Portierungswahnsinn

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CrAckJAck
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von CrAckJAck » 18.01.2008, 18:18

Keine Ahnung wie es bei anderen anbietern aussieht, bei mir ist es so. Habe gerade noch mit NetCologne gesprochen.

NüsserJong
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Re: Portierungswahnsinn @Moses

Beitrag von NüsserJong » 22.01.2008, 19:12

Hallo Moses,

Du schreibst:
Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat, das ist die Aufgabe vom Kunden. Wenn man seine Rufnummer mitnehmen will bzw. den Anschluss wechseln will, sollte man schon darüber nachdenken, dass der alte Anschluss auch irgendwie Frist gerecht gekündigt werden muss.
Natürlich ist es nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft etc., allerdings finde ich es schon ziemlich schade, dass meine Anmeldung (Wechsel von der T-COM zu UM) zwar am 17.11.07 von UM bestätigt wurde, ich meinen alten Vertrag eh nicht selbst kündigen darf, wenn ich mein Rufnummern übernehmen will und UM dann erst am 09.12.07 die Kündigung meines T-COM-Anschlusses veranlässt. Mein alter Vertrag kann immer zum Monatsende gekündigt werden. Also....hätte UM nicht 2 Wochen gebraucht, wäre ich einen Monat früher aus dem Vetrag gewesen.
Dadurch haben die Telekomiker meinen Portierungstermin mal eben auf den 28.01.08 gestellt. (Obwohl mir ein T-Com-Mitarbeiter den 27.12.07 bestätigte)
Prima, wenn man ca. 2,5 Monate beide Anschlüsse (T-COM und UM) bezahlen muss.

Nach mehrmaligen Telefonaten mit UM und der T-COM (die ich führen musste, weil die T-COM wohl nicht sonderlich korrekt mit einem Neuen Anbieter koorperiert) wusste keiner der beiden Anbieter Bescheid.
T-COM sagt:"die Portierung kann sofort erfolgen, das liegt in der"Hand" des neuen Anbieters" und UM sagt:"wir haben einen Portierungstermin zum 28.01.08 von der T-Com erhalten).

Nunja, dafür zahlt mir UM die Grundgebühr der T-COM. Immerhin 54EUR/Monat in Form einer Gutschrift. Das finde ich natürlich sehr korrekt.

Nun warte ich gespannt auf den 28.01.

Gruß

CrAckJAck
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von CrAckJAck » 22.01.2008, 19:27

Wenn ich es gutgeschrieben bekommen haääte wäre es ja noch OK, aber kein Ar**h meldet sich bei mir trotz der Kündigung. Wie ich das sehe, geht dann das voll am Ar**h vorbei.

Höppemötzjer
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 01.02.2008, 16:11

Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat, das ist die Aufgabe vom Kunden. Wenn man seine Rufnummer mitnehmen will bzw. den Anschluss wechseln will, sollte man schon darüber nachdenken, dass der alte Anschluss auch irgendwie Frist gerecht gekündigt werden muss. Wo das die Schuld von UM sein soll, dass das erst zum März geht, steht da nicht erklärt... (z.B. durch zu späte Kündigung, was ich aber nicht glaube, zumindest mein Vertrag mit NC hat sich immer um 12 Monate verlängert).
Es ist sehr wohl die Aufgabe von UM, mit dem alten Anbieter einen Termin für die Portierung der alten Rufnummer abzustimmen.

Wenn der Kunde bei UM einen Anschluss mit Rufnummernübernahme bestellt, dann wird der Vertrag bei UM auch dann erst wirksam, wenn die alte Rufnummer auf den Anschluss von UM geschaltet ist. Wenn UM verhindern möchte, dass der Kunde den Dienst von UM schon vorher in Anspruch nimmt, ohne dafür zu zahlen, dann sollte UM den Anschluss erst dann schalten, wenn die alte Rufnummer bereitsteht!

Was soll der Kunde mit zwei Anschlüssen?! Er kann den alten Anschluss nicht selbst kündigen, weil ansonsten die Rufnummer weg ist. Also muss er den Vertrag mit UM bereits vorher in Auftrag geben. Was UM daraus macht, liegt nicht im Ermessen des Kunden!

Ich finde es eine Sauerei, wie UM die Kunden zu vera.... Und UM wird mit dieser Masche noch ordentlich "op dr Schnüss fallen" - wie man in Köln zu sagen pflegt. Allen Kunden kann ich nur empfehlen, nicht bei der hirnverbrandten und kostenpflichtigen (!) Störungshotline anzurufen. Dann spendet das Geld lieber einem nahe gelegenem Meerschweinchen-Verein. Die produzieren wenigsten noch etwas sinnvolles mit dem Geld.
Wenn was zu klären ist: Direkt schriftlich mit "Einschreiben Einwurf"; Quittung verwaren; nach 10 Tagen reklamieren; nach weiteren 10 Tage Anwalt einschalten!

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 01.02.2008, 17:41

Höppemötzjer hat geschrieben:
Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat
Es ist sehr wohl die Aufgabe von UM, mit dem alten Anbieter einen Termin für die Portierung der alten Rufnummer abzustimmen.
Das ist richtig, das tun sie ja auch (wenn das Portierungsforumlar mal verarbeitet wurde). Aber trotzdem gelten die Kündigungsfristen und Laufzeiten deines alten Vertrages. Wenn du einen Vertrag mit UM schließt, noch Monate bevor dein alter Vertrag ausläuft, dann kann UM da überhaupt nichts für, sondern das ist auf deinem eigenen Mist gewachsen.
Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn der Kunde bei UM einen Anschluss mit Rufnummernübernahme bestellt, dann wird der Vertrag bei UM auch dann erst wirksam, wenn die alte Rufnummer auf den Anschluss von UM geschaltet ist.
Wo hast du das denn her? In meine Vertrag mit UM steht da nichts der gleichen (AGB). Das ist auch sonst eigentlich nicht üblich, wenn man einen Vertrag schließt, dann gilt der entweder sofort oder zu einem vorher vereinbahrten Zeitpunkt.

Klar, bei DSL Anbietern läuft das etwas anders. Das liegt aber nicht daran, dass die so schlau/nett sind oder so tolle Verträge haben, nein, das liegt einzig und allein daran, dass die die gleichen Leitungen weiternutzen und daher ein zweiter Anschluss technisch nicht möglich ist bzw. viel zu aufwendig. Wenn die könnten, würden die dir ihren Anschluss auch direkt schalten und dafür kassieren.

Vergleichbar wäre das z.B. bei Mobilfunk Verträgen. Wenn du einen Vertrag mit Anbieter A hast, der noch 1 Jahr läuft, aber mit Rufnummer zu Anbieter B wechseln willst und direkt einen Vertrag machst, da kannst du aber Gift drauf nehmen, dass dir Anbieter B direkt den Vertrag schaltet, Vorläufigerufnummer zuweist und kräftig mit kassiert. Und wenn du es nicht glaubst, dann probier es aus :P

Genauso läuft das bei UM und sonst überall auch (außer eben bei DSL / Telefonanbietern über's Telefonnetz). Sobald man einen Kunden hat, wird da auch kassiert, da ist es egal ob es sinnvoll ist oder nicht zwei Anschlüsse zu haben... Von mir aus noch ein hinkendes Beispiel dazu: Wenn du in den Laden gehst und ne neue Kaffeemaschine kaufst, wird der Laden dir die auch direkt geben und nicht erst warten, bis du deine alte weggeschmissen hast. Ja, das bedeutet das Wort "Kapitalismus" :P

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 01.02.2008, 18:50

Deine Vergleiche hinken gewaltig. Denn beim Kauf einer Kaffeemaschine kann ich als Kunde selber entscheiden, was mit meiner alten Kaffeemaschine passiert. Da liegt es bei mir, ob ich beide Maschinen haben möchte, oder nur eine.

Wenn ich die alte Rufnummer mitnehmen möchte, dann bin ich auf die Mithilfe des neuen Anbieters angewiesen. Er muss die Kündigung durchführen. Ansonsten gibt es für mich keine andere Möglichkeit - so wie es UM auch auf der Webseite empfiehlt -, die alte Rufnummer auf den neuen Anschluss schalten zu lassen.

Der Vertrag ist dann erfüllt, wenn alle Punkte, die man vereinbart hat, ebenfalls erfüllt sind. Eine Vereinbarung bei Vertragsabschluss war die Rufnummernübernahme von meinem alten Anbieter. So steht es im Übrigen auch in der Auftragsbestätigung. Somit ist der Vertrag so lange nicht erfüllt, wie die Rufnummer auch noch nicht portiert ist.
Wenn UM dennoch schon mal den Anschluss schaltet, ist das deren Bier. Sie hätten es ja besser abstimmen können.

Eine andere Begründung von einer Hotline-Mitarbeiterin lautete im Übrigen: "Wir müssen den Anschluss vorher schalten, um zu testen, ob er funktioniert. Es könnte sonst sein, dass sie ohne Anschluss dastehen."
Ja hallo! Ist das mein Bier, ob ein Anschluss schaltbar ist, oder nicht? - Nein, ist es nicht. Wenn UM testen will, ob der Service bei mir überhaupt funktioniert, dann sollen sie es bitte schön auf ihre Kosten tun.

Wie wird ein Richter entscheiden? - Ganz einfach: Was soll ein normalsterblicher Kunde in einer Wohnung mit zwei Telefon- und Internetanschlüssen? Nichts. Denn er will nur EINEN Anschluss nutzen.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 01.02.2008, 19:39

Höppemötzjer hat geschrieben:Deine Vergleiche hinken gewaltig. Denn beim Kauf einer Kaffeemaschine kann ich als Kunde selber entscheiden, was mit meiner alten Kaffeemaschine passiert. Da liegt es bei mir, ob ich beide Maschinen haben möchte, oder nur eine.
Trotzdem musst du dich um die Entsorgung der alten Kaffemaschiene selber kümmern, wenn du nur eine haben willst. Das ist das, worauf ich hinaus wollte... Ob du zwei, drei oder fünf Telefonanschlüsse haben willst, kannst du auch selbst bestimmen. Klar hinkt der Vergleich, weil durch die Kaffemaschiene keine laufenden Kosten entstehen, wenn ich sie nicht nutze... trotzdem bleibt das Prinzip dasselbe, wenn ich etwas kaufe, bekomme ich das auch.
Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn ich die alte Rufnummer mitnehmen möchte, dann bin ich auf die Mithilfe des neuen Anbieters angewiesen. Er muss die Kündigung durchführen. Ansonsten gibt es für mich keine andere Möglichkeit - so wie es UM auch auf der Webseite empfiehlt -, die alte Rufnummer auf den neuen Anschluss schalten zu lassen.
Es gibt aber die Möglichkeit mit der Bestellung so lange zu warten, bis die Laufzeit des alten Vertrages sich dem Ende nähert. Wenn es dann noch Überschneidungen geben sollte, übernimmt UM in vielen Fällen sogar die Grundgebühr für den alten Telefonanschluss (nicht Internet, nur Telefon). Wieder: wenn ich etwas kaufe, bekomme ich das auch und zwar so schnell wie möglich. Das ist eben bei UM erfreulich schnell.
Höppemötzjer hat geschrieben:Ja hallo! Ist das mein Bier, ob ein Anschluss schaltbar ist, oder nicht? - Nein, ist es nicht. Wenn UM testen will, ob der Service bei mir überhaupt funktioniert, dann sollen sie es bitte schön auf ihre Kosten tun.
Ja, und du bist dann der erste, der hier ne riesen Welle mit Androhung von Richter und allem sonstigen macht, weil er plötzlich gar keinen Anschluss mehr hat, weil UM bis zum letzten Moment gewartet hat und sich im Prinzip nicht dafür interessiert ob der Anschluss schaltbar ist oder nicht und dann gemerkt hat "geht nicht" und dein alter Anschluss dann auch weg ist. Was gefällt dir da jetzt besser? "Auf eigene Kosten" ist nen toller Traum, den du da hast... :P Meinst du UM sollte extra für dich nen TK vorbei schicken, den nen ganzen Tag beschäftigen mit Modem aufbauen, Verstärker austauschen usw nur um zu gucken ob es geht und dann alles wieder mitnehmen?? Und das ganze dann nur, weil du zu faul bist, dich um die Fristen in deinem Altvertrag zu kümmern?
Höppemötzjer hat geschrieben:Wie wird ein Richter entscheiden? - Ganz einfach: Was soll ein normalsterblicher Kunde in einer Wohnung mit zwei Telefon- und Internetanschlüssen? Nichts. Denn er will nur EINEN Anschluss nutzen.
Erstmal gibt es durchaus gute Gründe mehr als nur einen Telefonanschluss zu nutzen... das zeugt schon von einem sehr begrenztes Weltbild, wenn man die Möglichkeit gar nicht zu lässt.

Und was der Richter so sagt, wird stark von dem beeinflusst werden, was in dem Vertrag steht, den du geschlossen hast. Da steht nicht drinnen, dass der Vertrag erst gültig ist, wenn die Rufnummer übertragen wurde. Immerhin bekommst du eine vorläufige Rufnummer und kannst den ganzen Anschluss zu 100% uneingeschränkt nutzen => Vertrag zu den größten Teilen erfüllt. Die Rufnummern Portierung ist afaik ein davon losgelöster Auftrag, der ja auch in einem gesonderten Formular getätigt wird. Du kannst das ja durch prozessieren, wenn du nichts besseres zu tun hast, mich würde das Ergebnis schon interessieren... wobei ich halt denke, dass es darauf hinausläuft, dass du auf Prozesskosten sitzen bleibst.

Wie gesagt: Beim Mobilfunk ist es exakt dasselbe. Zwei Handyverträge braucht man auch nicht, wenn man nur die Nummer mitnehmen will, bekommt sie aber trotzdem. Und dieser Vergleich hinkt nicht, sondern ist der einzig richtige, da es sich um ein wechsel in ein anderes Netz handelt, genau wie beim Wechsel Telekom->UM.

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 01.02.2008, 20:28

Wenn man seine Rufnummer portieren lassen will, dann kommt man leider nicht drumherum 2 Anschlüsse für ca. 4 bis 6 Wochen (oder sogar länger) parallel laufen zu lassen. Die Kündigung und Portierung der Rufnummer beim Festnetzanbieter wird erst dann in die Wege geleitet, wenn der Anschluss von UM montiert und freigeschaltet wurde, damit wird sichergestellt das der Anschluss beim Kunden technisch möglich ist und funktioniert.

Weiss der Kunde selber nicht wann der Festnetzanschluss ausläuft, oder zu wann man den immer kündigen kann, dann ist der Kunde selber schuld. Ich kaufe mir auch kein Auto ohne mich vorher genau über die Details und Sonderausführung zu informieren.

Weiss der Kunde z.B. das sein Vertrag immer am 1. des Monats kündbar ist, dann sollte er seinen Anschluss von einem Techniker (Subunternehmen) 4 - 6 Wochen vorher montieren und freischalten lassen, dann sollte der Portierung nichts im Wege stehen. Ist es ein Jahresvertrag der sich automatisch immer um ein weiteres Jahr verlängert, wenn z.B. nicht bis zum 01.03.2008 gekündigt wird, sollte man lieber den Anschluss von UM 2 Monate vorher montieren und freischalten lassen, so kann der Kündigung und der Portierung nichts im Wege stehen.

MfG
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 01.02.2008, 21:36

Odious1978 hat geschrieben:Wenn man seine Rufnummer portieren lassen will, dann kommt man leider nicht drumherum 2 Anschlüsse für ca. 4 bis 6 Wochen (oder sogar länger) parallel laufen zu lassen. Die Kündigung und Portierung der Rufnummer beim Festnetzanbieter wird erst dann in die Wege geleitet, wenn der Anschluss von UM montiert und freigeschaltet wurde, damit wird sichergestellt das der Anschluss beim Kunden technisch möglich ist und funktioniert.
Wenn UM im Internet mitteilt, dass der Anschluss schaltbar ist, dann gehe ich davon aus, dass UM im Vorfeld entsprechende Tests durchgeführt hat. Nur so kann man dem Kunden glaubwürdig verkaufen, dass er seinen Anschluss bei UM schalten lassen kann.
Sollte UM eine Internetdatenbank führen, die einfach nur ein Straßenverzeichnis mit ihrem Anschlussgebiet beinhaltet, dann muss man UM unterstellen, dass die Datenbank lediglich der Lockung von Kunden dient.
Nochmal: Entweder ist eine Wohneinheit anschließbar oder nicht. Da muss nichts mehr getestet werden. Und wenn doch, dann liegt die Kostenpflicht beim Anbieter und nicht beim Kunden.
Weiss der Kunde selber nicht wann der Festnetzanschluss ausläuft, oder zu wann man den immer kündigen kann, dann ist der Kunde selber schuld.
Den Kunden trifft eine Mitschuld. Allerdings muss der Vertrag erfüllbar sein. Hätte der Kunde einen Telefonanschluss mit einer neuen Rufnummer bestellt, dann wäre es sein Bier, dafür zu zahlen. Wenn UM feststellt, dass die Rufnummer nicht portiert werden kann, dann muss der Vertrag aufgehoben werden.
Ich kaufe mir auch kein Auto ohne mich vorher genau über die Details und Sonderausführung zu informieren.
Wenn ich dem Händler sage, dass ich seinen BMW von ihm kaufe, wenn er mir den Motor dafür einbaut, dann ist der Vertrag erst dann erfüllt, wenn der Motor eingebaut wurde. Die Rufnummer ist noch nicht portiert, also muss ich auch nicht für einen nicht erfüllten Vertrag bezahlen.
Weiss der Kunde z.B. das sein Vertrag immer am 1. des Monats kündbar ist, dann sollte er seinen Anschluss von einem Techniker (Subunternehmen) 4 - 6 Wochen vorher montieren und freischalten lassen, dann sollte der Portierung nichts im Wege stehen. Ist es ein Jahresvertrag der sich automatisch immer um ein weiteres Jahr verlängert, wenn z.B. nicht bis zum 01.03.2008 gekündigt wird, sollte man lieber den Anschluss von UM 2 Monate vorher montieren und freischalten lassen, so kann der Kündigung und der Portierung nichts im Wege stehen.
Wenn UM unfähig ist, sich bezüglich schneller Portierung von Rufnummern mit den anderen Anbietern abzugleichen, hat das nicht der Kunde zu bezahlen. UM hat hier ein massives Problem in der Abwicklung von Aufträgen und lässt den Kunden dafür blechen. Das kann es nicht sein! Schließlich wechselt man ebenfalls zu UM, weil man Kosten sparen will. Durch doppelte Anschlüsse ist der Sparvorteil nicht gewährleistet.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 01.02.2008, 22:57

Du siehst das leider falsch und wie ich aus deinen Texten lesen kann, hast du dich leider in keiner weise richtig informiert.

UM ist nur bis zu ihrem eigenen ÜP verantwortlich, nur anhand dieser Daten im System können die sehen ob ein Multimediaanschluss möglich ist. Erst der Techniker vor Ort sieht dann die Innenhausverkabelung und Anlage die dem Eigentümer des Hauses gehört, darüber hat UM keine Daten, da es nunmal nicht deren Eigentum ist. Dieses überprüft dann der Techniker vor Ort ob die Verteileranlage und die Verkabelung so einen Multimediaanschluss ermöglichen. Ist dies möglich, dann wird sofort montiert und freigeschaltet.

Der Vertrag beinhaltet dein gewünschtes Produkt und dieses bekommst du auch, darin ist keine Portierung enthalten, sondern eine UM-Rufnummer. Wird der Anschluss montiert und freigeschaltet, ist der Vertrag erfüllt. Die Portierung deiner Rufnummer ist eine Serviceleistung die nicht zum Vertrag gehört und wird erst mit der Freischaltung deines Anschlusses bearbeitet.

Stell dir mal vor, die kündigen bei deinem Anbieter, haben schon ein Datum vorliegen für die Abschaltung deines Anschlusses und die portierung deiner Rufnummer und dann kommt erst der Techniker und stellt fest, die Kabelfernsehanlage des Hauseigentümer ist dafür nicht geeignet und du kannst das UM-Produkt nicht bekommen. Dann ist dein Anschluss bei T-Com (oder bei wem auch immer) und deine Rufnummer futsch.

Wenn du es jetzt nicht verstehst, oder nicht verstehen willst, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
Deswegen auch mein Text von vorhin: Man kauft sich auch erst ein Auto wenn man sich vorher genau darüber informiert hat was es alles hat usw..


MfG
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 01.02.2008, 23:42

Höppemötjer, ich hoffe in deinem eigenen Interesse, dass du nicht wirklich so blau-Äugig jeder Firma den Quatsch glaubt den sie erzählt um was zu verkaufen, ansonsten solltest du diese Einstellung unbedingt nochmal überdenken.... (Mediamarkt verkauft, z.B., auch nicht's unter Preis)

Natürlich ist die Verfügbarkeitsabfrage nicht verlässlich und hauptsächlich eine Methode um Kunden zu fangen. Das ist aber bei allen Verfügbarkeitsdatenbanken so, die man als Kunde bei der Bestellung online abfragen kann.

Ich hab z.B. eine Zeit lang jeden Monat erfolglos DSL bestellt (weil in der Datenbank verfügbar), worauf hin die Telekom dann irgendwann extra meine Adresse von Hand aus der DB gelöscht hat. Beim Nachbarn war es noch verfügbar, laut Datenbank. Natürlich war es da auch nicht verfügbar, das hat aber z.B. Arcor auch nicht davon abgehalten da erstmal nen Vertrag zu schließen und das ganze zu schalten... Das scheint wohl billiger zu sein, als die Leitung von der Telekom durchmessen zu lassen. Freu dich, dass UM jedem Kunden nen Techniker schickt... ich hab schon einige DSL Anschlüsse gesehen, wo ich den Leuten nur sagen konnte, dass sie den Vertrag stornieren sollen.

Hm, ich sollte besser auf hören mit der Diskussion, sonst wird mir wieder vorgeworfen, dass ich gekauft bin oder User Posts editiere oder sowas. Schade, dass ich Moderator bin :P

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 12:32

Odious1978 hat geschrieben:Du siehst das leider falsch und wie ich aus deinen Texten lesen kann, hast du dich leider in keiner weise richtig informiert.
Wenn UM mich bei Vertragsabschluss fragt, ob ich die Rufnummer meines alten Anschlusses mitnehmen möchte und dies in ein und dem selben Auftrag bestätigt, dann ist die Portierung ein Bestandteil des Vertrages. Auch wenn UM dies nochmal auf einem separaten Auftrag einfordert.
UM ist nur bis zu ihrem eigenen ÜP verantwortlich, nur anhand dieser Daten im System können die sehen ob ein Multimediaanschluss möglich ist. Erst der Techniker vor Ort sieht dann die Innenhausverkabelung und Anlage die dem Eigentümer des Hauses gehört, darüber hat UM keine Daten, da es nunmal nicht deren Eigentum ist. Dieses überprüft dann der Techniker vor Ort ob die Verteileranlage und die Verkabelung so einen Multimediaanschluss ermöglichen. Ist dies möglich, dann wird sofort montiert und freigeschaltet.
UM ist verpflichtet im Vorhinein zu prüfen, ob der Anschluss in einem Objekt geschaltet werden kann. Versatel kann auch nicht DSL-Anschlüsse in Köln anbieten und dann nachher sagen, dass das Netz ja gar nicht dafür taugt. Und wenn doch, dann hat Versatel Pech gehabt, dann muss der Vertrag rückgängig gemacht werden.
Wenn UM bei der Schaltung feststellt, dass das Hausnetz des Objekt einfach nur Mist ist, dann hat UM ebenfalls Pech gehabt.
Der Vertrag beinhaltet dein gewünschtes Produkt und dieses bekommst du auch, darin ist keine Portierung enthalten, sondern eine UM-Rufnummer. Wird der Anschluss montiert und freigeschaltet, ist der Vertrag erfüllt. Die Portierung deiner Rufnummer ist eine Serviceleistung die nicht zum Vertrag gehört und wird erst mit der Freischaltung deines Anschlusses bearbeitet.
Falsch. Mein Vertrag beinhaltet ein Produkt mit gleichzeitiger Portierung meiner alten Rufnummer. Wenn UM mich vorher am Netz haben will und so gütig ist, mir eine eigene Rufnummer aufzuschalten, dann soll UM das auf eigene Kosten tun. Ich hab es so nicht bestellt.
Dass die Portierung der Rufnummer nicht ein Bestandteil des Vertrages ist, sehe ich anders. Ansonsten wäre es mir nicht im Vertrag bestätigt worden.
Stell dir mal vor, die kündigen bei deinem Anbieter, haben schon ein Datum vorliegen für die Abschaltung deines Anschlusses und die portierung deiner Rufnummer und dann kommt erst der Techniker und stellt fest, die Kabelfernsehanlage des Hauseigentümer ist dafür nicht geeignet und du kannst das UM-Produkt nicht bekommen. Dann ist dein Anschluss bei T-Com (oder bei wem auch immer) und deine Rufnummer futsch.
Eben. UM will sich den Stress nicht mit dem Kunden antun, der dann auf die Barikaden geht, weil UM es nicht schafft, den Schaltzeitpunkt ordentlich abzugleichen. Das ist aber nicht das Bier des Kunden. Nochmal: Wenn UM unfähig ist, sich mit den anderen Anbietern richtig abzugleichen, weshalb soll der Kunde dann für eine Serviceleistung bezahlen, die er nicht bestellt hat?
Ich habe keine zweite Rufnummer bestellt und werde dafür auch nicht bezahlen.
Wenn UM einen reibungslosen Ablauf wünscht, dann muss im Vorfeld die Anschließbarkeit des Kunden geprüft werden. Das hat aber nicht der Kunde zu verantworten.
Wenn du es jetzt nicht verstehst, oder nicht verstehen willst, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
Deswegen auch mein Text von vorhin: Man kauft sich auch erst ein Auto wenn man sich vorher genau darüber informiert hat was es alles hat usw..
Man sagt dem Händler: "Pass auf! Ich kaufe deinen BMW, wenn du mir den Motor aus meinem alten Auto in den neuen BMW einbaust." Der Händler bestätigt dies mit einem entsprechenden Vertrag. Der Kunde muss also erst dann zahlen, wenn a) der BMW vor der Türe steht UND b) wenn der Motor umgebaut wurde!

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 12:46

Moses hat geschrieben:Ich hab z.B. eine Zeit lang jeden Monat erfolglos DSL bestellt (weil in der Datenbank verfügbar), worauf hin die Telekom dann irgendwann extra meine Adresse von Hand aus der DB gelöscht hat.
Telekom hat dir also kein ISDN geschaltet und dann erstmal gesagt, dass DSL noch kommt? Musstest du dann schon für eine Leistung bezahlen? - Ich denke nicht, weil ja erst gar nicht geschaltet wurde.
Ich habe einen Anschluss bei UM bestellt, der eine Übernahme meiner alten Rufnummer vorsieht. Dies hat UM mir bestätigt. Also wird der Vertrag erst dann gültig, wenn alle Bestandteile des Vertrages erfüllt sind. Denn:

1. Ich kann den Anschluss meines alten Anbieters nicht vorzeitig kündigen. Ansonsten wäre meine Rufnummer weg.

2. Ich kann mein DSL (Internet) beim alten Anbieter nicht vorzeitig kündigen. Ansonsten würde ein neuer Telefonvertrag mit mir abgeschlossen, der wiederum eine Mindestlaufzeit beinhaltet. Also könnte die Rufnummer ebenfalls nicht portiert werden.

Somit kann ich die Kündigung meines alten Anschlusses in keinster Weise beeinflussen. Es sei denn, ich nehme in Kauf, dass meine alte Rufnummer futsch ist. Dies würde gegen mein Vertragsbestandteil sprechen.
Freu dich, dass UM jedem Kunden nen Techniker schickt...
UM kann den Anschluss nicht durch den Kunden selbst in Betrieb nehmen lassen, weil die MAC-Adresse des Modems korrekt im System registriert werden muss. Also rede nicht davon, dass es eine besondere Serviceleistung am Kunden wäre.
Desweiteren muss ein Techniker die Anschlussdose korrekt installieren. Wenn man die Arbeit den Kunden überlassen würde, dann hätte UM aber ordentlich mit Ingress (Fremdeinflüsse auf dem Kabelnetz) zu tun. Und vielen Kunden ist nicht bewusst, dass man mit einem Rückkanalfähigen Anschluss, der nicht richtig abgeschirmt ist, eine Vielzahl von anderen Kunden lahm legen kann.
Der Technikereinsatz ist also Selbstschutz für UM und keine Serviceleistung.
Hm, ich sollte besser auf hören mit der Diskussion, sonst wird mir wieder vorgeworfen, dass ich gekauft bin oder User Posts editiere oder sowas. Schade, dass ich Moderator bin :P
Der Eindruck könnte entstehen, wenn man ein Unternehmen so derart in Schutz nimmt und auf Kundenwünsche sch... :zwinker:

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 02.02.2008, 13:26

UM ist nicht dazu verpflichtet im Vorfeld zu prüfen ob die Anlage deines Hauseigentümer dafür geeignet ist , da es nicht deren Eigentum ist. Darum muss du dich selber kümmern wenn du 100%ig sicher gehen willst.

Deshalb kommt ja auch erst ein Vertrag zustande wenn der Multimediaanschluss montiert und freigeschaltet wird mit einer Übergangsrufnummer. Deine Rufnummer wird dann später portiert. Lies die AGB und deinen Vertrag mal richtig durch. :zwinker:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 02.02.2008, 16:09

Hier mal ein kleiner Auszug aus der AGB von UM


4 Pfl ichten und Obliegenheiten des Kunden (AGB Kabelanschluss)
4.2 Der Kunde stellt die Räumlichkeiten, Einrichtungen und die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung
dargestellten technischen Voraussetzungen zur Verfügung und ermöglicht nach vorheriger Absprache
den Zugang zu diesen, insbesondere zu Prüf-, Installations- und Wartungszwecken. Des Weiteren sorgt
er für Strom und Erdung.


Abschnitt C: Allgemeines (gilt für Internet- und Telefoniedienste)
1.7 Die Hausverteilanlage (Verkabelung) gehört in der Regel nicht zu der technischen Einrichtung des Kabelnetzbetreibers. Der Kabelnetzbetreiber kann die Bereitstellung der Internet- und/oder Telefoniedienste von der Rückkanalfähigkeit der Hausverteilanlage abhängig machen. Sofern der Kabelnetzbetreiber im Einzelfall die Herstellung der Rückkanalfähigkeit der Hausverteilanlage übernommen hat, kann er von dem Vertrag zurücktreten, wenn sich herausstellt, dass die Herstellung der Rückkanalfähigkeit nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist, es sei denn, der Kunde oder der dinglich Berechtigte trägt den über das Normalmaß hinausgehenden Aufwand.

Steht noch so einiges mehr drin.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 16:35

Odious1978 hat geschrieben:UM ist nicht dazu verpflichtet im Vorfeld zu prüfen ob die Anlage deines Hauseigentümer dafür geeignet ist , da es nicht deren Eigentum ist. Darum muss du dich selber kümmern wenn du 100%ig sicher gehen willst.
Falsch. Wir in den AGB der UM unter Abschnitt C - Allgemeines Absatz 1.7 vermerkt ist:
"Die Hausverteilanlage (Verkabelung) gehört in der Regel nicht zu der technischen Einrichtung des Kabelnetzbetreibers. Der Kabelnetzbetreiber kann die Bereitstellung der Internet- und/oder Telefoniedienste von der Rückkanalfähigkeit der Hausverteilanlage abhängig machen."
Wenn UM also sicher gehen will, dann sollen sie es vorher testen. Aber nicht auf Kosten des Kunden.
Deshalb kommt ja auch erst ein Vertrag zustande wenn der Multimediaanschluss montiert und freigeschaltet wird mit einer Übergangsrufnummer. Deine Rufnummer wird dann später portiert. Lies die AGB und deinen Vertrag mal richtig durch. :zwinker:
Weiter heißt es unter Punkt 7: "Die Vertragslaufzeit beginnt mit der Freischaltung des Anschlusses für den Kunden." Die Freischaltung meines Anschlusses ist dann erfolgt, wenn die meine alte Rufnummer korrekt portiert ist. Denn so steht es in meinem Vertrag - "Telefonanschluss mit Rufnummerübernahme".
Ansonsten steht in "meinen" AGB nichts davon, dass schon vorher abgerechnet werden kann, wenn der abgeschlossene Vertrag nur teilweise erfüllt ist.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 16:39

Odious1978 hat geschrieben:4 Pfl ichten und Obliegenheiten des Kunden (AGB Kabelanschluss)
4.2 Der Kunde stellt die Räumlichkeiten, Einrichtungen und die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung
dargestellten technischen Voraussetzungen zur Verfügung und ermöglicht nach vorheriger Absprache
den Zugang zu diesen, insbesondere zu Prüf-, Installations- und Wartungszwecken. Des Weiteren sorgt
er für Strom und Erdung.
Wie du richtiger Weise zitiert hast, handelt es sich um einen Auszug aus den AGB zum Kabelanschluss. Der von dir benannte Punkt betrifft das Betreiben von Verstärkern und Anschlussdosen im Objekt.
Steht noch so einiges mehr drin.
Das stimmt. Aber nichts zum Vorgehen bezüglich Portierung.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 02.02.2008, 17:18

Dies steht im Portierungsauftrag:

Die Rufnummernportierung kann nach Eingang Ihres Portierungsantrags aufgrund
der Terminabsprachen mit Ihrem alten Anbieter bis zu 6 Wochen dauern. In der
Zwischenzeit erhalten Sie selbstverständlich eine Rufnummer, über die Sie ab
sofort telefonieren können. Bis es soweit ist, bleibt der Anschluss Ihres bisherigen
Anbieters mit Ihrer alten Rufnummer aktiv.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 02.02.2008, 17:20

[quote="Höppemötzjer]Weiter heißt es unter Punkt 7: "Die Vertragslaufzeit beginnt mit der Freischaltung des Anschlusses für den Kunden." Die Freischaltung meines Anschlusses ist dann erfolgt, wenn die meine alte Rufnummer korrekt portiert ist.[/quote]

Das wiederholst du ständig, das macht es aber noch lange nicht richtiger. Wie du selbst einsiehst steht in den AGB nichts zur Portierung und auch sonst wo im Vertrag nicht. => Nicht teil des Vertrags. Wenn du das nicht glaubst, lass es von einem Anwalt prüfen. Wie gesagt: das Verhalten von UM ist so gebräuchliche Praxis bei jedem Provider (außer Telekom-Reseller, da die keine andere Chance haben).

Jetzt hören wir auf uns im Kreis zu drehen. Wenn du einen Hinweis in den AGB oder in sonstigem Kleingedruckten findest, der darauf hinweist, dass eine Rufnummernportierung elementarer Teil des Telefon-Vertrages ist (und er zwingend bis zur Portierung unerfüllt bleibt), dann rück damit raus. Von mir aus kannst du auch irgendwelche Urteile zitieren (aber bitte mit Quellen-Angaben am besten als Link). Aber solange du hier nur Mutmaßt, nützt das keinem und wir beenden das jetzt hier bitte langsam... die letzten Seiten drehen sich schon genug im Kreis. Wenn sich keiner auf den anderen zu bewegen will, dann hat eine Diskussion keinen Sinn. Wirkliche Belege scheint es für deine Behauptungen bis jetzt nicht zu geben... für das Gegenteil spricht, dass es von Providern so gängige Praxis ist... ist auch kein Beweis, aber ein Indiz.

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 17:38

Odious1978 hat geschrieben:Dies steht im Portierungsauftrag:

Die Rufnummernportierung kann nach Eingang Ihres Portierungsantrags aufgrund
der Terminabsprachen mit Ihrem alten Anbieter bis zu 6 Wochen dauern. In der
Zwischenzeit erhalten Sie selbstverständlich eine Rufnummer, über die Sie ab
sofort telefonieren können. Bis es soweit ist, bleibt der Anschluss Ihres bisherigen
Anbieters mit Ihrer alten Rufnummer aktiv.
Auf den Portierauftrag wird aber erst nach Vertragsabschluss hingewiesen. Und das ist nicht korrekt.
UM sollte dies bereits vor Vertragsabschluss mitteilen. Also bevor man den "OK"-Button anklickt.

Zitat: "Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag!" Im Vertrag steht, dass ich a) einen Anschluss von UM bekomme UND b) meine alte Rufnummer auf den neuen Anschluss geschaltet wird. Momentan ist Teil a) erfüllt. Teil b) ist nicht erfüllt und demnach ist der Vertrag als Ganzes ebenfalls nicht erfüllt. Das ist eine Tatsache.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 17:50

Wie du selbst einsiehst steht in den AGB nichts zur Portierung und auch sonst wo im Vertrag nicht. => Nicht teil des Vertrags.
Du zitierst mich falsch. Ich habe lediglich behauptet, dass bezüglich Portierung nichts in den AGB steht! In meinem Vertrag ist die Portierung sehr wohl ein Bestandteil!
Wenn du das nicht glaubst, lass es von einem Anwalt prüfen.
Das brauche ich nicht von einem Anwalt prüfen zu lassen. Der Vertrag ist seitens UM nicht erfüllt. Fertig.
Wie gesagt: das Verhalten von UM ist so gebräuchliche Praxis bei jedem Provider (außer Telekom-Reseller, da die keine andere Chance haben)
Nur weil etwas gängige Praxis ist, wird es damit nicht rechtlich wirksam. Das sollten die Heroin-Abhängigen mittlerweile auch begriffen haben. Denn nur, weil es gängige Praxis bei ihnen ist, wird das Heroin-Spritzen nicht legaler.

Ich gucke in meinen Vertrag. Da steht, dass UM mir zusichert, den Anschluss zu schalten und die Rufnummer zu portieren. Das sind eindeutige Aussagen. Leider verhält sich UM anders. Nämlich so:

1. Der Kunde hat einen Vertrag mit uns geschlossen.
2. Upps, er will die Rufnummer portiert haben. Mist! Das dauert aber zu lange, bis wir ihn bei uns am Netz haben.
3. Egal, wir schalten ihn erstmal ans Netz. Er kann ja dann mit ner Rufnummer telefonieren, die er nicht haben will.
4. Er kann ja dann mal eben für 6-8 Wochen zwei Telefon- und Internetanschlüsse bezahlen. Ist ja nur das Geld des Kunden.
5. Der Kunde wird schon zufrieden sein, wenn er nach 8 Wochen die Rufnummer auf dem neuen Anschluss hat.

Mir hat die Diskussion gezeigt, dass mehrmals versucht wurde, vertragliche Details einfach nicht zu beachten. So wie es UM ebenfalls praktiziert. Ein Details des Vertrages sieht nun mal die Portierung meiner Rufnummer vor. Dies ist nicht erfolgt. Da gibt es keine Diskussion drüber. Und so wird die Judikative ebenfalls entscheiden.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 02.02.2008, 17:54

Es steht aber nicht im Vertrag, dass die Portierung und die Anschlussschaltung gleichzeitig zu erfolgen haben (Falls denn die Protierung wirklich im Vertrag steht, was du hier immer noch nicht bewiesen hast). Wenn wir schon Haarespalten... :P

So, und nun lass die Judikative entscheiden. Wenn es soweit ist, dass die entschieden hat, kannst du dich ja hier mit deinen Erfahrungen zurückmelden.

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 20:52

Moses hat geschrieben:Es steht aber nicht im Vertrag, dass die Portierung und die Anschlussschaltung gleichzeitig zu erfolgen haben
Da hast du Recht. Im zugeschickten Vertrag steht nicht, dass die Portierung gleichzeitig erfolgt. So war es von mir weder gewünscht noch ersichtlich.

Hab mal ein bisschen auf der Internetseite von UM gestöbert und die Stellen herausgeschrieben, wo UM den Kunden über den Ablauf über die Portierung "informiert".

http://www.unitymedia.de/service/anleit ... n/faq.html --> weitere Fragen; Frage 9
"Natürlich können Sie Ihre bestehende Telefonnummer auch mit Unitymedia Telefon weiterhin nutzen. Wir beantragen die Übernahme der Nummer bei Ihrem bisherigen Anbieter und kümmern uns auch um die Kündigung des Telefon-Anschlusses. Auf Wunsch können wir Ihnen selbstverständlich auch eine neue Telefonnummer zuteilen."

http://www.unitymedia.de/service/anleit ... n/faq.html --> weitere Fragen; Frage 19
"Wenn Sie Ihre alte Rufnummer mit zu Unitymedia nehmen wollen, kündigen Sie bitte keinesfalls selbstständig Ihren Telefonanschluss – diese Formalität übernehmen wir für Sie. Mit dem Auftrag Unitymedia Telefon füllen Sie ein Formular (Portierungsformular) aus, mit dem Sie bei Ihrem Telefonanbieter kündigen und Unitymedia beauftragen, alles weitere für Sie zu erledigen. Das Portierungsformular wird separat per Post verschickt, zukünftig zusammen mit der Auftragsbestätigung. Wir weisen darauf hin, dass wir die Kündigung Ihres Telefonanschlusses natürlich erst mit Ablauf der Mindestvertragslaufzeit bei Ihrem bisherigen Anbieter durchführen können."

http://www.unitymedia.de/portierung/index.html
"Wenn Sie sich für Unitymedia Telefon unter Beibehaltung Ihrer bisherigen Telefonnummer entschieden haben, beantragen wir bei Ihrem alten Anbieter die Umschaltung (Portierung) Ihrer Telefonnummer. Dazu laden Sie bitte folgendes Formular herunter, drucken es aus und schicken oder faxen es ausgefüllt an unser Kunden Service Center - wir übernehmen den Rest. Im Rahmen der Rufnummernübernahme sogar auch die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter im Rahmen der laufenden Mindestvertragslaufzeit - bitte in dem Fall nicht selber kündigen."

Wenn UM so fair zu den Kunden wäre und die Informationspflicht wahrnehmen würde, dann würde unter allen drei Punkten stehen, dass UM die Portierung anders handhabt, als es der Kunde wünscht.
So, und nun lass die Judikative entscheiden. Wenn es soweit ist, dass die entschieden hat, kannst du dich ja hier mit deinen Erfahrungen zurückmelden.
Mache ich gerne. Übrigens wurde heute bei RTL bekannt gegeben, dass Geschenkgutscheine entgegen den Geschäftspraktiken drei Jahre gültig sind. Selbst wenn auf dem Geschenkgutschein vermerkt ist, dass der Gutschein nur ein Jahr gültig ist, behält der Gutschein bis zu drei Jahre seine Gültigkeit. Auch hier hat das Gericht zu Gunsten des Kunden entschieden.
Ihr werdet dann im Fernsehen vom Urteil erfahren. ;-)

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Bastler » 03.02.2008, 19:26

Wenn UM also sicher gehen will, dann sollen sie es vorher testen. Aber nicht auf Kosten des Kunden.
Mal etwas anderes, was hier (auch) völlig falsch verstanden wurde:
Erstens mal kann man C-Linien-Störungen meist wirklich erst am ÜP des Kunden feststellen, da die Abzweiger dafür meist einfach nur irgendwo in der Straße verbuddelt sind und sich somit nicht "fernwarten" lassen :zwinker: .
Das kommt ja auch desöfteren mal vor, dass so eine Störung erst bei der Installation festgestellt wird und der Kd. schlimmstenfalls nicht sofort Online kommt - in so einem Fall muss selbstverständlich auch erst mal nichts gezahlt werden.

Jetzt zu der anderen Sache:
Wieso bitte "auf Kosten des Kunden testen"?
Dass die Hausverteilung nicht Rückkanalfähig ist stell der Techniker doch bereits bei der Installation (bzw. in dem Fall dan eher dem "Versuch") fest! Bis dahin hat der Kunde noch keinen Cent an Unitymedia gezahlt und es entstehen dem Kunden auch keine Kosten (sehr wohl aber der UM oder dem Sub).
Auf Kosten des Kunden testen ist somit völliger Blödsinn.
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 03.02.2008, 20:00

Bastler hat geschrieben:Wieso bitte "auf Kosten des Kunden testen"?
Dass die Hausverteilung nicht Rückkanalfähig ist stell der Techniker doch bereits bei der Installation (bzw. in dem Fall dan eher dem "Versuch") fest! Bis dahin hat der Kunde noch keinen Cent an Unitymedia gezahlt und es entstehen dem Kunden auch keine Kosten (sehr wohl aber der UM oder dem Sub).
Auf Kosten des Kunden testen ist somit völliger Blödsinn.
"Auf Kosten des Kunden" war auf die Aussage der UM-Hotline-Mitarbeiterin bezogen. Sie hatte behauptet, dass der Anschluss vor der Portierung getestet werden muss. Das kann von mir aus auch am Tag der Portierung erfolgen. Soll mir sogar Recht sein. Denn dann hätte ich lediglich einen Anschluss für Telefon und Internet in meiner Wohnung, den ich bezahlen muss.
Wenn sich UM über die Anschließbarkeit informieren möchte, dann sollte UM das auf eigene Kosten testen.

UM bietet mir ein Produkt mit gewissen Leistungen an. Ich bin an diesen Leistungen interessiert. Wenn UM dann noch testen muss, ob die Leistungen erfüllbar sind, dann ist das die "Schuld" von UM. Nur weil UM nicht das Risiko eingehen möchte, dass der Kunde am Tag der Portierung ganz ohne Anschluss dasteht, kann man dem Kunden nicht schon 6-8 Wochen im Voraus doppelte Kosten zumuten.

Gruß
Thomas

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