Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 13:48

Knifte hat geschrieben:Und zu deiner Frage, ob die Cisco Modems hochwertiger sind als die Technicolor-Dinger, möchte ich einen Vergleich anbringen.
...

Wenn SpaceRat jetzt hier wäre würde der wahrscheinlich sagen, dass man das Wort "Qualität" definitiv nicht in einem Satz mit dem Modem Technicolor 7200 nennen darf.
Ach Du Sch... na toll.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von reset » 27.02.2014, 14:13

stefano30 hat geschrieben:Ich kann - egal ob Modem oder FB6360 - nicht über eine dahinter geschaltete Fritzbox per DECT telefonieren! Alle Telefon Informationen seien in dem Modem oder der 6360 und daher könnte ein DECT Telefon sich nicht an eine dahinter per LAN geschaltete z.B. 7390 anmelden.
Das kann so aber nicht ganz stimmen.
Bei VoC - also mit einem reinen Kabelmodem - kannst Du die FB per AVM Y-Kabel mit TEL1 des Modems verbinden und dann auch DECT-Telefone über die FB laufen lassen.
Genau in dieser Konfiguration habe ich das hier laufen.

http://service.avm.de/support/de/SKB/FR ... lefonieren

Gruß reset

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 27.02.2014, 14:14

stefano30 hat geschrieben:Ich habe gerade mit UM telefoniert und da hat man mir folgendes gesagt:

Ich kann - egal ob Modem oder FB6360 - nicht über eine dahinter geschaltete Fritzbox per DECT telefonieren! Alle Telefon Informationen seien in dem Modem oder der 6360 und daher könnte ein DECT Telefon sich nicht an eine dahinter per LAN geschaltete z.B. 7390 anmelden.

Das wäre ja genau das Problem, das ich befürchtet hatte. Dann könnte ich ja wie im letzten Jahrtausend nur analog telefonieren.

Wenn das so stimmt, gibt es andere Möglichkeiten, dass ich ab Erdgeschoss aufwärts über eine Fritzbox telefonieren kann? Bin etwas ratlos. :confused:

Stefano
Diese Aussage des UM-Geldbekommers ist kompletter Unfug :wein:
Es kann zwar sein, dass die Fritzboxen nicht als DECT-Repeater funktionieren, aber das ist eine völlig andere Baustelle.
Wenn die externe Fritzbox als Telefonzentrale eingesetzt wird, kann alles, was auch nur im entferntesten was mit Telefon zu tun hat dort benutzt werden.

Dass man für solche Auskünfte auch noch Geld bezahlen muß :kratz:
Eine korrekte Antwort wäre z.B. gewesen: "Das sind externe Geräte, da kann ich nichts dazu sagen".

Edit:
Es hat mir keine Ruhe gelassen. Die externen Fritzboxen lassen sich auch als DECT-Repeater benutzen: http://service.avm.de/support/de/skb/FR ... rgroessern

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 21:09

Mann, das ist ja kompliziert, vor allem wegen der tollen "Beratung" durch UM. :wut:

Ich werde mir jetzt wegen der Aussagen hier die Telefon Komfort Option und damit die FB 6360 bestellen für schlappe 30€ Aktivierungsgebühr und 5€ pro Monat (bis in alle Ewigkeit). Monopolisten lassen grüßen ...

Dann werde ich dahinter meine vorhandene 7390 schalten und dann sehe ich was geht. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Leider bekomme ich den Anschluss erst Ende nächster Woche.

Beste Grüße
Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 28.02.2014, 03:22

Knifte hat geschrieben:Wenn SpaceRat jetzt hier wäre würde der wahrscheinlich sagen, dass man das Wort "Qualität" definitiv nicht in einem Satz mit dem Modem Technicolor 7200 nennen darf.
Doch, darfst Du.

Ich habe nämlich ein Latrinum, äh, Latinum und weiß daher, daß Qualität von qualitas = Beschaffenheit kommt.
Somit hat auch wirklich alles eine Qualität, die kann halt eben auch das Adjektiv "besch1ssen" verdienen.
"Hoch" oder "niedrig" hingegen sind im ursprünglichen Sinne keine geeigneten Attribute für Qualität ...

Nehmen wir den Begriff der Qualität aus dem Bereich des Qualitätsmanagements, dann meint Qualität den "Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt". In dieser Umdeutung sind dann auch "hoch" und "niedrig" gültige Attribute, nämlich im Sinne eines hohen oder niedrigen Erfüllungsgrades dieser Anforderungen. Auch in diesem Sinne besitzt das Drecknikotzlor DK7200 natürlich eine Qualität, wenn auch eine extrem niedrige.

Dabei sind diese Normen relativ wertneutral gehalten, d.h. man kann dem DK7200 auch eine sehr hohe Qualität attestieren, sofern die Anforderungen lauten "vom Design her an IT-Technik erinnernder Briefbeschwerer".

PS: Am Trabi kann eigentlich fast nichts rosten, da er überwiegend aus gepressten Fasern besteht.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 28.02.2014, 03:55

stefano30 hat geschrieben:Dann werde ich dahinter meine vorhandene 7390 schalten und dann sehe ich was geht. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Leider bekomme ich den Anschluss erst Ende nächster Woche.
Du kannst Deine eigene 7390 als Access Point betreiben, nicht jedoch als Router.
D.h. Du kannst das WLAN wie einen WLAN-AP und die LAN-Anschlüsse der 7390 wie einen Switch benutzen, ebenso sollte die eingebaute NAS-Funktionalität verfügbar sein.

Du kannst auch Deine UM-VoIP-Telefonnummern in der 7390 einrichten und zwar indem Du LAN/WLAN-Telefoniegeräte in der 6360 einrichtest - für jede von UM zugeteilte Nummer eines - und dann die Rufnummern mit diesen Zugangsdaten und der 6360 als Server/Registrar in der 7390 einrichtest.

Zu prüfen wäre allerdings, ob das ganze Sinn ergibt.
Wenn Dir eine unmodifizierte Fritz!Box 7390 reicht, dann reicht Dir nämlich auch die 6360.

Außerdem:
SOHO-Router gehören nicht in den Keller/den 19"-Schrank.
Wer auf die jecke Idee gekommen ist, wüßte ich auch gerne mal ...

SOHO-Router wie die diversen Fritten, Asus, TP-Link, D-Link, usw. haben mit "richtigen" Routern ungefähr so viele Gemeinsamkeiten wie Toaster mit Eierkochern.
Bei solchen Plastikrouter hat man ein minimales Subset der Routing-Funktionalität eines normalen Routers, welche aber wiederum nur einen Bruchteil der Gesamtfunktionalität des Plastikrouters ausmacht.
Zusätzlich zu einem richtigen Router erledigen Plastikrouter nämlich gleichzeitig die Aufgaben eines Switches, eines WLAN-AP, einer Firewall, eines Print- und/oder Fileservers/NAS, ggf. auch noch einer Telefonanlage und nur einen Teil davon würde man im professionellen Umfeld auch in den 19"-Schrank packen, zudem die Plastikrouter viele dieser Funktionen auch anders implementieren als man dies im Profi-Umfeld tun würde.

Will man mit Plastikroutern Profi spielen, dann muß man letztlich auch mit der Konsequenz leben, sich IP-Telefone, separate WLAN-AP, echte NAS usw. zuzulegen und diese Funktionalitäten im Plastikrouter zu ignorieren.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Bastler » 28.02.2014, 10:46

Ich kann - egal ob Modem oder FB6360 - nicht über eine dahinter geschaltete Fritzbox per DECT telefonieren! Alle Telefon Informationen seien in dem Modem oder der 6360 und daher könnte ein DECT Telefon sich nicht an eine dahinter per LAN geschaltete z.B. 7390 anmelden.
Bei einem Modem geht das natürlich nicht, da da Internet und Telefonie bereits im Modem "getrennt" werden und einzekn heraus geführt sind, Telefonie bereits als Analogsignal umgewandelt.

Bei der FritzBox könnte es aber gehen. Man könnte die SIP-Daten in der zweiten FB eintragen, da bei der Komfort-Option "stinknormale Internettelefonie" verwendet wird, würde ich aber so nicht machen, ist vom Anbieter nicht so vorgesehen.
Was gehen wird ist die "Kabel-BW-Variante" (zweite FB in der ersten als LAN-Telefoniegerät einrichten und die zweite FB als "IP-TK-Anlage" nutzen. Habe ich aber noch nie gemacht...
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 28.02.2014, 11:11

Um nochmal auf das Thema "wohin mit der Fritzbox" einzugehen:
In vielen Einfamilienhäusern wird das tatsächlich so gemacht.
Ich bin aber mit Spacerat einer Meinung. Wenn möglich, gehört das Gerät an einen zentralen Punkt oder Arbeitszimmer.
Die Frage ist ja nur: Sind Leerrohre vorhanden bzw. kann man überhaupt sinnvoll das Kabel dorthin legen.

Wenn das geht, sieht die Konstruktion wie folgt aus:
Fritzbox steht im Arbeitszimmer. Im Verteilerschrank steht ein Switch.
Fritzbox <-> PC Arbeitszimmer
Fritzbox <-> LAN-Kabel Arbeitszimmer <-> Switch
Switch <-> LAN-Kabel wohinauchimmer <-> Gerät

Anmerkung: Wenn entsprechend viele Geräte angschlossen werden müssen, ist ein Switch sowieso notwendig.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 28.02.2014, 14:28

hajodele hat geschrieben:Um nochmal auf das Thema "wohin mit der Fritzbox" einzugehen:
In vielen Einfamilienhäusern wird das tatsächlich so gemacht.
Ideen irgendwelcher jecker Elektrickser ...
hajodele hat geschrieben:Ich bin aber mit Spacerat einer Meinung. Wenn möglich, gehört das Gerät an einen zentralen Punkt oder Arbeitszimmer.
Um auch noch mal zu betonen warum:
Der eingebaute WLAN-AP allein reicht als Grund an sich aus.
Verwendung als Print-Server mit einem USB-Drucker macht die "Wegschließung" ebenfalls zum no-go, wenn man nicht dann auch gleich noch den Drucker in den 19"-Schrank packen will. Sehr clever.

Einzig sinnvoller Aufbauort ist und bleibt somit das "Büro"/Arbeitszimmer bzw. die Computer-Ecke.
hajodele hat geschrieben:Die Frage ist ja nur: Sind Leerrohre vorhanden bzw. kann man überhaupt sinnvoll das Kabel dorthin legen.
Können wir's schaffen? - Ja, wir schaffen das.

Für eine Hilti TE72 kein Problem ...

hajodele hat geschrieben:Wenn das geht, sieht die Konstruktion wie folgt aus:
Fritzbox steht im Arbeitszimmer. Im Verteilerschrank steht ein Switch.
Fritzbox <-> PC Arbeitszimmer
Fritzbox <-> LAN-Kabel Arbeitszimmer <-> Switch
Switch <-> LAN-Kabel wohinauchimmer <-> Gerät

Anmerkung: Wenn entsprechend viele Geräte angschlossen werden müssen, ist ein Switch sowieso notwendig.
Der Switch kann auch im Keller stehen.

Ich würde heute so aufbauen, außer in unserem Altbau:

Keller oder Speicher:
Sat-Multischalter
Switch
Patch-Panel

Kabel:
Vom Switch in jeden Raum mind. 2 Kabel Cat.7.
Vom Multischalter in jeden Raum mind. 1 Twin-Coax oder 2 getrennte Coax, Wohnzimmer mind 2xTwin-Coax oder 4 Einzelkabel
Vom Multischalter zum Dach 17 Coax-Kabel für 4x4 LNBs = 4 Sat-Positionen
Vom Multischalter zum Keller - sofern nicht dort montiert - 2 Coax-Kabel oder 1 Twin-Coax (aka "Coax-Brücke")

Abweichend für's Arbeitszimmer bzw. jeden Raum, der dazu werden könnte:
1 zusätzliches Coax direkt in den Keller (aka "DOCSIS-Brücke")
mind. 2 zusätzliche Cat.7
1 Lehrrohr in den Keller (Für späteren Glasfaserausbau)

Sinn der Sache:
Die o.g. Coax-Brücke ermöglicht es, den Multischalter am Terrestik-Eingang mit dem Kabel-Signal einzuspeisen. Nur falls man die Hütte mal verkaufen will und der Käufer ein Idiot ist, der wirklich Kabel-Fernsehen haben will.
10 EUR hier investiert erspart einem evtl. 10000 EUR, die man dann runtergehen müßte, wenn der potentielle Käufer das als die Kosten für ein Downgrade auf Kabel kalkuliert.
Durch das zweite Coax dieser Brücke hat man zudem die Möglichkeit ohne viel Aufwand das Kabel-Modem doch noch zu verlegen, indem man einfach einen der Abgänge und dieses Reserve-Coax durchverbindet und das zweite Coax im Keller rückkanaltauglich auflegt. Danach natürlich noch den Abgang von seiner Sat-Dose trennen und als Einspeisung einer MMD verwenden.
Befindet sich der Multi-Switch im Keller, ist das natürlich vernachlässigbar, da kann man jederzeit auch einzelnen Stränge von Sat auf Kabel downgraden.

"Vom Switch in jeden Raum mind. 2 Kabel Cat.7."
Sollte klar sein.
Das reicht für
- 2 Netzwerkdosen
oder
- 1 Netzwerkdose + 1 ISDN-Dose
oder
- 1 Netzwerkdose + 1 Telefondose "RJ12"
oder
- 1 Netzwerkdose + 4 Telefon-Buchsen (Via Adapter an der RJ45-Buchse)

Wo man von vornherein weiß, daß mehr Netzwerkgeräte stehen werden, kann man natürlich entsprechend mehr Kabel legen.
Übertreiben sollte man es aber auch nicht:
Solange die meisten Unterhaltungsgeräte noch 100 MBit/s-Anschlüsse haben und auch selten alle gleichzeitig arbeiten, kann man auch gut mit einem 20 EUR-Switch hinterm Wohnzimmerschrank arbeiten, um mit einer Netzwerkdose Fernseher+BD-Player+Receiver+AV-Receiver+Spielekonsole zu versorgen. Wenn man bedenkt, daß sich genug Leute da gar mit WLAN und dLAN abwürgen, ist das noch Platin dagegen.
Man bedenke: Bis der ganze Kram wirklich Gigabit hat und erfordert, kann man über Cat.7 auch auf 10G umstellen.

Twin-Coax vom Multischalter in jeden Raum ist klar: Twin-Tuner sind inzwischen eher Standard als Ausnahme. Für's Wohnzimmer halt vier Kabel, da ist ein Quad-Receiver am wahrscheinlichsten.

Zum Arbeitszimmer:
Dort habe ich ja eine separate Coax-Leitung in den Keller vorgesehen (Die ich auch habe), damit man ein Kabel-Modem an einem ansonsten unverbastelten Strang anklemmen kann. Lösungen, das durch/am Multischalter vorbei zu machen gibt es zwar auch, aber Pfui.
Das Lehrrohr für die Glasfaser ist selbsterklärend ...
Die mind. 4 Cat.7-Kabel erklären sich so:
1. Verbindung vom Router am Arbeitsplatz zum Switch
2.+3. über 2 Cat.7-Kabel kriegt man alternativ eben auch 2 ISDN-Leitungen oder 8 normale Telefonleitungen "weggeschafft" oder 2 ISDN- und 6 Telefonleitungen raus und einen DSL-Anschluß rein.
Otto Normal wieder hier vermutlich eh nur ein Kabel von brauchen, um irgendwo anders das "Privattelefon" anzuschließen, wer ein Arbeitszimmer hat, hat dort in der Regel auch sein Haupttelefon und ggf. DECT-Basis.
4. zusätzliche Leitung um ggf. "Link Aggregation" zwischen dem Switch im Arbeitszimmer und dem im Keller zu betreiben.
5. (Eher eines der übrig gebliebenen von 2+3) falls der Glasfaseranbieter auf FTTB besteht, um das Signal per Gigabit in den Router zu kriegen.

Der Aufwand ist ggü. der "kellerzentrierten" Variante kaum höher.

Bei meinem Aufbau ist der Switch übrigens mit im Arbeitszimmer. Er ist einfach direkt unter der Schreibtischplatte montiert und hängt vor einem Brüstungskanal, in dem die Netzwerkverkabelung des ganzen Hauses endet. Platzbedarf also praktisch Null.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 02.03.2014, 07:25

hajodele hat geschrieben:Um nochmal auf das Thema "wohin mit der Fritzbox" einzugehen:
In vielen Einfamilienhäusern wird das tatsächlich so gemacht.
Ich bin aber mit Spacerat einer Meinung. Wenn möglich, gehört das Gerät an einen zentralen Punkt oder Arbeitszimmer.
Die Frage ist ja nur: Sind Leerrohre vorhanden bzw. kann man überhaupt sinnvoll das Kabel dorthin legen.

Wenn das geht, sieht die Konstruktion wie folgt aus:
Fritzbox steht im Arbeitszimmer. Im Verteilerschrank steht ein Switch.
Fritzbox <-> PC Arbeitszimmer
Fritzbox <-> LAN-Kabel Arbeitszimmer <-> Switch
Switch <-> LAN-Kabel wohinauchimmer <-> Gerät

Anmerkung: Wenn entsprechend viele Geräte angschlossen werden müssen, ist ein Switch sowieso notwendig.
Sehr interessant die Diskussion!

Welches Kabel meintest Du, das ins Arbeitszimmer verlegt werden müßte? Die LAN Verkabelung ist ja vorhanden. Ein Leerrohr vom Keller ins AZ gubt es aber nicht. Ich habe aber neben mehreren LAN Dosen auch eine Multimediadose im AZ.

Noch eine Anmerkung zur Fritzbox im AZ: Ich wollte ja eben nicht mehr stundenlang am Schreibtisch sitzen und durch WLAN und DECT Wellen aus der unmittelbaren Nähe "gegrillt" werden. Ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen, dass das schädlich ist, aber "vom Feeling her habe ich kein gutes Gefühl" dabei. Ich nutze z.B. auch DECT Eco Mode und die WLAN Nachtabschaltung.

Gruß
Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 02.03.2014, 08:21

stefano30 hat geschrieben:Sehr interessant die Diskussion!

Welches Kabel meintest Du, das ins Arbeitszimmer verlegt werden müßte? Die LAN Verkabelung ist ja vorhanden. Ein Leerrohr vom Keller ins AZ gubt es aber nicht. Ich habe aber neben mehreren LAN Dosen auch eine Multimediadose im AZ.

Noch eine Anmerkung zur Fritzbox im AZ: Ich wollte ja eben nicht mehr stundenlang am Schreibtisch sitzen und durch WLAN und DECT Wellen aus der unmittelbaren Nähe "gegrillt" werden. Ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen, dass das schädlich ist, aber "vom Feeling her habe ich kein gutes Gefühl" dabei. Ich nutze z.B. auch DECT Eco Mode und die WLAN Nachtabschaltung.

Gruß
Stefano
Mann, hast du eine geile Verkabelung. Genau die Multimediadose "brauchen" wir.
Letztendlich meinen alle Beteiligten das Gleiche: Es macht wenig Sinn, unnötigerweise ein relativ mächtiges Gerät wie die 6360 im Keller zu lassen.
Deine Einwände wegen der Strahlung lasse ich gerne gelten. Daran ändert sich aber nichts, wenn du dort statt der 6360 eine 7390 stehen hast.
So perfekt wie es bei dir verkabelt ist, kannst du ja auch den Techniker bitten, die Multimediadose im Keller UND im Arbeitszimmer durchzumessen.
Mit etwas Glück macht er dir das kostenlos, weil ja sonst nicht viel zu tun ist. Sonst würde ich die paar Euros wirklich investieren.
Dann kannst du die 6360 entweder im Keller oder im Arbeitszimmer unterbringen.
Und irgendwann ist tatsächlich Ende mit Routerzwang und du hast nur noch ein Modem, das dann in den Keller gehört.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 02.03.2014, 09:31

Meintest Du das jetzt ironisch mit "brauchen" und "perfekt"? Bin technisch nicht annähernd auf Eurem Niveau und daher kann ich das nicht einschätzen.

Wenn ich über die Multimediadose (und einige wenige Handgriffe des UM Technikers) die FB auch im AZ stellen kann, könnte ich sie dort auch etwas entfernt vom Arbeitsplatz auf oder sogar im Ikea Holzschrank positionieren.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 02.03.2014, 10:17

stefano30 hat geschrieben:Meintest Du das jetzt ironisch mit "brauchen" und "perfekt"? Bin technisch nicht annähernd auf Eurem Niveau und daher kann ich das nicht einschätzen.

Wenn ich über die Multimediadose (und einige wenige Handgriffe des UM Technikers) die FB auch im AZ stellen kann, könnte ich sie dort auch etwas entfernt vom Arbeitsplatz auf oder sogar im Ikea Holzschrank positionieren.
Das war absolut keine Ironie. Der, der dich da beraten hat, hat ziemlich gute Arbeit geleistet :super:
Das einzige (vielleicht ist das auch gemacht, nur noch nicht von dir erwähnt) was ich anderst gemacht hätte: anstatt 1 LAN-Anschluß 2 LAN-Anschlüsse verwendet.
Da gibt es Kabel, die nicht viel dicker und auch nicht viel teuerer sind. Der Vorteil bei 2 LAN-Anschlüssen ist, dass man diese auch für andere Dinge wie z.B. Telefon verwenden kann.
Genau so, wie du es beschrieben hast, kannst du es mit der 6360 handhaben. Bei mir steht die Fritzbox nicht im, sondern auf dem Schrank (bessere Wärmeableitung, kein verbohrter Schrankrücken)
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 02.03.2014, 19:33

hajodele hat geschrieben:Das einzige (vielleicht ist das auch gemacht, nur noch nicht von dir erwähnt) was ich anderst gemacht hätte: anstatt 1 LAN-Anschluß 2 LAN-Anschlüsse verwendet.
Er schrieb im Zusammenhang mit dem Arbeitszimmer was von mehreren LAN-Dosen.
hajodele hat geschrieben:Da gibt es Kabel, die nicht viel dicker und auch nicht viel teuerer sind. Der Vorteil bei 2 LAN-Anschlüssen ist, dass man diese auch für andere Dinge wie z.B. Telefon verwenden kann.
Genau so, wie du es beschrieben hast, kannst du es mit der 6360 handhaben.
Und genau so sollte er es auch machen :)

  1. 6360 an die MMD im Arbeitszimmer
  2. 6360 LAN3 mit einer Netzwerkdose im Arbeitszimmer verbinden
  3. Soll irgendwo außerhalb des Arbeitszimmers ein kabelgebundenes Telefon aufgestellt werden, eine der Fon-Buchsen (analog) oder die S0-Buchse der Fritz!Box mit einer anderen Netzwerkdose im Arbeitszimmer verbinden
    RJ11 auf RJ11 bei analog
    RJ45 auf RJ45 bei ISDN
  4. Das andere Ende aus 2. gehört auf den letzten Port des Switches
    Über dieses LAN-Kabel wird der Switch eingespeist. Prinzipiell ist es meist egal welchen Port man nimmt, aber Einspeisung hinten ist eleganter, da man dann "abgangsseitig" Switch Port 1 = Netzwerkdose 1 usw. aufpatchen kann.
    Alle anderen Ports des Switches können dann zu den anderen Netzwerkdosen aufgepatcht werden.
  5. Das andere Ende aus 3. wird zur gewünschten Netzwerkdose durchgepatcht, die damit zur Telefondose wird.
    Dort einfach das Telefon wiederum per RJ11- oder RJ45-Stecker einstecken.
Damit hätte man
1. Die Fritz!Box im Arbeitszimmer (Wo man auch jederzeit bequem an die WLAN- und DECT-Tasten kommt!)
2. Verkabelte Telefone/Fax im Arbeitszimmer direkt an der Fritz!Box
3. Verkabelte Telefone/Fax anderswo im Haus über die Netzwerkverkabelung überall aufstellbar wo eine Netzwerkdose verfügbar ist
4. Alle anderen Netzwerkdosen mit Netzwerk versorgt

Wenn wirklich überall im Haus Netzwerkdosen sind, braucht man bei dieser Konstellation das WLAN wirklich nur noch für Smartphones/Tablets.
Die Fritz!Box mit ihren LEDs und den DECT- und WLAN-Tasten hat man jederzeit im Blick, der wartungsfreie Kram wie der Switch ist im Keller.
Sollte jetzt auch noch eine/zwei Netzwerkverbindung(en) vom Keller ins Arbeitszimmer frei sein, ist man auch für die eventuellen Optionen DSL oder eine andere Zugangstechnik mit Gigabit-LAN gewappnet und/oder kann auf Wunsch auch das LAN-Gastnetzwerk (LAN4 der Fritz!Box, einstellbar über die Oberfläche der Fritz!Box) in den Keller führen, um bestimmte Netzwerkdosen im Haus "Internet-only" einzuspeisen.

Bis auf das fehlende Leerrohr für Glasfaser ist das also wirklich perfekt.
Und das würde auch nur fehlen, wenn man FTTH mit einem integrierten Zugangsgerät kriegen würde. Oft genug wird aber erst von Glasfaser auf Gigabit übergegangen und man nutzt einfach einen Gigabit-WAN-Router, was bei freier Netzwerkverkabelung zum Arbeitszimmer immer noch möglich wäre (Übergang optische Faser auf Gigabit im/am 19"-Schrank im Keller, per vorhandener LAN-Verkabelung ins Arbeitszimmer, ab dort wie jetzt auch).

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 03.03.2014, 11:43

Perfekter Support von Euch! Ich habe sogar zwei Doppelnetzwerkdosen im AZ.

Ich werde das am Wochenende alles mit dem UM Techniker besprechen. Wäre schon super, wenn das alles so klappt.

Beste Grüße in den Karneval !

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 14:35

Hallo !

Heute war der UM Techniker da und er hat alles so installiert, wie Ihr es empfohlen habt !

Jetzt gibt es aber bei der Übergangslösung mit dem Cisco Modem EPC3212 ein Problem. Obwohl die Leitung "Saft" hat, kann mein PC keine Internetverbindung herstellen, er findet das Netzwerk nicht. Ich habe das Modem gerade direkt mit dem PC verbunden und hatte es auch schon ein mal neu gestartet.

Habt Ihr eine Ahnung, an welchen (PC) Einstellungen es liegen könnte?

Beste Grüße
Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Knifte » 06.03.2014, 14:53

Am PC brauchst du eigentlich gar nix einzustellen, wenn du den direkt mit dem LAN-Port des Modems verbindest.

Nur nachdem du den verbunden hast, musst du das Modem einmal neu starten.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 15:18

Danke, das wars.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich bei Verkabelung übers Router und Netzwerk keinen Zugriff bekomme. Der eingeschaltete Switch ist HP 1810-24G und der zeigt in der (erreichbaren) Weboberfläche an, dass die Netzwerkdosen auf Gigabit Speed und enabled sind.

Es wird vermutlich irgendwie an den IP Adressen liegen ????

Ich kriege langsam graue Haare ... :confused:

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 06.03.2014, 15:26

Wie hast Du denn die 7390 eingestellt?

Da Du ein Cisco EPC3212 hast (Da beneiden Dich jetzt Tausende UM-Kunden drum ...), wird die 7390 wie folgt eingerichtet:

Internet-Zugangsdaten
Anbieter: Unitymedia

Cisco mit LAN1 der Fritte verbinden
LAN2 der Fritte mit dem Switch verbinden

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 16:15

... und dieses Cisco Modem gebe ich auch noch zurück (wegen FB 6360) ! :D

Die LAN Anschlüsse sind exakt so eingerichtet. Wenn ich die FB direkt an den PC hänge, habe ich Netz.

Sobald ich über den Switch gehe, ist es weg. Es muss also an der Kommunikation mit dem Switch liegen. Das NAS am Switch erreiche ich auch inzwischen offline nicht mehr. Die FB erreiche ich auch über die Notfall IP nicht. Am Switch leuchten die belegten Netzwerkanschlüsse.

Hast Du eine Idee, was ich einstellungsmäßig ändern kann (IP Adressen o.ä. im PC) ?

Könnte es was mit IPv4 und IPv6 Adressen zu tun haben? Das Cisco Modem läuft ja wohl nur noch über v6 und der Switch möglicherweise über v4 ? Kann da eine Ursache liegen?

stefano30
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 06.03.2014, 16:26

Ich hab's ! Ich hatte nochmal die Oberfläche des HP Switch aufgerufen nach Setzen der IP Adresse und danach auf Adresse automatisch beziehen geändert und danach war ich online. Verstanden habe ich es nicht, aber das Ergebnis reicht mir.

Danke für Eure Aufmerksamkeit und Hilfe, vor allem auch SpaceRat !

Stefano

stefano30
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 17.03.2014, 17:13

So, jetzt habe ich auch die Fritz!Box 6360 bekommen und installiert (und freischalten lassen). Daher möchte ich nochmal zum Abschluss berichten.

Es ist genauso geworden, wie ich mir das erwünscht hatte und wie es hier auch beschrieben wurde:

Fritzbox 6360 im Arbeitszimmer im OG über Multimediadose angeschlossen und von dort in eine meiner LAN Anschlüsse.

Meine DECT Telefone für OG und EG laufen nun über die Fritzbox. DECT Signal reicht ins EG vollkommen aus.

WLAN Repeater AVM 450E gekauft und im EG als im LAN Bridge Betrieb eingerichtet. D.h. ich habe jetzt 2 WLAN Netze und könnte durch Namensgleichheit auch eins daraus machen (dann hätte ich aber das Problem, dass ich zwischen dem schwächeren und dem stärkeren nicht hin und herschalten kann; mein ipad wählt leider nicht immer das stärkere Netz).

Vorhandene Fritzbox 7390 wird jetzt verkauft, die Lösung mit dem 450E Repeater ist insgesamt praktischer.

Danke für den Support !

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Nismo95 » 19.03.2014, 02:16

Wenn ich das höre, beneide ich dich, lediglich Tablet und PC´s laufen bei mir über UM (Dreckscolor), die Konsolen müssen über Vodafone laufen, ansonsten kann ich aufgrund der Abbrüche nicht online spielen, wenn die nicht einlenken etc. werde ich kündigen, das nur wegen diesem "Router",
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Ostend » 30.07.2014, 21:32

Hallo,

ich möchte den Thread noch mal aufnehmen, um meine Fragen zu diesem Thema loszuwerden.

Folgende Ausgangslage:
Wir ziehen demnächst als bestehende UM Kollegen (3play) in einen Neubau (Reihenhaus) ein. Im Neubau sind insgesamt 13 Cat7 Dosen (einige als Duplex) und 6 Antennendosen sternförmig verlegt. Die Kabel laufen alle im Keller zusammen. Geplant ist ein 2play Anschluss über UM und eigenes Sat-TV. Der HÜP wurde bereits von UM gelegt. Als Hardware ist vorhanden: UM Kabelmodem Motorola SBV5121E, NetgearWLAN Router N-300, Siemens GigaSet S810A.

Ich habe mir 2 Varianten überlegt, die ich für denkbar halte. Welche Variante haltet ihr für besser? Würde es so überhaupt funktionieren?

1.) UM installiert im Keller neben dem HÜP noch den fälligen Verstärker und die Multimediadose. An diese schließe ich Modem / Router an. Mit dem Router sind Switch und Patchpanel im Netzwerkschrank im Keller verbunden. Von da geht es zu den 13 Anschlüssen im Haus. An diese Anschlüsse möchte ich dann variabel das vorhandene Telefon, Rechner, WLAN-AP usw. anschließen.

Vorteil: Für mich klingt das nach einer sauberen Verkabelung, wenn es denn so funktioniert. Ich bräuchte nur 1 Multimediadose.
Nachteile: Der WLAN Empfang im Haus muss separat beschafft und instaliert werden. Der Router ist im Keller versteckt, evtl. Fehlerdiagnosen werden erschwert.

2.) Der Router wird im Arbeitszimmer installiert.

Vorteil: Der Router ist besser zugänglich als im Keller. WLAN ist im Haus prinzipiell damit schon vorhanden. Ob die Leistung für das Surfen im EG und DG ausreicht, wird sich zeigen.
Nachteil: Prinzipiell sind für die Zukunft 2 Zimmer als Arbeitszimmer denkbar. Ich habe keine Ahnung, wie die Verkabelung aussehen würde und wie viele UM Multimediadosen ich bräuchte. Hier brauche ich Eure Hilfe. Muss denn z.B. der Switch im Keller nicht direkt am Router angeschlossen sein?

Weitere Fragen:
- Ist es mit UM möglich, dass die vorhandenen Smartphones im Haus unter einer Festnetznummer erreichbar sind?
- Was passiert eigentlich mit meiner UM Hardware? Wird sie beim Umzug ausgetauscht oder kann/muss ich sie behalten? Was würdet Ihr empfehlen?
- Muss das vorhandene Telefon eigentlich direkt mit dem Kabelmodem verbunden sein?

Danke für Eure Unterstützung.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 31.07.2014, 04:16

Ostend hat geschrieben:ich möchte den Thread noch mal aufnehmen, um meine Fragen zu diesem Thema loszuwerden.
Seit dem Start des Threads hat sich allerdings die Sachlage geändert ...
Ostend hat geschrieben:Im Neubau sind insgesamt 13 Cat7 Dosen (einige als Duplex) ... sternförmig verlegt. Die Kabel laufen alle im Keller zusammen.
Sinnvoll, wobei ich in potentiellen Arbeitszimmern auch 2 Dosen a 2 Anschlüsse, also 4 Anschlüsse insgesamt geplant hätte.
Ostend hat geschrieben:Geplant ist ein 2play Anschluss über UM und eigenes Sat-TV.
Sehr gut.
Ostend hat geschrieben:UM Kabelmodem Motorola SBV5121E, NetgearWLAN Router N-300, Siemens GigaSet S810A.
Das Motorola SBV5121E ist nur für Geschwindigkeiten bis 32 MBit/s geeignet.
Sollte Dein neuer Vertrag nun also 50 MBit/s oder mehr haben oder Unitymedia auch einfach nur im Zuge des Umzugs das Gerät tauschen wollen, dann wird es Dir gegen ein TC7200 von Technicolor (Das berühmte "Drecknikotzlos DK7200") getauscht.
Ostend hat geschrieben:Ich habe mir 2 Varianten überlegt, die ich für denkbar halte. Welche Variante haltet ihr für besser? Würde es so überhaupt funktionieren?
1.) UM installiert im Keller neben dem HÜP noch den fälligen Verstärker und die Multimediadose. An diese schließe ich Modem / Router an. Mit dem Router sind Switch und Patchpanel im Netzwerkschrank im Keller verbunden. Von da geht es zu den 13 Anschlüssen im Haus. An diese Anschlüsse möchte ich dann variabel das vorhandene Telefon, Rechner, WLAN-AP usw. anschließen.
Bei Verwendung von Profi-Hardware würde man das auch so machen, bei einem "Plastikrouter", der auch gleichzeitig WLAN-AP, Print-Server, Telefonanlage, NAS, o.ä. ist, würde ich davon abraten.
Ostend hat geschrieben:Vorteil: Für mich klingt das nach einer sauberen Verkabelung, wenn es denn so funktioniert. Ich bräuchte nur 1 Multimediadose.
Nachteile: Der WLAN Empfang im Haus muss separat beschafft und instaliert werden. Der Router ist im Keller versteckt, evtl. Fehlerdiagnosen werden erschwert.
Das hast Du korrekt erfaßt.
Abgekupfert ist dieser Aufbau aus dem Profiumfeld, wobei aber gerne vergessen wird, daß dort die Router auch wirklich nur routen und sowieso am ehesten per ssh oder serieller Konsole gewartet werden.
Je größer der (genutzte) Funktionsumfang des Plastikrouters, desto weniger sinnvoll wird dieser Aufbau.
Ostend hat geschrieben:2.) Der Router wird im Arbeitszimmer installiert.
Vorteil: Der Router ist besser zugänglich als im Keller. WLAN ist im Haus prinzipiell damit schon vorhanden. Ob die Leistung für das Surfen im EG und DG ausreicht, wird sich zeigen.
Weitere Vorteile:
Wird die Fritz!Box 6360 verwendet (Telefon Komfort), kann sie auch direkt als DECT-Basis oder als Print-Server (Wenn nicht eh ein LAN-fähiger Drucker vorhanden ist) genutzt werden.
Ostend hat geschrieben:Nachteil: Prinzipiell sind für die Zukunft 2 Zimmer als Arbeitszimmer denkbar. Ich habe keine Ahnung, wie die Verkabelung aussehen würde und wie viele UM Multimediadosen ich bräuchte.
Hierfür wäre es sinnvoll (gewesen), diesen Zimmern mehrere Antennenkabel zum Keller zu gönnen. Dann kann jederzeit eines davon in die Kabel-Anlage integriert werden (Für Kabel-Internet) und ein anderes am Sat-Multischalter bleiben.
Sat und Kabel können wohl auch über ein Kabel laufen, da sie unterschiedliche Frequenzbereiche nutzen (Kabel bis 862 MHz, Sat ab 950 MHz), aber Unitymedia macht das wohl nicht gerne oder sogar gar nicht.
Außerdem braucht das Arbeitszimmer mindestens ein Netzwerkkabel in den Keller, besser 2-4.
Ostend hat geschrieben:Hier brauche ich Eure Hilfe. Muss denn z.B. der Switch im Keller nicht direkt am Router angeschlossen sein?
Je nach vorhandener Verkabelung sind mehrere Wege denkbar:

Reines Kabel-Modem (Dein Motorola oder ein Cisco EPC3208 (ohne G) oder ein Cisco EPC3212) bleibt im Keller, dann ist auch nur hier eine Multimedia-Dose (MMD) nötig.
Vom Kabel-Modem geht man dann mit einem LAN-Kabel direkt via Patch-Panel (Nicht über den Switch!) auf eine der Dosen im Arbeitszimmer und schließt dann hier den eigenständigen Router an.
Für ein anzuschließendes Festnetztelefon geht man mit einem RJ11<>RJ11-Telefonkabel von der Telefonbuchse des Kabel-Modems auch wieder direkt über das Patch-Panel zur Einspeisung der entsprechenden Netzwerkdose.
Nachteil: Wenn sowohl der Router als auch das Telefon im Arbeitszimmer stehen sollen, dann hat man damit bei zwei Netzwerkkabeln zwischen Arbeitszimmer und Keller bereits beide verheizt und hat keines mehr übrig, um vom Router im Arbeitszimmer ein Kabel zurück zum Switch zu legen um weitere Netzwerkdosen einzuspeisen ...


Bei der nächsten Variante wird der Kabel-Router (Fritz!Box 6360) im Arbeitszimmer an die MMD angeschlossen.
Alles was im Arbeitszimmer steht (PCs, Netzwerkdrucker, Telefone), wird auch direkt dort an die Fritz!Box angeschlossen,
zusätzlich geht man mit einem Netzwerkkabel aus der Fritz!Box auf eine der Netzwerkdosen im Arbeitszimmer und dann am anderen Ende im Keller von dort auf den Switch.
Von dort aus kann man dann alle weiteren Netzwerkdosen im Haus einspeisen.

Soll auch ein verkabeltes Telefon irgendwo anders im Haus stehen, dann würde man über ein RJ11<>RJ11-Kabel von der Fritz!Box aus in die zweite Netzwerkdose des Arbeitszimmers gehen und das andere Ende des Netzwerkkabels am Patch-Panel im Keller auf die für den Aufstellungsort passende Netzwerkdose durchpatchen, wo das Telefon dann wiederum per RJ11<>RJ11-Kabel angeschlossen würde.


Genauere Tips erfordern genauere Angaben:
Wie viele Netzwerkkabel und wie viele Coax-Kabel liegen jeweils zwischen Keller und potentiellem Arbeitszimmer 1 und zwischen Keller und potentiellem Arbeitszimmer 2?
Wo sollen die Telefone stehen, wobei mich nur die Basis interessiert.

Ostend hat geschrieben:Weitere Fragen:
- Ist es mit UM möglich, dass die vorhandenen Smartphones im Haus unter einer Festnetznummer erreichbar sind?
Ja.
Ostend hat geschrieben:- Was passiert eigentlich mit meiner UM Hardware? Wird sie beim Umzug ausgetauscht oder kann/muss ich sie behalten? Was würdet Ihr empfehlen?
Wenn Du bei einer Geschwindigkeit <50 MBit/s bleibst, wäre sie weiterhin benutzbar, aber UM tauscht eigentlich die guten alten Modems gerne gegen den Schrottrouter TC7200 aus.
Wichtig ist: Wenn ein Austausch unvermeidbar wird (Das mußt Du selber abklären), dann würde ich dringend empfehlen, auch die Option "Telefon Komfort" zu buchen, um eine Fritz!Box 6360 statt des TC7200 zu erhalten.
Eventuell ist statt des Wechsels in 2play auch ein Wechsel in den Business-Tarif Internet & Telefon denkbar, da ist die Fritz!Box schon mit drin.
Ostend hat geschrieben:- Muss das vorhandene Telefon eigentlich direkt mit dem Kabelmodem verbunden sein?
Jain.
Bei den reinen Kabel-Modems und dem TC7200 im Prinzip ja, das kann man aber mit einer alten Fritz!Box (7050 oder 7170 reicht) umgehen, indem man diese statt des Telefons anschließt und somit die Telefonie per SIP/VoIP im Haus weiterverteilen kann. Bei einer Fritz!Box 6360 statt Kabel-Modem/TC7200 hast Du diese Möglichkeit ganz automatisch.

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