IP Adresse wechselt nach Router Reboot

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IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von ralfk » 14.04.2013, 11:27

Hallo zusammen,

ich habe heute festgestellt, das meine IP-Adresse (IPv4) wechselt, wenn ich meinen Router kurz aus und wieder ein schalte (bzw. mich "neu verbinde"). Bisher blieb die Adresse fest. Nun ändert sie sich bei jeder Neuverbindung. Kann das jemand bestätigen?

Gruß
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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von Nachtwesen » 14.04.2013, 21:39

Bei mir wechselt sie nicht jedes Mal, aber viel häufiger als damals.
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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von McWire » 16.04.2013, 11:19

Bei mir auch nicht, immer die gleiche IP.
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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von ralfk » 16.04.2013, 19:48

Danke für das Feedback soweit.
Dann hoffe ich mal, dass das bei mir nicht die Regel wird, nach jedem Reboot eine neue IP zu bekommen. Nur komisch, dass das erst seit vielleicht 1-2 Wochen so ist. Eine "pseudo-statische" Adresse war für mich immer ein Argument, bei UM zu bleiben, da ich ein paar Services zu Hause laufen habe (ja, ich weiß, dass es DynDNS gibt).
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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von McWire » 16.04.2013, 20:25

Jetzt muß ich mal dumm fragen, da ich mich in dieser Hinsicht nicht so auskenne.
Was ist denn der Vorteil einer dauerhaft gleichbleibenden IP ?
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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von NoGi » 16.04.2013, 21:55

McWire hat geschrieben:Jetzt muß ich mal dumm fragen, da ich mich in dieser Hinsicht nicht so auskenne.
Was ist denn der Vorteil einer dauerhaft gleichbleibenden IP ?
Man kann sich die Adresse merken und muss kein DynDNS bemühen.

-NoGi

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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von hajodele » 16.04.2013, 22:51

McWire hat geschrieben:Jetzt muß ich mal dumm fragen, da ich mich in dieser Hinsicht nicht so auskenne.
Was ist denn der Vorteil einer dauerhaft gleichbleibenden IP ?
Es gibt Voip-Provider mit Freedays. Diese definieren gleichen Ort über die IP.

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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von ralfk » 17.04.2013, 07:46

McWire hat geschrieben:Jetzt muß ich mal dumm fragen, da ich mich in dieser Hinsicht nicht so auskenne.
Was ist denn der Vorteil einer dauerhaft gleichbleibenden IP ?
1)
Ich möchte z.B. nicht unter ""www.mydyndnsdomain.com" erreichbar sein, sondern unter "www.mydomain.de". Wenn Du Dein Heimnetz mit einer Domain nutzen willst, die eben nicht von einem DynDNS Provider angeboten werden kann. Wenn Du eine Domain bei 1&1 oder Domainfactory hostest, kannst Du dort die IP Adresse zur Domain bzw. zu Deinem Host nur manuell ändern. Diese Änderung ist natürlich lästig. Hinzu kommt, dass Änderungen dort bis zu 24h benötigen, damit sie im gesamten Netz wirksam sind (sog. DNS TTL).

2)
Wenn Du Dein Heimnetz mit einer Domain nutzen willst, für die Du ein SSL/TLS Zertifikat nutzen möchtest. Dann geht das idealerweise und ohne Tricks zumindest bei den kostenlosen Angeboten wie CAcert nur, wenn Du "Eigentümer" der Domain bist. Wozu TLS/SSL? Um die Kommunikation nach zu Hause abzusichern, sei es im Webbrowser zu Deiner FRITZ!Box, um Deine Geräte zu schalten, oder zu Deinem kleinen Jabber-Server oder zu Deinem eigenen Cloud-Storage mit OwnCloud. Es gibt immer mehr webbasierte Lösungen zur Heimautomation, für die Du von draußen eine Websession aufmachen musst. Übrigens auch ein Grund, warum IPv6 Lite für solche Anwender ganz schlecht ist.

Mag sein, dass das teils Anwendungsfälle für Experten sind, bei dem man zu Hause einen Server oder Dienste laufen hat, die bei UM nicht so gern gesehen werden. ISPs erwarten anscheinend immer noch, dass der Kunde nur zu Hause sitzt und wie blöd "das Netz konsumiert". Das Internet geht aber heutzutage immer mehr in beide Richtungen, siehe Heimautomation oder die eigene Cloud-Speicherlösung, auf die Du von unterwegs mit Deinem Smartphone zugreifen willst.
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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von McWire » 17.04.2013, 13:29

Danke, damit kann ich doch schon was anfangen.
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Re: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von ralfk » 14.05.2013, 17:36

Habe mal statt der FRITZ!Box 7390 meinen Draytek Vigor2130 angeschlossen. Den Vigor kann ich so oft rebooten wie ich will: Die IP Adresse bleibt gleich. Nur wenn ich die FRITZ!Box 7390 anschließe, wird die IP Adresse fast bei jedem Reboot/Reconnect geändert. Sehr, sehr komisch. Ich will aber keine Änderung der IP ... :hammer:
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Re: AW: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von Joerg » 14.05.2013, 18:44

Tatsächlich bekommt man das alles auch mit DynDNS hin; zwar ist der "echte" Name dann sowas wie blabla.homeip.net, man kann aber problemlos einen entsprechenden CNAME wie "home.meinedomain.de" einrichten, der dann auf die homeip.net-Adresse verweist. Dafür kann man sich dann auch ein SSL-Zertifikat holen.

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Re: AW: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitrag von ralfk » 15.05.2013, 09:43

Joerg hat geschrieben:Tatsächlich bekommt man das alles auch mit DynDNS hin; zwar ist der "echte" Name dann sowas wie blabla.homeip.net, man kann aber problemlos einen entsprechenden CNAME wie "home.meinedomain.de" einrichten, der dann auf die homeip.net-Adresse verweist.
Jörg
Eine durchaus gute Idee, denn der DNS-Cache würde dann in der Tat nur die kurze TTL des DynDNS-Records halten, so dass automatische Änderungen im DnyDNS sich in gleicher Weise auf die IP hinter dem CNAME auswirken würden.

Leider hat diese Lösung jedoch ein paar zusätzliche Probleme:
- Nicht jeder DNS-Provider erlaubt das Setzen von CNAME, die meisten aber wohl.
- Wenn man einen CNAME setzt, dann darf man gemäß RFC keine weiteren Records setzen, z.B. keinen MX-Record. Die meisten DNS-Server unterstützen das auch nicht. Siehe http://serverfault.com/questions/18000/ ... nd-a-cname
- Bei 1&1 z.B. wird darauf hingewiesen, dass bei Setzen eines CNAMEs für die 2nd-Level Domain alle anderen Einträge (wie MX) verloren gehen. Ohne weitere Konfig verliert man so seine übliche Mailkonnektivität für die eigene Domain!!
- Wenn ich also für "meinedomain.de" einen CNAME einrichte nach "home.dyndns.org", dann kommen Mails an "@meinedomain.de" nicht mehr ohne weiteres an, was ziemlich fatal wäre. Denn der DNS-Resolver wird nun den MX-Eintrag des Alias (CNAMEs) auflösen. Wenn dieser beim DynDNS-Provider nicht gesetzt ist, dann wird versucht, die Mails an Deinen Host zu Hause zu senden, was i.d.R. unerwünscht ist ;-)
- Das Setzten eines CNAMEs für z.B. "www.meinedomain.de" wäre jedoch diesbezüglich nicht "mailschädlich".
- Ich muss also, wenn ich die IPs für "meinedomain.de" UND "www.meinedomain.de" schnell über DynDNS aktualisieren will, einen MX-Record beim DynDNS-Host setzen zu meinem üblichen Mailprovider (z.B. 1&1). Insgesamt ist dieses Konstrukt fehleranfälliger und komplizierter in der Konfig. Eigentlich nur für Experten zu empfehlen.
- Wenn ich nur "www.meinedomain.de" mit einem CNAME versehe, müsste ich die IP für "meinedomain.de" weiterhin manuell ändern.

Fazit: Für einfache Fälle (einzelne Hosteinträge) eine gute Lösung, aber für die komplette eigene Domain komplex und fehleranfälliger.
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