DS Lite und das richtige Modem

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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simonszu
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DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von simonszu » 14.07.2014, 13:46

Hallo zusammen,

momentan habe ich noch einen "alten" 3Play Smart 50, allerdings nutze ich die Vorteile eines 3Plays ggü eines 2Play nicht mehr so wirklich, sodass ich am Überlegen bin, ob ich die 2€ Aufpreis zahle, um den Vertrag in einen 2Play Plus 100 zu wandeln. Mir ist klar, dass ich dadurch nur natives IPv6 bekomme, und v4 nur über DS Lite funktioniert. Was ich aber viel wichtiger finden würde - kann mein Cisco Modem v6 handlen? Ich habe absolut keine Lust, mir so eine Technicolor-Gurke aufs Auge drücken zu lassen, womöglich noch mit abgeschalteteter Pass-Through-Funktion, und dadurch an die Kiste als Router gebunden zu sein.

Oder sind meine Bedenken haltlos, da man das Technicolor mittlerweile als reines Modem nutzen kann, oder aber das Cisco-Modem das alles noch verarbeitet?

failure404
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von failure404 » 14.07.2014, 14:18

Du wirst definitiv ein Technischrott bekommen, Bridge Mode wird es nicht können - daher eine Art Zwangsrouter.
Wenn du Telefon Plus für zusätzlich 5€ monatlich nimmst, wird es eine Fritz Box anstelle des Technischrott sein.
Und wenn ich das richtig verstanden habe, darfst du auch noch einmalig 30€ Aktivierungsgebühr bezahlen, wenn du das Wlan des Technischrott nutzen möchtest.

Marcel40625
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von Marcel40625 » 14.07.2014, 15:04

Bedenke aber das du wenn du aktuell noch ipv4 hast als bestandskunde noch das recht hast dieses zu behalten ... Zeitgleich glaube ich eher kaum das du nen neues Modem bekommst denn das Cisco kann ja Docsis 3.0 und somit bis zu 150mbit


ich würde einfach mal anrufen oder via Twitter die UM Hilfe anfragen ... am besten Schriftlich bestätigen lassen ...
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von SpaceRat » 15.07.2014, 06:19

Marcel40625 hat geschrieben:Zeitgleich glaube ich eher kaum das du nen neues Modem bekommst denn das Cisco kann ja Docsis 3.0 und somit bis zu 150mbit
Korrekt.

Wer schon einen Tarif >32 MBit/s hat, aber kein Drecknikotzlor DK7200, Cisco EPC3208G oder Fritz!Box 63x0, muß folglich ein DOCSIS-3.0-fähiges Kabelmodem (Cisco EPC3208, Cisco EPC3212) haben.
In diesem Fall ist ein Austausch des Gerätes bei einem Geschwindigkeitsupgrate technisch nicht nötig.

Zur Sicherheit sollte man bei der Bestellung noch betonen, daß man die Umstellung auch nur unter der Voraussetzung will, daß es beim vorhandenen Modem bleibt, denn es ist gut möglich, daß Unitymedia auch technisch unnötige Wechsel in Kauf nimmt, um das Drecknikotzlor DK7200 an den Mann zu kriegen.

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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von simonszu » 15.07.2014, 09:26

Okay, danke für eure Antworten.
Ich habe nun eine Mail an den Kundenservice geschrieben, und ihnen die aktuellen Tatsachen dargelegt. Ich könnte mit einem Wechsel auf v6 und Dualstack durchaus leben, zur Not muss ich halt mit einem 6in4-Tunnel auf mein Heimnetz von außen zugreifen.
Ich habe UM allerdings auch geschrieben, dass ich das Technicolor-Modem unter allen Umständen vermeiden möchte, und ich die Tatsache, dass ich das Cisco behalten könnte, bitte vor Vertragsänderung schriftlich auf Papier haben möchte. Sofern dies nicht möglich ist, werde ich von einer Vertragsänderung Abstand nehmen.
Mal gucken, ob das zieht. Ich bin Bestandskunde seit 4 Jahren, und vielleicht wollen die sich ja das Vertragsupgrade meinerseits nicht durch die Lappen gehen lassen.

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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von SpaceRat » 15.07.2014, 09:40

simonszu hat geschrieben:Okay, danke für eure Antworten.
Ich habe nun eine Mail an den Kundenservice geschrieben, und ihnen die aktuellen Tatsachen dargelegt. Ich könnte mit einem Wechsel auf v6 und Dualstack durchaus leben, zur Not muss ich halt mit einem 6in4-Tunnel auf mein Heimnetz von außen zugreifen.
Der umgekehrte Weg, also IPv4 behalten und das Heimnetz durch einen 6in4-Tunnel zusätzlich auch IPv6-tauglich zu machen, solange Unitymedia für echten Dual-Stack für Bestandskunden zu blöd ist, ist nur deutlich schmerzloser.

Dual Stack = sanfte Migration ohne Erfolgsdruck möglich, Fallback für Zugang von low-end-Anschlüsse (= IPv4-only) bleibt erhalten
DS-lite = Serverdienste funktionieren erst wieder, wenn man sie erfolgreich auf IPv6 migriert hat, kein Fallback ohne erheblichen Zusatzaufwand
IPv4 = unvollständiger Internet-Anschluß, ein Großteil des Netzes ist nicht erreichbar, der Anschluß kann aber immerhin problemlos über 6in4-Tunnel auf Dual-Stack aufgerüstet werden

Mit anderen Worten:
Ich würde zwar ohne mit der Wimper zu zucken - trotz DS-lite - einen "Glasfaser Deutschland"-Anschluß buchen, weil der mit 200/200 MBit/s sauschnell ist, aber solange ich keinen sonstigen Zusatznutzen erhalte, behalte ich auch IPv4.
simonszu hat geschrieben:Ich habe UM allerdings auch geschrieben, dass ich das Technicolor-Modem unter allen Umständen vermeiden möchte, und ich die Tatsache, dass ich das Cisco behalten könnte, bitte vor Vertragsänderung schriftlich auf Papier haben möchte. Sofern dies nicht möglich ist, werde ich von einer Vertragsänderung Abstand nehmen.
Mal gucken, ob das zieht. Ich bin Bestandskunde seit 4 Jahren, und vielleicht wollen die sich ja das Vertragsupgrade meinerseits nicht durch die Lappen gehen lassen.
So sehr ich Fan von "Was Du hast schwarz auf weiß geschrieben ..." bin: Was ich telefonisch sofort erledigen kann (Und Unitymedia kann ein Geschwindigkeitsupgrade von jetzt auf gleich durchführen, wenn man nicht über den Anschluß telefoniert sogar noch während des Telefonates) mache ich auch lieber so, denn mit dem Einspielen des neuen Profils auf dem vorhandenen Gerät ist die Sache dann auch erledigt und die Gefahr eines Hardwaretauschs vom Tisch.

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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von simonszu » 15.07.2014, 10:37

SpaceRat hat geschrieben: Der umgekehrte Weg, also IPv4 behalten und das Heimnetz durch einen 6in4-Tunnel zusätzlich auch IPv6-tauglich zu machen, solange Unitymedia für echten Dual-Stack für Bestandskunden zu blöd ist, ist nur deutlich schmerzloser.

Dual Stack = sanfte Migration ohne Erfolgsdruck möglich, Fallback für Zugang von low-end-Anschlüsse (= IPv4-only) bleibt erhalten
DS-lite = Serverdienste funktionieren erst wieder, wenn man sie erfolgreich auf IPv6 migriert hat, kein Fallback ohne erheblichen Zusatzaufwand
IPv4 = unvollständiger Internet-Anschluß, ein Großteil des Netzes ist nicht erreichbar, der Anschluß kann aber immerhin problemlos über 6in4-Tunnel auf Dual-Stack aufgerüstet werden

Mit anderen Worten:
Ich würde zwar ohne mit der Wimper zu zucken - trotz DS-lite - einen "Glasfaser Deutschland"-Anschluß buchen, weil der mit 200/200 MBit/s sauschnell ist, aber solange ich keinen sonstigen Zusatznutzen erhalte, behalte ich auch IPv4.
Jo. Momentan habe ich ja noch natives v4, und hole mir die v6 Funktionalität über einen 6in4-Tunnel von Hurricane Electric (tunnelbroker.net). Die Situationen, wo ich von außerhalb auf mein Netz zugreifen müsste, habe ich an der Uni und an der Arbeit. Die Uni hat meines Wissens nach schon v6, und dann muss ich den Tunnel halt von der Arbeit aus aufspannen. Mein DynDNS-Provider kann sogar schon v6, ich muss das nur noch meinem Router irgendwie beibringen.
SpaceRat hat geschrieben: So sehr ich Fan von "Was Du hast schwarz auf weiß geschrieben ..." bin: Was ich telefonisch sofort erledigen kann (Und Unitymedia kann ein Geschwindigkeitsupgrade von jetzt auf gleich durchführen, wenn man nicht über den Anschluß telefoniert sogar noch während des Telefonates) mache ich auch lieber so, denn mit dem Einspielen des neuen Profils auf dem vorhandenen Gerät ist die Sache dann auch erledigt und die Gefahr eines Hardwaretauschs vom Tisch.
Joa. Dumm nur, dass meine Vertragslaufzeit noch bis Ende Juli läuft, da ich im Sommer 2012 von dem 2play 16.000 auf die 50MBit upgegraded habe. Und obwohl ich rechnerisch 2€ mehr im Monat zahlen muss, ist eine Änderung von 3play auf 2play für die Buchungssoftware ein Downgrade. Die Dame von der Hotline konnte mich durchaus verstehen, und meinte, dies sei auch in ihrer eigenen Logik falsch, aber die Software lässt sie halt nicht. Von daher muss ich noch 2 Wochen warten, und habe so schonmal die Zeit, das zu klären.

Marcel40625
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von Marcel40625 » 15.07.2014, 12:02

Eben ... warum hat hier eigentlich jeder Angst zu telefonieren ? ... Ruf da an und frag nach ... lass es ggf. schon ändern und bitte um ne schriftliche bestätigung per Post ... und das mit dem 3Play zu 2Play downgrade gegheule hatte ich auch ... lass dich mit nem vorgesetzten verbinden und mach da bisl dampf ... dann machen die das auch ... Sie kriegen ja mehr Geld ...
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von simonszu » 16.07.2014, 08:43

Flachzangen da. Ich habe eine Antwort bekommen, in der auf keine meiner Fragen eingegangen wird, sondern in dem meine Mail direkt als Auftrag zur Umstellung interpretiert wurde. Geht aber nicht, weil die Mindestvertragslaufzeit noch bis Juli 2015 läuft. Dass das jetzt 3 Jahre sein sollen, ist mir neu, aber gut. Wer nicht will, der hat schon. Ich komme auch noch mit 50MBit zurecht...

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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von Edding » 16.07.2014, 17:29

Was an so einem Tunnel doof ist, man ist über die ipv6 adresse komplett offen.
Finde das nicht so prikelnd wenn alle Ports an sämtlichen geräten im Netz die ne ipv6 haben offen sind.
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von simonszu » 16.07.2014, 18:19

Du kannst einfach ip6tables installieren, wenn du nen ordentlichen Router hast ;)

Edding
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von Edding » 16.07.2014, 19:10

Ja aber das auch recht umständlich und kompliziert per Console zu konfigurieren :/
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von SpaceRat » 16.07.2014, 21:14

Edding hat geschrieben:Was an so einem Tunnel doof ist, man ist über die ipv6 adresse komplett offen.
Finde das nicht so prikelnd wenn alle Ports an sämtlichen geräten im Netz die ne ipv6 haben offen sind.
Kommt drauf an, wo er eingerichtet wird.

Im Router eingerichtet, sollte der lokale Endpunkt genauso vor der Firewall liegen wie eine native Anbindung auch. Das ist zumindest bei der Fritz!Box auch wirklich der Fall:
Auch bei einer IPv6-Tunnelanbindung in der Fritz!Box ist nur das im Heimnetz offen, was explizit in der Fritz!Box freigegeben wird.

Das ist auch einer der Gründe wieso ich immer empfehle einen SixXS-Tunnel direkt über die Fritz!Box zu nutzen, statt aiccu auf einem Rechner im lokalen Netz laufen zu lassen.

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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von Edding » 16.07.2014, 21:22

SpaceRat hat geschrieben:
Edding hat geschrieben:Was an so einem Tunnel doof ist, man ist über die ipv6 adresse komplett offen.
Finde das nicht so prikelnd wenn alle Ports an sämtlichen geräten im Netz die ne ipv6 haben offen sind.
Kommt drauf an, wo er eingerichtet wird.

Im Router eingerichtet, sollte der lokale Endpunkt genauso vor der Firewall liegen wie eine native Anbindung auch. Das ist zumindest bei der Fritz!Box auch wirklich der Fall:
Auch bei einer IPv6-Tunnelanbindung in der Fritz!Box ist nur das im Heimnetz offen, was explizit in der Fritz!Box freigegeben wird.

Das ist auch einer der Gründe wieso ich immer empfehle einen SixXS-Tunnel direkt über die Fritz!Box zu nutzen, statt aiccu auf einem Rechner im lokalen Netz laufen zu lassen.

Bei meinem Router mit DD-WRT geht das leider nur wie simonszu sagte mit ip6tables was nicht wirklich komfortabel ist und ich ehrlichgesagt auch nicht durchblicke :mussweg:
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von SpaceRat » 17.07.2014, 10:27

Edding hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Edding hat geschrieben:Was an so einem Tunnel doof ist, man ist über die ipv6 adresse komplett offen.
Finde das nicht so prikelnd wenn alle Ports an sämtlichen geräten im Netz die ne ipv6 haben offen sind.
Kommt drauf an, wo er eingerichtet wird.
Im Router eingerichtet, sollte der lokale Endpunkt genauso vor der Firewall liegen wie eine native Anbindung auch. Das ist zumindest bei der Fritz!Box auch wirklich der Fall:
Auch bei einer IPv6-Tunnelanbindung in der Fritz!Box ist nur das im Heimnetz offen, was explizit in der Fritz!Box freigegeben wird.
Das ist auch einer der Gründe wieso ich immer empfehle einen SixXS-Tunnel direkt über die Fritz!Box zu nutzen, statt aiccu auf einem Rechner im lokalen Netz laufen zu lassen.
Bei meinem Router mit DD-WRT geht das leider nur wie simonszu sagte mit ip6tables was nicht wirklich komfortabel ist und ich ehrlichgesagt auch nicht durchblicke :mussweg:
Soweit ich das nach einem kurzen Abgleich der Howtos zu DD-WRT und Open-WRT ersehen kann, ist OpenWRT da um Welten fortschrittlicher:

Im alten OpenWRT muß schon lediglich der Tunnel in die "wan"-Zone der Firewall eingetragen werden, also z.B.
/etc/config/firewall hat geschrieben:config 'zone'
option 'name' 'wan'
option 'network' 'wan henet'
um einen "Hurricane Electric"-6in4-Tunnel (Interface-Name ist "henet") in die WAN-Zone einzutragen.

In Barrier Breaker, Attitude Adjustment 12.09.1 und neueren OpenWrt ist es nochmals einfacher, das IPv6-Interface heißt dort bereits ab Werk "wan6" und ist entsprechend in der Firewall in der WAN-Zone eingetragen.
Außerdem kümmert sich OpenWRT bei Verwendung von "Hurricane Electric"-6in4-Tunneln mit dynamischer IPv4-Adresse auch selber um die notwendigen Updates bei IP-Wechseln.

Alles absolut vorbildlich:
IPv6-Tunnel-Anbindungen werden in Open-WRT genauso wie eine native IPv6-Anbindung korrekt als WAN-Verbindung angelegt und von der Firewall erfaßt.

Darüber hinaus können sie das selbe wohl auch mit IPv4-VPNs machen, also den lokalen Endpunkt in die WAN-Zone verlegen. Das kann eine Fritz!Box z.B. selbst mit Freetz nicht, es ist aber Voraussetzung dafür, wenn man ein solches VPN als Quelle für eine öffentlich erreichbare IPv4 nutzen möchte.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: DS Lite und das richtige Modem

Beitrag von Edding » 17.07.2014, 14:25

SpaceRat hat geschrieben:Soweit ich das nach einem kurzen Abgleich der Howtos zu DD-WRT und Open-WRT ersehen kann, ist OpenWRT da um Welten fortschrittlicher:

Im alten OpenWRT muß schon lediglich der Tunnel in die "wan"-Zone der Firewall eingetragen werden, also z.B.
/etc/config/firewall hat geschrieben:config 'zone'
option 'name' 'wan'
option 'network' 'wan henet'
um einen "Hurricane Electric"-6in4-Tunnel (Interface-Name ist "henet") in die WAN-Zone einzutragen.

In Barrier Breaker, Attitude Adjustment 12.09.1 und neueren OpenWrt ist es nochmals einfacher, das IPv6-Interface heißt dort bereits ab Werk "wan6" und ist entsprechend in der Firewall in der WAN-Zone eingetragen.
Außerdem kümmert sich OpenWRT bei Verwendung von "Hurricane Electric"-6in4-Tunneln mit dynamischer IPv4-Adresse auch selber um die notwendigen Updates bei IP-Wechseln.

Alles absolut vorbildlich:
IPv6-Tunnel-Anbindungen werden in Open-WRT genauso wie eine native IPv6-Anbindung korrekt als WAN-Verbindung angelegt und von der Firewall erfaßt.

Darüber hinaus können sie das selbe wohl auch mit IPv4-VPNs machen, also den lokalen Endpunkt in die WAN-Zone verlegen. Das kann eine Fritz!Box z.B. selbst mit Freetz nicht, es ist aber Voraussetzung dafür, wenn man ein solches VPN als Quelle für eine öffentlich erreichbare IPv4 nutzen möchte.
Stimmt das ist in OpenWRT wirklich viel einfacher und besser geregelt, selbst die LUCI Webgui hat seit 3 Jahren unterstützung für ip6tables.. shame DD-WRT :wein:
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