Kabel durch Kamin

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Kabel durch Kamin

Beitrag von Geneth » 15.08.2014, 15:23

Guten Tag,

ich habe vor durch meinen Kamin im Haus ein Kabel zu ziehen in den 2. Stock.
Im Moment habe ich meinen Router im Keller des Hauses stehen und möchte den in den 2. Stock befördern.
Zur zeit befindet sich ein Sat cable high quality bzt ku 11 888 ce class a an dem Anschluss vom Router zu der Unitymedia Anlage,
und genau das Kalbe nur 20 Meter länger wollte ich dafür verwenden und meine frage diesbezüglich lautet:

Gibt es einen Datenverlust oder ein Verlust von Bandbreite auf die länge des Kabels von ca. 20 Metern?

Danke für eure Hilfe.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von reset » 15.08.2014, 15:37

Lasse Dir doch lieber eine MMD in den Raum legen, wo DU den Router haben möchtest.
Das dürfte dann zwar mit zusätzlichen Kosten verbunden sein aber DU bist dann auf der sicheren Seite,
wenn die Modemwerte dann mal nicht stimmen.

Nur mal so am Rande:
Wie man aber auf die Idee kommt, einen SOHO Router in den Keller zu stellen, werde ich nie verstehen.

Gruß reset

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von koax » 15.08.2014, 15:39

Ein solch langes Kabel erhöht die Dämpfung schon so maßgeblich, dass die Modemwerte aus dem Toleranzbereich fallen können.
Normalerweise löst man solche Probleme nicht durch ein längeres Kabel von Dose zu Gerät sondern durch eine weitere Multimediadose buw. eine Verlegung der Multimediadose, wobei der technische Aufbau der Anlage maßgeblich zur Auswahl der Komponenten ist.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 15.08.2014, 20:00

reset hat geschrieben:Wie man aber auf die Idee kommt, einen SOHO Router in den Keller zu stellen, werde ich nie verstehen.
Dann sind wir immerhin schon zu zweit ...

Meines Erachtens kommt diese Unsitte von weniger IT-affinen Berufskollegen, die beim Montieren einer Wannenleuchte im Hausmeisterklo im Keller auch am Serverschrank vorbeigelatscht sind und die ganzen bunten Lämpchen gesehen haben und nun meinen, wenn man das im EFH genauso macht, sei es auch genauso professionell ...

Wie heißt es so schön?
Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von tomas » 15.08.2014, 21:16

reset hat geschrieben: Nur mal so am Rande:
Wie man aber auf die Idee kommt, einen SOHO Router in den Keller zu stellen, werde ich nie verstehen.
Gruß reset
SpaceRat hat geschrieben:
reset hat geschrieben: Wie man aber auf die Idee kommt, einen SOHO Router in den Keller zu stellen, werde ich nie verstehen.
Dann sind wir immerhin schon zu zweit ...
Kurze Frage dazu, nur um sicher zugehen, was sollte man stattdessen in den Keller setzen?
Ich nehme mal an ein 'normales' Switch anstelle eines Routers, ist das was ihr meint oder?
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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 15.08.2014, 21:53

Die meinen, dass im normalen Privathaushalt die ganze Technik nicht zwingend in den Kellergehört.

Mindestens der Router mit WLAN sollte so zentral wie möglich im Haus aufgestellt werden. Wo man dann den Rest unterbringt, hängt dann von den baulichen Gegebenheiten ab. Aber wenn man neu baut, sollte man m.E. ebenfalls so planen, dass mindestens der Router zentral steht.

Wenn ich nächstes Jahr zur Telekom oder 1und1 wechsle und dann VDSL 100.000 nutzen werde, dann werde ich die FritzBox 7490 auch bei uns im Erdgeschoß an einer Telefondose anschliessen und von dort ein LAN-Kabel in den Keller ziehen, von wo dann die LAN-Kabel ins ganze Haus abgehen. Wenn ich heute neu bauen würde, dann würde ich das aber auch anders planen.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von reset » 15.08.2014, 22:24

tomas hat geschrieben:Kurze Frage dazu, nur um sicher zugehen, was sollte man stattdessen in den Keller setzen?
Ich nehme mal an ein 'normales' Switch anstelle eines Routers, ist das was ihr meint oder?
Die Technik des ISPs und mehr nicht. Heutige SOHO Router sind für den Betrieb in einer Umgebung - wie sie ein Keller bietet -
überhaupt nicht ausgelegt. Es sei denn, man hat einen klimatisierten 19 Zoll Serverschrank dort stehen. :D

Ein Switch ist auch Problematisch, da dieser - zumindest beim Betrieb mit einem Kabel ISP - hinter dem Router angeschlossen sein muß,
da es sonst nicht funktioniert. Stichwort MAC-Adressen Erkennung.
Maximal gehört ein Patchfeld in den Keller, was aber hinter dem Router liegen sollte (Grund siehe oben).
Wobei man hier sicherlich auch einen besseren Platz in einem EFH finden kann, da dieses für ein EFH nun auch nicht so groß sein muß.
Was in dieser größer sollte ja reichen http://www.tigerdirect.com/applications ... CatId=2804 :D

Gruß reset

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von tomas » 16.08.2014, 00:41

Mit anderen Worten: Man sollte sich für die Netzwerktechnik einen Raum im Erdgeschoss o.ä. aussuchen und nicht die Kabel in den Keller legen?
Weil wenn ich nun z.B. alle Verlegekabel in den Keller gezogen habe, muss ich doch zwangsläufig neben dem Patchfeld das Switch stehen haben um alle Kabel 'ans Netz' zu bekommen oder stehe ich gerade total auf dem Schlauch?
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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von reset » 16.08.2014, 01:08

tomas hat geschrieben:Mit anderen Worten: Man sollte sich für die Netzwerktechnik einen Raum im Erdgeschoss o.ä. aussuchen und nicht die Kabel in den Keller legen?
Jepp, so sehe ich das auch. ;-) Eine kleine Nische wird doch irgendwo frei sein.
Weil wenn ich nun z.B. alle Verlegekabel in den Keller gezogen habe, muss ich doch zwangsläufig neben dem Patchfeld das Switch stehen haben um alle Kabel 'ans Netz' zu bekommen oder stehe ich gerade total auf dem Schlauch?
Und? Dann kommt eben ein LAN Kabel vom Router oben runter. Das ist dann aber nur ein Kabel, was dann auch - vorzugsweise - in einem Leerrohr liegt.
Wie gesagt: Ein SOHO Router hat im Keller nix zu suchen und macht da auch keinen Sinn. Was nutzt einem die WLAN- und DECT-Basis im Keller bei einem 2 stöckigen EFH?

Gruß reset

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 01:14

tomas hat geschrieben:Mit anderen Worten: Man sollte sich für die Netzwerktechnik einen Raum im Erdgeschoss o.ä. aussuchen und nicht die Kabel in den Keller legen?
Weil wenn ich nun z.B. alle Verlegekabel in den Keller gezogen habe, muss ich doch zwangsläufig neben dem Patchfeld das Switch stehen haben um alle Kabel 'ans Netz' zu bekommen oder stehe ich gerade total auf dem Schlauch?
Einen Switch kann man auch in den Keller packen, entweder gibt es da eh nichts dran einzustellen/zu machen oder aber sie sind aus dem Profiumfeld.


So rüstet man richtig vor:

Vom Keller ins Arbeitszimmer lege man
- Mind. 1x Coax (Excl. TV, das hat man ja im EFH immer über Sat, das sollte getrennt laufen)
- Mind. 4x Cat.7 (Wenn die Zentralverteilung des Netzwerks nicht im Keller sondern im Arbeitszimmer ist, reicht 1x plus der im Keller vorgesehenen Netzwerk-Anschlüsse)
- Ein Leerrohr mit NYA/H07V-U als Zugdraht drin
- optional 1x Klingeldraht (Mind. 4 Doppeladern)

Dann kann man wirklich alles im Arbeitszimmer anschließen:
- Glasfaser-Router/-Converter an der Glasfaser im Leerrohr (FTTN/FTTH)
und/oder
- Kabel-Modem am Coax
und/oder
- DSL-Modem am Klingeldraht (Kann man aber zur Not auch über eines der Cat.7-Kabel leiten)
und/oder
- WAN-Router an Cat.7 zum im Keller montierten Glasfaser-Converter (FTTB)

Ist in der Liste oben ein Converter oder ein Modem genannt, kommt da dann ein Router an seinem WAN-Port dahinter. Einen seiner LAN-Ports verbindet man dann über eines der noch freien Cat.7-Kabel mit dem Switch im Keller.
Damit verbleiben mindestens zwei Cat.7-Leitungen vom Arbeitszimmer zum Keller, die man nutzen kann, um z.B. einen Telefonanschluß irgendwo im Haus einzuspeisen oder einen zweiten Switch mit dem Gast-LAN, oder oder oder.

Damit steht der Plastikrouter wartungsfreundlich im Blickfeld des Nutzers und kann z.B. für ein Recovery auch mal schnell direkt mit dem PC verbunden oder kaltgestartet werden.
Noch angenehmer finde ich es übrigens, auch den Switch und das Patchfeld im Arbeitszimmer zu haben. Hängt natürlich davon ab, ob man wirklich ein Arbeitszimmer oder eher eine Computer-Nische hat.

Z.B. das freche Rotzblag ganz vom Netz zu trennen ist damit nur noch ein kurzer Griff zur Seite ...

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 01:19

Nachtrag:

Auch wenn man sich für gutes Geld einen Profi-Router ordert, braucht man immer noch mind. 4x Cat.7 im Arbeitszimmer.
Das einzige was dann entfallen kann sind Leerrohr für Glasfaser, das Coax für Kabel-Internet und der Klingeldraht.

Steht der Profi-Router im Keller braucht man die 4x Cat.7 nämlich für:
1. serielle Konsole
2. serielle Konsole für den administrierbaren Switch
3. Telefon/Fax stehen normal im Arbeitszimmer
4. Der PC im Arbeitszimmer soll ja auch Netz haben

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von reset » 16.08.2014, 01:27

Ich habe noch gerne für Switch und Router eine IP Steckdosenleiste, so muß ich zum reseten nich immer hin latschen :D

Gruß reset

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 01:42

reset hat geschrieben:Ich habe noch gerne für Switch und Router eine IP Steckdosenleiste, so muß ich zum reseten nich immer hin latschen :D
Hatte ich jetzt nur nicht auch noch nachtragen wollen ... ;)

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 06:26

Ich ab dazu auch mal grad ne passende Frage.

Will nächstes Jahr auf VDSL 100 umstellen und dann auch meinen Router aus dm Keller zentral ins EG verlegen. aktuell steht dort das Telefon und der Telefondraht liegt in einem Leerrohr. Der eigentliche Telefonanschluss der Telekom liegt im KEller am anderen Ende des Leerrohres.

Jetzt habe ich nur das Problem, dass ich in das Leerrohr max. 2 Cat.7 Netzwerkkabel reinbekomme.

Mein Plan ist nun, im EG eine Netzwerkdoppeldose zu installieren. Cat.7 Kabel wird dann am Patchfeld im Keller aufglegt. Bei Umstellung auf VDSL würde ich dann den Telefonanschluss mittels eines noch zu bastelnden Adapters auf RJ45 in das Patchfeld verbinden und oben im EG würde ich dann wahrscheinlich die FritzBox 7490, ebenfalls mit entsprechendem Adapter an der Netzwerkdose anschliessen. Das 2. Netzwerkkabel dient dann dafür, die Daten in den Keller zu bringen, von wo Sie dann im Haus verteilt werden (Altbau und Verkabelung komplett vom Keller ausgehend).

Für die 2 Netzwerkkabel habe ich mich entschieden, da ich an der vorgesehenen Stelle sowieso nur Platz für 2 Unterputz-Dosen (davon eine für Strom und eine Netzwerkdoppeldose) habe.

Fragen:
1. Fällt euch was besseres ein? Bzw. habe ich alles richtig durchdacht?
2. Gibt es fertige Adapter zum Einen von der TAE-Dose der Telekom im Keller auf RJ45 zum Anschluss am Patchfeld im Keller und zum Anderen von der RJ45 Netzwerkdose zum Anschluss der FritzBox 7490 im EG?
3. Die Belegung am Patchfeld für das Kabel, welches als Telefonkabel missbraucht wird, wird doch genau so vorgenommen, als ob ich die ganz normal als Netzwerkdose nutzen würde.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 06:46

Knifte hat geschrieben:2. Gibt es fertige Adapter zum Einen von der TAE-Dose der Telekom im Keller auf RJ45 zum Anschluss am Patchfeld im Keller und zum Anderen von der RJ45 Netzwerkdose zum Anschluss der FritzBox 7490 im EG?
TAE-Dose durch UAE-Dose ersetzen.

Die Adapterkabel heißen danach:
Stinknormales Telefonkabel RJ11<>RJ11 für die Verbindung UAE-Dose auf Patchfeld
und
Stinknormales Netzwerkkabel für die Verbindung RJ45-Dose im EG zur DSL-Buchse der Fritte

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 07:42

Perfekt, vielen Dank für die Antwort.

Hatte ansonsten schon gedacht es ginge ggf. so:

Beid er FB 7490 liegt ja ein RJ45-Kabel mit einem TAE-Adapter bei um diese mit dem Telefonanschluss zu verbinden.
Hätte jetzt das RJ45 Kabel ganz normal in die NEtzwerkdose im EG gesteckt und unten im Patchfeld ebenfalls ein RJ45 Kabel eingesteckt und dann am anderen Ende den RJ45 auf TAE-Adapter der Fritte gesteckt und gehofft, dass das dann auch so funktioniert ;-)

Aber da die Telekom eh kommen muss und mir ne 2. TAE bzw. UAE-Dose zu montieren, da meine vorhandene durch meinen beruflichen DSL-Anschluss belegt ist, sollte das wohl auch kein Problem sein.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 07:56

Knifte hat geschrieben:Hatte ansonsten schon gedacht es ginge ggf. so:
im Patchfeld ebenfalls ein RJ45 Kabel eingesteckt und dann am anderen Ende den RJ45 auf TAE-Adapter der Fritte gesteckt und gehofft, dass das dann auch so funktioniert ;-)
Mit dem grauen RJ45-auf-TAE-Adapter sollte das sogar funktionieren.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von koax » 16.08.2014, 08:09

Knifte hat geschrieben: 2. Gibt es fertige Adapter zum Einen von der TAE-Dose der Telekom im Keller auf RJ45 zum Anschluss am Patchfeld im Keller und zum Anderen von der RJ45 Netzwerkdose zum Anschluss der FritzBox 7490 im EG?
TAE-RJ45-Kabel gibt es. Ich hatte jedenfalls etliche mal hier rum liegen, bis ich sie entsorgt habe. Letztlich würde aber zur Not jedes normale TAE-F-Kabel genügen. Und der graue TAE-Adapter der Fritzbox zusammen mit einem LAN-Kabel stellt ebenfalls diese Funktionalität her.
Adaptergedöns würde ich aber auf jeden Fall versuchen zu vermeiden. Jeder Übergang bringt das Risiko der Verschlechterung des Signals.

Die Eingangsbuchse der Fritzbox 7490 hat die Belegung der mittleren beiden Kontakte für DSL. Also würde ein normales Patchkabel den Dienst erfüllen, wenn Du nicht auf die abstruse Idee kämst, für DSL bei Deiner Verbindung im Keller ganz andere Kontakte zu verwenden.
Ob dann die Verbindung der nicht benutzten Kontakte der Fritzbox-Buchse mit dem übrigen Kabelstrang bis in den Keller, der ja nicht belegt ist, irgendwelche negativen Auswirkungen hat - keine Ahnung. Letztlich lässt man beim Y-Kabel der Fritzbox bei einer reinen DSL-Verkabelung ohne Festnetztelefonie ja auch das scharze Ende des Y-Kabels rumbaumeln. Das Y-Kabel der Fritzbox erfüllt mit seinem grauen Ende übrigens auch diesen Zweck.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 08:54

Bis ich das testen kann, dauert es noch was. Mein UM Vertrag läuft noch bis Spetember 2015 :D Aber ich plane schonmal.

Und das Netzwerkkabel würde ich natürlich sowohl im Patchfeld als auch an der Dose, wie bisher auch, nach der entsprechenden Norm A oder B (Nummer fällt mir grad nicht ein, habe aber alles nach der gleichen Variante aufgelegt). Das sollte also rein theoretisch funktionieren.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 11:30

Oder wäre es evtl. sinnvoller (auch wegen des Platzmangels im Leerrohr und zur Minimierung der Anzahl der Steckverbindungen) einach statt dem 2. Cat7 Kabel ein normales 2 oder 4 adriges Telefonkabel einzuziehen und dann dieses in der Netzwerkdose auf die relevanten Pins auflegen und im Keller einfach nen TAE Stecker dran und ab in die Telekomdose?

Damit hätte ich zumindest das Patchfeld und die zugehörigen Steckverbindungen eliminiert. Und das wird im Leerrohr deutlich leichter zu verlegen sein als 2 Cat7 Kabel
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 15:14

Knifte hat geschrieben:Damit hätte ich zumindest das Patchfeld und die zugehörigen Steckverbindungen eliminiert. Und das wird im Leerrohr deutlich leichter zu verlegen sein als 2 Cat7 Kabel
Nimm Cat.6, das ist weniger störrisch als Cat.7; oder pfeif Glasfaser durch's Rohr ...

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 16.08.2014, 15:52

Was bräuchte man denn für eine Glasfaserverbindung?

Für einen normalen Telefonanschluss halte ich Glasfaser für etwas übertrieben, aber das könnte ich an einer anderen Engstelle im Haus evtl. gut brauchen. Derzeit sind nämlich wesentliche Teile meines Heimnetzes über 1 Cat7 Kabel mit dem Kelerraum verbunden. Aktuell reicht da GBit Geschwindigkeit noch vollkommen aus, aber wer weiß wie lange noch. Da wäre es bestimmt gut mal irgendwann diese Strecke auf 10 GBit upgraden zu können, damit das mal nicht zum Flaschenhals wird.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 16.08.2014, 20:38

Knifte hat geschrieben:Was bräuchte man denn für eine Glasfaserverbindung?
Glasfasern und (vorerst) je zwei Media Converter.
Und jemanden, der die Stecker macht, die passen ja nicht mit durch's Rohr ...
Knifte hat geschrieben:Für einen normalen Telefonanschluss halte ich Glasfaser für etwas übertrieben,
Latürnich.
Wenn Du Glück hast, reichen für den Telefonanschluß auch zwei Einzeladern. Das ist zwar das Grauen in Tüten (Schirmung, Verdrillung/Verseilung), ...
Gerade bei der "Ich-press-das-letzte-aus-dem-Klingeldraht-DSL" mit 100 MBit/s evtl. zu grauenhaft ...
Aber Versuch wäre es wert.
Knifte hat geschrieben:aber das könnte ich an einer anderen Engstelle im Haus evtl. gut brauchen. Derzeit sind nämlich wesentliche Teile meines Heimnetzes über 1 Cat7 Kabel mit dem Kelerraum verbunden. Aktuell reicht da GBit Geschwindigkeit noch vollkommen aus, aber wer weiß wie lange noch. Da wäre es bestimmt gut mal irgendwann diese Strecke auf 10 GBit upgraden zu können, damit das mal nicht zum Flaschenhals wird.
10 GBit/s gehen auch über Cat.7.

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von Knifte » 17.08.2014, 07:50

Gibt es denn aktuel schon eine Möglichkeit zuhause eine Teilstrecke mit 10 GB zu vernetzen ohne dafür exorbitant viel Geld auszugeben.

Die Switches, die ich bisher gesehen habe waren alle in der Preisklasse > 500€ und dann hätte ich ja auch noch das Problem, dass ich vom Cat7 Verlegekabel irgendwie in den Switch kommen muss :D Dafür sollen ja zumindest auch keine RJ45 Stecker geeignet sein.

Aber nochmal zum eigentlichen Thema: Ich hoffe, dass ich entweder 2 Cat7 oder dann mindestens 2 Cat6 Kabel in das Keerrohr bekomme. 1 Cat7 Kabel und ein 4-Adriges Telefonkabel sollte aber auf jeden Fann passen. Mit Einzeldrähten werde ich es wohl jicht versuchen müssen.
Viele Grüße

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Re: Kabel durch Kamin

Beitrag von SpaceRat » 17.08.2014, 13:24

Knifte hat geschrieben:Gibt es denn aktuel schon eine Möglichkeit zuhause eine Teilstrecke mit 10 GB zu vernetzen ohne dafür exorbitant viel Geld auszugeben.
Nein.
Alles >1GBit/s ist derzeit nicht bezahlbar.

Aber ...
Knifte hat geschrieben:Aber nochmal zum eigentlichen Thema: Ich hoffe, dass ich entweder 2 Cat7 oder dann mindestens 2 Cat6 Kabel in das Keerrohr bekomme. 1 Cat7 Kabel und ein 4-Adriges Telefonkabel sollte aber auf jeden Fann passen. Mit Einzeldrähten werde ich es wohl jicht versuchen müssen.
... es ist eh nicht diese Teilstrecke, die es dringend bräuchte.
Bis wir Internet mit mehr als 1 GBit/s kriegen, fließt noch ein bißchen Wasser den Rhein runter.

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