Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

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Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 27.06.2013, 18:15

Hallo,
Ich habe IpV6 + Dualstak lite, wie viele andere hier halt auch. Ich würde halt gerne über Ipv4 von aussen zu ereichen sein, daher habe ich mich, aller "geht nicht" Sprüche zum Trotz, ein bisschen durch Internet gewühlt. Dabei bin ich über folgenden Artikel gestolpert:
http://www.fukurama.org/wordpress/2013/ ... pv4-bekam/
Da haben mich vor allem die letzten 2 Absätze aufhorchen lassen. Darin beschreibt der Autor das er sich über Portunity eine statische Ipv4 für seinen Server besorgt hat.
Ich bin mit VPN's oder VPN-Tunneln überhaupt nicht vertraut, es sind mir aber gleich ein paar Gedanken durch den Kopf geschwirrt...

-In der Fritzbox kann man ja auch ein VPN einrichten, aber ich frage mich ob das mit dem Portunity VPN Tunnel übehaupt klappen könnte?
-Ich habe ein NAS, welches ich eigentlich nur übers LAN nutzen wollte, welches ich jetzt aber doch auch ganz gerne von aussen erreichen würde. Von einem IPv6 Netzwerk sollte das kein Problem sein, aber von einer Ipv4 raus leider schon. Mein Nas unterstüzt auch VPNs - d.h. ich könnte Portunity evtl. auch über mein NAS nutzen, dann hätte das zumindest eine von extern erreichbare IpV4.

Mein Problem ist halt leider, das ich überhaupt keine Ahnung von VPN habe - Habe mich zwar schon etwas eingelesen, aber bisher nur das Funktions-Prinzip verstanden. Ich komme bei so etwas, besser mit "learning by doing" oder "Versuch und Irrtum" klar.

Ich hätte bei Portunity knapp 14 Tage Zeit das ans laufen zu bekommen, bevor ich an den vertag gebunden wäre.

Hat hier schon einer mit Portunity oder mit anderen 6in4 Lösungen schon einer Erfahrungen gemacht?
Und müsste das nicht eigentlich 4in6 heißen?

p.s. Ich versuche auch grade eine IpV6 für mein Handy zu bekommen, da ich eine App gefunden habe, die wohl den Service von Sixxs unterstützt. Nur leider habe ich von Sixxs noch keine IpV6 adresse erhalten, hoffe die kommt noch, wäre schön. Dann ginge es schonmal vom Handy aus (wenn denn alles so klappt...)

Hab ihr hier evtl. noch andere Lösungen / Lösungansätze parat?

gruß nutz

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Moses » 28.06.2013, 10:05

Hm. Wie heißt die App und für welches System ist die? Das würd mich interessieren.

Mit VPN hab ich selber auch nur wenig Erfahrung... ich würde sagen, da ist ein bisschen die Frage, wer sich "einwählen" muss und ob deine Geräte das können, oder ob die nur den Server stellen können.

Grundsätzlich brauchst du einen VPN Tunnel, der stehen muss. Wenn der Tunnel-Endpunkt dann eine erreichbare IPv4 Adresse hat und alles durch den Tunnel schickt, bist du eigentlich schon fertig. Ob das jetzt 6in4 oder 4in6 ist, ist egal... im Prinzip müsste der VPN Tunnel auch über deine nicht öffentliche IPv4 Adresse funktionieren, ganz ohne IPv6. Hab das zwar noch nicht zu 100% durchdacht, sehe aber grad nicht, was dagegen spricht...

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 28.06.2013, 11:42

Danke, für dein feedback! Ich denke ich werde das mal testen und wenn ich es in der Zeit nicht schaffe, kündige ich eben, aber da werde ich mich erst noch etwas mehr belesen.

Zur App:
Die ist für Android, benötigt aber Root Rechte! Heißt "Androiccu IPv6 tunnels".
Im Playstaore in den Comments steht auch was man bei Sixxs einstellen muss. Nur habe ich es leider noch nicht testen können, da ich noch keine Freigabe von Sixxs habe. Deshalb hatte ich sie auch noch nicht genannt.
Hier der Link zum Playstore: https://play.google.com/store/apps/deta ... iccu&hl=de

Zu Vpn:
Wenn dazu hier noch einer nützliche Infos hat, immer her damit!

Gruß nuts

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 29.06.2013, 21:03

ich schon wieder :naughty:

Also ich hab mir gestern mal so einen VPN-Tunnel geordert und bin seit dem fleißig am testen und verzweifeln.
-Mit meiner NAS (von Synology) kann ich keinen Tunnel aufbauen, weder über PPTP, noch über OpenVPN.
-Ich habe hier noch einen OpenWRT Router, mit dem ich es auch am versuchen bin, aber der macht mich einfach nur verrückt - werds aber weiter versuchen. Einmal hatte er kurz eine Verbindung, die aber genauso schnell wieder futsch war.
-Mit meinem Windows7 Pc bekomme ich, jedenfalls kurzfristig, einen OpenVPN-Tunnel hin. Aber der bricht halt recht schnell wieder ab. Ich konnte aber einemal auf Speetest.net testen und war erfreut, das ich fast meine vollen 100mbit bei einer 22ms ping erreichte. Und als Provider war Portunity (nicht Unitymedia :streber: ) angegeben.
Das fand ich etwas aufbauend.

ABER: Ehrlich gesagt sehe ich da eher schwarz, das ich das richtig ans laufen bekomme, weil:
So wie ich das jetzt sehe, wird die Verbindung zu dem Tunnel immer über Ipv4 hergestellt, und VPNs brauchen wohl freigebene Ports.... DS-Lite + freigebene Ports... das wird wohl nix - daher resultieren wohl auch meine Verbindungsabrüche.

Ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben - Ich werde am Montag mal den Support von Portunity bemühen, ob es nicht möglich ist den Tunnel über Ipv6 aufzubauen, das kann ich wenigstens selber routen! :pcfreak:

Meine ideen sind in sachen Portunity erstmal recht erschöpft. Ich werd mal noch etwas weiter suchen, evtl find ich ja noch was - auch wenn mir davon schon ganz schön der Schädel brummt :hirnbump: .

Über jeden noch so seltsamen Denkanstoß wäre ich sehr erfreut! :super:

gruß nuts :winken:

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Joerg » 29.06.2013, 22:22

nutsymtom hat geschrieben: -Ich habe hier noch einen OpenWRT Router, mit dem ich es auch am versuchen bin, aber der macht mich einfach nur verrückt - werds aber weiter versuchen. Einmal hatte er kurz eine Verbindung, die aber genauso schnell wieder futsch war.
Hab das mit DD-WRT mal mit OpenVPN gemacht (allerdings über IPv4), da ging das problemlos und auch stabil. Ist aber schon ein paar Jahre her.
nutsymtom hat geschrieben: -Mit meinem Windows7 Pc bekomme ich, jedenfalls kurzfristig, einen OpenVPN-Tunnel hin. Aber der bricht halt recht schnell wieder ab. Ich konnte aber einemal auf Speetest.net testen und war erfreut, das ich fast meine vollen 100mbit bei einer 22ms ping erreichte. Und als Provider war Portunity (nicht Unitymedia :streber: ) angegeben.


Von meinem Windows-PC aus nutze ich (über IPv4) openvpn mit "OpenVPN GUI", um ein VPN in die Firma aufzubauen. Läuft absolut stabil, allerdings auch wieder über IPv4.
nutsymtom hat geschrieben: ABER: Ehrlich gesagt sehe ich da eher schwarz, das ich das richtig ans laufen bekomme, weil:
So wie ich das jetzt sehe, wird die Verbindung zu dem Tunnel immer über Ipv4 hergestellt, und VPNs brauchen wohl freigebene Ports.... DS-Lite + freigebene Ports... das wird wohl nix - daher resultieren wohl auch meine Verbindungsabrüche.
Der OpenVPN-Client baut eine "ganz normale" TCP-Verbindung zum OpenVPN-Server auf, über die dann alles getunnelt wird. Portfreigaben sind dazu (auf der Clientseite) absolut überflüssig. OpenVPN unterstützt seit 2.3.0 (aktuell ist 2.3.2) IPv6 vollständig sowohl als Transport-"Medium" als auch als "Payload". Geht natürlich nur, wenn Portunity einen OpenVPN-Server mit IPv6 anbietet...

Viel Erfolg,

Jörg

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 29.06.2013, 23:38

Hallo,
Danke für deine Anwort!
-Beim dem OpenWRT ist es auch eher OpenWRT was mich bissel nervt.Ich muss mal schauen ob es eine DD-WRT für meinen Router gibt und was die kann, evtl. lösen sich dann gewisse Probleme von selbst.
-Bei Windows nutze ich auch die OpenVPN GUI. Bei Portunity steht nur im Wiki:"Vom Prinzip kann der PPTP- oder OpenVPN-Tunnel von allen Internetzugängen aus benutzt werden (mit entsprechenden Endgeräten oder Software-Clients), solange der Provider die entsprechenden Ports nicht sperrt."
Daher denke ich das die Ports doch eine Rolle spielen könnten.
OpenVPN unterstützt seit 2.3.0 (aktuell ist 2.3.2) IPv6 vollständig sowohl als Transport-"Medium" als auch als "Payload". Geht natürlich nur, wenn Portunity einen OpenVPN-Server mit IPv6 anbietet...
Das habe ich gelesen, und bei Portunity steht sogar:
"Erweiterung der Tunnelplattform um native Einwahl via IPv6
Auf Grund gestiegener nachfrage nach Login Möglichkeit von einer nativer IPv6 Adresse, werden wir am Montag dem 27.05.2013 zwischen 08:30 Uhr und 09:00 Uhr den OpenVPN Server zusätzlich nativ per IPv6 erreichbar machen. Hierzu müssen leider alle OpenVPN Tunnel kurz trennt. Eine anschließende Neueinwahl ist sofort wieder möglich. Tunnel die per PPTP oder L2TP / IPSEC aufgebaut sind werden nicht getrennt."

Da stellt sich dann nur noch die Frage, ob das Ipv4 dann auch über die Ipv6 getunnelt wird. Aber die technischen Vorauszetungen schein ja gegeben zu sein. Ich hoffe echt ich bekomm das ans laufen, wäre schön!

Die nacht ist noch jung :schnarch: :glück: , dann werd ich mein Glück mal weiter versuchen.
Viel Erfolg
Danke

gruß nuts

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Moses » 30.06.2013, 01:00

Naja, das mit der Portsperre bezieht sich nicht auf Ports, die du bei dir forwarden musst, sondern darauf, dass Provider, aus welchen Gründen auch immer, Verbindungen zu bestimmten Ziel-Ports umgehen. Bei den normalen ISPs ist das eigentlich kein Thema. Eher Portdrosselungen (damals mal bei eMule und so passiert). Bei meiner Arbeit kommt man aber z.B. nur auf Port 21, 80, 8080 oder 443 an irgendeinen Server. Alles andere wird direkt von der eigenen Firewall blockiert. So etwas ist mit Portsperren gemeint. Da ginge ein VPN nicht (was beabsichtigt ist).

Das die Verbindung ständig abbricht, ist ärgerlich... gibt es da Möglichkeiten am Client noch etwas zu tunen? Ansonsten solltest du mal bei Portunity gucken / fragen, ob die dazu Ideen haben. ggf. ist auch ein traceroute von dir zum VPN Server interessant. Vielleicht ist die Verbindung da zwischendurch irgendwo überlastet (wobei der 100Mbit/s Speedtest etwas dagegen spricht).

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 30.06.2013, 10:34

Hallo,
Ich habe gestern Abend einfach nochmal den VPN-Tunnel auf dem Pc gestartet, und er lief, bis ich ihn selber gestoppt habe und ins Bett bin. Heute morgen läuft er auch.
Ich habe z.Z vollen Internetzugriff über Ipv4 und Ipv6. Was ich da nur etwas seltsam finde:
-Ein "tracert http://www.n-tv.de" (ist Ipv4) geht augenscheinlich über die Portunity Server.
-Ein "tracert http://www.google.de" (Ipv6) geht über die Fritzbox, Unitymedia, und noch ein paar stellen mehr.
Ich glaube da muss ich nochmal etwas lesen, bzw hat morgen ja der Portunity Support wieder Telofonzeit ;)

Das die Verbindung ständig abbricht, ist ärgerlich... gibt es da Möglichkeiten am Client noch etwas zu tunen? Ansonsten solltest du mal bei Portunity gucken / fragen, ob die dazu Ideen haben.
Ja tun sie, und zwar:
"Sollte die OpenVPN-Verbindung nicht aufgebaut werden können oder immer wieder nach kurzer Zeit zusammenbrechen, prüfen Sie bitte ob Ihr Router ICMP-Pakete verwirft. Diese sollten Sie zumindest von und zu unserem Tunnelserver akzeptieren, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. ICMP ist mehr als "nur Ping" und wird vielmehr auch genutzt, um die MTU der Gegenstelle zu erfragen oder herauszufinden ob ein Port bereits genutzt wird. Im Zusammenhang mit Tunnelprotokollen ist es daher wirklich wichtig, dass diese Informationen übermittelt werden können."

Ich glaube da hatte ich etwas verwechselt (Ports Firewall ICMP), aber wie kann ich den testen ob das der Fall ist?
Naja, das mit der Portsperre bezieht sich nicht auf Ports, die du bei dir forwarden musst, sondern darauf, dass Provider, aus welchen Gründen auch immer, Verbindungen zu bestimmten Ziel-Ports umgehen. Bei den normalen ISPs ist das eigentlich kein Thema. Eher Portdrosselungen (damals mal bei eMule und so passiert). Bei meiner Arbeit kommt man aber z.B. nur auf Port 21, 80, 8080 oder 443 an irgendeinen Server. Alles andere wird direkt von der eigenen Firewall blockiert. So etwas ist mit Portsperren gemeint. Da ginge ein VPN nicht (was beabsichtigt ist).
Das verwirrt mich jetzt noch etwas mehr :kratz:
Ich dachte DS-Lite wäre da recht zu? Portfreigaben sollen bei mir ja an der Fritzbox wohl nichts bringen - also im IPv4 - somit wäre es doch gegeben das zumindest geswisse Ports zu sind?
Mit Ports stehe ich aber seit meinem erstem Router auf Kriegsfuss, ich denke ich habs geschnallt, aber dann doch wieder nicht. DS-Lite setzt dem bei mir die Krone auf!
Ich glaube da muss ich auch nochmal bissel nachlesen. Ich denke zwar zu wissen wie es im Grunde funktionieren sollte, aber eine Auffrischung ist evtl doch nicht verkehrt.

Aber immerhin steht der Tunnel zur Zeit. Jetzt frage ich mich allerdings wieso mein NAS sich nicht verbinden wollte, aber ein Router der das erledigt wäre mir etwas lieber.

Was haltet ihr von der Idee, den gesammten Traffic übers VPN zu leiten? Könnte halt mit dem Datenvolumen ab und zu Eng werden, aber ich frage jetzt mehr aus technischer sicht.

btw. So viel zu schreiben ist echt nicht so meine Art, nochmal ein BIG THANKS an alle die sich hier beteiligen!!! :super:

Jetz erstmal ein :kafffee: und dann gehts weiter :pcfreak:

EDIT:
Wenn Openvpn so geht, sollte PPTP dan auch funktioniern? weil mit PPTP komm ich nicht rein. Also aufm Pc. Wenn PPTP funktionieren würde, könnte ich meinen Asus-Router dazwischen hängen, und den das machen lassen.

gruß nuts :winken:

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 30.06.2013, 18:16

heutiges Fazit:
-OpenVPN laüft auf meinem Windows Pc seit gestriger Abrüche eigentlich ganz gut, habe da aber in Sachen Ipv6 nicht weiter probiert (siehe oben tracert) - der speed ist soweit echt in Ordnung!
-Auf meinem Router mit OpenWRT habe ich es heute doch tatsächlich auch mal geschaft mich zu verbinden! Aber der Speedtest den ich gemacht habe, ließ mich doch etwas zusammen zucken - nur 10Mbit down (bei 100er Leitung). Da frage ich mich ob der Router das dermaßen runterschrauben kann oder ob das an was anderem liegt? Ich habe auf dem router auch erstmal nur Ipv4 probiert, WEIL: Das Blöde Ding sich nach einem Neustart einfach nicht wieder verbinden wollte - auch ein manueller start ging nicht - das Ding macht mich einfach nur noch verrückt - - Warum kein DD-WRT? da hat Portunity wohl Probleme mit.
-Mein Nas bekommt wohl auch keine Verbindung hin, das die OpenVPN Config da etwas begrenzt ist. Da habe ich aber auch noch nicht sehr viel probiert.

Am liebsten wäre mir die Lösung über einen Router, Da könnt ich ein paar oder alle meine Gerätem hinter hängen und gut, aber bei 10Mbit und dieser unzuverlässigen Kiste, eher nicht.
Gibt es eigentlich Router die OpenVPN von Haus aus unterstüzen, also ohne Costom Firmware? Ich hatte mal KURZ gegoogelt, aber nicht viel gefunden.

Hmmm alles nicht so einfach.

Gruß nuts

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Joerg » 30.06.2013, 19:48

nutsymtom hat geschrieben: Am liebsten wäre mir die Lösung über einen Router, Da könnt ich ein paar oder alle meine Gerätem hinter hängen und gut, aber bei 10Mbit und dieser unzuverlässigen Kiste, eher nicht.
Gibt es eigentlich Router die OpenVPN von Haus aus unterstüzen, also ohne Costom Firmware? Ich hatte mal KURZ gegoogelt, aber nicht viel gefunden.
Verschlüsseln ist eine relativ rechenaufwändige Sache, da kommt es schon auch auf die verwendete Hardware an. Die rangiert vom "ursprünglichen" WRT54G mit einer 125 MHz CPU (mips16, soweit ich mich entsinne) und 100 MBit-Ports bis zu moderneren Geräte wie dem WNDR3700 mit 680 MHz mips16 mit GBit-Ports. Das die Verschlüsselungsleistung mit der Leistungsfähigkeit der CPU steigt dürfte ja klar sein.

Was für'n Gerät hattest Du denn da in Verwendung?

Geräte, die von Hause aus OpenWRT als Firmware haben sind mir im Moment nicht bekannt.

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 30.06.2013, 20:21

hi,
Ich habe einen TpLink TL-WR1043N - nicht neu aber auch noch nicht Uralt.
Was mir aber vorhin aufgefallen ist, am Pc unter dem Status des VPN-Tunnels zeigt er mir auch nur 10Mbit an, auch wenn ich bei Speedtest.net 100Mbit mit der Ip von Portunity angezeigt bekomme.
Geräte, die von Hause aus OpenWRT als Firmware haben sind mir im Moment nicht bekannt.
So war das auch nicht gemeint, ich hätte gern einen Router oder ähnliches, der voll OpenVPN kann. Und das wenn möglich mit der Stock-Firmware die von Haus aus drauf ist, aber ich habe bisher nur geräte gefunden die 500€+ kosten.

gruß nutz

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Joerg » 30.06.2013, 20:47

nutsymtom hat geschrieben:hi,
Ich habe einen TpLink TL-WR1043N - nicht neu aber auch noch nicht Uralt.
Ist ein 400 MHz-Gerät, also eigentlich gar nicht so langsam; ist wahrscheinlich dann wohl das, was man erwarten kann. Ich hab das damals über eine 3 MBit-DSL-Leitung gemacht, dafür hat es gereicht...
nutsymtom hat geschrieben: Was mir aber vorhin aufgefallen ist, am Pc unter dem Status des VPN-Tunnels zeigt er mir auch nur 10Mbit an, auch wenn ich bei Speedtest.net 100Mbit mit der Ip von Portunity angezeigt bekomme.
Das hat nichts zu bedeuten, glaube ich:
http://superuser.com/questions/472962/i ... -bandwidth
nutsymtom hat geschrieben: So war das auch nicht gemeint, ich hätte gern einen Router oder ähnliches, der voll OpenVPN kann. Und das wenn möglich mit der Stock-Firmware die von Haus aus drauf ist, aber ich habe bisher nur geräte gefunden die 500€+ kosten.
VPNs sind für die meissten User nicht relevant, lassen sich also auch nicht als Verkaufsargument für den Massenmarkt nutzen - daher bauen die Hersteller sowas in Consumer-Geräte leider eher nicht ein. Hersteller, die auch "große" Router bauen, wollen zudem nicht mit preiswerten Geräten aus dem eigenen Sortiment ihren "teuren" Geräten Konkurrenz machen. Daher kenne ich auch keine preisgünstigen Router, deren Stock-Firmware OpenVPN "kann" :(

Jörg

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Moses » 01.07.2013, 12:27

nutsymtom hat geschrieben:
Naja, das mit der Portsperre bezieht sich nicht auf Ports, die du bei dir forwarden musst, sondern darauf, dass Provider, aus welchen Gründen auch immer, Verbindungen zu bestimmten Ziel-Ports umgehen. Bei den normalen ISPs ist das eigentlich kein Thema. Eher Portdrosselungen (damals mal bei eMule und so passiert). Bei meiner Arbeit kommt man aber z.B. nur auf Port 21, 80, 8080 oder 443 an irgendeinen Server. Alles andere wird direkt von der eigenen Firewall blockiert. So etwas ist mit Portsperren gemeint. Da ginge ein VPN nicht (was beabsichtigt ist).
Das verwirrt mich jetzt noch etwas mehr :kratz:
Ich dachte DS-Lite wäre da recht zu? Portfreigaben sollen bei mir ja an der Fritzbox wohl nichts bringen - also im IPv4 - somit wäre es doch gegeben das zumindest geswisse Ports zu sind?
Mit Ports stehe ich aber seit meinem erstem Router auf Kriegsfuss, ich denke ich habs geschnallt, aber dann doch wieder nicht. DS-Lite setzt dem bei mir die Krone auf!
Ich glaube da muss ich auch nochmal bissel nachlesen. Ich denke zwar zu wissen wie es im Grunde funktionieren sollte, aber eine Auffrischung ist evtl doch nicht verkehrt.
Hehe.. da muss man aufpassen. Du kannst bei DS-Lite keine Ports "freigeben". Dabei ist der Begriff "freigeben" recht schlecht gewählt, hat sich aber bei uns so eingebürgert. Der Engländer sagt "forward", also weiterleiten, was die Sache viel besser trifft.

Wir können ja mal tiefer anfangen... was sind Ports? Ports sind eigentlich nur willkürliche Zahlen, die es erlauben Verbindungen bestimmten Anwendungen zuzuordnen. Jede TCP Verbindung hat auf Empfänger- und auf Senderseite jeweils einen Port. Jeder Port kann nur einmal gleichzeitig genutzt werden (also z.B. wenn auf Port 80 ein http-Server lauscht, kann da nicht noch ein zweiter Server lauschen oder jemand anders etwas verschicken). Der Port auf Senderseite wird normalerweise zufällig bestimmt, von dem was grad noch frei ist.

Bei DS-Lite ist jetzt im Prinzip das gleiche wie dein lokaler Router, da wird NAT verwendet. Das heißt, es gibt ein Gerät, was alle Verbindungen entgegen nimmt und anhand einer Tabelle von internen IPs und Portnummern die Pakete umverteilt. Das Problem dabei ist, dass man nicht hinter dem NAT-Router auf Verbindungen warten kann, da der Router noch überhaupt nichts von der Verbindung weiß. Denn da würde bei dem ein Paket ankommen für seine IP (die interne IP ist ja von außen nicht zu erreichen) und einen bestimmten Port, z.B. 80. Jetzt guckt der in seiner Tabelle und sieht keine Verbindung die zu der externen IP, dem Port von dem geschickt wurde und dem Zielport 80 passt und verwirft das Paket einfach, weil er ja nicht weiß, was er damit machen soll. Hier kommt dann die "Port Freigabe" ins Spiel. Denn man kann dem NAT-Router in der Situation sagen: Alles, was an Port 80 ankommt, schickst du einfach an interne IP X und Port Y weiter. Also ist es tatsächlich eher eine Weiterleitung, als eine Freigabe.

Das heißt im Umkehrschluss auch, dass bei DS-Lite keine Ports "gesperrt" sind. Es sind nur keine eingehenden Verbindungen möglich, da du den NAT-Router nicht konfigurieren kannst. Ausgehende Verbindungen (also alle Verbindungen, die dein Rechner initiiert) funktionieren aber ohne Probleme. Wenn da ein Port gesperrt wäre, würde eine Firewall gucken: Rechner X will zu IP so und so auf Port Y verbinden. Hab ich eine Regel die das verbietet? Wenn ja => Verbindung verhindern. Das ist aber eben etwas völlig anderes als die ankommende Verbindung beim NAT. Das ist so zu sagen keine "Absicht", sondern der NAT Router kennt die Verbindung, die du aufbauen wolltest einfach gar nicht... wenn die Verbindung einmal steht, dann wert der sich auch nicht gegen bestimmte Ports, sondern schleust alles brav durch.

Ich hoffe, das konnte dir etwas Klarheit bringen.

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 01.07.2013, 15:40

@Moses, Danke für die Auffrischung! Das mieste wusste ich ich zwar schon, ist aber immer gut nochmal sein Wissen zu bestätigen, vor allem in Sachen Netzwerk!
Aber das mit Dem DS-Lite muss ich mir nochmal zu gemüte führen, ich weis zwar ungefair was geht und was nicht, auch teilweise warum, aber so ganz geklingelt hat es noch nicht - da werd ich erst nomal bissel lesen gehn! Aber erst später, weil:

Ich habe gestern (spät Abend) meine Bestätigung von Sixxs bekommen - da kann ich die App gleich mal testen. Musst ja noch Arbeiten...

Und den Support von Portunity werd ich gleich auch mal behmühen, mal schauen was geht und was nicht.

EDIT:
zu Sixxs - Arg, jetzt muss ich noch nen Tunnel beantragen, dauert wohl wieder ein paar Tage. Is ja fast wie auf'm Amt.. :kratz:

Danke und Gruß nuts

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 01.07.2013, 18:07

Holla die Waldfee!
Ich habe eben mal den Support von Portunity angerufen -> erstmal die übliche warteschleife -> dann kam die durchsage: alle Plätze belegt, bitte hinterlassen sie eine Nachricht, wir werden sie dann zurückrufen.
Da dachte ich mir, Na toll, die rufen bestimmt erst Morgen an...Pustekuchen 15-30min später hatte ich einen wirklich kompetenten Mitarbeiter am Telefon!
Ergebinis:
Ich habe jetzt einen 4in6 openVPN Tunnel am laufen, soll heißen ich habe eine Feste statische Ipv4 von Portunity und meine Ipv6 von Unitimedia und das OpenVPN wird durch die Ipv6 getunnelt! Super, so soll das sein!
Wo es anscheinend noch Probleme gibt, ist die Tunnelung einer Ipv6 über Ipv6 habe ich jetzt aber erstmal außen vor gelassen. Shön wäre es aber, wenn ich beides über Portunity beziehen könnte. Da werd ich noch drann bleiben.

Was aber im Grunde wurscht wäre, wenn ich genau diese funktionierende config über ein kleines, stomsparendes Gerät laufen lasse könnte.

Das mit den nur 10mbit über meinen OpenWRT Router, hat er auch mit der Verschlüsselung und dem Prozessor begründet. Jetzt frage ich mich halt, wie ich das am gescheitesten löse.

Aber ich bin ein Stück weiter!

@Moses :pcfreak:
Ich habe eben meinen IPv6 Tunnel von Sixxs zugewiesen bekommen (den für mein Handy / Android + Root) und natürlich gleich getestet!
Erster Test war: http://ipv6.google.com/ - hat funktioniert!
Zweiter Test war: Zugriff auf die Weboberfläche meines NAS - Portfreigabe in der Fritzbox definiert (unter IPv6) - hat funktioniert!
Dritter Test: Zugriff auf mein NAS (Webdav mit https) über ES DateiExplorer - Portfreigabe entsprechend angepasst - hat hat auch funktioniert.

muss sagen: sehr goil! :lovingeyes: Hoffentlich bleibt das relativ stabil, wär echt sauber!

gruß nuts

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von SpaceRat » 03.07.2013, 04:29

nutsymtom hat geschrieben:Ich habe eben meinen IPv6 Tunnel von Sixxs zugewiesen bekommen (den für mein Handy / Android + Root) und natürlich gleich getestet!
Erster Test war: http://ipv6.google.com/ - hat funktioniert!
Zweiter Test war: Zugriff auf die Weboberfläche meines NAS - Portfreigabe in der Fritzbox definiert (unter IPv6) - hat funktioniert!
Dritter Test: Zugriff auf mein NAS (Webdav mit https) über ES DateiExplorer - Portfreigabe entsprechend angepasst - hat hat auch funktioniert.
Ist natürlich die Frage, ob man dann noch 4,20 EUR/mtl. für den IPv4-Tunnel ausgeben will :)

Eine kleine Randnotiz:
Mir ist aufgefallen, daß so ein Android-Handy über Androiccu ein ganzes Subnetz ins IPv6-Netz bringt.

Will heißen:
Während Androiccu auf meinem Smartphone läuft und das Smartphone im WLAN angemeldet ist, erhalten ALLE IPv6-fähigen Geräte im Haus, zwei globale IPv6-Adressen!
Die eine durch die Witz!Box und den von ihr aufgebauten SixXS-Tunnel, die zweite vom Smartphone und den durch dieses aufgebauten SixXS-Tunnel ...
Das ist - vorsichtig gesagt - suboptimal.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Joerg » 03.07.2013, 06:57

SpaceRat hat geschrieben:
nutsymtom hat geschrieben:Ich habe eben meinen IPv6 Tunnel von Sixxs zugewiesen bekommen (den für mein Handy / Android + Root) und natürlich gleich getestet!
Erster Test war: http://ipv6.google.com/ - hat funktioniert!
Zweiter Test war: Zugriff auf die Weboberfläche meines NAS - Portfreigabe in der Fritzbox definiert (unter IPv6) - hat funktioniert!
Dritter Test: Zugriff auf mein NAS (Webdav mit https) über ES DateiExplorer - Portfreigabe entsprechend angepasst - hat hat auch funktioniert.
Ist natürlich die Frage, ob man dann noch 4,20 EUR/mtl. für den IPv4-Tunnel ausgeben will :)

Eine kleine Randnotiz:
Mir ist aufgefallen, daß so ein Android-Handy über Androiccu ein ganzes Subnetz ins IPv6-Netz bringt.

Will heißen:
Während Androiccu auf meinem Smartphone läuft und das Smartphone im WLAN angemeldet ist, erhalten ALLE IPv6-fähigen Geräte im Haus, zwei globale IPv6-Adressen!
Die eine durch die Witz!Box und den von ihr aufgebauten SixXS-Tunnel, die zweite vom Smartphone und den durch dieses aufgebauten SixXS-Tunnel ...
Das ist - vorsichtig gesagt - suboptimal.
Klar, aber der Anwendungsfall ist ja auch vergleichweise sinnlos; wenn mein Handy zu Hause im WLAN angemeldet ist, hat es ja bereits eine IPv6-Adresse von der F!B, daher macht es wenig Sinn, in dieser Situation den Androiccu-Tunnel zu aktivieren :)

Jörg

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 03.07.2013, 16:34

Ist natürlich die Frage, ob man dann noch 4,20 EUR/mtl. für den IPv4-Tunnel ausgeben will :)
Wenn man es nur für den Zugriff übers Handy machen, hast du recht. Ich würde allerdings gerne auch über andere Ipv4 Netze drauf zugreifen / zugreifen lassen, daher würde es sich lohnen wenn alles so klappt wie ich das will - Die richtige Hardware dafür zu finden ist mein größtes Problem, da OpenVPN der einzigste Tunnel ist, der richtig funktioniert, die anderen pptp oder das L-dingens gehen gar nicht oder nur sehr langsam. Openvpn geht über IPv4 aber auch über IPv6 und das find ich klasse - nur doof das es keine günstigen Geräte dafür gibt (die auch den Speed liefern), aber da fällt mir evtl noch was ein - mal schauen.
Eine kleine Randnotiz:
Mir ist aufgefallen, daß so ein Android-Handy über Androiccu ein ganzes Subnetz ins IPv6-Netz bringt.

Will heißen:
Während Androiccu auf meinem Smartphone läuft und das Smartphone im WLAN angemeldet ist, erhalten ALLE IPv6-fähigen Geräte im Haus, zwei globale IPv6-Adressen!
Die eine durch die Witz!Box und den von ihr aufgebauten SixXS-Tunnel, die zweite vom Smartphone und den durch dieses aufgebauten SixXS-Tunnel ...
Das ist - vorsichtig gesagt - suboptimal.

So klein find ich die Randnotiz gar nicht ;) . Ist mir bisher nicht aufgefallen, da ich mit meinem Wlan-Acesspoint (Asus Rouer) mit dem VPN rumgespielt habe, daher war das Handy seit Tagen nicht mehr im Wlan - Danke für die Info! :super:
Was jetzt interessant wär, was passiert wenn ich mich in ein IPv4 Wlan Netz einwähle (z.B. von einem Freund) - verteilt der da dann auch Adressen und kann dieser dann evtl sogar mit seinem IPv4 Netz (was dann ja IPv6 hätte) auf mein IPv6 zugreifen? (Vor allem die Gesichter dann zu sehen - man wählt sich mitm Handy ein und dann gehts - bestimmt lustig :hammer: )

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von SpaceRat » 03.07.2013, 19:47

nutsymtom hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Ist natürlich die Frage, ob man dann noch 4,20 EUR/mtl. für den IPv4-Tunnel ausgeben will :)
Wenn man es nur für den Zugriff übers Handy machen, hast du recht. Ich würde allerdings gerne auch über andere Ipv4 Netze drauf zugreifen / zugreifen lassen,
Naja, kommt immer drauf an, was man damit machen will.
Wenn man für zig Leute denen man nicht "zumuten" will, sich IPv6 zu beschaffen, einen Server betreiben will, dann macht die rückwärtsgewandte Lösung Sinn.
Ich neige da eher zur zukunftsgewandten Lösung, also der zugreifenden Seite IPv6 zu beschaffen.
nutsymtom hat geschrieben:Openvpn geht über IPv4 aber auch über IPv6 und das find ich klasse - nur doof das es keine günstigen Geräte dafür gibt (die auch den Speed liefern), aber da fällt mir evtl noch was ein - mal schauen.
Eine gefreetzte Fritz!Box kann OpenVPN. Wie schnell weiß ich nicht. Allerdings dürfte das eigentlich auch sekundär sein, die Portunity-Tunnel haben sowieso alle eine Volumengrenze. Dafür, da dauerhaft große Datenmengen durchzuschieben, sind die also eh nicht ausgelegt.
nutsymtom hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Eine kleine Randnotiz:
Mir ist aufgefallen, daß so ein Android-Handy über Androiccu ein ganzes Subnetz ins IPv6-Netz bringt.
Was jetzt interessant wär, was passiert wenn ich mich in ein IPv4 Wlan Netz einwähle (z.B. von einem Freund) - verteilt der da dann auch Adressen und kann dieser dann evtl sogar mit seinem IPv4 Netz (was dann ja IPv6 hätte) auf mein IPv6 zugreifen?
Das ginge in der Tat.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 03.07.2013, 21:31

gefreetzte Fritz!Box
Stichwort - geht das auch mit der box von UM?
die Portunity-Tunnel haben sowieso alle eine Volumengrenze
finde 50gb schon i.O - ist zwar nicht übermäßig viel, denke damit komm ich aus - und wenn nicht gibts für 8,80€, 100Gb - das reicht mir dicke und ist zumindest bei 3Play um einiges günstiger wie ein Geschäftskundenvertrag bei Unitymedia. Ein Providerwechsel kommt wegen viel zu langsamer Dsl Leitung (2,5mbit-3mbit) gar nicht erst in frage.

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von SpaceRat » 03.07.2013, 21:50

nutsymtom hat geschrieben:
gefreetzte Fritz!Box
Stichwort - geht das auch mit der box von UM?
Ne, genau die nicht.
Man kann für Kabel-Fritten keine eigene Firmware einspielen, weder offizielle, geschweige denn selber gebaute.

Auch ein Grund für mich, kein 2play haben zu wollen:
Ich finde die Lösung mit dem nackten Kabelmodem (3212) und meiner ganz eigenen Fritte 7390 deutlich angenehmer, als eine Witz!Box 63x0, die ich nicht unter Kontrolle habe.
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  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Superchic, SCT 10, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 04.07.2013, 18:01

Auch ein Grund für mich, kein 2play haben zu wollen:
Ich finde die Lösung mit dem nackten Kabelmodem (3212) und meiner ganz eigenen Fritte 7390 deutlich angenehmer, als eine Witz!Box 63x0, die ich nicht unter Kontrolle habe.
Mal etwas Offtopic:
Hat man mit dem Kabelmodem Zugangsdaten? Ich frage, weil ein Arbeitskollege meinte, er hätte sich selbst eine andere Box gekauft, und wäre damit on - ohne Modem dazwischen. Geht das überhaupt? evtl. mit alten Verträgen?
Mein Problem bei diesem Kollegen ist, das er nicht ganz so gut deutsch spricht, und es manchmal schwer ist diesen richtig zu verstehen. :kratz:

Und was genau hast du da mehr unter Kontrolle?
Darfst du Firmwares oder so selber Aufspielen - Bis auf das, bin ich ganz zufrieden mit meiner Fritzbox.
Das muss jetzt auch gar nicht ausarten, bin nur ein bissel neugierig :zwinker:

gruß nutz

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Knifte » 04.07.2013, 19:20

nutsymtom hat geschrieben:Hat man mit dem Kabelmodem Zugangsdaten? Ich frage, weil ein Arbeitskollege meinte, er hätte sich selbst eine andere Box gekauft, und wäre damit on - ohne Modem dazwischen. Geht das überhaupt? evtl. mit alten Verträgen?
Mein Problem bei diesem Kollegen ist, das er nicht ganz so gut deutsch spricht, und es manchmal schwer ist diesen richtig zu verstehen. :kratz:
Zugangsdaten bekommst du keine, aber das (übrigens illegal) gekaufte Modem kann an einem UM Anschluss noch funktionieren, allerdings wahrscheinlich nur solange, wie der Vertrag desjenigen noch läuft, der auf den das Modem von UM provisioniert wurde. Kurz gesagt: Solange der Verkäufer des Modems noch Internet bezahlt, funktioniert das Modem noch, danach dann nicht mehr.

Die Zugangsdaten werden von UM direkt in das Modem eingespielt. Vermutlich wird dieses anhand der MAC-Adresse bzw. der Seriennummer o.Ä. identifiziert.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von nutsymtom » 04.07.2013, 20:28

Die genannte Box ist eine Fritzbox, frag mich nicht welche, aber er meint er hätte diese aus dem MediaMarkt. Kommt mir halt alles "nen bissel" komisch vor.
Die Zugangsdaten werden von UM direkt in das Modem eingespielt. Vermutlich wird dieses anhand der MAC-Adresse bzw. der Seriennummer o.Ä. identifiziert.
So dachte ich auch das es ist, daher die Frage. Muss den Morgen nochmal genauer Fragen - vieleicht versteh ich ihn dann :hirnbump:

Haben Geschäftskunden Tarife evtl Zugangsdaten?

gruß nuts

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Re: Portunity / 6in4 / VPN-Tunnel - ein paar Fragen

Beitrag von Moses » 05.07.2013, 09:06

Nein, das funktioniert bei Geschäftskundentarifen genauso. Das Kabelmodem macht recht viel und muss sich kooperativ verhalten. Es lädt auch aller erstes eine Konfigurationsdatei für deinen Tarif runter um die Bandbreite usw. festzulegen. Da es sich um ein Shared Medium handelt, muss deine gebuchte Bandbreite bei dir im Modem eingestellt werden. Das er sich tatsächlich ein Kabelmodem gekauft hat und damit bei UM einfach so online gehen kann ist im Prinzip ausgeschlossen. Theoretisch funktioniert dein Kabelmodem bei allen Kunden, die vom gleichen CMTS versorgt werden... allerdings ist dann immer noch dein Vertrag darauf aktiv. Die Zuordnung Vertrag <=> Kabelmodem kann nur UM anpassen. Man könnte also theoretisch ein Kabelmodem von einem alt Kunden kaufen (der nicht weiß, dass es ihm nicht gehört und er es eigentlich zurück schicken müsste) und das noch für die restliche Vertragslaufzeit nutzen.

Ich würde aber eher vermuten, dass es einen eigenen Router gekauft hat. Vielleicht ist das Kabelmodem bei ihm im Keller und er sieht das gar nicht? Die meisten FritzBoxen kann man auch hinter einem normalen Kabelmodem verwenden. :)

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