Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Netz!

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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DianaOwnz
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von DianaOwnz » 03.04.2013, 19:59

paul hat geschrieben:
DianaOwnz hat geschrieben: ...
Laut c't sollen aber nur Neukunden von dem Problem betroffen sein und keine Bestandskunden denn UM hat keine IPv4 Adressen mehr.
Weiß da jemand mehr ob das auch Bestandskunden betreffen wird?
Wenn sich das nicht bessert habe ich nämlich nur eine Chance, kündigen, denn schon surfen ist mit der IP eine Katastrophe.
Auch Bestandskunden hat es schon "erwischt", obwohl so etwas natürlich niemals hätte geschehen sollen. Dazu reicht(e) schon ein harmloser Tarifwechsel von z. B. 32.000 auf 50.000 aus.
Jo, hatte ich gelesen hier im Thread und anderswo.

Deshalb dann auch die Hotline angerufen.
War aber Fehlalarm, der Fehler lag bei mir!
Ich hatte kurz zuvor wegen der Umstellung noch einige Netzwerktools von der Windows CD installiert.
Dabei hat Windows! mich dann auf IPv6 umgestellt.
Ich konnte das aber zum Glück wieder entfernen und nun ist alles wieder normal.
Stutzig wurde ich bei heute insgesamt 3 sehr freundlichen Hotline Miotarbeitern wobei mir die eine Dame mitteilte das bei mir IPv4 hinterlegt ist und der Mitarbeiter mit dem sie mich verbunden hatte der mir sagte das Altana Modem KANN gar kein IPv6!
Danach habe ich dann mal bei den Netzwerkeigenschaften rumgeforscht und das Problem erkannt.

Komisch finde ich nur das der Wechsel von 3-Play 32 Mbit auf 2 Play 100MBit bei UM als Downgrade gewertet wird?
3 Play 32 gibts seit Januar gar nicht mehr und 2 Play 100 Premium kostet stat 30 Euro ja 40 Euro!
Ich habe also eine Email an Unitymedia geschickt und dort um Kulanzumstellung gebeten (Tip des Hotline Mitarbeiters) dort habe ich auch schriftlich vermerkt das ich im IPv4 Blockbleiben möchte (Tip der Hotline Mitarbeiterin)
Das muß allerdings schriftlich erfolgen sagte sie. Bei den Kundendaten die UM einsehen kann ist auch vermerkt ob man IPv4 oder IPv6 "Kunde" ist, bei mir stand IPv4 :)
Warum UM allerdings bis Oktober auf die 10 Euro mehr an Gebühren verzichten will finde ich merkwürdig, hoffe aber das sie da aus Eigeninteresse kulant sein werden und mich zeitnah umstellen werden.
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von DianaOwnz » 03.04.2013, 20:01

jcoder hat geschrieben:
JimMorrison hat geschrieben:selbst wenn du zur Telekom wechseln würdest und dich mit langsamen DSL begnügst, bekommen seit einige Zeit nur noch IPv6 für Neukunden vergeben... Siehe Forum auf Onlinekosten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Onlinekosten.de so einen Unsinn schreibt. Sicher treiben sich in vielen Foren treiben einige User herum, die nicht wirklich wissen, worüber sie reden. Dieser Tatsache sind dann solche Fehlinformationen geschuldet.

Die Telekom bindet Neukunden mit VoIP-Verträgen seit September letzten Jahres mit DualStack an. Das ist der Königsweg der Anbindung, bei der der Kunde sowohl eine öffentliche IPv4 und zusätzlich eine IPv6-Adresse erhält.
Unitymedia wählt den billigen Weg, bei dem leider einige Kunden auf der Strecke bleiben.

Die Kabelbetreiber sind derzeit die einzigen großen Anbieter, die diesen Weg wählen. Alle anderen großen Provider bieten Ihren Kunden weiterhin öffentliche IPv4-Adressen (ggf. mit DualStack).

Langsames DSL? VDSL wird inzwischen von fast jedem Anbieter mit 50MBit angeboten- und das häufig günstiger, als der vergleichbare UM 2Play-Tarif. Ich kriege die mit meinem 1&1-Vertrag sogar im realen Download. Wenn ich hier im Forum stöbere, ist bei vielen Unitymedia-Kunden mit dem Cisco 3208G-Modem im 50MBit Vertrag bei 25-30MBit im realen Download Schluss.
Ich denke auch das ist Unsinn, in der c't war zu lesen das die Telekom nicht einmal 50 % ihrer IP adressen ausgeschöpft hat, UM hat keine mehr und deshalb haben Neukunden jetzt das IPv6 Problem.
Einer der Holtine Mitarbeiter sagte mir am Telefon das die X-Box z.B. damit nicht ins Internet kann.
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von apmon » 03.04.2013, 21:31

jcoder hat geschrieben: Die Telekom bindet Neukunden mit VoIP-Verträgen seit September letzten Jahres mit DualStack an. Das ist der Königsweg der Anbindung, bei der der Kunde sowohl eine öffentliche IPv4 und zusätzlich eine IPv6-Adresse erhält.
Klar, DualStack ist die ideal Loesung und es waere sehr hilfreich wenn alle ISPs die noch IPv4 Addressen haben so schnell wie moeglich auf dual stack umstellen wuerden.
jcoder hat geschrieben: Unitymedia wählt den billigen Weg, bei dem leider einige Kunden auf der Strecke bleiben.
Nein, es ist nicht der billigere Weg, es ist der einzige moegliche Weg. Wenn ihnen die IPv4 Addressen ausgegangen sind, haben sie keinerlei Moeglichkeit Dual Stack anzubieten. Unitymedia hat ca 1.2 millionen IPv4 Addressen[1] damit muessen sie auskommen, egal wie. Wenn sie nun einen Neukunden gewinnen ist die einzige Moeglichkeit ihm eine IPv4 zu bieten in dem sie die Addresse einem Bestandskunden zuvor wegnehmen (was sie durch die Tarifumstellung, verbunden mit DS-lite auch teilweise machen).

Das meiste wass man Unitymedia eigentlich vorwerfen kann, ist das sie nicht sofort bei allen Kunden IPv6 aktivieren. Bei Bestandskunden die noch eine IPv4 haben voll dual stack, bei Neukunden dann DS-lite. Da die allermeisten Probleme mit IPv6 nicht auf Grund von IPv6 entstehen (es ist keine "dreckige IP" wie hier auch schon behauptet wurde) sondern durch den Wegfall einer oeffentlichen IPv4, verursacht dual stack kaum Probleme. Somit koennten dann wenigstens die eigenen Kunden unter einander vernuenftig kommunizieren. Wieso Unitymedia und Kabeldeutschland das nicht machen ist mir ein Raetzel.

Ausserdem muss man Unitymedia in gewisserweise auch "loben", denn sie bieten Ihren Kunden mit IPv6 wenigstens ueberhaupt eine Moeglichkeit von aussen noch erreichbar zu sein. Etliche Internetprovider (im Aussland) denen die IPv4 ausgegangen sind steigen auf carrier grade nat (NAT444) um, dort gibt es dann gar keine Moeglichkeit (ohne tunnel) mehr von aussen auf das Heimnetz zu zu greifen. Das ist dann DS-lite ohne das DS. Das heisst alle Probleme die DS-lite hat, ohne die Moeglichkeit diese per IPv6 zu umgehen.

Ich habe (in Foren) gelesen, das Telecolumbus das zum Teil so macht, dort ist man als Kunde also noch mehr beschissen dran.
jcoder hat geschrieben: Die Kabelbetreiber sind derzeit die einzigen großen Anbieter, die diesen Weg wählen. Alle anderen großen Provider bieten Ihren Kunden weiterhin öffentliche IPv4-Adressen (ggf. mit DualStack).
Das duerfte wohl daran liegen das die Kabelbetreiber die einzigen (relativ jungen) groesseren Anbieter in Deutschland sind die noch kraeftig wachsen. Wenn man ein schrumpfender oder stagnierender Betreiber ist, hat man das Problem natuerlich nicht. Die Telekom duerfte ihre IPv4 wohl noch aus Zeiten haben wo sie ein (quasi) Monopolist waren als es noch keine Addressknappheit gab. Demzufolge haben sie damals entsprechend viele Addressen bekommen.

Das Problem duerfte also eigentlich alle Wachsende ISPs in Europa betreffen.

Insofern koennte man sich fragen, wiese eigentlich die Kartellbehoerden nicht alle ISPs zwingt IPv6 anzubieten um die Marktbarriere der ausgehenden IPv4 Addressen fuer neue ISPs zu beseitigen?
jcoder hat geschrieben: Langsames DSL? VDSL wird inzwischen von fast jedem Anbieter mit 50MBit angeboten- und das häufig günstiger, als der vergleichbare UM 2Play-Tarif. Ich kriege die mit meinem 1&1-Vertrag sogar im realen Download.
Kabeldeutschland und Unitymedia versorgen viele (semi)laendliche Gebiete mit schnellem Internet in denen man kein VDSL, teilweise noch nicht einmal DSL bekommen kann (Desshalb haben sie zum Teil ja so ein gutes Wachstum). Insofern nuetzt es einem reichlich wenig das 1&1 guenstige VDSL anbietet wenn die Leitungen dafuer nicht vorhanden sind.

[1] http://bgp.he.net/AS20825#_prefixes

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von jcoder » 03.04.2013, 23:27

apmon hat geschrieben:
jcoder hat geschrieben: Unitymedia wählt den billigen Weg, bei dem leider einige Kunden auf der Strecke bleiben.
Nein, es ist nicht der billigere Weg, es ist der einzige moegliche Weg. Wenn ihnen die IPv4 Addressen ausgegangen sind, haben sie keinerlei Moeglichkeit Dual Stack anzubieten. Unitymedia hat ca 1.2 millionen IPv4 Addressen[1] damit muessen sie auskommen, egal wie. Wenn sie nun einen Neukunden gewinnen ist die einzige Moeglichkeit ihm eine IPv4 zu bieten in dem sie die Addresse einem Bestandskunden zuvor wegnehmen (was sie durch die Tarifumstellung, verbunden mit DS-lite auch teilweise machen).
Heute haben sie keine Chance mehr- klar.
Der billigere Weg bleibt es insofern, als dass das Problem der augehenden IPv4-Adressen ja nicht erst seit gestern bekannt war. UM hätte bereits im Vorfeld Geld anpacken müssen und sich einen größeren Pool zuzulegen und/oder bereits Jahre früher echten DualStack bereitstellen sollen, um Anreize für den Markt zu geben. Aber das kostet halt.....
apmon hat geschrieben: Das meiste wass man Unitymedia eigentlich vorwerfen kann, ist das sie nicht sofort bei allen Kunden IPv6 aktivieren. Bei Bestandskunden die noch eine IPv4 haben voll dual stack, bei Neukunden dann DS-lite. Da die allermeisten Probleme mit IPv6 nicht auf Grund von IPv6 entstehen (es ist keine "dreckige IP" wie hier auch schon behauptet wurde) sondern durch den Wegfall einer oeffentlichen IPv4, verursacht dual stack kaum Probleme. Somit koennten dann wenigstens die eigenen Kunden unter einander vernuenftig kommunizieren. Wieso Unitymedia und Kabeldeutschland das nicht machen ist mir ein Raetzel.
das Meiste sehe ich ähnlich.

Was man Unitymedia aber noch viel mehr vorwerfen kann, ist die mangelnde Transparenz. Die Beschränkungen die die von Unitymedia Anbindung werden dem Neukunden verschwiegen und er wird so in einen Vertrag gelockt, mit dem er nichts anfangen kann. Die Anbindung über DS-Lite wäre für einen Großteil der Kunden ja sogar noch o.k. (selbst NAT444 wäre das) wenn dem potentiellen Kunden die Art der Anbindung bekannt gemacht wird, damit er sich über die damit verbundenen Beschränkungen informieren kann- und gerade das macht UM nicht.
Dadurch macht Unitymedia seine eigenen Probleme zu Problemen seiner Kunden.
apmon hat geschrieben: Ausserdem muss man Unitymedia in gewisserweise auch "loben", denn sie bieten Ihren Kunden mit IPv6 wenigstens ueberhaupt eine Moeglichkeit von aussen noch erreichbar zu sein.
Das "Loben" kommentiere ich mal lieber nicht :zwinker:
Für die meisten betroffenen Kunden macht es mittelfristig leider kaum einen Unterschied, ob sie per NAT444 oder DS-Lite angebunden wären. Isoliert bleiben sie effektiv so oder so.
Vllt. wären sogar einige Anwender, die primär Probleme mit ausgehendem Traffic haben (z.B. ausgehende VPN-Verbindungen) mittelfristig mit NAT444 besser angebunden gewesen- zumindest Probleme aufgrund der MTU hätte es dann nicht gegeben. (Auch wenn ich IPv6/DS-Lite hier für das kleinere Übel halte).
apmon hat geschrieben: Ich habe (in Foren) gelesen, das Telecolumbus das zum Teil so macht, dort ist man als Kunde also noch mehr beschissen dran.
Die erzählen ihren Kunden wahrscheinlich auch, sie hätten aufgrund der IPv4-Adressknappheit gar keine andere Möglichkeit und an NAT444 gehe kein Weg vorbei.
Die Argumentation kenne ich in ähnlicher Form schon von einem in diesem Forum bekannteren Provider.
apmon hat geschrieben: Kabeldeutschland und Unitymedia versorgen viele (semi)laendliche Gebiete mit schnellem Internet in denen man kein VDSL, teilweise noch nicht einmal DSL bekommen kann (Desshalb haben sie zum Teil ja so ein gutes Wachstum).
Naja- wer keine Auswahl hat, nimmt dass was er kriegen kann.
Wobei ich mir auch in ländlichen Gebieten vorstellen kann, dass der eine oder andere Kunde, wenn er wüsste, dass er nicht nur zwischen 50MBit Kabel und 2MBit DSL sondern auch zwischen schnell surfen und Zugriff auf seine teuer installierte Heimautomation oder sein NAS wählt, die Heimautomation mit 2MBit DSL vorziehen würde.
Es ist eine böse Überraschung, wenn das SmartHome mit Unitymedias 2Play Smart plötzlich vollkommen aufhört, smart zu sein.

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Scorpie » 06.04.2013, 13:44

RobDust hat geschrieben:ich komme seit der Umstellung von ipv4 auf ipv6 nicht mehr in mein Netz.
Hallo,

dazu habe ich 2 Fragen:

1. Wurde eine neue Mindestvertragslaufzeit von 24Monaten bei der Umstellung festgelegt?

2. Wann war die Umstellung?

Sollte man dir bei Umstellung nämlich die 24 Monate aufgebrummt haben, und dies ist noch keine 8 Wochen her, dann "drohe" bei der Hotline damit vom Fairsprechen Gebrauch zu machen. Hab den Mist auch an den Hacken gehabt, und als ich das rückgängig machen wollte hieß es zunächst das die 14-tägige Widerrufsfrist ja bereits verstrichen sei. Ich hab' dann nur mal freundlich erwähnt das mich UM mit der Umstellung aufgrund der Mindestlaufzeit ja wohl wie einen Neukunden behandelt, und ich daher ja wohl eindeutig vom Fairsprechen Gebrauch machen dürfte. Da kam der gute Mann etwas ins schwitzen und mußte kurz Rücksprache halten. Das Ergebnis war dann, dass ich das selbstverständlich machen kann, und dann alles wieder auf den alten Stand, inkl. altem IPv4 Modem, gebracht wird. Auch wenn ich die 50MBit haben wollte, so war das zunächst mal ein Teilerfolg. Gestern gab's dann noch 'nen Anruf, dass ich selbstverständlich auch für die 50MBit Leitunfg ein IPv4 Modem bekommen kann. Ich sei ja ein Bestandskunde dem man die IPv4 bei der Umstellung weggenommen hat. Wenn das bei dir also alles im zeitlichen Rahmen liegt geh' die Sache noch mal an. Solltest Du noch das Fairsprechen nutzen können bezieh dich aber in erster Linie auf die fehlende Geschwindigkeit, und dann erst auf IPv6.
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Bachsau » 19.04.2013, 04:14

Hat irgendjemand von euch schonmal daran gedacht, dass es schlichtweg eine Sauerei von Unity ist, uns DS-Lite als "Internetzugang" zu verkaufen? Wenn sie damals nicht genug IPv4-Adressen bei der IANA beantragt haben, und nicht bereit sind, weitere zuzukaufen, sind sie selber Schuld. Aber dann sollten Sie ihren Kunden gegenüber nicht die Frechheit besitzen, das Internet-Zugang zu nennen, wenn es höchstens noch zum WWW-Zugang taugt. Davon abgesehen, würde man sich sicher nichts abbrechen, wenn man die restlichen Adressen an diejenigen vergibt, die sie haben wollen. Die Mehrheit der Kunden interessiert sich doch eh nicht dafür.

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von racoon1211 » 19.04.2013, 13:34

Bachsau hat geschrieben:Hat irgendjemand von euch schonmal daran gedacht, dass es schlichtweg eine Sauerei von Unity ist, uns DS-Lite als "Internetzugang" zu verkaufen? Wenn sie damals nicht genug IPv4-Adressen bei der IANA beantragt haben, und nicht bereit sind, weitere zuzukaufen, sind sie selber Schuld. ...
JAIN!
Sicher hätten sie sich damals einen größeren Pool zulegen können (allerdings konnten sie nicht mit diesem gewaltigen wachstum rechnen).
Und bitte WO sollen sie den weitere IPv4 Adressen heute noch einkaufen?
Fakt is nunmal, es GIBT keine mehr zu kaufen!

UM ist da sicher mitschuldig, aber genauso kann man alle Hersteller hier Schuld geben, die es verpennt haben ihre Geräte IPv6 kompatibel zu machen - die wussten schliesslich auch, das IPv4 extrem knapp wird. Hat sie aber nicht interessiert und jetzt haben wir den Schlamassel.

Also alleine auf UM rumzuhacken ist schlicht Blödsinn.
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Bachsau » 19.04.2013, 15:11

Bei denen, die noch auf den großen Subnetzen sitzen. Dank Border Gateway dürfte das heute kein Problem mehr sein. Natürlich ist Unity da nicht allein dran Schuld, sondern auch die IANA, die es bis heute nicht für nötig hält, nichtbenutzte Netze wieder einzuziehen. Was mich aber ärgert ist, dass Unity auch denen die es ausdrücklich wünschen keine IPv4s mehr bereitstellt, und den Kunden auch sonst ganz gerne mal für blöd verkauft. Man wird ja nicht einmal informiert, dass man einen eingeschränkten Zugang erhält. Für den technisch interessierten sind auch nach längerer Suche bei Unitymedia keine klaren Informationen zu bekommen. Ich stehe wirklich voll hinter IPv6, aber ein Zugang der keinerlei eingehende IPv4-Verbindungen zulässt, ist für mich kein Internetzugang. Am Ende wird wahrscheinlich wieder der Gesetzgeber gefragt sein, der mal definiert, was als "Internetzugang" verkauft werden darf. Offenbar braucht's das ja, so traurig das ist. Provider die sogar noch Carrier Grade NAT als Internetzugang verkaufen sind dann schließlich die Spitze des Eisbergs. Habe ich denn als Kunde ein Sonderkündigungsrecht, wenn ich feststelle, dass der mir versprochene Internetzugang gar keiner ist?

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Knifte » 19.04.2013, 15:25

Ich glaube kaum, dass man dir ein Sonderkündigungsrecht einräumt. Auch wenn man den Aussagen von anderen "Betroffenen" hier aus dem Forum glauben schenken darf.

Du kannst innerhalb der Widerrufsfrist widerrufen oder wegen der Speedfairsprechens kündigen (m.W. wenn nicht mindestens 75% der von dir gebuchten Bandbreite bei dir ankommen).
Viele Grüße

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von rocky84 » 19.04.2013, 22:05

hey ich hatte vor kurzem probleme mit der fb6360, ich wollte wieder das normale cisco modem, und raus aus der telefonkomfort option.
die an der unityhotline meinten, keine chance dort vor vertragsablauf rauszukommen.
die auf der facebook seite von der unity hilfe meinten auch, es gebe keine chance.

mail mit problembeschreibung der fb6360 und sofortiger gewünschter kündigung der telekomfort-option, paar tage später bekam ich erneut eine fb6360.
ich fragte mich warum ? daraufhin hotline angrufen, "diese ist als ersatz für die alte fb gedacht, damit wir einen defekt ausschließen können".
ich: "aber nein, ich wollte doch die stornierung der option".
mitarbeiter sprach mit seinem chef: "tut mir leid, wir können sie erst nach vertragsende rauslassen." ich:"ok dann werde ich meine kompletten vertrag kündigen." mitarbeiter:" dann müssen Sie das wohl tun."

20 minuten später traten die fehler mit der neuen fb wieder auf.
daraufhin schrieb ich eine nette mail mit der bitte um sofortige stornierung der option, da ich ansonsten meinen kompletten vertrag kündige.
und siehe da die telefon-comfort option wurde daraufhin rausgenommen.

du musst denen einfach mit kündigung drohen, und dein problem beschreiben. dann noch öfter bei der hotline anrufen und denen auf die finger kloppen.
zusätzlich noch bei facebook auf der unitymedia hilfe seite nen bischen stunk machen (immer sachlich bleiben). dann dürftest du gute chancen haben dort noch rauszukommen. gruß :winken:

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von jcoder » 21.04.2013, 13:18

Knifte hat geschrieben:Ich glaube kaum, dass man dir ein Sonderkündigungsrecht einräumt. Auch wenn man den Aussagen von anderen "Betroffenen" hier aus dem Forum glauben schenken darf.
Außerordentliche Kündigungen aufgrund der durch DS-Lite verursachten Einschränkungen akzeptiert Unitymedia nicht.

Wer die Widerrufsfrist verpasst und das Speed-Fairsprechen nicht nutzen kann, ist zuerst mal eine Mindest-Vertragslaufzeit gebunden- oder muss den Rechtsweg nutzen...

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Knifte » 21.04.2013, 16:29

....was dann aber wahrscheinlich auch daraus hinausläuft, dass die MVLZ rum ist, bis es da eine Lösung gibt, oder?
Viele Grüße

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von jcoder » 21.04.2013, 19:48

Knifte hat geschrieben:....was dann aber wahrscheinlich auch daraus hinausläuft, dass die MVLZ rum ist, bis es da eine Lösung gibt, oder?
Wahrscheinlich! Zumindest bei Kunden, die einen Vertrag vor dem 01.04. abgeschlossen haben. Ich selber hab's nicht versucht. Ich hab auf deren Widerspruch zu meiner außerordentlichen Kündigung eine ordentliche Kündigung hinterher gejagt und warte jetzt auf das Vertragsende. Den Stress und die Kosten eines Prozesses wollte ich für ca. 300,-- EUR Streitwert nicht eingehen.

Die neuen Verträge haben 24 Monate MLVZ. Wer mit diesen Verträgen in die Falle tappt ist auf jeden Fall übler dran- aber da dürfte der Rechtsweg auch deutlich kürzer sein, als die MLVZ. Für die in diesen Verträgen betroffenen Kunden geht es dann auch schon um über 700,-- EUR, die sie in der MLVZ für eine Leistung zu zahlen hätten, die ihre Anforderungen nicht oder nur teilweise erfüllt.

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von apmon » 22.04.2013, 01:34

Bachsau hat geschrieben:Hat irgendjemand von euch schonmal daran gedacht, dass es schlichtweg eine Sauerei von Unity ist, uns DS-Lite als "Internetzugang" zu verkaufen?
Nein, ist es nicht, da es stand der heutigen Technik das beste ist was sie machen koennen.
Bachsau hat geschrieben: Wenn sie damals nicht genug IPv4-Adressen bei der IANA beantragt haben, und nicht bereit sind, weitere zuzukaufen, sind sie selber Schuld.
Kleine Korrektur, UM kann keine Adressen bei der IANA beantragen, sonder muss dies durch RIPE machen, dem regionalen Adressverwalter, der fuer Europa und den Nahen Osten zustaendig ist.

Abgesehen davon kann UM auch nicht beliebig viele IPv4 Adressen beantragen, sondern muss der RIPE den Bedarf fuer die Adressen nachweisen. Seit 1 July 2011 gibt RIPE jedoch nur noch Adressen fuer einen Bedarf von 3 Monaten aus und auch vor dem 1. July 2010 konnte man nur Addressen fuer 12 Monate Bedarf bekommen. Da der RIPE die Adressen im September 2012 ausgegangen sind, sind die 3 Monate fuer die UM Adressen bekommen konnte nun eben rum.

Da kann also UM auch nichts dafuer oder dagegen tun. Das ist schlicht und ergreifend die Realitaet. Da haben die schnell wachsenden ISPs wie UM eben das Nachsehen und es verzerrt den Wettbewerb.

Auch der ungenutzte Addressraum macht die Sache nicht wirklich besser. Ich habe Schaetzungen gesehen, das ca 500 Millionen Adressen zugewiesen sind aber nicht wirklich genutzt werden. 500 Millionen klingt zwar nach verdammt viel, ist es aber nicht wirklich. Von 2008 bis 2011 hat die IANA ca 40 /8 ausgegeben, also mit 640 Millionen deutlich ueber 500 Millionen Adressen. Insofern verschiebt sich die Problematik nur um 3 Jahre. Da die Menscheit und Unternehmen im Besonderen ziemlich mies im Vorausschauen sind, wuerde das lediglich dazu fuehren das alle Unternehmen sagen: "Och es sind ja noch 500 Millionen Adressen zur Verfuegung. Da brauch ich mich ja jetzt noch nicht mit IPv6 beschaeftigen" und in 3 Jahren waeren wir wieder in genau der gleichen Situation. Das das der Fall ist, sieht man daran das es IPv6 bereits seit ueber 15 Jahren gibt und genauso lange ist die Adressknappheit bekannt und getan hat sich in der Zeit so gut wie nichts, bis IANA dann tatsaechlich die Adressen ausgegangen sind. Und selbst jetzt bewegen sich die meisten Unternehmen erstaunlich wenig um IPv6 einzufuehren.
Bachsau hat geschrieben: Aber dann sollten Sie ihren Kunden gegenüber nicht die Frechheit besitzen, das Internet-Zugang zu nennen, wenn es höchstens noch zum WWW-Zugang taugt.
Es ist ein voller Internet-Zugang! Man kann ohne Problem von ueberall auf der Welt jeden Computer im Heimnetz erreichen und umgekehrt auch ueberall in die Welt hinauskommen. Insofern ist das mehr als was man mit seiner einen IPv4 Adresse machen konnte.

Das die Gegenstelle unfaehig ist mit dem aktuellen Internetprotokoll (IPv6) umzugehen ist ja nicht UMs Problem. Man kann einem Verkaeufer ja auch nicht vorwerfen das er ein Handy als Telefon verkauft hat, nur weil die Gegenstelle mit der man kommunizieren will noch mit Rauchzeichen arbeitet und dies nicht mit seinem Handy kompatible ist. (Klar ist das ein etwas uebertriebener Vergleich, aber angesichts der gegebenen Tatsache das die IPv4 Adressen ausgegangen sind und es seit 15 Jahren ein besseren Ersatz dafuer gibt, ist er so absurd nicht).
Bachsau hat geschrieben: Davon abgesehen, würde man sich sicher nichts abbrechen, wenn man die restlichen Adressen an diejenigen vergibt, die sie haben wollen. Die Mehrheit der Kunden interessiert sich doch eh nicht dafür.
Tun sie ja auch. Nur sind diese Kunden halt die die den Businesstarif bezahlen. Es steht jedoch jedem frei der die IPv4 haben will, ebenfalls den Businesstarif zu nehmen.

Natuerlich waere es schoen wenn UM auch ohne den Wechsel in den Businesstarif einem eine Moeglichkeit bieten wuerde eine IPv4 zu bekommen. Z.B. als Zubuchoption fuer 5 Euro im Monat. Oder das man sie Tagesweise buchen koennte, wenn man nur gelegentlich einen Bedarf hat. Kabeldeutschland macht das (noch) so, sogar Kostenlos.

Aber letztendlich ist die einzige zukunftsfaehige Loesung der Gegenseite Dampf zu machen, das sie endlich IPv6 unterstuetzt. Und meist kann man auch jetzt schon mit etwas Wille (notfalls dank Tunnel und Terredo) die Kommunikation auf IPv6 hinbekommen.

apmon
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von apmon » 22.04.2013, 02:12

jcoder hat geschrieben: Die neuen Verträge haben 24 Monate MLVZ. Wer mit diesen Verträgen in die Falle tappt ist auf jeden Fall übler dran- aber da dürfte der Rechtsweg auch deutlich kürzer sein, als die MLVZ.
Ich schaetze mal (oder zumindestens hoffe ich) das sich die Problematik ueber die naechsten 24 Monate deutlich entschaerfen wird und man dann schlicht und ergreifend ohne Problem IPv6 verwenden kann.

In den letzten Monaten hat sich tatsaechlich begonnen etwas zu bewegen in Richtung IPv6. In Deutschland faengt die Zahl der Kunden die IPv6 nutzen, bzw nutzen koennen an deutlich zu steigen (zum Teil "dank" Unitymedia und Kabeldeutschland und der Telekom, aber auch andere Provider beginnen mit der Einfuehrung von IPv6).

In den USA hat gerade Comcast, eine der groessten Kabelbetrieber, vermeldet das die Haelfte ihrer Kunden (alle die an eine Arris CMTS angeschlossen sind) nun IPv6 bekommen koennen und das bis Ende 2013 allen Kunden IPv6 zur Verfuegung steht. Verizon Wireless, der groesste Handyprovider in den USA, verwendet IPv6 in ihrem LTE Netz und somit muessen alle Handies in ihrem Netz IPv6 beherschen. Auch T-Mobile USA hat vor kurzem vermeldet das ihr gesamtes Netz nun IPv6 faehig ist und somit jeder der ein Handy hat das IPv6 unterstuetzt, IPv6 verwenden kann. Free in Frankreich bietet auch seinen Kunden IPv6 an und in Rumaenien laufen inzwischen knapp 9% aller Anfragen (wenn moeglich) ueber IPv6.

In Indien und China, wenn ich das richtig gelesen habe, wurden gerade Gesetze erlassen, die ISPs und Contentbetreiber dazu verpflichten IPv6 einzufuehren. Und auch die USA hat schon vor einer Weile verordnet das alle Webseits und internen Netze des oeffentlichen (Bundes) Dienstes demnaechst IPv6 faehig sein muessen. Insofern muessen alle Hersteller die Geraete oder Software and das Militaer oder die oeffentliche Verwaltung verkaufen wollen IPv6 unterstuetzen. Auch bei fast allen Web-Hostern (Amazon und Microsoft bilden hier leider unruemliche Ausnahemen) ist es inzwischen Moeglich IPv6 zu bekommen und somit ist es meist nur eine Frage von ein wenig konfiguration Webseiten und Dienste auch ueber IPv6 anzubieten.

Mit der gerade anstehenden Umstellung von WiFi von 802.11n auf 802.11ac, duerften auch viele Wirelessrouter mit der Zeit ausgetauscht werden, die dann IPv6 beherschen, so dass sich auch diese Huerde fuer die Verbreitung von IPv6 allmaelich abschwaechen duerft.

Insofern bin ich zumindestens bedingt hoffnungsfroh das sich die Probleme die man derzeit noch teilweise mit DS-lite hat, vor Ender der 24 Monate Vertragslaufzeit, bzw bevor man den Rechstweg ausgeschoepft hat, weitest gehend in Luft auf geloest haben. Insbesonder da man bereits jetzt auf fast allen PCs (und offenen Systemen) mit sehr wenig Aufwand IPv6 einrichten kann.

paul
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von paul » 22.04.2013, 07:57

apmon hat geschrieben:
Bachsau hat geschrieben:Hat irgendjemand von euch schonmal daran gedacht, dass es schlichtweg eine Sauerei von Unity ist, uns DS-Lite als "Internetzugang" zu verkaufen?
Nein, ist es nicht, da es stand der heutigen Technik das beste ist was sie machen koennen.
Bachsau hat geschrieben: Aber dann sollten Sie ihren Kunden gegenüber nicht die Frechheit besitzen, das Internet-Zugang zu nennen, wenn es höchstens noch zum WWW-Zugang taugt.
Es ist ein voller Internet-Zugang! Man kann ohne Problem von ueberall auf der Welt jeden Computer im Heimnetz erreichen und umgekehrt auch ueberall in die Welt hinauskommen. Insofern ist das mehr als was man mit seiner einen IPv4 Adresse machen konnte.
DS-Lite ist nicht das Beste, was UM machen kann. Wenn schon, dann vollwertiges DS mit IPv4 & IPv6, alles andere täuscht die Kunden über die tatsächliche Benutzbarkeit ihres Internetanschlusses. So ein IPv6-Anschluss von UM ist kein vollwertiger Internetanschluss im Sinne der marktüblichen Anschlüsse, denn er stellt nicht die marktüblichen Dienste uneingeschränkt zur Verfügung. UM verschweigt dies bei Vertragsabschluss aber.

conscience
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von conscience » 22.04.2013, 09:00

Ich lese hier "marktübliche Anschlüsse", "marktübliche Dienste" , "wahrscheinlich", etwas vom Rechtsweg...

Alles sehr schwammig.
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Knifte
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Knifte » 22.04.2013, 09:13

paul hat geschrieben:DS-Lite ist nicht das Beste, was UM machen kann. Wenn schon, dann vollwertiges DS mit IPv4 & IPv6
Wie hier aber schon gefühlt 1 Million mal geschrieben wurde geht das aber nicht, weil UM dafür keine ausreichende Anzahl von IPv4-Adressen mehr frei hat. Da bräuchte man ja zwingend für jeden Kunden mindestens ein IPv4-Adresse.

Da UM diese Adressen aber nicht hat, ist DS-lite die beste (und wahrscheinlich einzige) Möglichkeit die UM hat. Auch wenn es dir nicht passt.
Viele Grüße

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hajodele
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von hajodele » 22.04.2013, 09:37

Knifte hat geschrieben:
paul hat geschrieben:DS-Lite ist nicht das Beste, was UM machen kann. Wenn schon, dann vollwertiges DS mit IPv4 & IPv6
Wie hier aber schon gefühlt 1 Million mal geschrieben wurde geht das aber nicht, weil UM dafür keine ausreichende Anzahl von IPv4-Adressen mehr frei hat. Da bräuchte man ja zwingend für jeden Kunden mindestens ein IPv4-Adresse.

Da UM diese Adressen aber nicht hat, ist DS-lite die beste (und wahrscheinlich einzige) Möglichkeit die UM hat. Auch wenn es dir nicht passt.
Ich komme von Kabelbw-Land, in dem man zunächst auch diese "tolle" IPv6 DS-Lite bekommt.
Seltsamerweise schafft man es dort, wenn man sich nicht zu dumm anstellt, dieses wieder auf IPv4 oder IPv6 DS umstellen zu lassen.
Diese Option hat es anscheinend bei UM nie gegeben. Mir kann aber keiner erzählen, dass der Sack im Oktober schon so leer war.

Befremdlich ist es bei beiden Anbietern, dass über dieses Thema weder in der Werbung noch im Bestellprozess hingewiesen wird.
Dabei könnte man es possitiv darstellen, z.B. "Wir liefern modernste IPv6 Netze"

So kann nicht mal der unbedarfte User so was primitives machen, wie über Apps, Fernzugang oder My!Fritz mal zuhause nachschauen, wer so angerufen hat.

Creep89
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Creep89 » 22.04.2013, 09:38

Irgendwo hat doch hier einer geschrieben, dass man nicht einmal ein eigenen Subnetz von UM zugewiesen bekommt, sondern nur eine IPv6. Nicht nur, dass UM den Mist aka DS-Lite benutzt, nein, sie verhunzen auch noch die Idee von IPv6.


(vorausgesetzt, der User hat sich nichts ausgedacht)
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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Knifte » 22.04.2013, 10:30

hajodele hat geschrieben:Ich komme von Kabelbw-Land, in dem man zunächst auch diese "tolle" IPv6 DS-Lite bekommt.
Seltsamerweise schafft man es dort, wenn man sich nicht zu dumm anstellt, dieses wieder auf IPv4 oder IPv6 DS umstellen zu lassen.
Diese Option hat es anscheinend bei UM nie gegeben. Mir kann aber keiner erzählen, dass der Sack im Oktober schon so leer war.
Naja, ich kenne die Zahlen jetzt ja auch nicht genau, denke aber mal, dass es im KBW-Gebiet deutlich weniger potenzielle Kunden geben dürfte als im UM-Gebiet. Ausserdem waren es nunmal bis vor kurzem zwei unabhängige Unternehmen, die sicherlich auch noch immer mit teilweise unterschiedlichen Ansätzen unterwegs sind.

Ich habe jetzt auch keine Ahnung, wie sich das mit den verfügbaren IPv4-Adressen verhält, ob KBW da noch deutlich mehr halt als z.B. UM und ob die die so einfach untereinander umverteilen dürften.
Viele Grüße

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Jarry » 22.04.2013, 10:38

Creep89 hat geschrieben:Irgendwo hat doch hier einer geschrieben, dass man nicht einmal ein eigenen Subnetz von UM zugewiesen bekommt, sondern nur eine IPv6. Nicht nur, dass UM den Mist aka DS-Lite benutzt, nein, sie verhunzen auch noch die Idee von IPv6.


(vorausgesetzt, der User hat sich nichts ausgedacht)
Also wenn ich mich nicht verschaut habe, hab ich ein /57 Prefix zugewiesen bekommen.
Das ist unstrittig mehr als nur eine Adresse und sollte auch in größeren WGs eine Weile ausreichen :)

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von racoon » 22.04.2013, 11:20

Jarry hat geschrieben:
Creep89 hat geschrieben:Irgendwo hat doch hier einer geschrieben, dass man nicht einmal ein eigenen Subnetz von UM zugewiesen bekommt, sondern nur eine IPv6. Nicht nur, dass UM den Mist aka DS-Lite benutzt, nein, sie verhunzen auch noch die Idee von IPv6.


(vorausgesetzt, der User hat sich nichts ausgedacht)
Also wenn ich mich nicht verschaut habe, hab ich ein /57 Prefix zugewiesen bekommen.
Das ist unstrittig mehr als nur eine Adresse und sollte auch in größeren WGs eine Weile ausreichen :)
Japp, lassen sich schon einige Geräte direkt am UM-Router anschließen. :)

Ich denke mal der User meinte, dass man das von UM übergebene Subnetz nicht nach eigenem belieben in weitere
Subnetze aufteilen kann, weil die Funktion im UM Router nicht aktiviert ist bzw. es nicht unterstützt wird.

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von apmon » 22.04.2013, 20:14

Knifte hat geschrieben: Da UM diese Adressen aber nicht hat, ist DS-lite die beste (und wahrscheinlich einzige) Möglichkeit die UM hat.
Es gibt die Alternative reines IPv4 basiertes CGN zu verwenden, welche leider viel zu viele Provider gewaehlt haben (z.B. Telecolumbus wenn ich das richtig gelesen habe). Die Alternative is um Laengen schlechter, denn dort bekommt man dann wirklich kein "vollwertiges" Internet mehr. Bei DS-lite behaelt man die Ende-zu-Ende connectivity (bzw wird diese sogar verbessert). Man muss halt nur IPv6 verwenden.

Edit: Zitat verbessert.
Zuletzt geändert von apmon am 22.04.2013, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umstellung von ipv4 auf ipv6 ich will wieder in mein Net

Beitrag von Knifte » 22.04.2013, 21:07

Da hast du dem Paul aber gerade meine Worte in den Mund gelegt.
Viele Grüße

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