Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von benzman » 13.02.2014, 12:34

Ich habe festgestellt, dass das Kommando funktioniert, wenn ich den TC7200 neustarre ohne Verbindung mit dem Kabelnetz. Er startet dann neu und ist nur noch unter der Adresse 192.168.100.1 zu erreichen. (Vorher auch unter 192.168.0.1)
Sobald ich allerdings wieder das Kabel anstecke, startet er nochmal neu und ist wieder im ursprünglichen Zustand.

Ich habe Unitymedia und den TC7200 und würde so gerne meine Fritz Box dahinter gescheit nutzen...

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von grouper » 13.02.2014, 12:36

kikiriki2k hat geschrieben:Timeout: No Response from 192.168.0.1
hast Du die Firewall vorher deaktiviert?

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von SpaceRat » 13.02.2014, 19:24

benzman hat geschrieben:Ich habe festgestellt, dass das Kommando funktioniert, wenn ich den TC7200 neustarre ohne Verbindung mit dem Kabelnetz. Er startet dann neu und ist nur noch unter der Adresse 192.168.100.1 zu erreichen. (Vorher auch unter 192.168.0.1)
Dann hat es prinzipiell funktioniert ...
benzman hat geschrieben:Sobald ich allerdings wieder das Kabel anstecke, startet er nochmal neu und ist wieder im ursprünglichen Zustand.
... aber UMKBW hasst seine Kunden so sehr, daß sie diese aggressivst quälen, indem sie die Konfiguration direkt wieder überschreiben.

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von benzman » 13.02.2014, 20:14

Ich habe nochmal Bilder dazu gemacht...

vorher
Bild

nachher
Bild

Interessant ist auch, dass wenn ich das Kabel wieder anstecke und Unitymedia das Gerät wieder "flasht", das WIFI wieder eingeschaltet ist.

Kann ich irgendwie (mittels snmp) das flashen von unitymedia unterbinden?

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von grouper » 13.02.2014, 23:33

Test erfolgreich, mein Router hat eine eigene IPv6 Adresse/Subnetz zugewiesen bekommen! Das durchreichen an die angeschlossenen Rechner funktioniert auch :-)

Was habe ich gemacht:
0. TC7200; Firewall aus und vom Kabel getrennt, powecycle, sonst kommt man mit SNMP nicht dran.DHCP Server an.
1. MibBrowser => 192.168.0.1 Set Befehl auf den genannten OID Wert. Interessanterweise findet man den Wert nicht wenn man danach sucht, Set ist aber erfolgreich
Die Oberfläche sieht nun anders aus, nicht mehr viel drin.
2. Kabel rein,Powercycle.
3. Router drangeklemmt, IPv6 überprüft.

Die TC Oberfläche sieht nach dem Powercylce wieder so aus wie vorher, die menüs sind aber alle tot.

Danke für den Tip Spacerat!

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von benzman » 13.02.2014, 23:55

Das hört sich ja gut an.
Bist du auch bei unitymedia nrw? Oder hast du einen anderen kabelanbieter?

Bei mir setzt sich, wie obere bereits beschrieben, das Kabelmodem wieder zurück.

Gruß

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von grouper » 14.02.2014, 00:07

bin bei UM Hessen...und im Moment scheint es noch zu funktionieren, habe zumindest immer noch eine ipv6

Update eine Stunde später...TC verliert netz und setzt sich selber zurück. Unitymedia Hessen hasst seine Kunden noch mehr und lässt sie eine Stunde lang in der Hoffnung das zu bekommen für was man zahlt.
Zuletzt geändert von grouper am 14.02.2014, 00:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von benzman » 14.02.2014, 00:34

Okay und ich dachte schon ich wäre zu blöd.

Gibt es noch andere Ideen?

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von grouper » 14.02.2014, 00:43

warten bis der Routerzwang abgeschafft wird?

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von SpaceRat » 14.02.2014, 08:11

grouper hat geschrieben:Test erfolgreich, mein Router hat eine eigene IPv6 Adresse/Subnetz zugewiesen bekommen! Das durchreichen an die angeschlossenen Rechner funktioniert auch :-)
Immerhin verhindert Dein Test - wenn er auch im Nachhinein doch nicht dauerhaft erfolgreich war - daß ich Überlegungen weiter verfolgen muß, mein Abschlußzeugnis wieder abzugeben.

Die Kabelnetzbetreiber erschweren/verhindern den Einsatz des Bridge-Modus ja u.a. mit der Begründung, dafür wäre IPv4 erforderlich und das könnten sie eben nicht mehr leisten.
Natürlich ist das Blödsinn, weil es einer Bridge egal ist, was sie transportiert, sie arbeitet mit MACs als Adressen, aber wenn es beständig anders behauptet wird, dann fängt man irgendwann an, sogar an Wissen zu zweifeln.

Dein Test hat nun bewiesen, daß ich Recht habe und man den Bridge-Modus problemlos auch an DS-lite-Anschlüssen freigeben könnte, solange der Kunde einen IPv6-tauglichen bzw. besser noch einen auch DS-lite-tauglichen Router hat.
In Deutschland dürften das ca. 75% der auf dem Markt befindlichen Router sein (AVM-Marktanteil > 60%, von den restlichen <40% werden eben auch ein Teil neuere D-Link-Router und andere Router sein, die ebenfalls DS-lite können). Wenn in diesem Marktanteil auch die von UM/KBW ausgelieferten TC7200 usw. selber mit drin sind, wird die tatsächliche Quote der tauglichen Router noch größer, weil durch das Umschalten des Routers in den Bridge-Modus die reale Bezugsmenge kleiner wird :).

Man verwehrt also 75% der Benutzer einen anständigen Anschluß unter dem Vorwand, max. 25% der Kunden vor eigener Blödheit schützen zu müssen.

Das könnte man auch anders lösen!

Einfach die Umschaltung des Betriebsmodus im Kundencenter verstecken, mit Warnhinweisen zupflastern und ggf. den Bridge-Modus auch automatisch zurücksetzen lassen, sofern der Kunde nicht binnen 15 Minuten nach der Umschaltung erneut ins Kundencenter geht und auf einer IPv4-only-Site die erfolgreiche Umschaltung bestätigt (Durch das Hosten auf einer IPv4-only-Site wäre sichergestellt, daß nicht nur eine reine IPv6-Verbindung läuft, sondern auch der AFTR-/DS-lite-Tunnel oder eben ein anderer Übergangsmechanismus).

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von SpaceRat » 14.02.2014, 08:18

benzman hat geschrieben:Okay und ich dachte schon ich wäre zu blöd.
Gibt es noch andere Ideen?
TR-069 und/oder SNMP im TC7200 deaktivieren/sperren, damit der Provider das Teil nicht zurückstellen kann.

Das könnte aber in die Hose gehen oder auch schlichtweg unmöglich sein.

Eigentlich makaber, daß der Kunde in die Hacker-Trickkiste greifen muß, nur um einen funktionierenden Anschluß zu bekommen, für den er eh schon bezahlt.

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von grouper » 14.02.2014, 11:45

http://www.boards.ie/vbulletin/showthre ... p=88976002

Liefert ein paar Hinweise zum Bootloader, anscheinend auch eine option fürs tr069... Serial hacking jemand? :-)

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von benzman » 14.02.2014, 17:04

SpaceRat hat geschrieben: TR-069 und/oder SNMP im TC7200 deaktivieren/sperren, damit der Provider das Teil nicht zurückstellen kann.

Das könnte aber in die Hose gehen oder auch schlichtweg unmöglich sein.
Hast du eine Idee, wie das funktioniert?
Kann ich das auch über SNMP sperren oder brauche ich Konsolenzugang?

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von SpaceRat » 14.02.2014, 17:16

benzman hat geschrieben:Hast du eine Idee, wie das funktioniert?
Nicht die geringste.

Ich habe noch nie ein TC7200 auch nur in Natura gesehen, geschweige denn angefaßt.
Auch habe ich kein DS-lite.

Mir steht ein ordentlich funktionierender Internet-Zugang in Form einer "Cisco EPC3212"-Bridge und einer eigenen Fritz!Box 7390 als Router zur Verfügung. Bekannten empfehle ich auch immer, die Fritz!Box 6360 zum Anschluß dazu zu nehmen. Wenn sie die drei Rufnummern von Telefon Komfort nicht brauchen, sollen sie halt den Aufpreis von 5 EUR als das sehen, was er ist: Eine versteckte Preiserhöhung.

Ich teile hier einfach nur mein Wissen über Internet-Technik im Allgemeinen und IPv6 im Konkreten, um das Leid der Betroffenen zu lindern, weil mir sonst die Decke auf den Kopf fallen würde ;)
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  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
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Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von towolf » 18.02.2014, 23:31

OpenWrt beherrscht auch DS Lite: http://wiki.openwrt.org/doc/uci/network ... v4.in.ipv6

Damit werden auch viele weitere Boxen DS Lite fähig.

Aber ihr dollen Spaßvögel meint ja, über Linux ablästern zu müssen. Ehrlich gesagt halte ich das für ein Stockholm Syndrom. Jedes Mal wenn ich Windows benutzen muss, kommt mir die Kotze hoch. Das ist alles mega-umständlich: man muss immer irgendwo rechts klicken, irgendwo ist dann versteckt "Properties" und dann irgendwie Andvanced und dann kann man nach elendig langweiligem rumgeklicke irgendwann etwas einstellen. Beispiel: gucken was die IPv6 IP ist und dann IPv6 an- oder abschalten. WTF?

Casuals.

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von benzman » 19.02.2014, 21:01

Aber wie soll mir openwrt denn bitte bei dem Problem mit dem tc7200 helfen? Oder habe ich da was falsch verstanden?

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von SpaceRat » 19.02.2014, 21:27

benzman hat geschrieben:Aber wie soll mir openwrt denn bitte bei dem Problem mit dem tc7200 helfen? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Tut es nicht.

Er wollte nur betonen, daß auch weitere Router DS-lite beherrschen würden, es also kein Problem wäre, den Bridge-Modus im TC7200 zumindest auf Kundenverlangen freizuschalten.

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von KennnyF1 » 19.02.2014, 21:45

Ich habe einen Router über LAN an den TC7200 angeschlossen und den TC7200 also nur als Modem und Switch im Betrieb gehabt. Der Access Point war mein Fremder Router und ich habe 6-8 Geräte Problemlos über Wlan am Netz gehabt.
TC7200 hatte die IP 192.168.0.1
Fremder Router die IP 192.168.0.2
Habe dann beim fremden Router "Internet über DHCP IP" (oder so) aktiviert + DMZ aktiviert. Ob DMZ nötig war, bin ich mir nicht mehr sicher. Hat alles Problemlos geklappt!

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von hajodele » 19.02.2014, 22:55

KennnyF1 hat geschrieben:Ich habe einen Router über LAN an den TC7200 angeschlossen und den TC7200 also nur als Modem und Switch im Betrieb gehabt. Der Access Point war mein Fremder Router und ich habe 6-8 Geräte Problemlos über Wlan am Netz gehabt.
TC7200 hatte die IP 192.168.0.1
Fremder Router die IP 192.168.0.2
Habe dann beim fremden Router "Internet über DHCP IP" (oder so) aktiviert + DMZ aktiviert. Ob DMZ nötig war, bin ich mir nicht mehr sicher. Hat alles Problemlos geklappt!
Das nennt sich NAT hinter NAT und sollte tunlichst vermieden werden.

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von KennnyF1 » 19.02.2014, 23:01

Warum?

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von SpaceRat » 20.02.2014, 03:29

KennnyF1 hat geschrieben:Warum?
Unreflektierte Wiedergabe von Halbwissen :D

Später mehr :zwinker:

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von SpaceRat » 20.02.2014, 17:02

Also:
  • NAT hinter NAT oder mehrfaches/doppeltes NAT fügt immer einen gewissen Grad an Komplexität zu einer Netzwerktopologie hinzu.
    Man muß noch genauer wissen, was man eigentlich tut, sonst hat man leicht einen Fehler eingebaut.
  • NAT ist zusätzlicher Aufwand für den Router und reduziert den möglichen Durchsatz.
    Trennt man Netze unter Nutzung von NAT wo gar keine Trennung erwünscht bzw. sinnvoll ist, dann kann es passieren, daß man auf einmal lokalen Traffic durch das NAT jagt und sich damit die Netzwerkgeschwindigkeit begrenzt.
Diese Gründe wiegen schwer und deshalb neigt man dazu, mehrfaches NAT im privaten Heimnetz eher zu vermeiden.


Ein mehrfaches NAT kann aber auch gute Gründe haben:
  • Die hermetische Trennung zweier Netze ist ausdrücklich gewünscht.
    Als Beispiel sei die Trennung des Heimnetzes und des geschäftlich genutzten Netzes an nur einem Anschluß genannt.
  • Das erste NAT ist unabwendbar durch den Zwangsrouter des Providers vorgegeben.
    Anders als durch doppeltes NAT ist die vollwertige Nutzung eines eigenen Routers an einem IPv4-Anschluß hinter einem Cisco EPC3208G oder einem TC7200 nicht möglich.
    Da Cisco EPC3208G und TC7200 nicht ersetzt und auch nicht in den Bridge-Modus versetzt werden können, aber jeder andere Router besser ist als die vorgenannten, ist das doppelte NAT das geringere Übel.

    Diese Aussage gilt wohlgemerkt nur für IPv4-Anschlüsse. An DS-lite-Anschlüssen ist die Kaskade und damit das doppelte NAT hingegen zu vermeiden, da man sich mit ihr die IPv6-Konnektivität zerstört und die nachgeschalteten Netze fortan selbst dann über den IPv4-Tunnel auf das Internet zugreifen würden, wenn Server auch über die native IPv6-Verbindung erreichbar wären.

    Will man Dienste aus dem Heimnetz für das Internet erreichbar machen, dann gilt diese Aussage noch umso mehr, zudem führt kein ernsthafter Weg mehr an einem Upgrade auf die Fritz!Box 6360 vorbei, da weder Cisco EPC3208G noch TC7200 über eine für diesen Zweck geeignete IPv6-Firewall verfügen.

Daraus folgt:
  1. Die mitgelieferten Router Cisco EPC3208G und TC7200 genügen nur geringsten Ansprüchen (Surf-only-Zugang)
    Wenn die eigenen Ansprüche tatsächlich so niedrig sind, dann sind es die Netzwerk-Kenntnisse meist auch und es sollte auf die Komplexität doppelten NATs verzichtet werden.
  2. Hat man höhere Ansprüche und möchte z.B. Dienste aus dem Internet erreichbar machen, dann ist doppeltes NAT an einem IPv4-only-Anschluß ein durchaus gangbarer Weg, einen eigenen Router vollwertig zu betreiben.
    In diesem Fall sollte man aber das erste Netzwerk bis auf seine Grundfesten reduzieren, dort also nur noch Cisco/TC7200 und WAN-Seite des eigenen Routers verbinden, ggf. das Subnet verkleinern, DHCP deaktivieren und den eigenen Router in die "DMZ" setzen bzw. als exposed host konfigurieren. Weitere Geräte haben dann hier nichts mehr verloren, sondern gehören hinter den eigenen Router.
  3. An DS-lite-Anschlüssen taugen Cisco EPC3208G und TC7200 nur für die niedrigsten Ansprüche.
    Soll auch nur ein Port freigegeben werden, müssen sie verworfen und durch eine Fritz!Box 63x0 ersetzt werden. Spezial-Lösungen mit eigener Hardware-Firewall mal als eher unrealistisch außen vor gelassen.
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  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von benzman » 26.02.2014, 19:29

Ich habe gerade mit dem Unitymedia Support telefoniert. Was ich rausbekommen habe: Angeblich ist sich Unitymedia der fehlenden Funktion bewusst und hat entsprechendes an die Firma des Routers weitergeleitet.
"Irgendwann" soll dann wohl ein Update kommen, wo das möglich ist...

Also, abwarten und Tee trinken

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von Leseratte10 » 26.02.2014, 20:02

Das ist Quatsch - der TC unterstützt diese Funktion, sie wurde nur von Unitymedia deaktiviert...

Typische Ausrede.

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Re: Eigener Router hinter TC7200 - Bridge Mode

Beitrag von c.monty » 09.10.2014, 10:22

Hallo!

Seit gestern bin ich (leider) auch Besitzer des TC7200, das mir als Austauschgerät für mein Arris Kabel-Modem von KabelBW zur Verfügung gestellt wurde.

Ich kann bestätigen, dass ich bei fixer IPv4-Adresse keine Option habe, in der Benutzeroberfläche das Gerät in den Bridge-Modus zu versetzen.

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