Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6360)

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 17.02.2014, 12:32

reset hat geschrieben:Für einen SMART 10000 Anschluss sollte aber ein Router mit 100 Mbit/s LAN Ports ausreichend sein.
Nicht vergessen:
Der Router stellt ja nicht nur die Verbindung ins Netz her, sondern switched auch die Geräte im LAN.
D.h. ein Fast-Etherner-Router bremst auch das LAN auf Fast-Ethernet, es sei denn, man hängt auch noch einen Gigabit-Switch dahinter.
Der Fragesteller wollte aber nicht einmal die Fritz!Box 6320+Switch, also wird er wohl erst recht kein Dreigestirn Bridge+Router+Switch wollen.

Und was viel entscheidender ist:
Der Fragesteller will einen 2play-Tarif buchen. Ob man ihm dazu noch eine Cisco-Bridge gibt, darf bezweifelt werden.

Ich kenne jetzt nicht alle Profile von KBW (Genauer: Gar keines :) ), aber wird nicht inzwischen die Telefonie praktisch nur noch per VoIP realisiert? An der Cisco-Bridge wäre aber nur das eigentlich bessere VoC möglich.

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von ELeCtR0 » 17.02.2014, 12:48

Puh, jetzt wird es schwierig... :confused:

Ich muss gestehen, dass ich mich in dieser Materie kaum bis eher gar nicht auskenne.

Ist es dann nicht das der einfachste Weg, wenn ich versuche irgendwie die Fritzbox 6340 zu bekommen - entweder anstatt dem TC7200 oder mit einmaligen Aufpreis? Das ist ja anscheinend die Lösung, ohne das ich groß weiteren Aufwand betreiben muss?

Wenn das nicht klappt, muss ich wohl oder übel die Telefon Komfort Option buchen - unglaublich :(

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von reset » 17.02.2014, 12:49

SpaceRat hat geschrieben:Der Router stellt ja nicht nur die Verbindung ins Netz her, sondern switched auch die Geräte im LAN.
D.h. ein Fast-Etherner-Router bremst auch das LAN auf Fast-Ethernet, es sei denn, man hängt auch noch einen Gigabit-Switch dahinter.
Korrekt. Weshalb diese Aussage auch wage gehalten ist. (erkennbar am "sollte") :zwinker:
Weiterhin habe ich ja den Fragesteller auf seine Anforderungen angesprochen. Da er über diese bisher kein Wort verloren hat.

Meines Wissens wird bei KabelBW - wie auch bei UM - erst ab der Komfort Option auf VoIP umgestellt.
Bei einem einzigen Telefon (A301) wäre auch die Anbindung über VoC vollkommen ausreichend und ließe sich über EPC3208 und EPC3212 realisieren.

Gruß reset

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von reset » 17.02.2014, 12:54

ELeCtR0 hat geschrieben:Ist es dann nicht das der einfachste Weg, wenn ich versuche irgendwie die Fritzbox 6340 zu bekommen - entweder anstatt dem TC7200 oder mit einmaligen Aufpreis? Das ist ja anscheinend die Lösung, ohne das ich groß weiteren Aufwand betreiben muss?
Geh doch einfach mal in einen KabelBW Shop : https://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/serv ... w-vor-ort/
und frage dort direkt mal nach. Wenn sie Dir eine Zusage für eine 6340 geben, lass Dir dies auch schriftlich geben! :zwinker:

Gruß reset

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von ELeCtR0 » 17.02.2014, 12:58

Was musst du zu meinen Anforderungen wissen?

Ich möchte eigentlich nur ganz "einfache" Dinge zum Laufen bekommen und zwar

- ein (!) Telefon (Telekom A 301 Sinus)
- einen Laptop (aktuell direkt über Netzwerkkabel angebunden, zukünftig eventuell aber nur noch über WLAN)
- sowie WLAN für 2 Handys und eine Playstation 3

Bin bis heute super mit der 10000er Leitung von UnityMedia Hessen ausgekommen und will die daher auch zukünftig beibehalten.

Soll ich nun neben meiner E.Mail noch mal ein Schriftstück aufsetzen, in dem ich konkret nach der Fritzbox 6340 frage und dies auf dem Postweg versenden oder reicht meine E.Mail erst mal aus?


EDIT:

Das mit dem Service vor Ort geht ja leider nicht. Wohne aktuell noch in Hessen und bin erst zum Umzug in Baden-Württemberg :(

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von reset » 17.02.2014, 13:10

ELeCtR0 hat geschrieben:Ich möchte eigentlich nur ganz "einfache" Dinge zum Laufen bekommen und zwar

- ein (!) Telefon (Telekom A 301 Sinus)
- einen Laptop (aktuell direkt über Netzwerkkabel angebunden, zukünftig eventuell aber nur noch über WLAN)
- sowie WLAN für 2 Handys und eine Playstation 3
Also liegen Deine Anforderungen primär auf einem schnell und stabilen WLAN.
Dafür sollte auch die Kombination von EPC Modem + eigenem WLAN-Router (N Standard) ausreichend sein.
Immer vorausgesetzt, das dies bei KabelBW möglich ist.
ELeCtR0 hat geschrieben:Soll ich nun neben meiner E.Mail noch mal ein Schriftstück aufsetzen, in dem ich konkret nach der Fritzbox 6340 frage und dies auf dem Postweg versenden oder reicht meine E.Mail erst mal aus?
Da der Faktor Zeit ja bei Dir eine gewisse Rolle spielt, würde ich parallel zur E-Mail nochmal ein Schreiben auf dem Postweg versenden.
Kannst aber vielleicht noch 2 -3 Tage warten und sehen, ob eine Antwort per E-Mail kommt.

Gruß reset

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von ELeCtR0 » 17.02.2014, 13:29

Habe gerade mit einem Kundenberater der Hotline gesprochen, dieser hat mir folgendes angeboten:

Bei Neuabschluss gibt es aktuell 60 € Onlinevorteil + 2 Freimonate.

Ich muss, um die Fritz Box 6360 zu bekommen, definitiv die Telefon Komfort Option für 5 € monatlich buchen. Das bedeutet 120 € Mehrkosten auf 2 Jahre Vertragslaufzeit gerechnet.

Im Gegenzug bekomme ich eine zusätzliche Gutschrift in Höhe von 40 € sowie das Entfallen der Aktivierungsgebühr in Höhe von 30 €. Im Ergebnis bekomme ich also eine "zusätzliche" Gutschrift in Höhe von 70 €, sodass ich für 2 Jahre Nutzung der Fritzbox 6360 effektiv 50 € zahle.

Das ist doch in Ordnung und die einfachste Lösung oder wie seht ihr das?

Vielen, vielen Dank für eure Hilfe :)

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 17.02.2014, 13:41

Ich kann übrigens nach wie nicht nur guten Gewissens keine anderen Router als Fritz!Box empfehlen, sondern muß sogar von allen anderen SOHO-Routern abraten.

Damit ein Router zumindest einigermaßen dem Stand der Technik entspricht und grundlegende Voraussetzungen an die Zukunftssicherheit erfüllt, muß er erfüllen:
- mind. 1 freier Gigabit-LAN-Port, d.h. bei einer Fritz!Box zwei, damit ein Gigabit-LAN-Port verfügbar bleibt, wenn die Betriebsart "Internet über LAN1" gewählt wird und LAN1 somit zum WAN-Port wird
- IPv6-Support
- sofern er ein VDSL-Modem enthält, muß Vectoring unterstützt werden
- die NAT-Transfer-Leitung muß dem aktuellen und realistisch anstehenden Anschlüssen genügen (200 MBit/s)

Diese Voraussetzungen werden auf den ersten Blick erfüllt von
- fast allen aktuellen (>x2x0) Fritz!Boxen (excl. der 7330, die nur einen Gigabit-Port hat)
- allen neueren D-Link-Modellen (DIR-868L, DIR-860L, DIR-850L, DIR-845L, DIR-826L, DIR-636L, ggf. weitere)
- neueren Asus-Modellen
- dem TP-Link Archer C7

Allerdings verfügt keines der genannten Geräte - zumindest laut Anleitungen - außer den Fritz!Boxen auch über eine konfigurierbare IPv6-Firewall.
- Im schlechtesten Fall existiert gar keine, so daß alle Geräte per IPv6 ungeschützt sind
- Nicht wirklich besser ist eine IPv6-Firewall mit den zwei Auswahlmöglichkeiten "an" und "aus" (So ist sie auch in den UM/KBW-Routern Cisco EPC3208G und TC7200 realisiert)

Eine IPv6-Firewall muß ein port- und geräteweises Öffnen unterstützen, um geeignet zu sein. Ein geräteweises Öffnen wäre zur Not für Experten noch vertretbar.

Obige Aussage bezieht sich natürlich ausschließlich auf SOHO-Router.

Nimmt man Profi-Router (LANCOM, Cisco, Juniper, ...) hinzu, ist die Auswahl größer. Ein (Mini-)PC mit Linux, idealer Weise eine spezielle Router-/Firewall-Distribution, geht natürlich auch. Sofern man auf die oben ausgenommenen Router ein *-WRT (DD-WRT, Open-WRT) aufspielt, können auch dieser wieder ins Rennen kommen.
Diese Geräte sind von der Eignung her den Fritz!Boxen mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen und das teilweise deutlich. Allerdings stellen sie auch deutlich höhere Ansprüche an die Kenntnisse des Bedieners.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 17.02.2014, 13:46

ELeCtR0 hat geschrieben:Im Gegenzug bekomme ich eine zusätzliche Gutschrift in Höhe von 40 € sowie das Entfallen der Aktivierungsgebühr in Höhe von 30 €. Im Ergebnis bekomme ich also eine "zusätzliche" Gutschrift in Höhe von 70 €, sodass ich für 2 Jahre Nutzung der Fritzbox 6360 effektiv 50 € zahle.

Das ist doch in Ordnung und die einfachste Lösung oder wie seht ihr das?
Ja.
Die 6360 entspricht weitgehend einer 7390, nur eben für Kabel.
Von einem Kaufpreis von 190 EUR für die 7390 ausgehend kannst Du die 6360 nun 4 Jahre nutzen, bevor die eigene 7390 günstiger würde.

Und vielleicht lernst Du ja auch irgendwann eines der Features zu schätzen ... z.B. eine eigene Fax-Nummer mit Fax-Annahme direkt in der Fritz!Box.

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von magentis » 17.02.2014, 14:08

SpaceRat hat geschrieben:....

Allerdings verfügt keines der genannten Geräte - zumindest laut Anleitungen - außer den Fritz!Boxen auch über eine konfigurierbare IPv6-Firewall.
- Im schlechtesten Fall existiert gar keine, so daß alle Geräte per IPv6 ungeschützt sind
- Nicht wirklich besser ist eine IPv6-Firewall mit den zwei Auswahlmöglichkeiten "an" und "aus" (So ist sie auch in den UM/KBW-Routern Cisco EPC3208G und TC7200 realisiert)

Eine IPv6-Firewall muß ein port- und geräteweises Öffnen unterstützen, um geeignet zu sein. Ein geräteweises Öffnen wäre zur Not für Experten noch vertretbar.
Ich glaube der Router Asus RT-N66U N900 kann das auch. Allerdings kann ich es jetzt nicht testen, da kein IPv6.

Code: Alles auswählen

Firewall - IPv6 Firewall
All outbound traffic coming from IPv6 hosts on your LAN is allowed, as well as related inbound traffic. Any other inbound traffic must be specifically allowed here.
You can leave the remote IP empty to allow traffic from any remote host. A subnet can also be specified (2001::111:222:333/64 for example).
Basiskonfiguration
Enable IPv6 Firewall 	Ja Nein
Liste mit beliebten Servern 	
Inbound Firewall Rules (Maximum : 128)
Servicename 	Remote IP/CIDR 	Lokale IP 	Portbereich 	Protokoll 	Add / Delete
3Play Premium 100
DigitalTV Allstars + HD Option
Echostar Recorder
Cisco EPC 3208
Firmwarename: e3200-E10-5-v302r125562-130611c_upc.bin Jun 19 17:34:31 2013
Config-File: generic_100000_5000_ipv4_ncs_wifi-on.bin
Asus RT-N66U
Samsung UE40F6500
Sky Buli + Sport HD auf Sky Recorder
Synology DS213+

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von reset » 17.02.2014, 14:33

ELeCtR0 hat geschrieben:Das ist doch in Ordnung und die einfachste Lösung oder wie seht ihr das?
Kannste nicht meckern.

Gruß reset

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 17.02.2014, 15:33

magentis hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Eine IPv6-Firewall muß ein port- und geräteweises Öffnen unterstützen, um geeignet zu sein. Ein geräteweises Öffnen wäre zur Not für Experten noch vertretbar.
Ich glaube der Router Asus RT-N66U N900 kann das auch. Allerdings kann ich es jetzt nicht testen, da kein IPv6.
Schauen wir mal:
All outbound traffic coming from IPv6 hosts on your LAN is allowed, as well as related inbound traffic.
Das ist das ConnTrack-Modul (Connection Tracking, also Verbindungsverfolgung):
Man kann per IPv6 nach außen und auch die zu diesen Anfragen gehörenden Anfragen werden wieder durchgelassen.
Any other inbound traffic must be specifically allowed here.
Inbound Firewall Rules (Maximum : 128)
Servicename Remote IP/CIDR Lokale IP Portbereich Protokoll Add / Delete
Yepp, das ist genau das, was ich meinte.

Wäre also geeignet, solange man mit 128 Regeln auskommt, was für die meisten Nutzer mehr ausreichend sein dürfte.

Somit wäre der Asus RT-N66U N900 (Und ggf. weitere Asus-Router mit diesem IPv6-Firewall-Umfang) als geeignet einzustufen :)

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 17.02.2014, 15:51

ELeCtR0 hat geschrieben:Ich möchte eigentlich nur ganz "einfache" Dinge zum Laufen bekommen und zwar

- ein (!) Telefon (Telekom A 301 Sinus)
- einen Laptop (aktuell direkt über Netzwerkkabel angebunden, zukünftig eventuell aber nur noch über WLAN)
- sowie WLAN für 2 Handys und eine Playstation 3
Es gibt also im LAN nur einen einzigen richtigen Computer.
Damit würde für die derzeitigen Ansprüche sogar Fast-Ethernet reichen, weil eh nur der Internet-Traffic drüber läuft.

Käme allerdings ein weiterer Rechner oder ein NAS hinzu, dann würde Fast-Ethernet schnell zum Flaschenhals:
Sobald Du dann irgendwas von einem auf den anderen Rechner umkopierst bzw. vom NAS lädst, ist Fast-Ethernet auf Anschlag ausgelastet. Das würdest Du auf dem Ziel der Kopieraktion sogar schon beim Surfen merken.

Das lokale Netzwerk wird halt gerne übersehen und der Router anhand der Internet-Leitung dimensioniert.
Ein Bekannter hat nun genau diesen Flaschenhals:
Internet-Anschluß (Fritz!Box) im Wohnzimmer, PC im Arbeitszimmer, dazwischen dLAN mit real ~150 MBit/s.

Auf den ersten Blick ausreichend für eine 100 MBit/s-Leitung, aber im Wohnzimmer steht zusätzlich ein Festplatten-Receiver.
Auch das Ziehen von Aufnahmen vom Receiver zum PC muß - zusätzlich zum Internet-Traffic - durch die dLAN-Strecke.

Als nächstes Gerät ist dann ein NAS hinzugekommen und je nachdem ob der im Wohnzimmer oder im Arbeitszimmer steht ist jetzt entweder die Geschwindigkeit NAS<>Receiver oder NAS<>PC ebenfalls durch die dLAN-Strecke gedrosselt. Da der Receiver empfindlicher darauf regiert, wenn er beim Abspielen von Full-HD-Videos vom NAS abgewürgt wird, als es der PC beim Draufspielen der Videos tut, steht der NAS auch im Wohnzimmer ...

Insofern haben Fast-Ethernet, dLAN und WLAN bei der Planung eines LAN keine Daseinsberechtigung, die kommen als Notnagel noch früh genug ins Spiel.

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von Knifte » 17.02.2014, 16:28

Also ich habe grad mal in meinem Asus-Router nach den Eisntellungen für die IPv6-Firewall geguckt, kann da aber rein gar nix finden, was nach IPv6-Firewall aussieht.
Viele Grüße

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 17.02.2014, 16:50

Knifte hat geschrieben:Also ich habe grad mal in meinem Asus-Router nach den Eisntellungen für die IPv6-Firewall geguckt, kann da aber rein gar nix finden, was nach IPv6-Firewall aussieht.
Neueste FW drauf?

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von Tobey » 17.02.2014, 16:56

Die konfigurierbare ipv6 firewall ist in den Asus routern meines wissens zzt nur in der von "Merlin" modifizierten Firmware vorhanden.
Zumindest steht es so in seiner Readme auf Github

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von Knifte » 17.02.2014, 16:56

Ja, gerade eben noch von der Website runtergeladen und installiert, da mir das Webinterface meine alte Firmware aus Dezember im WebIF noch als aktuell angezeigt wurde.
Viele Grüße

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 17.02.2014, 17:28

Tobey hat geschrieben:Die konfigurierbare ipv6 firewall ist in den Asus routern meines wissens zzt nur in der von "Merlin" modifizierten Firmware vorhanden.
Zumindest steht es so in seiner Readme auf Github
Ah, also lag ich doch richtig mit meiner ursprünglichen Aussage.
Ich habe dazu nämlich extra die Anleitungen der jeweils neuesten D-Link- und Asus-Router gezogen.

Aussagen der Hersteller, ihre Router seien "IPv6-ready", halte ich für bestenfalls Marketing-Gags, wenn nicht eher noch eine dreiste Lüge, solange man IPv6 nicht auch komplett nutzen kann.
Und dazu gehört eben auch, daß ich nicht das gesamte Netzwerk aufreißen muß, um einen einzigen https- oder ssh-Server freizugeben.

Das ist ein bißchen so, als priese Audi Autos als LPG-Fahrzeuge an, weil man diese ja umrüsten könnte.

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von magentis » 18.02.2014, 09:44

SpaceRat hat geschrieben:
Tobey hat geschrieben:Die konfigurierbare ipv6 firewall ist in den Asus routern meines wissens zzt nur in der von "Merlin" modifizierten Firmware vorhanden.
Zumindest steht es so in seiner Readme auf Github
Ah, also lag ich doch richtig mit meiner ursprünglichen Aussage.
Ich habe dazu nämlich extra die Anleitungen der jeweils neuesten D-Link- und Asus-Router gezogen.

Aussagen der Hersteller, ihre Router seien "IPv6-ready", halte ich für bestenfalls Marketing-Gags, wenn nicht eher noch eine dreiste Lüge, solange man IPv6 nicht auch komplett nutzen kann.
Und dazu gehört eben auch, daß ich nicht das gesamte Netzwerk aufreißen muß, um einen einzigen https- oder ssh-Server freizugeben.

Das ist ein bißchen so, als priese Audi Autos als LPG-Fahrzeuge an, weil man diese ja umrüsten könnte.

Asche über mein Haupt. An die Merlin-Firmware hab ich nicht mehr gedacht. Und als ich die damals installiert hab, hab ich unter der originalen auch nicht so nachgeschaut wegen IPv6. Großes Sorry von mir.
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von Knifte » 18.02.2014, 10:44

KAnn man die MErlin-Firmware denn genau so flashen, wie die originale Firmware, oder gibt es da was zu beachten?

Könnte man notfalls auch wieder zurück zur originalen FW?
Viele Grüße

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von Tobey » 18.02.2014, 11:09

Ja kann man einfach über das webinterface flashen. auch zurück zum original geht über diesen weg. man sollte nur beim wechsel immer die werkseinstellungen laden und danach alles wieder von hand einrichten (keine config einspielen).

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von kikiriki2k » 19.02.2014, 13:03

Hallo,

um an die "bessere" HW zu kommen muss man wohl die Komfort-Option buchen.
Ich habe momentan den Basiszugang INTERNET 50 und so wie ich es verstanden habe müsste ich auf z.b. 2play umsteigen + Komf. Option buchen um an mehr-oder-weniger funktionierende HW zu kommen (2play 35 € + 5 €)!? 40€ (nach den ersten 12 Monaten) statt 23 die ich jetzt bezahle. Wahnsinn!

Das TC macht mich jedoch zum Hochleistungssportler. So oft wie ich aufstehen muss um den neuzustarten kann ich locker auf das Fitnessstudio verzichten. Auf die Nerven wirkt sich das etwas anders aus!

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 19.02.2014, 13:38

kikiriki2k hat geschrieben:um an die "bessere" HW zu kommen muss man wohl die Komfort-Option buchen.
Korrekt.
kikiriki2k hat geschrieben:Ich habe momentan den Basiszugang INTERNET 50 und so wie ich es verstanden habe müsste ich auf z.b. 2play umsteigen + Komf. Option buchen um an mehr-oder-weniger funktionierende HW zu kommen (2play 35 € + 5 €)!? 40€ (nach den ersten 12 Monaten) statt 23 die ich jetzt bezahle. Wahnsinn!
Auch das ist korrekt.
Aus diesem Grund empfehle ich auch niemandem mehr einen Wechsel zu Unitymedia, es sei denn, er braucht mindestens 2play.

Die 5 EUR alleine sind ja noch ok, bei der Telekom zahlt man ja auch Miete für den Router (Dort kommt man allerdings durch selber Kaufen dran vorbei).
Auch sind die Preise bei 2play durchaus so konkurrenzfähig, daß sie es auch mit der "Telefon Komfort"-Option noch bleiben (Telekom Call & Surf Comfort Speed = 40 EUR für VDSL25/5 sofern verfügbar zzgl. Router-Miete oder -Kauf, 2play 100 plus Telefon Komfort = 40 EUR für 100/2,5 inkl. Fritz!Box 6360).

Beim 1play wird's aber heftig, weil man dort zuerst einmal den Aufpreis für 2play dazurechnen muß.

Da ist wirklich Office Internet die bessere Wahl:
Office Internet 50 kostet brutto 32 EUR, das ist - wenn man die Telefonie eigentlich gar nicht braucht - immerhin 8 EUR billiger als 2play 100 und hat schon 5 MBit/s im Upstream inklusive.
Außerdem kriegt man da eine reine Bridge (Cisco EPC3208) und kann dahinter einen eigenen Router nach Wahl betreiben. IPv4 kriegt man obendrein auch noch, so daß man mit einem SixXS- oder HE-Tunnel richtigen Dual Stack hätte.

Mit Telefonie wäre man mit "Office Internet+Telefon 50" bei brutto 35,60 EUR, also immer noch billiger als 2play 100 mit Telefon Komfort, hätte aber eben Telefon Komfort (Sogar mit bis zu 10 statt 3 Rufnummern) und die Option "SPAR mobil" schon drin.

50/5 halte ich auch für den besseren Anschluß als 100/2,5:
100 MBit/s kriegt man doch eh nur über Minuten, bestenfalls mit Mühe mal über Stunden, ausgereizt. Bei Torrents würde man schon gar nicht mehr auf 100 MBit/s kommen, da die 2,5 MBit/s Upstream hier auch den Download bremsen. Aber ob
- ich mir etwas von zuhause mit 2 MBit/s oder mit 4 MBit/s streamen kann
- eine eMail mit Anhang (Fotos z.B.) 40 Sekunden oder 80 Sekunden (= 1 Min 20 Sekunden) zum Versenden benötigt
- sich Daten vom heimischen NAS mit 320kByte/s oder mit 640kByte/s quälen
macht schon einen gewaltigen Unterschied.

Ggü. Deinem alten 1play 50 lägst Du zwar immerhin 9 EUR teurer, aber dafür hättest Du auch
- eine reine Bridge und damit freie Routerwahl
- doppelten Upstream (5 statt 2,5 MBit/s)
- IPv4 (IPv6 über Tunnel)

kikiriki2k
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von kikiriki2k » 19.02.2014, 13:50

sind Office Internet & Phone 50 und Office Internet 50 anschlußtechnisch gleich hinsichtlich des IP-Protokolls?
und lässt sich bei Office Internet & Phone 50 6360 auch evtl. nur als bridge konfigurieren?

was wäre besser von der hw her: AVM FRITZ!Box 6360 oder Cisco Kabelmodem EPC3208 + eigener Router

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SpaceRat
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitrag von SpaceRat » 19.02.2014, 14:00

kikiriki2k hat geschrieben:sind Office Internet & Phone 50 und Office Internet 50 anschlußtechnisch gleich hinsichtlich des IP-Protokolls?
Ja.
kikiriki2k hat geschrieben:und lässt sich bei Office Internet & Phone 50 6360 auch evtl. nur als bridge konfigurieren?
Das geht, dann mußt Du aber eine statische IP buchen.

Eine statische IPv4 ist kostenlos enthalten und prinzipiell auch besser als eine dynamische, besonders wenn Du eigene Server aufsetzen willst, Du bräuchtest dann keine DynDNS-Updates mehr zu machen.
Mit statischer IP kannst Du dann die Fritz!Box nicht nur als Bridge betreiben, Du mußt vielmehr sogar.

Viele Kunden wollen aber keine statische IPv4, entweder aus Unwissenheit oder aber, weil sie die IP durch Reconnect ändern können wollen, z.B. wenn sie viel von 1-Click-Hostern wie uploaded.to ziehen, wo man ohne IP-Änderung immer 3h warten muß, bevor man die nächste Datei ziehen darf.
kikiriki2k hat geschrieben:was wäre besser von der hw her: AVM FRITZ!Box 6360 oder Cisco Kabelmodem EPC3208 + eigener Router
Letzteres.
Den eigenen Router kannst Du z.B. nach belieben aktualisieren und hättest dann auch schon seit 12 Tagen keine Sicherheitslücke mehr in der Fritz!Box, auf deren Behebung die UM-Kunden großteils noch immer warten.
Eine eigene Fritz!Box kannst Du auch nach Belieben mit Freetz aufpeppen, die UM-6360 natürlich nicht.

Du kriegst übrigens bei Office Internet (ohne Telefon) zum Cisco EPC3208 auch noch einen D-Link-Router dazu, so daß Du nicht unbedingt einen eigenen anschaffen mußt.
Je nachdem, welche D-Link-Gurke das ist, würde ich es aber dringend empfehlen :)
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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