Kleiner IPv6-Workshop

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egonbalder
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von egonbalder » 16.10.2013, 10:16

Hallo zusammen,

ich komme eigentlich sehr gut zurecht mit dem Workshop und den dort vorgestellten Hinweisen, aber ich habe für mich unerklärliche Probleme bei den IPv6-Freigaben.

Folgendes Szenario:

FritzBox 6360, DS-Lite Anschluss. Ich versuche in meinem Heimnetz von meinem Notebook auf meinen iMac per SSH zuzugreifen. Diesbezüglich bin ich wie folgt vorgegangen:

1. MyFritz-Konto angelegt.
2. Neue MyFritz-Freigabe für meinen iMac mit der Anwendung "HTTPS-Server" erstellt. In der Übersicht der der MyFritz!-Freigaben ist dann das Gerät entsprechend zu sehen. Gerätename imac / MyFritz!-Adresse https://imac.xyz.myfritz.net:443/ / Bezeichnung HTTPS-Server.
3. Bei afraid.org registriert und einen neuen Eintrag angelegt. Als Type CNAME, Bei Destination entsprechend nur den imac.xyz.myfritz.net Teil eingefügt.
4. nslookup meinesubdomain.crabdance.com löst dann auch entsprechend auf imac.xyz.myfritz.net auf - daher gehe ich davon aus, dass hier alles korrekt abläuft.
5. Unter "IPv6-Freigaben" habe ich dann den dort vorhanden Eintrag bearbeitet und weitere Protokolle geöffnet. Und zwar Port 22 für jeweils TCP und UDP (da ich wie gesagt auf SSH zugreifen will). Funktioniert auch hier nach meinem Empfinden ohne Probleme.

Damit sollte ich eigentlich fertig sein und es sollte klappen. Tut es aber nicht.

Ich kann mich aus meinem eigenen Heimnetz nicht per SSH mit meinem iMac verbinden. Mein Verdacht lag zuerst beim DynDNS-Dienst, da ich es zu Beginn immer mit

Code: Alles auswählen

ssh User@meinesubdomain.crabdance.com
probiert hatte. Aber eine Anmeldung per

Code: Alles auswählen

ssh User@imac.xyz.myfritz.net
funktioniert ebenfalls nicht, was mich vermuten lässt, dass dort etwas schiefgegangen ist - aber was?

Zu guter Letzt: Per

Code: Alles auswählen

ssh User@imac.fritz.box
kann ich mich problemlos verbinden, was meinen Verdacht erhärtet dass die MyFritz-Freigabe das Problem ist, da anscheinend die imac.xyz.myfritz.net Adresse nicht richtig aufgelöst wird. Aber warum? Habe ich dort einen Schritt übersehen? Wäre super wenn mir da jemand auf die Sprünge helfen könnte.

Vielen Dank!

Leseratte10
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von Leseratte10 » 16.10.2013, 13:52

Per "imac.fritz.box" wird meines Wissens nach die private IPv4-Adresse genutzt.

Kommst du denn mit der direkten IP auf den Server?

(ssh user@2a02:908:...)

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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von SpaceRat » 16.10.2013, 17:03

egonbalder hat geschrieben:4. nslookup meinesubdomain.crabdance.com löst dann auch entsprechend auf imac.xyz.myfritz.net auf - daher gehe ich davon aus, dass hier alles korrekt abläuft.
Wie sieht das Ergebnis denn aus?

So sollte es in etwa so aussehen:

Code: Alles auswählen

Name:    imac.blahlaber.myfritz.net
Addresses:  2001:4dd0:ff00:affe:c0co:29ff:fe7d:1234
Aliases:  imac.crabdance.com
egonbalder hat geschrieben:Ich kann mich aus meinem eigenen Heimnetz nicht per SSH mit meinem iMac verbinden. Mein Verdacht lag zuerst beim DynDNS-Dienst, da ich es zu Beginn immer mit

Code: Alles auswählen

ssh User@meinesubdomain.crabdance.com
probiert hatte. Aber eine Anmeldung per

Code: Alles auswählen

ssh User@imac.xyz.myfritz.net
funktioniert ebenfalls nicht, was mich vermuten lässt, dass dort etwas schiefgegangen ist - aber was?
Es kommt leider, und das gar nicht mal so selten, vor, daß MyFritz! die IPv6 einer MyFritz!-Freigabe nicht richtig aktualisiert.
Außerdem scheint er die IPv6 auch erst beim nächsten Neustart des freigegebenen Gerätes zu "lernen".

Von daher muß erst einmal sicher sein, daß sich imac.deineafraid-domain über imac.blahlaber.myfritz.net auch wirklich zu einer IPv6 auflösen läßt.

Ich habe das Szenario übrigens mal nachgespielt:
1. Dreck OS X in VMWare Workstation 10.x installiert
2. VMWare-Netzwerk auf "Bridged", so daß mein virtueller Dreck "direkt" an der Fritz!Box zu hängen scheint
3. Dreck OS X erhält auch brav eine lokale IPv4 und eine IPv6 von der Fritz!Box
4. MyFritz!-Freigabe für das neue Gerät "iMac" angelegt
5. afraid.org-CNAME imac.sülz.com auf imac.laber.myfritz.net angelegt.
6. SSH in Dreck OS X unter Systemeinstellungen -> Internet und kommunikationsloser Draht -> Freigabe -> Entfernte Anmeldung aktiviert
7. SSH mittels ZOC geht, sowohl per IPv6 als auch per afraid-Hostname.

Allerdings mußte ich tatsächlich den virtuellen Dreck nach Einrichtung der MyFritz!-Freigabe neu starten, bevor eine Auflösung der myfritz-Adresse auf die IPv6 möglich war.
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von egonbalder » 16.10.2013, 18:26

SpaceRat hat geschrieben:
egonbalder hat geschrieben:4. nslookup meinesubdomain.crabdance.com löst dann auch entsprechend auf imac.xyz.myfritz.net auf - daher gehe ich davon aus, dass hier alles korrekt abläuft.
Wie sieht das Ergebnis denn aus?

So sollte es in etwa so aussehen:

Code: Alles auswählen

Name:    imac.blahlaber.myfritz.net
Addresses:  2001:4dd0:ff00:affe:c0co:29ff:fe7d:1234
Aliases:  imac.crabdance.com
Nein, so sieht es nicht aus.

Code: Alles auswählen

Server: 192.168.178.1
Address: 192.168.178.1#53

Non-authorative answer:
blablaimac.crabdance.com
canonical name = blablaimac.xyz.fritz.net
Egal ob ich nur nslookup mache oder nslookup -q=any wie zuvor hier im Thread erwähnt. Evtl. handelt es sich hier aber auch um ein Betriebssystemproblem? Versuche den Zugriff von OS X Lion 10.7.5

In den Netzwerkeinstellungen (vom zugreifenden Notebook) ist unter IPv6 konfigurieren Automatisch eingetragen und neben einem Routerpräfix sind auch zwei 64Bit IPv6-Adressen zu sehen (ich nehme an, eine davon meine globale und die andere meine lokale?). Scheint für mich aber erst einmal zu stimmen.

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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von SpaceRat » 16.10.2013, 19:07

egonbalder hat geschrieben:

Code: Alles auswählen

Server: 192.168.178.1
Address: 192.168.178.1#53

Non-authorative answer:
blablaimac.crabdance.com
canonical name = blablaimac.xyz.fritz.net
Also kurz und knapp:

Der Lookup ergibt lediglich, daß blablaimac.crabdance.com ein Alias (CNAME) von blablaimac.xyz.fritz.net ist, mehr nicht. Also vor allem keine dazugehörige IP-Adresse.
Du kannst Dich zur Überprüfung mal direkt auf http://www.myfritz.net einloggen (Vor dem Login "Mehr -> Geräteübersicht" auswählen), um nachzusehen, ob es einfach nur am auflösenden Rechner liegt. Wenn Du auf http://www.myfritz.net den iMac mit einer IPv6 siehst, auf dem zugreifenden Rechner aber nicht, hat der zugreifende Rechner ein Problem. Wenn auch auf MyFritz! der iMac nicht mit IPv6 aufgeführt wird, liegt es an der MyFritz!-Freigabe oder dem iMac selber.

Um Probleme der Fritz!Box auszuschließen, könntest Du ausprobieren:
  • Den iDreck runterfahren/ausschalten.
  • Mittels eines anderen Rechners den iDreck komplett aus der Fritte löschen:
    • aus der Übersicht der Netzwerkgeräte in der Fritz!Box
    • die MyFritz!-Freigabe
    • sofern danach noch vorhanden auch noch übrig gebliebene Portfreigaben (IPv4 und IPv6) auf den iDreck
  • den iDreck hochfahren, damit die Fritz!Box ihn wieder kennenlernt
  • MyFritz!-Freigabe für den iDreck neu anlegen.
  • iDreck neu starten
Wenn es dann immer noch nicht geht, in der Übersicht über die Geräte im Heimnetz nachsehen, ob der iMac überhaupt eine IPv6 bezieht. Das sieht man, wenn man in die Detailansicht geht, also das Notizbuch neben dessen Eintrag in der Liste anklickt.
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JoVo
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von JoVo » 16.10.2013, 20:28

egonbalder hat geschrieben: Nein, so sieht es nicht aus.

Code: Alles auswählen

Server: 192.168.178.1
Address: 192.168.178.1#53

Non-authorative answer:
blablaimac.crabdance.com
canonical name = blablaimac.xyz.fritz.net
Egal ob ich nur nslookup mache oder nslookup -q=any wie zuvor hier im Thread erwähnt. Evtl. handelt es sich hier aber auch um ein Betriebssystemproblem? Versuche den Zugriff von OS X Lion 10.7.5

In den Netzwerkeinstellungen (vom zugreifenden Notebook) ist unter IPv6 konfigurieren Automatisch eingetragen und neben einem Routerpräfix sind auch zwei 64Bit IPv6-Adressen zu sehen (ich nehme an, eine davon meine globale und die andere meine lokale?). Scheint für mich aber erst einmal zu stimmen.
Ich kämpfe im Moment auch noch mit der Erreichbarkeit meines Netzwerkes von außen über IPv6.
Einige Erkenntnisse sind für dich vielleicht auch hilfreich:

nslookup ist unter Mac OS X vielleicht nicht mehr die beste Option (vgl http://blog.smalleycreative.com/linux/n ... -and-host/).

Versuche mal den host Befehl.

Damit bekomme ich bei mir auch die zugewiesene IPv6 Adresse raus.
Aus einem IPv6 Netz kann ich meine Netzwerkgeräte auch erreichen.
Jetzt muß ich es noch schaffen, sie auch aus einem IPv4 Netz zu erreichen. Das nehm ich mir mal für's Wochenende vor.

egonbalder
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von egonbalder » 16.10.2013, 23:52

@JoVo:

Danke für den Tipp mit host. Dort bekomme ich dann auch eine zufriedenstellende Antwort:

Code: Alles auswählen

blablaimac.crabdance.com is an alias for blablaimac.xyz.myfritz.net.
blablaimac.xyz.myfritz.net has IPv6 address 2a02:usw:usf
Wäre super wenn du uns auch noch informieren könntest, wenn deine weiteren Aktivitäten von Erfolg gekrönt sind!

Code: Alles auswählen

ssh User@2a02:usw:usf
war nicht von Erfolg gekrönt. "Host is down".

Habe dann SpaceRats Tipps verfolgt.
Auf http://www.myfritz.net vom Notebookk eingeloggt. Konnte dort den iMac sehen mit einer IPv6 (exakt die, die beim obigen host Befehl ausgespuckt wurde) und auch der entsprechenden myfritz.net-Adresse.

Ein Check vom Notebook auf http://test-ipv6.com/ brachte auch keine Störungen zu Tage. 10/10. Keine negativen Hinweise.

Also dann den iMac heruntergefahren. Komplett aus der Fritz!Box gelöscht. iMac hochgefahren.
MyFritz! und IPv6 Freigaben erstellt für Port 22. Eintrag bei afraid.org aktualisiert - was nicht nötig war, da die myfritz.net-Adresse die gleiche blieb. Ein blick per host blablaimac.crabdance.com zeigte, dass die IPv6-Adresse sich aber geändert hatte.

Dann der erneute Versuch mit

Code: Alles auswählen

ssh User@blablablaimac.crabdance.com
Und siehe da: Es funktioniert! :D

Eine Erklärung habe ich keine, aber essentiell war eventuell das Löschen aus der Netzwerkgeräteliste (das hatte ich zuvor noch nicht ausprobiert gehabt). Danke jedenfalls an alle Beteiligten für die vielen Ratschläge!

timo2607
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von timo2607 » 19.10.2013, 21:03

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für diese Anleitung, klasse Arbeit!

Ich hänge nun allerdings ein einer Stelle! Die Adresse https://blabla.blabla.myfritz.net:5001/ ist aus meinen Netz nun erreichbar, dass ist ja schonmal ein Teilerfolg!

Das Problem ist nun die CNAME Adresse von bla.crabdance.com. Darüber ist die o.g Adresse nicht aufrufbar. Auch nicht in den verschiedensten Ausführungen:

bla.crabdance.com
bla.crabdance.com:5001
https://bla.crabdance.com:5001
etc...

Angezeigt wird mir beim nslookup genau das, was in dem Guide stehen sollte!

Habe ich vll. noch irgendwas wichtiges vergessen?
Hat jemand einen Tipp?

marty7
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von marty7 » 20.10.2013, 13:18

Super gemacht.Testen konnte ich es leider noch nicht.Aber ist unter FAV schon mal gespeichert :super:
Danke :super:
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von krutojmax » 18.11.2013, 21:57

Vielen Dank für den Workshop.
Es hat fast alle meine Fragen / Probleme beantwortet.

Ich bin jedoch leicht verwirrt und weiß nicht, ob ich alles richtig verstanden / eingerichtet habe.

Folgendes:
- FritzBox 6360 mit IPv4 über DS Lite
- Virtualisierungsserver mit Win7 und XAMPP
- Homepage in XAMPP eingerichtet / freigegeben
- Ports in der FritzBox soweit freigegeben (Port 80 bei V4 und V6 an den Rechner, wo XAMPP läuft)
- SIXXS Acc gemacht, AYIYA Tunnel angefordert, alles erhalten
- Unter Win7 alles installiert, AICCU läuft

Soweit so gut. Ich muss doch jetzt die Gegenstelle, die mit einer IPv4 versucht auf meine Homepage zuzugreifen, mit einer V6 "versorgen", damit die "Kommunikation" zwischen IPv4 und IPv6 funktioniert, oder?

Wenn ich jetzt z.B. die IPv6 des Tunnels im Browser eingebe, erreiche ich meine Seite, ist ja auch logisch, da ich erstens im Netzwerk bin und zweitens eine IPv6 bereits besitze, somit merke ich wenig von.
Wenn aber andere User mit einer IPv4 darauf zugreifen möchten, erreichen sie nichts.

Was fehlt mir / was hab ich falsch gemacht.


Ich hoffe, dass mir einer helfen kann und bedanke mich im Voraus. :)

Lg,
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von SpaceRat » 19.11.2013, 17:59

krutojmax hat geschrieben:Soweit so gut. Ich muss doch jetzt die Gegenstelle, die mit einer IPv4 versucht auf meine Homepage zuzugreifen, mit einer V6 "versorgen", damit die "Kommunikation" zwischen IPv4 und IPv6 funktioniert, oder?
Ob das Deine Aufgabe ist oder nicht, hängt ja davon ab, ob Du auch die Gegenstelle bist oder aber Du Dich dieser verpflichtet fühlst ... :hammer:
krutojmax hat geschrieben:Wenn ich jetzt z.B. die IPv6 des Tunnels im Browser eingebe, erreiche ich meine Seite, ist ja auch logisch, da ich erstens im Netzwerk bin und zweitens eine IPv6 bereits besitze, somit merke ich wenig von.
Wenn aber andere User mit einer IPv4 darauf zugreifen möchten, erreichen sie nichts.

Was fehlt mir / was hab ich falsch gemacht.
Dir fehlt nichts, nur der IPv4-only-Gegenstelle, die Dich zu erreichen versucht:

Wenn ich nach Hamburg will, dann muß ich mich ja auch darum kümmern, wie ich das anstelle.
Normalerweise kommt der Hund nämlich zum Knochen und nicht umgekehrt.
Prinzipiell liegt es an demjenigen, der die IPv6-Seite erreichen will, wie er das macht.
In dem Moment, in dem Du die bei Dir laufenden Dienste über IPv6 erreichbar gemacht hast, hast Du bereits alles getan, was von Deiner Seite aus nötig ist, um den Knochen für den Hund erreichbar zu machen.

Ich habe es schon mehrfach angesprochen:
Der grundlegende Punkt zur Lösung der Probleme mit IPv6 ist der, einzusehen, daß es nicht der DS-lite-Anschluß ist, der verkrüppelt ist, sondern der IPv4-only-Anschluß.
Keine Arme = keine Kekse, keine IPv6-Konnektivität = keine Erreichbarkeit von IPv6-Seiten.

Daß ich überhaupt beschreibe, wie man einen 6in4- bzw. SixXS-Tunnel einrichtet, hat damit zu tun, daß man nicht selten selber der Knochen und der Hund in Personalunion ist.
Zum Beispiel kann Dein Web-Server, NAS oder Enigma-Receiver zuhause der Knochen sein, während Du gleichzeitig auch der Hund bist, der den Knochen von seinem Smartphone aus von unterwegs erreichen können will.

Da das Problem der IPv4-only-Anschluß ist, muß es auch dort gelöst werden, indem der Anschluß auf Dual-Stack aufgerüstet wird und genau dazu kann man einen 6in4-/SixXS-Tunnel nutzen, wenn der Anschluß-Anbieter kein Dual-Stack ermöglicht.

Oder anders:
Den Tunnel hat derjenige einzurichten, der den kastrierten (IPv4-only) Anschluß hat.
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von krutojmax » 19.11.2013, 18:17

SpaceRat hat geschrieben: Ob das Deine Aufgabe ist oder nicht, hängt ja davon ab, ob Du auch die Gegenstelle bist oder aber Du Dich dieser verpflichtet fühlst ... :hammer:
Naja :) ich möchte ja, dass die Gegenstelle (IPv4 only) mich erreicht. :D
SpaceRat hat geschrieben:Da das Problem der IPv4-only-Anschluß ist, muß es auch dort gelöst werden, indem der Anschluß auf Dual-Stack aufgerüstet wird und genau dazu kann man einen 6in4-/SixXS-Tunnel nutzen, wenn der Anschluß-Anbieter kein Dual-Stack ermöglicht.

Oder anders:
Den Tunnel hat derjenige einzurichten, der den kastrierten (IPv4-only) Anschluß hat.
Danke auf jeden Fall erst mal für alles.
Da ich aber weiß, dass meine Freunde / Bekannte nichts an ihrem System / an ihrer Verbindung verändern möchten, dachte ich, dass ich mich um alles kümmere, damit es funktioniert.

Anders ausgedrückt: Gibt es irgendwie eine Möglichkeit mich (IPv6, v4 über DS Lite Tunnel) von außen (keine IPv6, v4 only) erreichbar zu machen und das ohne, dass die, die zugreifen, etwas installieren / verändern müssen?

Ich dachte mit irgendeinem SIXXs Tunnel könnte ich das schaffen, jedoch habe ich anscheinend falsch gedacht.

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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von SpaceRat » 19.11.2013, 19:09

krutojmax hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Ob das Deine Aufgabe ist oder nicht, hängt ja davon ab, ob Du auch die Gegenstelle bist oder aber Du Dich dieser verpflichtet fühlst ... :hammer:
Naja :) ich möchte ja, dass die Gegenstelle (IPv4 only) mich erreicht. :D
Dann mußt Du sie auf Dual-Stack aufrüsten.
Wenn ich mich um die Anschlüsse in der Familie, bei Freunden und Bekannten kümmere, dann mache ich das grundsätzlich von vornherein gleich mit.
krutojmax hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Da das Problem der IPv4-only-Anschluß ist, muß es auch dort gelöst werden, indem der Anschluß auf Dual-Stack aufgerüstet wird und genau dazu kann man einen 6in4-/SixXS-Tunnel nutzen, wenn der Anschluß-Anbieter kein Dual-Stack ermöglicht.

Oder anders:
Den Tunnel hat derjenige einzurichten, der den kastrierten (IPv4-only) Anschluß hat.
Da ich aber weiß, dass meine Freunde / Bekannte nichts an ihrem System / an ihrer Verbindung verändern möchten, dachte ich, dass ich mich um alles kümmere, damit es funktioniert.

Anders ausgedrückt: Gibt es irgendwie eine Möglichkeit mich (IPv6, v4 über DS Lite Tunnel) von außen (keine IPv6, v4 only) erreichbar zu machen und das ohne, dass die, die zugreifen, etwas installieren / verändern müssen?
Prinzipiell schon:
Es gibt natürlich auch Tunnel mit denen man einem DS-lite-Anschluß eine öffentliche IPv4 verschafft.
Der Einrichtungsaufwand ist allerdings erheblich höher und die kosten zudem auch noch etwas.
krutojmax hat geschrieben:Ich dachte mit irgendeinem SIXXs Tunnel könnte ich das schaffen
Kannst Du ja auch, aber den Tunnel braucht derjenige, der noch kein IPv6 hat und es auch von seinem Anbieter nicht kriegen kann:

- Telekom AllIP-Anschlüsse (Also Telefonie über Internet statt analog/ISDN) sind Dual-Stack-tauglich.
- An Vodafone-Anschlüssen läßt sich auch ohne Anmeldung ein 6rd-Tunnel aufbauen
- NetCologne fährt Dual Stack im Testbetrieb (Kostenlose Anmeldung erforderlich)

An diesen Anschlüssen genügt es, in einer ggf. vorhandenen Fritz!Box unter "Zugangsdaten -> IPv6" IPv6 zu aktivieren:
  • IPv6-Unterstützung
    [X] Unterstützung für IPv6 aktiv
  • (*) Immer eine native IPv4-Anbindung nutzen (empfohlen)
Mit diesen Einstellungen nutzt die Fritz!Box den nativen Dual Stack an Telekom- und NetCologne-Anschlüssen bzw. findet und nutzt den 6rd-Server bei Vodafone.
Andere Router mit IPv6-Unterstützung wären analog dazu zu konfigurieren.

Ausprobieren kann man es natürlich auch an anderen Anschlüssen, aber bisher sieht es eher mau aus.

Wenn das nicht geht, dann ist der SixXS- oder Hurricane Electric-Tunnel mit Sicherheit die bessere Wahl:
+ Er ist kostenlos
+ Er kann in allen aktuellen Fritz!Boxen einfach eingerichtet werden und wird danach auch durch die eingebaute Firewall abgesichert (Empfohlen: SixXS-Tunnel, weil einfacher einzurichten)
+ Ein 6in4-Tunnel wie Hurricane Electric ist auch in diversen anderen Routern relativ einfach einzurichten
+ Er verschafft den damit versorgten Netzen uneingeschränkten Zugriff auf das IPv6-Internet, nicht nur auf Deinen Rechner
- Er muß auf allen IPv4-only-Zugängen eingerichtet werden, die Zugriff über IPv6 erhalten sollen und dies nicht vom Provider selber kriegen können

Demgegenüber sähe es mit einem Tunnel auf Deinem Server so aus:
- Kostet Geld (z.B. uVPN oder Portunity)
- Erhöhter Konfigurationsaufwand (Man muß ein geeignetes Gerät als Tunnelendpunkt einrichten, das zumindest immer dann läuft, solange der Tunnel benötigt wird)
- Der Tunnel wird, selbst wenn er auf einem modifizierten Router (Freetz, DD-WRT,..) betrieben wird, nicht durch die vorhandene Firewall und Funktionalität für Port-Freigaben erfaßt
+ Einmalig eingerichtet, ermöglicht er es allen IPv4-only-Gegenstellen, auf die freigegebenen Dienste zuzugreifen und nicht nur einer.

Jetzt wägen wir einmal den einzigen Nachteil der IPv6-Tunnel-Lösung auf den Clients gegenüber der einer IPv4-Tunnel-Lösung auf dem Server ab:
Die Anzahl der IPv6-/DS-lite- und auch Dual Stack Anschlüsse steigt stetig. Das bedeutet für die Inhaber der bisherigen IPv4-only-Gegenstellen, daß auch die Wahrscheinlichkeit, in Zukunft weitere IPv6-Hosts erreichen können zu müssen, ansteigt. Früher oder später wird dann auch ein IPv6-Host dabei sein, der nicht einsieht, für die Erreichbarkeit von verkrüppelten Anschlüssen aus zu sorgen, so daß der IPv4-only-Nutzer den IPv6-Tunnel sowieso braucht. Gleichzeitig wird es auch immer weniger IPv4-only-Anschlüsse geben, die dazu noch einen Tunnel benötigen, was die Motivation des IPv6-Hosts, für den Rest sein eigenes Geld auszugeben, noch weiter senken wird.

D.h. über den weiteren Zeitverlauf betrachtet, wird der Vorteil der IPv4-Tunnel-Lösung immer geringer.
Wenn Du Dir also einen IPv4-Tunnel gegen Bezahlung zulegst, dann doktert das nur an den Symptomen herum, löst aber nicht das Problem.

Würdest Du Dir einen eigenen Wald zum Abholzen kaufen, damit Du für ein paar Bekannte mit Holzvergaser-Autos Brennholz bereithalten kannst, weil die Dich nicht besuchen können, da es kaum Tankstellen mit Brennholz im Umkreis Deines Wohnortes gibt?
Exakt das selbe tust Du, wenn Du Dich mit einem solchen kostenpflichtigen, schwierig aufzusetzenden Tunnel abmühst, damit die Leute keinen Finger krumm machen müssen, wenn deren Anschluß ein Problem hat.
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von myshad » 03.12.2013, 09:11

Mal ne ganz kurze, wohlmöglich blöde Frage ohne hier alles durchlesen zu müssen.

Wenn ich jetzt von 3Play 32 mit IPv4 auf 3Play 150 (mit Ipv6?) wechsle hab ich dann irgendwelche Nachteile? Im Grunde will ich nur normal im Netz surfen, natürlich runter- und hochladen, Online zocken (Battlefield 4 etc.) und auch selbst streamen (twitch).

Gibt es diesbezüglich irgendwelche Nachteile? Ich les immer nur das viele Leute keine Lust auf Ipv6 haben und kann das nicht so ganz nachvollziehen
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Knifte
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von Knifte » 03.12.2013, 10:28

Beim Onlinezocken insbesondere mit Battlefield 4 kann es schon zu Problemen kommen. Battlefield 4 scheint mit IPv6 besondere Probleme zu haben. Guck dazu am besten im Battlelog Forum mal nach Rubberbanding.

Aber als Bestandskunde kannst du ja auf IPv4 bestehen. Allerdings wirst du wohl ein anderes Modem bekommen, aber das könnten wir dir auch genau sagen, wenn du uns Hersteller und Modellnummer des Modems gibst.
Viele Grüße

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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von myshad » 03.12.2013, 10:44

Also ich kann definitiv auf Ipv4 bestehen? Lese halt immer nur das auch Bestandskunden umgestellt werden. Mit meiner jetzigen Leitung läuft nämlich bei Battlefield (bis auf die üblichen Ausfälle im Spiel) alles rund ohne Laggs oder sonstiges.

Und da ich gerade BF4 quasi täglich spiele wäre das definitiv ein Grund (notfalls) nicht den Tarif zu wechseln
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von Knifte » 03.12.2013, 10:55

Darauf bestehen kannst du selbstverständlich, nur ob UM das akzeptiert ist ja die andere Frage.

Ich habe damals beim Wechsel auf den 150 MBit-Tarif den Kontakt zum Kundenservice über Facebook gesucht. Habe denen all meine Kundendaten inkl. Adresse und Kundennummer sowie meinen Wunsch auf 2play 150 zu wechseln und IPv4 sowie mein aktuelles Modem zu behalten, mitgeteilt und daraufhin wurde ich auch so umgestellt.

Wie sich das ganze jetzt genau bei 3play verhält weiss ich nicht genau, du bekommst ja m.W. sowieso die Horizon-Box, die aktuell ja eh nur IPv4 kann. Ich würde aber bei der Bestellung explizit darauf eingehen und das ganze schriftlich fixieren.

Keine Ahnung, was da für Umstellungs- oder Aktivierungskosten auf dich zukommen, aber das kann man ja auch beim Facebook-Support erfragen.
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von myshad » 03.12.2013, 11:12

Naja (wie ja schonmal im anderen Thema erwähnt) muss ich laut Bestellseite einmal 50€ für den Horizon HD Recorder bezahlen, 10€ für den Versand + 10€ für die vorzeitige Änderung weil mein Vertrag noch ein Jahr läuft.

Als Modem im Wohnzimmer hab ich scheinbar das Cisco EPC3208.

Weißt du eigentlich was es mit den ganzen Problemen auf der Unitymedia Hilfe Facebook Seite auf sich hat? Da sagen viele das sie nach der Umstellung auf Horizon ewig kein Telefon, Internet etc. mehr hätten und sie auch keine Hilfe bekommen würden. War das ein Grund warum du deine alte Box behalten wolltest oder hängt das damit nicht zusammen?
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von Knifte » 03.12.2013, 12:01

Wenn du das 3208 hast, würde ich an deiner Stelle auch darauf bestehen, dass du das behalten kannst. Das funktioniert ja einwandfrei.

Ich wollte mein 3208 auch primär aus dem Grund behalten, weil es gut läuft und mit IPv4 und 150 MBit funktioniert. Never change a running system.
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von SpaceRat » 03.12.2013, 12:16

Ich fänd's schön, wenn dieser Thread "frei" bliebe für Fragen und Antworten zur Konfiguration mit IPv6.
Es gibt genug, die darauf angewiesen sind.

Fragen zur Vertragsumstellung und wie man bei selbiger eine Umstellung auf IPv6 vermeidet, gehören nicht wirklich dazu.
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Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), 2xFritz!Fon C4+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von noktanone » 06.12.2013, 13:22

Hallo,

Ich verwende einen Unitymedia DS-Lite Anschluss.
Versuche grade mit dem hier vorgestellten Skript meine IPv6 IP an freedns.afraid.org zu übermitteln.

Mein Problem besteht darin, dass mir das Skript jedes mal die IPv4 IP zu freedns überträgt und nicht die IPv6 IP.

Lasse ich mir in der Console via ipconfig /all meine IPv6 IP anzeigen wird mir aber meine richtige IPv6 IP angezeigt.

Wo könnte das Problem liegen?

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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von SpaceRat » 06.12.2013, 14:34

noktanone hat geschrieben:Mein Problem besteht darin, dass mir das Skript jedes mal die IPv4 IP zu freedns überträgt und nicht die IPv6 IP.
Hast Du denn auch die richtige Registry-Datei angepaßt und importiert?

Für einen DS-lite-Anschluß mußt Du die Datei "freedns_IPv6.reg" anpassen (Das ".reg" wird unter Windows ggf. nicht angezeigt) und durch Doppelklick in die Registry importieren.
Mit den Einstellungen aus freedns_DualStack.reg würden zwei getrennte afraid.org-DynDNS-Hosts gepflegt, einer für IPv4 (Den Du ja nicht hast) und einer für IPv6. freedns_IPv4.reg pflegt entsprechend einen reinen IPv4-DynDNS-Host.

Die freedns_IPv6 sieht so aus ...
REGEDIT4
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\inadyn-mt\Parameters]
"AppParameters"="--dyndns_system default@freedns.afraid.org --background --update_period 60000 --alias meinpc.mooo.com,KRyPTiScHerHaSHGEHOERTHiERHeREInGEFuEGt....= ip6 --log_file inadyn_srv.log --ip_server_name dhis.org /"
... und muß an den grün bzw. rot und fett markierten Stellen angepaßt werden.

Grün = Dein DynDNS-Hostname bei afraid.org, also z.B. meinpc.mooo.com
Rot = Der "Hash" aus der Update-URL zu diesem Hostname

Lautet die Update-URL also z.B.

Code: Alles auswählen

http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?MFF2Q0Y5NjBMbjFTGFhQcnllMnpZaWM5Ojk8NDg0NPQ=
dann ist an der rot markierten Stelle "MFF2Q0Y5NjBMbjFTGFhQcnllMnpZaWM5Ojk8NDg0NPQ=" einzusetzen.

Meiner Erinnerung nach ist inadyn-mt bzw. afraid.org ohne Murren in der Lage, einen DynDNS-Host durch "falsche" Updates zu konvertieren, also vom A-Record (IPv4) in einen AAAA-Record (IPv6), wenn ein IPv4-Host mit einer IPv6-Adresse aktualisiert wird und umgekehrt. Dementsprechend fällt es auch gar nicht direkt auf, wenn man die falsche Registry-Datei mit den richtigen afraid.org-Parametern füttert ...
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von noktanone » 06.12.2013, 15:20

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ich glaube Ich habe dich da aber auf die falsche Fährte gelockt.
Ich benutze den QuD FreeDNS Updater und nicht inadyn-mt.

Starte Ich die UpdateIPv6.cmd von Hand zeigt er mit folgendes an:

Code: Alles auswählen

Die IPv6 dieses Rechners ist
Die mit dem Hostname verknuepfte IPv6 ist bereits aktuell.
....
Sollte er mir hier nicht auch die richtige IPv6 anzeigen?

Für mich sieht es derzeit so aus, dass er die IPv6 Adresse nicht auslesen kann, liege Ich da richtig?

Im übrigen ändert er nun auch nicht mehr die IP bei FreeDNS.afraid.org in die IPv4 Adresse um sondern belässt die alte IP dort.

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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von SpaceRat » 06.12.2013, 16:00

noktanone hat geschrieben:Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ich glaube Ich habe dich da aber auf die falsche Fährte gelockt.
Ich benutze den QuD FreeDNS Updater und nicht inadyn-mt.
Oh Gott.
noktanone hat geschrieben:Starte Ich die UpdateIPv6.cmd von Hand zeigt er mit folgendes an:

Code: Alles auswählen

Die IPv6 dieses Rechners ist
Die mit dem Hostname verknuepfte IPv6 ist bereits aktuell.
....
Sollte er mir hier nicht auch die richtige IPv6 anzeigen?
Eigentlich schon.
noktanone hat geschrieben:Für mich sieht es derzeit so aus, dass er die IPv6 Adresse nicht auslesen kann, liege Ich da richtig?
Das ist korrekt und kann viele Ursachen haben.
Unter Kennern meiner Scripts bekanntes Phänomen ist, daß sie nicht funktionieren ;)

Ursache ist die, daß ich auf meinem Rechner jede Menge Dienstprogramme aus der Unix-Welt habe (In diesem Fall werden z.B. sed, grep und wget verwendet) und 4NT bzw. Take Command von JPSoft als Kommandozeileninterpreter (CMD.EXE-Ersatz) verwende.
Wann immer ich irgendeines meiner Scripte, welches natürlich bei mir einwandfrei funktioniert, anderen zur Verfügung stelle, muß ich auch immer gucken, daß die auch mit dem werksmäßigen CMD.EXE laufen und alle Dienstprogramme mit dabei sind.

Zudem habe ich das Script auch noch so geschrieben, daß es nur mit IPv6-Adressen von SixXS, KDG, Kabel BW und Unitmedia funktioniert (Damit der nicht irgendwelche sonstwoher stammenden anderen IPv6-Adressen verwendet).

Insgesamt also relativ unzuverlässig.

Schmeiß den QuD FreeDNS-Updater also besser wieder runter (Einfach löschen, nachdem Du "DelTask" durch Doppelklick ausgeführt hast, um die "geplante Aufgabe" zu löschen) und verwende inadyn-mt.
Mit dem später erstellten Paket inadyn-mt für Windows fährst Du besser.

Das ist der originale inadyn-mt, von mir für Windows kompiliert (Das Original-Kompilat läuft nicht mit Windows 64-Bit, meines schon) und etwas stringenterer Konfiguration:

1. Auspacken, z.B. nach C:\Programme\inadyn-mt
2. Die geeignete Konfigurationsdatei (Registry-Datei) anpassen und in die Registry importieren, wie habe ich ja schon beschrieben.
freedns_DualStack.reg ist für echte Dual-Stack-Anschlüsse mit öffentlichen IPv4- und IPv6-Adressen und dementsprechend zwei freedns-Hosts auf einmal.
freedns_IPv6.reg ist für IPv6-only und DS-lite-Anschlüsse
freedns_IPv4.reg ist für IPv4-only-Anschlüsse
3. Danach den inadyn-mt-Dienst durch Doppelklick von install_inadyn-mt_service.bat installieren.
4. Rechner neustarten oder den inadyn-mt-Dienst unter Systemsteuerung -> Verwaltung -> Dienste starten (Doppelklick auf "Dienste.bat" im inadyn-mt-Verzeichnis öffnet ebenfalls die Management-Konsole zur Verwaltung der Dienste)

Auf Rechnern, auf denen die Benutzerkontensteuerung (UAC) von Windows nicht deaktiviert wurde, kann es im 3. und 4. Schritt nötig sein, statt einem Doppelklick einen "Rechtsklick -> Ausführen als Administrator" zu verwenden.
Receiver/TV:
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  • AX Quadbox HD2400 2xS2+2xC / OpenATV 6.1@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.1
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitrag von noktanone » 06.12.2013, 16:22

Danke dir für deine Mühe!
Habe inadyn-mt jetzt installiert. (War ja kein riesen Aufwand bei der super Erklärung ;) )
Weißt du wie oft das Programm die IP aktualisiert?

EDIT:

Die IP wird jetzt wunderbar aktualisiert.

Nun zu dem was Ich eigentlich hiermit bezwecke.
Bis jetzt war der Rechner via VF 16k DSL über das IPv4 Protokoll erreichbar.
Von außen war es möglich darauf zuzugreifen.
Hierbei handelt es sich um einen VLC-Stream und um einen HTTP-Server der eine Website abbildet.

Ich verwende nun bei Unitymedia einen TC7200 und habe bereits eine Portweiterleitung für meinen VLC-Stream Port (Port 8080) und für den HTTP-Server (Port 80) erstellt.
Via IPv6 IP und dem entsprechenden Port kann ich wie gewohnt auf den VLC Stream zugreifen, allerdings nicht mit der konfigurierten freedns Domain.

Beim HTTP-Server funktioniert selbst die Verbindung über die IPv6 Adresse nicht, obwohl die Portweiterleitung eingerichtet ist.

Eine Idee woran das liegen kann?

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