Portierungswahnsinn

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von orman » 04.02.2008, 14:49

Odious1978 hat geschrieben: Ist schwer zu verstehen, gelle!?
Es ist nicht nur eine Frage des Verstehens, sondern auch des Verstehen-Wollens! :zwinker:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 04.02.2008, 15:17

Er kann es ja gerne alles Zeitgleich machen lassen, dann soll er dafür bitte auch die Kosten übernehmen.
Die technische Vorraussetzung der Hausanlage trägt der Kunde und der Hauseigentümer dem dieses gehört, also soll er diese dementsprechen von einen Fernsehtechniker modernisieren lassen und von diesem garantieren lassen das über diese Hausanlage 100%ig Telefon und Internet funktinieren wird.

Dann brauch der Sub-Techniker nur noch HÜP austauschen, Kabelmodem anschliessen und fertig.
Aber das will er bestimmt auch nicht, hehe. :brüll:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 04.02.2008, 15:22

Odious1978 hat geschrieben:Gleichzeitige Abschaltung Festnetz und Anschaltung Telefon mit Rufnummernmitnahme über Kabelfensehen funktioniert nicht, weil hier zwei verschiedene Technikwelten aufeinandertreffen.
Woher nimmst du diese Information?
Du verbreitest hier Unwahrheiten und möchtest den anderen auch noch verkaufen, dass UM so arm und klein ist, um mit den anderen Providern zu sprechen.

Fakt ist: Das Portieren einer Rufnummer ist arbeitstechnisch eine Sache von Sekunden. UM ruft bei Telekom an und sagt, dass die Rufnummer portiert werden soll. Telekom trägt im Rufnummernportierungsserver das Ziel für die Rufnummer auf UM ein und löscht den Kunden aus der Vermittlungsstelle. UM ändert die Einträge in Ihrer Datenbank auf eigenes Netz. Und fertig ist der Salat. Wie und wann sie den Termin abstimmen, können die gerne unter sich absprechen. Aber die "gleichzeitige" Portierung ist möglich. Und lass dir bitte nichts anderes von einem Hotline-Mitarbeiter erzählen. Von mir aus kann auch ruhig eine Nacht zwischen der Umschaltung liegen.
Hier muss man leider komplett anders vorgehen, ob es dir gefällt oder nicht.
Mir gefält es nicht. Und deine Aussage wird dadurch nicht wahrer im Gehalt. Im Gegenteil, du verbreitest hier Unwahrheiten.
Erst wird Telefon über Kabelfernsehen freigeschaltet, erst dann kann UM gewährleisten das der Anschluss funktioniert, NICHT VORHER!!
Wie UM es derzeit macht, weiß ich selber. Aber es geht auch anders.
Deswegen wird deine Kündigung und Portierung erst danach bearbeitet, weil wenn der Telefonanschluss über Kabelfernsehen nämlich nicht funktioniert, dann ist deine RUFNUMMER UND DEIN FESTNETZANSCHLUSS FUTSCH!!
Wenn UM zuvor nicht richtig gearbeitet hat, stimmt deine Aussage. Aber UM wird doch im Interesse des Kunden eine saubere Umschaltung wünschen, oder nicht. Also wird UM im Vorfeld - bevor die Kündigung der alten Leitung bei der Telekom erfolgt - zum Kunden fahren und die Erfüllung der vom Kunden bestellten Leistung prüfen. Wenn alles okay ist, wird die Kündigung beauftragt. Der Kunde bekommt den Termin der Umschaltung und Anschaltung an das Netz der UM mitgeteilt.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 04.02.2008, 15:26

Ich verbreite Unwahrheiten :brüll:

Ich arbeite als Disponent bei einem Subunternehmen der diese Multimediaanschlüsse für UM montieren mein Freund.

Ich habe dafor Jahrelang im technischen Kundenservice der Deutschen Telekom gearbeitet und später als Auftragssachbearbeiter.

Davor wiederum habe ich Jahrelang bei UM gearbeitet (ehemals ish und ehemals Kabel Nordrhein-Westfalen).

Wenn du meinst ich habe keine Ahnung vom technischen Vorgehen dieser Firmen, dann ist die Arbeit wohl stillschweigend an mir vorbeigegangen und ich habe wärent der Arbeit dort geschlafen.

Und nochmal:
Die technische Vorraussetzung der Hausanlage hast du und der Hauseigtümer sich zu kümmern, nicht UM.
DAFÜR TRÄGT DEIN HAUSEIGENTÜMER DIE KOSTEN, WEIL ES SEIN EIGENTUM IST, NICHT VON UM!

Die technische Vorrausetzung kann UM nur bis zu ihrem eigenem HÜP gewährleisten, eventuell noch bis zum Verstärker den die Austauschen.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 04.02.2008, 16:16

Höppemötzjer hat geschrieben:Ich habe geschrieben, dass dem Kunden die Entscheidung bleiben muss, was er möchte:
a) eine sofortige Aufschaltung
b) eine Aufschaltung in 6-8 Wochen
[...]

Der Kunde hat aber nicht die Wahl zwischen a) und b). Es wird ihm Fall a) aufgedrängt, wodurch ihm doppelte Kosten beim alten Provider und UM entstehen.
In einer idealen Welt wäre es vielleicht so, dass der Kunde die Wahl hätte. Aber nenn mir bitte mal ein Beispiel, wo er genau diese Wahl hat. Also ich hab das noch nie gesehen. Was ich bis jetzt gesehen hab, war Fall a) bei UM und Mobilfunkbetreibern und Fall b) bei DSL Anbietern.

Klar wäre es seitens UM möglich zu versuchen, hier eine "Vorreiterrolle" zu übernehmen. Es stellt sich aber die Frage, ob sich der technische und finanzielle Aufwand da lohnt... wenn man hinterher einen 10 Jahres Vertrag an der Backe hat, weil der Techniker x-mal zu jedem Anschluss fahren muss und man die Telekom schmieren muss, damit die Aufträge auf den Tag genau bearbeitet werden (das scheint laut diversen Aussagen auch so ein Problem zu sein... Portierungen haben auch schonmal eine Woche gedauert, also Nummer nirgendwo erreichbar)...

Klar kann man da immer noch sagen: "Ich will das selber entscheiden". Aber im Prinzip kannst du das jetzt auch entscheiden. Wenn du a) möchtest, gehst du zu UM. Wenn dir das nicht gefällt, zwingt dir jeder DSL Reseller b) auf. :)

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 04.02.2008, 17:36

Odious1978 hat geschrieben:Ich arbeite als Disponent bei einem Subunternehmen der diese Multimediaanschlüsse für UM montieren mein Freund.
Hast du da irgendetwas mit Portierung zu tun? Ich denke nicht, dass du als Disponent Einfluss auf die Rufnummernportierungsserver (kurz: RNPS) hast.
Ich habe dafor Jahrelang im technischen Kundenservice der Deutschen Telekom gearbeitet und später als Auftragssachbearbeiter.
Hast du dort irgendwann Einblick in die Vermittlungstechnik und das Zusammenspiel zwischen Vermittlungsstellen (S12) und den RNPS bekommen? Dann teile uns das bitte mit.
Davor wiederum habe ich Jahrelang bei UM gearbeitet (ehemals ish und ehemals Kabel Nordrhein-Westfalen).
Jetzt verstehe ich zumindest, weshalb du die Vorgehensweise von UM verteidigst.
Wenn du meinst ich habe keine Ahnung vom technischen Vorgehen dieser Firmen, dann ist die Arbeit wohl stillschweigend an mir vorbeigegangen und ich habe wärent der Arbeit dort geschlafen.
Hab ich nicht behauptet. Ich hab dir vorgeworfen, dass du Unwahrheiten über das Vorgehen bei Portierungen verbreitest. Es ist sehr wohl möglich eine Portierung gleichzeitig zwischen zwei Unternehmen vorzunehmen. Es ist aber eine Kommunikationssache. Und die scheint bei UM nicht vorhanden zu sein.
Die technische Vorraussetzung der Hausanlage hast du und der Hauseigtümer sich zu kümmern, nicht UM.
DAFÜR TRÄGT DEIN HAUSEIGENTÜMER DIE KOSTEN, WEIL ES SEIN EIGENTUM IST, NICHT VON UM!
Und nochmal: Ja, das NE4-Netz ist Hauseigentümersache. Und wenn UM über dieses Netz einen Dienst anbieten möchte, dann hat UM das auf eigene Kosten zu prüfen, ob der Dienst dort angeboten werden. Verkauf die Leute nicht für blöd!
Die technische Vorrausetzung kann UM nur bis zu ihrem eigenem HÜP gewährleisten, eventuell noch bis zum Verstärker den die Austauschen.
UM bietet eine Leistung an. Unabhängig davon, wem die Netze dazwischen gehören, muss UM die angebotene Leistung erbringen. Und wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Dafür muss der Kunde aber nicht bezahlen.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 04.02.2008, 17:43

Moses hat geschrieben:Klar kann man da immer noch sagen: "Ich will das selber entscheiden". Aber im Prinzip kannst du das jetzt auch entscheiden. Wenn du a) möchtest, gehst du zu UM. Wenn dir das nicht gefällt, zwingt dir jeder DSL Reseller b) auf. :)
:D Das ist auch eine Wahl. Und dennoch kann ich dir sagen:

Wenn du eine DSL-Leitung bei der Telekom hast, dann kannst du dir durchaus eine zweite DSL-Leitung von NetCologne in die Wohnung schalten lassen - musst du nur angeben. Und die Voraussetzung ist natürlich, dass vom APL im Keller eine zweite CuDA (KupferDoppelader) in die Wohnung liegt. Wenn du dir das Kabel anschaust, was aus dem Keller kommt, dann wirst du feststellen, dass dort meist 4 Adern hochkommen. :zwinker:
Somit hat der Kunde bei DSL sehr wohl eine Wahl.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 04.02.2008, 18:13

An- und Abschaltung und Portierung bei Festnetzanbieter kann man Zeitgleich planen, das ist überhaupt kein Problem.
Hier treffen aber zwei verschiedene Komponenten aufeinander. Festnetz und Kabelfernsehen.

Die Deutsche Telekom kann bis zu deiner TAE-Dose Messungen durchführen, ohne einen Techniker dafür rausschicken zu müssen. Warum? Muss ich dir ja nicht erklären, da du dich in dieser Technik auch auskennst.

Bei Kabelfernsehen geht dies nicht. Andere Technik, ander Verfahrensweise und Netzebenenzuteilung.
Die teschnische Vorraussetzung für die NE4-Ebene muss der Kunde und Hauseigentümer erfüllen.
Diese technische Vorraussetzung wird erst nach Auftragserteilung des Kunden und Terminabsprache für den Techniker vor Ort geprüft, nicht vorher, da der Kunde dafür nunmal selber zuständig ist.
Sicher kannst du dir gerne auf eigene Kosten einen Techniker bestellen der dieses schon im Vorfeld prüft, das ist gar kein Problem.
UnityMedia stellt erst mit der Freischaltung sicher das der Telefonanschluss funktioniert und ERST DANN KANN PORTIERT WERDEN, WEIL ERST DANN GEWÄHRLEISTET IST, DAS DER ANSCHLUSS FUNKTIONIERT.
Eine Zeitgleiche An- und Abschultung mit Portierung ist seitens von der Telekom und UnityMedia nicht möglich.
Eine Terminabsprache ist sehr Zeitaufwendig wenn zwei verschiedene Techniken aufeinander treffen.
1. Wann kann immer der Kunde wegen der Montage?
2. Wann kann Telekom Abschalten und Portieren? Kann da der Kunde auch?
3. Ist es zeitlich überhaut machbar dieses Zeitgleich hinzubekommen? Davon sind mehrer Faktoren abhängig. Erstmal der Kunde, der muss zu diesem Zeitpunkt können für die Montage. Ist da auch der HÜP und Hausanlage frei zugänglich? Darum muss sich der Kunde kümmern. Sind alle Kabel in Ordnung? Darum muss sich der Kunde kümmern. Ist die Hausanlage Rückkanalfähig? Darum muss sich der Kunde kümmern.

Das sind alles Risiken und Verantwortungen die UM tragen muss, weil viele Kunden und Hauseigentümer sich um diese technischen Vorraussetzungen der NE4-Ebene nicht kümmern oder nicht aussreichend kümmern. An dem Tag, wo Telekom abschaltet und portieren will und in der NE4-Ebene ist ein defekt, dann zieht der Techniker wieder ab und deine Rufnummer ist futsch.

Da muss UM leider nunmal eine Nummer sicher gehen und die Portierung erst später vornehmen und zwar erst dann wenn der Anschluss funktioniert.
Im Vorfeld schon jede Hausanlage usw. überprüfen, das kostet sehr viel Geld und Zeit. Dieses hat UM nunmal leider nicht zu verschenken und wird dies auch nie tun, weil die NE4-Ebene einfach nicht UM gehört.

Also noch besser kann ich es wirklich nicht erklären. Jetzt sollte sogar ein Toastbrot dies verstehen. :brüll:
Sorry!
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Bastler » 04.02.2008, 19:39

Nach 5 nahezu inhaltsgleichen Seiten sollte man vielleicht einfach mal darüber nachdenken, die ganze Sache hier zu irgnoreren :zwinker:.
Es bringt so ja doch nichts.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 04.02.2008, 20:15

Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn du eine DSL-Leitung bei der Telekom hast, dann kannst du dir durchaus eine zweite DSL-Leitung von NetCologne in die Wohnung schalten lassen - musst du nur angeben. Und die Voraussetzung ist natürlich, dass vom APL im Keller eine zweite CuDA (KupferDoppelader) in die Wohnung liegt. Wenn du dir das Kabel anschaust, was aus dem Keller kommt, dann wirst du feststellen, dass dort meist 4 Adern hochkommen. :zwinker:
Somit hat der Kunde bei DSL sehr wohl eine Wahl.
Technisch stimmt das... aber zeig mir mal einen Telefon Anbieter, der das macht. Netcologne und Arcor machen das definitiv nicht, das kannst du mir glauben, da hab ich lange über die Hotline mit denen diskutiert. Zweiter Anschluss: ja. Rufnummernportierung: Nein. Warum denn? Wir können dann doch einfach den alten Anschluss nutzen... blub. Da sind die genauso unflexibel, wie UM.

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 04.02.2008, 21:28

Odious1978 hat geschrieben:An- und Abschaltung und Portierung bei Festnetzanbieter kann man Zeitgleich planen, das ist überhaupt kein Problem. Hier treffen aber zwei verschiedene Komponenten aufeinander. Festnetz und Kabelfernsehen.
Begriffsklärung: Portierung betrifft die Schaltung einer Rufnummer. Im Gegensatz zu einer Rangierung, die die physikalische Umschaltung einer Anschlussleitung betrifft.
Bitte erkläre mir, weshalb eine Portierung zwischen Festnetz und Kabelnetz nicht gleichzeitig +/- 12 Stunden nicht funktionieren kann?
Die Deutsche Telekom kann bis zu deiner TAE-Dose Messungen durchführen, ohne einen Techniker dafür rausschicken zu müssen. Warum? Muss ich dir ja nicht erklären, da du dich in dieser Technik auch auskennst.
Da gebe ich dir Recht, dass die "alte" Technik hier Vorteile bietet.
Bei Kabelfernsehen geht dies nicht. Andere Technik, ander Verfahrensweise und Netzebenenzuteilung.
Was wäre, wenn man dem Kunden das Modem zuschickt, er es selber an die Leitung klemmt und der Mitarbeiter bei UM, dann die Werte ausliest?
UnityMedia stellt erst mit der Freischaltung sicher das der Telefonanschluss funktioniert und ERST DANN KANN PORTIERT WERDEN, WEIL ERST DANN GEWÄHRLEISTET IST, DAS DER ANSCHLUSS FUNKTIONIERT.
Wir drehen uns in der Argumentation im Kreis. :smile:
Ich denke, dass wir da generell verschiedene Auffassungen von Kundenservice und Dienst am Kunden haben. Ich bin mir aber sicher, dass es noch vielen UM-Kunden auf den S... geht, doppelte Gebühren zu zahlen, nur weil die Abstimmung zwischen UM und den anderen Providern nicht stimmt.
Eine Zeitgleiche An- und Abschaltung mit Portierung ist seitens von der Telekom und UnityMedia nicht möglich.
Bitte erkläre dies genauer. Geht es deiner Meinung nach technisch nicht, oder weil es an einem Kommunikationsproblem hängt? :zwinker:
Eine Terminabsprache ist sehr Zeitaufwendig wenn zwei verschiedene Techniken aufeinander treffen.
Jepp. Wo ist das Problem? Ich will doch den Anschluss von UM erst dann, wenn die Rufnummer frei ist.
2. Wann kann Telekom Abschalten und Portieren? Kann da der Kunde auch?
Für eine Abschaltung und eine Portierung muss der Kunde nicht zu Hause sein, das geschieht softwaremäßig. Das Telefon kann der Kunde auch nach seinem Urlaub umstecken.
Das sind alles Risiken und Verantwortungen die UM tragen muss, weil viele Kunden und Hauseigentümer sich um diese technischen Vorraussetzungen der NE4-Ebene nicht kümmern oder nicht aussreichend kümmern. An dem Tag, wo Telekom abschaltet und portieren will und in der NE4-Ebene ist ein defekt, dann zieht der Techniker wieder ab und deine Rufnummer ist futsch.
Die Telekom darf natürlich erst dann einen Auftrag zur Abschaltung erhalten, wenn die Realisierbarkeit bis zur Anschlussdose geklärt wurde.
Im Vorfeld schon jede Hausanlage usw. überprüfen, das kostet sehr viel Geld und Zeit. Dieses hat UM nunmal leider nicht zu verschenken und wird dies auch nie tun, weil die NE4-Ebene einfach nicht UM gehört.
Rischtisch. Das ist ja mein Reden. UM lässt lieber den Kunden dafür bezahlen. :zwinker:

Auch wenn man den anderen mit billigen Vergleichen herunter machen möchte, bekommt man dadurch nicht mehr Recht. Du hast meine Frage noch nicht beantwortet, ob du in deiner Arbeit bei UM/Telekom auch mit Rufnummernportierungsservern und Vermittlungsstellen - wie z. B. S12 - zu tun hattest. Und bitte nicht über irgendein Hotlinetool, sondern direkt am Managementsystem.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 04.02.2008, 21:31

Technisch stimmt das... aber zeig mir mal einen Telefon Anbieter, der das macht. Netcologne und Arcor machen das definitiv nicht, das kannst du mir glauben, da hab ich lange über die Hotline mit denen diskutiert. Zweiter Anschluss: ja. Rufnummernportierung: Nein. Warum denn? Wir können dann doch einfach den alten Anschluss nutzen... blub. Da sind die genauso unflexibel, wie UM.
Auch im DSL-Geschäft sollte der Kunde frei entscheiden können, was er möchte. Schade, wenn es bei dir nicht wie gewünscht geklappt hat. Dann kannst du ja nachvollziehen, wohin ich möchte. :zwinker:

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 04.02.2008, 21:39

Wir lassen es hier gut sein und fertig, du willst es einfach nicht verstehen, weil du ein Einfachheitsbild im Kopf hast das es nicht gibt, redest dir dieses aber ein.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 04.02.2008, 22:45

Odious1978 hat geschrieben:Wir lassen es hier gut sein und fertig, du willst es einfach nicht verstehen, weil du ein Einfachheitsbild im Kopf hast das es nicht gibt, redest dir dieses aber ein.
Ich sag doch nicht, dass es einfach ist, einen Ablauf zu ändern. Aber man muss UM auch mal darauf hinweisen, dass Abläufe verbessert werden können.

Hättest du gedacht, dass das Gericht dem Kunden in Bezug auf Geschenkgutscheine Recht gibt? Obwohl beim Ausstellen eines Geschenkgutscheines dem Käufer mitgeteilt wurde, dass der Gutschein nur ein Jahr gültig ist und es auf dem Geschenkgutschein auf aufgedruckt war, haben die Richter entschieden, dass Geschenkgutschein drei Jahre ihre Gültigkeit behalten - unabhängig von dem was aufgedruckt ist.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 06.02.2008, 12:11

So, nachdem der Anschluss nun seit dem 17.01. geschaltet ist, habe ich heute die Kündigungsbestätigung meines alten Providers erhalten. Weil mein alter Vertrag eine einmonatige Kündigungsfrist zum Monatsende bei NetCologne beinhaltet hat, kann ich frühestens zum 31.03. aus dem alten Vertrag.

Hätte UM noch am 17.01. die Kündigung an NetCologne geschickt, wäre mein Vertrag nur bis zum 29.02. gelaufen. Wieder mal einen Monat mehr, den UM zu verantworten hat. Aber egal: UM wird eben erst am 01.04. von mir Geld erhalten. Denn ab dann ist wahrscheinlich die Rufnummer, wie vertraglich vereinbart, auf meinen Anschluss bei UM portiert. :smile:

Gruß
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Bastler » 06.02.2008, 13:43

Ich fass es nicht :hammer:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 06.02.2008, 14:30

Bastler hat geschrieben:Ich fass es nicht :hammer:
Was fasst du nicht? Dass UM so lahmar.... ist? Oder dass sich UM nicht an Verträge hält?

Gruß
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von orman » 06.02.2008, 14:45

Höppemötzjer hat geschrieben:
Bastler hat geschrieben:Ich fass es nicht :hammer:
Was fasst du nicht?...
Ich kann es mir schon denken und stimme Bastler zu. :zwinker:

Übrigens, mir -aber auch anderen Kunden- war es möglich, für die Zeit der zwei Telefonanschlüsse die Telefongebühr von UM anteilig erlassen zu bekommen. Ist nur eine Frage der Kommunikation...
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 06.02.2008, 14:54

orman hat geschrieben:Übrigens, mir -aber auch anderen Kunden- war es möglich, für die Zeit der zwei Telefonanschlüsse die Telefongebühr von UM anteilig erlassen zu bekommen. Ist nur eine Frage der Kommunikation...
Weshalb hast du sie dir erstatten lassen? Scheinbar hast du es auch nicht eingesehen, für zwei Anschlüsse zu bezahlen, wenn ich dich recht verstehe.

Weshalb nur anteilig? Konntest du deinen alten Internetanschluss unabhängig vom alten Providervertrag kündigen? Ich kann es nicht, weil Telefon- und Internetvertrag fest miteinander verankert sind. Es gibt für mich also nur die Option, entweder alten Telefonvertrag komplett kündigen - dann wäre meine alte Rufnummer weg -, oder ich kündige Internet - dann bekomme ich einen neuen Telefonvertrag vom alten Provider; eine Portierung ist dann erst in einem Jahr möglich -, oder ich kündige gar nichts und warte bis UM in die Pötte kommt. Die Schnelligkeit kann ich lediglich im Ausfüllen des Portierungsformulares beeinflussen, was ich bereits am 03.01. erfolgreich UM zukommen lassen habe.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von orman » 06.02.2008, 15:04

Ich hatte einfach ganz entspannt nachgefragt, wie es sich mit den doppelten Gebühren verhält, da wurde mir halt angeboten, den Telefonie-Anteil zu erlassen. Hätte man das nicht angeboten, hätte ich dennoch den Auftrag gegeben. Der alte Vertrag war nicht teilbar, so dass die Internetgebühren doppelt gezahlt wurden. War mir aber auch irgendwie egal, da es so viel nicht war und die Qualität von Telefonie und Internet beim alten Provider miserabel war (In diesem Zusammenhang fällt mir ein Lied ein: Who the f*** is A****).
Manchmal hilft es entspannter durchs Leben zu gehen und nicht so viel Energie unnütz zu vergeuden (fällt mir zugegebenermaßen manchmal aber auch schwer!). In diesem Sinne, es lebe der Klimaschutz :zwinker:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 06.02.2008, 15:21

orman hat geschrieben:Ich hatte einfach ganz entspannt nachgefragt, wie es sich mit den doppelten Gebühren verhält, da wurde mir halt angeboten, den Telefonie-Anteil zu erlassen.
Dann wir uns ja einig, dass uns doppelte Gebühren stören.
War mir aber auch irgendwie egal, da es so viel nicht war und die Qualität von Telefonie und Internet beim alten Provider miserabel war (In diesem Zusammenhang fällt mir ein Lied ein: Who the f*** is A****).
Wenn die Leistung nicht stimmt, dann ist das Mist. Schade, dass die Leistung von deinem alten Provider nicht erfüllt wurde.
Ich habe nicht wegen Unzufriedenheit oder schlechter Leistungserbringung gewechselt, sondern einfach nur aus Kostengründen. Für 100 EUR im Jahr, kann man der Freundin ein schönes Weihnachtsgeschenk machen. :zwinker:
Manchmal hilft es entspannter durchs Leben zu gehen und nicht so viel Energie unnütz zu vergeuden
Du sprichst mir aus der Seele. :smile: Aber bei dem Verhalten einiger Unternehmen, könnte man Pickel kriegen, wenn man die nicht eh schon hat.
In diesem Sinne, es lebe der Klimaschutz :zwinker:
:D

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von XKaiX » 16.02.2008, 19:24

Hi,
hier scheine ich ja an der richtigen Adresse zu sein... :winken:

Also, im August 2007 kündigte ich meinen Vertrag bei VERSATEL fristgerecht zum 30.12.2007. Daraufhin erhielt ich ein Schreiben, dass ich meine Rufnummern verlieren könne, blablabla...unten 'drunter steht dann, dass ich mich mit denen in Verbindung setzen soll, falls ich meine Runfummer NICHT portieren wolle und der Vertrag so lange weiterliefe, bis eine Portierung vorliegt. Da ich meine Nummer gerne behalten wollte, meldete ich mich also nicht.

Im Oktober entschied ich mich für einen Wechsel zu Unitymedia, den Termin mit dem Techniker vereinbarte ich für den 10.12., die Portierung schickte ich im Oktober ab und setzte den Termin dazu auf den 30.12. Der Eingang des Portierungsauftrags wurde mir telefonisch bestätigt.

Am 10.12. kam wie verabredet der Techniker, teilte mir mit, dass ich die Geräte dann am 30.12. in Betrieb nehmen könne, was ich auch tat. Die Portierung hatte bis dahin nicht stattgefunden, ich telefonierte also vorerst über die vorläufige Rufnr. von UM. Am 4.1. fragte ich dann mal bei UM nach, was mit der Portierung sei. Da hieß es, es würde kein Auftrag vorliegen... :kratz: Sofort faxte ich den Auftrag erneut zu, 2 Stunden später wurde mir der Eingang abermals telefonisch bestätigt.

Nun rief ich im Abstand von ein paar Tagen immer wieder bei UM und VERSATEL an, das Ergebnis war bis letzte Woche immer das Gleiche...UM sagte, sie hätten den Auftrag weitergeleitet, VERSATEL informierte mich darüber, dass "noch nichts im System ersichtlich sei".

Letzte Woche folgte dann der Knaller: Da hieß es von UM, dass sie keine Portierung vorliegen hätten, von Versatel, dass nix vorliegt und mein Vertrag bis 30.12.2008 liefe! Natürlich wurde die Portierung zum 3. Mal abgeschickt... Aber ich frage mich trotzdem, wie es nun weitergehen soll. Denn irgendwie glaube ich nicht daran, dass das nun so problemlos klappt.

Ach ja: Heute hatte ich das Portierungsformular von UM in der Post, warum auch immer. Ein Anruf bei der Hotline bestätigte mir erneut den Eingang und die Weiterleitung des Auftrages...

Was ist also mit diesen Kosten, die der Versatel-Vertrag mit sich bringt? Diese belaufen sich auf knappe 50€ im Monat? Und wie kriege ich wohl die Portierung schnellstmöglich durch?

Vielen Dank,
schönes Wochenende!

Kai

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von XKaiX » 18.02.2008, 19:40

UPDATE

Gerade nochmal 'n bisschen 'rumtelefoniert.

Versatel: Der Vertrag hat sich, weil sich der neue Anbieter nicht rechtzeitig bzgl. der Portierung gemeldet hat, um 12 Monate verlängert. Ich solle an das Beschwerdemanagement faxen, um den Sachverhalt zu klären. Dat hab' ich am 5.2. bereits getan, eine Rückmeldung gab es darauf natürlich nicht... Eine Telefonnummer von jemandem, der da mehr Einblick hat, als die Callcenter-Tante konnte sie mir nicht geben.

Unitymedia: Portierung liegt vor, wurde weitergeleitet und heute der gesamte Kram auch an die Beschwerdestelle weitergeleitet, wo dann ein Sachbearbeiter zugeteilt wird, der sich mit mir in Verbindung setzt. Da bin ich jetzt aber mal gespannt.

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von hakushi » 18.02.2008, 20:07

was die kosten angeht brauchst dir denkich keine sorgen zu machen..das 12/08er datum wurde vermutlich wie bei den meisten anbietern automatisiert gesetzt, und die kollegen aus dem beschwerdemanagement haben üblicherweise ausreichende zugriffsrechte das zu korrigieren..
wenn die dir ohnehin schriftlich bestätigt haben das das ganze mit vorlage des portierungsantrages beendet wird kostet dich die aktion maximal ein,zwei faxe und n wenig nerven ;)

siehs mal so, lieber sorum als wie bei arcor, wenn da das fax mit dem portierungsauftrag unterwegs "verloren geht" und das kündigungsdatum erreicht ist fallen die nummern binnen kürzester zeit ohne weitere rückmeldung zurück in den pool und sind w.e.c.h.
...ganz schön krass dafür dass bei soner plöden portierung grad mal n paar wenige bit grosse routingverweise ins system geschmissen werden,oder?
Die Tastatur ist ALLES Schuld!!!

XKaiX
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von XKaiX » 18.02.2008, 21:04

Ein "paar" Nerven? :) Immerhin zieht sich das Ganze schon ein Weilchen.
Mittlerweile bereue ich die Portierung...für die Kosten durch die Anruferei bei Versatel und UM (is' ja erst seit kurzem gratis ;) ) hätte ich 'ne SMS mit der neuen Rufnummer x-fach ans gesamte Handytelefonbuch schicken können. :zwinker:

Aber ich will mal nicht weiter moppern, sondern harre der Dinge, die da diese Woche geschehen.

Gerade kam dann auch 'ne EMail von Versatel. Ich hatte den gesamten Sachverhalt geschildert, um Rückmeldung gebeten und wie gesagt die Einzugsermächtigung entzogen. Letzteres wurde darin bestätigt, auf den Rest in keinster Weise eingegangen... :zerstör:

Der nächste Anbieterwechsel erfolgt jedenfalls ohne Portierung,....glaub ich.

Kai

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