Kabel durch Kamin

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 01:19

Nachtrag:

Auch wenn man sich für gutes Geld einen Profi-Router ordert, braucht man immer noch mind. 4x Cat.7 im Arbeitszimmer.
Das einzige was dann entfallen kann sind Leerrohr für Glasfaser, das Coax für Kabel-Internet und der Klingeldraht.

Steht der Profi-Router im Keller braucht man die 4x Cat.7 nämlich für:
1. serielle Konsole
2. serielle Konsole für den administrierbaren Switch
3. Telefon/Fax stehen normal im Arbeitszimmer
4. Der PC im Arbeitszimmer soll ja auch Netz haben

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reset
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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von reset » 16.08.2014, 01:27

Ich habe noch gerne für Switch und Router eine IP Steckdosenleiste, so muß ich zum reseten nich immer hin latschen :D

Gruß reset

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 01:42

reset hat geschrieben:Ich habe noch gerne für Switch und Router eine IP Steckdosenleiste, so muß ich zum reseten nich immer hin latschen :D
Hatte ich jetzt nur nicht auch noch nachtragen wollen ... ;)

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 06:26

Ich ab dazu auch mal grad ne passende Frage.

Will nächstes Jahr auf VDSL 100 umstellen und dann auch meinen Router aus dm Keller zentral ins EG verlegen. aktuell steht dort das Telefon und der Telefondraht liegt in einem Leerrohr. Der eigentliche Telefonanschluss der Telekom liegt im KEller am anderen Ende des Leerrohres.

Jetzt habe ich nur das Problem, dass ich in das Leerrohr max. 2 Cat.7 Netzwerkkabel reinbekomme.

Mein Plan ist nun, im EG eine Netzwerkdoppeldose zu installieren. Cat.7 Kabel wird dann am Patchfeld im Keller aufglegt. Bei Umstellung auf VDSL würde ich dann den Telefonanschluss mittels eines noch zu bastelnden Adapters auf RJ45 in das Patchfeld verbinden und oben im EG würde ich dann wahrscheinlich die FritzBox 7490, ebenfalls mit entsprechendem Adapter an der Netzwerkdose anschliessen. Das 2. Netzwerkkabel dient dann dafür, die Daten in den Keller zu bringen, von wo Sie dann im Haus verteilt werden (Altbau und Verkabelung komplett vom Keller ausgehend).

Für die 2 Netzwerkkabel habe ich mich entschieden, da ich an der vorgesehenen Stelle sowieso nur Platz für 2 Unterputz-Dosen (davon eine für Strom und eine Netzwerkdoppeldose) habe.

Fragen:
1. Fällt euch was besseres ein? Bzw. habe ich alles richtig durchdacht?
2. Gibt es fertige Adapter zum Einen von der TAE-Dose der Telekom im Keller auf RJ45 zum Anschluss am Patchfeld im Keller und zum Anderen von der RJ45 Netzwerkdose zum Anschluss der FritzBox 7490 im EG?
3. Die Belegung am Patchfeld für das Kabel, welches als Telefonkabel missbraucht wird, wird doch genau so vorgenommen, als ob ich die ganz normal als Netzwerkdose nutzen würde.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 06:46

Knifte hat geschrieben:2. Gibt es fertige Adapter zum Einen von der TAE-Dose der Telekom im Keller auf RJ45 zum Anschluss am Patchfeld im Keller und zum Anderen von der RJ45 Netzwerkdose zum Anschluss der FritzBox 7490 im EG?
TAE-Dose durch UAE-Dose ersetzen.

Die Adapterkabel heißen danach:
Stinknormales Telefonkabel RJ11<>RJ11 für die Verbindung UAE-Dose auf Patchfeld
und
Stinknormales Netzwerkkabel für die Verbindung RJ45-Dose im EG zur DSL-Buchse der Fritte

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 07:42

Perfekt, vielen Dank für die Antwort.

Hatte ansonsten schon gedacht es ginge ggf. so:

Beid er FB 7490 liegt ja ein RJ45-Kabel mit einem TAE-Adapter bei um diese mit dem Telefonanschluss zu verbinden.
Hätte jetzt das RJ45 Kabel ganz normal in die NEtzwerkdose im EG gesteckt und unten im Patchfeld ebenfalls ein RJ45 Kabel eingesteckt und dann am anderen Ende den RJ45 auf TAE-Adapter der Fritte gesteckt und gehofft, dass das dann auch so funktioniert ;-)

Aber da die Telekom eh kommen muss und mir ne 2. TAE bzw. UAE-Dose zu montieren, da meine vorhandene durch meinen beruflichen DSL-Anschluss belegt ist, sollte das wohl auch kein Problem sein.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 07:56

Knifte hat geschrieben:Hatte ansonsten schon gedacht es ginge ggf. so:
im Patchfeld ebenfalls ein RJ45 Kabel eingesteckt und dann am anderen Ende den RJ45 auf TAE-Adapter der Fritte gesteckt und gehofft, dass das dann auch so funktioniert ;-)
Mit dem grauen RJ45-auf-TAE-Adapter sollte das sogar funktionieren.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von koax » 16.08.2014, 08:09

Knifte hat geschrieben: 2. Gibt es fertige Adapter zum Einen von der TAE-Dose der Telekom im Keller auf RJ45 zum Anschluss am Patchfeld im Keller und zum Anderen von der RJ45 Netzwerkdose zum Anschluss der FritzBox 7490 im EG?
TAE-RJ45-Kabel gibt es. Ich hatte jedenfalls etliche mal hier rum liegen, bis ich sie entsorgt habe. Letztlich würde aber zur Not jedes normale TAE-F-Kabel genügen. Und der graue TAE-Adapter der Fritzbox zusammen mit einem LAN-Kabel stellt ebenfalls diese Funktionalität her.
Adaptergedöns würde ich aber auf jeden Fall versuchen zu vermeiden. Jeder Übergang bringt das Risiko der Verschlechterung des Signals.

Die Eingangsbuchse der Fritzbox 7490 hat die Belegung der mittleren beiden Kontakte für DSL. Also würde ein normales Patchkabel den Dienst erfüllen, wenn Du nicht auf die abstruse Idee kämst, für DSL bei Deiner Verbindung im Keller ganz andere Kontakte zu verwenden.
Ob dann die Verbindung der nicht benutzten Kontakte der Fritzbox-Buchse mit dem übrigen Kabelstrang bis in den Keller, der ja nicht belegt ist, irgendwelche negativen Auswirkungen hat - keine Ahnung. Letztlich lässt man beim Y-Kabel der Fritzbox bei einer reinen DSL-Verkabelung ohne Festnetztelefonie ja auch das scharze Ende des Y-Kabels rumbaumeln. Das Y-Kabel der Fritzbox erfüllt mit seinem grauen Ende übrigens auch diesen Zweck.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 08:54

Bis ich das testen kann, dauert es noch was. Mein UM Vertrag läuft noch bis Spetember 2015 :D Aber ich plane schonmal.

Und das Netzwerkkabel würde ich natürlich sowohl im Patchfeld als auch an der Dose, wie bisher auch, nach der entsprechenden Norm A oder B (Nummer fällt mir grad nicht ein, habe aber alles nach der gleichen Variante aufgelegt). Das sollte also rein theoretisch funktionieren.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 11:30

Oder wäre es evtl. sinnvoller (auch wegen des Platzmangels im Leerrohr und zur Minimierung der Anzahl der Steckverbindungen) einach statt dem 2. Cat7 Kabel ein normales 2 oder 4 adriges Telefonkabel einzuziehen und dann dieses in der Netzwerkdose auf die relevanten Pins auflegen und im Keller einfach nen TAE Stecker dran und ab in die Telekomdose?

Damit hätte ich zumindest das Patchfeld und die zugehörigen Steckverbindungen eliminiert. Und das wird im Leerrohr deutlich leichter zu verlegen sein als 2 Cat7 Kabel
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 15:14

Knifte hat geschrieben:Damit hätte ich zumindest das Patchfeld und die zugehörigen Steckverbindungen eliminiert. Und das wird im Leerrohr deutlich leichter zu verlegen sein als 2 Cat7 Kabel
Nimm Cat.6, das ist weniger störrisch als Cat.7; oder pfeif Glasfaser durch's Rohr ...

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 15:52

Was bräuchte man denn für eine Glasfaserverbindung?

Für einen normalen Telefonanschluss halte ich Glasfaser für etwas übertrieben, aber das könnte ich an einer anderen Engstelle im Haus evtl. gut brauchen. Derzeit sind nämlich wesentliche Teile meines Heimnetzes über 1 Cat7 Kabel mit dem Kelerraum verbunden. Aktuell reicht da GBit Geschwindigkeit noch vollkommen aus, aber wer weiß wie lange noch. Da wäre es bestimmt gut mal irgendwann diese Strecke auf 10 GBit upgraden zu können, damit das mal nicht zum Flaschenhals wird.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 20:38

Knifte hat geschrieben:Was bräuchte man denn für eine Glasfaserverbindung?
Glasfasern und (vorerst) je zwei Media Converter.
Und jemanden, der die Stecker macht, die passen ja nicht mit durch's Rohr ...
Knifte hat geschrieben:Für einen normalen Telefonanschluss halte ich Glasfaser für etwas übertrieben,
Latürnich.
Wenn Du Glück hast, reichen für den Telefonanschluß auch zwei Einzeladern. Das ist zwar das Grauen in Tüten (Schirmung, Verdrillung/Verseilung), ...
Gerade bei der "Ich-press-das-letzte-aus-dem-Klingeldraht-DSL" mit 100 MBit/s evtl. zu grauenhaft ...
Aber Versuch wäre es wert.
Knifte hat geschrieben:aber das könnte ich an einer anderen Engstelle im Haus evtl. gut brauchen. Derzeit sind nämlich wesentliche Teile meines Heimnetzes über 1 Cat7 Kabel mit dem Kelerraum verbunden. Aktuell reicht da GBit Geschwindigkeit noch vollkommen aus, aber wer weiß wie lange noch. Da wäre es bestimmt gut mal irgendwann diese Strecke auf 10 GBit upgraden zu können, damit das mal nicht zum Flaschenhals wird.
10 GBit/s gehen auch über Cat.7.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 17.08.2014, 07:50

Gibt es denn aktuel schon eine Möglichkeit zuhause eine Teilstrecke mit 10 GB zu vernetzen ohne dafür exorbitant viel Geld auszugeben.

Die Switches, die ich bisher gesehen habe waren alle in der Preisklasse > 500€ und dann hätte ich ja auch noch das Problem, dass ich vom Cat7 Verlegekabel irgendwie in den Switch kommen muss :D Dafür sollen ja zumindest auch keine RJ45 Stecker geeignet sein.

Aber nochmal zum eigentlichen Thema: Ich hoffe, dass ich entweder 2 Cat7 oder dann mindestens 2 Cat6 Kabel in das Keerrohr bekomme. 1 Cat7 Kabel und ein 4-Adriges Telefonkabel sollte aber auf jeden Fann passen. Mit Einzeldrähten werde ich es wohl jicht versuchen müssen.
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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 17.08.2014, 13:24

Knifte hat geschrieben:Gibt es denn aktuel schon eine Möglichkeit zuhause eine Teilstrecke mit 10 GB zu vernetzen ohne dafür exorbitant viel Geld auszugeben.
Nein.
Alles >1GBit/s ist derzeit nicht bezahlbar.

Aber ...
Knifte hat geschrieben:Aber nochmal zum eigentlichen Thema: Ich hoffe, dass ich entweder 2 Cat7 oder dann mindestens 2 Cat6 Kabel in das Keerrohr bekomme. 1 Cat7 Kabel und ein 4-Adriges Telefonkabel sollte aber auf jeden Fann passen. Mit Einzeldrähten werde ich es wohl jicht versuchen müssen.
... es ist eh nicht diese Teilstrecke, die es dringend bräuchte.
Bis wir Internet mit mehr als 1 GBit/s kriegen, fließt noch ein bißchen Wasser den Rhein runter.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von phoenixx4000 » 17.08.2014, 13:52

Ich verstehe nur nicht so ganz, warum alle so ein Problem mit einem Router im Keller haben ???

Das kommt doch immer darauf an, wie man seine Anlage geplant hat.
Ausserdem ist meist der Hauptanschluss der Telefon- oder des Kabelanbieters im Keller was eine Kurze Strecke zum ModemRouter gewährleitet.

Sicherlich macht es in dem Fall nicht immer Sinn das eingebaute WLAN oder die DECT-Basis für das gesamte Haus zu verwenden.
Abhilfe schaffen hier zum Beispiel Gigaset 470IP für Telefone (wenn eine FritzBox verwendet wird) und WLAN AP's welche bei Bedarf auf der entsprechenden Etage verwendet werden können.

Richtig ist wohl, das man , wenn man die Technik im Keller montiert, darauf achten sollte, das diese trocken steht, weil das nicht in jedem Keller gewährleistet ist. Wenn feuchte Kellerwände vorhanden sind, dann kann austretende Feuchtigkeit und eventuelle Salpeterausblühungen auf den Wänden der Technik bei direktem Kontakt schon erheblichen Schaden zufügen.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 17.08.2014, 15:37

Naja, trocken usw. ist s bei mir im Keller schon.

Aber der Kellerraum und die Wand, an der ich die Technik installieren kann ist halt ganz am Rand des Hauses ud quasi auch am falschen Ende des Hauses.

Um die Zahl der Geräte zu reduzieren und die Geräte in Sachen WLAN und DECT Basis auch ordentlich nutzen zu können, möchte ich demnächst den Router anders positionieren. Dazu muss ich dann max. 10 m Kabel verlegen und der Router hat dann einen zentralen Ort im EG inne. Evtl. kann ich mir dann sogar den 2. WLAN Router auf dm Dachboden sparen, so dass ich insgesamt aus 4-5 Geräten (Cisco Modem, Asus Router, FritzBox 7170 als Telefonanlage, Gigaset DECT Basis + ggf. WLAN Router auf dem Dachboden) 1 gemacht habe.

Klar könnte ich alles so lassen oder mir noch 5 zusätzliche Geräte hier hinstellen, aber das möchte ich einfach nicht.

@SpaceRat: Die Frage bzgl. der Verbindung > 1 GBit ging ja auch nicht zwingend in Richtung Internet, sondern primär in Richtung Datentransfer im lokalen Netz.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 17.08.2014, 23:47

phoenixx4000 hat geschrieben:Ich verstehe nur nicht so ganz, warum alle so ein Problem mit einem Router im Keller haben ???
Weil die Dinger von denen wir reden nicht dazu gedacht sind.

'n Plastikrouter im Netzwerkschrank ist wie 'n 50 PS-Polo mit Spoiler, Sportauspuff und Tieferlegung: Einfach nur peinlich.
Das ist gewollt und nicht gekonnt ...

Das Mindeste, was man da erwarten kann, wäre ein mit OpenWrt bestückter Router mit nachgerüsteter serieller Konsole, damit's halbwegs vergleichbar zu einem Profi-Setup ist.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von piotr » 18.08.2014, 01:13

Knifte hat geschrieben:Gibt es denn aktuel schon eine Möglichkeit zuhause eine Teilstrecke mit 10 GB zu vernetzen ohne dafür exorbitant viel Geld auszugeben.

Die Switches, die ich bisher gesehen habe waren alle in der Preisklasse > 500€ und dann hätte ich ja auch noch das Problem, dass ich vom Cat7 Verlegekabel irgendwie in den Switch kommen muss :D Dafür sollen ja zumindest auch keine RJ45 Stecker geeignet sein.

Aber nochmal zum eigentlichen Thema: Ich hoffe, dass ich entweder 2 Cat7 oder dann mindestens 2 Cat6 Kabel in das Keerrohr bekomme. 1 Cat7 Kabel und ein 4-Adriges Telefonkabel sollte aber auf jeden Fann passen. Mit Einzeldrähten werde ich es wohl jicht versuchen müssen.
Nimm gleich Cat6.
Das reicht bei guten Cat6 Kabeln, die Cat6A erfüllen, auch später sogar für 10 Gbit/s aus.

Ein Cat7 Kabel würdest Du zum Cat6 degradieren, da Cat7 andere Steckerformen verlangt und kein RJ45 mehr zulässt.
Die Cat7 Spezifikationen sehen als Steckverbindungen nur GG45 oder Tera vor.
Beides wird in den nächsten Jahr(zehnt)en nicht im Privatumfeld zu finden sein.

Es gibt zwar angebliche Cat7 RJ45 Stecker, Panels und Dosen, ist aber Etikettenschwindel.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von phoenixx4000 » 18.08.2014, 21:04

SpaceRat hat geschrieben:
phoenixx4000 hat geschrieben:Ich verstehe nur nicht so ganz, warum alle so ein Problem mit einem Router im Keller haben ???
Weil die Dinger von denen wir reden nicht dazu gedacht sind.

'n Plastikrouter im Netzwerkschrank ist wie 'n 50 PS-Polo mit Spoiler, Sportauspuff und Tieferlegung: Einfach nur peinlich.
Das ist gewollt und nicht gekonnt ...

Das Mindeste, was man da erwarten kann, wäre ein mit OpenWrt bestückter Router mit nachgerüsteter serieller Konsole, damit's halbwegs vergleichbar zu einem Profi-Setup ist.
Dann liefer mal ein 19" Kabelmodem / Router ;-) (FBF aus dem plasikkasten befreien und in 19" Rack einbauen zählt aber nicht... ;-) )

Ich glaube eher nicht daran, das UM in näherer oder auch fernerer Zukunft auf die Profischiene aufspringen wird.

Hab das Ding hier auch im Keller hängen. Das ist auch so gewollt.
Da hier im Haus SAT genutzt wird will ich kein Kabelfernsehn in der Bude haben.
(Vorteil ist... UM-Argumantation: "Wenn das an Ihrer HVA liegt...dann kostet der Einsatz.... " zieht nicht.... es ist nur UM HVA und nix weiter dahinter.)
Netzwerk und Telefon liegen bis in den Keller.
DECT Basis FBF reicht für's EG.
WLAN der FBF wird nicht genutzt, sondern je ein AP für die Etagen.
Tel im OG über Gigaset 470 IP.

für meine Zwecke läuft das so optimal.
muss halt jeder für sich selbst wissen.

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