Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

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neeQo
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Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 05.06.2013, 23:29

Hallo liebe Kabelgemeinde,

ich bin ein ziemlicher neuling auf dem Kabelgebiet.. das schonmal vorweg.
Ich wohne in einem Familienhaushalt mit 4 Personen und nutzen derzeit noch einen DSL3000 Anschluss der Telekom.
Kabelfernsehen haben wir schon seit einigen Jahren schon von UM. Jetzt soll noch Telefon und Internet dazu kommen. Laut UM soll das auch gehen. Bin aber etwas skeptisch.
Bisher wird das Telefonsignal (ISDN) unten im Keller in das Haus eingespeist. Im EG haben wir 2 Telefone und ein Faxgerät. Im OG haben wir 2 Telefone und den DSL-Router.
Am DSL-Router hängt mein PC und ein Stromnetzwerkadapter damit in den Restlichen Räumen des Hauses der Internetzugang gewährleistet ist. So sieht es momentan aus.

Jetzt die Fragen:
1. Kann die bestehende Telefonverkablung im Haus auch weiterhin mit 4 Telefonen + Faxgerät genutzt werden?
2. Kann das Fax weiterhin genutzt werden? (steht im Büro und dort ist keine Kabelbuchse sondern nur eine Telefonbuchse)
3. Kann die Fritzbox im OG durch den DSL-Router einfach ausgetauscht werden oder muss die wo anders stehen damit das o.g. auch funktioniert? Kabelbuchse ist dort vorhanden!
4. Das Kabelmodem müsste doch im Keller verbaut werden.. richtig? Könnte man dort einfach die Telefonverkablung fürs Haus mit dem Modem verbinden und hätte dann den jetzigen Zustand? Würde das Fax dann auch funktionieren?

also nochmal zusammengefasst:
momentan befindet sich die gesamte technik (kabelanschluss, splitter, telefonanalge, usw..) alles im keller. nur der dsl-router befindet sich ganz oben im haus. faxgerät (mit extra faxnummer) befindet sich im EG und die 4 telefone sind im haus verteilt. wie bekommt man das nun alles unter einen hut damit alles über kabel funktioniert?

Ich hoffe ich habe es relativ verständlich erklärt.. ich habe schon viel im internet nach der lösung gesucht aber konnte bis jetzt leider nichts hilfreiches finden.

PS: Kann ich vor Vertragsabschluss bei UM einen Techniker beauftragen der sich den Sachverhalt bei uns im Haus anschaut? Würde das was kosten?

Vielen Dank schonmal!

hajodele
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von hajodele » 06.06.2013, 00:53

Für deine Anforderung bekommst du eine Fritzbox 6360.
Diese ist für deine Anforderung schon die Telefonanlage. Du musst nur das ISDN-Kabel, das bisher vom NTBA zu deinen Telefonen führt, mit der Fritzbox verbinden.
Wenn da noch eine Telefonanlage dazwischenhängt, wird einfach diese mit der Fritzbox verbunden. Die Kabelei bis einschl. Splitter verschwindet.
Wenn sich dein Hausübergabepunkt auch dort befindet, macht es am meisten Sinn, dort auch die Fritzbox unterzubringen.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass UM vorab einen Techniker vorbeischickt.
Dafür hast du ja auch ein Rücktrittsrecht, wenn das so nicht geht, wie du dir das vorstellst.

neeQo
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 06.06.2013, 07:25

Vielen Dank schonmal!
Also der Hausübergabepunkt befindet sich auch im Keller. Um genau zu sein genau am selben Ort wo sich jetzt auch die notwendige DSL-Technik (Splitter, Telefonverkablung, usw) befindet. Das heißt dann also es müsste das Kabelmodel und die Fritzbox auch dort untergebracht werden.. richtig? Nur wie bekomme ich dann eine Netzwerkverbindung (RJ45) aus dem Keller bis ins OG? Mittels Stromnetzwerkadapter vielleicht? Müsste eigendlich theorethisch funktionieren. Ok, dann wäre schonmal das Internet lauffähig. Jetzt kommen wir zur Telefongeschichte.. das jetzige Telefonkabel für das Haus müsste dann also mit der Fritzbox verbunden werden und man könnte im gesamten Haus an jeder Telefonbuchse telefonieren können.. richtig? So schön so gut.. aber wie sieht das dann mit dem Faxgerät aus? Kann dann auch das Faxgerät gesondert angewählt werden (hat eine eigene Rufnummer)? Eigendlich müsste das doch dann am FON2 von der Fritzbox angesteckt werden.. oder funktioniert alles über FON1 und kann getrennt angesteuert / konfiguriert werden?! Wenn es wirklich am FON2 angesteckt werden müsste hieße das: entweder Fax in Keller stellen oder ein seperates Telefonkabel legen. liege ich da richtig?

JimMorrison
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von JimMorrison » 06.06.2013, 07:59

Nein, es muß nicht im Keller stehen, hast du in der WOhnung schon eine Kabeldose?
Wenn dann kannst du die Fritzbox oder das Modem dort anschließen. Wenn du die Dose wo anders in der Wohnung hin haben möchtest, wird dir sicher der Techniker diese auch dort hin legen.
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Fleischer
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von Fleischer » 06.06.2013, 08:00

Eigendlich müsste das doch dann am FON2 von der Fritzbox angesteckt werden.. oder funktioniert alles über FON1 und kann getrennt angesteuert / konfiguriert werden?! Wenn es wirklich am FON2 angesteckt werden müsste hieße das: entweder Fax in Keller stellen oder ein seperates Telefonkabel legen. liege ich da richtig?
Nein,
da liegst du nicht richtig.
In deinem Eingangsposting schreibst du, daß du eine (ISDN)Telefonanlage benutzt.
Diese ist vermutlich im Moment mit einem Kabel mit der NTBA verbunden.
Dieses Kabel ziehst du aus der NTBA heraus und steckst es an der Fritz!Box in den Port S0-Bus.
Die Verkabelung deiner Telefondosen sollte ja durchgängig an die Telefonanlage gehen.
Nun solltest du lediglich noch in der Fritz!Box einstellen, das eben eine ISDN-Telefonanlage angeschlossen ist und du kannst wieder telefonieren ;-)

Fleischer
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von Fleischer » 06.06.2013, 08:06

Du kannst die Fritz!Box, wie JimMorrison schreibt, natürlich auch in die Wohnung installieren lassen.
Dann bekommst du aber vermutlich ein Problem mit deiner Telefonverkabelung.
Das wäre allerdings auch lösbar, wenn du in der Nähe der Fritz!Box eine NICHT benötigte Telefondose hast.
Dann könntest du diese Leitung (4 Adern) benutzen um den S0-Bus von der Fritz!Box in den Keller an die Telefonanlage zu leiten.
Dazu wären dann aber Umklemmarbeiten nötig, keine Ahnung ob du dir das zutraust oder einen Elektriker beauftragen würdest.
Diese Leitung sollte dann am besten auch ohne Umweg über weitere Dosen direkt im Keller ankommen.

Gruß
der Fleischer

hajodele
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von hajodele » 06.06.2013, 10:10

Ich glaube, das Faxgerät ist ein Analoggerät, das jetzt mit dem Router direkt verbunden ist. Richtig?
Je nach Router-Type kannst du diesen Später als Access-Point verwenden. Dann geht eine Dlanverbindung vom Keller ins OG zum alten Router, der jetzt AP ist.
Dort ist dann wie gehabt das Faxgerät angeschlossen.

Es kann dir übrigens niemand gewährleisten, dass das alte Gerät tatsächlich funktioniert. Dazu habe ich schon viel zu viel Meldungen gehabt: "es tut net".
Eine für mich viel schönere Alternative ist der Einsatz von Fritz!Fax als Eingangsfax auf der 6360. Diese sendet dir die Faxe als PDF auf deinen Emailaccount oder speichert sie auf einem USB-Gerät in der Fritzbox. Für den Faxausgang kannst du eine Software installieren, die es bei AVM kostenlos gibt. Vorteil: Es funktioniert von jedem PC, der das Programm installiert hat. Diesen Weg nutze ich schon seit vielen Jahren.

Noch was anderes: Mit DLAN wirst du kaum an 100 Mbit netto herankommen. So wird wohl ein 50 Mbit Vertrag genug sein.
Wenn du mehr willst, mußt du wirklich LAN-Kabel ziehen.

neeQo
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 06.06.2013, 11:49

hajodele hat geschrieben:Ich glaube, das Faxgerät ist ein Analoggerät, das jetzt mit dem Router direkt verbunden ist. Richtig?
Je nach Router-Type kannst du diesen Später als Access-Point verwenden. Dann geht eine Dlanverbindung vom Keller ins OG zum alten Router, der jetzt AP ist.
Dort ist dann wie gehabt das Faxgerät angeschlossen.

Es kann dir übrigens niemand gewährleisten, dass das alte Gerät tatsächlich funktioniert. Dazu habe ich schon viel zu viel Meldungen gehabt: "es tut net".
Eine für mich viel schönere Alternative ist der Einsatz von Fritz!Fax als Eingangsfax auf der 6360. Diese sendet dir die Faxe als PDF auf deinen Emailaccount oder speichert sie auf einem USB-Gerät in der Fritzbox. Für den Faxausgang kannst du eine Software installieren, die es bei AVM kostenlos gibt. Vorteil: Es funktioniert von jedem PC, der das Programm installiert hat. Diesen Weg nutze ich schon seit vielen Jahren.

Noch was anderes: Mit DLAN wirst du kaum an 100 Mbit netto herankommen. So wird wohl ein 50 Mbit Vertrag genug sein.
Wenn du mehr willst, mußt du wirklich LAN-Kabel ziehen.
Also das Faxgerät steht im EG und hängt an der Telefonbuchse.. so wie auch jedes andere Telefon im Haus.
Das jetzige DLAN soll bis zu 200mbit (brutto) packen. ich werde mal testweise einen Adapter im Keller anbringen und dann die Geschwindigkeit testen. Mal sehen was dann noch im OG ankommt.
Vielen Dank für Antworten!

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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 06.06.2013, 14:52

hast recht hajodele, es kommen ~55Mbit an. Außerdem schwankt es ziemlich. Es bewegt sich zwischen 30 und 55Mbit.
Gut, dann hätten wir das schonmal geklärt. Somit könnte die 50er Leitung von UM funktionieren.
Fleischer hat geschrieben:Du kannst die Fritz!Box, wie JimMorrison schreibt, natürlich auch in die Wohnung installieren lassen.
Dann bekommst du aber vermutlich ein Problem mit deiner Telefonverkabelung.
Das wäre allerdings auch lösbar, wenn du in der Nähe der Fritz!Box eine NICHT benötigte Telefondose hast.
Dann könntest du diese Leitung (4 Adern) benutzen um den S0-Bus von der Fritz!Box in den Keller an die Telefonanlage zu leiten.
Dazu wären dann aber Umklemmarbeiten nötig, keine Ahnung ob du dir das zutraust oder einen Elektriker beauftragen würdest.
Diese Leitung sollte dann am besten auch ohne Umweg über weitere Dosen direkt im Keller ankommen.

Gruß
der Fleischer
Im OG steht der DSL-Router der an einer ISDN-Buchse drannhängt. Die ISDN-Buchse hängt vermutlich an einem ungeschirmten Cat3 Kabel. Vielleicht könnte man die ISDN-Buchse anders belegen damit ein Netzwerk zwischen zwei Geräten realisierbar ist.. also zwischen Keller und OG. Habe in manchen Foren gelesen das es möglich sei. Wenn das funktioniert könnte das Kabel-Modem und die Fritzbox im Keller stehen. Dort müsste dann noch eine ISDN-Buchse angebracht werden damit die Netzwerkverbindung im OG zustande kommt. Das Telefonsignal könnte man dann sicherlich auch noch irgendwie ins Haus bekommen. Die ISDN-Buchse im OG könnte ich dann mit einem Switch verbinden. Vom Switch könnte ich dann auch wieder eine Verbindung ins Stromnetz schicken damit die Mitbewohner auch Internet haben. Außerdem hätte ich dann vom Switch eine direkte Netzwerkkabelverbindung zu meinem PC und somit auch theorethisch 100Mbit. Was haltet ihr davon? Morgen kommt nen bekannter vorbei.. der ist Elektriker. Mal sehen was der dazu sagt.
Danke schonmal soweit! ;)

Fleischer
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von Fleischer » 06.06.2013, 16:31

Hmm,
ich glaub hier geht grade so einiges durcheinander......

Aber ich versuchs nochmal so praktisch wie möglich aufzuzeigen:

1. Du bekommst NUR die Fritz!BOx, in der ist das Modem mit drin.
2. Deine Telefone laufen im Moment an eine Telefonanlage (ISDN)
3. Wenn die neue Fritzbox "oben" steht hast du da deine LAN-Ports und auch das WLan der Fritz!Box

Nun zur Verkabelung:
Die neue Fritz!Box wird NUR an die Fernsehdose (MMD) angeschlossen, nicht mehr an den alten Telekomanschluß.
Du lässt dir also die neue Fritz!Box am besten an den Platz stellen, an dem im Moment dein DSL_Router steht.
Somit hast du in deiner Wohnung schon mal dein Internet.
Wenn du nun die vorhandene Buchse nimmst an die dein DSL-Router angeschlossen ist (das ist KEINE ISDN-Buchse, macht aber nichts ;-) ) kann dein Elektriker über diese Kabelverbindung das Telefonsignal von der Fritz!Box in den Keller an deine Telefonanlage leiten.

Und genau jetzt sollte alles so funktionieren wie du es gerne hättest - auch ohne DLAN-Adapter.

neeQo
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 06.06.2013, 17:37

Alles klar, ich glaub ich habs verstanden!
Hätte ich vorher mal genauer die UM Seite gelesen..
(Bitte beachten Sie: Mit der Auswahl der Telefon KOMFORT-Option erhalten Sie automatisch die FRITZ!Box 6360 Cable anstelle des Highspeed Modems und ggf. WLAN-Routers)
Gut, nur um das nochmal klarzustellen..

Bild

Die Fritz!Box wird über die "Fon S0" Buchse mit der vorhandenen Buchse (an der momentan der DSL-Router angeschlossen ist) verbunden und das Telefonsignal wird an die im Keller stehende Telefonanlage geschickt. Von der Telefonlage geht das Signal in das hausinterne Telefonnetz und es läuft alles so wie bisher.

Die extra rufnummer für das Faxgerät kann ich dann über die Fritz!box zuweisen hoffe ich!?

Vielen Dank, endlich hats bei mir "klick" gemacht! ;)

Fleischer
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von Fleischer » 06.06.2013, 18:28

Genau,
du bekommst von Unitymedia ja deine 3 Nummern die du auch jetzt haben solltest wenn du ISDN hast.
In der Fritz!Box wird nun lediglich konfiguriert das eine ISDN-Anlage angeschlossen ist.
Die Nummernzuordnung auf die einzelnen Telefondosen/Geräte nimmst du in der Telefonanlage vor.

Du kannst aber trotzdem auch die Anschlüsse Tel1 und Tel2 nutzen und konfigurieren, das geht zusätzlich zur Tel.-Anlage.
Und, wenn du willst, kannst du auch noch DECT-Telefone direkt an der Box anmelden.

Ich hoffe nun hab ich dich komplett verwirrt ;-)

neeQo
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 06.06.2013, 19:17

Die Nummernzuordnung auf die einzelnen Telefondosen/Geräte nimmst du in der Telefonanlage vor.
Ok, aber die Zuordnung besteht bereits seit Jahren. Also muss ich daran eigendlich nichts mehr einstellen oder?
Naja, der Telekomvertrag läuft noch ~12 Monate. D.h. die nächsten 12 Monate haben wir noch die Rufnummern von Fax und Telefon.
Ich denke es wird dann so laufen, dass zunächst erstmal das Internet von UM geschaltet wird.
Sobald das geschehen ist, wird die Buchse für den DSL-Router nicht mehr gebraucht und kann dann von einem Elektriker umgebaut werden damit die spätere Telefonverbindung von der Fritz!Box zur Telefonanlage gewährleistet ist. 12 Monate später werde ich merken, dass das Telefon nicht mehr geht weil die Telekom den Anschluss stillgelegt hat. Jetzt verbinde ich die Fritz!Box mit der Buchse (wo vorher der DSL-Router drinn war und nun vom Elektriker umgebaut ist) mit der Telefonanlage. In der Fritz!Box werde ich die Rufnummern (Fax und Telefon) eintragen. So und jetzt kommts: müssen jetzt noch Einstellungen an der Telefonanlage vorgenommen werden oder funktioniert alles so wie vorher?
Du kannst aber trotzdem auch die Anschlüsse Tel1 und Tel2 nutzen und konfigurieren, das geht zusätzlich zur Tel.-Anlage.
Und, wenn du willst, kannst du auch noch DECT-Telefone direkt an der Box anmelden.
Danke für den Hinweis, das is recht Praktisch. Aber in meinem Fall brauch ich das nicht.
Ich hoffe nun hab ich dich komplett verwirrt ;-)
Absolut nicht, ich verstehe es langsam immer mehr. Danke für die Hilfe!

Btw.. Als Wechsler brechnet mir UM für die kommenden 12 Monate nichts. Auf der UM Seite steht zwar max. 6 Monate. Aber wenn man im UM Shop nachfragt geben sie dir auch 12 Monate 4 free! Hätte ich nicht dacht! Wirklich Top!

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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von boba » 07.06.2013, 12:30

Unitymedia schaltet dir ab dem ersten Tag auch Telefon, und zwar erhälst du temporäre Telefonnummern. Die Leitungen sind mit diesen Nummern voll funktionsfähig. Die Telekomnummern bleiben bei der Telekom bis der Telekom-Vertrag zuende ist. Du kannst während der Übergangszeit sowohl mit den Telekom-Leitungen als auch mit den unitymedia-Leitungen telefonieren - je nachdem wo du deine Telefongeräte angeschlossen hast.
Welche temporären Nummern du erhalten hast, kannst du nach erfolgter Installation der Fritz!Box durch den Techniker in der Fritzbox-Konfiguration nachschauen, und auch im Kundencenter von unitymedia stehen diese Nummern drin. Am Tag der Telekom-Abschaltung werden (sofern du einen Rufnummern-Portierungsauftrag gestellt hast bzw. über unitymedia eingetütet hast) die alten Telekom-Nummern automatisch in die Fritzbox eingetragen und deine temporären Nummern fallen ersatzlos weg.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das ganze völlig reibungslos funktioniert. Die Nummern werden remote von unitymedia verwaltet und automatisch in die Fritzbox eingetragen.

Der einzige Fallstrick sind die lokal verwendeten Geräte. Bei mir war es z.B. so, dass ich ein isdn-Telefon nicht dazu bringen konnte, auf Anrufe zu reagieren. Bis ich feststellte, dass man an der Telekom-Leitung als msn's die Durchwahl eintragen mußte (also ohne Vorwahl), am unitymedia-Anschluss jedoch die vollständige Nummer inklusive Vorwahl. Das wäre möglicherweise etwas, das du in deiner Telefonanlage umkonfigurieren müßtest.

neeQo
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 07.06.2013, 14:09

Dann ist wohl jetzt alles geklärt!
2play 100 ist jetzt bestellt. Nächste Woche meldet sich der UM Techniker und macht nen Termin aus. Vielleicht surfe ich dann schon nächste Woche mit 100mbit. Naja, mal abwarten..
Ich werde mich dann nochmal melden wenn die Leitung steht. Bis dahin nochmal vielen Dank an alle!!

Schönes Wochenende!

neeQo
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 13.06.2013, 12:23

So, die Internetleitung steht!
Es musste noch net mal nen Techniker kommen.
Fritzbox angeschlossen und Abfahrt!
Ich hoffe in einem Jahr klappt dann alles mit der Rufnummerportierung!

Bild

JimMorrison
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von JimMorrison » 13.06.2013, 12:53

also ich hab über Dlan 200 Mbit Adapter 22 MB/s konstant, was ca den 200 mbit entspricht.
BildBild

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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von neeQo » 02.06.2014, 22:58

Hallo liebe Kabelgemeinde,

heute ist der Tag gekommen.. die Telekom hat die Telefonleitung gekappt.

Jetzt muss nun alles über die Fritz!Box 6360 laufen. Nur leider schaffe ich es nicht die TK-Anlage (T-Concept XI 520) mit der Fritz!Box zu verbinden.

Ich habe jedenfalls versucht mit einem Telefonkabel die ausgediente IAE/UAE-Dose mit der Fritz!Box am S0 Anschluss zu verbinden.. Hat natürlich nicht funktioniert! :)

Habe dann die Dose mal abgeschraubt um zu sehen wieviele Adern da angeschlossen sind. Es sind 2 Adern. Gelb an 4, Weiss auf 5.

Es hatte mal einer hier im Thread etwas von 4 Adern geschrieben.. nur jetzt ist es halt die Frage welche 2 Adern dazu kommen. Da sind so viele Kabel in verschiedenen Farben in der Wand.

Woher soll ich jetzt als Laie wissen welche Kabel an 3 und 6 angeklemmt werden? (wenn das überhaupt so stimmt..)


Bild


Jedenfalls wurde die Fritz!Box schon seitens UM konfiguriert. Die Rufnummer wurden eingetragen. Man sieht auch unter "Anrufe in Abwesenheit" die Nummern die versucht haben hier anzurufen.

Schön wäre es wenn das Telefon jetzt auch wieder klingeln würde.. :)


Außerdem habe ich in der Fritz!Box unter "Telefonie" -> "Telefoniegeräte" -> "Neues Gerät einrichten" -> "ISDN-Telefonanlage" gewählt.

Dann kam von der Fritz!Box die Meldung ich soll die MSN's in der TK-Anlage löschen. Das habe ich noch grad so hinbekommen..

Der Zweite Punkt der Fritz!Box war ich soll an den einzelnen ISDN Telefonen irgendwie die MSN's eintragen.. das habe ich noch nicht hinbekommen.


Ehrlich gesagt ich habe garkeine Ahung von der ganzen Sache. Weiss grad garnicht wo und wie ich weiter vorgehen sollte. Gibt es irgendwo genau zu dem Thema eine Anleitung?

Splitter und NTBA hängen unten im Keller. Was mach ich nun damit? Wird das noch gebraucht?


Bild

Hoffentlich könnt ihr mir helfen und es ist nur eine Kleinigkeit.. ansonsten muss wohl ein Elektriker kommen.

Marcel40625
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von Marcel40625 » 02.06.2014, 23:40

ich glaub da wirste um nen fachmann net drumrum kommen ... wir hier wissen ja nun nicht was wo aufliegt ... für isdn werden glaub 4 adern gebraucht
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Joerg123
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Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitrag von Joerg123 » 03.06.2014, 05:48

eigentlich ist es ja simpel angesschlossen: das Kabel was vorher vom NTBA in die TK-Anlage ging, muss nun aus dem NTBB raus und in den S0-Bus der Fritzbox gesteckt werden, NTBA und Splitter fallen weg (oder du lässt es hängen, egal).
Auch wenn du an deiner ISDN-Telefonanlage nur analoge Endgeräte hast, stellst du in der TK-Anlage ein, auf welche Rufnummer die einzelnen Anschlüsse reagiere sollen und mit welcher die Endgeräte raustelefonieren. Standardmässig ohne Konfiguration (dann darf aber auch wirklich keine Nummer eingetragen sein), reagiert die Anlage dann auf alle Nummern an allen Anschlüssen und wählt über die Hauptnummer raus.
Dein Problem: während die Telekom als MSN nur die Endrufnummer überträgt, also ohne Vorwahl, so wie es auch richtig ist, stehen die Rufnummern bei UM eigentlich immer mit Vorwahl drin = für deine TK-Anlage ist das eine andere Nummer mit der sie nix zu tun hat, auch wenn die letzten 6-7 Stellen übereinstimmen *g*
Simpelste Methode: du konfigurierst auf der Fritzbox die Telefonanschlüsse neu. Unter Rufnummer bearbeiten kannst du die Internetrufnummer verändern - wenn du da die Vorwahl entfernst dürften deine Telefone wieder tun, denn dann kommen die MSNs ja wieder an wie vorher von der Telekom auch. Allerdings kann es dir passieren, dass UM die Box mal updated oder was ändert, dich auf einen aderen Server legt. Ist ja kein Problem, UM kann auf die Boxen ja zugreifen, diese umkonfigurieren, womit sich die Telefonnummer wieder in das UM-übliche Format mit führender Vorwahl ändern würde und wieder ruhig ist am Telefon, so wie jetzt auch. Von daher am Sinnvollsten die TK-Anlage an die Vorgaben vom Anbieter anzupasse, sprich die Vorwahl bei den MSNs mit einzutragen in der TK-Anlage
Office Internet&Phone 50/5 Mbit/s via Fritzbox 6490 mit Fritz!OS 06.52 & AVM Repeater 1750e
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