf erhalten hat oder ggf. über die Grundgebühr indirekt abbezahlt hat. Maximal das Modem kann man bei DSL- oder Kabelanbieter noch als erforderliches Zwangsgerät als Übergabepunkt akzeptieren. Aber nicht den Router.

Von daher wäre mein Vorschlag, dass die Netzbetreiber entweder als Alternative zum Router auf Kundenwunsch ein Modem bereitstellen sollen, oder einen Router im Bridge-Modus, sodass er sich wie ein Modem verhält. Das bieten sowohl eine FB6360, als auch eine TC7200 als Feature an; aber speziell Unity Media pfuscht ja soweit in der Gerätekonfiguration herum, dass das für UM-Kunden nicht nutzbar ist - im Übrigen anders bei Kabel Deutschland und sämtlichen ausländischen UPC-Töchtern.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 26.09.2014, 17:46

Versteh mich nicht falsch, ich hab ja nichts gegen freie Routerwahl einzuwenden.

Ich schätze nur den Wert der Vertragsfreiheit sehr hoch ein und würde mir wünschen, dass sich die Politik nur in wichtigen Ausnahmefällen in diese einmischt. Normalerweise sollten privatrechtliche Verträge - wie der zwischen einem Internetprovider und seinem Kunden - weitestgehend die Sache dieser beiden sein und keiner weiteren Regulierung bedürfen; zumal Regulierung durch die Politik i.d.R. durch totales Unverständnis in der Sache und höchste Unfähigkeit in der Ausführung zu unerwartet schlechten Resultaten führt...

Jörg

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 26.09.2014, 18:39

Joerg hat geschrieben:Ich schätze nur den Wert der Vertragsfreiheit sehr hoch ein und würde mir wünschen, dass sich die Politik nur in wichtigen Ausnahmefällen in diese einmischt. Normalerweise sollten privatrechtliche Verträge - wie der zwischen einem Internetprovider und seinem Kunden - weitestgehend die Sache dieser beiden sein und keiner weiteren Regulierung bedürfen; zumal Regulierung durch die Politik i.d.R. durch totales Unverständnis in der Sache und höchste Unfähigkeit in der Ausführung zu unerwartet schlechten Resultaten führt...

Jörg
Insbesondere bei den Kabelanbietern sind diese Ausnahmefälle aber gegeben.:
Sobald du ein paar Kilometer außerhalb der Städte wohnst, kannst du (V)DSL völlig vergessen.
Sofern in der 80er-Jahren Kabel verlegt wurde, funktioniert i.d.R. auch Kabel-Internet.
Daraus folgt eine Quasi-Monopol-Stellung auf die der Staat ein besonderes Auge zu werfen hat.
Wie kann es sein, dass dieser Monopolist nicht nur dem Kunde vorschreibt, welche Hardware zu verwenden ist, sondern diese auch noch teilweise heftig beschneidet?
Bei Kabelbw trifft dies z.B. bei der 6360 sowohl auf die Privat- als auch auf die Geschäftskunden zu, indem es ihnen verwehrt ist, fremde SIP-Anbieter anzulegen. (Bei UM ist das eigentlich auch durch die AGB untersagt, nur nicht praktisch umgesetzt).

Wenn ich jetzt von einem (typischen?) Jung-Internet-Junky ausgehe, braucht dieser eigentlich keine Rufnummern. Er will eigentlich nur einen vernünftigen HighspeedRouter mit Features wie z.B. WLAN AC, einem vernünftigen Pass-Through, einem IPv6-fähigen VPN, usw. Diese Geräte gibt es wirklich bezahlbar auf dem Markt, nur kann er sie nicht nutzen.
Ja, ich weiß, dann soll er halt einen Business-Vertrag wählen. Dies empfehle ich ja auch, obwohl das für mich als Schwabe ein "Gschmäckle" hat.

Solange (V)DSL mit angemessenen Geschwindigkeiten funktioniert, habe ich eigentlich immer die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Anbietern zu wählen und Kabel steht einem häufig auch noch offen.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 26.09.2014, 21:52

Joerg hat geschrieben:Versteh mich nicht falsch, ich hab ja nichts gegen freie Routerwahl einzuwenden.

Ich schätze nur den Wert der Vertragsfreiheit sehr hoch ein und würde mir wünschen, dass sich die Politik nur in wichtigen Ausnahmefällen in diese einmischt. Normalerweise sollten privatrechtliche Verträge - wie der zwischen einem Internetprovider und seinem Kunden - weitestgehend die Sache dieser beiden sein und keiner weiteren Regulierung bedürfen; zumal Regulierung durch die Politik i.d.R. durch totales Unverständnis in der Sache und höchste Unfähigkeit in der Ausführung zu unerwartet schlechten Resultaten führt...
Ich halte es in solchen Fällen für begründet, dass sich die Politik einmischt. Schließlich handelt es sich nicht um frei verhandelte Verträge, auf die sich Netzbetreiber und Kunden einigen, sondern ein Vertragsdiktat seitens des Anbieters, welches der Kunde so fressen kann wie es ist oder nicht. Und da es in jedem Wohnviertel nur einen Kabelanbieter gibt, kann der Kunde nicht auf andere Anbieter ausweichen, bei denen ihm die Vertragsbedingungen besser passen.
Kein Internet-Dienstleister der Welt macht mit irgend einem Kunden einen Vertrag, den der Kunde selbst mitformulieren darf.

Was ich aber bei der Zwangsrouter-Debatte für bedenklich habe, dass die Bundesnetzagentur als Behörde da politisch mit mischt. Eine Behörde sollte nicht die Aufgabe haben, Politik zu machen. Die Politik ist dazu da, die Arbeit der Behörden zu regeln und nicht umgekehrt. Die Polizei regelt schließlich auch nicht das Strafgesetzbuch.
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Re: AW: Routerzwang bleibt

Beitrag von grouper » 01.10.2014, 12:28

Joerg hat geschrieben: Wenn Du mit Deinem Anschluss nicht das machen kannst was Dir lt. Vertrag mit UM zusteht und das auch nachweisen kannst steht es Dir ggfs zu, fristlos zu kündigen... so what?
Jörg
Das ist natürlich immer eine Lösung, die bleibt dir ja bei allen Geschäftsvorgängen möglich.
Problem hierbei:

1. UM hält sich komplett bedeckt mit den versprochenen Leistungen, es werden Surf-Geschwindigkeiten etc versprochen, technische Details aber nicht näher erläutert (siehe DS-Lite und der Router der dessen vollständige Nutzung unmöglich macht)
2. Es gibt keine anderen Kabelnetzanbieter, diese sind in der Regel regionale Monopolisten.
3. Eine fristlose Kündigung zu erwirken ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit rechtlichen Auseinandersetzungen verbunden zu denen nicht jeder Lust oder Zeit hat.

Drei so-whats die diese Alternative eher ausscheiden lassen.

Off-Topic, ich werde aber sicher mit Beendigung der Mindest-Vertraglaufszeit auch meinen Vertrag kündigen und auf ein 6 Mbit-Angebot der Telekom zurück gehen, dies ist wenigstens ein vollständiger Anschluss und für VPN Verbindungen nach Hause reicht das allemal.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von reset » 01.10.2014, 14:50

Das Paradoxe an der Sache:
Ein Kabelanschluß bzw. Internet über das Kabelnetz wird heutzutage über eine MMD (Multimediadose) ermöglicht.
Bei Radio und TV ist der Netzabschluß die MMD, für den Router soll sie es aber nicht sein!

Gruß reset

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 02.10.2014, 16:19

Was ich für besonders paradox halte, ist dass Unity Media dem Kunden ein Modem verspricht und dabei sogar den TC 7200 als Modem bezeichnet. In Wirklichkeit handelt es sich aber um einen Router mit integriertem Modem, hinter dem man keinen eigenen Router betreiben kann, wie mit einem Modem üblich. Naja... wenn man hier im Forum so herum liest, scheinen ja viele Leute auch noch zu glauben, ein Modem zu haben.

Aber ich frage mich, ob man das als "Modem-Lüge" bezeichnen kann, die möglicherweise garnicht rechtens ist.

Das Schlimme an der ganzen Zwangsrouter-Problematik sehe ich jedoch vor allem darin, dass der eine Kabelanbieter es dem anderen nachmacht, Zwangsrouter mit kastrierter Firmware auszuliefern und dann Scherze zu bringen, wie eine WLAN-Aktivierungsgebühr zu verlangen. Sogar Anbieter wie Primacom und andere Exoten bringen das. Worauf das hinaus läuft, ist doch klar. Was die Kabelanbieter machen (die untereinander keine Konkurrenten sind), ist dann zwar nicht unbedingt kundenfreundlich, aber gängige Praxis beim Kabel-Internet, welches kein DSL ist und sich deshalb auch von der üblichen Beschreibung eines DSL-Zuganges unterscheiden darf. Niemand hängt sich weiter aus dem Fenster als der Andere.

Die Kabelanbieter können so bequem dem Gesetzgeber erklären, dass sich die Praxis mit dem Zwangsrouter und der Leistungsumfang eines Kabelzuganges so eingebürgert hat und zum technischen Standard geworden ist, nachdem sich auch die Hardware-Hersteller richten. Sie können darauf verweisen, dass sie DOCSIS und nicht DSL bieten und bei anderen Zugangsarten wie Mobilfunk auch nicht mehr Freiheiten geboten werden. Der juristische Angriffspunkt, dass der Leistungsumfang eines Internet-Zuganges bei der Konkurrenz anders aussieht und sich der Anbieter danach richten muss, den hebelt man so aus.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von reset » 03.10.2014, 09:33

Der Routerzwang soll also doch fallen: http://www.golem.de/news/bundeswirtscha ... 09609.html

Gruß reset

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von schmittmann » 03.10.2014, 18:09

Mittlerweile erinnert diese Posse stark an Entscheidungsfindung durch Ausreissen von Gänseblümchenblättern. Die Kommunikation zwischen BNetzA und BMWi wird ungeheuer professionell geführt.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von laurin » 05.10.2014, 12:03

Also ein Reines "Nacktes Passives Modem" ohne Jegliche Spielereien wie:
DHCP Server
Anschluss der Telefone an dieses (sonst wäre es ja doch ein Router....)
als ihren Netzabschlusspunkt. (wie bei ISDN der NTBA)
Welches sich nur über seine MAC-Adresse im Netz eindeutig Identifizirt
Wäre ja auch ok.

Wenn alle anderen sachen wie Telefonie Technik inkls. der
daten dafür( die müste dann der Provider, denn Kunden aushändigen) etc. sich in einen
Nach Geschalteten Router befinden. (Optionales Kunden Eigentum / Frei Gekauft)
Ohne Jeglichen Zugriff des Providers via TR-69 etc.
Dann hätte der Kunde alles im Griff, und nicht wie es zur zeit ist.

Das die Provider
auf "ihren Geräten",
auch wenn die Gekauft und Kunden Eigentum sind. (stichwort Branding)
nach eigenen gut dünken:

1: Die software ändern. ( nicht jede "Neue" Software Relase ist wirklich besser...)
2: das Gerät Resetten
also alle durch denn Kunden Gemachten einstellungen Löschen.
3: Einstellungen einfach ändern. (oder Blockiren, das der kunde da keine Änderungen machen kann)
4: es nicht zulassen das man zusätzliche FREIE SIP akounts (z.b. SIPGATE) einrichtet
oder das die Provider, die Sperren oder Löschen...
5: Oder noch Toller für die Freischaltung der W-lan Funktion eine Zusätzliche Freischalt Gebühr verlangen.

Anm. in eigener sache....
Da dieses bei Unitymedia fast alles der fall ist,
Da zu kommt das Problem das mit denn Zwangs IPv6 / DS-Lite
Ist das auch leider,
der Grund warum ich bis jetzt immer noch "nur" Kabel Analog ohne internet habe.
(früher als es noch die nur Modem Lösung gab, Ging es aus Hausinternen Technischen Gründen nicht)

Ich hoffe das es ab 2015 wieder (gab es ja mal bei UM) Reine Modem gibt
Dann wäre nur noch die Kosten Frage was das Verlegen des "neuen Kabels" (aus Baulichen gründen sehr Schwirig)
mich kostet. (konte ich bis jetzt nicht bei UM Klären)

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von Joerg » 05.10.2014, 12:22

laurin hat geschrieben: 1: Die software ändern. ( nicht jede "Neue" Software Relase ist wirklich besser...)
Ab einem gewissen Zeitpunkt liefern Routerhersteller i.A. nur noch Releases, wenn gravierende Sicherheitsmängel aufgefallen sind. Die dann nicht einzuspielen ist schon als grob fahrlässig anzusehen...
laurin hat geschrieben: 2: das Gerät Resetten
also alle durch denn Kunden Gemachten einstellungen Löschen.
Kenne keinen Fall, in dem UM das ohne Rücksprache mit dem Kunden gemacht hätte, kennst Du welche?
laurin hat geschrieben: 3: Einstellungen einfach ändern. (oder Blockiren, das der kunde da keine Änderungen machen kann)
S.o., und bislang ist mir nicht aufgefallen, dass UM Funktionen meiner F!B 6360 "abgeklemmt" hätte (bis auf den Bridgemode, mit dem man sie zu einem "dummen" Modem machen könnte, natürlich).
laurin hat geschrieben: 4: es nicht zulassen das man zusätzliche FREIE SIP akounts (z.b. SIPGATE) einrichtet
oder das die Provider, die Sperren oder Löschen...
Works4me, bei der UM F!B kann ich weitere SIP Provider eintragen.
laurin hat geschrieben: 5: Oder noch Toller für die Freischaltung der W-lan Funktion eine Zusätzliche Freischalt Gebühr verlangen.
Die war an, und zwar ohne Gebühr.
laurin hat geschrieben: Anm. in eigener sache....
Da dieses bei Unitymedia fast alles der fall ist,
... nur wenn man das 5 Euro billigere Geiz-ist-geil-Paket ohne F!B nimmt ...
laurin hat geschrieben: Da zu kommt das Problem das mit denn Zwangs IPv6 / DS-Lite
Ist das auch leider,
der Grund warum ich bis jetzt immer noch "nur" Kabel Analog ohne internet habe.
(früher als es noch die nur Modem Lösung gab, Ging es aus Hausinternen Technischen Gründen nicht)

Ich hoffe das es ab 2015 wieder (gab es ja mal bei UM) Reine Modem gibt
Dann wäre nur noch die Kosten Frage was das Verlegen des "neuen Kabels" (aus Baulichen gründen sehr Schwirig)
mich kostet. (konte ich bis jetzt nicht bei UM Klären)
Naja, Modem hin oder her, neue IPv4-Adressen wird UM nicht bekommen. IPv6 und DS-Lite werden also auf jeden Fall bleiben, und FALLS es wieder einfache Modems geben sollte wird sich der Neukunde mit einem solchen wohl einen Router suchen müssen, der das beherrscht.

Jörg

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von hajodele » 05.10.2014, 13:07

@Joerg
Konkrete Beispiele:
6320: WLAN kostete extra, AB war deaktiviert.

6360:
Bei UM könnt ihr zwar eigene SIP-Provider eintragen, das ist aber dummerweise in den AGB ausdrücklich untersagt.
Bei Kabelbw hat man gleich die ganze Funktion gesperrt. Zusätzlich ist es ja auch dort in den AGB verboten.

Telefonie:
Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass die Telefonie in einige EU-Nachbarstaaten gesperrt ist.

Mit dem Thema Firmware gebe ich dir vollständig recht.
Allerdings ist doch das Verhalten von UMKBW gerade in diesem Jahr "grob fahrlässig" gewesen.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von laurin » 05.10.2014, 18:07

6360:
Bei UM könnt ihr zwar eigene SIP-Provider eintragen, das ist aber dummerweise in den AGB ausdrücklich untersagt.
Bei Kabelbw hat man gleich die ganze Funktion gesperrt. Zusätzlich ist es ja auch dort in den AGB verboten.
Stimmt:
AGB
4 Hardware
c) Der Kabelnetzbetreiber ist exklusiv berechtigt, den SIP-Bereich der FRITZ!Box zu verwalten. Dem
Kunden ist es nicht gestattet, SIP-Rufnummern Dritter einzurichten
=====
Das kommt einen Verbot fast gleich,
Die Lösung zweiter Router hinter denn UM Router.... :zunge:

Noch besser unter Punkt...
1.6 Der Kabelnetzbetreiber ist berechtigt, die zur Nutzung der Internet- und/oder Telefoniedienste
sowie zu deren Ergänzung oder Änderung erforderliche Software/Firmware auf die Zugangsendgeräte
aufzuspielen oder dort vorhandene Software/Firmware oder darauf gespeicherte Daten zu ergänzen
oder zu ändern oder die Zugangsendgeräte auf Kosten des Kabelnetzbetreibers auszutauschen.

Und dieser Punkt:
auf die Zugangsendgeräte
ist so Gefast das sich sogar Private Entgeräte die nicht von UM sind mit Eingeschlossen sind...

WAS hat UM auf meiner Hardware zu suchen? :kratz:

Und des wegen ist es wichtig das der Routerzwang abgeschaffen wird.


Und das geht nur wen der Kunde eigene Router benutzen darf und kann.
Ohne Gateway (Tr-69) kein zugriff auf Kunden Router.

Vorsicht: Satire..... :D
Würde im Mietvetrag deiner Wohnung Stehen:
Der Mieter ist verpflichtet denn Haus Eigentümer/Verwalter einen Schlüssel zu seiner Wohnung auszuhändigen.
Damit diese jeder zeit die Wohnung Betreten und änderungen an der Wohnung vornehmen kann......

Alles Klar....

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von saintsimon » 05.10.2014, 20:58

laurin hat geschrieben:Also ein Reines "Nacktes Passives Modem" ohne Jegliche Spielereien wie:
DHCP Server
Anschluss der Telefone an dieses (sonst wäre es ja doch ein Router....)
So ein Modem ohne Telefonie-Anschluss ist nicht sinnvoll, da Voice over Cable ein Bestandteil des DOCSIS-Standars ist. Das hat noch nichts mit einem "Router" zu tun. Eine (und nur eine) "Telefonie-Leitung" mit einer Rufnummer ist für den Kabel-Endkunden standardisiert und noch kein klassisches VOIP, da es "neben" der Internet-Verbinung priorisiert läuft (wie ein klassicher Festnetz-Anschluss) und nichts von der Internet-Bandbreite beanbsprucht. Erst wenn man mehr als eine "Leitung" bzw. Rufnummer haben will, kommt VOIP in Spiel. Dann müssen tatsächlich Modem-Router angeschlossen werden. Deswegen haben Endkunden mit einer Nummer bzw. mehreren Rufnummern am Kabel auch unterschiedliche Geräte, bzw. es wird ein Gerätetausch fällig, wenn man von einer auf meherer Rufnummern umsteigt.

Das einzige, was mich am Voice over Cable stört, ist der standardisierte schmalbandige Codec. Da hat man eine perfekte, störungsfreie Leitung, aber die Tonqualität ist wie Anno Dazumal ...
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von conscience » 05.10.2014, 21:11

@saintsimon
So einfach sind die Dinge leider nicht

Die Frage ist immer noch die: Was ist der Netzabschluss bzw. -gerät??

Zusätzlich kommt es immer wieder zu einer "Sprachliche Unschärferelation" betreffend des Begriffes "Router". Die meisten werden darunter einen handelsüblichen" "WLAN Router" verstehen. M. E. geht es in der politischen Diskussion um etwas ganz anderes.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von GoaSkin » 06.10.2014, 01:46

saintsimon hat geschrieben: Eine (und nur eine) "Telefonie-Leitung" mit einer Rufnummer ist für den Kabel-Endkunden standardisiert und noch kein klassisches VOIP, da es "neben" der Internet-Verbinung priorisiert läuft (wie ein klassicher Festnetz-Anschluss) und nichts von der Internet-Bandbreite beanbsprucht. Erst wenn man mehr als eine "Leitung" bzw. Rufnummer haben will, kommt VOIP in Spiel. Dann müssen tatsächlich Modem-Router angeschlossen werden. Deswegen haben Endkunden mit einer Nummer bzw. mehreren Rufnummern am Kabel auch unterschiedliche Geräte, bzw. es wird ein Gerätetausch fällig, wenn man von einer auf meherer Rufnummern umsteigt.
Es ist doch egal, ob VOIP im Spiel ist oder eine Telefonie-Verbindung anderweitig realisiert werden könnte. Der Kabelanbieter kann dem Kunden allemal ein normales Kabelmodem - ggf. auch ohne Telefoniefunktion zur Verfügung stellen. VOIP-Zugänge kann man auch in einem Router hinter dem Modem oder gar in einer separaten Telefonanlage oder nur in seinem PC eintragen (wie auch immer). Wie es bei der TC7200 ist, weiss ich nicht, aber aus einer Fritzbox kann man im Prinzip die VOIP-Zugänge löschen und sie in einem anderen Gerät wieder einrichten. Die Zugangsdaten verheimlicht ja Unity Media trotz Zwangsrouter nicht und sind im Kundencenter nachlesbar. Früher hatte Unity Media den Kunden auch schonmal ein Kabelrouter und eine separate Fritz Box 7170 mit konfiguriertem VOIP eingerichtet. Funktionierte nicht nur wunderbar, sondern wer will konnte die FB7170 auch in den Schrank stellen und etwas Anderes nutzen.

Anders herum kann man aber auch überlegen, ob man technisch nicht auf die eine mögliche Kabel-Telefonieverbindung pfeifen kann und auch im Falle einer einzelnen Nummer Diese über VOIP realisieren. VOIP hat zwar seine Kinderkrankheiten, aber eine Telefonleitung über das Fernsehkabel ist auch kein echter analoger Telefonanschluss.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von saintsimon » 06.10.2014, 02:19

GoaSkin hat geschrieben:...
Anders herum kann man aber auch überlegen, ob man technisch nicht auf die eine mögliche Kabel-Telefonieverbindung pfeifen kann und auch im Falle einer einzelnen Nummer Diese über VOIP realisieren. VOIP hat zwar seine Kinderkrankheiten, aber eine Telefonleitung über das Fernsehkabel ist auch kein echter analoger Telefonanschluss.
Voice over Cable ist von Haus aus inklusive Ortsinformationen voll Notruftauglich und ermöglicht bei Unitymedia auch problemlos den Faxversand,

http://de.wikipedia.org/wiki/Voice_over_Cable
"Voice over Cable besitzt 'First-Line-Qualität', eine mit dem herkömmlichen Festnetz vergleichbare Zuverlässigkeit. Einziges Problem bleibt die Stromversorgung der Telefone bei Ausfall oder Störung des öffentlichen Stromnetzes. Diese ist zurzeit im Gegensatz zum Festnetz oder ISDN-Netz nicht gegeben."
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von conscience » 06.10.2014, 06:00


Früher hatte Unity Media den Kunden auch schonmal ein Kabelrouter und eine separate Fritz Box 7170 mit konfiguriertem VOIP eingerichtet. Funktionierte nicht nur wunderbar, sondern wer will konnte die FB7170 auch in den Schrank stellen und etwas Anderes nutzen.

Umitymedia hatte nur ein Modem (Motorola 5101/2) und die Fritz Box 7170 zur Verfügung gestellt. Und ein anderes Gerät zu nutzen ist und war die alleinige "private" Entscheidung des Kunden mit allen für ihn verbundenen "positiven" und negativen Nebenwirkungen.


"Voice over Cable besitzt 'First-Line-Qualität', eine mit dem herkömmlichen Festnetz vergleichbare Zuverlässigkeit. Einziges Problem bleibt die Stromversorgung der Telefone bei Ausfall oder Störung des öffentlichen Stromnetzes. Diese ist zurzeit im Gegensatz zum Festnetz oder ISDN-Netz nicht gegeben."

Aber geht es wirklich bei dem Thema "Zwangsrouter" um die "Telefonie" oder geht's viel mehr nur um das Zugangsgerät Zum Internet?

Der Trend geht eindeutig weg vom POTS zu ändern Lösungen wie VoIP. Oder warum ist in der Presse von Zwangskündigen durch die DTAG zu lesen. Telefonie ist dann nur noch ein Dienst im Netz wie E-Mail eben (Stichwort Skype) auch und man wird dann andere Ansprüche, und zwar niedrige, an die Verfügbarkeit des Dienstes stellen müssen.

Wenn der Kunde sein privates Endgerät nutzt, ist der Anbieter im Falle eine Störung möglicherweise fein raus: Das private Netz-Zugangsgerät ist Online, wie der Kunde seine Nummer darein bekommt, bleibe ihm überlassen; kein Anspruch auf Gewährleistung etc. pp.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von saintsimon » 06.10.2014, 08:59

conscience hat geschrieben:...
Aber geht es wirklich bei dem Thema "Zwangsrouter" um die "Telefonie" oder geht's viel mehr nur um das Zugangsgerät Zum Internet? ....

Zur Problematik von Zwangsroutern habe ich mich doch gar nicht geäussert. Ich wollte klarstellen, daß ein Telefonaschluss an einem Kabelmodem diesen nicht zu einem Router macht, und am Anschluss nur der zugehörige VoC-Kanal bereitgestellt wird. Weiterhin wollte ich klarstellen, daß man bei den hiesigen Kabelanbietern zwei verschiedene Telefonie-Technikvarianten bekommt, und zwar spätestens ab drei Rufnummern normales VOIP und nicht mehr VoC, da letztere nicht für diesen Komfort definiert ist. Deswegen bekommt man ja diese leider vernagelten Modem-Router fürs VOIP.

Zum Thema Zwangsrouter: selbstverständlich sollte dem Kunden die zumindest die Möglichkeit gegeben werden, auch bei den Modem-Routern den Router-Teil abschalten zu können und das WAN-Signal ohne DHCP zum Router seiner eigenen Wahl durchschalten zu können und dann auch selbst für die VOIP-Verbindung die Verantwortung zu übernehmen. Und sei es über den VOIP-Client eines Smartphones im WLAN.

Darüber hinaus bin ich auch kein Freund von all-in-one-Geräten a la FritzBox bei so wichtigen Dingen, wie der Kommunikation. Wenn so eine Modem-Fritze schlapp macht, dann hat man gar nichts mehr, keine Telefonie, kein Internet. Ein normales Kabelmodem wie mein Cisco ist hingegen für mich wartungsfrei und zuverlässig, und wenn ich mal meinen Router verkonfiguriere, dann kann ich immer noch direkt einen Computer ans Modem hängen, und mein Panasonic-Telefon bekommt weiter die Telefonverbindung zuverlässig sigmalisiert.
Meine letzte Fritzbox vor über einem Jahrzehnt wurde durch einen regulären Firmware-Update ins Wachkoma geschickt, da der Zugriff auf jegliche Einstellungen verloren ging. Sowas wäre ich bei einer Eierlegenden Wollmilchsau wie den Kabel-Fritzen der GAU.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von SpaceRat » 09.10.2014, 14:50

saintsimon hat geschrieben:Ein normales Kabelmodem wie mein Cisco ist hingegen für mich wartungsfrei und zuverlässig, und wenn ich mal meinen Router verkonfiguriere, dann kann ich immer noch direkt einen Computer ans Modem hängen, und mein Panasonic-Telefon bekommt weiter die Telefonverbindung zuverlässig sigmalisiert.
Das ist eine relativ lustige Einstellung:
Du klammerst einfach den genauso wahrscheinlichen Fall eines Ausfalls des Kabel-Modems bei der Betrachtung aus, damit es paßt.

Nur Redundanz kann Ausfallsicherheit schaffen, d.h. ein zweites Telefon, eine zweite DECT-Basis, ein zweiter PC, ein zweiter Router, ggf. ein zweiter Switch, ...
Dabei ist es prinzipiell wurscht, ob Du Dir eine zweite eierlegende Wollmilchsau oder einen zweiten Satz Einzelgeräte hinlegst.
saintsimon hat geschrieben:Meine letzte Fritzbox vor über einem Jahrzehnt wurde durch einen regulären Firmware-Update ins Wachkoma geschickt,
Deshalb gibt es Recovery-Firmwares.

Bei "freien" Fritten bist Du allerdings selber in der Pflicht, daran zu denken, Dir vor dem Firmware-Update zumindest irgendeine für das Modell passende Recovery-Firmware zu ziehen und für den Fall eines Fehlschlages bereit zu halten.
saintsimon hat geschrieben:da der Zugriff auf jegliche Einstellungen verloren ging. Sowas wäre ich bei einer Eierlegenden Wollmilchsau wie den Kabel-Fritzen der GAU.
Deshalb ist es da auch ausgeschlossen:

Die Kabel-Fritten verfügen über zwei Firmwares, die "Werks-Firmware" und die aktuelle.
Du kannst eine Kabel-Fritte sogar während eines Firmware-Updates stromlos machen ohne daß sie Schaden nimmt.
Sie startet dann halt mit der werksseitigen Version und versucht es erneut.

saintsimon
Kabelneuling
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Re: Routerzwang bleibt

Beitrag von saintsimon » 10.10.2014, 04:10

SpaceRat hat geschrieben:
saintsimon hat geschrieben:Ein normales Kabelmodem wie mein Cisco ist hingegen für mich wartungsfrei und zuverlässig, und wenn ich mal meinen Router verkonfiguriere, dann kann ich immer noch direkt einen Computer ans Modem hängen, und mein Panasonic-Telefon bekommt weiter die Telefonverbindung zuverlässig sigmalisiert.
Das ist eine relativ lustige Einstellung:
Du klammerst einfach den genauso wahrscheinlichen Fall eines Ausfalls des Kabel-Modems bei der Betrachtung aus, damit es paßt.

Nur Redundanz kann Ausfallsicherheit schaffen, d.h. ein zweites Telefon, eine zweite DECT-Basis, ein zweiter PC, ein zweiter Router, ggf. ein zweiter Switch, ...
Dabei ist es prinzipiell wurscht, ob Du Dir eine zweite eierlegende Wollmilchsau oder einen zweiten Satz Einzelgeräte hinlegst.

Bei "freien" Fritten bist Du allerdings selber in der Pflicht, daran zu denken, Dir vor dem Firmware-Update zumindest irgendeine für das Modell passende Recovery-Firmware zu ziehen und für den Fall eines Fehlschlages bereit zu halten.
saintsimon hat geschrieben:da der Zugriff auf jegliche Einstellungen verloren ging. Sowas wäre ich bei einer Eierlegenden Wollmilchsau wie den Kabel-Fritzen der GAU.
Deshalb ist es da auch ausgeschlossen:

Die Kabel-Fritten verfügen über zwei Firmwares, die "Werks-Firmware" und die aktuelle.
Du kannst eine Kabel-Fritte sogar während eines Firmware-Updates stromlos machen ohne daß sie Schaden nimmt.
Sie startet dann halt mit der werksseitigen Version und versucht es erneut.
Fritzboxen interessieren mich seit 12 Jahren nicht mehr, ob es für die damals erste FritzBox Fon für meine damalige T-DSL + ISDN eine Recovery-Firmware gab, weiß ich nicht und ist mir jetzt auch egal. Durch die Trennung von Router und Modem konnte seitdem ich von ehemals T-DSL und dann Alice-DSL auf Kabel wechseln, ohne mich bei der Router-Wahl einzuschränken oder Endgeräte zu wechseln.

Aber beim Textverständnis hapert es noch: ich hatte geschrieben, daß ICH einen Router verkonfigurieren könnte. Das einfache Cisco-Modem aber kann nur von UM konfiguriert werden (ja, ich habe die IP und die Login-Daten des Modems, aber in dessen Admin-Bereich kann und will ich nicht viel machen), da bin ich nicht verantwortlich (Updates kommen höchstens einmal im Jahr seitens UM), darüber hinaus funktioniert die Cisco absolut zuverlässig und pflegefrei. Meinen Router meiner Wahl betreibe ich mit freier Firmware (DD-WRT) ohne Sorgen. Für die Überbrückung von UM-Netzausfällen habe ich eine entsprechende Mobilnetz-Lösung zur Hand, die auch sonst ohnehin genutzt wird.
- Treueplus 2play 200 - Connect Box 5.01 - IPv4 - ASUS RT-AC58U - Panasonic TX-6521
generic_200000_10000_ipv4_som_wifi-on.bin

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grouper
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doch noch Hoffnung? Routerzwang geht!

Beitrag von grouper » 05.12.2014, 16:56

http://www.golem.de/news/routerzwang-ab ... 10992.html

Glaube es erst wenn ich es dann im Gesetz sehe, aber klingt nach einem Ende der TC7200 Schreckensherrschaft...

conscience
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Registriert: 24.12.2007, 10:16

Re: doch noch Hoffnung? Routerzwang geht!

Beitrag von conscience » 05.12.2014, 20:59

grouper hat geschrieben:http://www.golem.de/news/routerzwang-ab ... 10992.html

Glaube es erst wenn ich es dann im Gesetz sehe, aber klingt nach einem Ende der TC7200 Schreckensherrschaft...
Und für einige wird es eine böse Überraschung geben, wenn der gekaufte Router nicht die technischen Vorausetzungen erfüllt... DOCSIS 2.0 Modem und mehr als 50 MB Speed... DSL Gerät am Kabelanschluss...

:brüll:

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