Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

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Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 07:26

Guten Morgen, wir erhalten nächste Woche unseren neuen Anschluss für unser Haus und ich hätte Fragen in die Richtung, welche Hardware der UM-Techniker installieren sollte.

Ausgangssituation:
- Gigabit LAN Verkabelung im Haus (Nutzkeller, EG, OG)
- Signale kommen im Keller an, dort steht auch ein Netzwerkschrank mit Patch und Switch und NAS
- ich möchte DECT Telefonie über eine FritzBox nutzen
- für WLAN im EG und OG habe ich jeweils einen Access Point mit LAN Bridge vorgesehen (ich denke, aus dem Keller heraus ist das WLAN Signal zu schwach)
- ich habe bereits eine FB 7390
- ich würde mich freuen, wenn die 6360 eine gute Alternative für mich wäre, da ich dann ein Gerät weniger im Netzwerkschrank hätte

Fragen:
1) Sollte ich das von UM angebotene Cisco Modem nehmen und dahinter eine leistungsfähige FB (z.B. meine 7390) schalten und diese dann mit meinem Patch etc verbinden? Es muss ja nicht zwingend meine teure 7390 sein, ich könnte ja auch eine ohne starke WLAN Funktion kaufen (da ich WLAN wie oben geschrieben ja eh über die Access Points verteile).

2) Ist die 6360 überhaupt bezüglich Leistungsstärke und Verläßlichkeit mit einem Cisco Modem + Router vergleichbar? Hier im Forum gibt es ja so viele Berichte über Abstürze, mangelhaften Support durch UM bei Problemen etc.

3) Gibt es Unterschiede bei den aktuell von UM verbauten Cisco Modems, oder bekomme ich ohnehin im Fall der Fälle nur einen bestimmten Typ?

4) Würde das DECT Signal aus dem Keller von der FB 6360 überhaupt ausreichen, um EG und OG zu versorgen?

5) Falls nicht, dann bräuchte ich ja im EG oder OG eine weitere FB (z.B. auch meine 7390) über LAN Bridge, an die ich mich mit meinen DECT Telefonen anmelden kann, oder? Ist das so einfach: FB 7390 im EG für DECT/WLAN hinter FB 6360 im Keller? Ginge überhaupt FB 7390 für DECT hinter FB im Keller hinter Cisco Modem?

Ich hoffe, ich konnte das Problem einigermaßen strukturiert und nachvollziehbar beschreiben. Würde mich freuen, wenn ich Antworten bekommen kann.

Schöne Restwoche!

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Knifte » 27.02.2014, 07:37

1. Ohne Telefon-Komfort bekommst du ein TC 7200 oder bei 3play eine HorizonBox. Mit Telefon Komfort die FB 6360. Als Privatkunde bekommst du aktuell kein Cisco-Modem. In den Business Tarifen sieht das u.U. anders aus.

2. Keine Ahnung. Firmware ist wohl kastriert, soll aber wohl mittlerweile recht gut laufen, was man hier so liest.

3. Es gibt im Privatkundenbereich für Neukunden aktuell keine Modems von Cisco. Es werden nur Modem / Router-Kombinationen von Technicolor 7200, Horizon oder FB 6360 verwendet.

4. Das worst du dann wohl sehen. Und ohen dein Haus zu kennen wird das wohl niemand beantworten können.

5. Keine Ahnung. Schätze mal ja.

P.S.: Freunde dich aber schonmal mit dem Gedanken an ein TC 7200 zu bekommen.
Viele Grüße

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von magentis » 27.02.2014, 07:48

Wie schon geschrieben wurde, ausgelieferte Hardware ist abhängig vom bestellten Tarif.

Aber eine Frage zu deiner Verkabelung. Warum fängst du schon im Keller damit an? Ich würde vom Keller per Kabelweiterleitung auf eine Dose im EG gehen. Dort die entsprechende Hardware dran und dann per Kabel das OG versorgen. So müßte Telefon im ganzen Haus funktionieren und mit etwas Glück auch WLan.
Vorteil? Alles im Blick und warscheinlich weniger Geräte die man einbinden muß.
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 08:16

Danke schonmal.

Es gibt ja Gründe, die ganze Elektronik im Keller "zu verstecken", dabei gehts in der Regel um Optik und Platz.

Sind die Cisco Modems hochwertiger als die von Euch in Aussicht gestellte TC7200? Horizon bestelle ich nicht, ich habe erstmal 2play.

Kann noch jemand was zum Zusammenspiel von Fritzboxen (6360 mit 7390) mit Bezug auf Telefonie sagen? Oder ist das total unkompliziert und ich mache mir zuviele Gedanken?

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 27.02.2014, 09:30

stefano30 hat geschrieben:Es gibt ja Gründe, die ganze Elektronik im Keller "zu verstecken", dabei gehts in der Regel um Optik und Platz.
Es ist üblich, die LAN-Installation im Technikraum zu haben. Und der ist, wenn vorhanden, im Keller. Leider hat man so das Problem mit WLAN und mit DECT.
stefano30 hat geschrieben:Sind die Cisco Modems hochwertiger als die von Euch in Aussicht gestellte TC7200? Horizon bestelle ich nicht, ich habe erstmal 2play.
Hier geht es um die Themen "Routerzwang" und "IPv6/DSlite". Beides ist im UM-Land nur mit dem Businessvertrag zu umgehen.
stefano30 hat geschrieben:Kann noch jemand was zum Zusammenspiel von Fritzboxen (6360 mit 7390) mit Bezug auf Telefonie sagen? Oder ist das total unkompliziert und ich mache mir zuviele Gedanken?
Da machst du dir zu viele Gedanken. Die 7390 wird als Client konfiguriert. Hierzu gibt es bei AVM in der Wissensdatenbank eine genaue Anleitung. Danach kannst du sie noch als Telefonzentrale, Accesspoint, NAS nutzen.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von magentis » 27.02.2014, 11:01

hajodele hat geschrieben:
stefano30 hat geschrieben:Es gibt ja Gründe, die ganze Elektronik im Keller "zu verstecken", dabei gehts in der Regel um Optik und Platz.
Es ist üblich, die LAN-Installation im Technikraum zu haben. Und der ist, wenn vorhanden, im Keller. Leider hat man so das Problem mit WLAN und mit DECT.
Oder so wie ich, Kabel für's Modem ins Arbeitszimmer verlängert. Darum denk ich nicht immer daran, dass andere nicht unbedingt diese Lösung wählen können.
Aber wenn es irgendwie gehen sollte, würde ich einen Router oder ein Modem nie in den Keller packen. Denn sollte das Ding einen Neustart brauchen, muß man immer runter rennen, da man es dann oft auch nicht über den Browser erreicht. Oder man muß mit der HL telefonieren und die wollen mal wieder den LED-Status wissen, also wieder runter in den Keller. Und bei dem was man hier liest, kann es sehr oft sein wenn man Pech hat.

Aber das muß und soll natürlich jeder für sich entscheiden, ich rege es nur als Überlegung an. :zwinker:
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von M@rtin » 27.02.2014, 11:02

stefano30 hat geschrieben:Danke schonmal.

Es gibt ja Gründe, die ganze Elektronik im Keller "zu verstecken", dabei gehts in der Regel um Optik und Platz.

Sind die Cisco Modems hochwertiger als die von Euch in Aussicht gestellte TC7200? Horizon bestelle ich nicht, ich habe erstmal 2play.

Kann noch jemand was zum Zusammenspiel von Fritzboxen (6360 mit 7390) mit Bezug auf Telefonie sagen? Oder ist das total unkompliziert und ich mache mir zuviele Gedanken?
Man kann nur noch mal betonen, du hat keine Wahl bei der Hardware! Du kannst die Hardware nur durch deinen gewählten Tarif beeinflussen! Und solltest du NICHT die Telefon-Komfort-Option für 5EUR/Monat dazu gebucht haben, bekommst du ein TC7200. Damit haben aber sehr viele Nutzer Probleme, daher versuch die Komfort-Option dazuzubuchen. Mehr Einfluss hast du nicht. Ich hoffe, du kommst erst gar nicht auf die Idee, dir ein gebrauchtes Modem oder FB6360 zu besorgen, denn das ist illegal, weil die Geräte grundsätzlich nicht verkauft werden und Eigentum der UM ist. Außerdem läufst du dann in das Problem, dass du keine aktuelle Firmware von UM bekommst, weil deine Geräte ja offziell nicht bei UM angemeldet sind! Und das war gerade erst mit den Sicherheitsproblemen ein ganz großes Problem (siehe Threads wie Fritzbox gehackt usw.)! Du hast dann große Schwierigkeiten, an eine aktuelle Firmware zu bekommen.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 12:47

Ja, das mit der 6360und der Exklusivität für UM hatte ich hier schon nachgelesen und ist voll akzeptiert.

Mir kommt halt eine 7390 nach einer 6360 geschaltet fast etwas verschenkt vor. Denn die 6360 wird bei mir auf jeden Fall im Keller mit Stahlbetondecken stehen. Aber andererseits scheint es die beste Lösung zu sein.

Danke schonmal für die rege Diskussion. Weitere Meinungen sind natürlich willkommen. :super:

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Knifte » 27.02.2014, 12:55

Und zu deiner Frage, ob die Cisco Modems hochwertiger sind als die Technicolor-Dinger, möchte ich einen Vergleich anbringen.

Cisco Modem = getunter Porsche
Technicolor 7200 Modem / Router Kombination = verrosteter Trabi mit Anhängerkupplung und nem mindestens 10to-Anhänger bei dem mindestens noch eine Achse gebrochen ist.

Wenn SpaceRat jetzt hier wäre würde der wahrscheinlich sagen, dass man das Wort "Qualität" definitiv nicht in einem Satz mit dem Modem Technicolor 7200 nennen darf.
Viele Grüße

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 13:47

Ich habe gerade mit UM telefoniert und da hat man mir folgendes gesagt:

Ich kann - egal ob Modem oder FB6360 - nicht über eine dahinter geschaltete Fritzbox per DECT telefonieren! Alle Telefon Informationen seien in dem Modem oder der 6360 und daher könnte ein DECT Telefon sich nicht an eine dahinter per LAN geschaltete z.B. 7390 anmelden.

Das wäre ja genau das Problem, das ich befürchtet hatte. Dann könnte ich ja wie im letzten Jahrtausend nur analog telefonieren.

Wenn das so stimmt, gibt es andere Möglichkeiten, dass ich ab Erdgeschoss aufwärts über eine Fritzbox telefonieren kann? Bin etwas ratlos. :confused:

Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 13:48

Knifte hat geschrieben:Und zu deiner Frage, ob die Cisco Modems hochwertiger sind als die Technicolor-Dinger, möchte ich einen Vergleich anbringen.
...

Wenn SpaceRat jetzt hier wäre würde der wahrscheinlich sagen, dass man das Wort "Qualität" definitiv nicht in einem Satz mit dem Modem Technicolor 7200 nennen darf.
Ach Du Sch... na toll.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von reset » 27.02.2014, 14:13

stefano30 hat geschrieben:Ich kann - egal ob Modem oder FB6360 - nicht über eine dahinter geschaltete Fritzbox per DECT telefonieren! Alle Telefon Informationen seien in dem Modem oder der 6360 und daher könnte ein DECT Telefon sich nicht an eine dahinter per LAN geschaltete z.B. 7390 anmelden.
Das kann so aber nicht ganz stimmen.
Bei VoC - also mit einem reinen Kabelmodem - kannst Du die FB per AVM Y-Kabel mit TEL1 des Modems verbinden und dann auch DECT-Telefone über die FB laufen lassen.
Genau in dieser Konfiguration habe ich das hier laufen.

http://service.avm.de/support/de/SKB/FR ... lefonieren

Gruß reset

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 27.02.2014, 14:14

stefano30 hat geschrieben:Ich habe gerade mit UM telefoniert und da hat man mir folgendes gesagt:

Ich kann - egal ob Modem oder FB6360 - nicht über eine dahinter geschaltete Fritzbox per DECT telefonieren! Alle Telefon Informationen seien in dem Modem oder der 6360 und daher könnte ein DECT Telefon sich nicht an eine dahinter per LAN geschaltete z.B. 7390 anmelden.

Das wäre ja genau das Problem, das ich befürchtet hatte. Dann könnte ich ja wie im letzten Jahrtausend nur analog telefonieren.

Wenn das so stimmt, gibt es andere Möglichkeiten, dass ich ab Erdgeschoss aufwärts über eine Fritzbox telefonieren kann? Bin etwas ratlos. :confused:

Stefano
Diese Aussage des UM-Geldbekommers ist kompletter Unfug :wein:
Es kann zwar sein, dass die Fritzboxen nicht als DECT-Repeater funktionieren, aber das ist eine völlig andere Baustelle.
Wenn die externe Fritzbox als Telefonzentrale eingesetzt wird, kann alles, was auch nur im entferntesten was mit Telefon zu tun hat dort benutzt werden.

Dass man für solche Auskünfte auch noch Geld bezahlen muß :kratz:
Eine korrekte Antwort wäre z.B. gewesen: "Das sind externe Geräte, da kann ich nichts dazu sagen".

Edit:
Es hat mir keine Ruhe gelassen. Die externen Fritzboxen lassen sich auch als DECT-Repeater benutzen: http://service.avm.de/support/de/skb/FR ... rgroessern

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 27.02.2014, 21:09

Mann, das ist ja kompliziert, vor allem wegen der tollen "Beratung" durch UM. :wut:

Ich werde mir jetzt wegen der Aussagen hier die Telefon Komfort Option und damit die FB 6360 bestellen für schlappe 30€ Aktivierungsgebühr und 5€ pro Monat (bis in alle Ewigkeit). Monopolisten lassen grüßen ...

Dann werde ich dahinter meine vorhandene 7390 schalten und dann sehe ich was geht. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Leider bekomme ich den Anschluss erst Ende nächster Woche.

Beste Grüße
Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 28.02.2014, 03:22

Knifte hat geschrieben:Wenn SpaceRat jetzt hier wäre würde der wahrscheinlich sagen, dass man das Wort "Qualität" definitiv nicht in einem Satz mit dem Modem Technicolor 7200 nennen darf.
Doch, darfst Du.

Ich habe nämlich ein Latrinum, äh, Latinum und weiß daher, daß Qualität von qualitas = Beschaffenheit kommt.
Somit hat auch wirklich alles eine Qualität, die kann halt eben auch das Adjektiv "besch1ssen" verdienen.
"Hoch" oder "niedrig" hingegen sind im ursprünglichen Sinne keine geeigneten Attribute für Qualität ...

Nehmen wir den Begriff der Qualität aus dem Bereich des Qualitätsmanagements, dann meint Qualität den "Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt". In dieser Umdeutung sind dann auch "hoch" und "niedrig" gültige Attribute, nämlich im Sinne eines hohen oder niedrigen Erfüllungsgrades dieser Anforderungen. Auch in diesem Sinne besitzt das Drecknikotzlor DK7200 natürlich eine Qualität, wenn auch eine extrem niedrige.

Dabei sind diese Normen relativ wertneutral gehalten, d.h. man kann dem DK7200 auch eine sehr hohe Qualität attestieren, sofern die Anforderungen lauten "vom Design her an IT-Technik erinnernder Briefbeschwerer".

PS: Am Trabi kann eigentlich fast nichts rosten, da er überwiegend aus gepressten Fasern besteht.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 28.02.2014, 03:55

stefano30 hat geschrieben:Dann werde ich dahinter meine vorhandene 7390 schalten und dann sehe ich was geht. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Leider bekomme ich den Anschluss erst Ende nächster Woche.
Du kannst Deine eigene 7390 als Access Point betreiben, nicht jedoch als Router.
D.h. Du kannst das WLAN wie einen WLAN-AP und die LAN-Anschlüsse der 7390 wie einen Switch benutzen, ebenso sollte die eingebaute NAS-Funktionalität verfügbar sein.

Du kannst auch Deine UM-VoIP-Telefonnummern in der 7390 einrichten und zwar indem Du LAN/WLAN-Telefoniegeräte in der 6360 einrichtest - für jede von UM zugeteilte Nummer eines - und dann die Rufnummern mit diesen Zugangsdaten und der 6360 als Server/Registrar in der 7390 einrichtest.

Zu prüfen wäre allerdings, ob das ganze Sinn ergibt.
Wenn Dir eine unmodifizierte Fritz!Box 7390 reicht, dann reicht Dir nämlich auch die 6360.

Außerdem:
SOHO-Router gehören nicht in den Keller/den 19"-Schrank.
Wer auf die jecke Idee gekommen ist, wüßte ich auch gerne mal ...

SOHO-Router wie die diversen Fritten, Asus, TP-Link, D-Link, usw. haben mit "richtigen" Routern ungefähr so viele Gemeinsamkeiten wie Toaster mit Eierkochern.
Bei solchen Plastikrouter hat man ein minimales Subset der Routing-Funktionalität eines normalen Routers, welche aber wiederum nur einen Bruchteil der Gesamtfunktionalität des Plastikrouters ausmacht.
Zusätzlich zu einem richtigen Router erledigen Plastikrouter nämlich gleichzeitig die Aufgaben eines Switches, eines WLAN-AP, einer Firewall, eines Print- und/oder Fileservers/NAS, ggf. auch noch einer Telefonanlage und nur einen Teil davon würde man im professionellen Umfeld auch in den 19"-Schrank packen, zudem die Plastikrouter viele dieser Funktionen auch anders implementieren als man dies im Profi-Umfeld tun würde.

Will man mit Plastikroutern Profi spielen, dann muß man letztlich auch mit der Konsequenz leben, sich IP-Telefone, separate WLAN-AP, echte NAS usw. zuzulegen und diese Funktionalitäten im Plastikrouter zu ignorieren.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von Bastler » 28.02.2014, 10:46

Ich kann - egal ob Modem oder FB6360 - nicht über eine dahinter geschaltete Fritzbox per DECT telefonieren! Alle Telefon Informationen seien in dem Modem oder der 6360 und daher könnte ein DECT Telefon sich nicht an eine dahinter per LAN geschaltete z.B. 7390 anmelden.
Bei einem Modem geht das natürlich nicht, da da Internet und Telefonie bereits im Modem "getrennt" werden und einzekn heraus geführt sind, Telefonie bereits als Analogsignal umgewandelt.

Bei der FritzBox könnte es aber gehen. Man könnte die SIP-Daten in der zweiten FB eintragen, da bei der Komfort-Option "stinknormale Internettelefonie" verwendet wird, würde ich aber so nicht machen, ist vom Anbieter nicht so vorgesehen.
Was gehen wird ist die "Kabel-BW-Variante" (zweite FB in der ersten als LAN-Telefoniegerät einrichten und die zweite FB als "IP-TK-Anlage" nutzen. Habe ich aber noch nie gemacht...
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 28.02.2014, 11:11

Um nochmal auf das Thema "wohin mit der Fritzbox" einzugehen:
In vielen Einfamilienhäusern wird das tatsächlich so gemacht.
Ich bin aber mit Spacerat einer Meinung. Wenn möglich, gehört das Gerät an einen zentralen Punkt oder Arbeitszimmer.
Die Frage ist ja nur: Sind Leerrohre vorhanden bzw. kann man überhaupt sinnvoll das Kabel dorthin legen.

Wenn das geht, sieht die Konstruktion wie folgt aus:
Fritzbox steht im Arbeitszimmer. Im Verteilerschrank steht ein Switch.
Fritzbox <-> PC Arbeitszimmer
Fritzbox <-> LAN-Kabel Arbeitszimmer <-> Switch
Switch <-> LAN-Kabel wohinauchimmer <-> Gerät

Anmerkung: Wenn entsprechend viele Geräte angschlossen werden müssen, ist ein Switch sowieso notwendig.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 28.02.2014, 14:28

hajodele hat geschrieben:Um nochmal auf das Thema "wohin mit der Fritzbox" einzugehen:
In vielen Einfamilienhäusern wird das tatsächlich so gemacht.
Ideen irgendwelcher jecker Elektrickser ...
hajodele hat geschrieben:Ich bin aber mit Spacerat einer Meinung. Wenn möglich, gehört das Gerät an einen zentralen Punkt oder Arbeitszimmer.
Um auch noch mal zu betonen warum:
Der eingebaute WLAN-AP allein reicht als Grund an sich aus.
Verwendung als Print-Server mit einem USB-Drucker macht die "Wegschließung" ebenfalls zum no-go, wenn man nicht dann auch gleich noch den Drucker in den 19"-Schrank packen will. Sehr clever.

Einzig sinnvoller Aufbauort ist und bleibt somit das "Büro"/Arbeitszimmer bzw. die Computer-Ecke.
hajodele hat geschrieben:Die Frage ist ja nur: Sind Leerrohre vorhanden bzw. kann man überhaupt sinnvoll das Kabel dorthin legen.
Können wir's schaffen? - Ja, wir schaffen das.

Für eine Hilti TE72 kein Problem ...

hajodele hat geschrieben:Wenn das geht, sieht die Konstruktion wie folgt aus:
Fritzbox steht im Arbeitszimmer. Im Verteilerschrank steht ein Switch.
Fritzbox <-> PC Arbeitszimmer
Fritzbox <-> LAN-Kabel Arbeitszimmer <-> Switch
Switch <-> LAN-Kabel wohinauchimmer <-> Gerät

Anmerkung: Wenn entsprechend viele Geräte angschlossen werden müssen, ist ein Switch sowieso notwendig.
Der Switch kann auch im Keller stehen.

Ich würde heute so aufbauen, außer in unserem Altbau:

Keller oder Speicher:
Sat-Multischalter
Switch
Patch-Panel

Kabel:
Vom Switch in jeden Raum mind. 2 Kabel Cat.7.
Vom Multischalter in jeden Raum mind. 1 Twin-Coax oder 2 getrennte Coax, Wohnzimmer mind 2xTwin-Coax oder 4 Einzelkabel
Vom Multischalter zum Dach 17 Coax-Kabel für 4x4 LNBs = 4 Sat-Positionen
Vom Multischalter zum Keller - sofern nicht dort montiert - 2 Coax-Kabel oder 1 Twin-Coax (aka "Coax-Brücke")

Abweichend für's Arbeitszimmer bzw. jeden Raum, der dazu werden könnte:
1 zusätzliches Coax direkt in den Keller (aka "DOCSIS-Brücke")
mind. 2 zusätzliche Cat.7
1 Lehrrohr in den Keller (Für späteren Glasfaserausbau)

Sinn der Sache:
Die o.g. Coax-Brücke ermöglicht es, den Multischalter am Terrestik-Eingang mit dem Kabel-Signal einzuspeisen. Nur falls man die Hütte mal verkaufen will und der Käufer ein Idiot ist, der wirklich Kabel-Fernsehen haben will.
10 EUR hier investiert erspart einem evtl. 10000 EUR, die man dann runtergehen müßte, wenn der potentielle Käufer das als die Kosten für ein Downgrade auf Kabel kalkuliert.
Durch das zweite Coax dieser Brücke hat man zudem die Möglichkeit ohne viel Aufwand das Kabel-Modem doch noch zu verlegen, indem man einfach einen der Abgänge und dieses Reserve-Coax durchverbindet und das zweite Coax im Keller rückkanaltauglich auflegt. Danach natürlich noch den Abgang von seiner Sat-Dose trennen und als Einspeisung einer MMD verwenden.
Befindet sich der Multi-Switch im Keller, ist das natürlich vernachlässigbar, da kann man jederzeit auch einzelnen Stränge von Sat auf Kabel downgraden.

"Vom Switch in jeden Raum mind. 2 Kabel Cat.7."
Sollte klar sein.
Das reicht für
- 2 Netzwerkdosen
oder
- 1 Netzwerkdose + 1 ISDN-Dose
oder
- 1 Netzwerkdose + 1 Telefondose "RJ12"
oder
- 1 Netzwerkdose + 4 Telefon-Buchsen (Via Adapter an der RJ45-Buchse)

Wo man von vornherein weiß, daß mehr Netzwerkgeräte stehen werden, kann man natürlich entsprechend mehr Kabel legen.
Übertreiben sollte man es aber auch nicht:
Solange die meisten Unterhaltungsgeräte noch 100 MBit/s-Anschlüsse haben und auch selten alle gleichzeitig arbeiten, kann man auch gut mit einem 20 EUR-Switch hinterm Wohnzimmerschrank arbeiten, um mit einer Netzwerkdose Fernseher+BD-Player+Receiver+AV-Receiver+Spielekonsole zu versorgen. Wenn man bedenkt, daß sich genug Leute da gar mit WLAN und dLAN abwürgen, ist das noch Platin dagegen.
Man bedenke: Bis der ganze Kram wirklich Gigabit hat und erfordert, kann man über Cat.7 auch auf 10G umstellen.

Twin-Coax vom Multischalter in jeden Raum ist klar: Twin-Tuner sind inzwischen eher Standard als Ausnahme. Für's Wohnzimmer halt vier Kabel, da ist ein Quad-Receiver am wahrscheinlichsten.

Zum Arbeitszimmer:
Dort habe ich ja eine separate Coax-Leitung in den Keller vorgesehen (Die ich auch habe), damit man ein Kabel-Modem an einem ansonsten unverbastelten Strang anklemmen kann. Lösungen, das durch/am Multischalter vorbei zu machen gibt es zwar auch, aber Pfui.
Das Lehrrohr für die Glasfaser ist selbsterklärend ...
Die mind. 4 Cat.7-Kabel erklären sich so:
1. Verbindung vom Router am Arbeitsplatz zum Switch
2.+3. über 2 Cat.7-Kabel kriegt man alternativ eben auch 2 ISDN-Leitungen oder 8 normale Telefonleitungen "weggeschafft" oder 2 ISDN- und 6 Telefonleitungen raus und einen DSL-Anschluß rein.
Otto Normal wieder hier vermutlich eh nur ein Kabel von brauchen, um irgendwo anders das "Privattelefon" anzuschließen, wer ein Arbeitszimmer hat, hat dort in der Regel auch sein Haupttelefon und ggf. DECT-Basis.
4. zusätzliche Leitung um ggf. "Link Aggregation" zwischen dem Switch im Arbeitszimmer und dem im Keller zu betreiben.
5. (Eher eines der übrig gebliebenen von 2+3) falls der Glasfaseranbieter auf FTTB besteht, um das Signal per Gigabit in den Router zu kriegen.

Der Aufwand ist ggü. der "kellerzentrierten" Variante kaum höher.

Bei meinem Aufbau ist der Switch übrigens mit im Arbeitszimmer. Er ist einfach direkt unter der Schreibtischplatte montiert und hängt vor einem Brüstungskanal, in dem die Netzwerkverkabelung des ganzen Hauses endet. Platzbedarf also praktisch Null.

stefano30
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 02.03.2014, 07:25

hajodele hat geschrieben:Um nochmal auf das Thema "wohin mit der Fritzbox" einzugehen:
In vielen Einfamilienhäusern wird das tatsächlich so gemacht.
Ich bin aber mit Spacerat einer Meinung. Wenn möglich, gehört das Gerät an einen zentralen Punkt oder Arbeitszimmer.
Die Frage ist ja nur: Sind Leerrohre vorhanden bzw. kann man überhaupt sinnvoll das Kabel dorthin legen.

Wenn das geht, sieht die Konstruktion wie folgt aus:
Fritzbox steht im Arbeitszimmer. Im Verteilerschrank steht ein Switch.
Fritzbox <-> PC Arbeitszimmer
Fritzbox <-> LAN-Kabel Arbeitszimmer <-> Switch
Switch <-> LAN-Kabel wohinauchimmer <-> Gerät

Anmerkung: Wenn entsprechend viele Geräte angschlossen werden müssen, ist ein Switch sowieso notwendig.
Sehr interessant die Diskussion!

Welches Kabel meintest Du, das ins Arbeitszimmer verlegt werden müßte? Die LAN Verkabelung ist ja vorhanden. Ein Leerrohr vom Keller ins AZ gubt es aber nicht. Ich habe aber neben mehreren LAN Dosen auch eine Multimediadose im AZ.

Noch eine Anmerkung zur Fritzbox im AZ: Ich wollte ja eben nicht mehr stundenlang am Schreibtisch sitzen und durch WLAN und DECT Wellen aus der unmittelbaren Nähe "gegrillt" werden. Ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen, dass das schädlich ist, aber "vom Feeling her habe ich kein gutes Gefühl" dabei. Ich nutze z.B. auch DECT Eco Mode und die WLAN Nachtabschaltung.

Gruß
Stefano

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 02.03.2014, 08:21

stefano30 hat geschrieben:Sehr interessant die Diskussion!

Welches Kabel meintest Du, das ins Arbeitszimmer verlegt werden müßte? Die LAN Verkabelung ist ja vorhanden. Ein Leerrohr vom Keller ins AZ gubt es aber nicht. Ich habe aber neben mehreren LAN Dosen auch eine Multimediadose im AZ.

Noch eine Anmerkung zur Fritzbox im AZ: Ich wollte ja eben nicht mehr stundenlang am Schreibtisch sitzen und durch WLAN und DECT Wellen aus der unmittelbaren Nähe "gegrillt" werden. Ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen, dass das schädlich ist, aber "vom Feeling her habe ich kein gutes Gefühl" dabei. Ich nutze z.B. auch DECT Eco Mode und die WLAN Nachtabschaltung.

Gruß
Stefano
Mann, hast du eine geile Verkabelung. Genau die Multimediadose "brauchen" wir.
Letztendlich meinen alle Beteiligten das Gleiche: Es macht wenig Sinn, unnötigerweise ein relativ mächtiges Gerät wie die 6360 im Keller zu lassen.
Deine Einwände wegen der Strahlung lasse ich gerne gelten. Daran ändert sich aber nichts, wenn du dort statt der 6360 eine 7390 stehen hast.
So perfekt wie es bei dir verkabelt ist, kannst du ja auch den Techniker bitten, die Multimediadose im Keller UND im Arbeitszimmer durchzumessen.
Mit etwas Glück macht er dir das kostenlos, weil ja sonst nicht viel zu tun ist. Sonst würde ich die paar Euros wirklich investieren.
Dann kannst du die 6360 entweder im Keller oder im Arbeitszimmer unterbringen.
Und irgendwann ist tatsächlich Ende mit Routerzwang und du hast nur noch ein Modem, das dann in den Keller gehört.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 02.03.2014, 09:31

Meintest Du das jetzt ironisch mit "brauchen" und "perfekt"? Bin technisch nicht annähernd auf Eurem Niveau und daher kann ich das nicht einschätzen.

Wenn ich über die Multimediadose (und einige wenige Handgriffe des UM Technikers) die FB auch im AZ stellen kann, könnte ich sie dort auch etwas entfernt vom Arbeitsplatz auf oder sogar im Ikea Holzschrank positionieren.

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von hajodele » 02.03.2014, 10:17

stefano30 hat geschrieben:Meintest Du das jetzt ironisch mit "brauchen" und "perfekt"? Bin technisch nicht annähernd auf Eurem Niveau und daher kann ich das nicht einschätzen.

Wenn ich über die Multimediadose (und einige wenige Handgriffe des UM Technikers) die FB auch im AZ stellen kann, könnte ich sie dort auch etwas entfernt vom Arbeitsplatz auf oder sogar im Ikea Holzschrank positionieren.
Das war absolut keine Ironie. Der, der dich da beraten hat, hat ziemlich gute Arbeit geleistet :super:
Das einzige (vielleicht ist das auch gemacht, nur noch nicht von dir erwähnt) was ich anderst gemacht hätte: anstatt 1 LAN-Anschluß 2 LAN-Anschlüsse verwendet.
Da gibt es Kabel, die nicht viel dicker und auch nicht viel teuerer sind. Der Vorteil bei 2 LAN-Anschlüssen ist, dass man diese auch für andere Dinge wie z.B. Telefon verwenden kann.
Genau so, wie du es beschrieben hast, kannst du es mit der 6360 handhaben. Bei mir steht die Fritzbox nicht im, sondern auf dem Schrank (bessere Wärmeableitung, kein verbohrter Schrankrücken)
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von SpaceRat » 02.03.2014, 19:33

hajodele hat geschrieben:Das einzige (vielleicht ist das auch gemacht, nur noch nicht von dir erwähnt) was ich anderst gemacht hätte: anstatt 1 LAN-Anschluß 2 LAN-Anschlüsse verwendet.
Er schrieb im Zusammenhang mit dem Arbeitszimmer was von mehreren LAN-Dosen.
hajodele hat geschrieben:Da gibt es Kabel, die nicht viel dicker und auch nicht viel teuerer sind. Der Vorteil bei 2 LAN-Anschlüssen ist, dass man diese auch für andere Dinge wie z.B. Telefon verwenden kann.
Genau so, wie du es beschrieben hast, kannst du es mit der 6360 handhaben.
Und genau so sollte er es auch machen :)

  1. 6360 an die MMD im Arbeitszimmer
  2. 6360 LAN3 mit einer Netzwerkdose im Arbeitszimmer verbinden
  3. Soll irgendwo außerhalb des Arbeitszimmers ein kabelgebundenes Telefon aufgestellt werden, eine der Fon-Buchsen (analog) oder die S0-Buchse der Fritz!Box mit einer anderen Netzwerkdose im Arbeitszimmer verbinden
    RJ11 auf RJ11 bei analog
    RJ45 auf RJ45 bei ISDN
  4. Das andere Ende aus 2. gehört auf den letzten Port des Switches
    Über dieses LAN-Kabel wird der Switch eingespeist. Prinzipiell ist es meist egal welchen Port man nimmt, aber Einspeisung hinten ist eleganter, da man dann "abgangsseitig" Switch Port 1 = Netzwerkdose 1 usw. aufpatchen kann.
    Alle anderen Ports des Switches können dann zu den anderen Netzwerkdosen aufgepatcht werden.
  5. Das andere Ende aus 3. wird zur gewünschten Netzwerkdose durchgepatcht, die damit zur Telefondose wird.
    Dort einfach das Telefon wiederum per RJ11- oder RJ45-Stecker einstecken.
Damit hätte man
1. Die Fritz!Box im Arbeitszimmer (Wo man auch jederzeit bequem an die WLAN- und DECT-Tasten kommt!)
2. Verkabelte Telefone/Fax im Arbeitszimmer direkt an der Fritz!Box
3. Verkabelte Telefone/Fax anderswo im Haus über die Netzwerkverkabelung überall aufstellbar wo eine Netzwerkdose verfügbar ist
4. Alle anderen Netzwerkdosen mit Netzwerk versorgt

Wenn wirklich überall im Haus Netzwerkdosen sind, braucht man bei dieser Konstellation das WLAN wirklich nur noch für Smartphones/Tablets.
Die Fritz!Box mit ihren LEDs und den DECT- und WLAN-Tasten hat man jederzeit im Blick, der wartungsfreie Kram wie der Switch ist im Keller.
Sollte jetzt auch noch eine/zwei Netzwerkverbindung(en) vom Keller ins Arbeitszimmer frei sein, ist man auch für die eventuellen Optionen DSL oder eine andere Zugangstechnik mit Gigabit-LAN gewappnet und/oder kann auf Wunsch auch das LAN-Gastnetzwerk (LAN4 der Fritz!Box, einstellbar über die Oberfläche der Fritz!Box) in den Keller führen, um bestimmte Netzwerkdosen im Haus "Internet-only" einzuspeisen.

Bis auf das fehlende Leerrohr für Glasfaser ist das also wirklich perfekt.
Und das würde auch nur fehlen, wenn man FTTH mit einem integrierten Zugangsgerät kriegen würde. Oft genug wird aber erst von Glasfaser auf Gigabit übergegangen und man nutzt einfach einen Gigabit-WAN-Router, was bei freier Netzwerkverkabelung zum Arbeitszimmer immer noch möglich wäre (Übergang optische Faser auf Gigabit im/am 19"-Schrank im Keller, per vorhandener LAN-Verkabelung ins Arbeitszimmer, ab dort wie jetzt auch).

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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitrag von stefano30 » 03.03.2014, 11:43

Perfekter Support von Euch! Ich habe sogar zwei Doppelnetzwerkdosen im AZ.

Ich werde das am Wochenende alles mit dem UM Techniker besprechen. Wäre schon super, wenn das alles so klappt.

Beste Grüße in den Karneval !

Stefano

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