Portierungswahnsinn

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firepower
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Portierungswahnsinn

Beitrag von firepower » 28.12.2007, 20:35

Hallo,

wollte mal meinem Ärger ein wenig Luft machen.
Ich häng in der Portierungsmaschinerie voll drin.

Etwas zum Ablauf:
Versatel-Kunde: unzufrieden, da immer wieder Verbindungsabbrüche, daher mit Kündigung gedroht.

Anfang Oktober:
Versatel hat dieses "Bestätigt" mit dem Hinweis auf die Portierung, da sonst meine Nummern weg wären.

04.10.07:
UM beauftragt Anschluss 3play 16000 zu schalten
Extra nachgefragt wie das mit der Rufnummerübernahme funktioniert

04.10.07:
Portierungsauftrag runtergeladen, ausgefüllt, unterschrieben, gefaxt

05.10.07:
Nachgefragt ob Portierungsauftrag angekommen wäre: Nööö

08.10.07:
Direkt an einen Mitarbeiter (Name bekannt) nochmal gefaxt,
dieser wollte sich SOFORT darum kümmern.

11.10.07:
Techniker kam, alles paletti

15.10.07:
Nachgefragt ob der Auftrag nun da wäre,
Ja Auftrag ist alles da, ( mit 2 Rufnummern )

30.10.07:
Noch nichts neues

Seitdem ruf ich wöchentlich bei beiden Anbietern an mit dem Ergebnis:
Versatel: Bei uns ist kein Auftrag eingegangen
UM: Wir haben das an Versatel rausgeschickt, aber noch keine Antwort erhalten.

Nächste Nachfrage: am 19.11.07, Auftrag ging am 16.11.07 an Versatel raus mit Wunschdatum zum 30.11.07

Nächste Anfrage: 03.12.07 -> Noch keine Antwort von Versatel -> Versatel hat noch nichts bekommen :-))

Nächste Anfrage: 17.12.07 -> dito
Aber der Mitarbeiter wollte sich da SOFORT darum kümmern, weil das wäre ja schon arg lange.

Heute nochmal bei Versatel angefragt ( Letzte Woche zusätzlich per Mail angefragt, kein Auftrag liegt vor )
bis auf die Email haben die nichts in meiner Akte

Mittlerweile zahle ich dann den 3.ten Monat doppelt, hab zwar die letzten beiden Monate die reine Grundgebühr
gutgeschrieben, aber das ist ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich kenne ja die Arbeitsweisen im Callcenter, aber dabei geht mir nun langsam die Hutschnur hoch.

Ach ja, habe per Mail mal nachgefragt und um Stellungsname und Mitteilung gebeten, sowie eine schriftliche Bestätigung
dass UM den PA an Versatel weitergegeben haben, aber bis auf den Automaten, keine Reaktion.

Hat jemand Info´s wie man da jetzt weitermachen kann ??
Weil so als Ping Pong Ball, ist das nicht so toll !!

Wäre für jeden Hinweis dankbar.

PS. Ratschläge wie: Einfach weiter warten, werde ich überlesen, dafür ruf ich ja schon die Hotline an :-)))

Gruß
Firepower

Tobe
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Tobe » 29.12.2007, 08:29

Das gleiche problem liegt bei mir auch vor . Kann mir aber vorstellen das sich Versatel da quer stellt. Die habe ja auch nie meine Kündigung per Einschreiben bekommen :zerstör: . Bin zur zeit auch Haubtberuflich Hotlein anrufer . Tipps nehme ich auch dankend entgegen.

ARDZDFWDR
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von ARDZDFWDR » 04.01.2008, 14:49

Bei Verwandten mit 2 analogen Anschlüssen hat es von August bis Anfang Dezember gedauert: Von der Beauftragung bis zur erfolgten Portierung.
:wut:
Immer wieder auf Rückfrage des willigen Kunden hieß seitens UM, daß kein Portierungsauftrag vorläge, dieser nicht per FAX hätte an den Sachbearbeiter gesendet werden dürfen, dieser am besten schriftlich käme oder man kurzerhand faxen sollte...insgesamt wurde das Formular 7x übermittelt. Auch gab es die Auskunft, nur ein Formular für beide Anschlüsse zu nutzen, sowie die gegenteilige Auskunft, 2 Formulare auszufüllen!
Auch hieß es, daß die Telekom den Anschluß nicht freigeben würde - es sind alte T-Net 100-Anschlüsse ohne längere Kündigungsfristen! Weiterhin gab es die Aussage, daß es sehr viele P-aufträge zu bearbeiten gäbe... :kafffee:

Eine versprochene Gutschrift hat der Schwager bis zumindest Ende des jahres trotz Zusage auch nicht erhalten.

Das beste kam vor 1 Woche: Die aktuelle Telekom Rechnung, in der weiterhin ein analoger Anschluß für 01/2008 berechnet wird. Nach Anruf bei der DTAG hieß es daß, der Anschluß nicht gekündigt sei :brüll:

Doch die Rufnummer wird seit 3.12.07 über das UM-Netz erfolgreich bedient!!! Dann hat ein techniker die Leitung gemessen und festgestellt, daß diese nicht aktiviert sei und wohl portiert worden sein muß :nein:
Sagenhaft!!!
:glück:
In meiner Jugend konnten wir auch nicht jeden Tag telefonieren - dafür aber viele echte Streiche aushecken...

firepower
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von firepower » 06.01.2008, 23:43

Nabend @ all

Habe gestern mal wieder angerufen, und was soll ich sagen:

Wir haben den Antrag am 16.11.07 an Versatel geschickt,
aber wir haben noch keine Antwort von Versatel erhalten. :wut:

Aber da das ja schon so lange her ist, UM hätte direkte Kontaktmöglichkeiten
für Versatel, da werde man sofort nachfragen.

Man meldet sich bei mir ?!?! :zerstör:

Und eine Gutschrift von 25 € soll ich bekommen, mal sehen, solche Zusagen wurden bis jetzt
immer eingehalten. :super:

Naja dann warten wir mal noch ne Woche,
gibt es eigentlich ne Höchstgrenze an Wartezeit,
oder kann ich das langsam meinem Anwalt übergeben ?

Nützt das überhaupt etwas ?

Grüße

firepower
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von firepower » 16.01.2008, 10:38

Hi @ all

habe letzte Woche nochmal mit UM telefoniert
und raus kam:

Versatel hat dem Termin zum 22.01.08 zugestimmt.

Mein Wahnsinn nimmt langsam ein gutes Ende.
Heute hab ich Post bekommen von Versatel: Kündigungsbestätigung

Na endlich, hat ja "nur" 4 Monate gedauert.

Ich berichte natürlich, ob das alles geklappt hat.

Bis denne

Firepower

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Red-Bull » 16.01.2008, 13:16

Werde auch am 22.1 von Versatel portiert und hab auch den Brief gestern bekommen.. mit dem Unterschied das ich am 20.12. die Portierung hingefaxt hab

CrAckJAck
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von CrAckJAck » 17.01.2008, 17:59

Das ist mein Schreiben gleiche Geschichte

Code: Alles auswählen

Betreff: Kündigung  wegen Verzögerung mit der Portierung und falscher Informationen  


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Auftrag zur Portierung meiner bisherigen Nummer ist bei Ihnen am 27.12.07 eingegangen. Ich warte schon seit Wochen vergeblich auf die Übernahme meiner Nummer. Ich  habe schon mehrere Male mit dem Kundencenter gesprochen, wodurch  bei mir hohe Kosten entstanden sind. Durch Informationen vom Kundensupport von Netcologne habe ich erfahren, dass erst eine Rufnummerübernahme frühestens Ende März eingeleitet werden kann, also zum Quartalsende. Ich fühle mich als Kunde auf gut Deutsch gesagt  von Ihnen verarscht.  Das Formular zur Portierung,  das ich Ihnen per Fax zweimal zugesendet habe, soll angeblich nicht lesbar gewesen sein. Ich persönlich denke, dass Sie so nur Zeit gewinnen wollten. Beim dritten mal habe ich das besagte Formular Ihnen per Post zugesendet, was auch bei  ihnen eingegangen ist. Dies habe ich im Online Service ihres Unternehmens einsehen können. Mir wurde mehrere male von Ihrem Support mitgeteilt, dass alles in die Wege geleitet sei, was ich leider nicht bestätigen kann. Wie ich das sehe, haben Sie versucht, schnell die Leitung freizuschalten, um das Geld zu kassieren und haben gar nicht daran gedacht, dass erst Ende März 2008 frühestens die Nummer übernommen werden kann. Dadurch ist der Vertrag bei der Firma  Netcologne erst zu diesem besagten Datum kündbar. Zurzeit zahle ich zwei Rechnungen, die erste geht an Sie also UnityMedia und die zweite geht an Netcologne. Ich sehe nicht ein, zwei Rechnungen zu zahlen, da dies nicht so vereinbart war. Ich benötige nämlich nur einen Anschluss, und nicht wie zurzeit zwei. Dieses Problem ist auf Sie zurückzuführen, da Sie wussten, dass ich erst Ende März meinen bestehenden Vertrag bei Netcologne kündigen bzw. ab diesen Zeitpunkt meine Rufnummere mitnehmen kann. Ich wünsche einen sofortigen Ausstieg aus dem Vertag, ansonsten werde ich einen Anwalt einschalten und rechtliche Schritte gegen Sie einleiten. Desweiteren werde ich mich auch an die Verbraucherzentrale wenden müssen, um diesen Vorfall zu melden, damit unter anderem andere Menschen nicht darauf reinfallen.
was soll ich sagen, bei jedem die gleiche masche, Fax war angeblich nicht lesbar oder gar nicht da.

Moses
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 18.01.2008, 12:17

es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat, das ist die Aufgabe vom Kunden. Wenn man seine Rufnummer mitnehmen will bzw. den Anschluss wechseln will, sollte man schon darüber nachdenken, dass der alte Anschluss auch irgendwie Frist gerecht gekündigt werden muss. Wo das die Schuld von UM sein soll, dass das erst zum März geht, steht da nicht erklärt... (z.B. durch zu späte Kündigung, was ich aber nicht glaube, zumindest mein Vertrag mit NC hat sich immer um 12 Monate verlängert).

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von CrAckJAck » 18.01.2008, 14:31

Mein Vertrag kann ich jederzeit kündigen, aber man kann seine Nummer nur immer zum Quartalsende mitnehmen!

Mein Regulärer Vetrag ist schon lange abgelaufen, wenn man seinen Tarif ändert verlängert sich der Vertrag automatisch mit, was bei mir aber nicht der Fall ist.

Ich habe eine Kündigungfrist von 2 Wochen, da mein Vetrag abgelaufen ist.

orman
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von orman » 18.01.2008, 15:53

CrAckJAck hat geschrieben:....aber man kann seine Nummer nur immer zum Quartalsende mitnehmen!
Das habe ich so noch nie gehört und bei meiner Portierung auch nicht erlebt! Wer hat Dir das gesagt?
2play100, Technicolor TC 7200U

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von CrAckJAck » 18.01.2008, 18:18

Keine Ahnung wie es bei anderen anbietern aussieht, bei mir ist es so. Habe gerade noch mit NetCologne gesprochen.

NüsserJong
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Re: Portierungswahnsinn @Moses

Beitrag von NüsserJong » 22.01.2008, 19:12

Hallo Moses,

Du schreibst:
Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat, das ist die Aufgabe vom Kunden. Wenn man seine Rufnummer mitnehmen will bzw. den Anschluss wechseln will, sollte man schon darüber nachdenken, dass der alte Anschluss auch irgendwie Frist gerecht gekündigt werden muss.
Natürlich ist es nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft etc., allerdings finde ich es schon ziemlich schade, dass meine Anmeldung (Wechsel von der T-COM zu UM) zwar am 17.11.07 von UM bestätigt wurde, ich meinen alten Vertrag eh nicht selbst kündigen darf, wenn ich mein Rufnummern übernehmen will und UM dann erst am 09.12.07 die Kündigung meines T-COM-Anschlusses veranlässt. Mein alter Vertrag kann immer zum Monatsende gekündigt werden. Also....hätte UM nicht 2 Wochen gebraucht, wäre ich einen Monat früher aus dem Vetrag gewesen.
Dadurch haben die Telekomiker meinen Portierungstermin mal eben auf den 28.01.08 gestellt. (Obwohl mir ein T-Com-Mitarbeiter den 27.12.07 bestätigte)
Prima, wenn man ca. 2,5 Monate beide Anschlüsse (T-COM und UM) bezahlen muss.

Nach mehrmaligen Telefonaten mit UM und der T-COM (die ich führen musste, weil die T-COM wohl nicht sonderlich korrekt mit einem Neuen Anbieter koorperiert) wusste keiner der beiden Anbieter Bescheid.
T-COM sagt:"die Portierung kann sofort erfolgen, das liegt in der"Hand" des neuen Anbieters" und UM sagt:"wir haben einen Portierungstermin zum 28.01.08 von der T-Com erhalten).

Nunja, dafür zahlt mir UM die Grundgebühr der T-COM. Immerhin 54EUR/Monat in Form einer Gutschrift. Das finde ich natürlich sehr korrekt.

Nun warte ich gespannt auf den 28.01.

Gruß

CrAckJAck
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von CrAckJAck » 22.01.2008, 19:27

Wenn ich es gutgeschrieben bekommen haääte wäre es ja noch OK, aber kein Ar**h meldet sich bei mir trotz der Kündigung. Wie ich das sehe, geht dann das voll am Ar**h vorbei.

Höppemötzjer
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 01.02.2008, 16:11

Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat, das ist die Aufgabe vom Kunden. Wenn man seine Rufnummer mitnehmen will bzw. den Anschluss wechseln will, sollte man schon darüber nachdenken, dass der alte Anschluss auch irgendwie Frist gerecht gekündigt werden muss. Wo das die Schuld von UM sein soll, dass das erst zum März geht, steht da nicht erklärt... (z.B. durch zu späte Kündigung, was ich aber nicht glaube, zumindest mein Vertrag mit NC hat sich immer um 12 Monate verlängert).
Es ist sehr wohl die Aufgabe von UM, mit dem alten Anbieter einen Termin für die Portierung der alten Rufnummer abzustimmen.

Wenn der Kunde bei UM einen Anschluss mit Rufnummernübernahme bestellt, dann wird der Vertrag bei UM auch dann erst wirksam, wenn die alte Rufnummer auf den Anschluss von UM geschaltet ist. Wenn UM verhindern möchte, dass der Kunde den Dienst von UM schon vorher in Anspruch nimmt, ohne dafür zu zahlen, dann sollte UM den Anschluss erst dann schalten, wenn die alte Rufnummer bereitsteht!

Was soll der Kunde mit zwei Anschlüssen?! Er kann den alten Anschluss nicht selbst kündigen, weil ansonsten die Rufnummer weg ist. Also muss er den Vertrag mit UM bereits vorher in Auftrag geben. Was UM daraus macht, liegt nicht im Ermessen des Kunden!

Ich finde es eine Sauerei, wie UM die Kunden zu vera.... Und UM wird mit dieser Masche noch ordentlich "op dr Schnüss fallen" - wie man in Köln zu sagen pflegt. Allen Kunden kann ich nur empfehlen, nicht bei der hirnverbrandten und kostenpflichtigen (!) Störungshotline anzurufen. Dann spendet das Geld lieber einem nahe gelegenem Meerschweinchen-Verein. Die produzieren wenigsten noch etwas sinnvolles mit dem Geld.
Wenn was zu klären ist: Direkt schriftlich mit "Einschreiben Einwurf"; Quittung verwaren; nach 10 Tagen reklamieren; nach weiteren 10 Tage Anwalt einschalten!

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 01.02.2008, 17:41

Höppemötzjer hat geschrieben:
Moses hat geschrieben:es ist nicht die Aufgabe von UM zu wissen, wann der Altvertrag ausläuft bzw. welche Kündigungsfristen der hat
Es ist sehr wohl die Aufgabe von UM, mit dem alten Anbieter einen Termin für die Portierung der alten Rufnummer abzustimmen.
Das ist richtig, das tun sie ja auch (wenn das Portierungsforumlar mal verarbeitet wurde). Aber trotzdem gelten die Kündigungsfristen und Laufzeiten deines alten Vertrages. Wenn du einen Vertrag mit UM schließt, noch Monate bevor dein alter Vertrag ausläuft, dann kann UM da überhaupt nichts für, sondern das ist auf deinem eigenen Mist gewachsen.
Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn der Kunde bei UM einen Anschluss mit Rufnummernübernahme bestellt, dann wird der Vertrag bei UM auch dann erst wirksam, wenn die alte Rufnummer auf den Anschluss von UM geschaltet ist.
Wo hast du das denn her? In meine Vertrag mit UM steht da nichts der gleichen (AGB). Das ist auch sonst eigentlich nicht üblich, wenn man einen Vertrag schließt, dann gilt der entweder sofort oder zu einem vorher vereinbahrten Zeitpunkt.

Klar, bei DSL Anbietern läuft das etwas anders. Das liegt aber nicht daran, dass die so schlau/nett sind oder so tolle Verträge haben, nein, das liegt einzig und allein daran, dass die die gleichen Leitungen weiternutzen und daher ein zweiter Anschluss technisch nicht möglich ist bzw. viel zu aufwendig. Wenn die könnten, würden die dir ihren Anschluss auch direkt schalten und dafür kassieren.

Vergleichbar wäre das z.B. bei Mobilfunk Verträgen. Wenn du einen Vertrag mit Anbieter A hast, der noch 1 Jahr läuft, aber mit Rufnummer zu Anbieter B wechseln willst und direkt einen Vertrag machst, da kannst du aber Gift drauf nehmen, dass dir Anbieter B direkt den Vertrag schaltet, Vorläufigerufnummer zuweist und kräftig mit kassiert. Und wenn du es nicht glaubst, dann probier es aus :P

Genauso läuft das bei UM und sonst überall auch (außer eben bei DSL / Telefonanbietern über's Telefonnetz). Sobald man einen Kunden hat, wird da auch kassiert, da ist es egal ob es sinnvoll ist oder nicht zwei Anschlüsse zu haben... Von mir aus noch ein hinkendes Beispiel dazu: Wenn du in den Laden gehst und ne neue Kaffeemaschine kaufst, wird der Laden dir die auch direkt geben und nicht erst warten, bis du deine alte weggeschmissen hast. Ja, das bedeutet das Wort "Kapitalismus" :P

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 01.02.2008, 18:50

Deine Vergleiche hinken gewaltig. Denn beim Kauf einer Kaffeemaschine kann ich als Kunde selber entscheiden, was mit meiner alten Kaffeemaschine passiert. Da liegt es bei mir, ob ich beide Maschinen haben möchte, oder nur eine.

Wenn ich die alte Rufnummer mitnehmen möchte, dann bin ich auf die Mithilfe des neuen Anbieters angewiesen. Er muss die Kündigung durchführen. Ansonsten gibt es für mich keine andere Möglichkeit - so wie es UM auch auf der Webseite empfiehlt -, die alte Rufnummer auf den neuen Anschluss schalten zu lassen.

Der Vertrag ist dann erfüllt, wenn alle Punkte, die man vereinbart hat, ebenfalls erfüllt sind. Eine Vereinbarung bei Vertragsabschluss war die Rufnummernübernahme von meinem alten Anbieter. So steht es im Übrigen auch in der Auftragsbestätigung. Somit ist der Vertrag so lange nicht erfüllt, wie die Rufnummer auch noch nicht portiert ist.
Wenn UM dennoch schon mal den Anschluss schaltet, ist das deren Bier. Sie hätten es ja besser abstimmen können.

Eine andere Begründung von einer Hotline-Mitarbeiterin lautete im Übrigen: "Wir müssen den Anschluss vorher schalten, um zu testen, ob er funktioniert. Es könnte sonst sein, dass sie ohne Anschluss dastehen."
Ja hallo! Ist das mein Bier, ob ein Anschluss schaltbar ist, oder nicht? - Nein, ist es nicht. Wenn UM testen will, ob der Service bei mir überhaupt funktioniert, dann sollen sie es bitte schön auf ihre Kosten tun.

Wie wird ein Richter entscheiden? - Ganz einfach: Was soll ein normalsterblicher Kunde in einer Wohnung mit zwei Telefon- und Internetanschlüssen? Nichts. Denn er will nur EINEN Anschluss nutzen.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 01.02.2008, 19:39

Höppemötzjer hat geschrieben:Deine Vergleiche hinken gewaltig. Denn beim Kauf einer Kaffeemaschine kann ich als Kunde selber entscheiden, was mit meiner alten Kaffeemaschine passiert. Da liegt es bei mir, ob ich beide Maschinen haben möchte, oder nur eine.
Trotzdem musst du dich um die Entsorgung der alten Kaffemaschiene selber kümmern, wenn du nur eine haben willst. Das ist das, worauf ich hinaus wollte... Ob du zwei, drei oder fünf Telefonanschlüsse haben willst, kannst du auch selbst bestimmen. Klar hinkt der Vergleich, weil durch die Kaffemaschiene keine laufenden Kosten entstehen, wenn ich sie nicht nutze... trotzdem bleibt das Prinzip dasselbe, wenn ich etwas kaufe, bekomme ich das auch.
Höppemötzjer hat geschrieben:Wenn ich die alte Rufnummer mitnehmen möchte, dann bin ich auf die Mithilfe des neuen Anbieters angewiesen. Er muss die Kündigung durchführen. Ansonsten gibt es für mich keine andere Möglichkeit - so wie es UM auch auf der Webseite empfiehlt -, die alte Rufnummer auf den neuen Anschluss schalten zu lassen.
Es gibt aber die Möglichkeit mit der Bestellung so lange zu warten, bis die Laufzeit des alten Vertrages sich dem Ende nähert. Wenn es dann noch Überschneidungen geben sollte, übernimmt UM in vielen Fällen sogar die Grundgebühr für den alten Telefonanschluss (nicht Internet, nur Telefon). Wieder: wenn ich etwas kaufe, bekomme ich das auch und zwar so schnell wie möglich. Das ist eben bei UM erfreulich schnell.
Höppemötzjer hat geschrieben:Ja hallo! Ist das mein Bier, ob ein Anschluss schaltbar ist, oder nicht? - Nein, ist es nicht. Wenn UM testen will, ob der Service bei mir überhaupt funktioniert, dann sollen sie es bitte schön auf ihre Kosten tun.
Ja, und du bist dann der erste, der hier ne riesen Welle mit Androhung von Richter und allem sonstigen macht, weil er plötzlich gar keinen Anschluss mehr hat, weil UM bis zum letzten Moment gewartet hat und sich im Prinzip nicht dafür interessiert ob der Anschluss schaltbar ist oder nicht und dann gemerkt hat "geht nicht" und dein alter Anschluss dann auch weg ist. Was gefällt dir da jetzt besser? "Auf eigene Kosten" ist nen toller Traum, den du da hast... :P Meinst du UM sollte extra für dich nen TK vorbei schicken, den nen ganzen Tag beschäftigen mit Modem aufbauen, Verstärker austauschen usw nur um zu gucken ob es geht und dann alles wieder mitnehmen?? Und das ganze dann nur, weil du zu faul bist, dich um die Fristen in deinem Altvertrag zu kümmern?
Höppemötzjer hat geschrieben:Wie wird ein Richter entscheiden? - Ganz einfach: Was soll ein normalsterblicher Kunde in einer Wohnung mit zwei Telefon- und Internetanschlüssen? Nichts. Denn er will nur EINEN Anschluss nutzen.
Erstmal gibt es durchaus gute Gründe mehr als nur einen Telefonanschluss zu nutzen... das zeugt schon von einem sehr begrenztes Weltbild, wenn man die Möglichkeit gar nicht zu lässt.

Und was der Richter so sagt, wird stark von dem beeinflusst werden, was in dem Vertrag steht, den du geschlossen hast. Da steht nicht drinnen, dass der Vertrag erst gültig ist, wenn die Rufnummer übertragen wurde. Immerhin bekommst du eine vorläufige Rufnummer und kannst den ganzen Anschluss zu 100% uneingeschränkt nutzen => Vertrag zu den größten Teilen erfüllt. Die Rufnummern Portierung ist afaik ein davon losgelöster Auftrag, der ja auch in einem gesonderten Formular getätigt wird. Du kannst das ja durch prozessieren, wenn du nichts besseres zu tun hast, mich würde das Ergebnis schon interessieren... wobei ich halt denke, dass es darauf hinausläuft, dass du auf Prozesskosten sitzen bleibst.

Wie gesagt: Beim Mobilfunk ist es exakt dasselbe. Zwei Handyverträge braucht man auch nicht, wenn man nur die Nummer mitnehmen will, bekommt sie aber trotzdem. Und dieser Vergleich hinkt nicht, sondern ist der einzig richtige, da es sich um ein wechsel in ein anderes Netz handelt, genau wie beim Wechsel Telekom->UM.

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 01.02.2008, 20:28

Wenn man seine Rufnummer portieren lassen will, dann kommt man leider nicht drumherum 2 Anschlüsse für ca. 4 bis 6 Wochen (oder sogar länger) parallel laufen zu lassen. Die Kündigung und Portierung der Rufnummer beim Festnetzanbieter wird erst dann in die Wege geleitet, wenn der Anschluss von UM montiert und freigeschaltet wurde, damit wird sichergestellt das der Anschluss beim Kunden technisch möglich ist und funktioniert.

Weiss der Kunde selber nicht wann der Festnetzanschluss ausläuft, oder zu wann man den immer kündigen kann, dann ist der Kunde selber schuld. Ich kaufe mir auch kein Auto ohne mich vorher genau über die Details und Sonderausführung zu informieren.

Weiss der Kunde z.B. das sein Vertrag immer am 1. des Monats kündbar ist, dann sollte er seinen Anschluss von einem Techniker (Subunternehmen) 4 - 6 Wochen vorher montieren und freischalten lassen, dann sollte der Portierung nichts im Wege stehen. Ist es ein Jahresvertrag der sich automatisch immer um ein weiteres Jahr verlängert, wenn z.B. nicht bis zum 01.03.2008 gekündigt wird, sollte man lieber den Anschluss von UM 2 Monate vorher montieren und freischalten lassen, so kann der Kündigung und der Portierung nichts im Wege stehen.

MfG
Didi
UM = unfähiger Misthaufen
Steige nächstes Jahr um auf SAT!

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 01.02.2008, 21:36

Odious1978 hat geschrieben:Wenn man seine Rufnummer portieren lassen will, dann kommt man leider nicht drumherum 2 Anschlüsse für ca. 4 bis 6 Wochen (oder sogar länger) parallel laufen zu lassen. Die Kündigung und Portierung der Rufnummer beim Festnetzanbieter wird erst dann in die Wege geleitet, wenn der Anschluss von UM montiert und freigeschaltet wurde, damit wird sichergestellt das der Anschluss beim Kunden technisch möglich ist und funktioniert.
Wenn UM im Internet mitteilt, dass der Anschluss schaltbar ist, dann gehe ich davon aus, dass UM im Vorfeld entsprechende Tests durchgeführt hat. Nur so kann man dem Kunden glaubwürdig verkaufen, dass er seinen Anschluss bei UM schalten lassen kann.
Sollte UM eine Internetdatenbank führen, die einfach nur ein Straßenverzeichnis mit ihrem Anschlussgebiet beinhaltet, dann muss man UM unterstellen, dass die Datenbank lediglich der Lockung von Kunden dient.
Nochmal: Entweder ist eine Wohneinheit anschließbar oder nicht. Da muss nichts mehr getestet werden. Und wenn doch, dann liegt die Kostenpflicht beim Anbieter und nicht beim Kunden.
Weiss der Kunde selber nicht wann der Festnetzanschluss ausläuft, oder zu wann man den immer kündigen kann, dann ist der Kunde selber schuld.
Den Kunden trifft eine Mitschuld. Allerdings muss der Vertrag erfüllbar sein. Hätte der Kunde einen Telefonanschluss mit einer neuen Rufnummer bestellt, dann wäre es sein Bier, dafür zu zahlen. Wenn UM feststellt, dass die Rufnummer nicht portiert werden kann, dann muss der Vertrag aufgehoben werden.
Ich kaufe mir auch kein Auto ohne mich vorher genau über die Details und Sonderausführung zu informieren.
Wenn ich dem Händler sage, dass ich seinen BMW von ihm kaufe, wenn er mir den Motor dafür einbaut, dann ist der Vertrag erst dann erfüllt, wenn der Motor eingebaut wurde. Die Rufnummer ist noch nicht portiert, also muss ich auch nicht für einen nicht erfüllten Vertrag bezahlen.
Weiss der Kunde z.B. das sein Vertrag immer am 1. des Monats kündbar ist, dann sollte er seinen Anschluss von einem Techniker (Subunternehmen) 4 - 6 Wochen vorher montieren und freischalten lassen, dann sollte der Portierung nichts im Wege stehen. Ist es ein Jahresvertrag der sich automatisch immer um ein weiteres Jahr verlängert, wenn z.B. nicht bis zum 01.03.2008 gekündigt wird, sollte man lieber den Anschluss von UM 2 Monate vorher montieren und freischalten lassen, so kann der Kündigung und der Portierung nichts im Wege stehen.
Wenn UM unfähig ist, sich bezüglich schneller Portierung von Rufnummern mit den anderen Anbietern abzugleichen, hat das nicht der Kunde zu bezahlen. UM hat hier ein massives Problem in der Abwicklung von Aufträgen und lässt den Kunden dafür blechen. Das kann es nicht sein! Schließlich wechselt man ebenfalls zu UM, weil man Kosten sparen will. Durch doppelte Anschlüsse ist der Sparvorteil nicht gewährleistet.

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 01.02.2008, 22:57

Du siehst das leider falsch und wie ich aus deinen Texten lesen kann, hast du dich leider in keiner weise richtig informiert.

UM ist nur bis zu ihrem eigenen ÜP verantwortlich, nur anhand dieser Daten im System können die sehen ob ein Multimediaanschluss möglich ist. Erst der Techniker vor Ort sieht dann die Innenhausverkabelung und Anlage die dem Eigentümer des Hauses gehört, darüber hat UM keine Daten, da es nunmal nicht deren Eigentum ist. Dieses überprüft dann der Techniker vor Ort ob die Verteileranlage und die Verkabelung so einen Multimediaanschluss ermöglichen. Ist dies möglich, dann wird sofort montiert und freigeschaltet.

Der Vertrag beinhaltet dein gewünschtes Produkt und dieses bekommst du auch, darin ist keine Portierung enthalten, sondern eine UM-Rufnummer. Wird der Anschluss montiert und freigeschaltet, ist der Vertrag erfüllt. Die Portierung deiner Rufnummer ist eine Serviceleistung die nicht zum Vertrag gehört und wird erst mit der Freischaltung deines Anschlusses bearbeitet.

Stell dir mal vor, die kündigen bei deinem Anbieter, haben schon ein Datum vorliegen für die Abschaltung deines Anschlusses und die portierung deiner Rufnummer und dann kommt erst der Techniker und stellt fest, die Kabelfernsehanlage des Hauseigentümer ist dafür nicht geeignet und du kannst das UM-Produkt nicht bekommen. Dann ist dein Anschluss bei T-Com (oder bei wem auch immer) und deine Rufnummer futsch.

Wenn du es jetzt nicht verstehst, oder nicht verstehen willst, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
Deswegen auch mein Text von vorhin: Man kauft sich auch erst ein Auto wenn man sich vorher genau darüber informiert hat was es alles hat usw..


MfG
Didi
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Moses
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Moses » 01.02.2008, 23:42

Höppemötjer, ich hoffe in deinem eigenen Interesse, dass du nicht wirklich so blau-Äugig jeder Firma den Quatsch glaubt den sie erzählt um was zu verkaufen, ansonsten solltest du diese Einstellung unbedingt nochmal überdenken.... (Mediamarkt verkauft, z.B., auch nicht's unter Preis)

Natürlich ist die Verfügbarkeitsabfrage nicht verlässlich und hauptsächlich eine Methode um Kunden zu fangen. Das ist aber bei allen Verfügbarkeitsdatenbanken so, die man als Kunde bei der Bestellung online abfragen kann.

Ich hab z.B. eine Zeit lang jeden Monat erfolglos DSL bestellt (weil in der Datenbank verfügbar), worauf hin die Telekom dann irgendwann extra meine Adresse von Hand aus der DB gelöscht hat. Beim Nachbarn war es noch verfügbar, laut Datenbank. Natürlich war es da auch nicht verfügbar, das hat aber z.B. Arcor auch nicht davon abgehalten da erstmal nen Vertrag zu schließen und das ganze zu schalten... Das scheint wohl billiger zu sein, als die Leitung von der Telekom durchmessen zu lassen. Freu dich, dass UM jedem Kunden nen Techniker schickt... ich hab schon einige DSL Anschlüsse gesehen, wo ich den Leuten nur sagen konnte, dass sie den Vertrag stornieren sollen.

Hm, ich sollte besser auf hören mit der Diskussion, sonst wird mir wieder vorgeworfen, dass ich gekauft bin oder User Posts editiere oder sowas. Schade, dass ich Moderator bin :P

Höppemötzjer
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 12:32

Odious1978 hat geschrieben:Du siehst das leider falsch und wie ich aus deinen Texten lesen kann, hast du dich leider in keiner weise richtig informiert.
Wenn UM mich bei Vertragsabschluss fragt, ob ich die Rufnummer meines alten Anschlusses mitnehmen möchte und dies in ein und dem selben Auftrag bestätigt, dann ist die Portierung ein Bestandteil des Vertrages. Auch wenn UM dies nochmal auf einem separaten Auftrag einfordert.
UM ist nur bis zu ihrem eigenen ÜP verantwortlich, nur anhand dieser Daten im System können die sehen ob ein Multimediaanschluss möglich ist. Erst der Techniker vor Ort sieht dann die Innenhausverkabelung und Anlage die dem Eigentümer des Hauses gehört, darüber hat UM keine Daten, da es nunmal nicht deren Eigentum ist. Dieses überprüft dann der Techniker vor Ort ob die Verteileranlage und die Verkabelung so einen Multimediaanschluss ermöglichen. Ist dies möglich, dann wird sofort montiert und freigeschaltet.
UM ist verpflichtet im Vorhinein zu prüfen, ob der Anschluss in einem Objekt geschaltet werden kann. Versatel kann auch nicht DSL-Anschlüsse in Köln anbieten und dann nachher sagen, dass das Netz ja gar nicht dafür taugt. Und wenn doch, dann hat Versatel Pech gehabt, dann muss der Vertrag rückgängig gemacht werden.
Wenn UM bei der Schaltung feststellt, dass das Hausnetz des Objekt einfach nur Mist ist, dann hat UM ebenfalls Pech gehabt.
Der Vertrag beinhaltet dein gewünschtes Produkt und dieses bekommst du auch, darin ist keine Portierung enthalten, sondern eine UM-Rufnummer. Wird der Anschluss montiert und freigeschaltet, ist der Vertrag erfüllt. Die Portierung deiner Rufnummer ist eine Serviceleistung die nicht zum Vertrag gehört und wird erst mit der Freischaltung deines Anschlusses bearbeitet.
Falsch. Mein Vertrag beinhaltet ein Produkt mit gleichzeitiger Portierung meiner alten Rufnummer. Wenn UM mich vorher am Netz haben will und so gütig ist, mir eine eigene Rufnummer aufzuschalten, dann soll UM das auf eigene Kosten tun. Ich hab es so nicht bestellt.
Dass die Portierung der Rufnummer nicht ein Bestandteil des Vertrages ist, sehe ich anders. Ansonsten wäre es mir nicht im Vertrag bestätigt worden.
Stell dir mal vor, die kündigen bei deinem Anbieter, haben schon ein Datum vorliegen für die Abschaltung deines Anschlusses und die portierung deiner Rufnummer und dann kommt erst der Techniker und stellt fest, die Kabelfernsehanlage des Hauseigentümer ist dafür nicht geeignet und du kannst das UM-Produkt nicht bekommen. Dann ist dein Anschluss bei T-Com (oder bei wem auch immer) und deine Rufnummer futsch.
Eben. UM will sich den Stress nicht mit dem Kunden antun, der dann auf die Barikaden geht, weil UM es nicht schafft, den Schaltzeitpunkt ordentlich abzugleichen. Das ist aber nicht das Bier des Kunden. Nochmal: Wenn UM unfähig ist, sich mit den anderen Anbietern richtig abzugleichen, weshalb soll der Kunde dann für eine Serviceleistung bezahlen, die er nicht bestellt hat?
Ich habe keine zweite Rufnummer bestellt und werde dafür auch nicht bezahlen.
Wenn UM einen reibungslosen Ablauf wünscht, dann muss im Vorfeld die Anschließbarkeit des Kunden geprüft werden. Das hat aber nicht der Kunde zu verantworten.
Wenn du es jetzt nicht verstehst, oder nicht verstehen willst, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
Deswegen auch mein Text von vorhin: Man kauft sich auch erst ein Auto wenn man sich vorher genau darüber informiert hat was es alles hat usw..
Man sagt dem Händler: "Pass auf! Ich kaufe deinen BMW, wenn du mir den Motor aus meinem alten Auto in den neuen BMW einbaust." Der Händler bestätigt dies mit einem entsprechenden Vertrag. Der Kunde muss also erst dann zahlen, wenn a) der BMW vor der Türe steht UND b) wenn der Motor umgebaut wurde!

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Höppemötzjer » 02.02.2008, 12:46

Moses hat geschrieben:Ich hab z.B. eine Zeit lang jeden Monat erfolglos DSL bestellt (weil in der Datenbank verfügbar), worauf hin die Telekom dann irgendwann extra meine Adresse von Hand aus der DB gelöscht hat.
Telekom hat dir also kein ISDN geschaltet und dann erstmal gesagt, dass DSL noch kommt? Musstest du dann schon für eine Leistung bezahlen? - Ich denke nicht, weil ja erst gar nicht geschaltet wurde.
Ich habe einen Anschluss bei UM bestellt, der eine Übernahme meiner alten Rufnummer vorsieht. Dies hat UM mir bestätigt. Also wird der Vertrag erst dann gültig, wenn alle Bestandteile des Vertrages erfüllt sind. Denn:

1. Ich kann den Anschluss meines alten Anbieters nicht vorzeitig kündigen. Ansonsten wäre meine Rufnummer weg.

2. Ich kann mein DSL (Internet) beim alten Anbieter nicht vorzeitig kündigen. Ansonsten würde ein neuer Telefonvertrag mit mir abgeschlossen, der wiederum eine Mindestlaufzeit beinhaltet. Also könnte die Rufnummer ebenfalls nicht portiert werden.

Somit kann ich die Kündigung meines alten Anschlusses in keinster Weise beeinflussen. Es sei denn, ich nehme in Kauf, dass meine alte Rufnummer futsch ist. Dies würde gegen mein Vertragsbestandteil sprechen.
Freu dich, dass UM jedem Kunden nen Techniker schickt...
UM kann den Anschluss nicht durch den Kunden selbst in Betrieb nehmen lassen, weil die MAC-Adresse des Modems korrekt im System registriert werden muss. Also rede nicht davon, dass es eine besondere Serviceleistung am Kunden wäre.
Desweiteren muss ein Techniker die Anschlussdose korrekt installieren. Wenn man die Arbeit den Kunden überlassen würde, dann hätte UM aber ordentlich mit Ingress (Fremdeinflüsse auf dem Kabelnetz) zu tun. Und vielen Kunden ist nicht bewusst, dass man mit einem Rückkanalfähigen Anschluss, der nicht richtig abgeschirmt ist, eine Vielzahl von anderen Kunden lahm legen kann.
Der Technikereinsatz ist also Selbstschutz für UM und keine Serviceleistung.
Hm, ich sollte besser auf hören mit der Diskussion, sonst wird mir wieder vorgeworfen, dass ich gekauft bin oder User Posts editiere oder sowas. Schade, dass ich Moderator bin :P
Der Eindruck könnte entstehen, wenn man ein Unternehmen so derart in Schutz nimmt und auf Kundenwünsche sch... :zwinker:

Gruß
Thomas

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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 02.02.2008, 13:26

UM ist nicht dazu verpflichtet im Vorfeld zu prüfen ob die Anlage deines Hauseigentümer dafür geeignet ist , da es nicht deren Eigentum ist. Darum muss du dich selber kümmern wenn du 100%ig sicher gehen willst.

Deshalb kommt ja auch erst ein Vertrag zustande wenn der Multimediaanschluss montiert und freigeschaltet wird mit einer Übergangsrufnummer. Deine Rufnummer wird dann später portiert. Lies die AGB und deinen Vertrag mal richtig durch. :zwinker:
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Re: Portierungswahnsinn

Beitrag von Odious1978 » 02.02.2008, 16:09

Hier mal ein kleiner Auszug aus der AGB von UM


4 Pfl ichten und Obliegenheiten des Kunden (AGB Kabelanschluss)
4.2 Der Kunde stellt die Räumlichkeiten, Einrichtungen und die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung
dargestellten technischen Voraussetzungen zur Verfügung und ermöglicht nach vorheriger Absprache
den Zugang zu diesen, insbesondere zu Prüf-, Installations- und Wartungszwecken. Des Weiteren sorgt
er für Strom und Erdung.


Abschnitt C: Allgemeines (gilt für Internet- und Telefoniedienste)
1.7 Die Hausverteilanlage (Verkabelung) gehört in der Regel nicht zu der technischen Einrichtung des Kabelnetzbetreibers. Der Kabelnetzbetreiber kann die Bereitstellung der Internet- und/oder Telefoniedienste von der Rückkanalfähigkeit der Hausverteilanlage abhängig machen. Sofern der Kabelnetzbetreiber im Einzelfall die Herstellung der Rückkanalfähigkeit der Hausverteilanlage übernommen hat, kann er von dem Vertrag zurücktreten, wenn sich herausstellt, dass die Herstellung der Rückkanalfähigkeit nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist, es sei denn, der Kunde oder der dinglich Berechtigte trägt den über das Normalmaß hinausgehenden Aufwand.

Steht noch so einiges mehr drin.
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