Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

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Moses
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von Moses » 23.03.2013, 12:05

Wenn du unzufrieden bist: Beschweren. Am besten Protokollierst du deine Geschwindigkeitsprobleme. Am sichersten geht das mit dem Speedtest von UM. Wenn es außerhalb ist, kann UM einfach sagen: Das liegt am Anbieter (oder auf dem Weg dahin). Da muss man sich dann schon mehr mühe geben. Wenn der Speedtest bei UM immer zufriedenstellende Ergebnisse zeigt, müsste man das natürlich anders versuchen... von verschiedenen Seiten Speedtests, wo man weiß, dass auch das Routing anders ist.

Dann UM ein paar mal die Möglichkeit geben Nachzubessern und ansonsten kündigen. Wenn es lokal bei dir irgendwelche Probleme gibt, muss UM die ausräumen und wenn sie das nicht schaffen dich aus dem Vertrag lassen. Wenn die Backbone überlastet ist, ist es etwas schwerer... aber auch da sind bei genügend Beschwerden Kündigungen vor Ende der MVLZ möglich. Je nachdem bieten Provider das auch manchmal selber an...

TOMillr
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von TOMillr » 23.03.2013, 16:32

Moses hat geschrieben:Wenn du unzufrieden bist: Beschweren. Am besten Protokollierst du deine Geschwindigkeitsprobleme. Am sichersten geht das mit dem Speedtest von UM. Wenn es außerhalb ist, kann UM einfach sagen: Das liegt am Anbieter (oder auf dem Weg dahin). Da muss man sich dann schon mehr mühe geben. Wenn der Speedtest bei UM immer zufriedenstellende Ergebnisse zeigt, müsste man das natürlich anders versuchen... von verschiedenen Seiten Speedtests, wo man weiß, dass auch das Routing anders ist.
Genau darin besteht ja mein Problem. Der Speedtest von UM hat eigentlich immer super Werte - was aber auch nicht wirklich verwunderlich ist, weil deren Server im Routing bestimmt bevorzugt werden. In jedem anderen Speedtest habe ich sonst nämlich deutlich (!) schlechtere Ping- und Downstream-Werte. Vergleicht mal die Werte:

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Schon häufiger ist mir außerdem aufgefallen, dass ich keinen stabilen Download-Stream erhalte und die Werte immer zwischen zwei Extremwerten hin und her springen. Das hatte ich oben bei den Downloadversuchen der iso-Dateien ja schonmal berichtet und dieser Graph zeigt Schwankungen von 70% an:

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Knifte
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von Knifte » 23.03.2013, 18:00

UM akzeptiert bei Beschwerden aber wohl nur die Ergebnisse des eigenen Speedtests.

Das mit den stark schwankenden Downloadraten habe ich bei mir auch, wennich bei meinem Virenscanner den Browser Schutz aktiviert habe. Das liegt wohl an der Technik des Virenscanners. Schalte ich den Browserschutz testweise ab, dann stimmt die Anzeige.

Aber der Downloadspeed ist am Ende immer gleich, egal ob mit ein- oder ausgeschaltetem Virenscanner.
Viele Grüße

Knifte
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eazrael
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von eazrael » 23.03.2013, 20:48

*grml* Ich hatte Hetzner schneller in Erinnerung. Momentan komm ich nicht über 10Mbit/s im Transfer von meinem Server zu mir nach hause :\

Probier doch mal den Kabelbw Speedtest aus, da ist die Leitung schon länger und die Latenz höher.
http://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/servi ... speedtest/
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von Tobey » 23.03.2013, 21:14

Bevor Unitymedia angefangen hat uns über das aorta netz zu routen kam ich von meinem hetzner root auch immer auf die vollen 50 mbit/s.
Aber was soll man machen.. ;)

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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von TOMillr » 24.03.2013, 11:44

eazrael hat geschrieben: Probier doch mal den Kabelbw Speedtest aus, da ist die Leitung schon länger und die Latenz höher.
http://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/servi ... speedtest/
Also bei KabelBW fallen die Werte zumindest schonmal auf einen 50er Ping und 23Mbps im Downstream.
Knifte hat geschrieben: Das mit den stark schwankenden Downloadraten habe ich bei mir auch, wennich bei meinem Virenscanner den Browser Schutz aktiviert habe.
Kann bei mir aber leider nicht der Fall sein, da ich einen Mac ohne Virenscanner benutze. Gerade die starken Schwankungen innerhalb eines Downloadstreams ist halt besonders ärgerlich, wenn man versucht einen Videostream in HD zu übertragen und die Gegenseite dann automatisch die Qualität des Videos herunterschraubt.

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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von TOMillr » 24.03.2013, 22:46

Ich habe jetzt mal ein wenig weiter getestet und zum Vergleich nochmal meinen Telekom DSL-Anschluss mit einer 16.000er Leitung angeschlossen. Im Vergleich ist mir sofort aufgefallen, dass bei der Telekom die Werte von einem zum nächsten Speedtest ziemlich konstant ist und nicht soweit streut wie bei meinem UM Anschluss.

Aber gerade die Anbindung zu den amerikanischen Servern finde ich teilweise richtig erschreckend, weil da die 16er Telekom Leitung bei mir fast immer bessere Werte liefert als die 32er bei Unitymedia.

Kann auf dieser Seite vielleicht mal jemand mit seiner Leitung einen Speedtest für die drei amerikanischen Testserver ("Central United States", "East Coast" und "West Coast") machen und die Ergebnisse posten?

Hier zum Vergleich mal meine derzeitigen Werte über eine 16.000 Leitung:

Central
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East
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West
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eazrael
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von eazrael » 25.03.2013, 00:01

Da müsste man sich mal die Routen und die Latenzen angucken. Auch Latenzen bremsen bei TCP (= HTTP) den Durchsatz aus, das hat was mit TCP Receive Windows zu tun:
http://de.wikipedia.org/wiki/TCP_Receive_Window und http://en.wikipedia.org/wiki/TCP_tuning ... eed_limits


Ich hatte schon die orthodoxe Situation, dass ein IPv6 Tunnel, wo die Gegenstelle bei Netcologne steht, zu einem Server nach England eine geringere Latenz aufwies als die direkte Verbindung über IPv4 & Unitymedia.
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von piotr » 25.03.2013, 08:35

Moses hat geschrieben:Wenn du unzufrieden bist: Beschweren. Am besten Protokollierst du deine Geschwindigkeitsprobleme. Am sichersten geht das mit dem Speedtest von UM. Wenn es außerhalb ist, kann UM einfach sagen: Das liegt am Anbieter (oder auf dem Weg dahin). Da muss man sich dann schon mehr mühe geben. Wenn der Speedtest bei UM immer zufriedenstellende Ergebnisse zeigt, müsste man das natürlich anders versuchen... von verschiedenen Seiten Speedtests, wo man weiß, dass auch das Routing anders ist.
Was bringt es mir, wenn der UM Speedtest super Werte hat?
Damit sieht man nur ob das Kabelnetz selbst keine Probleme hat.

Viel wichtiger ist mittlerweile was direkt im Anschluss von UM passiert.
Also die Aussenanbindung von UM, die durch das auf AORTA geaenderte Routing deutlich schlechter geworden ist.

Das beste Argument ist hier noch der gepostete Kabel BW Speedtest.
Kabel BW ist im selben Konzern.
Und wenn dieser fuer UM Kunden schlechte Werte bringt, ist definitiv etwas in der Anbindung nicht in Ordnung.

Sowie umgekehrt: fuer KBW Kunden der UM Speedtest.

Andere Alternativen sind die Speedtests von UPC Holland und Oesterreich.
Ist auch alles derselbe Verein und geht definitiv ueber die Aussenanbindung von UM:
http://www.upc.nl/internet/snel_internet/speedtest/
http://www.upc.at/internet/speedtest/

TOMillr
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von TOMillr » 25.03.2013, 11:16

piotr hat geschrieben: Viel wichtiger ist mittlerweile was direkt im Anschluss von UM passiert.
Also die Aussenanbindung von UM, die durch das auf AORTA geaenderte Routing deutlich schlechter geworden ist.
Mich interessiert hat ins besonderes die Anbindung in die USA, weil viele Streaming Server (z.B. von den amerikanischen Sportligen) Ihre Daten über den Atlantik schicken müssen. Und gerade hier sind die Routing Ergebnisse teilweise deutlich langsamer als bei meiner alten 16.000 DSL Leitung von der Telekom.

Moses
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von Moses » 26.03.2013, 09:12

Bei den Speedtests zu KabelBW und UPC bist du in genau derselben Argumentationsfalle, wie bei allem anderen, was nicht im UM Netz direkt liegt. Kannst du versuchen zu argumentieren, UM kann aber einfach sagen, wäre nicht in deren Einflussbereich und fertig. Das einzige, was da m.E. hilft ist Geschwindigkeitstests (entweder hübsch bunt oder FTP) von möglichst vielen verschiedenen Quellen zu machen und zu dokumentieren, dass keiner davon ordentliche Werte liefert.

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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von conscience » 26.03.2013, 10:54

Eine andere Möglichkeit, die ich sehe, ist folgende: sich schriftlich an Unitymedia zu wenden, dabei genau schildern, wie es zu dem GK Tarif gekommen ist und dabei zu unterstreichen, dass man die Geschwindigkeit nicht erreichen kann. Um dann eventuell in einen PK Tarif zu wechseln, damit von von den Kosten runter kommt.

Das wäre meines Erachtens allerdings reine Kulanz seitens Unitymedia.
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piotr
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von piotr » 26.03.2013, 16:08

Moses hat geschrieben:Bei den Speedtests zu KabelBW und UPC bist du in genau derselben Argumentationsfalle, wie bei allem anderen, was nicht im UM Netz direkt liegt.
Noe, nicht wirklich.

Seit 2012 sind die von mir genannten Unternehmen alle im selben Konzern.
Und das zeigen UM und KBW sehr deutlich in ihrem Auftreten, indem sie sich mit demselben Logo schmuecken, die Markenbezeichnung in derselben Schriftart darstellen, dieselbe GF haben und auch so gut wie einheitliche Produkte haben.


UM moechte gern in der Profiliga spielen, dann sollte UM beim Speedtest schon unterscheiden koennen ob es sich um einen im eigenen Konzern handelt oder nicht...

Es muss mich hier als Kunde nicht interessieren, wie die einzelnen Marken im UM KBW Konzern miteinander verbunden sind.

Genausowenig wie die einzelnen Verbindungen von UM KBW zum Eigentuemer Liberty Global bzw. zu anderen Unternehmen im selben Konzern sind.
Das ist auch alles eine Suppe.

eazrael
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von eazrael » 26.03.2013, 17:54

Das ist leider alles nur Kulanz, aber wenn UM nichtmal ne ordentliche Verbindung ins konzerneigene Nachbarnetz hinkriegt, wird's zu anderen wohl kaum besser sein. Wobei man zig Argumente für und wider finden könnte.
Ich hab mir bei sowas mittlerweile schon fast angewöhnt zu erwähnen dass ich solche Sachen in Blogs, Foren und Communities als Erfahrungsbericht verbreiten werde. Ist vielleicht das einzige was einem als Kunde noch bleibt. Schlechte Mund-zu-Mundpropaganda. Wird aber eh in der untersten Supportebene rausgefiltert.
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jcoder
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von jcoder » 26.03.2013, 20:34

Ich würde als erstes einen Widerruf schreiben, in dem ich darauf verweise, dass mir dieser Vertrag als Privatkunden angeboten wurde, um die IPv6/D-Lite-Problematik zu umgehen, ich diesen Vertrag als Privatkunde abgeschlossen habe und damit "§312d BGB - Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen" Anwendung findet.

Sollte Unitymedia dem nicht zustimmen, kannst Du immer noch entscheiden, wie Du weiter vorgehst.

TOMillr
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von TOMillr » 26.03.2013, 22:06

jcoder hat geschrieben:Ich würde als erstes einen Widerruf schreiben, in dem ich darauf verweise, dass mir dieser Vertrag als Privatkunden angeboten wurde, um die IPv6/D-Lite-Problematik zu umgehen, ich diesen Vertrag als Privatkunde abgeschlossen habe und damit "§312d BGB - Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen" Anwendung findet.
Genau den Weg bin ich jetzt auch gegangen und habe eine "Kündigungsbestätigung" erhalten. Werde morgen mal die Hotline anrufen und die Sache klären.

TOMillr
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von TOMillr » 03.04.2013, 08:16

jcoder hat geschrieben:Ich würde als erstes einen Widerruf schreiben, in dem ich darauf verweise, dass mir dieser Vertrag als Privatkunden angeboten wurde, um die IPv6/D-Lite-Problematik zu umgehen, ich diesen Vertrag als Privatkunde abgeschlossen habe und damit "§312d BGB - Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen" Anwendung findet.

Sollte Unitymedia dem nicht zustimmen, kannst Du immer noch entscheiden, wie Du weiter vorgehst.
So, nachdem ich auf meinen Widerruf letzten Monat eine "Kündigungsbestätigung" erhalten habe, in dem mir die Deaktivierung zum 20.03.2013 bestätigt worden war, habe ich heute ein weiteres Schreiben erhalten. Darin teilt mir Unitymedia mit, dass für Geschäftskundenverträge kein Widerrufsrecht besteht.

Wetter
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von Wetter » 03.04.2013, 14:06

TOMillr hat geschrieben:
jcoder hat geschrieben:Ich würde als erstes einen Widerruf schreiben, in dem ich darauf verweise, dass mir dieser Vertrag als Privatkunden angeboten wurde, um die IPv6/D-Lite-Problematik zu umgehen, ich diesen Vertrag als Privatkunde abgeschlossen habe und damit "§312d BGB - Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen" Anwendung findet.

Sollte Unitymedia dem nicht zustimmen, kannst Du immer noch entscheiden, wie Du weiter vorgehst.
So, nachdem ich auf meinen Widerruf letzten Monat eine "Kündigungsbestätigung" erhalten habe, in dem mir die Deaktivierung zum 20.03.2013 bestätigt worden war, habe ich heute ein weiteres Schreiben erhalten. Darin teilt mir Unitymedia mit, dass für Geschäftskundenverträge kein Widerrufsrecht besteht.
Ist ja auch logisch, TOMillr schrieb extra "Für Privatkunden" - du hast ein Geschäftskundenvertrag - das da die § anders liegen, ist nicht neu.
BildBild

jcoder
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von jcoder » 03.04.2013, 18:24

Wetter hat geschrieben: Ist ja auch logisch, TOMillr schrieb extra "Für Privatkunden" - du hast ein Geschäftskundenvertrag - das da die § anders liegen, ist nicht neu.
Logisch ist daran nichts- höchstens, bei dem Bild, dass ich mir von Unitymedia machen durfte, Erwartungskonform.

Unitymedia bietet diese ursprünglich für Geschäftskunden vorgesehenen Verträge bewusst und vorsätzlich Privatkunden an.

Privatkunden stehen aber unter einem höheren Schutz als Geschäftskunden. Dieser Schutz lässt sich nicht einfach vertraglich aushebeln.

Wenn Du Rechtsschutzvesrchert bist, kostet es Deinen Anwalt wahrscheinlich nur ein nett formuliertes Schreiben, um UM das klar zu machen. Wenn nicht, dürfte es über einen Anruf oder ein Schreibens der für Dich zuständigen Verbraucherschützer zu regeln sein.
Das kostet Dich ca. eine Monatsgebühr für Deinen Business-Vertrag. Ich denke, das lohnt sich auf jeden Fall.

conscience
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von conscience » 03.04.2013, 18:54

jcoder hat geschrieben:Unitymedia bietet diese ursprünglich für Geschäftskunden vorgesehenen Verträge bewusst und vorsätzlich Privatkunden an.
Beweise?
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jcoder
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von jcoder » 03.04.2013, 19:42

conscience hat geschrieben:
jcoder hat geschrieben:Unitymedia bietet diese ursprünglich für Geschäftskunden vorgesehenen Verträge bewusst und vorsätzlich Privatkunden an.
Beweise?
s.o.

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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von conscience » 03.04.2013, 19:53

Also keine Bewiese für deine Aussage vorhanden.
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jcoder
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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von jcoder » 03.04.2013, 21:09

conscience hat geschrieben:Also keine Bewiese für deine Aussage vorhanden.
Wir reden in diesem Thread von einem konkreten Fall, in dem es exakt so geschehen ist.

Wenn Du niemandem unterstellen möchtest, dass er lügt, sollte das wohl reichen:
TomMillr hat geschrieben: Habe nie einen Gewerbeschein vorzeigen müssen. Bin auch erst bei der Business-Hotline gelandet nachdem ich wegen der ip4 Geschichte meine 3play Bestellung widerrufen hatte.
Und wenn Du es doch tuen möchtest, gibt es in diesem Forum einige Berichte von Kunden, denen dasselbe zur Lösung der IPv6/DS-Lite-Problematik angeboten wurde.

Mir übrigens auch: Ich bin nur nicht weiter darauf eingegangen, weil ich das Angebot für absolut inakzeptabel halte. Ein Zweitanschluss beim Wettbewerb- bis ich aus diesem unsäglichen UM-Vertrag endlich raus bin- ist da oft günstiger.

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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von HariBo » 03.04.2013, 21:22

das erwähnst du ja des öfteren .......

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Re: Sonderkündigungsrecht bei schlechter Leitung?

Beitrag von TOMillr » 03.04.2013, 21:39

jcoder hat geschrieben:
conscience hat geschrieben:Also keine Bewiese für deine Aussage vorhanden.
Wir reden in diesem Thread von einem konkreten Fall, in dem es exakt so geschehen ist.
Mir hat die Unitymedia Privatkunden-Hotline den Geschäftskunden Vertrag explizit als "Lösung" angeboten, um damit die hier oft schon beschriebene ip6/DS-lite Problematik zu umgehen. Ich habe nichtmal selbst die Geschäftskunden-Hotline angerufen, sondern wurde von denen (ganz offensichtlich auf Veranlassung der Privatkunden-Hotline) für den Vertragabschluss angerufen.

Es war also allen Beteiligten klar, dass ich als Privatperson auftrete, kein eigenes Gewerbe besitze und auch nie nach einem entsprechenden Nachweis angesprochen worden bin.

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