Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 02.03.2014, 08:21

stefano30 hat geschrieben:Sehr interessant die Diskussion!

Welches Kabel meintest Du, das ins Arbeitszimmer verlegt werden müßte? Die LAN Verkabelung ist ja vorhanden. Ein Leerrohr vom Keller ins AZ gubt es aber nicht. Ich habe aber neben mehreren LAN Dosen auch eine Multimediadose im AZ.

Noch eine Anmerkung zur Fritzbox im AZ: Ich wollte ja eben nicht mehr stundenlang am Schreibtisch sitzen und durch WLAN und DECT Wellen aus der unmittelbaren Nähe "gegrillt" werden. Ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen, dass das schädlich ist, aber "vom Feeling her habe ich kein gutes Gefühl" dabei. Ich nutze z.B. auch DECT Eco Mode und die WLAN Nachtabschaltung.

Gruß
Stefano
Mann, hast du eine geile Verkabelung. Genau die Multimediadose "brauchen" wir.
Letztendlich meinen alle Beteiligten das Gleiche: Es macht wenig Sinn, unnötigerweise ein relativ mächtiges Gerät wie die 6360 im Keller zu lassen.
Deine Einwände wegen der Strahlung lasse ich gerne gelten. Daran ändert sich aber nichts, wenn du dort statt der 6360 eine 7390 stehen hast.
So perfekt wie es bei dir verkabelt ist, kannst du ja auch den Techniker bitten, die Multimediadose im Keller UND im Arbeitszimmer durchzumessen.
Mit etwas Glück macht er dir das kostenlos, weil ja sonst nicht viel zu tun ist. Sonst würde ich die paar Euros wirklich investieren.
Dann kannst du die 6360 entweder im Keller oder im Arbeitszimmer unterbringen.
Und irgendwann ist tatsächlich Ende mit Routerzwang und du hast nur noch ein Modem, das dann in den Keller gehört.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 02.03.2014, 09:31

Meintest Du das jetzt ironisch mit "brauchen" und "perfekt"? Bin technisch nicht annähernd auf Eurem Niveau und daher kann ich das nicht einschätzen.

Wenn ich über die Multimediadose (und einige wenige Handgriffe des UM Technikers) die FB auch im AZ stellen kann, könnte ich sie dort auch etwas entfernt vom Arbeitsplatz auf oder sogar im Ikea Holzschrank positionieren.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 02.03.2014, 10:17

stefano30 hat geschrieben:Meintest Du das jetzt ironisch mit "brauchen" und "perfekt"? Bin technisch nicht annähernd auf Eurem Niveau und daher kann ich das nicht einschätzen.

Wenn ich über die Multimediadose (und einige wenige Handgriffe des UM Technikers) die FB auch im AZ stellen kann, könnte ich sie dort auch etwas entfernt vom Arbeitsplatz auf oder sogar im Ikea Holzschrank positionieren.
Das war absolut keine Ironie. Der, der dich da beraten hat, hat ziemlich gute Arbeit geleistet :super:
Das einzige (vielleicht ist das auch gemacht, nur noch nicht von dir erwähnt) was ich anderst gemacht hätte: anstatt 1 LAN-Anschluß 2 LAN-Anschlüsse verwendet.
Da gibt es Kabel, die nicht viel dicker und auch nicht viel teuerer sind. Der Vorteil bei 2 LAN-Anschlüssen ist, dass man diese auch für andere Dinge wie z.B. Telefon verwenden kann.
Genau so, wie du es beschrieben hast, kannst du es mit der 6360 handhaben. Bei mir steht die Fritzbox nicht im, sondern auf dem Schrank (bessere Wärmeableitung, kein verbohrter Schrankrücken)
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 02.03.2014, 19:33

hajodele hat geschrieben:Das einzige (vielleicht ist das auch gemacht, nur noch nicht von dir erwähnt) was ich anderst gemacht hätte: anstatt 1 LAN-Anschluß 2 LAN-Anschlüsse verwendet.
Er schrieb im Zusammenhang mit dem Arbeitszimmer was von mehreren LAN-Dosen.
hajodele hat geschrieben:Da gibt es Kabel, die nicht viel dicker und auch nicht viel teuerer sind. Der Vorteil bei 2 LAN-Anschlüssen ist, dass man diese auch für andere Dinge wie z.B. Telefon verwenden kann.
Genau so, wie du es beschrieben hast, kannst du es mit der 6360 handhaben.
Und genau so sollte er es auch machen :)

  1. 6360 an die MMD im Arbeitszimmer
  2. 6360 LAN3 mit einer Netzwerkdose im Arbeitszimmer verbinden
  3. Soll irgendwo außerhalb des Arbeitszimmers ein kabelgebundenes Telefon aufgestellt werden, eine der Fon-Buchsen (analog) oder die S0-Buchse der Fritz!Box mit einer anderen Netzwerkdose im Arbeitszimmer verbinden
    RJ11 auf RJ11 bei analog
    RJ45 auf RJ45 bei ISDN
  4. Das andere Ende aus 2. gehört auf den letzten Port des Switches
    Über dieses LAN-Kabel wird der Switch eingespeist. Prinzipiell ist es meist egal welchen Port man nimmt, aber Einspeisung hinten ist eleganter, da man dann "abgangsseitig" Switch Port 1 = Netzwerkdose 1 usw. aufpatchen kann.
    Alle anderen Ports des Switches können dann zu den anderen Netzwerkdosen aufgepatcht werden.
  5. Das andere Ende aus 3. wird zur gewünschten Netzwerkdose durchgepatcht, die damit zur Telefondose wird.
    Dort einfach das Telefon wiederum per RJ11- oder RJ45-Stecker einstecken.
Damit hätte man
1. Die Fritz!Box im Arbeitszimmer (Wo man auch jederzeit bequem an die WLAN- und DECT-Tasten kommt!)
2. Verkabelte Telefone/Fax im Arbeitszimmer direkt an der Fritz!Box
3. Verkabelte Telefone/Fax anderswo im Haus über die Netzwerkverkabelung überall aufstellbar wo eine Netzwerkdose verfügbar ist
4. Alle anderen Netzwerkdosen mit Netzwerk versorgt

Wenn wirklich überall im Haus Netzwerkdosen sind, braucht man bei dieser Konstellation das WLAN wirklich nur noch für Smartphones/Tablets.
Die Fritz!Box mit ihren LEDs und den DECT- und WLAN-Tasten hat man jederzeit im Blick, der wartungsfreie Kram wie der Switch ist im Keller.
Sollte jetzt auch noch eine/zwei Netzwerkverbindung(en) vom Keller ins Arbeitszimmer frei sein, ist man auch für die eventuellen Optionen DSL oder eine andere Zugangstechnik mit Gigabit-LAN gewappnet und/oder kann auf Wunsch auch das LAN-Gastnetzwerk (LAN4 der Fritz!Box, einstellbar über die Oberfläche der Fritz!Box) in den Keller führen, um bestimmte Netzwerkdosen im Haus "Internet-only" einzuspeisen.

Bis auf das fehlende Leerrohr für Glasfaser ist das also wirklich perfekt.
Und das würde auch nur fehlen, wenn man FTTH mit einem integrierten Zugangsgerät kriegen würde. Oft genug wird aber erst von Glasfaser auf Gigabit übergegangen und man nutzt einfach einen Gigabit-WAN-Router, was bei freier Netzwerkverkabelung zum Arbeitszimmer immer noch möglich wäre (Übergang optische Faser auf Gigabit im/am 19"-Schrank im Keller, per vorhandener LAN-Verkabelung ins Arbeitszimmer, ab dort wie jetzt auch).

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 03.03.2014, 11:43

Perfekter Support von Euch! Ich habe sogar zwei Doppelnetzwerkdosen im AZ.

Ich werde das am Wochenende alles mit dem UM Techniker besprechen. Wäre schon super, wenn das alles so klappt.

Beste Grüße in den Karneval !

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 14:35

Hallo !

Heute war der UM Techniker da und er hat alles so installiert, wie Ihr es empfohlen habt !

Jetzt gibt es aber bei der Übergangslösung mit dem Cisco Modem EPC3212 ein Problem. Obwohl die Leitung "Saft" hat, kann mein PC keine Internetverbindung herstellen, er findet das Netzwerk nicht. Ich habe das Modem gerade direkt mit dem PC verbunden und hatte es auch schon ein mal neu gestartet.

Habt Ihr eine Ahnung, an welchen (PC) Einstellungen es liegen könnte?

Beste Grüße
Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Knifte » 06.03.2014, 14:53

Am PC brauchst du eigentlich gar nix einzustellen, wenn du den direkt mit dem LAN-Port des Modems verbindest.

Nur nachdem du den verbunden hast, musst du das Modem einmal neu starten.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 15:18

Danke, das wars.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich bei Verkabelung übers Router und Netzwerk keinen Zugriff bekomme. Der eingeschaltete Switch ist HP 1810-24G und der zeigt in der (erreichbaren) Weboberfläche an, dass die Netzwerkdosen auf Gigabit Speed und enabled sind.

Es wird vermutlich irgendwie an den IP Adressen liegen ????

Ich kriege langsam graue Haare ... :confused:

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 06.03.2014, 15:26

Wie hast Du denn die 7390 eingestellt?

Da Du ein Cisco EPC3212 hast (Da beneiden Dich jetzt Tausende UM-Kunden drum ...), wird die 7390 wie folgt eingerichtet:

Internet-Zugangsdaten
Anbieter: Unitymedia

Cisco mit LAN1 der Fritte verbinden
LAN2 der Fritte mit dem Switch verbinden

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 16:15

... und dieses Cisco Modem gebe ich auch noch zurück (wegen FB 6360) ! :D

Die LAN Anschlüsse sind exakt so eingerichtet. Wenn ich die FB direkt an den PC hänge, habe ich Netz.

Sobald ich über den Switch gehe, ist es weg. Es muss also an der Kommunikation mit dem Switch liegen. Das NAS am Switch erreiche ich auch inzwischen offline nicht mehr. Die FB erreiche ich auch über die Notfall IP nicht. Am Switch leuchten die belegten Netzwerkanschlüsse.

Hast Du eine Idee, was ich einstellungsmäßig ändern kann (IP Adressen o.ä. im PC) ?

Könnte es was mit IPv4 und IPv6 Adressen zu tun haben? Das Cisco Modem läuft ja wohl nur noch über v6 und der Switch möglicherweise über v4 ? Kann da eine Ursache liegen?

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 16:26

Ich hab's ! Ich hatte nochmal die Oberfläche des HP Switch aufgerufen nach Setzen der IP Adresse und danach auf Adresse automatisch beziehen geändert und danach war ich online. Verstanden habe ich es nicht, aber das Ergebnis reicht mir.

Danke für Eure Aufmerksamkeit und Hilfe, vor allem auch SpaceRat !

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 17.03.2014, 17:13

So, jetzt habe ich auch die Fritz!Box 6360 bekommen und installiert (und freischalten lassen). Daher möchte ich nochmal zum Abschluss berichten.

Es ist genauso geworden, wie ich mir das erwünscht hatte und wie es hier auch beschrieben wurde:

Fritzbox 6360 im Arbeitszimmer im OG über Multimediadose angeschlossen und von dort in eine meiner LAN Anschlüsse.

Meine DECT Telefone für OG und EG laufen nun über die Fritzbox. DECT Signal reicht ins EG vollkommen aus.

WLAN Repeater AVM 450E gekauft und im EG als im LAN Bridge Betrieb eingerichtet. D.h. ich habe jetzt 2 WLAN Netze und könnte durch Namensgleichheit auch eins daraus machen (dann hätte ich aber das Problem, dass ich zwischen dem schwächeren und dem stärkeren nicht hin und herschalten kann; mein ipad wählt leider nicht immer das stärkere Netz).

Vorhandene Fritzbox 7390 wird jetzt verkauft, die Lösung mit dem 450E Repeater ist insgesamt praktischer.

Danke für den Support !

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Nismo95 » 19.03.2014, 02:16

Wenn ich das höre, beneide ich dich, lediglich Tablet und PC´s laufen bei mir über UM (Dreckscolor), die Konsolen müssen über Vodafone laufen, ansonsten kann ich aufgrund der Abbrüche nicht online spielen, wenn die nicht einlenken etc. werde ich kündigen, das nur wegen diesem "Router",
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Ostend » 30.07.2014, 21:32

Hallo,

ich möchte den Thread noch mal aufnehmen, um meine Fragen zu diesem Thema loszuwerden.

Folgende Ausgangslage:
Wir ziehen demnächst als bestehende UM Kollegen (3play) in einen Neubau (Reihenhaus) ein. Im Neubau sind insgesamt 13 Cat7 Dosen (einige als Duplex) und 6 Antennendosen sternförmig verlegt. Die Kabel laufen alle im Keller zusammen. Geplant ist ein 2play Anschluss über UM und eigenes Sat-TV. Der HÜP wurde bereits von UM gelegt. Als Hardware ist vorhanden: UM Kabelmodem Motorola SBV5121E, NetgearWLAN Router N-300, Siemens GigaSet S810A.

Ich habe mir 2 Varianten überlegt, die ich für denkbar halte. Welche Variante haltet ihr für besser? Würde es so überhaupt funktionieren?

1.) UM installiert im Keller neben dem HÜP noch den fälligen Verstärker und die Multimediadose. An diese schließe ich Modem / Router an. Mit dem Router sind Switch und Patchpanel im Netzwerkschrank im Keller verbunden. Von da geht es zu den 13 Anschlüssen im Haus. An diese Anschlüsse möchte ich dann variabel das vorhandene Telefon, Rechner, WLAN-AP usw. anschließen.

Vorteil: Für mich klingt das nach einer sauberen Verkabelung, wenn es denn so funktioniert. Ich bräuchte nur 1 Multimediadose.
Nachteile: Der WLAN Empfang im Haus muss separat beschafft und instaliert werden. Der Router ist im Keller versteckt, evtl. Fehlerdiagnosen werden erschwert.

2.) Der Router wird im Arbeitszimmer installiert.

Vorteil: Der Router ist besser zugänglich als im Keller. WLAN ist im Haus prinzipiell damit schon vorhanden. Ob die Leistung für das Surfen im EG und DG ausreicht, wird sich zeigen.
Nachteil: Prinzipiell sind für die Zukunft 2 Zimmer als Arbeitszimmer denkbar. Ich habe keine Ahnung, wie die Verkabelung aussehen würde und wie viele UM Multimediadosen ich bräuchte. Hier brauche ich Eure Hilfe. Muss denn z.B. der Switch im Keller nicht direkt am Router angeschlossen sein?

Weitere Fragen:
- Ist es mit UM möglich, dass die vorhandenen Smartphones im Haus unter einer Festnetznummer erreichbar sind?
- Was passiert eigentlich mit meiner UM Hardware? Wird sie beim Umzug ausgetauscht oder kann/muss ich sie behalten? Was würdet Ihr empfehlen?
- Muss das vorhandene Telefon eigentlich direkt mit dem Kabelmodem verbunden sein?

Danke für Eure Unterstützung.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 31.07.2014, 04:16

Ostend hat geschrieben:ich möchte den Thread noch mal aufnehmen, um meine Fragen zu diesem Thema loszuwerden.
Seit dem Start des Threads hat sich allerdings die Sachlage geändert ...
Ostend hat geschrieben:Im Neubau sind insgesamt 13 Cat7 Dosen (einige als Duplex) ... sternförmig verlegt. Die Kabel laufen alle im Keller zusammen.
Sinnvoll, wobei ich in potentiellen Arbeitszimmern auch 2 Dosen a 2 Anschlüsse, also 4 Anschlüsse insgesamt geplant hätte.
Ostend hat geschrieben:Geplant ist ein 2play Anschluss über UM und eigenes Sat-TV.
Sehr gut.
Ostend hat geschrieben:UM Kabelmodem Motorola SBV5121E, NetgearWLAN Router N-300, Siemens GigaSet S810A.
Das Motorola SBV5121E ist nur für Geschwindigkeiten bis 32 MBit/s geeignet.
Sollte Dein neuer Vertrag nun also 50 MBit/s oder mehr haben oder Unitymedia auch einfach nur im Zuge des Umzugs das Gerät tauschen wollen, dann wird es Dir gegen ein TC7200 von Technicolor (Das berühmte "Drecknikotzlos DK7200") getauscht.
Ostend hat geschrieben:Ich habe mir 2 Varianten überlegt, die ich für denkbar halte. Welche Variante haltet ihr für besser? Würde es so überhaupt funktionieren?
1.) UM installiert im Keller neben dem HÜP noch den fälligen Verstärker und die Multimediadose. An diese schließe ich Modem / Router an. Mit dem Router sind Switch und Patchpanel im Netzwerkschrank im Keller verbunden. Von da geht es zu den 13 Anschlüssen im Haus. An diese Anschlüsse möchte ich dann variabel das vorhandene Telefon, Rechner, WLAN-AP usw. anschließen.
Bei Verwendung von Profi-Hardware würde man das auch so machen, bei einem "Plastikrouter", der auch gleichzeitig WLAN-AP, Print-Server, Telefonanlage, NAS, o.ä. ist, würde ich davon abraten.
Ostend hat geschrieben:Vorteil: Für mich klingt das nach einer sauberen Verkabelung, wenn es denn so funktioniert. Ich bräuchte nur 1 Multimediadose.
Nachteile: Der WLAN Empfang im Haus muss separat beschafft und instaliert werden. Der Router ist im Keller versteckt, evtl. Fehlerdiagnosen werden erschwert.
Das hast Du korrekt erfaßt.
Abgekupfert ist dieser Aufbau aus dem Profiumfeld, wobei aber gerne vergessen wird, daß dort die Router auch wirklich nur routen und sowieso am ehesten per ssh oder serieller Konsole gewartet werden.
Je größer der (genutzte) Funktionsumfang des Plastikrouters, desto weniger sinnvoll wird dieser Aufbau.
Ostend hat geschrieben:2.) Der Router wird im Arbeitszimmer installiert.
Vorteil: Der Router ist besser zugänglich als im Keller. WLAN ist im Haus prinzipiell damit schon vorhanden. Ob die Leistung für das Surfen im EG und DG ausreicht, wird sich zeigen.
Weitere Vorteile:
Wird die Fritz!Box 6360 verwendet (Telefon Komfort), kann sie auch direkt als DECT-Basis oder als Print-Server (Wenn nicht eh ein LAN-fähiger Drucker vorhanden ist) genutzt werden.
Ostend hat geschrieben:Nachteil: Prinzipiell sind für die Zukunft 2 Zimmer als Arbeitszimmer denkbar. Ich habe keine Ahnung, wie die Verkabelung aussehen würde und wie viele UM Multimediadosen ich bräuchte.
Hierfür wäre es sinnvoll (gewesen), diesen Zimmern mehrere Antennenkabel zum Keller zu gönnen. Dann kann jederzeit eines davon in die Kabel-Anlage integriert werden (Für Kabel-Internet) und ein anderes am Sat-Multischalter bleiben.
Sat und Kabel können wohl auch über ein Kabel laufen, da sie unterschiedliche Frequenzbereiche nutzen (Kabel bis 862 MHz, Sat ab 950 MHz), aber Unitymedia macht das wohl nicht gerne oder sogar gar nicht.
Außerdem braucht das Arbeitszimmer mindestens ein Netzwerkkabel in den Keller, besser 2-4.
Ostend hat geschrieben:Hier brauche ich Eure Hilfe. Muss denn z.B. der Switch im Keller nicht direkt am Router angeschlossen sein?
Je nach vorhandener Verkabelung sind mehrere Wege denkbar:

Reines Kabel-Modem (Dein Motorola oder ein Cisco EPC3208 (ohne G) oder ein Cisco EPC3212) bleibt im Keller, dann ist auch nur hier eine Multimedia-Dose (MMD) nötig.
Vom Kabel-Modem geht man dann mit einem LAN-Kabel direkt via Patch-Panel (Nicht über den Switch!) auf eine der Dosen im Arbeitszimmer und schließt dann hier den eigenständigen Router an.
Für ein anzuschließendes Festnetztelefon geht man mit einem RJ11<>RJ11-Telefonkabel von der Telefonbuchse des Kabel-Modems auch wieder direkt über das Patch-Panel zur Einspeisung der entsprechenden Netzwerkdose.
Nachteil: Wenn sowohl der Router als auch das Telefon im Arbeitszimmer stehen sollen, dann hat man damit bei zwei Netzwerkkabeln zwischen Arbeitszimmer und Keller bereits beide verheizt und hat keines mehr übrig, um vom Router im Arbeitszimmer ein Kabel zurück zum Switch zu legen um weitere Netzwerkdosen einzuspeisen ...


Bei der nächsten Variante wird der Kabel-Router (Fritz!Box 6360) im Arbeitszimmer an die MMD angeschlossen.
Alles was im Arbeitszimmer steht (PCs, Netzwerkdrucker, Telefone), wird auch direkt dort an die Fritz!Box angeschlossen,
zusätzlich geht man mit einem Netzwerkkabel aus der Fritz!Box auf eine der Netzwerkdosen im Arbeitszimmer und dann am anderen Ende im Keller von dort auf den Switch.
Von dort aus kann man dann alle weiteren Netzwerkdosen im Haus einspeisen.

Soll auch ein verkabeltes Telefon irgendwo anders im Haus stehen, dann würde man über ein RJ11<>RJ11-Kabel von der Fritz!Box aus in die zweite Netzwerkdose des Arbeitszimmers gehen und das andere Ende des Netzwerkkabels am Patch-Panel im Keller auf die für den Aufstellungsort passende Netzwerkdose durchpatchen, wo das Telefon dann wiederum per RJ11<>RJ11-Kabel angeschlossen würde.


Genauere Tips erfordern genauere Angaben:
Wie viele Netzwerkkabel und wie viele Coax-Kabel liegen jeweils zwischen Keller und potentiellem Arbeitszimmer 1 und zwischen Keller und potentiellem Arbeitszimmer 2?
Wo sollen die Telefone stehen, wobei mich nur die Basis interessiert.

Ostend hat geschrieben:Weitere Fragen:
- Ist es mit UM möglich, dass die vorhandenen Smartphones im Haus unter einer Festnetznummer erreichbar sind?
Ja.
Ostend hat geschrieben:- Was passiert eigentlich mit meiner UM Hardware? Wird sie beim Umzug ausgetauscht oder kann/muss ich sie behalten? Was würdet Ihr empfehlen?
Wenn Du bei einer Geschwindigkeit <50 MBit/s bleibst, wäre sie weiterhin benutzbar, aber UM tauscht eigentlich die guten alten Modems gerne gegen den Schrottrouter TC7200 aus.
Wichtig ist: Wenn ein Austausch unvermeidbar wird (Das mußt Du selber abklären), dann würde ich dringend empfehlen, auch die Option "Telefon Komfort" zu buchen, um eine Fritz!Box 6360 statt des TC7200 zu erhalten.
Eventuell ist statt des Wechsels in 2play auch ein Wechsel in den Business-Tarif Internet & Telefon denkbar, da ist die Fritz!Box schon mit drin.
Ostend hat geschrieben:- Muss das vorhandene Telefon eigentlich direkt mit dem Kabelmodem verbunden sein?
Jain.
Bei den reinen Kabel-Modems und dem TC7200 im Prinzip ja, das kann man aber mit einer alten Fritz!Box (7050 oder 7170 reicht) umgehen, indem man diese statt des Telefons anschließt und somit die Telefonie per SIP/VoIP im Haus weiterverteilen kann. Bei einer Fritz!Box 6360 statt Kabel-Modem/TC7200 hast Du diese Möglichkeit ganz automatisch.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 31.07.2014, 10:20

Willst du wirklich einen offensichtlich größeren Haushalt mit nur einer Telefonnr. betreiben?
Wir sind nur zu Dritt und ich würde damit wahnsinnig werden.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Bastler » 31.07.2014, 17:57

Sat und Kabel können wohl auch über ein Kabel laufen, da sie unterschiedliche Frequenzbereiche nutzen (Kabel bis 862 MHz, Sat ab 950 MHz), aber Unitymedia macht das wohl nicht gerne oder sogar gar nicht
Doch, natürlich macht UM das, aber eben nach den UM-"Spielregeln", also nicht durch den Multischalter, sondern "drumherum" und mit ensprechenden TV und 21 MHz-Sperren.
Bei 2Play ist das kein Problem.
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Ostend » 31.07.2014, 20:55

Vorab vielen Dank schon mal für die hilfreichen Kommentare.
Bei Verwendung von Profi-Hardware würde man das auch so machen, bei einem "Plastikrouter", der auch gleichzeitig WLAN-AP, Print-Server, Telefonanlage, NAS, o.ä. ist, würde ich davon abraten.
Ok, ich nehme an, dass die FritzBox 6360 hier nicht als Profiequipment zählt. Würde es denn gar nicht funktionieren oder merkt man es an Geschwindigkeitseinbußen oder unerklärlichen Ausfällen? In meinem Falle wäre die Belastung des Netzes eher gering. Im Keller hängt die NAS am Switch, der Drucker hängt direkt am Rechner, im Netz wären weiterhin der Rechner, 1 Tablet, 2 Smartphones, 1 Internetradio, 1 Fernseher und das Telefon. Die Anforderungen werden sicherlich wachsen (Kinder :smile: ) aber momentan doch eher gering.

Bei Variante 2 klingt die Option mit der FB6360 direkt an der MMD gut. Einziger Haken ist der, dass im zukünftigen AZ1 (Duplex Dose + Antennendose) zunächst eines der Kinder schlafen wird und ich nicht möchte, dass in diesem Zimmer gleichzeitig die ganze Funktechnik steht. Im 2.möglichen AZ und zukünftigem Kinderzimmer habe ich nur 1 Netzwerkdose +Antennendose zur Verfügung. In AZ1 und AZ2 gehen also je 1 Coaxkabel und 2 bzw. 1 Netzwerkkabel. Die beiden Zimmer sind im Obergeschoss.
Die Basis unseres vorhandenen Gigaset würden wir gern im Erdgeschoss haben. Ich hatte das so verstanden, dass diese Basis ja nicht diekt an der FB6360 hängen muss.

Wir wollen ein 2.Telefon noch im Dachgeschoss haben. Ich persönlich halte es für sinnvoll, die Smartphones zu Hause als Festnetztelefon zu nutzen, was ja prinzipiell auch funktionieren sollte. Somit hätten wir 1 Gigaset und 2 Smartphones im Haus.

Zusammengefasst heißt das für mich folgendes:
1. Um für alle Optionen gerüstet zu sein, braucht es 3 MMD, eine im Keller und je eine in den potentiellen AZ. Macht das UM? Zusatzkosten ca. 100 €?
2. Damit kann ich Variante 1 zumindest mal testen und Variante 2 würde funktionieren, wenn die FB6360 im AZ1 mit der Duplexdose steht. Was mache ich aber, wenn die FB6360 zuerst im AZ2 aufgestellt wird?
Willst du wirklich einen offensichtlich größeren Haushalt mit nur einer Telefonnr. betreiben?
Wir sind nur zu Dritt und ich würde damit wahnsinnig werden.
Momentan brachen wir wirklich nur 1 Nummer. Wie würde ich denn mehr als 1 Nummer bei UM bekommen und was sind die Kosten?

Was ich nicht verstanden habe, waren die Kommentare zu Sat und Kabel über ein Kabel. Könnten also Internet und Sat-TV über ein und dassselbe Kabel laufen? Was würde das für mich bedeuten und was bedeuten die UM Spielregeln?

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 31.07.2014, 23:35

Ostend hat geschrieben:Momentan brachen wir wirklich nur 1 Nummer. Wie würde ich denn mehr als 1 Nummer bei UM bekommen und was sind die Kosten?
Mit der Komfortoption für 5 Euro/Monat bekommst du 3 Rufnummern und die Fritzbox 6360 (leihweise).
Zur 6360 gibt es auch eine APP, mit der du auch die Rufnummer in den Smartphones nutzen kannst. (Mit Android funktioniert es gut, andere Geräte habe ich nicht).
Hier gibt es auch Möglichkeiten zur Hausautomation. Da habe ich mangels Masse keinerlei Erfahrungen.

Ohne Komfortoption bekommst du eine TC7200, was nicht gerade das "Gelbe vom Ei" sein soll.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 01.08.2014, 07:20

Ostend hat geschrieben:[Montage des Routers im Keller]
Ok, ich nehme an, dass die FritzBox 6360 hier nicht als Profiequipment zählt.
Richtig erfaßt :)
Ostend hat geschrieben:Würde es denn gar nicht funktionieren oder merkt man es an Geschwindigkeitseinbußen oder unerklärlichen Ausfällen?
Weder noch: Wenn es tut, tut es ganz normal :)

Es geht dabei allein um Usability-Aspekte und die Unterschiede bei der Art der Wartung von "Plastikroutern" ggü. Profi-Equipment ...

... zum Beispiel:
  • "Power Cycle" (Gerät ganz aus und wieder an)
    LANCom, Cisco, Juniper und Co. würde man lynchen, wenn deren 19"-Geräte häufiger in einen Zustand gerieten, in denen man sie komplett aus- und dann wieder einschalten möchte oder gar muß, bei Plastikroutern hingegen kommt's schon mal vor.
    Bei den Fritz!Boxen ist es sogar der vorgesehene Weg, um eine Recovery Firmware einzuspielen, dabei muß nahezu zeitgleich mit dem Rechner interagiert werden, von dem aus man die Recovery-Firmware einspielt.
    Bei einer Kabel-Fritte hat man die Recovery-Firmware zwar eher selten, aber es anders aufzubauen "fühlt" sich trotzdem falsch an.
  • Reichweiten
    Plastikrouter sind fast immer auch WLAN-Access Point, die Fritz!Box 6360 zudem auf Wunsch auch noch DECT-Basis ...
    Würdest Du die Telefonbasis in den Keller stellen?
  • Benutzer-Interaktion
    Die Fritz!Box zeigt z.B. verpaßte Anrufe durch eine blinkende LED an, ein laufendes Telefonat/Faxempang durch eine leuchtende andere und zum Ein-/Ausschalten von WLAN und DECT hat sie sogar Knöpfe. Diese Knöpfe dienen auch dem Anmelden von neuen WLAN-Geräten per WPS und DECT-Mobilteilen.

    Ein "richtiger" Router hat und braucht sowas nicht, erstens ist er erst gar keine Telefonanlage und kein WLAN-AP, zweitens wird er anders administriert.

    Zuhause ist es praktischer, wenn so ein Router solche Funktionen laienfreundlich "nicht-technisch" durch direkten Knopfdruck ermöglicht, so wie man den Fernseher ein- und ausschaltet, statt ggf. erst den PC samt Browser hochfahren zu müssen, nur um das per Web-Interface machen zu können. Im Firmenumfeld hat man zur Administration eben auch einen Administrator und der muß normalerweise bestenfalls den Bildschirm wechseln, um mal eben schnell was umstellen zu können.

    Das gilt übrigens für ...
    Ostend hat geschrieben:Im Keller hängt die NAS am Switch,
    ... "Plastik-NAS" analog.
    Wenn der NAS im Keller rot vor sich hinblinkt, weil eine Platte ausgefallen ist, kriegst Du das nie mit bzw. erst, wenn Du zufällig mal wieder auf seine Web-Oberfläche gehst.
    Ein Profi-NAS bzw. File-Server hätte zwar prinzipiell das selbe Problem, wird aber ganz anders überwacht.
  • Sonderfunktionen, die eigentlich nicht zu einem Router gehören
    Ostend hat geschrieben:der Drucker hängt direkt am Rechner,
    Du kannst z.B. den Drucker stattdessen an der Fritz!Box anschließen und somit als Netzwerkdrucker bereitstellen ...
    ... damit müßte der Rechner nicht mehr laufen, nur weil man ggf. vom Tablet aus noch was drucken will.
    Das hätte sich zwar erledigt, sobald Du einen netzwerkfähigen Drucker holst (Man kriegt ja kaum noch was anderes), aber momentan ...
Es geht also allein darum, daß man die Aufstellungsgewohnheiten in der Profi-IT nicht einfach auf's Heimumfeld übertragen kann.
Erstere benutzt eben auch die dazugehörigen professionellen Monitoring-Methoden, so daß ein bezahlter und nur für sowas zuständiger Admin bei Auffälligkeiten sofort benachrichtigt wird.
Im Heimumfeld bist Du der Admin und mußt Dich um allen Kram nebenbei kümmern, das ganze dazu noch mit weniger Know-How.

Fällt im Profi-NAS/Fileserver eine Platte aus, wird automatisch auf die eh schon montierte "Spare" umgeschaltet und der Admin erhält eine Nachricht, ggf. sogar auf's Smartphone. Also kommt zeitnah auch wieder eine neue "Spare" ins System.
Daß bei Deinem NAS zuhause die erste Platte ausgefallen ist, siehst Du mit Glück, wenn Du die Osterdeko aus dem Keller holst, mit etwas Pech merkst Du es erst, wenn auch die andere Platte ausgefallen ist und Du das nächste Mal drauf zugreifen willst, denn Deine "Monitoring-Software" besteht - wenn Du Dich nicht quasi-professionell um Deine IT-Infrastruktur kümmerst - eben nur aus Deinem Augenwinkel und irgendwelchen LEDs, die von grün auf rot wechseln.

Ostend hat geschrieben:Die Basis unseres vorhandenen Gigaset würden wir gern im Erdgeschoss haben. Ich hatte das so verstanden, dass diese Basis ja nicht diekt an der FB6360 hängen muss.
Ich habe auf das Modell nicht geachtet. Wenn's schon eine ganz neue Gigaset-Basis mit IP-Telefonie ist, kann sie überall im Netzwerk stecken. Ist es eine reine ISDN- oder analoge Basis, dann steckt sie natürlich direkt an der FB6360 (Oder man behilft sich mit einer zusätzlichen Fritte, kann ruhig eine ganz alte sein, die dann über SIP/VoIP mit der 6360 kommuniziert und an ihrem ISDN/Analog-Ausgang die Gigaset-Basis aufnimmt.
"Direkt an der FB6360" kann wohl auch heißen "durch die vorhandene Netzwerkverkabelung hindurch", sofern noch Netzwerkkabel zwischen Fritte und Gigaset frei sind.
Ostend hat geschrieben:Wir wollen ein 2.Telefon noch im Dachgeschoss haben. Ich persönlich halte es für sinnvoll, die Smartphones zu Hause als Festnetztelefon zu nutzen, was ja prinzipiell auch funktionieren sollte. Somit hätten wir 1 Gigaset und 2 Smartphones im Haus.
Kann Eure Gigaset-Basis denn WLAN-Geräte aufnehmen?
Ein Mischbetrieb "WLAN-Geräte als Telefone an der Fritz!Box" und "DECT-Telefone an der Gigaset-Basis" ist zwar möglich, aber nicht wirklich schön. Ich habe unsere Gigaset-Basis irgendwann ganz rausgeschmissen und alle Telefone direkt an meiner Fritte angemeldet.
Ostend hat geschrieben:2. Damit kann ich Variante 1 zumindest mal testen und Variante 2 würde funktionieren, wenn die FB6360 im AZ1 mit der Duplexdose steht. Was mache ich aber, wenn die FB6360 zuerst im AZ2 aufgestellt wird?
Tjor, Einzeldosen sind Mist :)
Solange Du aber nur das Netzwerk einspeisen mußt, reicht die eine Dose ja aus. Du hast dann nur keine Dose mehr frei, um darüber zusätzlich auch noch eine Telefonbasis in einem anderen Raum einspeisen zu können.
Das ist aber auch kein Problem: Entweder nutzt Du die Fritz!Box direkt selbst als Telefonbasis oder Du stellst die Telefonbasis mit im Arbeitszimmer auf (Klingt auch irgendwie sinnig).
Wo die (zusätzlichen) Mobilteile an sich zu stehen kommen, bemißt sich ja allein an der DECT-Reichweite der Fritz!Box bzw. der Basis. Die Mobilteile selber brauchen an ihrem Standort ja nur Strom für die Ladeschale.
Ostend hat geschrieben:Momentan brachen wir wirklich nur 1 Nummer. Wie würde ich denn mehr als 1 Nummer bei UM bekommen und was sind die Kosten?
Die Option "Telefon Komfort" kostet 5 EUR Aufpreis und beinhaltet die Fritz!Box sowie 3 Rufnummern.
Wenn Du kein Bandbreiten-Junkie bist, würde ich aber empfehlen, zum "Business Internet & Telefon 50" zu ~35 EUR/mtl. zu greifen.
Da sind 50 MBit/s im Download und 5 MBit/s im Upload drin, die Fritz!Box 6360, halb so teure Gespräche zu mobil ("Spar mobil" = 9,9 Cent/Min statt 19,8 Cen/Min) und bis zu 10 Rufnummern.

Wenn Du schon mal mehr als eine Rufnummer hattest, wirst Du Dir was anderes nicht mehr vorstellen können. Wenn z.B. irgendeine Sabbeltrulla ständig bei meiner Frau anruft, klingelt mein Telefon nicht ewig mit, wozu auch, die Sabbeltrullas wollen ja eh nicht mich sprechen ...

Ostend hat geschrieben:Könnten also Internet und Sat-TV über ein und dassselbe Kabel laufen?
Ja.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Ostend
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Ostend » 03.08.2014, 20:36

Könnte ich die FB nicht einfach direkt an eine Netzwerkdose hängen oder muss sie an einer MMD hängen bzw. muss das Eingangssignal der FB über ein Coax Kabel kommen?
Wenn das möglich wäre, dann sieht folgende Lösung für mich am einfachsten aus:

1. MMD im Keller installieren
2. die MMD mit dem Patchpanel verbinden
3. Das Signal schleife ich vom Patchpanel in das Zimmer, in dem die FB6360 stehen soll. Dort brauche ich zwei Netzwerkdosen. Die eine Dose verbinde ich mit dem Kabeleingang der FB. Ein LAN Ausgang der FB stecke ich in die andere Netzwerkdose. Von da geht es in den Keller zum Switch und von da versorge ich das ganze Haus.

An die FB stecke ich mein analoges Telefon und bin erst mal zufrieden. Telefon und FB ständen dann in der Diele, wo ich zwei LAN Dosen habe aber halt keine Antennendose.
Brauche ich dann überhaupt die MMD? Kann nicht der Verstärker direkt an das Patchfeld angeschlossen werden?

hajodele
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 03.08.2014, 20:48

Die MMD ist das Ende einer Koax-Verbindung die von einem Techniker eingemessen wird.
Das kann man nicht einfach so über andere Datenträger laufen lassen.
Deshalb heißt es ja MODEM und eine Fritzbox 6360 ist auch ein MODEM mit integrierten weiteren Funktionen.

Ostend
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Ostend » 03.08.2014, 20:53

Mit anderen Worten: Die FB muss direkt an ein Coax Kabel, sprich an eine MMD angeschlossen werden.
Ist das korrekt?

hajodele
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 03.08.2014, 21:11

Richtig.
Schau dir mal zur Verdeutlichung die 6360 von hinten an: http://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbo ... che-daten/
Man kann selbstverständlich auch im nachhinein längere Kabel benutzen (bei mir sind es 15m)
Fürs Telefon kann man mit relativ geringem Aufwand RJ45-RJ11-Adapter verwenden.
Wenn du freie Leerrohre liegen hast, brauchst du dir doch auch um die Zukunft keine Gedanken machen.
Wer weiß, was in den nächsten paar Jahren noch so alles passiert.
Solange man den Platz hat, irgendwas irgendwohin legen zu können ist alles gut. Das sollte man doch nicht gleich alles mit allen möglichen Kabeln verstopfen die man JETZT nicht braucht.

Ostend
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Ostend » 03.08.2014, 22:09

Ok, dann muss die FB halt entweder an eine vorhandene Antennendose, die zur MMD umgewandelt wird oder es gibt eine neue MMD im Keller. Über Vor- und Nachteile der FB im AZ oder im Keller wurde schon mehrfach eingegangen.
Kann denn jede beliebige Antennendose zur MMD gemacht werden? Die Coax Kabel der Antennendosen laufen bei mir sternförmig in den Keller und hängen da momentan rum, weil noch kein Satellitenschüssel vorhanden ist. Kann der UM Techniker den Verstärker im Keller mit dem freien Ende der in Frage kommenden Antennendose verbinden?
Wie viele Ausgänge hat denn der UM Verstärker? Könnte UM 2 MMD an einen Verstärker anschließen?
Wie funktioniert das Ganze, wenn ich die zur MMD umgewandelte Antennendose noch zum Fernsehen über die Sat Schüssel nutzen möchte?

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